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DSC8875_Akitsu Mumyoi_Watanabe Tozo 渡辺陶三



Kyūsu Akitsu Mumyoi by Watanabe Tozo 渡辺陶三

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© Toko


Empfohlene Kommentare

Aha, eine Kanne aus einem von Hojo so hochgelobtem Ton ... und wie sind deine Eindrücke im Vergleich zu einer "gewöhnlichen" Tokoname Kyusu?

Zitat

Since a few years ago, I was looking for the clay that could enhance body and conducting various screening. The result of Akitsu clay was outstanding. It drastically increases body of tea as well as after taste. Since Akitsu clay is less elastic and also we wanted to further enhance after taste, we blended Akitsu clay with Nosaka natural clay. The result was very good after all. It works pretty well for fermented tea such as oolong, pu-erh, black tea and white tea. There are 3 types of firing method used for Akitsu Mumyoi. Carbonized reduction, Reduction and Oxidation.

The taste is as follow.

Body: Oxidation > Reduction > Carbonized Reduction

After Taste: Carbonized Reduction > Reduction > Oxidation

Quelle

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Gut. Betont genau richtig den Körper und verbessert den Nachgeschmack. Hojos Senchas schmecken deutlich anders und vor allem besser, ebenso Hojos Karigane. Den Ashahina Gyokuro bereitete ich zunächst noch 2:1 Sessions (Tokoname Kyusu : Mumyoi Kyusu) zu, um die Geschmacksnuancen besser identifizieren zu können. Inzwischen bereite ich den Gyokuro fast immer in der Kyuso von Watanabe san zu. Allerdings habe ich nur 2 Tokoname Kyusus zum Vergleich – bitte dies berücksichtigen, und keine ist eine aus dem echten Hon Shudei. Eine glasierte Kyusu, die ich mir behalten habe: die verbessert nicht wirklich etwas, außer ich verwende zuvor zum Kühlen meine reduktionsgebrannte Samashi aus Tokoname, die das Wasser tatsächlich ein wenig verbessert (das zu erkennen dauerte eine Weile, dass es die Samashi ist und nicht die Kyusu). Die andere war eine aus Shudei, die jedoch – das Hon fehlt ja - mit Eisenpulver versehen wurde, und dadurch leider auch eine Art Überzug hatte, da wohl zu heiß gebrannt nehme ich an. Sie verbesserte die Tees schon ein wenig. Diese habe ich jedoch weggeben: Hojos Kyusu kam, die andere musste gehen.

Der Scherben ist extrem dicht (nicht porös, sondern relativ glatt auch innen ohne Namamigaki), sehr dünnwandig (bis auf den Deckel) und unglaublich schwer. Ich habe leider keine Ahnung bei welcher Temperatur und wie lange die Kanne gebrannt wurde und ich frage mich schon seit ein paar Tagen, ob die Kyusu technisch betrachtet nun Steinzeug ist (also über ca. 1250°C gebrannt und damit über der Sintergrenze und dadurch dicht) oder ähnlich dem Impruneta Terrakotta der etwa (je nach gewünschter Frostbeständigkeit) bei bis zu 1060°C gebrannt wird, also deutlich unter der Sintergrenze, dafür aber bis zu 60 Stunden lange, wodurch sinterartige Effekte eintreten (er also auch dicht wird); und technisch damit eher zum Steinzeug zu zählen ist? Oder ist das sogar eine eigene Kategorie?

Die Kyusu leitet die Wärme extrem schnell und gut weiter, und bei den letzten (heißen) Aufgüssen muss ich deshalb aufpassen, dass ich mir nicht die Hände verbrenne, obwohl ich relativ unempfindlich gegenüber Hitze bin. Ich packe die Kyusu dann zum Abgießen immer weit hinten am Griff und versuche möglichst wenig am Körper der Kanne anzukommen. Auch darf ich die Kyusu maximal bis zur Hälfte des 27-Loch-Siebes füllen, ansonsten wird es unlustig und das gute Teil bockt beim Abguss.

Die Banko Kyusus finde ich noch sehr interessant und ich überlege mir eine kleine für Oolong zuzulegen: Banko Yaki - purple clay pot —> https://hojotea.com/item_e/purpleclay.htm

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