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Tee Empfehlung starkes Umami


Empfohlene Beiträge

Hallo liebe Freunde des Japantees,

vielen Dank für dieses tolle Forum!

Ich würde mich als selbst als "Teeneuling" bezeichnen. Jedoch habe ich schon ein paar Teesorten getestet und mich grundlegend mit dem Thema Tee beschäftigt. 

Ich habe zuletzt von Teekontor Kiel den "Bio Gyokuro Shincha 2020 Homare" getrunken und bin vom Geschmack begeistert. Jedoch möchte ich nun gerne mehr und stärker geschmacklich in Richtung Umami, (See)Gras, maritime Noten gehen. Könnt ihr mir einen Tee empfehlen, der starkes Umami mitbringt? Ich habe gelesen, dass die Yame Gyokuros in die Richtung gehen, aber das was ich preislich so gesehen habe, schreckt mich vom Kauf ab, da ich meine Zubereitung ggf. noch nicht ganz optimiert habe.

Vielleicht könnt ihr ein tolles Preis/Umami Verhältnis empfehlen? :)

Danke und viele Grüße 

André 

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  • 4 Wochen später...

Hallo André,

🌾 tatsächlich würde ich Dir an dieser Stelle einen japanischen Genmaicha empfehlen, der durch den enthaltenen gerösteten Reis meines Erachtens ein sehr schmackhaftes Umami-Aroma hat. Er sieht auch wunderbar aus und macht richtig Appetit – allein schon beim Öffnen der Teedose, wenn der erste Duft in die Nase zieht... 😊

Viele Grüße,

Zora von Roberts Teehaus

Und so sieht Genmaicha aus:

genmaicha3.jpg

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  • 3 Wochen später...
Am 26.3.2021 um 10:47 schrieb Roberts Teehaus:

Hallo André,

🌾 tatsächlich würde ich Dir an dieser Stelle einen japanischen Genmaicha empfehlen, der durch den enthaltenen gerösteten Reis meines Erachtens ein sehr schmackhaftes Umami-Aroma hat. Er sieht auch wunderbar aus und macht richtig Appetit – allein schon beim Öffnen der Teedose, wenn der erste Duft in die Nase zieht... 😊

 

Viele Grüße,

 

Zora von Roberts Teehaus

 

Und so sieht Genmaicha aus:

 

genmaicha3.jpg

wow der sieht ja schon so lecker aus. Ich glaube das wäre ein nächster Kandidat für mich:-) Mittlerweile habe ich schon immer einen Geschmack im Mund wenn ich die Kräuter sehe. 

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  • Gleiche Inhalte

    • Von Toko
      Servus,
      bis gestern habe ich nur sporadisch Themen mitgelesen. War zunächst mehr auf Seiten aus Japan. Bin Österreicher. Trinke derzeit 6-8 Dobins (土瓶) Sencha & Kabusecha (Halbschattentee) am Tag. Koche leidenschaftlich gerne. Tee trinke ich seit meiner Kindheit, vor allem schwarzen Tee, DJ first flush. Sehr gerne auch guten Kaffee, zubereitet mit einer Karlsbader Kanne (Kaffee in 3 Körnungen gemahlen und geschichtet) - zunächst in der Jugend und dann wieder seit 2006. Grünen Tee trinke ich auch schon sehr lange, doch bis vor einem Monat in einer Qualität (2-3 Ernte), die ich mir heute nicht mehr zumuten würde, seitdem ich weiß, wie toll ein guter Sencha oder Top-Kabusecha schmecken kann. Ging einher mit einer Yakode Kyusu, einer Seitenstiel Teekanne aus Tokoname, einer Yuzamashi (Abkühlkanne) aus Tokoname und von japan ceramic, den TK dobin (TK土瓶) Tonbechern, die ich persönlich angenehmer finde als Teeschalen.
      Derzeit setze ich mich intensiv mit der Zubereitung auseinander. Ich dachte mir, naiv wie ich war im Dezember über die Weihnachtsfeiertage: "gehe einfach auf ein paar Seiten über die Zubereitung von Sencha und spätestens nach einem Dutzend Seiten kennst dich halbwegs aus." Falsch gedacht! Zunächst Seiten bei uns, doch die waren mir zunächst zu widersprüchlich, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Dann ging ich auf japanische Seiten, die auch eine englische oder französische Version anbieten: besser, aber noch immer variierten die Zubereitungszeiten und -Temperaturen sowie die Dosiermengen enorm. Schließlich versuchte ich mich mithilfe von translate.google.com auf nahezu rein japanischen Seiten. Bester Sencha werde bei 60°C zubereitet, bei 70°C, bei 75-85°C - alles der erste Aufguss oder auch kalt. Sehr witzig dachte ich mir! Die Zeit zum Ziehen: 50 Sekunden, 60 Sekunden, 90 Sekunden oder auch 120 Sekunden. SOS: auf was habe ich mich da eingelassen? Auch die Mengen variierten gar nicht wenig.
      Dann habe ich bei einem Teemeister gelesen - den ich leider nicht mehr finde, dass ich selbst probieren müsse, sofern ich einen guten Gaumen hätte. Kleinere Mengen Sencha wären zunächst ein guter Anfang. Ziehzeit variieren sowie Temperatur und selbst entscheiden. (...) Mich auf die verschiedenen Geschmäcker konzentrieren, die bei den jeweiligen Temperaturen und Ziehzeiten herauszuschmecken sein sollten, usw. Also begann ich für mich herumzuprobieren (immer erster Aufguss): mit Kyusu und in der alten Porzellankanne --> Kyusu schmeckt wesentlich besser, geschmeidiger, viel weniger bitter. Teemenge radikal reduzieren --> besser. Nicht ganz so radikal weniger Teeblätter --> noch besser! Aufbrühen mit 80°C --> schmeckt nicht. Aufbrühen mit 70°C --> schmeckt besser. 70°C und eine Minute --> schmeckt ok. Ziehzeit verlängern auf 120 Sekunden --> leicht bitter im Nachgeschmack. Schlussendlich bin ich derzeit (sic!) für mich persönlich mit Sencha und Kabusecha bei knapp unter 70°C und 90-105 Sekunden gelandet; die Zeit variiere ich noch immer gerne. Seitdem ich die letzten Tropfen auch richtiggehend aus der Kyusu ausschüttle, hat sich das Unami auch noch verbessert, v.a. beim Kabusecha - bilde ich mir zumindest ein 😉 55°C und kalten Sencha muss ich noch versuchen. So geht es dahin. Spannend! Ein völlig neuer Zugang zu einem der tollsten Lebensmittel der Welt. Eine Reise, die gerade erst begonnen hat ...
      ... und deshalb freue mich so sehr über das grandiose Forum hier und den Austausch.
      Und inzwischen beginne ich auch die Widersprüche als Teil des GANZEN zu sehen. Die Welt ist eben nicht SCHWARZ ODER WEISS, sondern in GRAUTÖNEN gehalten, und die Welt von Sencha, Matcha & Co vielleicht in wohlschmeckenden "GRÜNTEETÖNEN".
      LG aus Klosterneuburg,
      Toko
    • Von Niefer
      Guten Tag werte Tee-Community,
      ich habe da mit ziemlicher Sicherheit ein Anfänger- oder Verständnisproblem mit dem dritten Aufguss meines Gyokuros.
      Vorweg muss ich sagen, dies ist mein erster Gyokuro überhaupt. Ich habe bisher was japanische Grüntees angeht nur
      Senchas und Kukichas getrunken. Ich habe mich hier im Forum schon eine Weile eingelesen und mir fällt da immer
      wieder auf, dass hier von teilweise 4, 5 oder mehr Aufgüssen gesprochen wird beim Gyokuro. Bei mir scheitert es schon
      beim Dritten. Die ersten zwei Aufgüsse sind klasse, beim dritten trinke ich dann eben gefühlt nur noch heißes Wasser
      mit etwas Abgangsnote und wenn ich die Ziehzeit anpasse wird er eben bitter. Ich bereite die drei Aufgüsse wie folgt zu:
      Aktivierung: mit 60° heißem Wasser für 5 Sekunden bedeckt und dann abgekippt
      1. Aufguss: 6g auf 380ml bei 60° für 120 Sekunden
      2. Aufguss: 65° für 100 Sekunden
      3. Aufguss: 70° für 80 Sekunden bzw. 100 Sekunden

      Dies ist der Tee den ich benutze: https://www.teegschwendner.de/tee-shop/japan-gyokuro

      Jetzt stellen sich mir als Laie folgende Fragen bei der Problematik:
      - ist die Gesamtmenge an Wasser für die drei Aufgüsse zu hoch?
      - ist der Gyokuro für so viele Aufgüsse nicht hochwertig genug? (vllt auch im Bezug auf die Wassermenge)
      - muss ich die Teemenge erhöhen damit noch was beim dritten Aufguss ankommt?
      - ist meine Zubereitung allgemein Quark?

      Vielleicht kann mir hier wer weiterhelfen. 😅
    • Von Saitama
      Hallo Leute
      Ich möchte gerne grünen Tee medizinisch trinken und möglichst viel EGCG einnehmen
      Darüber gibt es ja hunderte Meinungen 
      Was ist die richtige Meinung ?
      Stimmt es das man den Tee ca 10 Minuten ziehen lassen soll um viel egcg zu lösen?
      Mfg
    • Von Diz
      Guten Morgen
      ab heute bis und mit zum 26.9.2019 gibt es 10% Rabatt auf alle Tees aus Hoshino.
      Der Gutschein-Code lautet: Hoshino
      Viele Grüsse
      Diz
    • Von olem
      Liebe Teetalker,
      heute möchte ich euch meinen Windspiel - Saemidori Shincha (Ernte 2019) etwas genauer vorstellen. Zu finden ist er unter www.blattgut.de/shop, und als Foristen bekommt ihr mit dem Gutschein "teetalk10" 10% Rabatt auf das gesamte Sortiment
      Nun aber zum Tee: 
      Die ersten Aufgüsse zeigen dezentes Umami und eine charakteristische Zitronigkeit, danach entwickelt sich eine grasige Frische. Im Abgang zeigen sich Noten von dunkler Schokolade. Bei heißerer Zubereitung kommen außergewöhnliche Aromen von Wurzelgemüse zum Vorschein, die ich so noch bei keinem anderen Tee erlebt habe, sehr spannend. Und er hat wunderschöne, feine Nadeln. Überzeugt euch selbst! 
      PS: Mit der hübschen Verpackung auch eine gute Geschenkidee


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