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Hallo, 

ist es normal, dass mein Grüntee immer bitter schmeckt? Ist es Sortenabhängig oder mache ich bei der Zubereitung was falsch?

Ich habe bei einer Freunden neulich Grüntee getrunken und er war köstlich! NICHT BITTER. 

Könntet mir eure Lieblingsmarken empfehlen? LG

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Hi,

schwer zu sagen ohne dabei zu sein. Ein bisschen bitter sind sie meistens, aber wie krass das ist, hängt von vielem ab. Was hast du denn für Tee, und wie machst du den? Hast du deiner Freundin dieselben Fragen gestellt? :)

Tee guter Qualität, nicht zu heiß aufgegossen, sollte nicht allzu bitter sein.

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Hallo, danke für die schnelle Antwort!

Die Freundin meinte, dass sie es (wie du schon erwähnt hast) mit nich zu heißem Wasser aufgießt.... und das wäre schon alles. Ihre Teesorte kann ich selbst hier in Deutschland nicht kaufen dementsprechend kann ich nicht prüfen ob es an meinem Tee liegt oder ob ich erst etwas opfern muss, damit mir Grüntees gelingen😂

 Mein Grüntee ist der Nepal Everest Green nr 325 von Tea Gscwendner

bearbeitet von Tee-na

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Meine Standartanwendung für unbekannte Grüntees, 12g auf 1l ( entsprechend umrechnen!) 80° warmes Wasser 2min. Ziehzeit. Zu bitter, weniger Thempetatur. Zu fad, mehr Tee oder länger ziehen lassen. Zu stark, zu lange Ziehzeit.  

Jetzt kannst du mit allen Parametern spielen bis es passt.

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Hallo Tee-na (kreativer Spitzname für die Teeszene, falls dein richtiger Name Tina ist 👍)

Bei guten Grüntees geh ich in den ersten Aufgüssen auf 60° und steigere dann langsam ab dem 3. die Temperatur auf 70°, beim 4. etwa 80°, beim 5. kochend.

1,5g pro dl sind für Anfänger empfehlenswert.

Ziehzeit bei dieser Dosierung 90, 60, 120 Sekunden bei den ersten drei Aufgüssen.

PS: Für Grüntee ist eher weiches Wasser empfehlenswert, probier z.B. mal Black Forrest.

PPS: Nepal ist für Grüntee jetzt eher nicht bekannt. Da würd ich für Anfänger eher Südkorea empfehlen, auch punkto Preis/Leistung, z.B. ein Seogwang Sencha.

Oder alternativ kannst du auch gleich direkt beim Shou einsteigen.

bearbeitet von GoldenTurtle

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vor 4 Stunden schrieb Tee-na:

ob ich erst etwas opfern muss, damit mir Grüntees gelingen

Musst Du. Vor allem dem Götzen Mammon. Spass beiseite - in der Preisklasse kannst Du nicht viel erwarten. Ergänzend zu @GoldenTurtle:

vor 2 Stunden schrieb GoldenTurtle:

Bei guten Grüntees geh ich in den ersten Aufgüssen auf 60° und steigere dann langsam ab dem 3. die Temperatur auf 70°, beim 4. etwa 80°, beim 5. kochend.

Ein "guter" Grüntee ist Deiner, wie schon angedeutet, allerdings nicht. Sorry - heisst aber andererseits, dass es nicht (nur) an Dir liegt. 80° C dürfte passen (passt übrigens auch bei der Mehrzahl wirklich guter chinesischer Grüntees).  Mehr als zwei trinkbare Aufgüsse solltest Du allerdings bei Deinem Nepali nicht erwarten.

vor 2 Stunden schrieb GoldenTurtle:

1,5g pro dl sind für Anfänger empfehlenswert.

... sind für billige Tees empfehlenswert. Eher weniger. Wenn der Tee bitter schmeckt ist neben der Qualität (ein guter Grüntee schmeckt allenfalls herb) meist Überdosierung das Problem. Einen guten Grüntee kannst Du auch mit der dreifachen Dosierung aufgießen, ohne dass er bitter wird.

vor 2 Stunden schrieb GoldenTurtle:

Ziehzeit bei dieser Dosierung 90, 60, 120 Sekunden bei den ersten drei Aufgüssen.

Ich würde für Deinen Nepali 120 sec (2 Minuten) und nur einen Aufguss vorschlagen. Spasseshalber mal noch einen zweiten Aufguss (gleiche Temperatur) mit 3 Minuten probieren, ob der noch trinkbar ist. Vermutlich eher nicht. Das relativiert das oben angesprochene 'Opfer' ein wenig. Wenn Du für den Tee - sagen wir mal - das Doppelte ausgibst wie für den Nepal Everest, solltest Du wenigstens drei brauchbare Aufgüsse erwarten können - höher dosiert und kürzer gezogen. In diesem Qualitätsbereich (< 15 € / 100 gr) lohnt es sich einfach nicht, zu billig einzukaufen.

vor 2 Stunden schrieb GoldenTurtle:

Für Grüntee ist eher weiches Wasser empfehlenswert, probier z.B. mal Black Forrest.

Notfalls(!) mal mit einem Tischwasserfilter probieren, das gibt auch Anfängern schon einen ersten Eindruck, was da die Wasserqualität ausmacht. Es gibt auch preiswerteres weiches Wasser als Black Forest - bei stillem Wasser einfach mal auf den Wert für Hydrogencarbonat schauen. Sollte deutlich unter 100 mg/l liegen (Black Forest hat mittlerweile 30,5 - die hatten schon mal weniger ...). Kein Volvic - hat zwar nur um die 70 mg, aber hohe Calcium- und Magnesiumwerte - und einen Schwefelstich.

vor 2 Stunden schrieb GoldenTurtle:

Nepal ist für Grüntee jetzt eher nicht bekannt.

Aus gutem (oder schlechtem, wie man's nimmt ...) Grund. Die kopieren da Darjeeling, wo man seit ein paar Jahren meint, man müsse Grüntee produzieren, weil's auf dem Markt halt nachgefragt wird. Für Leute, die meinen, sie müssten aus Gesundheitsgründen grünen Tee trinken. Die Teebüsche dort sind idR ertragreichere und robustere Assamica-Varietäten bzw. Assamica/Sinensis-Hybriden, die nach meiner Meinung nun einmal nicht für Grüntee taugen.

vor 2 Stunden schrieb GoldenTurtle:

Oder alternativ kannst du auch gleich direkt beim Shou einsteigen.

Da fehlt eindeutig das passende Emoji: :devil:

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bearbeitet von SoGen
Typo

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vor 18 Stunden schrieb KlausO:

Meine Standartanwendung für unbekannte Grüntees, 12g auf 1l ( entsprechend umrechnen!) 80° warmes Wasser 2min. Ziehzeit. Zu bitter, weniger Thempetatur. Zu fad, mehr Tee oder länger ziehen lassen. Zu stark, zu lange Ziehzeit.  

Jetzt kannst du mit allen Parametern spielen bis es passt.

Danke schön, ich probiere es aus!:)

vor 15 Stunden schrieb SoGen:

Musst Du. Vor allem dem Götzen Mammon. Spass beiseite - in der Preisklasse kannst Du nicht viel erwarten. Ergänzend zu @GoldenTurtle:

Ein "guter" Grüntee ist Deiner, wie schon angedeutet, allerdings nicht. Sorry - heisst aber andererseits, dass es nicht (nur) an Dir liegt. 80° C dürfte passen (passt übrigens auch bei der Mehrzahl wirklich guter chinesischer Grüntees).  Mehr als zwei trinkbare Aufgüsse solltest Du allerdings bei Deinem Nepali nicht erwarten.

... sind für billige Tees empfehlenswert. Eher weniger. Wenn der Tee bitter schmeckt ist neben der Qualität (ein guter Grüntee schmeckt allenfalls herb) meist Überdosierung das Problem. Einen guten Grüntee kannst Du auch mit der dreifachen Dosierung aufgießen, ohne dass er bitter wird.

Ich würde für Deinen Nepali 120 sec (2 Minuten) und nur einen Aufguss vorschlagen. Spasseshalber mal noch einen zweiten Aufguss (gleiche Temperatur) mit 3 Minuten probieren, ob der noch trinkbar ist. Vermutlich eher nicht. Das relativiert das oben angesprochene 'Opfer' ein wenig. Wenn Du für den Tee - sagen wir mal - das Doppelte ausgibst wie für den Nepal Everest, solltest Du wenigstens drei brauchbare Aufgüsse erwarten können - höher dosiert und kürzer gezogen. In diesem Qualitätsbereich (< 15 € / 100 gr) lohnt es sich einfach nicht, zu billig einzukaufen.

Notfalls(!) mal mit einem Tischwasserfilter probieren, das gibt auch Anfängern schon einen ersten Eindruck, was da die Wasserqualität ausmacht. Es gibt auch preiswerteres weiches Wasser als Black Forest - bei stillem Wasser einfach mal auf den Wert für Hydrogencarbonat schauen. Sollte deutlich unter 100 mg/l liegen (Black Forest hat mittlerweile 30,5 - die hatten schon mal weniger ...). Kein Volvic - hat zwar nur um die 70 mg, aber hohe Calcium- und Magnesiumwerte - und einen Schwefelstich.

Aus gutem (oder schlechtem, wie man's nimmt ...) Grund. Die kopieren da Darjeeling, wo man seit ein paar Jahren meint, man müsse Grüntee produzieren, weil's auf dem Markt halt nachgefragt wird. Für Leute, die meinen, sie müssten aus Gesundheitsgründen grünen Tee trinken. Die Teebüsche dort sind idR ertragreichere und robustere Assamica-Varietäten bzw. Assamica/Sinensis-Hybriden, die nach meiner Meinung nun einmal nicht für Grüntee taugen.

Da fehlt eindeutig das passende Emoji: :devil:

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Wow Wow! Vielen Lieben Dank! 

vor 17 Stunden schrieb GoldenTurtle:

Hallo Tee-na (kreativer Spitzname für die Teeszene, falls dein richtiger Name Tina ist 👍)

Bei guten Grüntees geh ich in den ersten Aufgüssen auf 60° und steigere dann langsam ab dem 3. die Temperatur auf 70°, beim 4. etwa 80°, beim 5. kochend.

1,5g pro dl sind für Anfänger empfehlenswert.

Ziehzeit bei dieser Dosierung 90, 60, 120 Sekunden bei den ersten drei Aufgüssen.

PS: Für Grüntee ist eher weiches Wasser empfehlenswert, probier z.B. mal Black Forrest.

PPS: Nepal ist für Grüntee jetzt eher nicht bekannt. Da würd ich für Anfänger eher Südkorea empfehlen, auch punkto Preis/Leistung, z.B. ein Seogwang Sencha.

Oder alternativ kannst du auch gleich direkt beim Shou einsteigen.

Hahah Danke schön! Leider heiße ich Anne, aber ich fand das mit Tee-na lustiger :D

Vielen Dank für die guten Tipps. Jetzt werde ich experimentieren!

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@SoGen 😁😉👍
Nimmt mich wunder, mit welcher Empfehlung es ihr am besten gefallen wird!
80° ist halt der verbreitete chinesische Ansatz zu Grüntee, meiner Meinung nach aber etwas für Leute, die bereits an Bitterkeit gewöhnt sind. Wenn man Bitterkeit liebt und die Teequalität stimmt, kann man auch mit kochendem Wasser dahinter.
Aber meine 60° mit 1,5g/dl und 90, 60, 120 Sekunden sind für Anfänger meist ein Volltreffer.

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@GoldenTurtle: Dein Vorschlag ist sicher eine sinnvolle Annäherung. Ich wollte ihn nicht abwerten, nur eine Alternative aufweisen. Wichtig jedenfalls Dein Hinweis auf den Unterschied von ku und se - auf das wollte ich mit der für einen Anfänger vielleicht nachvollziehbareren Unterscheidung 'bitter' und 'herb' hinaus. Wobei ich die häufig anzutreffende englische Übersetzung 'astringent' für se im Kontext Tee-Aromatik für irreführend halte; beides (also auch ku) ist eben auch mit einer adstringierenden Wirkung auf die Mundschleimhäute verbunden.

Das Problem insbesondere bei Einsteigern ist, dass sie den Unterschied zwischen kuwei (苦味) und sewei (澀味) nie feststellen, wenn sie sich aufgrund negativer Erfahrungen mit Bitterkeit über das Qualitäts- (und Preis-) Level von billigen Tees nicht hinaustrauen. Falls da überhaupt se auftritt, wird es vom ku überlagert / verdeckt, insbesondere für eine noch unerfahrene Zunge. Dieses Überwiegen von ku hat in erster Linie etwas mit dem Zeitpunkt der Pflückung zu tun. Und frühe Pflückungen sind nun einmal teuer.

Wobei man selbst dann ausgesprochen 'tockene' Vertreter wie z.B. einen Zhu Ye Qing (idR ausgesprochen elegante Tees) zumeist erst mit zunehmender Erfahrung (auch in der Zubereitungstechnik) und Geschmacksbildung wirklich schätzen lernt. Die sind nun mal schwieriger zu "verstehen" als die eher fruchtigen oder blumigen Vertreter.

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In meinen Grünteeanfängen waren mir auch viele Tees zu bitter, teils Qualität, teils falsche Zubereitung.

Zu der Zeit war ich mit einem Bancha aus dem Asia Supermarkt oder z.B. einem Hojicha sehr happy.

Ich mag ja keine japanischen normal, aber die hatten weder das "fischige", noch das bittere zu wirklich gutem Preis.

Da konnte man auch in der Zubereitung nicht viel falsch machen. Vielleicht wäre das eine Idee zum Herantasten.

 

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vor 23 Minuten schrieb Charlie:

Kann aber auch sein, dass vielen Einsteigern alle Arten von Bitterkeit missfallen, oder?

Klar. Wenn man meint, grünen Tee aus Gesundheitsgründen trinken zu müssen, muss man sich dann halt einreden, dass Medizin nun mal bitter schmeckt. Oder halt Rooibos trinken oder was es da sonst so an Muckefuck - Analogien für Tee gibt.

https://www.teetalk.de/forums/topic/7842-tee-memes/?do=findComment&comment=115423

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vor einer Stunde schrieb Charlie:

Kann aber auch sein, dass vielen Einsteigern alle Arten von Bitterkeit missfallen, oder?

Nicht nur EinsteigerInnen ;)

Das berührt auch ein anderes Thema über das ich immer wieder mal und auch erst kürzlich nachgedacht habe. Kurz gesagt geht es um die Frage, ob es so etwas wie EinsteigerInnen-Tees, -Whiskies, -Wein usw. überhaupt geben kann. Grundsätzlich tendiere ich eher dazu, dass die Kategorisierung EinsteigerInnen/Fortgeschrittene nicht sinnvoll ist, wenn man es genau betrachten möchte. Aber das ist eine andere Diskussion, daher schweife ich hier nicht weiter ab ;)

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vor 4 Stunden schrieb nemo:

Kurz gesagt geht es um die Frage, ob es so etwas wie EinsteigerInnen-Tees, -Whiskies, -Wein usw. überhaupt geben kann.

Zugänglichere und weniger zugänglichere Tees gibt es auf jeden Fall,
wobei Frucht, Blumigkeit und Süsse die wesentlichen Charaktere der Beliebtheit darstellen, als auch die Reduktion von Bitterkeit (die in den wirklich wilden "Sorten" enorm ausgeprägt ist).
Auf solche Aspekte hin werden u.a. ja auch Teesorten explizit gezüchtet, da geht es nicht nur um Ertragssteigerung und Resistenzen. Der Mensch hat einerlei die Tendenz, bei allem Bitterkeit wegzuzüchten und mehr Süsse hinzuzuzüchten, das ist ein Grundmuster.
Aber auch das Klima spielt eine Rolle bei der letztendlichen Ausprägung dieser Charaktere (bei gleichen Kultivaren wohlgemerkt), z.B. bei den japanischen Grüntees, jene aus dem Süden haben tendenziell mehr fruchtige, dezent süsslichere Noten und sind deswegen bei Anfängern i.d.R. beliebter.

bearbeitet von GoldenTurtle

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vor 16 Stunden schrieb nemo:

Kurz gesagt geht es um die Frage, ob es so etwas wie EinsteigerInnen-Tees, -Whiskies, -Wein usw. überhaupt geben kann. Grundsätzlich tendiere ich eher dazu, dass die Kategorisierung EinsteigerInnen/Fortgeschrittene nicht sinnvoll ist, wenn man es genau betrachten möchte. Aber das ist eine andere Diskussion, daher schweife ich hier nicht weiter ab

Wenn man - aus welchen Gründen auch immer - neue Konsumenten an das Getränk führen will, überlegt man schon, womit das am ehesten geht. Bittere, adstringierende, sauere, brenzlige, müffelnde Getränke gehen eher schlecht. Aber auch keine sehr zarten Getränke, also solche, bei denen der Einsteiger sich fragt, was die Liebhaber da überhaupt schmecken. Das ganz allgemein. Wenn man den sonstigen Geschmack der Zielperson kennt, kann man natürlich individuell vorgehen. Wer gern tanninreiche Wein trinkt, wird eventuell Adstringenz auch beim Tee schätzten.

Aber eine Kategorie würde ich das nicht nennen. 

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Am 8.9.2020 um 15:10 schrieb Tee-na:

ist es normal, dass mein Grüntee immer bitter schmeckt? Ist es Sortenabhängig oder mache ich bei der Zubereitung was falsch?

 

Am 8.9.2020 um 15:47 schrieb Tee-na:

Mein Grüntee ist der Nepal Everest Green nr 325 von Tea Gschwendner

Wenn ich das noch anmerken darf: Wahrscheinlich ist Dein Tee auch nicht mehr besonders frisch. Denn Tee-Gschwendner hat den Nepal Everest Green schon vor einiger Zeit aus dem Sortiment genommen. Ich hatte ihn damals probiert und würde ihn als einen der weniger empfehlenswerten Grüntees dieses Händlers bezeichnen.

Ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis hat dagegen meiner Meinung nach der Südkorea Everyday Sencha (Nr. 589). Auch mit einem etwas besseren Long Jing oder einem japanischen Sencha kannst Du in der Regel nicht viel falsch machen. Ab ca. 15 Euro pro 100 Gramm bekommt man schon ganz gut trinkbare Qualitäten. 

Grundsätzlich hatte ich schon häufiger den Eindruck, dass grüne Tees aus Nepal, Darjeeling usw. eher zu den bitteren Vertretern ihrer Art gehören. Wie Du diese Bitterkeit durch die Art der Zubereitung abmildern kannst, wurde hier ja schon beschrieben. 

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