Empfohlene Beiträge

In Vorfreude auf den morgigen Feiertag, der, wie ich verwundert auf der Homepage des Cha Dao feststellte auch der "Tag des Tees" sein soll, gibt es heute was Fruchtiges.

Für mich einer der Preis-Leistungskracher im Bereich Portwein, wenn man einen unkomplizierten und süffigen Tropfen sucht. Aufgrund der hippen Aufmachung war ich zunächst sehr skeptisch. Nach dem ersten Glas hatte ich dann aber einen neuen Daily-Drinker ;)

Das unpassende Glas bitte ich zu entschuldigen, aber die Gläser von Quinta do Noval sind nicht wirklich hübsch.

IMG_20200520_193001.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Bourbon wird, ähnlich wie amerikanisches Bier, vollkommen zu Unrecht belächelt. Es gibt da sehr schöne Sachen, aber zumindest beim Bourbon muss man normaler Weise recht tief in die Tasche greifen. Der Legent steuert diesem Trend entgegen. Man erhält für recht schmales Geld einen mehr als würdigen Vertreter. Viel Eiche, schöne runde Vanillenoten und interessanter Weise eine subtile Erdnuss Note wie ich sie nur von japanischen Whiskys (zB Nikka Coffey Malt) kenne.

 

IMG_1370_.thumb.jpg.98d31b651c8105bb5e7aead048688c3f.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Heute mit viel Zeit und Muße ein aufmerksames Whiskybroker Vertical. Fünf Single Cask Whiskies, abgefüllt in Fassstärke, ungefiltert und natürlich ungefärbt. Ich kondensiere meine Notizen mal ein wenig für's Forum, vielleicht hat ja jemand Interesse und Freude am Lesen :)

broker.thumb.jpg.ae1bbade8c5c68353d2e855412961cb1.jpg

  • Den Anfang machte der Auchentoshan. 17 Jahre gereift, den Großteil davon in einem Refill Hogshead. Das Finish im Oloroso Barrel sorgt für ein komplexes, fruchtiges Aroma mit deutlicher Pflaumennote. Am Gaumen und im Abgang weniger interessant. Man merkt ihm den Lowlander an. Hier hat das Finish gut funktioniert. Gutes Fassmanagement, weniger spannendes Destillat.
  • Dann der Tobermory, der ist erstaunlich zitrisch-frisch für seine 24 Jahre. Dazu Noten von Stachelbeeren und Butterkeks. Die Nase ist wenig komplex. Dafür am Gaumen und im Abgang umso besser. Mild und ölig-gehaltvoll, braucht man hier trotz 53% Alkohol nicht zu verdünnen. Fast schon die Antithese zum Auchentoshan: ein inaktives Fass, aber ein ansprechender Grundstoff, der über die Jahre gemächlich gereift ist. Die Heimat der fast schon brutal rauchigen Ledaigs (ich liebe rauchige Whiskies, aber z.B. der Ledaig 10 ist gnadenlos, weil einem dort der Rauch so dreckig, trocken und direkt entgegen prescht) kann auch ganz brav und sanft.
  • Der Aberlour ist zunächst sehr verschlossen. 24 Jahre und über 60% Vol brauchen Zeit im Glas. Nach einiger Zeit eine schöne Honignote und ein zart blumiger Charakter. Mit Wasser öffnet er sich, wird fruchtiger, aber leider geht der Honignote die Intensität etwas verloren. Gaumen und Abgang sind mir ob des hohen Alkoholgehalts zu harsch, und gleichzeitig geschmacklich zu wenig intensiv. Insgesamt nicht schlecht, aber ein wenig langweilig.
  • Der Tropfen von der Speyside Distillery ist eine konservative, 23-jährige Refill-Sherry-Reifung. Eher Nuss (besonders Haselnuss!), Gewürze und Leder, denn Frucht. Etwas getrocknete Feige ist aber auch dabei. Schön klassisch. Ich habe das Gefühl, dass das Fass hier etwas zu sehr dominiert. Aber da es mein erster Whisky von der Speyside Distillery ist und ich somit keinen jungen Vergleichswert habe, bleibt das nur ein Gefühl.

Den Tobermory fand ich richtig klasse. Aber der beste im Line-Up ist nochmal mit deutlichem Abstand der 18-jährige Arran. Den kannte ich schon vorher und hatte ihn hier nochmal zum Vergleich probiert. Der beste nicht nur, weil ich den Destilleriecharakter von Arran gerne mag, das alleine muss noch nichts heißen. Dies hier ist schlicht der beste Arran, den ich je im Glas hatte.
Die typische Mischung aus Würzigkeit und exotischen Früchten kommt mit voller Wucht in der Nase und wird getragen von einer herzhaften Buttrigkeit und sogar ein wenig Rauch. Im Mund macht sich das Refill-Sherryfass stärker bemerkbar mit getrockneten Aprikosen, Rosinen, Nüssen und einer kräftigen Ladung Eiche. Im Abgang dann nochmal das gesamte Ensemble im Chor für ein fulminantes, komplexes und lange ausklingendes Ende.
Ich bin keine fanatischer Single Cask Advokat. Aber wenn alles passt, kann gerade dieses Format wirklich Großartiges hervorbringen. Und das hier ist Whisky at it's best :love:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich glaube es ist ca. 10 Jahre her, als ich das letzte Mal den wunderschönen Benriach 16y mit Sauternes Finish im Glas hatte. Ein Dram den ich immer wieder gerne getrunken habe.
Es war daher unmöglich an dieser Flasche vorbei zu gehen. Schon die Nase zeigt, dass dies eindeutig Whisky aus dem Sauternes Fass ist. Irgendwie mag aber nicht die gleiche Begeisterung wie damals aufkommen. Liegt es an der fast zu dominanten Süße? Am leicht bitteren Abgang? Ist ein 2,5 jähriges Finish vielleicht doch besser als ein 14 jähriger Dornröschenschlaf im Fass? Oder, und das ist die wahrscheinlichste Variante, liegt es doch am verklärten Blick Richtung guter alten Zeit?
Keine Frage, ein sehr sehr schöner Tropfen aber irgendwie bleibt das Gefühl, dass es irgendwie besser gehen könnte ohne dieses "besser" benennen zu können...

 

IMG_1439s.thumb.jpg.bbc13127f12eaef33c7672eaa4285d5a.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Heute mal etwas sommerliches aus Akita: yuki no bosha. 80% akita sake komachi und 20% yamadanishiki, so viel zu den verwendeten Braureissorten. Yamadanishiki ist für Nihonshū in etwa das, was der Riesling für den deutschen trockenen Weißwein ist. Hier schmecke ich ihn kaum heraus, was aber auch an der Hefe liegen kann. Oder am Schälgrad? Gibt  einfach zu viele Variablen bei diesem Gesöff. Einerseits macht es das interessant, aber irgendwann will man ja auch mal etwas Licht im Tunnel erblicken. 😅

F79D0274-487A-428E-BD8B-5BD6668AAF5D.thumb.jpeg.1fe90553366e344f018e43360f41b2b7.jpeg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Geschrieben (bearbeitet)
Am 10.6.2020 um 23:07 schrieb Lateralus:

aber irgendwie bleibt das Gefühl, dass es irgendwie besser gehen könnte

In der Wahrnehmung des Genusses sind auch Facetten der eigenen Seele erkenntlich.

Sofern der Genuss nicht zur Flucht wird, kann man darin auch wieder mehr zu sich selbst finden, was man fühlt, was einem wichtig ist, und so nimmt die Genussintensität auch wieder zu.

Zeit, Frieden, Leben.

bearbeitet von GoldenTurtle

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ist wohl eins der größten Missverständnisse bei Sake, hm?

vor 3 Stunden schrieb seika:

Gibt  einfach zu viele Variablen bei diesem Gesöff. Einerseits macht es das interessant, aber irgendwann will man ja auch mal etwas Licht im Tunnel erblicken. 

Hehe, genau so ging es mir bei dem "Gesöff" auch. Ich habe es für mich daher auf Langzeitprojekt gesetzt ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Damit das hier nicht einrostet mache ich mit meinem absoluten Lagavulin Liebling weiter: der Russenschnaps ist ein vatted Malt von Pit Krauses slowdrink.de.
Was genau es ist, weiß man offiziell nicht aber man munkelt eben, dass es Lagavulin unterschiedlichsten Alters ist. Angeblich 11 bis sogar 21jährige Anteile haben es in das Sherry-Fass geschafft. Das Ergebnis zeigt, dass man keine Angst vor einer Assemblage haben muss und diese sogar Single Malts locker in die Tasche stecken kann. Ein herrlich speckiger und dunkel aromatischer Tropfen, bei dem ich den Bottle-Kill soweit wie nur irgendwie möglich hinaus zögere.

IMG_1609.thumb.jpg.0f5b53fa03d5042da4b745112bb4b577.jpg

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Geschrieben (bearbeitet)

"very ungay" :lol:

Der Whisky klingt verlockend. Rauch und Sherry sind einfach ein Traumpaar. Einer meiner absoluten Lieblingsmalts ist dieser 10-jährige Ledaig aus einem 1st-Fill-Sherryfass.

Edit: Die slowdrink Abfüllungen sind ja sehr begehrt. Kennst du noch weitere außer dieser hier? Werden die ihrem Hype und dem Preis gerecht?

bearbeitet von Shibo

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

"very ungay" - ich schmeiss mich wech ... :yahoo:Da soll noch mal einer sagen, Proletkult sei tot. Ist das tatsächlich Vladimir Putin, der da den Angus-Bullen reitet? Die Sorte Stunt passt jedenfalls zu ihm ...

Bei mir ist heute ein eher bourgeoiser Abendlektüre-Begleiter im Glas - ein Carlos Primero Imperial X.O. Brandy. Ein Solera Gran Reserva, in alten Sherry-Fässern ausgebaut.

solera.thumb.jpg.f954adc2df0261de68424c510a7960e1.jpg

_()_

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Spätestens beim rückseitigen Etikett gibt es keinen Interpretationsspielraum mehr: es ist der Obervladimir der an Conchitas Brust die nötige Ruhe findet um mal den Schelm raus zu lassen während der Neumond in Anakins Gestalt seinen Seegen zu dieser unheiligen Allianz gibt.
Man muss schon ganz schön abgehärtet sein, um nach diesen Bildern heute Nacht noch Schlaf zu finden...

IMG_1610.thumb.jpg.4e45af3c41f533eecbf7262f5c7893e5.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich habe mir selbst gestern mal wieder ein kleines Tasting kredenzt:
Zwei Scotch Whiskies von Destillerien, die mittlerweile das Zeitliche gesegnet haben. "Lost Distilleries" also.

lost.jpg.aaa9b92c232f05993d1e3b364c6d943b.jpg

Den Anfang machte ein Port Dundas Single Grain aus der Cask Strength Collection von Signatory Vintage. 25 Jahre Reifezeit in einem Hogshead verleihen ihm weiche Noten von Butterkeks, Popcorn und Karamell, nebst Vanille. Dazu kommen - in zurückhaltenderer Form - Pfirsich und florale Aromen, welche mit einiger Zeit im Glas und nach Zugabe von Wasser etwas präsenter werden. Die Popcorn-Note erinnert an Bourbon (allerdings leichter). Ich kann mir gut vorstellen, das hier Mais in nicht unerheblichem Maße an der Zusamensetzung der Maische beteiligt war (bei Grain Whisky ist das verwendete Getreide nicht ausdrücklich festgelegt).
Am Gaumen ist die Konsistenz zunächst überraschend weich und zähflüssig, das ist schön. Butterkeks und Karamell bilden auch hier wieder das Leitmotiv, das ist ebenfalls schön. Danach kommt allerdings nicht mehr viel. Es wird ein wenig bitter und außerdem schnell zu alkoholisch-scharf im Mund, wenn man nicht vorher ordentlich runter verdünnt hat.
Der Abgang dann wieder mit Butterkeks in einem seichten, aber angenehmen Zusammenspiel mit trockeneren Eichennoten.

Ich hatte bisher noch nicht viele Single Grains im Glas und bin nie so richtig schlau geworden aus der scheinbar vorherrschenden Meinung, Grain Whiskies würden erst jenseits der 20 Jahre richtig interessant werden. Wenn Grain Whisky, im Vergleich zu Malt, das glattere und weniger charaktervolle Destillat ist, dann schmeckt man nach so langer Zeit doch nur noch das Fass, dachte ich (und habe ich auch schon so erlebt). Scheinbar kann die Kombination gutes Destillat (ich glaube, dass es da auch beim Grain riesige Unterschiede gibt) + gutes, aber recht inaktives Fass + lange Reifung aber auch mal funktionieren, wie in diesem Fall. Im Port Dundas finden sich Noten, die mit Sicherheit nicht alle auf die Eiche zurückzuführen sind. Trotzdem käme eine ganze Flasche von dem Zeug für ~100€ für mich nicht in Frage. Der Whisky ist im Vergleich zu einem guten Malt dann doch zu brav und uninteressant.

Wenn ich jetzt eh schon so ins Labern gekommen bin, kann ich bezüglich Grain Whisky auch noch eine bemerkenswerte Äußerung aus dem Buch "Appreciating Whisky" von Pip Hills zitieren, dem Gründer der unter seiner Leitung weit und breit respektierten Scotch Malt Whisky Society.

Zitat

Like malt, grain whisky must be matured for three years in wood before it may be called Scotch Whisky. One can understand the reasons for this, though it seems a pity, for the stuff is really very agreeable when new: much more so than malt spirit. Given a good cask, though, it can emerge at the end of its three years as a very pleasing, aromatic potation. Happily, there is a movement in the industry toward putting grain whiskies in casks of better quality than before, with consequent improvement in the quality of the mature stuff. That said, I have yet to meet a grain whisky in the mature state which I prefer to the new spirit.

Tatsächlich war der leckerste Grain, den ich bisher im Glas hatte, ein junger Bursche. Ich meine es war ein Invergordon. Dementsprechend werde ich mich wohl erst einmal bei den unter 10-jährigen Abfüllungen umsehen, was diese Kategorie anbetrifft.

buch.jpg.45423fc59730a16c7b0e2449bc6f7971.jpg

 

Nun aber zum zweiten Dram des Abends, einem 20-jährigen Imperial, ebenfalls von Signatory und abgefüllt für das White Turf Pferderennen in St. Moritz (:ph34r:).

Das ist direkt ein ganz anderes Kaliber an Komplexität und Intensität! Ein markanter Duft von Bienenwachs steigt aus dem Glas auf. Markanter, als ich es von Clynelish kenne, wo diese Note besonders häufig verortet wird. In einem wunderbaren Zusammenspiel gesellt sich das Aroma von jungen Bananen hinzu, sowie eine gute Portion frischer Limettensaft. Nach einiger Zeit tritt eine parfümartige Blumigkeit hervor (Geranien?), dann wieder fruchtiger mit frischem Apfelschnitz und Zitronensorbet. Erfrischend und komplex. Großartig!
Am Gaumen fällt er leider etwas ab. Die Textur wirkt ein wenig dünn, trotz der mir eigentlich so lieben Trinkstärke von ordentlichen 46%. Bienenwachs, Apfel und Vanille sind zwar auch hier deutlich zu erschmecken, werden aber von einer etwas zu trockenen Eiche überdeckt. Der Abgang ist dann wieder sehr schön mit Bienenwachs und Banane, sowie Walnuss.

Eine tolle Überraschung! Imperial fliegt laut meiner Wahrnehmung völlig unter dem Radar. Wenn diese Abfüllung irgendwie representativ für die Destillerie bzw. die von ihr noch erhaltenen Fässer sein sollte, dann hat sie größere Wertschätzung verdient. Vielleicht lässt sich ja noch irgendwo eine gute Flasche ergattern.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich konnte noch eine Sampleflasche des 12jährigen Quinta Ruban auftreiben und bat meine Frau eine Blindverkostung zu administrieren.

Tatsächlich war es recht eindeutig, dass der 12er irgendwie weicher/runder und in sich stimmiger war. Gerochen hat der 14er besser aber er war etwas anstrengender/bissiger im Mund.
War früher doch alles besser 🤔

 

IMG_4722.thumb.jpg.3c719a9bd10ba91df742d703eca484ce.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Guter Whisky und Musik von Leonard Cohen. Eine traumhafte Kombination.

Caol Ila aus einem 1st Fill Bourbonfass: Für sich alleine schon eine traumhafte Kombination.

caolila.thumb.jpg.171f91d25d99f64b204a509963a58103.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor einer Stunde schrieb Shibo:

Eine traumhafte Kombination.

Connoisseurs Choice auch bei der Musik - 'Famous Blue Raincoat' und 'Dress Rehearsal Rag' sind meine Lieblingssongs von ihm ... Meine Lieblingsplatte von ihm ist allerdings die 'Live Songs'; die Aufnahmen stammen von der Tournee, von der auch ich einen Auftritt erlebt habe. Anfang der 70er, im Ludwigshafener Pfalzbau ...

Ontopic (aber ohne Foto): im Glas heute abend was Bodenständiges, ein Naheland-Grappa von der Brennerei Dotzauer in Oberstreit (etwa 10 km von hier). Gebrannter Trester von Spätlese- und Auslese-Rieslingtrauben, selbstverständlich entrappt und im Eichenfass gereift. Da kommen Heimatgefühle auf ...

_()_

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 23 Stunden schrieb SoGen:

Anfang der 70er, im Ludwigshafener Pfalzbau ...

Da wäre ich wirklich gerne dabei gewesen :)

Leonard Cohen live zu sehen ist tatsächlich einer meiner größeren unerfüllbaren Wünsche.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 3 Stunden schrieb Charlie:

hier kann man die Lagen online ansehen

Eine toll gemachte und sehr benutzerfreundliche Anwendung, Respekt. Habe früher gelegentlich beruflich auf solche Daten (insbesondere exakte Weinlagenabgrenzung) zugreifen müssen und dann natürlich Rebflächen-Online des Geoportals der LWK Rheinland-Pfalz benutzt. Die gibt noch einiges mehr an Daten her, dafür ist die Benutzerschnittstelle nicht gerade intuitiv bedienbar - und die Daten sind auch auf Rheinland-Pfalz beschränkt.

_()_

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Cohen und Whisky die 2.

New Skin for the Old Ceremony rotiert bei mir deutlich seltener als Songs of Love and Hate. Nichtsdestotrotz eine schöne Platte.

Der heutige Dram stammt aus der Abfüllungsserie Scotch Universe von der Münsteraner Whisky-Koryphäe Michel Reick. Michel steht auf Portfass-Reifungen und eine solche hat auch diesem stark rauchigen Bunnahabhain seine tiefrote Farbe verliehen. Abgefüllt in Fassstärke nach nicht mal sechs Jahren Reifung ist dieser Tropfen so in your face wie nur irgend möglich. Räucherspeck, rostiges Eisen, Erdbeeren, Himbeeren... ein völlig wahnsinniges Potpourri an lautstarken Noten, die sich irgendwie auf eine sehr zufriedenstellende Art und Weise ergänzen. Von Harmonie kann man hier wirklich nicht sprechen, aber es klingt trotzdem saugut, um in der Metapher zu bleiben. Vielleicht hätte ich eine Platte von Nirvana auflegen sollen.

Expedition.thumb.jpg.f6d033b6cc81597aa7692c7211054de0.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

An der Konversation teilnehmen

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Clear editor

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.