Rangliste


Beliebte Inhalte

Beliebteste Inhalte seit dem 19.03.2018 in allen Bereichen

  1. 11 points
    nemo

    Das Leben ist schön

    Herrliches Wetter für einen Spaziergang im Wald und ein Schälchen Tee über den Baumwipfeln. So kann der Frühling weitergehen...
  2. 9 points
    Eieiei... Ich kann auf Anhieb zwei hochangesehene Händler hier im Forum nennen, die qualitativ besten und, wie du es nennst, "sauberen" Grünen Tee verkaufen. Bei dir sehe ich in der Kategorie Grüntee bis jetzt nur zwei Bambus-Transportgefässe. Ansonsten bietest du den üblichen Einheitsbrei an Kräutertee-Mischungen an, und hebst dich durch nichts von der grossen Masse am Markt ab. Dem zugrunde liegend solche pauschalisierten Aussagen abzulassen, und damit die Reputation renommierter Händler in Frage zu stellen ist nicht nur überheblich und frech, sondern auch die denkbar schlechteste Werbung für deinen Shop. Und dann noch vor der Vorstellung hier im Thread in anderen Themen frech Werbung in eigener Sache machen...
  3. 9 points
    paxistatis

    Anfängerbericht: Yiwu Lucky Bee 2017

    Hallo zusammen, ich dachte ich mache hier mal eine kleine Vorstellung bzw. Erfahrungsberichts meines ersten Pu Erh Tees. Ich könnte mir vorstellen, dass das besonders für Anfänger interessant sein könnte. Vorerst noch folgender Kommentar: Der Beitrag soll keine Werbung sein, es ist Zufall, dass er das geworden ist und dieser Beitrag spiegelt nur meine persönliche Meinung wider. Über Geschmack kann man sich ja bekanntlich streiten. Für die Bildqualität entschuldige ich mich auch, leider ist meine Handykamera nicht die beste, aber ich finde, Bilder beschreiben sowas doch immer ganz gut (Ich hoffe, dass das so okay ist). Allgemein ist natürlich alles in diesem Beitrag nur meine persönliche Meinung. Der ausgewählte Pu ist der Yiwu Lucky Bee 2017 von @teekontorkiel Ein paar Eckdaten zum Tee, wie ich ihn getrunken habe: 5gr auf rund 140ml Wasser. Das Wasser wurde gekocht und dann kurz gewartet, also so geschätzte 95-100°C. Als Wasser habe ich Leitungswasser genutzt, dass ist bei mir vor Ort schön weich. Bevor ich den Tee getrunken habe, habe ich ihn einmal gewaschen. Zur Zubereitungsempfehlung zitiere ich von der Webseite von Tee Kontor Kiel: „ca. 5g /100-150ml mit 95°C heißem Wasser übergießen und ca. 5-15 Sek. ziehen lassen“ (Quelle: https://www.tee-kontor-kiel.de/tee/pu-erh/sheng/yiwu-lucky-bee-2017?c=163) Wie man sieht, habe ich mich an die Empfehlung gehalten, besonders ohne Erfahrung denke ich, dass es eine gute Idee ist. Zu den Blättern allgemein: Ich hatte nur eine kleine Probe, daher würde ich vermuten, dass die Blätter nicht so schön groß sind. Es war auch mein zweiter Versuch, daher hatte ich zwei größere Pu Stück schon im ersten verwendet. Es sind also nicht die besten Voraussetzungen. Allgemein muss ich aber sagen, dass die Blätter durchgehend gut riechen, erst eher süßlich, dann im Verlauf von mehreren Aufgüssen etwas herber und "dunkler". Zu den Blättern eine Bemerkung von mir: Ich weiß, dass es nicht perfekt ist, für einige bestimmt etwas komisch, dass ich es vorstelle bzw. ein Bild davon zeige, aber ich hoffe, dass man so ein wenig zeigen kann, wie man als Anfänger einsteigen könnte. Damit vielleicht andere Anfänger sich nicht wundern, warum sie nicht die perfekten Teeblätter haben. Darüber kann man aber auch gerne diskutieren Jetzt würde ich gerne die einzelnen Aufgüsse beschreiben: 1. Aufguss: 15sec Ziehzeit. Geschmack: sehr leichte süßliche Geschmacksnoten, auch weil sich das Blatt danach noch nicht wirklich geöffnet hat. Sorgt für Interesse auf die anderen Aufgüsse. Geruch: Süßlich, allerdings mit einer herben Note im Hintergrund 2. Aufguss: 17sec Ziehzeit. Geschmack: deutlich kräftiger als der erste Aufguss, für mich tritt jetzt definitiv der mineralische Geschmack in den Vordergrund, für mich schon fast zu viel, allerdings schiebe ich das auf meinen persönlichen Fehler, nämlich die vielleicht etwas lange Ziehzeit. Er hinterlässt auf jeden Fall ein prickelndes Gefühl auf der Zunge. Geruch: weniger süßlich, jetzt etwas herber 3. Aufguss: 10sec Ziehzeit. Geschmack: nicht mehr so kräftig, immer noch mineralisch, allerdings kann ich eine gewisse Süße herausschmecken. Besonders der Nachgeschmack ist für mich recht süßlich und hat nur eine kleine mineralische Note. 4. Aufguss: 10sec Ziehzeit. Für mich ähnelt dieser Aufguss sehr stark dem vorherigen. Allerdings ist er ein klein wenig süßer bzw. ich kann das Süße besser herausschmecken. 5. Aufguss: 10sec Ziehzeit. Für mich wird er nun wieder etwas süßlicher, die mineralische Geschmacksnote ist weiter präsent, keine der beiden Geschmacksnoten rückt in den Hintergrund, sind auf einem Level, sehr interessant. 6. Aufguss: 10sec Ziehzeit, Geschmack: Langsam kommt das süßliche in den Vordergrund. Die mineralischen Noten waren vorher etwas schwerer und stärker, rücken jetzt aber weiter in den Hintergrund und sorgen für ein prickelndes Gefühl. Wird süffiger und man will ihn schnell trinken, einfach weil die süßlichen Noten sehr lecker sind. 7. Aufguss: 12sec Ziehzeit, Geschmack: sehr ähnlich wie der vorherige, etwas mineralischer, vielleicht durch die etwas längere Ziehzeit? Schmeckt auf jeden Fall gut, etwas stärkeres „kribbeln“ auf der Zunge 8. Aufguss: 10sec Ziehzeit, Geschmack: es geht mehr ins mineralische, das süße geht etwas zurück, ich kann den Geschmack aber schlecht genauer beschreiben 9. Aufguss: 10sec Ziehzeit, Geschmack: weiterhin sehr mineralisch, allerdings schmecke ich auch eine leichte Süße heraus, die mich an dunklen Honig erinnert, nicht so viel Zucker im Honig, eher Naturhonig der richtig klebt. 10. Aufguss: 10sec Ziehzeit, Geschmack: ähnelt dem vorherigen Aufguss, allerdings nicht mehr ganz so stark, schmeckt trotzdem gut, jetzt rückt definitiv wieder das mineralische in den Vordergrund Fazit: Ich hoffe, dass dieser Erfahrungsbericht hier für einige interessant ist. Grundsätzlich kann ich sagen, dass ich weiter in die Pu Erh Tees einsteigen möchte, dieser hat mir doch sehr gut geschmeckt. Besonders die vielen Aufgüsse machen etwas her. In meinen Augen sehr gut für einen entspannten Tag am Wochenende geeignet. Klar, mit mehr Erfahrung könnte man aus dem Tee bestimmt noch mehr rausholen und schmecken, aber ich denke eine Anfängersicht ist bestimmt auch mal interessant. Als Fazit kann ich daher nicht viel sagen, außer das es ein Tee ist, der für mich sehr interessant war zu probieren, mir grundsätzlich schmeckt und als Einstieg in die Pu Erh Welt bestimmt nicht der schlechteste ist. Kleinere Fehler bei der Ziehzeit wirken sich jetzt nicht so aus, dass man bei 3sec länger direkt den Tee wegschütten muss, sondern einfach nur eine andere Gewichtung der Geschmacksnuancen hat. Das einzige was mich ärgert ist, dass ich nicht schon beim ersten Trinken von Pu Erh diesen Bericht verfasst habe. Und was ich auch gemerkt habe: Bei 10gr hat man doch recht viel lose Sachen, ich weiß nicht woran das liegt und ob das immer so ist, aber so war es zumindest bei mir. Grundsätzlich ist das kein Problem, schmeckt ja trotzdem, sieht nur auf den Bildern nicht so schön aus, wenn ich die hier mit einigen anderen Bildern vergleiche. Allgemein muss man natürlich Interesse an etwas herberen, mineralischeren Tees haben, da ich aber mit Oolongtee eingestiegen bin, passte es bei mir. Abschließend: Ich hoffe, dass euch der Bericht gefallen hat und euch vielleicht an eure Anfangstage erinnern konnte Vielleicht ermutigt es auch den ein oder anderen sich mal in die Richtung umzuschauen, ich muss sagen, dass ich ohne das Forum nicht nochmal in die Richtung Pu gegangen wäre, ich hatte vor 1.5 Jahren mal einen, aber der war gar nichts für mich. Warum weiß ich leider nicht, aber der passte mir nicht. Klar, an den Bildern erkennt man, dass ich Anfänger bin (Krümel im Tee), aber mir hat es trotzdem Spaß gemacht und hoffe das passt hier so ins Forum. Allein durch solch einen Bericht setzt man sich doch intensiver mit dem Tee auseinander. Viele Grüße, habt schöne Ostern mit einem oder mehreren guten Tees, gern dürft ihr auch Kritik/Feedback zum Beitrag hier noch einbringen, würde mich freuen
  4. 9 points
    Raku

    Weißtee aus Japan

    Nach langem Suchen und Warten bekam ich die Möglichkeit, weißen Tee aus Japan kosten zu dürfen. Christian war so lieb und hat mir zwei Proben geschenkt und an diesem schönen Frühlingstag nahm ich den Tee mit auf die Wiese. Herzlichen Dank @cml93! Das Cultivar ist Zairai, Handpflückung, hat das japanische Bio-Siegel und kommt aus Miyazaki. Bisher ist der Tee (in Deutschland) noch nicht käuflich zu erwerben und auch in Japan sind Weißtees ja eher rar. Einen Preis kann ich deshalb nicht nennen. Anhand der Photos lasse ich euch an diesem harmonischen Tee teilhaben: Wunderschöne, intakte Blätter (der Tee ist von Hand gepflückt) mit zartem Duft ergeben einen samtigweichen, freundlichen Tee, der deutliche Fruchtaromen hat. Pfirsich und noch etwas anderes, eine Mischung aus Birne und Honigmelone, jedoch sanft. Der Tee ist für einen (nicht gealterten) weissen Tee sehr geschmackvoll und dennoch leicht wie der Frühling, präsent, ohne rumpelnd aufzutreten. Eben, ein angenehmer Freund mit dem man gerne seine Zeit verbringt, erzählen, aber auch schweigen kann. Das wird ein Fest, wenn es die neue Ernte in unsere Landen schafft!
  5. 9 points
    Raku

    Matcha Azuma "Samidori"

    Kürzlich habe ich mir einen für mich neuen Matcha erstanden, den Matcha Azuma "Samidori". Es ist ein Tee aus der Region Wazuka, Kyoto und wurde 28Tage vor der Ernte im Mai beschattet. Ich habe den Tee in einem Shop in Deutschland, Yutaka-Tee, bestellt. Der Tee wird in einem Metalldöschen mit aufgeklebter Papierschmuckbanderole und Plastikdeckel verpackt. Innerhalb der Dose ist der Matcha in einer Alutüte mit beigelegtem Mauli-Klip zum luftgeschützten Wiederverschließen, was ich so auch schon von Keiko oder Marimo kenne und bevorzuge. (man sollte das Pulver nie in die Dose direkt ausleeren, das würde schnell an Qualität verlieren) Diese Dose ist praktisch, allerdings mag ich persönlich Plastik weniger. Wenn man jedoch bedenkt, dass man sich den Tee in eine Schmuckdose umfüllen kann, so ist das nur ein geringer Nachteil. Wichtiger ist, was in der Packung steckt und das punktet für mich mit sehr guter Qualität, da soll lieber an der Verpackung gespart werden. (wie viele ausser mir heben überhaupt die Dosen auf und nutzen sie für anderes weiter?) Der Preis liegt bei 14€ für 30 Gramm. Dieser sehr günstige Preis kommt durch den direkten Handel zustande. Es ist ein hochwertiger Matcha, der sowohl für Usucha, als auch für Koicha verwendet werden kann. Das Matchapulver ist leuchtend hellgrün, feinpulvrig und riecht angenehm frisch und etwas fruchtig. Dieser Matcha ließ sich leicht aufschlagen. Die Fotos habe ich morgens nur auf die Schnelle gemacht und große Schaumbläschen stören zumindest meinen Genuß im Alltag nicht. Der Samidori ist ein sehr harmonischer Matcha, der keinerlei Bitterkeit aufweist, eher sanft wie süße Erbsen frisch aus der Schote und etwas fruchtig. Er schmeckt unglaublich samtigweich und cremig, fast wie ein Sahnetörtchen. Fazit: Ein wunderbarer Matcha, fein in Geschmack und Wirkung zu einem sehr guten Preis.
  6. 8 points
    Teelix

    Vorstellung meines Kanals

    I bims nomal: Nach ein paar frustrierenden Fehlversuchen und viel Ärger mit meinem Bearbeitungsprogram, habe ich jetzt endlich ein Video zum Thema "Tee als Genussmittel" fertiggestellt und hochgeladen: Da meine "Pappnase" leider angeboren ist, und ich meinen Oberlippenbart jetzt auch nicht hintergehen wollte, sehe ich leider immer noch so aus, als hätte ich den Scherzartikel-Laden geplündert. Ich hoffe, dass das Video auch denen gefällt, die meine Optik nicht ganz so ulkig finden. Wie immer bleibe ich offen für (konstruktive) Kritik und Anregungen. Liebe Grüße, euer Felix. P.S.: Am Ende warten drei kleine Outtakes auf euch. Viel Spaß
  7. 8 points
    phoobsering

    Lao Shou Mei 2010 - Fuding von teasenz

    So, es war soweit, Zeit , gute lichverhältnisse, neue foto-app fürs tablet zum verkleinern und rahmen der bilder, erlaubnis das das handy der frau zum knipsen zu bekommen... manmanman, was nehm ich auf mich für euch Entpackt aus dem filzetui , sieht er aus wie ein pu erh kuchen Das blatt sieht aus wie gepresstes laub, auch beim aufbröseln ändert sich die ähnlichkeit zu angerottetem herbstlaub nicht. Die aufgüsse erfolgen mit ca.180ml auf 5,5g tee 30, 45, 60, 90, 120, 180 sec Der 1. Aufguss ist noch sehr hell und mild Geschmacklich leicht fruchtig, tatsächlich etwas nach laub?! 2. Aufguss Schon kräftiger, dass süssliche entwickelt sich langsam stärker, frucht mit etwas im nachklang. Kennt ihr den gruch von nassen laub das durch verrotten leicht süsslich riecht? So in etwa. 3.aufguss Nimmt an farbe und geschmacklichem volumen zu. Bischen nach getrockneter aprikose mit heu/laub assoziationen 4. Auguss Farbe ändert sicht nicht mehr wesentlich, insgesamt bleibt der geschmack. Lecker, leichte frucht mit angenehmer leichter strohiger herbe 5. bis 7. Aufguss verändern sich auch nichg nennenswert, bleibt schön stabil, ausdauernder als ich gedacht hätte Das blatt ist nicht sehr intakt, was aber ja auch nicht wirklich zu erwarten war Fazit: Für umgerechnet 6€/100g ausgesprochener volltreffer Ein feiner süffiger tee, der in etwa qualitativ nem ungealterten pai mu tan gleich kommt für 8 bis 10 € Nicht ganz so süss-fruchtig, aber ne gewisse interessante tiefe durch das lagern, ist sicher noch durch variationen im aufguss, grade mengentechnisch einiges rauszuholen So liebe bedrogte mitleser, das wars erst mal Werde heut abend noch als vergleich nen gelben tee - kekecha - testen, den ich seit 2012 in ner dose habe und der ausgesprochen würzig riecht Bin gespannt
  8. 7 points
    Auch dieser Shop verstößt wieder gegen eine lange Liste von Vorschriften und wird in der Form sowieso nicht lange betrieben werden können. Es gibt in Deutschland einen Verbraucherschutz und der hat auch seinen Sinn. Um nicht für viel Geld abgemahnt zu werden empfehle ich eine sofortige Schließung und bildet Euch erstmal über rechtliche Vorschriften zum Onlinehandel, LMKV und LMIV und ach ja, ein Steuerberater könnte Euch über die aktuellen Steuersätze in Deutschland aufklären.
  9. 6 points
    SoGen

    "außergewöhnliche" Kräutertees?

    Hallo Kotti, Da ist es angebracht, sich zunächst ein wenig einzulesen, sich die Regeln (beachte insbesondere Nr. 9) anzuschauen usw. Was ersteres angeht, merkt man dann recht schnell, dass der Schwerpunkt des Interesses der Teilnehmer hier bei hochwertigen Tees liegt und weniger bei Massenware und / oder Kräuteraufgüssen. Was zweites angeht, so ist es eine sehr sinnvolle Regel, dass sich Händler hier als solche outen. Das ist einfach eine Sache von Offenheit und Transparenz. Ansonsten gibt es hier dieses Unterforum. Ich habe mir Deinen Blog mal angeschaut; viel steht da ja noch nicht - was jetzt selbstredend keine Kritik sein soll. Den einen Artikel über Chun Mee (oder Zhenmei) finde ich allerdings nicht sonderlich informativ - im Gegenteil liest sich das wie eine der üblichen Warenanpreisungen in einem Shop. Von einem Blogartikel mit dem Anspruch, ohne kommerzielles Interesse Wissen über Tee zu vermitteln, würde ich deutlich mehr erwarten. Der eher beiläufige Hinweis, dass dieser Tee (für chinesische Grüntees eher ungewöhnlich) gedämpft wird, ist natürlich wichtig und auch der, dass er anschließend einfach der Sonnentrocknung ausgesetzt wird. Bei letzterem wäre es dann auch sinnvoll anzumerken, dass dies eine vor allem billige Aufbereitungsmethode ist, die ein gehobenes Qualitätslevel gar nicht erst zulässt. Wenn Du in Deinem Blog schreibst "Chun Mee ein wahrer Liebhaber unter den Teekennern" dann ist das - von der verunglückten Grammatik einmal abgesehen - schlicht Unsinn. Chun Mee ist ein billiges Massenprodukt (gleich, ob er aus Jiangxi, Anhui, Zhejiang oder Taiwan kommt), das vor allem für den Export produziert wird, wobei die Hauptabnehmer neben der EU vor allem West- und Nordafrika sowie der Nahe Osten sind. Ein Verweis auf die Qualitätsgrade hätte dies verdeutlichen können - die höchste Qualitätsstufe (41022 AAA) kostet im Einzelhandel hier in Deutschland typischerweise um 3,50 € / 100 g. Entsprechende Qualität kann man dann auch erwarten. Erst recht bei den 6 niedrigeren Qualitätsstufen (9371 - 9366) bis hin zu den Abfällen (Dust und Fannings), die als 9380 gehandelt werden und sich dann als "Feinster Grüner Tee" in Teebeuteln wiederfinden. Von daher kommt Dein Blogartikel bei mir genau als "kommerzielle Werbung" an (auch, wenn Du momentan noch keinen Chun Mee anbietest) und und nicht als "Wissen" über Tee. Sorry - nimm mir diese offene und ehrliche Kritik nicht übel. Ich würde mich bei dieser Sache gar nicht so sehr aufhalten, wenn nicht gerade Chun Mee (neben Gunpowder) für den schlechten Ruf chinesischen grünen Tees bei manchen Verbrauchern hierzulande verantwortlich wäre - das ist eben die Qualität, die sie kennengelernt haben und deswegen hinsichtlich chinesischem Grüntee für repräsentativ halten. Nur mal so als Hinweis - für meinen Alltagstee, den ich tagsüber während der Arbeit so nebenher wegsüffle, liegt meine Schmerzgrenze nach unten hinsichtlich Preisniveau etwa beim doppelten dessen, was ein Top Grade - Chun Mee kostet. Und das ist dann immer noch ein ganzes Stück weit von dem entfernt, was ein "Teekenner" und "Liebhaber" chinesischer Grüntees als Genussmittel so konsumiert ... _()_
  10. 6 points
    Mein erster Shibo überhaupt von Petr Novak! Mit einer neuartigen Schlangenhaut Glasur, ca 140 ml und zweit passenden Schalen. Gedacht ist das Ganze Vorallem für Outdoor Teesessions: dicke Wandstärke für den Transport und eine neutrale Glasur innen für verschiedene Tees helfen hier sicherlich. Die Haptik der äußeren Glasur ist echt genial 😍
  11. 6 points
    Teelix

    Vorstellung meines Kanals

    Mein Oolong Video muss leider aus technischen Gründen etwas warten, dafür hatte ich aber Montag die tolle Gelegenheit ein "Tee mit Freunden" zu drehen, als Sebastian spontan etwas Zeit hatte. Wer Letztes Jahr auf der Teezui war, kann sich vielleicht noch an ihn erinnern Ich hoffe das Video gefällt euch, wer den besagten Tee oder einen ähnlich zu Hause hat, kann ja gerne mal mit uns mittrinken.
  12. 6 points
    Wenn das Wetter so bleibt befürchte ich fast der 22.4. könnt bereits zu spät sein! Hier ein Bild von meinem Balkon vor einigen Tagen, heute morgen lagen bereits die ersten Blütenblätter auf dem Boden.
  13. 6 points
    Deutschsprachige Videokanäle für Teefreunde gibt es viel zu wenige, daher freue ich mich riesig, dass mein lieber Kollege Simon sich dazu entschlossen hat den Teepiraten zu starten. Ich finde er macht das großartig und mit viel Herzblut. Weil er naturgemäß, gerade zu Beginn, hauptsächlich Tees vom TKK verkostet, poste ich die Info hier um evtl. Werbekonflikte zu vermeiden. Ich wünsche viel Spaß beim Anschauen: https://www.youtube.com/channel/UCTieq3r3ahqJ9xVjUwEtbrg/videos
  14. 6 points
    Anima_Templi

    Das Leben ist schön

    Heute habe ich wieder schönes zu berichten. Jedes Jahr zur Osterzeit, verwandelt sich der Dorfbrunnen einer kleinen Gemeinde im Ostalbkreis in ein österliches Schmuckstück. Dann wird dieser mit abertausenden (dieses Jahr mehr als 11.500!) echten Eiern geschmückt, welche allesamt handbemalt wurden. Die Motive der Eier erstrecken sich über zahlreiche Themengebiete. Bei herrlichem Wetter genoss ich Kaffee, Kuchen und natürlich den schönen Brunnen. Ich hoffe ihr alle könnt den letzten Tag des Osterfestes ebenso genießen!
  15. 6 points
    nemo

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Nach langen Überlegungen, was es denn sein darf, starteten die Osterfeiertage bei mir mit dem Yi Wu Sheng Sen Cha von 2009 aus dem Cha Dao. Ein Tee, den ich schon länger nicht mehr im Schälchen hatte und der wie gemacht scheint, für die Teestängeldiskussionen, die es hier im Forum vor ein paar Monaten gab. Um die langen, aus dem zu einem kleinen Bündel verschnürten Stängel und Blätter in mein kleines Sheng-For-One-Kännchen zu bekommen, müssen einige Stängel vorsichtig gekürzt oder von den daran hängenden Blättern getrennt werden. In die Kanne kommt natürlich trotzdem alles. Denn das ist es, was diesen Tee für mich ausmacht: Die Kombination von beidem. Für mich lohnte es sich, auch einmal experimentell nur Stängel und nur Blätter getrennt voneinander aufgegossen zu haben und die jeweiligen Geschmäcker zu erfahren. Aber die Kombination ist in sich einfach stimmig und bereichernd. Geschmacklich bietet der Tee die erwartungsgemäße Süße Yi Wus, aber von einem schön dezent holzig, leicht würzigem Körper gestützt. Der Tee ist sicher nicht eindimensional, aber seine Geschmackskomponenten liegen doch ziemlich eng beieinander.Für mich benötigt der Tee eine etwas stärkere Dosierung als andere Sheng-Vertreter und bringt leider keinen allzu langen Nachgeschmack mit sich. Dafür liefert er eine sehr angenehme, sanfte Wirkung mit ausgleichendem Charakter. Für sein Alter noch erfrischend aber auch schon leicht wärmend, beruhigend aber gleichzeitig auch innerlich belebend. Bin schon gespannt, wie sich der Teil des Tees entwickeln wird, den ich noch eine ganze Weile in einer Kirschbaumrindendose verwahrt halten werde. Irgendwie trägt der Tee, passend zum Karfreitag, auch etwas Melancholie in sich. Ich denke mal, wenn Musik, Literatur oder Gemälde Melancholie vermitteln können, kann das manch ein guter Tee ebenfalls. Oder spiegelt er mir das nur aus mir selbst heraus wider? Wer weiß. Ähnlich wie es Begegnungen mit guten Freunde können, führt Tee seinem Trinker halt doch manchmal mehr über den Trinker selbst vor Augen, als der Tee in der gleichen Situation über sich aussagt. Aber wie auch immer: Es war für mich jedenfalls genau der passende Tee für den Start ins Osterwochenende und ich wünsche Euch allen schöne Feiertage mit schönen Teemomenten!
  16. 6 points
    Paul

    Einsteiger - Joongjak plus - Grüntee Südkorea

    Die Teeverkäuferin sicher wechseln, die Freundin eventuell wechseln. Besseren Tee kaufen, keine Papierfilter benutzen. https://www.teetalk.de/forums/forum/104-grüner-tee-allgemein/ lesen, lesen, lesen. und sich freuen, auf die geschmacklichen Erfahrungen die mit der Zeit kommen werden.
  17. 5 points
    Danke für deinen Vorschlag @OstHesse. Das ist ja etwas, das immer wieder angegangen wird. Ich stimm dir zu, dass man als Anfänger gut beraten ist, die Dinge möglichst einfach zu halten. ich finde deine Idee gut, hab aber doch ein paar Anmerkungen zu den Details bzw. zur Formulierung. Hab mich etwas in Rage geschrieben, weil ich über so etwas auch schon länger nachdenke. Einmal könnte man zwischen zwei Herangehensweisen differenzieren - will jemand "westlich" trinken oder sich wirklich mit Mehrfachaufgüssen beschäftigen? Wenige Tees und noch weniger Aufgussgefäße sind mit beiden Herangehensweisen kompatibel... - Kategorie A ist Tante Elsa (oder Onkel Elsus!), die von minderwertigen Heißgetränken wie z.B. Kaffee Bauchweh bekommt und jetzt auf Darjeeling und Sencha umsteigt. Sie nimmt sich schon mal 10 Minuten, um einen guten Tee zu machen, will dann aber ihren Pott haben und in Ruhe Tee trinken. Diese Person braucht sehr, sehr wenig Zubehör, um auch gute Vertreter ihrer Gattung sehr gut zuzubereiten. - Kategorie B ist jemand, der bisher Weinkenner war, und jetzt etwas probieren will, das ein größeres gustatorisches Potential hat als simpler Traubenmost. Jemand, der sich Taiwan-Oolongs und gute Pu-Erh eingekauft hat. Der will sich da auch länger hinsetzen, sich da reinfuchsen, herumprobieren, Nuancen entdecken... für diese Klasse sollte die Hardware schon feiner (nicht teurer!) gestaltet sein, sonst klappt's einfach nicht. Deshalb würde ich für die zwei würde ich unterschiedliche Empfehlungen geben - ja, das macht es komplizierter, aber grade Kategorie 2 wird ohne ein etwas besser gemachtes Aufgußgefäß kaum die feinen Freunden des Gongfu Cha auskosten können. Das ist am schwersten zugänglich anfangs, klar. Auch würde ich sagen, da könnte man die Formulierungen noch eindeutiger gestalten. Wenn ich mich in die Situation eines Anfängers versetze, der sich das durchliest und Schritt für Schritt befolgt - der liest da, 300ml Gefäß, 8g auf 100ml. Dann wird der sich wohl 24g blutjungen Bulang-Gushu in das Kännchen packen und ihn zwei Minuten ziehen lassen - @doumer wird schon ganz warm ums Herz. Aber für jemanden, der noch keine große Toleranz hinsichtlich Bitterstoffen hat, könnte das interessante physiologische Reaktionen nach sich ziehen... War jetzt zugespitzt formuliert, ich seh's ein. Aber für einen guten Oolong oder Pu, der wirklich 10+ Aufgüsse hergibt, sollte es schon etwas sein, das ein Gelingen von Mehrfachaufgüssen möglichst weit erleichtert. Ich stimm dir voll und ganz zu, ich bin auch skeptisch, Anfängern Gaiwans zu geben, weil es einfach ein unbekanntes Element mehr hineinbringt, das die ganze Sache schwieriger macht. Warum nicht ein glasiertes oder Porzellankännchen mit 100-150ml? Zum Beispiel sowas: https://www.teespeicher.de/zubehoer/oolong-und-pu-er-zubehoer/50/oolongkanne-weisses-porzellan?c=64 So etwas kann jedeR gleich bedienen und es funktioniert prima. Wird mehrfach aufgegossenen Tees sehr entgegenkommen... Wie wärs damit: A-Set - 300ml Kyusu oder Glaskanne als Allzweckwaffe. - Irgendwas ähnliches zum Abgießen. - Dünnwandige Tasse mit ca. 80-100ml Volumen. Grobes, schweres Porzellan halte ich da für problematisch - ich bin ernsthaft der Meinung, dass ein edler Tee in einem schweren Porzellanpott nicht zur Geltung kommt. Es lässt sich womöglich eine etwas zartere Tasse irgendwo auftreiben? B-Set - 100-150ml Gaiwan oder Kännchen für Gongfu-Tees, Porzellan oder Glas! Kein Yixing, nix offenporiges, das schafft zu viele Komplikationen. - Bonus: Passender Glaspitcher zum Abgießen und Aufguss betrachten ggf. einfach ein Milchkännchen aus Porzellan, und kleinere Schälchen. Ansonsten die oben erwähnte Tasse. https://www.tee-kontor-kiel.de/zubehoer/wasserabkuehlgefaesse-ausschankkannen/glas-/-ausschankkanne-300ml-cha-hai-pitcher?c=90 Und dann eben wie du meintest, Waage und Thermometer.
  18. 5 points
    Nein leider nicht. Bei der letzten Gelegenheit war ich so übernächtigt, dass ich direkt zu Bett ging. Leider bin ich bis Juni fast jeden Freitag bis halb 9 in der Schule, daher gestaltet sich dies momentan eher schwierig. Allerdings würden sich Anfang Mai zwei Gelegenheiten bieten! Gerne mal wieder! Mein Teezimmer hat in der Zwischenzeit eine Auffrischung erhalten. Zudem: Heute in der Tasse ein nicht (mehr) näher bekannter Oolong. Krankheitsbedingt etwa stärker dosiert, zudem die erste Gelegenheit, mein neues Teespielzeug von Mirka und Ondrej auszuprobieren.
  19. 5 points
    miig

    Kurze Frage zu Teevorstellungen

    Wie schon vorgeschlagen - sag uns Bescheid @phoobsering, dann können die Links auch repariert werden. Wenn du lieber eine Verlinkung hättest zu den Galerie-Einträgen, und nicht direkt zu den Bildern, das geht auch. Habs etwas ungleichmäßig gehandhabt . So... erledigt. Deine Bilder sind wieder funktionsfähig.
  20. 5 points
    doumer

    Eure neuste Tee-Anschaffung

    Hach, nachdem ich schon länger ein Auge auf die hübschen, schwarzen Kännchen ("Schiefer-Kännchen" ) von Jiri Duchek geworfen habe und dann Anfang des Monats eines live erleben und nutzen durfte (u.a. in einem sehr spannenden Parallel-Vergleich mit einem nicht ganz so offenporigen Novak-Kännchen) war ich dann doch sehr in Versuchung ... und nachdem ich dieses Kännchen gesehen habe war es Liebe auf den ersten Blick Dazu noch ein volumen-technisch passendes Kohiki-Schälchen (ebenfalls von Jiri Duchek) – ich freu mich schon auf viele weitere Neu-Entdeckungen von bekannten Shengs
  21. 5 points
    Letzter Tag in shandong. Morgen Beijing und zurück. Dabei ist ist in liyang die erste Ernte fast fertig
  22. 5 points
    digitalray

    Vorstellung meines Kanals

    erinnert mich immer an das hier.. ansonsten coole videos!
  23. 4 points
    doumer

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute Abend gab es den 2017er EoT Wuliang Wild aus dem tollen "Schiefer"-Kännchen von Duchek: Auch wenn der Grundcharakter des Tees dadurch natürlich nicht verändert wird – er bleibt ein sehr sehr milder, freundlicher, wilder Sheng – betont das Kännchen vor allem das, was diesen Tee ausmacht: Die fruchtigen Noten – und das aber anders als es ein glasiertes Kännchen tun würde. Ich würde es am ehesten so ausdrücken: während z.B. mein Zini-Kännchen den Körper des Tees im Gesamten durch zusätzliche Schwere bereichert, wird hier zielgerichtet bei den Kopfnoten dezent etwas Schwere hinzugefügt ... ich meine sogar fast schon eine minimale Bitterkeit wahrzunehmen (Entschuldigt, aber ich finde momentan keine bessere Beschreibung). Auf jeden Fall habe ich das Kännchen in letzter Zeit häufiger eingesetzt und bekomme so langsam ein etwas klareres Bild, was es so (im Durchschnitt) mit einem Tee macht und für welche es sich (i.d.R.) besser eignet – evtl. werde ich dazu in nächster Zeit ein paar Posts machen (bzw. meine Teeliste entsprechend aktualiseren)
  24. 4 points
    paxistatis

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute gab es direkt zwei Tee's bei mir. Hatte ich bisher auch noch nicht. Dazu habe ich heute wohl meinen Tee aufgegossen und war so nah am asiatischen Stil wie noch nie Zu den Tee's: Über den Tag verteilt gab es den Schwarztee "Golden Pearls", westlich aufgegossen. Am Abend gab es dann eine Art "Premiere" : Ich habe meinen neuen Gaiwan (125ml randvoll) getestet und zwar mit dem ebenso neuen Oolong Formosa Mingjian Jin Xuan. Sowohl Gaiwan als auch Teeschale standen dabei auf meinem neuen Teetisch. Also habe ich mich nach der Arbeit gemütlich auf die Couch gesetzt, auf den Tisch den Teetisch und den Wasserkocher gestellt und ziemlich viele Aufgüsse gemacht. Ich muss sagen, dass war echt klasse. Das komplette "Abschalten" der Umgebung hat zwar nicht ganz funktioniert, aber ich habe es versucht. Mehr am Tee gerochen und versucht intensiver zu trinken bzw. zu schmecken. Hat soweit auch ganz gut geklappt. Sehr fruchtiger Oolong für mich. Auch wenn es für mich doch recht wenig Obstgeschmack war und es doch mehr Richtung floral ging. Grundsätzlich habe ich noch gemerkt, dass ich aber noch einiges zu verbessern habe : - Den Tee mehr kühlen lassen, ich habe doch recht oft versucht ihn direkt zu trinken. Das heiße Wasser verhindert das Schmecken auch noch etwas später... - Das Wasser nicht jedes Mal aufkochen lassen, auch nach 5min abkühlen lassen (bei geschlossenem Deckel) ist es noch mehr als warm genug. Aber ich hatte heute das Gefühl, dass ich dem richtigen Tee trinken und genießen einen Schritt weiter entgegengekommen bin und mir auch einen Ruhepol schaffen kann. Vielleicht keine schlechte Idee Jetzt muss ich nur noch meine Geschmacksknospen besser trainieren, um mehr Nuancen schmecken zu können. So viele Unterschiede konnte ich nämlich leider nicht schmecken
  25. 4 points
    Raku

    Musik-Ecke

    Anima spielt nicht bei Pearl Jam??
  26. 4 points
    GoldenTurtle

    Woher bekomme ich Pure Tee Pfefferminze

    Ich finde es sogar bei mir im Garten, wächst wie Unkraut, ist es ja auch, streng genommen aus teeologischer Sicht. Aus dem Grund empfehle ich es auch besser nicht zu trinken, passt angebraten aber vorzüglich zu Hackfleisch mit Ingwer, Knoblauch und Schalotten.
  27. 4 points
    SoGen

    Welcher Pu Erh ist das?

    Aufschlussreicher ist mE der orangefarbene Beipackzettel, der auf dem Foto leider reichlich unscharf ist. Jedenfalls ein Bing (饼) aus dem Trockenlager (干仓) 'Sieben Söhne (?)' (七子) in Menghai (勐海). Das (komplett: 勐海干仓七子饼) steht oben auf dem Beipackzettel. Darunter steht, wie auch groß auf dem Wrapper (das mittlere Zeichen tlw. verdeckt durch das rote Band): 老普洱 - also "alter Pu Erh". Nichtsdestotrotz wohl eher ein Shou, nur gelagert. Auf dem Beipackzettel entziffere ich trotz Unschärfe das Gewicht (357 g) und das Jahr der Abpackung (2006). Auch die Batch-Nummer 601 verweist auf 2006. Wie die "Rezeptnummer" auf dem Wrapper (66?6) zeigt, ist der Produzent jedoch wohl nicht die Menghai Tea Factory (da müsste die letzte Ziffer eine '2' sein), sondern evt. (?) die Fu Hai Tea Factory (Fu Hai Cha Chang 福海茶场) oder ein CNNP-Nachfolger. Ich vermute (wie auch @digitalray), die Rezeptnummer ist 6666. Weitere Angebote von Bings dieser Art findet man hier und und auch hier auf Amazon. Bei Taobao (erster Link) werden umgerechnet bescheidene 1,70 € für den Bing verlangt, woraus bei amazon.com schon 22 $ geworden sind (merkwürdigerweise ist der Bing dort etwas kleiner, 330 g). Auch auf ebay wird man mit einem etwas älteren Bing für 19 $ fündig. _()_
  28. 4 points
    seika

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Erster Beitrag seit langem, erster Shincha der neuen Saison. Ein Kuritawase aus Tanegashima, Kagoshima. Macht Lust auf mehr.
  29. 4 points
    T-Tester

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Willst du uns verarschen? Gestern hast du 6 Minuten vor deiner Empfehlung noch keinen guten Teeshop gekannt und auch auf Google nichts gefunden. Innerhalb dieser 6 Minuten wusstest du, dass alles von ihnen lecker sei. Freilich bist du auf Kundenfang und deine Zielgruppe ist diejenige, die zu blöd ist, selber Stevia in den Tee zu kippen.
  30. 4 points
    Raku

    Fundstücke - Originell, Skurril, Absurd...

    @Tobias82@Paul @Quorton Der Chef hatte es schon im Herbst für uns alle entdeckt. 🦄✨💫
  31. 4 points
    Ann

    Tee und Fasten

    Nach wochenlanger Stille melde ich mich wieder zurück. Ich habe vor Ostern eine Woche lang gefastet (also nix gegessen, nur Kräuter- und Gewürztees, Gemüsesäfte und Gemüsebrühe). Und das hatte die für mich überraschende Wirkung, dass mir auch danach erstmal die Lust am Tee vergangen war. Ich hatte es mir ursprünglich erlaubt einen (echten) Tee pro Tag zu trinken. Dachte, ich fang mal mit was "sachtem" an, einem Weißtee. Und hab kaum ein Schälchen runtergebracht. Es hat mich ernsthaft angeekelt, der Geschmack, obwohl ich den Tee eigentlich sonst sehr gern mag. Heute trinke ich seitdem den ersten Tee wieder, einen 2014er Yiwu Huangshan (Yu). Schon nach ein paar Schlücken bekomme ich Kopfschmerzen, etwas, das ich bei Tee schon öfter hatte, aber ich schenke dem sonst einfach keine Beachtung. Vielleicht ist es das Koffein? Allerdings nehm ich den Geschmack bzw. die Facetten des Tees deutlicher wahr als vorher. Die Bandbreite von Süß bis Bitter ist viel stärker da. Interessant. Ganz ehrlich, das Fasten fand ich nicht so toll, hat irgendiwe viel durcheinander gebracht, obwohl wir es gut vorbereitet und "korrekt" durchgeführt haben. Und das berühmte Fastenhoch ist mir verwehrt geblieben, dafür merkt man dann wie viel Energie allein in einer getrockneten Aprikose ist. Zu spüren, wie der eigene Körper dann diese Energie plötzlich zur Verfügung hat ist wiederrum einfach nur toll.
  32. 4 points
    Diz

    Wie nehmt ihr euch die Zeit für Tee?

    Alle gerösteten Tees haben weniger Koffein. Durch das rösten geht das Koffein verloren.
  33. 4 points
    Ein Shu und ein sheng beides 15 Jahre alt, begleitend zur Gartenarbeit.
  34. 4 points
    cml93

    Ernteausfälle 2018

    In diesem Jahr wird es wohl starke Ernteausfälle in Japan geben, die wahrscheinlich schlimmsten seit 40 Jahren . Der Grund dafür ist, dass es dieses Jahr sehr kalt war. Die meisten Teepflanzen wie z.B. Yabukita halten eigentlich Temperaturen von bis zu - 10° Grad aus (jüngere Bäume etwas mehr), dieses Jahr wurde es aber besonders in den höheren Bergregionen kälter als - 10°Grad und der Wind war sehr stark. Außerdem sind Regionen wie Kagoshima anscheinend besonders stark betroffen (habe ich von einem Bekannten aus Kagoshima gehört), da die Felder in Kagoshima ja oft nicht windgeschützt liegen und Cultivare wie Saemidori und co. angebaut werden, die besonders frostempfindlich sind. Es ist außerdem plötzlich extrem warm geworden, was der Qualität auch nicht unbedingt zu Gute kommt. Es ist aber noch nicht absehbar, wie der Markt reagieren wird. Ich habe nur gehört, dass sich viele Händler hier in Japan schon mit Tee aus dem letzten Jahr eingedeckt haben. Es kann also sein, dass die Preise sich nicht groß verändern werden, die Qualität wird allerdings wahrscheinlich etwas unter dem Wetter leiden, aber Genaueres kann man natürlich erst nächsten Monat sagen. Hier ein paar Fotos von letzter Woche aus Shiga. Dort, wo die Blätter sich braun gefärbt haben, kann man dieses Jahr keinen Tee ernten (inkl. Bancha).
  35. 4 points
    In Jena haben sich heute bereits die ersten Blüten geöffnet 😍🌸👌
  36. 4 points
    nemo

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Bei dem, was man so an verschiedenen Stellen im Internet lesen kann, hatte ich schon fast Angst, dass ich da etwas fundamental falsch mache, wenn ich ohne Digitalthermometer, Feinstwaage und Atomuhr heißes Wasser auf ein paar Teeblätter gieße und es dann einfach so genießen kann. Aber nun bin ich beruhigt, dass ich scheinbar nicht der einzige bin, der sich da auf sein Gefühl verlässt
  37. 4 points
    doumer

    Selbstgemachte/Selfmade Puerh-Töpfe

    So, nun ist auch der nächste Topf für große Bings fertig: Leider etwas "eirig" und der Deckel hat sich beim Trocknen etwas verzogen aber der Topf ist groß genug für 357g und 400g Bings. Der gigantische 500g Teijipin passt im bereits angefressenen Zustand gerade noch so hinein (da kommt mir die nicht ganz runde Form tatsächlich etwas entgegen ). Ich hab den Ton dieses mal etwas angeraut, zusammen mit der Glasur am Topf gefällt mir das Ergebnis ganz gut – beim Deckel ist die Glasur schon fast etwas zu farbig Und weil ich noch ein bisschen Ton übrig hatte (10kg für 3 Töpfe ), es aber nicht genug für noch einen Topf war, hab ich noch ein einfaches Ton-Teebrett gemacht
  38. 4 points
    doumer

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute gabe es einen Sheng von einer (zumindest für mich) bislang unbekannter Fabrik: Den 2007er Jing Mei Tang Lan Tie. Vom Blatt her ein eher typischer Factory Sheng mit kleinteiligem Blattgut und sehr fester Pressung. Sehr adstringent, anfangs ziemlich bitter mit medizinischer Note und langanhaltendem Nachgeschmack. Überraschend intensives Qi für ein Factory Sheng und sehr ausdauernd. Definitiv ein Tee, den ich mir in einem sehr offenporigen Kännchen gut vorstellen kann, um die Adstringenz etwas zu zügeln – wie man dem letzten Bild entnehmen kann ist der Tee wirklich sehr ausdauernd: Ich hab vormittags angefangen, Mittags nochmals 4 Aufgüsse oder so und dann am Abend bis gerade eben nochmal 5 oder 6.
  39. 4 points
    GoldenTurtle

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Den hab ich mir lange aufgespart. Selbstverständlich grosses Gold von @VanFersen, muss nicht mal nachschauen, nur beim Lagern hast du noch was zu lernen ... Ich hatte auch nur 2 kleine 8g Päckchen, diese 3 Jahre vergraben und (fast) vergressen. Guter Yancha profitiert einfach so viel von ein paar Jahren. Prost Kollegen, trinkt auch was schönes an diesem grossen Feiertag.
  40. 4 points
    OK, wird gemacht! @Raku, du bekommst von mir die offizielle Teetalk-Kräuterhexen-Medaille verliehen. Ich find nämlich Brennnessel-Tee auch sehr schön, und trink den gerne. Danke für den Hinweis, und Gratulation Nachtrag: Schaut doch bitte mal, was ich hier für einen schönen Tee bei uns in der Küche gefunden hab. Allein die Tatsache, dass er in der Küche liegt, befreit mich von jedem Verdacht, dass es meiner sein könnte.
  41. 4 points
    Moderatoren, Moderatoren!!! Eingreifen! Das hatte ich nach @Rakuś erstem Brennesselpost geschrieben, und wieder gelöscht - aber sie hört nicht auf - Brennesseltee! Man kann sich aus Brennesseln auch ein hähernes Hemd weben, in der Märchenliteratur kommt es ab und an vor und die Flagellanten haben solche Kleidungsstücke auch geliebt
  42. 4 points
    Paul

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Will man das so genau wissen? Bischen biedermeierlich das Ganze; ganz schön großer Teebeutel, der vor euch an dem Galgen hängt
  43. 4 points
    Zum Beginn eines sonnigen und hoffentlich teereichen Osterwochenendes gibt es einen Qi Lai Shan Oolong. Herzlichen Dank an @doumerfür die Probe!
  44. 4 points
    Zunächst einmal sollte man möglichst klären, wo die Ursachen für die gesundheitlichen Beschwerden herkommen und diese angehen, z.B. durch meiden verschiedener Lebensmittel oder allgemeine Umstellung der persönlichen Ernährungs- und Lebensweise. Auch Streßreduzierung kann hilfreich sein. Nur ein Mittelchen einnehmen, mag Symptome lindern, hilft aber selten, dauerhaften Erfolg zu haben, gerade bei chronischen Angelegenheiten. Es gibt sehr gute Rezepturen für Heiltees, z.B. von Maria Treben oder man kann einen guten Heilpraktiker oder Arzt aufsuchen, der sich auf ayurvedische oder der traditionelle chinesische Medizin spezialisiert hat, der kann einem dann auf einen persönlich abgestimmte Tees zusammenstellen. Das Wort Detox macht mich immer ganz schwindelig beim Lesen. Nunja. Ich bin ein Freund von Einzelkräutern, die ich mir dann je nach Bedarf selber mische. Wenn man sich mit den Heilkräutern auseinandergesetzt hat und sich selber gut einschätzen kann, findet man so gut das Passende, sofern es sich nicht um schwerwiegende Krankheiten handelt. Pauschal etwas für die Linderung von Magen Darm Beschwerden zu nennen ist aus oben genannten Gründen mit Vorsicht zu genießen. Wermut leistet hier jedoch sehr gute Dienste. Für eine Frühjahrskur empfiehlt sich sehr gut Brennesseltee. Ein wunderbares Kraut!
  45. 4 points
    Raku

    Das Leben ist schön

    An einem frühlingshaften Sonntag in bester Gesellschaft im Grünen einen Tee geniessen und dabei von Vögeln, Schmetterlingen und Bienchen umschwirrt werden.
  46. 4 points
    doumer

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Erste Session mit dem Duchek-Kännchen: Sehr schön! Die Beobachtungen, die wir bei unserem kleinen Parallel-Vergleich gemacht haben wurden bestätigt. Obwohl zwei Nächte geseasoned werde ich aber trotzdem noch ein paar Aufgüsse machen, bevor ich wirklich Vergleiche bei Tees im Bezug auf andere Kännchen machen kann
  47. 4 points
    T-Tester

    Vorräte von Tee sinnvoll? "Teebibliothek"?

    hmmm, vielleicht, dass das Lager erst ein Schubladen, dann zusätzlich ein Schrank, dann zusätzlich ein Keller, dann zusätzlich ein Haus voll ist? "Stehe! stehe!denn wir habendeiner Gabenvollgemessen! -"
  48. 4 points
    Paul

    Vorräte von Tee sinnvoll? "Teebibliothek"?

    "Teebibliothek" ist ein Begriff von der Kröte und wird auch nur (?) von ihr gebraucht. Der Begriff hat für mich ein "Geschmäckle" ein wenig hochstaplerisch Vorrat, Lager - ist doch hübscher. Bei 300 gr. brauchst Du Dir noch keine Sorgen zu machen und bist in der glücklichen Lage noch viel einlagern zu können. Bei den alten Hasen hier kannst Du von zweistelligen KiloLagern ausgehen, aber da halten sich die meisten mit Auskünften sehr bedeckt. Fakt ist, daß es natürlich sehr angenehm ist ein Lager im Hintergrund zu wissen, aus dem man je nach Bedarf und Geschmack sogleich sich bedienen kann - aber Du kennst sicherlich Goethes Zauberlehrling?
  49. 3 points
    doumer

    Eure neuste Tee-Anschaffung

    @VanFersen mit den Preisen hast du allerdings leider recht – deshalb versuche ich, selbst Töpfe herzustellen. Sind zwar nicht so hübsch, aber funktionieren @Joscht neben Qi ist die Lagerung von Pu ebenfalls ein Thema mit sehr vielen unterschiedlichen Ansichten Du kannst deine Bings natürlich auch vakumieren, gibt es ja durchaus auch Vertreter, die das für die beste Möglichkeit halten, siehe diesen Post von Matt von vorgestern. Ich kann die Sorgen durchaus nachvollziehen und wenn ich wie der Kollege von VanFersen alles in einem Teil lagern würde, wäre mir da auch nicht ganz wohl dabei, weil es wie gesagt schon sehr gegensätzliche Shengs gibt (siehe Post von vorhin). Ich mache es gesagt so, dass ich ähnliche zueinander packe z.B. junge prSK Shengs (2015-2017) haben einen großen Topf, mittelalte prSK (2011-2013) einen kleinen, junge EoT (2015-2017) einen großen, mittelalte (2006-2012) einen etc.) und fahre damit seit Jahren sehr gut – das ändert sich je nach "Lagerbestand" natürlich auch hin und wieder mal, aber bislang haben alle Tees ihre einzigartigen Charakter und Aromen beibehalten
  50. 3 points
    Diz

    Einsteiger - Joongjak plus - Grüntee Südkorea

    Joonjak ist ist ein Grüntee aus späterer Ernte und mit Bancha vergleichbar. Also nicht die Top Qualität sondern eher ein einfacher Tee. Zudem ist der Tee schon 3/4 Jahre alt wenn er von Ernte 2017 stamm oder entsprechend älter wenn von 2016 oder gar 2015 stamm. Zusammen mit schlechter Lagerung könnte das zu einem Algen-artigem Aroma führen. Frischer oder gut gelagerter (Kühlschrank) Joonjak ist aber ansonst nicht schlecht.
Diese Rangliste ist auf Berlin/GMT+02:00 eingestellt