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Ascheglasuren von Jan Kollwitz


Empfohlene Beiträge

vor 10 Stunden schrieb Getsome:

Mir war nicht mal klar, dass es Ascheglasuren gibt

Zum Beispiel stellt in Deutschland Jan Kollwitz solche Keramik her. Schau mal auf die Seite www.jankollwitz.de. Das könnte für Dich interessant sein.

vor 10 Stunden schrieb Getsome:

Künstler aus Osteuropa

Die meisten dieser Künstler haben eine eigene Internetseite und sprechen englisch oder sogar deutsch. Wenn Du konkrete Fragen zu deren Produkten oder dem verwendeten Ton hast, würde ich einfach mal per Mail direkt bei den Künstlern nachfragen.

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vor 10 Minuten schrieb teewelt:

Zum Beispiel stellt in Deutschland Jan Kollwitz solche Keramik her. Schau mal auf die Seite www.jankollwitz.de. Das könnte für Dich interessant sein.

Das Problem bei Kollwitz ist aber doch dass man seine Keramiken nur in Ausstellungen erwerben kann und nicht direkt über seine Internet-Seite, oder?

Hat schon mal jemand etwas von Kollwitz gekauft? Ich denke der hat auch stattliche Preise, man zahlt ja auch immer den Namen mit und leider war ja seine Oma Käthe ein kleines bisschen berühmt - auch wenn der Kram den die so fabriziert hat für meinen Geschmack eher grauslig ist.

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@Schizotwin: Ich hatte zu der Internetseite nicht verlinkt, weil ich Getsome den Kauf solcher Keramik empfehlen wollte, sondern weil sie einen guten deutschsprachigen Einblick in die Arbeit eines Töpfers gibt, der einen Anagama (穴窯mit Holz befeuerter Brennofen) verwendet. Es gibt auf der Seite beispielsweise eine interessante Sendung von Deutschlandradio Kultur, wo Kollwitz unter anderem von seiner Lehrzeit in Japan erzählt. 
Käthe Kollwitz war übrigens die Urgroßmutter von Jan Kollwitz. Die Preise seiner Keramik erklären sich meines Erachtens nicht aus dieser Verwandtschaft, sondern daraus, dass Jan Kollwitz selbst ein anerkannter Künstler ist, dessen Werke in bekannten Museen ausgestellt werden. 

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vor 56 Minuten schrieb teewelt:

@Schizotwin: Ich hatte zu der Internetseite nicht verlinkt, weil ich Getsome den Kauf solcher Keramik empfehlen wollte, sondern weil sie einen guten deutschsprachigen Einblick in die Arbeit eines Töpfers gibt, der einen Anagama (穴窯mit Holz befeuerter Brennofen) verwendet. Es gibt auf der Seite beispielsweise eine interessante Sendung von Deutschlandradio Kultur, wo Kollwitz unter anderem von seiner Lehrzeit in Japan erzählt. 

Ergänzend kann man auch auf das Buch von dem Schriftsteller und Kollwitz-Intimus Christoph Peters mit dem Titel "Japan beginnt an der Ostsee. Die Keramik des Jan Kollwitz" verweisen. 

Aber mich würde immer noch brennend interessieren was denn jetzt z. B. eine Teeschale oder ein Teebecher von Kollwitz so ungefähr kostet.

Bearbeitet von Schizotwin
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Also ich war mal dort. Sich den Ofen anzusehen, ist schon sehr interessant.

Und dann kann man dort bei ihm auch was kaufen.

Natürlich sind die Preise für einen Künstler angemessen.

Ich kann mich an den Preis für einen Keramik Teebecher ca. 250 ml erinnern, so bei 70 €.

Sonst eben viele zum Teil auch große Stücke, wo ich nicht weiß, wie sie "privat" wirken, wenn man keinen Platz dafür hat.

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Zu erwähnen sei noch, dass Ascheglasur nicht gleich Ascheglasur ist, da wie schon an anderer Stelle erwähnt die Glasur nicht eine plane Glas-Fläche ist und nicht komplett deckend. Ich hab zwar selbst keine Keramik von ihm, aber den Bildern nach scheint er nach Iga Art zu arbeiten - was im Ergebnis etwas ganz anderes ist, als z.B. Bizen oder Echizen. Und auch innerhalb eines Stils gibt es teils etliche Unter-Arten wie z.B. bei Bizen, die sich erheblich unterschieden können - z.B. Reduktion vs Oxidation, Brenntemperatur (unterschiedlich starkes Schmelzen der Asche) etc., was natürlich Auswirkungen auf den Tee hat. Ist etwas wie mit Yixing-Ton - kann man auch nicht alles über einen Kamm scheren - es bleibt weiterhin nur ausprobieren ;) 

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Wenn man die Suchfunktion benutzen würde, fände man folgende Seite: 

https://www.teetalk.de/forums/topic/1088-tee-in-der-literaturpoesie/?page=5&tab=comments#comment-32461

und dort die Besprechung von: Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln von Christoph Peters, Luchterhand München.

"Intimus" Peters schreibt da über Ernst Liesegangs/Kollwitz Töpferlehre in Japan und das drumrum.

Es gibt bessere Bücher und bessere Keramiken.

 

 

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