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    • Wu Ye Dan Cong
      Von RobertC in Mein digitales Teetagebuch
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      Bevor ich mich in den nächsten Tage in den Sommerurlaub verabschiede - aller Voraussicht nach wohl ohne Internet - möchte ich mit euch meinen letzten Dan Cong Parallelvergleich teilen. Vielleicht fragt ihr euch auch: schon wieder ein Parallelvergleich? Auf der anderen Seite haben sogar Schweizer Beobachter der Teezui 2016 aus der Ferne kürzlich festgestellt, dass es bereits eine ganze Paralleltrinkerfraktion zu geben scheint. Ich sehe das inzwischen ganz schmerzlos - es lässt sich einfach viel effektiver durch die ganzen Teevorräte trinken, die wir hier so anhäufen, wenn man in jeder Hand einen Gaiwan hält und zeitgleich abgießt 
      Diesmal stehen zum Vergleich der Dark Leaf Dan Cong, März 2015, von Cha-Shifu (links in den zusammengesetzten Bildern) sowie der 2014 Da Wu Ye Big Dark Leaf von Teahabitat. Und letzterer zeigt sofort, dass hier "großes dunkles Blatt" Programm ist! Ansonsten hat Michaels Tee ein deutlich dunkleres Blatt, fast schwarz, mit sehr stark fruchtigem Duft, während die von Imem eingekauften Teeblätter oliv-braun sind, d.h. vermutlich weniger stark oxidiert und geröstet wurden, und blumig sowie nach Kräuter duften. Auf jeweils knapp 4g Teeblätter im 80-100ml Gaiwan kam kochendes mineralarmes Flaschenwasser.
      Nach dem Waschgang riecht der linke Gaiwan nach Dörrobst, Litschi sowie weiteren Fruchtnoten, auch erkenne ich etwas was mich an einen taiwanesischen Gui Fei Oolong erinnert. Rechts finde ich Schokolade, Vanille, Kräuter und süße blumige Noten. Aber lasst uns den Tee endlich probieren! Der dunkle Ritter zu meiner linken eröffnet im ersten Aufguss sehr leicht und erfrischend während Imem mit feinsten Orchideennoten, tollem Körper und cremiger Textur kontert. Interessanterweise finde ich keine bitteren Noten, obwohl ich durch das Parallelsetup sicherlich sogar etwas länger ziehen lasse. Daher habe ich den dritten Aufguss bewusst überzogen und war überrascht. Denn Michaels Tee ist hier nur leicht bitter geworden und auch bei Imem - sogar noch einen Tick weniger bitter und dies schlägt sehr schnell in eine angenehme Süße über.
      Die insgesamt 6 Aufgüsse, die ich mit beiden Tees gemacht habe, verfestigt das Bild, dass sich schon vor dem ersten Aufguss abzeichnete: Michaels Wu Ye Auswahl geht für mich eher in die fruchtige und frische Richtung während Imems Selektion klar blumig ist. Außerdem hat ihr Tee aus meiner Sicht die Nase vorne hinsichtlich Huigan und Körper sowie ein tolles Mundgefühl durch seine super cremige Textur. Wirkung war natürlich auch vorhaben und zwar nicht zu knapp durch die doppelte Menge Tee Allerdings kann man in so einem Setup schwer die Wirkung den einzelnen Tees genauer zuschreiben. Damit komme ich zu meiner Bewertung: 
      Dark Leaf Dan Cong 2015 (Cha-shifu) 90-92
      Da Wu Ye Big Dark Leaf 2014 (Teahabitat) 91-94
      Insgesamt ein echtes Tee-Highlight für mich, da ich seit längerem keine Dan Congs mehr getrunken habe. Positiv überrascht war ich, dass mir diese tendenziell doch eher "grün" produzierte Sorte Dan Cong so gut gefallen hat. Auch waren beide Tees sehr verzeihlich was Ziehzeiten angeht. Wer Imem und Teahabitat noch nicht kennt: für Dan Congs sicherlich deutlich mehr als ein Geheimtipp! Da aber das Preisniveau bei Michael deutlich angenehmer ist, kann ich beide Tees guten Gewissens empfehlen.




    • Tie Luo Han Direktvergleich
      Von RobertC in Mein digitales Teetagebuch
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      Dieses Mal wollte ich zwei schöne Yanchas parallel trinken, also machte ich mich auf die Suche nach vergleichbaren Kandidaten. Fündig wurde ich in zwei stärker gerösteten Tie Luo Han (TLH) jeweils geerntet im Frühling 2014.  Beide habe ich irgendwann im letzten Jahr gekauft - einen von JKTeashop (JKT, in den zusammengesetzten Bildern immer links) und den anderen von Chenshi Chinatee (Chris).
      Das Blattgut bei JKT hat leider einiges an Bruch dabei während Chris hier mit schönen intakten Blättern punkten kann. Farbe und Röstgrad sind sehr ähnlich und beide Tees duften nach Dörrobst. Bei Chris ist dieser Duft etwas intensiver und fruchtiger. Nach dem Spülen kommt noch Vanillegebäck bei JKT und getrocknete Pflaumen bei Chris dazu.
      In der Tasse haben beide Tees eine schöne Mineralität, die von der starken Röstung unterstützt wird. Der TLH von JKT kommt dabei im Aufguss etwas dunkler daher, allerdings ist er etwas unharmonisch mit einem leichten harschen off-taste. Der Tee von Chris ist sehr harmonisch, schmeckt zunächst nach getrockneten Aprikosen und später süß und fruchtig. Wirklich eine runde Sache, ich traue dem Tee von Chris sogar zu mit den Jahren noch etwas an Komplexität zu gewinnen.
      In den Bildern seht ihr die Aufgüsse 1, 3 und 5, danach habe ich nur noch einen der beiden Tees aufgegossen.
      JKT 88-89
      Chris 91-94+
      Fairerweise muss angemerkt werden, dass der Tee von Chris mehr als zweimal so teuer ist, aber meine Bewertungspunkte  bezieht sich ausschließlich auf Qualität und Geschmack, nicht auf das Preisleistungsverhältnis. 






    • Seminar mit Meister Atong Chen
      Von RobertC in Mein digitales Teetagebuch
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      Liebes digitale Teetagebuch,
      am Sonntag 12.6. fand in Frankfurt organsiert vom Teehaus Schnorr das Seminar zur Thema Geruch und Geschmack von Oolong statt. Aufgrund verschiedene Anfragen möchte ich hier meine Erfahrungen mit euch teilen.
       
      Allgemeines
      Geschätzte 30 bis 35 Teeliebhaber aus Deutschland und der Schweiz fanden sich an diesem verregneten Sonntagmorgen im Schnorr Seminarraum in einem Industriegebiet am Rand von Frankfurt ein. Menglin Chou vom Teehaus Shui Tang aus Zürich hat für Meister Atong Chen übersetzt. Neben den Mitarbeitern von Schnorr und Shui Tang waren aber auch sämtliche mir bekannte andere mit Atong verbundeamn Händler und Großhändler aus dem deutschsprachigen Raum vertreten. Die Teilnehmer saßen jeweils zu 5 bis 7 Personen an runden Tischen. Die Tees wurden jeweils mit 3g in einer Reisschüssel pro Tisch mit kochendem Wasser aufgegossen, die Teilnehmer konnten mit einem Teelöffel aus Metall in ihre kleine Schale abfüllen und natürlich am Löffel riechen. Dieses Setup erlaubte es, die Tees nach ca. 5 bis 10 Minuten frisch zu probieren während Atong gerade über diesen Tee sprach. Es war aber auch möglichst später nochmal zu probieren und zu vergleiche. Es wurde übrigens Volvic Wasser verwendet, woraus ich schließe, dass entweder Atong oder der Veranstalter Schnorr dieses Wasser für Oolongs dem Frankfurter Leitungswasser für überlegen hält.
       
      Geruchs- und Geschmacksvielfalt von Taiwan Oolongs
      Im ersten Teil des Seminar wollte uns Atong eine möglichst breite Übersicht des Geruchs- und Geschmacksspektrums der Taiwan Oolongs aufzeigen. Es wurden hier über ca. 3 Stunden insgesamt 9 Tees verschiedener Regionen Taiwans und aus unterschiedlichen Kultivare aufgegossen, wobei zu beidem keinerlei Angaben gemacht wurden. Daher werde ich im Folgenden die Tees beschreiben sowie mit Punkten auf einer Skala von 50 (schlecht) bis 100 (außerordentlich) bewerten.
      Tee 1: ein grüner Oolong, sehr vegetal, leicht süß, 80-84. Ich denke Atong wollte uns mit diesem Tee testen, denn nachdem wir alle probiert haben sollten sich alle die Hand heben, denen der Tee geschmeckt hat. Es waren mehr als 90% der Hände oben, aber ich habe keine Hand gesehen, die ich aus dem Teetalk kenne  Wenn man diesen Tee nach über einer Stunde in der Reisschüssel nochmal probiert hat war er wirklich untrinkbar, definitiv ein Test von Atong
      Tee 2: Oriental Beauty Art, reifer Pfirsich, Lychee, Honig, sehr rund und süß, 91-94. Was für ein Unterschied zu dem Tee davor!
      Tee 3: stark gerösteter Oolong, stärker oxidiert, Honig, Kräuter, Schokolade, Karamell, 91-93.
      Tee 4: Kugeloolong, blumig, leicht, Orchideen, Frische, etwas Osmanthus, heller Karamell, 90-92.
      Tee 5: Kugeloolong, sehr ähnlich zu 4, deutlichere Orchideen, 91-94.
      Tee 6: Kugeloolong, sehr ähnlich zu 5, andere florale Noten, 91-94.
      Tee 7: Meiner Meinung nach ein Hong Cha (obwohl es ja nur Oolongs sein sollten)?!, Kräuter, Zitrone, Mal, Karamell, Dörrobst, Zimt, sehr rund, 91-93.
      Tee 8: Gui Fei, tropische Früchte, aber leichter off-taste 89-90.
      Tee 9: Gelagerter Zwirbeloolong, leicht floral, rund, blumig, Honig, Dörrobst, ölig, 92-95.
       
      Anbaugebiete in Taiwan
      Im zweiten Teil des Seminar haben wir uns, nach einem schönen Mittagessen, mit den unterschiedlichen Regionen und Anbaugebieten genauer beschäftigt. Diesmal waren alle Tees aus dem Qingxin Kultivar und die jeweiligen Anbaugebiete wurden genannten und genauer vorgestellt.
      Tee 1: Baozhong aus Pinglin, Spinat, Erbsen, ölig-dichte Textur, 92-94. In Pinglin, sagte Atong, könne er selbst seine Tees nur von einem Großhändler, aber nicht direkt beim Erzeuger einkaufen.
      Tie Guan Yin aus Muzha (ist ja kein Qingxin, haben wir daher nicht probiert) sollte bernsteinfarben sein und nach reifen Obst schmecken. TGY kam wohl 1919 von China nach Taiwan.
      Tee 2: La La Shan, sehr rund, leichte Röstung, tropische Früchte, sehr langer Nachgeschmack, 92-95.
      Tee 3: Mingjian, mild, Pfirsich, frisch, 90-92. Ebenes, tiefer liegendes Gebiet mit viel Sonne, meist Erntemaschinen. Hier liegen sämtliche Teegärten von Atong, die sich im Familienbesitz befinden. 
      Tee 4: Dong Ding, Zwirbelblatt, sehr ausgewogen rundes Mundgefühl, Karamell, Nuß, würzig, 92-94.
      Tee 5: Ali Shan, leicht geröstet, rund, fruchtig frisch, aber nicht so gut wie der La La Shan, 90-92.
      Tee 6: Li Shan, mild, helles Obst, sehr ausgewogen und langanhaltend, 92-94. Früher wurde in Li Shan Apfel- und Birnenanbau betrieben.
      Tee 7: Qi Lai Shan, sehr ähnlich zum Li Shan, aber etwas grüner produziert, 91-93.
      Tee 8: Gangkou "Meeresoolong", angenehm bitter (ähnlich wie Sheng), grün, langanhaltend, 90-92. Kommt ganz aus dem Süden von Taiwan und wird im Wok geröstet ähnlich wie Grüntee.
      Tee 9: als Zugabe gabe es dann noch einen gelagerten Oriental Beauty aus Atongs privater Schatzkammer, Rosen, Honig, Lychee, wundervoll ausbalanciert und langanhaltend, 94-97+.
       
      Was ich sonst noch aus dem Seminar über Oolong mitgenommen habe
      Ein höherer Oxidationsgrad führt zu einem facettenreicheren Tee
      Ein blutroter Blattrand ist ein gutes Indiz für einen guten, höheren Oxidationsgrad
      Grasiger Geruch (wie frisch gemähter Rasen) -> negativ, zu wenig gewelkt oder oxidiert
      Ölgeschmack -> nicht gut bei neuem Tee, aber gut bei gelagertem Tee
      Eine starke Röstung braucht eine entsprechende Oxidation
       
      Insgesamt eine für mich gelungene Veranstaltung, dank neuem Teewissen und persönlichen Teekontakten.
       






    • AHRTAL QUELLE
      Von Charyu in Charyus Teetagebuch
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      Mein liebes Teetagebuch,
      bei meiner Testreihe ein Mineralwasser ähnlich dem Nachtigall Wasser, welches im teehaus.cöln Verwendung findet, für Oolong/Wulong zu finden, stieß ich durch Zufall bei Trinkgut Troisdorf (Getränkemarkt) im Stadtteil Friedrich-Wilhelms-Hütte auf "Ahrtal Quelle" - Classic Mineralwasser.

      " Die Eifel ist der ideale Ort, um hervorragendes Mineralwasser zu produzieren. Denn bis vor etwa 10.000 Jahren gab es hier noch eine ganze Menge aktiver Vulkane. "
      Wobei sich Mineralwässer aus der Eifel bei der Teezubereitung und Auswirkung auf den Tee-Geschmack doch gewaltig unterscheiden. Die meisten taugen wohl nicht für die Zubereitung von Tee. Hier habe ich aber auch speziell Teewasser für Oolong/Wulong gesucht. 
      Die "Ahrtal Quelle (Classic)" hat sich für mich als das Referenz Wasser für Oolong/Wulong herauskristallisiert.
      An das Nachtigall Wasser komme ich hier in Troisdorf ja nicht ran.
      Die Ahrtal Quelle lässt den Oolong/Wulong angenehm weich erscheinen und holt die meisten Aromen in den Vordergrund, lässt den Gesamteindruck abgerundet erscheinen.
      Dadurch, dass hier der Basisgeschmack (Gerbstoff-Herbe, Frucht-Säure) in den Hintergrund gedrängt werden, kommen die Aromen des Körpers besser zur Geltung.
      Süße wird nicht mehr von Herbe und Säure überlagert.
      Die Textur wird, soweit beim Oolong zumindest rudimentär vorhanden, noch angenehmer samtig.
      Bei meinen Rou Gui hab ich zum ersten Mal deutlich Cassia-Zimt Aroma und nicht nur dessen Schärfe im Nachgeschmack wahrnehmen können.
      Aber nicht all meine Oolong/Wulong kommen mit diesem Wasser gut rüber. Da gibt es noch welche, die mir mit meinem Troisdorfer Leitungswasser besser gelingen. 
      Weiteres ist im Thema " Wasser, welches nehmt ihr? " zu finden.

      So, mein liebes Teetagebuch, bis demnächst und Tschö mit Ö  
    • Pu Erh delight
      Von Charyu in Charyus Teetagebuch
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      Mein liebes Teetagebuch,
      beim Herumexperimentieren mit Oolong kam ich auf die Idee die Methode mit geringer Einwaage auf meinen Pu Erh zu übertragen. Anlass war die Überlegung mal nicht zig Aufgüsse zu produzieren. Nicht mal fast nur einen ganzen Tag an einer Sorte kleben bleiben und sich nen ordentlichen Teebauch anzusüffeln (s. Foto oben). 
      Die Frage, was mein neues Teespielzeug, der lachende Buddha der Zukunft, wohl im Sack verstaut hat, den er so fest mit seiner rechten Hand umklammert, stellt sich mir immer wieder, wenn ich ihn ansehe. 
      Und an dieser Stelle möchte ich doch gleich mal die Füllmenge meines Jianshui Equipments fest halten, damit ich es nicht wieder aus­li­tern muss, sondern hier nachlesen kann.
      Jianshui Dragon Egg = 275ml bis oberer Rand Jianshui Gaiwan = 150ml, auf die ich gewöhnlich mit Teewasser auffülle, knappe 200ml bis oberer Rand Glaspitcher = Füllmenge bis 400ml Bisher hatte ich ja grundsätzlich im Gong Fu Cha Stil zubereitet. Also mit einer Einwaage von 5 bis 8 Gramm auf diese Kanne. Aus dem Gaiwan trinke ich lieber. Wenn ich den zum Aufgießen nehme, gibt es immer so ein ordentliches Geplätscher. Worauf ich nicht immer so den großen Bock habe. 
      Also dachte ich mir, Einwaage verringern und Ziehzeiten verlängern. 
      3g auf die Kanne Kurzer Spülgang mit wenig (heißem) Wasser, Blätter mindestens 5 Min. im Dampf der heißen Kanne wecken. 3/ 2/ 3/ 5 Min. Ziehzeit als Faustregel, Abwandlung je nach Stärke des verwendeten Pu's und der Stärke des Pu's auf die ich gerade Lust habe.  Natürlich verwende ich bei Pu Erh mein Leitungswasser. Später hab ich aber festgestellt, dass ein Schuss Mineralwasser zum Leitungswasser diesen oder jenen Shou ein wenig aufzupeppen vermag. Er wird etwas spritziger. Das finde ich zwar nicht unbedingt nötig, aber je nach Lust und Laune abwechslungsreich. 
      Je nach Pu, hab ich dann so zwischen 3 und 5 genießbaren Aufgüssen heraus geholt, mein Ziel damit also erreicht. 
      Überdies: 3 x 275ml = 825ml; 5 x 275ml = 1,375 Liter 
      Das Ergebnis hat mich dann allerdings doch positiv überrascht! Mehr Tiefe im Geschmack, reichhaltiger und Vielfalt der Aromen, samtige Textur.
      Diese Zubereitung muss ich mir unbedingt als Alternative zu Gong Fu Cha merken, weshalb ich Sie Dir, liebes Teetagebuch, mit Freude anvertraue. 
      Aber wie nennt man dieserart Zubereitung gängiger Weise ? Ist es der so oft erwähnte westliche Stil ? 
      Na, vielleicht bekomme ich ja mal eine Antwort aus dem Forum. Bisher erschien es mir nämlich immer so, als verstünde Jeder etwas Anderes darunter. Eine eindeutige Definition hab ich nämlich nicht gefunden. 
      Und so hab ich meine Fantasie etwas spielen lassen. Erst dachte ich an Shou light. Doch ich hatte ja auch gereiften Sheng damit probiert und war ebenso angetan. Ein Titel sollte kurz und knackig sein und wenn möglich selbsterklärend. Also Pu Erh. Aber "light" ? Nach einem Blick ins Englisch - Deutsche Wörterbuch, erschien mir die Bedeutungsvielfalt doch zu groß. "delight", wie "das Vergnügen", "das Entzücken", "die Wonne" im Hinblick auf die Gaumenfreude, die ich beim Trinken des so zubereiteten Pu Erh empfand, erschien mir dann schon passend. Und so hab ich es gemacht. 
      So, mein liebes Teetagebuch, bis demnächst und Tschö mit Ö