1. KlausO

    KlausO

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    • Von GoldenTurtle
      Ich bin etwas skeptisch, Yixing ist es mMn nicht, es hat eine Lackierung, und Yixings haben sowas nicht.
      PS: Zum Thema Yixing hatten wir neulich aber eine interessante Diskussion, ein Teefreund hat in einer Yixing einen Maojian Grüntee gebrüht, weshalb ich ihn dann etwas fragend gemustert habe, was dann aber rauskam ist, dass traditionell Yixing Teekannen eigentlich nur für Grüntee und irgendwann dann auch für Rottee verwendet wurden, aber die heutig so hippe Verwendung für Oolong und Pu'Er eigentlich als neumodischer Firlefanz zu betrachten ist, wobei viele "Teekenner" im Westen aber steif behaupt würden, dass für Grüntee Yixing gar nicht passt wegen der Porösität der Kannen und so. So schnell kann aus einem neumodischen Trend das Denken entstehen, etwas sei schon immer so gewesen.
    • Von Roberts Teehaus
      Silbernadeltee

      Bereits der erste Augenschein auf den Tee verrät, wie der Silbernadeltee zu seinem wunderschönen Namen gekommen ist. Die Teeblätter sind etwas größer und an der Rückseite von feinem Silberflaum überzogen. Auch dieser Tee hat eine besondere kulturelle Bedeutung; so sagt man ihm nach, dass er der Legende nach einst in der Trinkschale des Kaisers Cheng Nung entstanden ist, als dieser sich unter einem Teestrauch niedergelassen hat.

      Weißer Tee

      Weißer Tee aus China zählt als „Krone der Teeschöpfung“ und beschreibt eine besondere Tee-Rarität. So ist die chinesische Teekultur von unzähligen Mythen und Legenden durchwoben, die dem weißen Tee lebensverlängernde Kräfte nachsagen – und in seltenen Fällen soll er der Sage nach sogar Menschen zur Unsterblichkeit verholfen haben…  Und so kam es, dass die Herrscher Chinas schon im frühen 11. Jahrhundert v. Chr. ihr Gefolge und ihre Untertanen in die entlegensten Regionen des riesigen Reiches der Mitte aussandten, nur um einige Hände voll dieser magischen weißen Teeblätter zu erhalten!

      Kostbar und geheimnisvoll!

      Überall auf der Welt gilt weißer Tee als die exklusivste Tee-Sorte überhaupt. Ins Deutsche übersetzt bedeutet sein Name etwa „Weiße Pfingstrose“, „Wassergeist“ oder „Silbernadel“. Baihao Yinzhen heißt „die Weißhaar-Silbernadel“, welche als weißer Tee in den Da-Bai-Gärten von Zhenghe und Fuding im Norden der Provinz Fujian geerntet wird. Als eine der besten, teuersten und rarsten Teepflanzen wurde der Silbernadeltee in früheren Zeiten sogar mit Gold aufgewogen.

      Um nur ein Kilogramm dieser besonderen Teevariante und Kostbarkeit zu gewinnen, bedarf es mehr als 30.000 von Hand gepflückte, ungeöffnete, obere Blattknospen! Noch immer werden die Teespitzen in den weltweit einzigartigen Teeanpflanzungen im Hochland Chinas auf traditionelle Weise gepflückt und auch heute noch werden zum Teil Erntemethoden gepflegt, die früher dem Kaiser und seinem Hofstaat vorbehalten waren. Bei der „kaiserlichen Pflückung“ wurden seinerzeit nur Knospen gepflückt, deren Reinheit nicht befleckt wurde – und zwar von der Ernte bis in die Teeschale des chinesischen Kaisers. Die jungen Teepflückerinnen trugen bei der Ernte Handschuhe und gaben die behutsam abgeschnittenen weißsilbrigen Knospen zum Trocknen in geflochtene Körbe.

      (Doch weiß niemand genau, welche besonderen Vorsichtsmaßnahmen in der heutigen Zeit ergriffen werden, um das faszinierende, an Orchideen erinnernde Aroma der Silbernadeln zu bewahren. Teekenner jedenfalls lieben diesen himmlischen Duft) 😊

      Was den Silbernadeltee zudem noch rarer macht: Er wird bloß zweimal im Jahr geerntet – und dann auch nur an zwei Tagen, die zuvor sorgfältig geplant werden. Ist es an jenen Tagen entgegen der Wetterprognose windig oder regnerisch, verzichtet man lieber auf die Ernte…

      Silbernadeltee in der Kultur

      Der kostbare Silbernadeltee ist Bestandteil vieler Zeremonien der traditionellen chinesischen Teekultur, die über viele Jahrhunderte gewachsen ist. „Gong Fu Cha“ gilt als bekannteste chinesische Teezeremonie, ihr Ritus hat schon lange einen festen Platz in Chinas faszinierender Teekultur.

      Gong Fu Cha  beschreibt die besondere Perfektion, die man nur durch Erfahrung und besondere Übung erreichen kann. Im Zentrum steht dabei das stetige Bemühen des Teemeisters, den perfekten Tee zuzubereiten, was zum einen handwerkliches Geschick und zum anderen die richtige meditative Verfassung braucht. (Wenn Sie einen Besuch in China planen, nehmen Sie unbedingt an einer unvergesslichen klassischen Teezeremonie teil.)

      Mehrere Aufgüsse

      Bei Gong Fu Cha wird der Tee in mehreren Aufgüssen getrunken. Beim ersten Aufguss sollen sich zunächst die Knospen öffnen - vorab wird der betörend schöne Duft genossen, darum wird der Tee zur ersten Einstimmung direkt in die Schalen eingeschenkt. In China nennt man dies  den „Aufguss des guten Duftes“. Anschließend folgt der „Aufguss des guten Geschmacks“ – und jetzt, beim zweiten Aufguss, können sich die Aromen so richtig entfalten!

      Poetisch bezeichnet man die weiteren Aufgüsse des Tees als „Aufguss der sehr langen Freundschaft“, denn solange man den Tee immer wieder aufgießt, ist man ihm symbolisch freundschaftlich zugewandt. 😊 Mit jedem weiteren Aufguss muss der Tee jeweils zehn Sekunden länger ziehen, auf diese Weise schmeckt er immer wieder ein bisschen anders und man kann bald feststellen, wie mannigfaltig seine Geschmacksvariationen doch sind!

      Teezeremonie

      Wer eine Teezeremonie mit Silbernadeltee begehen möchte, geht dabei wie folgt vor: Zunächst werden die Teegefäße/Teekanne erwärmt. Im nächsten Schritt werden Gefäß oder  Kanne mit etwas frisch aufgebrühtem Wasser gefüllt und der Silbernadeltee hineingegeben. Mit heißem Wasser auffüllen, den Duft wahrnehmen – und das Wasser wieder abgießen.

      Nun einen zweiten Aufguss mit 70-80 Grad heißen Wasser vornehmen, und (je nach Geschmack) 3-5 Minuten ziehen lassen und durch ein Sieb kreisförmig in die Teeschale eingießen. Den Duft genießen, das Auge an der Farbe erfreuen! Schließlich kann der Tee getrunken werden. Jeder weitere Aufguss sollte dann 10 Sekunden länger ziehen. Am Schluss dieser schönen Teezeremonie werden die gebrauchten Teeblätter schließlich in saubere Teeschalen gelegt und den Gästen als Geschenk und Erinnerung überreicht. 😄🌿🍵

      Eine gepflegte Teezeremonie mit Silbernadeltee bietet uns in unserer heutigen schnelllebigen Zeit ein wunderschönes Ritual, um im Familien- oder Freundeskreis einmal so richtig abzuschalten und ein wenig „herunterzufahren“. 😊
       

    • Von Roberts Teehaus
      Gyokuro Asahi – kleine Geschichte einer Kostbarkeit

      Das erste, was dem Betrachter ins Auge fällt, ist seine intensive grüne Farbe. Im gleichen Moment findet ein edles wie süßes, kräftig-frisches Aroma den Weg in die Nase - mildfruchtig mit einer dezenten Note von Gras.

      Gyokuro Asahi – der edle Tautropfen

      Übersetzt ins Deutsche, bedeutet sein Name „edler Tautropfen“, was wie beinahe alle Wörter aus dem Japanischen wunderschön und poetisch klingt. Hört man Japanern zu, so sprechen sie sehr ehrfürchtig über dieses vollendete Getränk. „Schattentee“,“ Perlentau“ – er ist kein alltägliches Getränk für Zwischendurch, sondern etwas ganz Besonderes!  Gyokuro Asahi wächst im Schatten - Laubbäume schützen ihn vor allzu hellen Sonnenstrahlen; zwei Wochen vor seiner Ernte wird er vorsorglich mit Bambusmatten abgeschirmt.

      Geschichten um die Entstehung des Gyokuro Asahi

      Es war einmal… in einem fernen Land der aufgehenden Sonne - in einem wunderschönen Inselreich mit Namen Nihon, welches wir heute als Japan kennen. Man schrieb das Jahr 1835. Der Teehändler Herr Yamamoto Kahei VI. unternahm eine Reise. Er reiste von Edo (heute Tokyo) nach Uji – in der Nähe des heutigen Kyoto. Dort machte er die Beobachtung, dass die Teesträucher einige Wochen vor ihrer Ernte abgedeckt wurden. Wohl galt dies, um die Pflanzen vor Frost zu schützen – und eigentlich nicht vor der Sonne – doch war das der allererste Schritt zum heutigen Schattentee. Das Interesse von Herrn Yamamoto Kahei war geweckt! Er begann zu experimentieren und stellte Versuche an. Bald schon entdeckte er, dass die Beschattung der Teepflanzen einen völlig neuen, überraschenden und einzigartigen Geschmack hervorbrachte. Das war die Geburt des Gyokuro Asahi.

      Nun, ob sich das so zugetragen hat, lässt sich heute nicht mehr genau sagen, denn die Geschichte zur Entstehung des edlen Tautropfen ist sehr lange her… Dennoch ist sie eine sehr schöne Geschichte. 😊

      Der Anbau des Gyokuro Asahi

      Angebaut wird der edle Tee auf der Insel Kyushu. Dank ihrer geologischen Lage im Südwesten von Japan verfügt sie über ein mildes subtropisches Klima – was für den Anbau von Tee ideal ist! Bäume spenden Schatten und die Bambusmatten schirmen vor Sonne ab. Dadurch verzögert sich das Wachstum der Pflanzen, ihr Gehalt an Chlorophyll in den Blättern steigt, ihr Gehalt an Gerbstoff hingegen sinkt. Es sind gerade die Gerbstoffe, auch als Tannin bezeichnet, die Tee oft bitter schmecken lassen – besonders, wenn man ihn zu lange ziehen lässt. Schattentee entwickelt viel Koffein – und obwohl er so mild schmeckt, ist er ein ausgesprochener Muntermacher und weckt die Lebensgeister!

      Die beste Zubereitung für Gyokuro Asahi

      Nun, als Maßstab kann man sagen: Je hochwertiger ein grüner Tee ist, umso niedriger sollte die Wassertemperatur beim Aufbrühen sein!

      Für den edlen Tautropfen reicht eine Wassertemperatur von 50 bis höchstens 60 Grad. Seine Ziehzeit ist – wie bei jedem grünen Tee – kurz, zirka 2-3 Minuten – nicht länger. Auf diese Weise bleibt sein zarter milder Geschmack erhalten. Selbstverständlich kann man ihn mehrfach aufgießen.

      Gyokuro Asahi zur Teezeremonie

      Es empfiehlt sich, diesen exklusiven Tee zu zelebrieren und ihn aus einem ebenso exklusiven Gefäß zu trinken. Japanisches Teegeschirr, Kannen und besonders wunderschöne Tee-Schalen sind für diesen edlen Tautropfen angemessen! Und im Vertrauen: Wer mag schon gerne Champagner aus einem ehemaligen Senfglas schlürfen? Kleiner Tipp: Wer Japan besucht, sollte unbedingt den alle zwei Wochen stattfindenden großen Flohmarkt in Kyoto-City besuchen. Hier findet man für einen „schmalen Taler“ wunderbare gebrauchte Porzellanwaren. Da in Japan im Allgemeinen Gegenstände mit viel Bedacht behandelt werden,  findet man in der Regel keine verschlissenen Gegenstände. Es lohnt sich, einen leeren Extrakoffer mitzunehmen! 😄🍵🗾

    • Von Roberts Teehaus
      Leckeres fürs Pfingstfrühstück

      Die nächsten Feiertage stehen bald vor der Tür und kaum etwas ist schöner als ein ausgedehntes Frühstück mit viel, viel Zeit, guten Gesprächen, guter Musik und natürlich Tee 😊

      Ich kann für mich sagen: Tea makes the world go round! 🌏
      Draußen steht bereits alles in voller Blüte und die länger werdenden Tage wecken die Lebensgeister enorm! Da durch die Entschleunigung der letzten Wochen viele Menschen das 5-Sterne-Restaurant in ihrer eigenen Küche entdeckt haben, steuern wir gerne ein paar Rezepte zum Ausprobieren und Genießen bei! Das Schöne dabei ist: Genuss ohne Reue – für die Zubereitung kommen ausschließlich gesunde Zutaten zum Einsatz. 😊
      Ein Hochgenuss für wärmere Tage ist Grüntee-Ingwer-Zitronen-Eistee: 🍸

      ·         15 g Grüntee
      ·         10 g frischer Ingwer
      ·         1 unbehandelte Zitrone
      ·         240 ml Mineralwasser
      15 g Grüntee und 10 g frischen Ingwer mit 250 ml fast kochendem Wasser übergießen und 1 - 2 Minuten ziehen lassen. Durch ein Sieb mit Eiswürfeln abgießen, so kühlt der Tee schneller. Den Saft einer ½ Zitrone und 240 ml Mineralwasser hinzugeben und in 2 hohe Gläser aufteilen. Eiswürfel hinzugeben, mit 1 Scheibe Zitrone dekorieren und … genießen.
      Frische Frühstücksbrötchen und Scones lassen sich hervorragend mit Orangen-Ingwer-Zitronen-Konfitüre krönen! 🍊

      ·         500 g geschälte Orangen - ½ Orange beiseitelegen
      ·         1 kleine Zitrone
      ·         2 EL grünen Tee mit ca. 200 ml überbrüht
      ·         3 Datteln
      ·         1 Beutel Gelierfix
      ·         1 EL Rohrzucker
      Orangen und ½ Zitrone in einem Mixer grob pürieren. Den grünen Tee mit dem nicht mehr kochenden Wasser überbrühen und 2 min. ziehen lassen. Inzwischen 1/2 Orange und 1/2 Zitrone sowie die Datteln in kleine Stücke schneiden, damit die Konfitüre eine fruchtigere Konsistenz erhält. Zusammen mit dem abgesiebten Tee, Gelierfix und Rohrzucker in die Fruchtmasse einrühren und aufkochen lassen. Weitere 2 EL Rohrzucker einrühren und ungefähr 3 Minuten köcheln lassen. Danach gleich in Einmachgläser füllen, Deckel gut schließen und umgedreht hinstellen. 

      Reicht für ca. 2 - 3 Gläser und ist natürlich auch als Mitbringsel zum Brunch ein  schönes Geschenk. 😊
      Und wer Appetit auf ein außergewöhnliches Eis verspürt, dem kann auf diese Weise geholfen werden – roh-veganes Grüntee-Zitronen-Ingwer-Eis: 🍨

      ·         500 g Bananen
      ·         1 EL grünen Tee
      ·         100 ml Wasser
      ·         1 Zitrone
      ·         5 g Ingwer
      Vorbereitung am Vortag:

      Bananen in kleinen Stückchen einfrieren; Grüntee brühen und absieben, mit ½ Zitrone (unbehandelt) und 5 g Ingwer ziehen lassen, bis er kalt ist: Dann nochmals absieben und als Eiswürfel einfrieren.

      Zubereitung am Genuss-Tag:

      Bananen und Grüntee-Eiswürfel im Mixer/Blender pürieren, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist. In Eisgläsern anrichten, mit Zitronenabrieb und Minze-Blättchen dekorieren.

      Mit Tee kann man so unglaublich viel machen, wenn ich allein schon an das überaus umfangreiche Angebot an Matcha-Produkten in Japan denke, überkommt mich die Lust am Ausprobieren und Genießen.

      Eine gute Zeit und bis zum nächsten Mal 😊

    • Von nick
      Kennt ihr das? Ihr habt euch mal wieder einen etwas teueren Sencha beim Händler eures Vertrauens gegönnt. Schon im Geschäft wart ihr überwältigt vom Duft des selbigen und zu Hause schließlich bereitet ihr ihn nach bestem Wissen zu. Das Ergebnis ist überwältigend. Er schmeckt wie er duftet, hat genau die richtige Balance zwischen Bitterkeit und Süße. Zudem ist er herrlich vollmundig. Fast sahnig…Ihr möchtet sofort all eure Freunde einladen, die vielleicht bislang dem Teegenuss eher ablehnend gegenüber standen, und ausrufen: „Seht ihr, deswegen liebe ich dieses Zeug so. Endlich habe ich die perfekte Zubereitung gemeistert - es hat auch lang genug gedauert.“
      Am nächsten Tag greift ihr voller Vorfreude zu der neuerworbenen Teepackung, die ihr natürlich gewissenhaft verstaut hattet. Wie immer achtet ihr penibel auf die Temperatur des Wassers. Natürlich. Selbstverständlich benutzt ihr auch eine Waage zur Abmessung des Tees. NICHTS KANN NUN JEMALS WIEDER SCHIEF GEHEN. Ihr habt gefunden, wonach ihr so lange gesucht habt. Es ist das schönste Hobby der Welt und für das gestrige Erlebnis seid ihr auch bereit in Zukunft tiefer in die Tasche zu greifen! Ihr riecht an dem trockenen Tee … Ein Genuss - die Vorfreude steigt ins Unermessliche.
      Dann der erste Schluck. Ernüchterung, grenzenlose Enttäuschung. Der Tee schmeckt nach nichts oder einfach nur bitter. Eventuell habt ihr auch einen der oben genannten Freunde dabei: „Na ja, schmeckt halt wie grüner Tee, du weißt ja, dass ich damit nichts anfangen kann.“ „NEIN! Gestern hat der noch total nach Kirsche geschmeckt …. WIRKLICH!“
      Die nächsten Tage versucht ihr das ursprüngliche Erlebnis zu wiederholen. Schraubt an den Parametern. Mit mehr oder weniger Erfolg. Nicht schlecht… aber auch nicht überwältigend. Damals wart ihr wohl zu enthusiastisch, vielleicht habt ihr euch das alles auch nur eingebildet.Wahnsinn, wie schnell dieser Tee seinen Geschmack verliert.
      Eine Woche später dann die Überraschung … da ist er wieder der perfekte Geschmack! Wie habe ich das bloß hinbekommen?
      Ich frage mich, ob man das einfach akzeptieren muss oder ob ich hierzu doch noch die Ursache finde. Wie einfach war da noch die Zeit, als man einfach einen günstigen Gunpowder in der Tasse hatte und nichts erwartete bzw. erwarten durfte. Ganz ähnliche Erfahrung habe ich übrigens mit dem Brot backen … Da weiß man auch nie, wie die Hefe reagiert, ob der Teig richtig aufgeht, ob man zu lange oder zu kurz geknetet hat.
      Geht euch das eigentlich auch so? Ist japanischer Tee wirklich so empfindlich? Mein neuster Verdacht ist, dass es an der Kartusche des Wasserfilters liegt. Tatsächlich habe ich den Eindruck, dass mir der Tee immer am besten schmeckt, wenn die so in der Mitte ihrer Haltbarkeit angelangt ist. Am Anfang schmeckt der Tee immer etwas dünn und metallisch. Am Ende… na ja, das kennt ihr ja.
      Was haltet ihr denn, außer den bekannten Faktoren (Wasserhitze, Ziehzeit etc.), für unerlässlich bei der Zubereitung eines wirklich guten Senchas?
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