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es bleibt Whiskylastig (außer ganz selten mal ein Bier als Bayer geht das ja auch gar nicht anders, und noch seltener einen Rum sind das eigentlich die einzigen Alkoholika, die ich zu mir nehme)

mal was älteres aus dem Fundus gegraben, Glenmorangie Artein aus Super-Tuscan-Fässern

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vor 10 Stunden schrieb Lateralus:

Das Foto wird leider nicht angezeigt.

Merkwürdig - bei mir schon. Hatte es nur per copy&paste eingefügt, hier noch mal mit hochladen:

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vor 21 Minuten schrieb goza:

was älteres aus dem Fundus gegraben

Habe - da er bei Whisky.de nicht (mehr) zum Verkauf steht - mal bei dem bekannten Gemischtwarenhändler nach dem Preis geschaut und mir ist der Kinnladen nach unten geklappt ...😲

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vor 5 Minuten schrieb SoGen:

Merkwürdig - bei mir schon.

kann es sein, dass es in deiner Google Cloud liegt? erst wurde mir ein wirrer Buchstabensalat angezeigt, der aber kein Text war, sondern ein Bild. mit Rechtsklick im Browser und "Grafik anzeigen" werde ich dann zu Google weitergeleitet, wo ich miene Zugangsdaten eingeben soll. Solches getan, wird mir dann ein Verbotsschild angezeigt, wohl weil ich keine Berechtigungen habe, das Bild zu sehe.

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vor 1 Minute schrieb goza:

kann es sein, dass es in deiner Google Cloud liegt?

Yep. 'Grafik kopieren' im Kontexmenu funktioniert offensichtlich nicht wie erwartet. Werd's mir merken ...

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 13 Minuten schrieb SoGen:

Habe - da er bei Whisky.de nicht (mehr) zum Verkauf steht - mal bei dem bekannten Gemischtwarenhändler nach dem Preis geschaut und mir ist der Kinnladen nach unten geklappt ...😲

ich auch zufällig vorhin - mit selber Reaktion 😄

und ich kann dich beruhigen - das würde ich niemals für diesen Whisky ausgeben. ich hab den noch tatsächlich aus den Zeiten, als zu einem regulären Kurs von vielleicht  60 oder 70€ oder so verkauft wurde.

das andere ist ja, der wird zu dem Preis angeboten. die Frage, ob das dann wirklich einer für diesen Preis kauft, bleibt unbeantwortet.

 

bearbeitet von goza

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Auf die Preise der Sonderabfüllungen darf man meiner Meinung nach nichts geben. Sie wurden und werden inflationär produziert und man braucht sie nicht wirklich (zu dem heutigen Preis). Aber: Es gibt schon richtig gute darunter und der gezeigte gehört für mich auch dazu.

Trotzdem ist er nicht 10x so gut wie der 16er Lagavulin, wie man vom Preis her vermuten könnte, der für mich DER Klischee-Scotch im besten Sinne ist. Wenn ich verschiedenste Facetten aufzählen sollte, die mir bei einem Single Malt gefallen, komm ich am Ende bei ihm raus. Was nicht heißt, dass ich so manche Bruichladdichs, Arrans oder Glenmorangies usw nicht noch viel besser finde ;)

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vor 37 Minuten schrieb nemo:

Arrans

Hat da jemand Arran gesagt?

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Schade, dass es den 14er im neuen Line-Up nicht mehr gibt, das war einer meiner Lieblingsstandards. Noch jung genug, dass der Destilleriecharakter die Show bestimmt, schon reif genug, dass die Pfeffrigkeit, die viele junge Arrans haben, gut in Zaum gehalten ist. Und sogar ein Hauch von Rauch - so bilde ich mir ein - ist hier zu finden, anders als bei der restlichen Core Range.

Dafür gibt es im neuen Line-Up eine andere Abfüllung, die mich interessiert: Den Bodega in Fassstärke und mit (Refill)-Sherry-Vollreifung (hurra! Bin generell eher skeptisch, was Finishes anbetrifft, und die Arran Cask Finishes fand ich allesamt schwächer als die Core Range). Überhaupt, Sherry ist bei Arran wirklich nicht verkehrt, weil der Grundstoff genug Charakter hat, um sich gegen das Fass zu behaupten.

Hat den Bodega zufällig jemand von euch schon probiert?

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Die aktuelle Core-Range kenne ich noch gar nicht. Meinungen sind daher auch von mir gern gesehen :)

Mit den Devils Punch Bowl II und III hat sich Arran gleich mit zwei Abfüllungen in meine All-Time-Top-10 gebrannt. Je eine Flasche wartet bestimmt auch noch eine ganze Weile auf eine besondere Gelegenheit ;)

Nicht alles aus dem Haus gefällt mir, aber den Brennereicharakter mag ich sehr.

Dass ein guter Tropfen wirklich nicht viel kosten muss, beweist mir seit Jahren die folgende Abfüllung von Glenmorangie. Die typische Milde der Brennerei mit schöner Fruchtigkeit kombiniert, machen den Malt regelmäßig zum gern gesehen Gast im Whiskyschrank.

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Der Quinta Ruban ist meiner Meinung nach der gelungenste aus der Glenmorangie core expressions Serie. Der 14er wartet noch geduldig auf seinen ersten Auftritt. Wie findest du ihn im Vergleich zum 12er?

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Schlechter, leider. Aus meiner Sicht gilt auch hier "Früher war mehr Lametta". Der alte war wie eine flüssige Süßigkeit. In sich auffallend rund und süffig, wenn man das über einen Scotch sagen darf.

Für mich ist der Quinta Ruban ein Beispiel für zwei Effekte in der Whiskywelt. Zum einen, dass ein Malt der Standardrange mit den Jahren häufiger qualitativ schlechter als besser wird. Zum anderen, dass ein höheres Alter nichts, aber auch gar nichts über die Qualität aussagt. Ich vermute doch schlechtere Fässer, bzw (auch) schlechteren Port, auch wenn man spannenderweise u. a. im wohl größten deutschen Shop tatsächlich explizit Gegenteiliges liest.

Der neue 14er ist, ich formuliere es mal bewusst drastisch, sprittiger und der Portgeschmack gefällt mir auch nicht mehr so gut. Trotzdem ist das PLV immer noch ziemlich gut und ich schenk ihn mir, wie geschrieben, gerne ein.

Zählst Du den Signet noch zu den Standards? Preislich halt eine ganz andere Liga, aber der hat mich, schon direkt bei der ersten (Blind-)Verkostung, so richtig beeindruckt, insbesondere seine Malzigkeit.

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Ein gut gemachter Perry kann etwas richtig feines sein, habe ich heute gelernt.
Dazu eine großartige Samba Platte. Cheers!

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Geschrieben (bearbeitet)

Den Signet würde ich persönlich irgendwie nicht mehr zu den Standards zählen. Ich hatte das Pech dass ich den nicht Blind verkostet habe, mag gut sein dass da meine Erwartung viel zu hoch war und er mir deshalb nicht so richtig zugesagt hat. 

Spannend was du zum 14er Quinta Ruban schreibst, ich habe schon das genaue Gegenteil im Vergleich zum 12er gehört. Ist ja auch wenig verwunderlich dass unterschiedliche Personen unterschiedliche Wahrnehmungen haben.
Ich denke, ich könnte das nicht aus dem Gedächtnis heraus bewerten. Aber das wäre doch mal ein spannender Blindtest, vielleicht findet man den 12er ja sogar noch irgendwo?

bearbeitet von Lateralus

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Geschrieben (bearbeitet)

Ja, die Subjektivität muss man beim Geschmack immer im Hinterkopf haben.

Eine Blindverkostung der beiden Quinta Ruban wäre sicher spannend. Lass gerne wissen, was für Dich dabei rauskam :)

Nachtrag: Wie Du es zum Signet beschreibst, ging es mir auch bei dem ein oder anderen Dram. Alter, Preis, Verpackung, usw, all das führt nur allzu leicht zu falschen Erwartungen. Blindverkostungen sind daher immer sehr erhellend und zeigen, wie beeinflussbar man doch ist.

bearbeitet von nemo

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Sehe gerade, dass es auch vom Nectar d'Or letztes Jahr eine Neuauflage gab, jetzt ohne Altersangabe. Als beim vorherigen Mal von 15 Jahre auf 12 Jahre umgestellt wurde, hab ich den dann aus den Augen verloren, weil er nur noch ein Schatten seiner selbst war. Wisst ihr schon, wie er sich mittlerweile schlägt?

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Der G&M Mortlach 15 war einer meiner ersten Whiskys, die es nicht auch im Supermarktregal gab. Es schwingt immer etwas Nostalgie mit, wenn ich mir den eingieße. Von der Aromenvielfalt ganz zu schweigen, Malz, Waldhonig, Früchte zwischen beeriger Säure und saftig-süßen Pfirsichen, etwas Rauch und warme Erdigkeit. 

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Äähmm [räusper] .... Euch ist aber schon bewusst, dass Gerste nicht der einzige brauchbare Rohstoff für trinkbaren Hochprozentigen ist?? Der Absacker des heutigen Abends bei mir jedenfalls: ein Grappa di Brunello di Montalcino von Ercole Gagliano.

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Gagliano hat ein recht breites Qualitätsspektrum von Grappe vorwiegend aus dem Veneto. Die 1860 in Palermo gegründete Marke hat entsprechend seit dem Kauf durch den Brenner Marcati auch ihren Sitz in Verona. Am oberen Ende des Qualitätsspektums finden sich allerdings Grappe aus den renommiertesten Weinen Italiens (Brunello, Amarone, Barolo) - mithin auch aus anderen Regionen. So ist die Provenienz dieses Stöffchens natürlich das toskanische Montalcino (deswegen passenderweise die etruskische Dame im Hintergrund des Fotos, deren albernes Lächeln dem einer Mona Lisa nicht nachsteht) und der Trester stammt natürlich von der Sangiovese-Rebe bzw. dem für den Brunello di Montalcino ausschließlich zulässigen Sangiovese-Klon 'Brunello' oder 'Sangiovese Grosso'. Da er 18 Monate in Eichenfässern (die vorher der Vinifikation dienten) reifen durfte, darf er sich 'Riserva' nennen. Der Unterschied zu einem Single Malt entspricht in etwa dem zwischen einem kühlen, verregneten schottischen Herbst und einem sonnigen Nachsommer in der Toskana ... :ph34r:

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P.S.: dass die Flasche etwas mickrig aussieht, liegt nicht am Foto - gängige Abfüllgrößen sind asketische 0,2 l oder - wie hier - 0,5 l für Sybariten ...

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Geschrieben (bearbeitet)

Da kontere ich mal gegen @Lateralus mit einem winzigen Tröpfchen für einen ebenfalls herrlich intensiven Geschmack! ✌️

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Bei diesen erlesenen Fassstärken mit solch intensivem Aroma, da reicht für mich auch schon ganz wenig ... die mit Wasser auf 40% oder so reduzierten Rums kriegen in aller Regel auch noch eine ordentliche Menge Zucker beigemengt, damits besser schmeckt ... es ist einfach nicht das Gleiche Erlebnis ... mich sättigt erstere Intensität auf eine genussvolle Weise viel mehr, viel intensiver, bereits mit viel weniger, ähnlich wie bei richtig guter, sehr dunkle Schokolade, da brauchts für den Genuss auch gar nicht viel. Qualität rocks!

bearbeitet von GoldenTurtle

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Am 17.5.2020 um 23:17 schrieb SoGen:

Äähmm [räusper] .... Euch ist aber schon bewusst, dass Gerste nicht der einzige brauchbare Rohstoff für trinkbaren Hochprozentigen ist??

Stimmt wohl. Daher Danke für alle "alternativen" Empfehlungen :)

Mir geht es hier wie beim Tee: Ich trinke gerne mal einen Wulong oder erweitere meinen Horizont mit Gyokuro oder frischem japanischen Grünen. Letztlich ruft mich aber immer wieder der Puer ;)

Hat vielleicht irgendjemand einen guten Tipp für alten Calvados? Ich hatte mal einen 20jährigen (?) aus einem dieser Läden, die im Geschäft "vom Fass" abfüllen. Auf so etwas hätte ich mal wieder Lust...

 

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Geschrieben (bearbeitet)

Im Dienste der Wissenschaft habe ich so Einiges in der Normandie probiert und mich hat der Calvados von Christian Drouin begeistert.
Guter Calvados ist allerdings kein günstiges Vergnügen. Warum soll es auch günstig sein wenn man Liebe und Herzblut in eine Sache steckt?

Die Vintage Calvados und die Expressions Serie hat bestimmt schöne Stücke, allerdings kann ich leider keine Flasche konkret empfehlen.
http://www.calvados-drouin-boutique.com/category.php?id_category=5

PS.: Pommeau ist auch was Feines 😉

bearbeitet von Lateralus

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Ja, Calvados ist echt was leckeres. Im Nachbardorf gibt es eine Brennerei der nach der "Calvados Methode" lagert und brennt. Hatte ich einmal, war super. 

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vor 2 Stunden schrieb nemo:

Hat vielleicht irgendjemand einen guten Tipp für alten Calvados?

Ich war letzten September drei Wochen im Cotentin -

DSCN1282.thumb.jpg.bf771ab82533c9886f47cb9f85a166e1.jpg

... und hatte mir einen Calva der Ferme de Billy als Souvenir mitgenommen. Aus Rücksicht auf die Urlaubskasse leider nur den hors d'age - wobei ich meinen Geiz nach der ersten Verkostung zu Hause bitterlich bereut habe. Aber sonst nix ... 9_9

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