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  1. 16 points
    Shuppin Gyokuro aus Yame via @teekontorkiel Ein Gyokuro, bei dem kaum Wünsche offen bleiben. Das Umami ist intensiv, jedoch nicht komplett überlagernd, so dass die feine Süsse des Tees schön zur Geltung kommen kann. Der Nachhall ist endlos und schmeichelt allen Sinnen, ein hochkarätiger, unglaublich belebender Tee.
  2. 15 points
    Am Wochenende kamen einige Neuzugänge, die ich euch nicht vorenthalten möchte. 😁 Insbesondere wäre da eine Hōhin mit Dōkeyū (道化釉) und einem Fassungsvermögen von ca. 100ml. Nach einem Aufgussgefäss mit dieser Art von Glasur suche ich schon seit längerem, und nun hat sich die Gelegenheit ergeben. Wie mir gesagt wurde befinde ich mich mit meiner Vorliebe übrigens in prominenter Gesellschaft, schon Toyotomi Hideyoshi soll Takatori Teekeramiken mit dieser Art von Glasur geschätzt haben. 😉 Eingeweiht wurde sie gestern schon, dazu später mehr. Was mir sofort aufgellen ist, ist das Ausgiessen. Das geschieht sehr sanft, fast elegant. 🥰 Des Weiteren gab es passend dazu noch zwei kleine Becher, damit sind es jetzt insgesamt drei. Sowie zwei Becher in der traditionellen Takatori Optik: Fotografisch nicht einfach, da die Glasur fast wie ein Spiegel wirkt. Beide haben übrigens, auch wenn es anders wirken sollte, das gleiche Fassungsvermögen. Zu guter letzt noch ein Blick in die Werkstatt des Meisters. War sehr interessant einen Einblick in sein Arbeiten und die Umgebung zu bekommen und sich auch mal länger über auszutauschen, als das auf Töpfermärkten möglich ist. Leider war das Wetter alles andere als einladend, und so viel die Besichtigung des Noborigamas kürzer aus, als ich es mir gewünscht hätte. Auf Aufnahmen des Ofens und der Umgebung habe ich verzichtet, hätte man aufgrund des Nebels wahrscheinlich eh nicht viel erkennen können. Oben auf den Brettern sieht man die zum Trocknen aufgestellten Teile, die später mal eine Hōhin ergeben werden. Links die Tüllen, in der Mitte die Deckel und rechts die Gefässkörper. Während des Brennens schrumpfen sie auf die Grösse der kleinen Kyūsu, die in der gleichen Reihe rechts steht. Beachtlich! 😲 Einziger Vermutstropfen, die kleinen Kyūsu mit Griff hinten waren noch nicht fertig. Da muss ich mich noch bis September gedulden... falls bis dahin Grossveranstaltungen wieder erlaubt sind. 😷
  3. 11 points
    Anima_Templi

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Erster Tee nach zweiwöchiger Abstinenz: Shi Zhou Alishan von thetea.pl Endlich wieder Tee!
  4. 11 points
    TeeStövchen

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Viel mehr Worte braucht man über diesen Spitzenstoff, den ich heute endlich zum ersten Mal verkostet habe, nicht zu verlieren. Wenn die fruchtige Honigsüße der ersten Aufgüsse später nachlässt, bleibt der Tee auch bei längeren Ziehzeiten immer noch weich und mild ohne jegliche Bitterkeit. Zur Abwechslung auch mal ein paar Bilder meinerseits von der Session:
  5. 10 points
    Anima_Templi

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Bi Lo Chun Sanxia 2020 Wie bereits die letztjährige Ernte ein wahrer Augenöffner. Kein anderer chinesischer oder taiwanesischer Grüntee aus meiner Erinnerung kann da mithalten. Leicht floral, mit einer herrlich frisch fruchtigen Süsse. Sehr sanft und wie Samt im Mund. Der zweite Aufguss ist ein Traum...! Mein Grüntee für die einsame Insel. Absolut Großartig!
  6. 10 points
    Der schönste Start in den Tag ist für mich ein Schälchen Gyokuro. Heute ist es der Kyoto Premium Blend von yutaka. Deutliches, aber nicht extremes Umami gepaart mit einer Süße, die jedoch nicht mal ansatzweise an jene des kürzlich hier gezeigten Kobayashi Uji-Hikari herankommt. Ein guter aber in keiner Richtung extremer Gyokuro, der noch dazu kein anstrengendes Preisniveau besitzt. Wäre ein guter Einstiegsgyokuro imho.
  7. 10 points
    Matcha Kinrin von Koyamaen Start your day right!
  8. 10 points
    Ein paar Neuanschaffungen wollen präsentiert werden: Das hübsche Teebrett wurde aus Eichenholz von Vlastimil Hanuš gefertigt. Mir gefällt die Bearbeitung des Holzes außerordentlich gut! Das Astloch verleiht besonderen Charme. Die kleine Houhin ist von Andrzej Bero und wird zukünftig hauptsächlich für Gyokuros benutzt werden. Bei der Gestaltung von Bero muss ich sehr oft an die Zeichnungen von F. J. Tripp denken, die viele Bücher aus meiner Kindheit geschmückt haben. Da geht mir immer das Herz auf. Zu guter Letzt zwei Lavendel-Schälchen von Narieda Shinichiro. Herrlich samtene Glasur. Das Gefühl an den Lippen ist wunderbar weich und sanft.
  9. 10 points
    goza

    Eins gegen Eins - der Tee-Quervergleich

    Wieso braucht's so ein Thema? Eigentlich gar nicht 🙃 - aber wenn Tee trinken alleine nicht mehr reicht und man sich in Ausgangssperre-Zeiten beschäftigen muss, werde ich erfinderisch. Life is a challenge. Die Aufgabe: zwei Tees vergleichen, die sich in so wenig Parametern wie möglich unterscheiden. Im Idealfall nur 1 Unterschied, wird nicht immer möglich sein, aber x-beliebige Tees zu vergleichen, macht auch nicht so viel Sinn. Das Ziel: den Unterschied genau untersuchen zu können, frei von weiteren Beeinflussungen. Es geht nicht darum, welcher Tee besser ist, sondern nur um den unterschiedlichen Parameter. Im 1. Quercheck habe ich zwei Cultivare - Yabukita vs. Okumidori - unter die Lupe genommen. Es handelt sich um Kabusechas des gleichen Teegartens (Tomizawa aus Mashiki, Kumamoto), Ernte früher Mai 2018. Der Testaufbau: 2 Shiboridashis gleicher Größe und Form (weitestgehend), Zubereitung nach Anleitung. 3g Tee auf 100ml, 60°C, 3x jeweils 60s. Ich hatte die Tees schon mal jeden für sich in der Tasse. Die Zubereitungsempfehlung fand ich gut zutreffend (ich würde lediglich etwas höher dosieren und dann den zweiten Aufguss zeitlich kürzer halten), weswegen ich mich auch diesmal daran hielt. Während ich mich mit ein paar Tagen Pause zwischen den Tees nur schwer auf Unterschiede festlegen konnte, könnten sie im direkten Vergleich kaum deutlicher sein. Den Yabukita würde ich als äußerst gefällig beschreiben: der Geruch der angewärmten Blätter vor dem ersten Aufguss ist geprägt von einer fruchtigen Süße und lässt schon viel umami erahnen. Der erste Aufguss bestätigt die Charakteristik: viel "Tomatigkeit" (süße Kirschtomaten), nur wenig Grasigkeit, schön cremig vom Gefühl her. In den weiteren zwei Aufgüsse bilden sich noch leckere Fruchtnoten (Richtung Pfirsich) aus, er wird aber auch deutlich herber und grasig. Im spätestens 4. Aufguss (trotz 75°C) ist alles rausgeholt. Wäre der Yabukita eine helle Vollmilchschokolade, hat der Okumidori als Schokolade bestimmt 80% Kakaoanteil. Schon die angewärmten Blätter zeigen eine tiefergehende Würzigkeit und Komplexität auf. Der erste Aufguss präsentiert sich gediegen mit nobler - noch nicht ganz so - dunkler Schokolade, begleitet von einem popcornartigen Geruch. Umami ist hier nicht ganz so dominant vorhanden, aber umspielt immer wieder den Gaumen. Die Kakaonote zeigt sich v.a. im zweiten Aufguss im Nachgeschmack. Durch eine tiefere Grünfärbung der Tasse erkennt man auch optisch, dass der Tee hier seinen Höhepunkt gefunden hat und alle einzelnen Komponenten (Grasigkeit, vegetal, Würze, Süße) sehr gut zusammenspielen. Insgesamt hält er auch etwas länger durch. Der 4. Aufguss ist hier nicht nur ein Hauch seiner selbst, sondern durchaus noch Grüntee mit Geschmack. Wie gesagt, das soll keine Wertung sein, den Okumidori empfinde ich als "erwachsener" und komplexer, den Yabukita nicht minder qualitativ, aber geschmacklich "einfacher", dafür weiß man aber auch sofort, was man bekommt. Habt ihr ähnliche - oder gar abweichende - Erkenntnisse? Haut auch raus mit euren 1:1-Tests! 🧐
  10. 10 points
    Ah ja, Adlerauge @doumer sieht Alles 😉 : Mein lange gewünschtes Kännchen hat mich endlich erreicht. Bin zum ersten Mal Dank des Blogs von Madam X (Jan. 2017), zuletzt in den Reiseblogs von Helmut (teehaus cöln) und Geli (TKK) auf die Künstlerin Li Jiao aufmerksam geworden. Im Oktober habe ich mir einen ihrer Becher im Shui Tang gekauft und bin begeistert. Seitdem habe ich auf eine Kanne von ihr gespart. Jetzt ist es soweit: seit über einer Woche ist sie nun täglicher Begleiter meines Starts in den Tag 🤗 .
  11. 9 points
    Lateralus

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute hatte ich zum ersten Mal den handgepflückten Kobayashi Gyokuro Uji-Hikari in meiner Tasse. Ich kann min nicht erinnern, schon jemals einen so extrem süßen Gyokuro getrunken zu haben. Speziell der erste Aufguss bleibt über 10 Minuten am Gaumen. Sensationell! Die fragile Schönheit der kleinen Tasse von Wen-Chiao Lin beraubt mich der Worte...
  12. 8 points
    Frau Mahlzahn

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Viel Zeit und Muße, das nutze ich aus und hau' mir 'was Japanisches in die Tasse. Da brauche ich meistens viel Geduld zu, wegs Abkühlen des Wassers, in diesem Fall auf ca. 60 Grad. Hatte den Go En, produziert von den Morimotos auf Verdacht gekauft, als er im The English Tearoom deutlich herabgesetzt war (ob des Frischedatums). Bereue ich kein bisschen: Weiche Süsse, nicht bitter, nicht grasig, nicht algig. Unaufdringliches, leichtes Unami. Ergiebig. Die Japanspezialisten werden ihn vermutlich 2mal aufgießen, ich quäle ihn ein bisschen öfter. Weil, wie gesagt, habe ja jetzt Zeit und Muße.
  13. 8 points
    1. Bis er nur noch nach warmen Wasser schmeckt. 2. Bis er diese weißen Schimmelflecken bekommt.
  14. 8 points
    Grüße aus Bangkok senden @Kao Anirund ich.😊 Aus teetechnischer Sicht hat Bangkok leider nicht viel zu bieten. Wir wurden dann im chinesischen Viertel fündig und haben einen akzeptablen Oolong getrunken. Später dann, gab es noch einen überraschend guten Iced Matcha.
  15. 8 points
    theroots

    Eure "Tee-Altare"

    Seit dem letzten Eintrag im September 2015 ist zwar nochmals einiges dazugekommen. Im Verlaufe der letzten 1-2 Jahren jedoch nur noch wenige Stücke, die es mir besonders angetan hatten (dafür diverse japanische Farbholzschnitte, diese lassen sich nunmal besser verstauen 😄..). Nach all den Jahren ist zudem nun ein guter Teil in das Innere verschwunden, was dem zwischenzeitlich hinzugetretenen Nachwuchs die Raubzüge hoffentlich etwas erschwert. N achfolgend ein paar aktuelle Schnappschüsse (inkl. Holzkistenstapelwerk meiner besseren Hälfte 😉)
  16. 7 points
    doumer

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    1990er Jing Guo Toucha (via prSK): Ein durch und durch bescheidener Tee - wobei bescheiden hier im Sinne der Tugend zu verstehen ist: subtil in allen Aspekten und doch oder gerade deshalb auch in allen Aspekten ein Volltreffer, ohne damit angeben zu wollen. Ein elegantes Understatement in Teeform! Die Geschmacksebene ist wenn auch subtil ziemlich facettenreich - primär vor allem leichte Walnuss und Steinpilz-Noten gepaart mit einer süßen Holzigkeit. Erinnerungen an meine Kindheit werden wach, als nach dem Pilze-Sammeln im Wald diese in zerlassener Butter angebraten wurden - als Erst- oder Zweitklässler war das schon etwas tolles, den eigenen Fund (der von den Erwachsenen natürlich überprüft wurde) zu verspeisen. Die Textur gefällt mir bei dem Tee besonders gut: butterweich und zu beginn auch schön schwer mit einer lang nachhallenden Öligkeit, ohne dabei klebrig zu wirken - eher im Gegenteil: irgendwie schafft es der Tee unheimlich "luftig" zu sein, was evtl. auch damit zusammenhängt, dass es trotz dem Alter keinerlei Off-Noten gibt, nichts schmutziges/dreckiges und noch nicht einmal eine nennenswerte Feuchtigkeit ist vorhanden, einfach super sauberes Alter ähnlich wie bei dem 2003er Yiwu Guafengzhai. Auch das Qi des Tees entspricht dem zurückhaltenden Charakter: in den ersten Aufgüssen kaum wahrnehmbar, hat es doch im Laufe der Aufgüsse eine tiefe, nachhaltig entspannende Wirkung. Insgesamt erinnert mich der Tee in vielerlei Hinsicht an den tollen 1993er Ying Hao Toucha, wenn auch etwas weniger "reichhaltig", dafür schwerer. Man muss schon genau hinhören, was der Tee einem sagt - wenn man das macht kann man mit dem Tee wirklich schöne, ruhige Stunden verbringen. Ich hoffe, der Tee schafft es in den Shop!
  17. 7 points
    doumer

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Mein erster Tee von diesem Jahr ist überraschenderweise kein Pu aus China (😱) sondern ein 2020er Maocha aus Thailand, wovon ich ein Sample von Peter (prSK) erhalten habe: Ein ganz frischer Maocha aus Thailand, dessen trockenes Blatt zwar etwas grob aussieht aber zugleich durch einen extrem intensiv süßen und exotischen (schwer zu beschreibenden) Duft besticht. Diese Grobheit setzt sich auch im Aufguss fort: recht adstringent und der Tee macht sich schon etwas im Magen bemerkbar (Disclaimer: wie üblich am Wochenende morgens auf nüchternen Magen), da wurde nichts glatt gebügelt (auch wenn die Textur des Tees an sich eigentlich angenehm weich ist) - das kann man je nach persönlicher Einstellung nun als fehlende Finesse oder als erfrischend anders bezeichnen. Zugegebenermaßen wird der Aufguss der Intensität des Duftes nicht ganz gerecht, da im Verhältnis etwas verhalten und als Kritik kann man anführen, dass der Tee weder eine interessante Textur noch ein nennenswertes Qi hat, dafür bietet er geschmacklich ein sehr interessantes Erlebnis: Obwohl er gut süß ist, wirkt er im Gegensatz zu manchen Chinesischen Kollegen kein bisschen klebrig oder "opulent" sondern immer frisch und fast schon ätherisch. Die schwer zu beschreibende exotische Note des Duftes würde ich hier am ehesten als etwas in Richtung von (grünen) Kochbananen beschreiben: zwar schon süß und fruchtig aber nicht so fruchtig wie wenn man in einen Apfel beißt, sondern verhaltener und irgendwie "grüner", "pflanziger". Auch wenn der Tee seine Schwächen hat auf jeden Fall etwas erfrischend anderes, tolle Erfahrung! 🙂
  18. 7 points
    goza

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Kurihara Shin ("Heart") Premium Gyokuro aus Yame Der Tee hat eine etwas merkwürdige Zubereitungsempfehlung. 5g @60ml, 50°C, 2 min (soweit ok), danach aber 90°C und jeweils auffüllen auf 200 ml (15s und 45s). Ist mir so noch nicht untergekommen, und auf meiner Recherche habe auch nichts vergleichbares gefunden. Na gut, ausprobiert, aber liegt mir gar nicht. Der erste Aufguss ist zwar sehr lecker, aber mir viel zu mächtig. Grenzt schon an Espresso. Die anderen beiden Aufgüsse hatten keinerlei Gyokuro-Feeling, ich weiß auch schon gar nicht mehr, wie ich die Aromatik beschreiben könnte, obwohl erst wenige Tage her. Ausdrucklos triffts dann wohl am besten. Meine Befürchtung war, so "Premium" wie beschrieben ist er dann wohl doch nicht, wenn die den dann mit 90°C auskochen müssen. Wobei mir bewusst ist, dass "Premium" bei japanschen Tees nun auch nicht gerade das hochwertigste Prädikat ist. Also im nächsten Anlauf mal die Standardrezeptur versucht: 5g auf 100 ml, 50°C, 90s-10s-60s. Aha, viel besser. Erster Aufguss der beste mit extrem viel umami und Buttrigkeit, Süße, Gemüse (Tomate, Spinat und grüner Spargel) und Walnuss. Im zweiten Aufguss dann viel "Fischigkeit" (offiziell ja "Seegras"...), wobei mir das nicht so liegt, auch wenn das ein Qualitätsmerkmal sein soll? (Bitte um Bestätigung der Japantee-Profis). Dritter Aufguss keine nennenswerte Änderung, außer dass alles langsam verblasst. (weitere Aufgüsse ok, aber eher zum Durstlöschen) Im dritten Versuch dann die Temperatur für den dritten Aufguss erhöht auf 60°C und damit wohl das Optimum erreicht. Habe auch nur mal 4g ausprobiert, da würde ich aber bei 5g bleiben, sonst ist er zu dünn. Dicker als mit 5g brauch ich ihn aber auch nicht. Die Fischigkeit kann ich mit der höheren Temperatur etwas zügeln, dafür bekomme ich nochmal viel Kakao und Nuss. 4. Aufguss und 5. Aufguss geben dann mit 70°C auch nochmal was her, dann ist Feierabend. Ein Tee, bei dem der Weg das Ziel war - so kriegt man die Zeit im Büro auch rum
  19. 7 points
    miig

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Daxueshan 2006 von White2Tea. Hachja, das waren noch Zeiten, als die ganze Pu-Erh-Schiene neu und aufregend und exotisch war. Man hat aber auch viel Mist getrunken, Hauptsache Puerh Insofern sind wir heute besser dran. Ein Tee, den ich damals wild, mysteriös und krass fand, mit abgefahrenen Aromen und urigem Flair. Jetzt schätze ich ihn als ausgewogen, mit tiefen Tabaknoten und Whisky, ohne so garstig zusein wie manche der günstigeren Shengs von damals. Ein nettes Teechen, wie Tobias sagen würde.
  20. 7 points
    doumer

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute ist seit längerem mal wieder der 2018er BangPen prSK im Kännchen - nach dem tollen Erlebnis mit dem 2018er Huazhu letzte Woche bin ich gespannt, wie sich die anderen 2018er so entwickelt haben: Auch dieser Tee wirkt nach 1,5 Jahren deutlich subtiler, als ich ihn in Erinnerung habe, allerdings ist das Ergebnis wie bei dem 2018er Huazhu trotzdem (oder gerade deshalb) sehr schön! Allerdings hat dieser Tee einen ganz anderen Charakter als der Huazhu - während dieser primär derb ist, hat der Bangpen etwas fast schon ätherisches dagegen: seinem facettenreichen, schwer zu fassenden Charakter treu bleibend wirkt der Tee auf mich vor allem klar und rein, sauber und erfrischend. Er weckt Erinnerungen an einen regnerischen und für die Jahreszeit eher kühlen Frühsommertag in der Slowakei, an dem ein Freund und ich in die Berge gefahren sind, um frisches Quellwasser (natürlich für den Tee!) zu hohlen: Die Natur war zwar schon voll und grün, jedoch ist die Hitze des Sommers noch nicht da gewesen und durch die Feuchtigkeit des Regens hatte die Luft, obwohl voll von verschiedenen Gerüchen des Waldes, etwas sehr sauberes - das eiskalte, kristallklare Quellwasser war pure Reinheit. Und genau so fühlt sich der Tee an - dazu ein sanft wachmachendes Qi - toll! Das ist mir genau wie die bescheidene Derbheit des Huazhu hundertmal lieber als üppige Geschmackslandschaften.
  21. 7 points
    Selbst das Wasser nimmt vor Teebeuteln Reißaus..
  22. 7 points
    Anima_Templi

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    2008 Shi Zhou Dry Stored Ali Shan Aus dem neuesten Club-Paket von thetea.pl Um es vorweg zu nehmen: der Tee ist absolut grandios! Ein nach der Ernte ungerösteter Tee, der nur ab und an elektrisch geröstet wurde, um die extrem niedriger Feuchtigkeit (unter 5%) während der Lagerperiode zu gewährleisten. Der Tee hat absolut keine Säure, was, dem Händler zufolge, auf die extrem trockene Lagerung zurückzuführen sei. Trotz dieser fehlenden primären Röstung ist er absolut magenfreundlich. Das Beeindruckende ist die unglaublich intensive Süsse, die sich vor allem im Nachhall sehr intensiv präsentiert und den kompletten Mundraum schwer belegt. Es gibt keine off-notes und jeder Schluck ist ein wunderbares Erlebnis. Ein herrlicher Tee!
  23. 7 points
    Schade, dass Du Dir nicht die Mühe gemacht hast die gesamte Diskussion zu lesen, denn dann hättest Du meine Antwort auf diese Frage bereits gefunden. Gerne versuche ich es aber nochmal, extra für Dich, etwas ausführlicher anhand von einem einfachen Beispiel: Stell Dir vor Du bestellst einen Monat, also ca. 30 Tage lang, in einem Teeshop in Deutschland täglich 100g Tee. Wenn alles glatt läuft (Ware da, Adresse korrekt, Geld komplett etc..), dann sieht das ungefähr aus wie folgt: - Es wird eine Rechnung, oder sonstiges Dokument zum Einsammeln der Ware, ausgedruckt. - Ein Etikett wird gedruckt und auf die Teetüte geklebt. - Der Tee wird gewogen und abgefüllt. - Ein Karton wird gefaltet, ausgestopft, befüllt und mit Klebeband verschlossen. - Ein DHL Etikett wird generiert und gedruckt. - Der Karton erhält den Aufkleber und wird von DHL abgeholt. - Im Shop wird der Versandstatus eingestellt. - Im Shop wird der Zahlstatus eingestellt und mit anderen Konten abgeglichen/koordiniert. - Das Paket durchläuft mehre Stationen und wird nach 1-2 Werktagen bei Dir angeliefert. - Du packst es aus und hat einen kleinen Haufen Verpackungsmüll plus irgendwann, einer leeren Teetüte. Stell Dir nun 30x den Verpackungsmüll als einen, mittlerweile großen, Berg vor und addiere all die einzelnen Arbeitsgänge zusammen. Stelle nun imaginär EINE EINZIGE monatliche Bestellung, von 3kg des gleichen Tees, dem gegenüber. … Na, merkst selber den Unterschied, oder? Und das waren nicht 1000:1 wie in Deinem Beispiel sondern nur 30:1! FAZIT: Wege sind bei kleinen, einzelnen Transporten viel, viel, viel länger und der Energieaufwand und Verpackungsmüll ist ein deutlich größerer. Dazu kommt noch, dass der Großteil unserer Tees per Seefracht transportiert wird, aber das ist ein andere Frage. Aber das ist ja alles nicht Dein Problem. Den Preis zahlen andere. Verantwortungsgefühl für Konsum kann man nicht bei jedem erwarten. Natürlich kannst Du all Deine persönlichen Konsumgüter einzeln im China preiswerter finden, das ist heutzutage keine Kunst. Dann musst Du nie mehr in eine Laden gehen uns sparst ganz viel Geld. Nur noch einmal pro Monat zum Zoll. Supi. Und jetzt zur Preisgestaltung: Wir werben nicht mit billigsten Preisen, weil sonst wären wir schon lange, wie leider mehrere tausend andere Teehändler in Deutschland, insolvent. Unsere Stärken liegen ganz wo anders (aber bitte probiere sie nicht aus). Jemand der keinen eigenen Laden betreibt kann natürlich auch nicht einschätzen was für Kosten (und Regeln) ein mittleres Handelsunternehmen in Deutschland ein- und aushalten muss. Dafür genießen wir alle einen vergleichsweise seriösen, sicheren und menschlichen Standard. Und es ist keine Schande in Deutschland seinen Lebensunterhalt mit Tee zu verdienen! Mehr schreibe ich dazu auch nicht mehr, weil mir gefällt weder der Ton noch das Niveau. Ich hatte ja bereits mehrfach daran erinnert, dass es ursprünglich um eine Einsteiger-Nachfrage eines malzigen Assams ging.
  24. 6 points
    Hui, die sehen aber auch hübsch aus. Wieviel fassen die Tässchen jeweils, 60 ml? Auf jeden Fall viel Spaß mit Deinen Neuzugängen! Ich hatte vor einigen Wochen ja endlich eine Ausrede gefunden, auch mal ein neues Teespielzeug anzuschaffen - jetzt hatte ich ihn ja einige Wochen in Betrieb und kann dazu auch was sagen, zu meinem ersten Shiboridashi: Er umfasst knapp 230 ml, also sogar etwas mehr als meine alte Teetasse. Für meine normalgroßen Hände ist die Größe noch sehr praktisch, die raue Oberfläche finde ich hübsch und bietet gute Haftung. Das Argument aber war für mich, dass laut Verkäufer Yutaka Tee auch Fukamushi damit zubereitet werden könne. Zur Probe hatte ich gleich einen Fukamushi von Kazuo Watanabe mitbestellt. Und siehe da, es klappt tatsächlich erstaunlich gut - sofern man beim Abgießen Ruhe bewahren kann und sachte die Neigung erhöht. Ruckartiges Ausgießen führt im wahrsten Sinne zu Nix. Ich musste mich auch tatsächlich erst einmal einige Tage lang an das sachte Ausgießen gewöhnen. Dann ging es aber in Fleisch und Blut über. Die Ausgießzeit bereitet aber keine Probleme, auch ein schneller zweiter Aufguss von 20 bis 30 Sekunden klappt hervorragend. Fukamushi-Sencha, Tamaryokucha und Kamairicha: Alle klappen wunderbar in diesem Shiboridashi. Warum auch nicht Neulich hatte ich notgedrungen versucht, Tie Guan Yin-Oolong-Tee darin zuzubereiten, weil ich zuviel in meinen kleinen Gaiwan gegeben hatte und die Blätter sich immer mehr entfalteten und aus dem Gaiwan wuchsen; daher schnell die Blätter umgefrachtet - aber dafür ist der Shiboridashi nicht gemacht; die Handhabung ist für mich ungleich schwieriger, weil es mit kochend heißem Wasser plötzlich gilt, den Shiboridashi nicht nur irgendwie gut zu halten, sondern ohne sich die Pfoten zu verbrennen. Aber das nur am Rande, falls jemand mit dem Gedanken spielt, sich einen solchen Shiboridashi als Allzweck-Werkzeug zuzulegen; dafür ist er meines Erachtens nicht gemacht. Soviel zum Shiboridashi - weitere neue Spielzeuge folgen; denn auch die erste Bestellung bei Nan Yi Tee war fix angekommen und ist bereits in Erprobung. Euch allen ein schönes Wochenende, viel Gesundheit und guten Tee!
  25. 6 points
    weng

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Auf dem Balkon, im strahlenden Sonnenschein habe ich einen Rougui - Zimt Oolong aus Mingjian von 2014 aufgegossen. Die trockenen Teeblätter waren nahezu geruchlos. Der Tee selbst schmeckte nach Trockenfrüchten, Pflaume/Apricose, der Zimt, den ich erwartete war sehr verhalten. Angenehme Süße, nicht bitter werdend. Das feuchte Blattgut roch sehr deutlich nach Zimt. Vielleicht waren meine Geschmacksknospen nicht in Form. Demnächst werde ich ihn nochmals verkosten. Ich gehöre leider zu dem Personenkreis, der nicht vollmundig den Geschmack und den Duft beschreiben können. Bei mir gibt es hauptsächlich die Einteilung schmeck, schmeckt nicht. Dieser Zimt - Oolong hat sehr gut geschmeckt.
  26. 6 points
    Das hier war mein erstes Teespielzeug - angesichts der vielen edlen Stücke hier vermutlich erheiternd; aber andere Neulinge sollen ja auch ruhig sehen, dass auch simples Spielzeug Freude bereiten kann Es ist eine Teetasse mit Sieb, die hatten mir meine Eltern geschenkt. Und tatsächlich finde ich sie immernoch ziemlich praktisch für Sencha mit nicht zu bröckeligem Blattgut. Denn die Größe ist genau nach meinem Geschmack, und die Ziehzeiten lassen sich gut einhalten; das Sieb ist flucks herausgenommen und lässt den Rest-Tee auch ruck zuck ablaufen. Die Bauart lässt natürlich keine Experimente beim Verhältnis von Tee zu Wasser zu. Das ist mir bei Sencha auch nicht wichtig, sondern eher bei Gyokuro, den ich lieber anders zubereite. Bis vor Kurzem war sie regelmäßig im Sencha-Einsatz - bis ich mich selbst mit der Ausrede überzeugte: Mensch, ich bräuchte doch noch etwas Anderes, um bröckeligeren Fukamushi-Sencha zuzubereiten. Das neue Spielzeug folgt demnächst.
  27. 6 points
    Heute gibt es den tollen Oolong Dayuling Oolong "Qing Xin".
  28. 6 points
    TeeStövchen

    Eure neuste Tee-Anschaffung

    Es musste mal wieder etwas Nachschub an Grüntee, Hongcha, Oolong und Matcha her: Ich bin immer wieder erstaunt, wie schnell das TKK-Team liefert Gestern gegen 14:00 Uhr Bestellung online abgeschickt, heute klingelt bereits um 13:30 Uhr der Paketbote - Super @teekontorkiel
  29. 6 points
    SoGen

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Aufgegossener Ingwer ist insbesondere in der kalten Jahreszeit auch einer meiner Favoriten. Die von Dir verlinkte Webseite hat allerdings einen deutlichen Mangel: es wird da nicht unterschieden zwischen frischem und getrocknetem (und evt. noch pulverisiertem) Ingwer. Also richtig Ahnung von der Sache hat der Autor nicht ... Der Unterschied ist in geschmacklicher Hinsicht erheblich, da beim Trocknen (Dehydratisierung) des Ingwers das 6-Gingerol durch Abspaltung einer Hydroxygruppe in das deutlich schärfere 6-Shogaol umgewandelt wird. Wenn man frischen Ingwer aufkocht, wird das 6-Gingerol hingegen zu Zingeron abgebaut und der Ingwer verliert dadurch deutlich an Schärfe, dafür entwickelt sich ein süßlich-würziges Aroma (was perfekt z.B. zu einer Kürbis- oder Karottensuppe passt). Die positive pharmakologische Wirkung des Ingwers (die wesentlich auf dem Gingerol beruht) wird allerdings sowohl durch Trocknen wie auch durch Aufkochen stark beeinträchtigt. Ich persönlich nehme frischen Ingwer und hobele ein paar dünne Scheiben ab (am besten geht das mit einem Trüffelhobel, aber das ist schon etwas snobistisch ...), die dann mit heißem Wasser (ca. 90°) aufgegossen werden. Warmhalten und ca. 10 Minuten ziehen lassen. Ich nehme dazu gerne eine dieser koreanischen Tassen mit herausnehmbarem Porzellan-Sieb; die sind recht dickwandig und halten die Wärme gut. Das Aufgießen kann man wiederholen. Wer es süß mag, kann etwas Honig dazutun - ich brauch's nicht ... _()_
  30. 6 points
    SoGen

    Zitatenschatzkästlein

    Man sieht mit Geringschätzung auf Dilettanten herab, welche die Kunst aus Liebe und Freude an ihr betreiben; dagegen ehrt man die Fachleute, die sich des Verdienens wegen damit befassen. (Arthur Schopenhauer zugeschrieben)
  31. 6 points
    Da kontere ich doch glatt mit dem Quingxin vom Hehuanshan-Berg. 😄 Leckere Winterernte. Grün, frisch, klar und süss. Den Pfauentanz hat Herr Volkmann mir auch angeboten, aber meine Nase sagte ja zum Alishan Yellow Fruit. Auch wenn ich diesen Berg nicht kenne *hüstel*, ist es doch ein guter Tee.
  32. 6 points
    @toll, ich hab einige Jahre als kaufmännischer Mitarbeiter im Groß- und Einzelhandel gearbeitet. Anfangs war ich erstaunt, als ich die Marge, also die Differenz zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis gesehen habe. Und später war ich nochmal erstaunt, als ich gesehen hab, wie wenig davon dann nach Abzug aller Kosten als Gewinn übrig bleibt. Dieser Vergleich kann ziemlich täuschen. Aber mal aus Konsumentensicht gerechnet, ist es auch nicht immer so einfach. Man hat z.B. zu berücksichtigen: Einkaufspreis in China + Versandkosten nach Europa + ggf. Einfuhr-Umsatzsteuer und Zollgebühren + Zeit und Sprit für die Fahrt zum Zoll + längere Wartezeit / Ungewissheit (welche du mit mehreren Posts im anderen Thema bereits zum Ausdruck gebracht hast...) + Risiko, dass eben doch etwas schiefgeht / beschädigt wird / verloren geht / vom Zoll zurückgehalten wird (wird in dem Fall auch vom Händler/Importeur getragen, der sich ja selber damit rumschlagen muss, damit es uns erspart bleibt!) + die Tatsache, dass z.B. TKK auch Filialen in Deutschland betreiben und somit nicht nur hierzulande Steuern zahlen, sondern auch noch Mitarbeiter beschäftigen, welche davon leben und ihrerseits Steuern zahlen insofern sind TKKs Preise laut meinem kaufmännischen Verständnis durchaus angemessen und realistisch.
  33. 5 points
    Schloss Ehrenfeld

    Grüße aus Bochum

    Hallo, ich bin San aus Bochum. Ich begeistere mich für Tee seit knapp einem Jahr. Einmal bin ich in Düsseldorf vor einem Bambusladen vorbeigelaufen. Der Laden hatte viele Teesachen, die mich fasziniert haben. Ich war immer auf der Suche nach alternativer Schönheit und das habe ich an den minimalistischen Teekannen gesehen. Man kann sagen, die Schönheit der Teekannen und Teezubehören hat am Anfang meine Interesse an Tee geweckt. Mir war die Teekultur allerdings damals schon nicht ganz fremd. Ich komme aus Südkorea und das Land hat auch einen eigenen Teeweg, der "Dado" heißt (sowie Chado in Japan). Obwohl das wie in Europa heutzutage genauso eine Nische ist, habe ich ein paar Erirungennen davon z.B., mit meinen Eltern Teehäuser mit dem warem traditionellen Ambient besucht zu haben, im Tempel an Dado-Seminaren teilgenommen zu haben (die ich als Kind totlangweilig fand), oder Teefelder besucht zu haben. Und jetzt nach langer Zeit in Europa habe ich die Schönheit des Tees durch der dritten Perspective erneut betrachtet und eine neue Bedeutung entdeckt. Außerdem, fast gleichzeitig habe ich auch für Buddhismus und Meditation neu interessiert. Die Interesse an Buddhismus und Meditation hat meine Interesse an Tee noch verstärkt. Ich habe erst letztens angefangen, verschiedene Teesorte zu probieren, seitdem ich mir ein Gaiwan gekauft habe. Davor hatte ich nur eine Yixingkanne und habe ausschließlich Oolongtee und Matcha getrunken. Ich bin in der Hoffnung, jetzt mein Teewissen weiter zu verbreiten und vertiefen, und die Vielfältigkeit des Tees selber zu entdecken. Besonders gerade wenn ich die ganze Zeit zu Hause bleiben muss, ist es meine größte Freude, jeden Tag in Ruhe neuen Tee zu verkosten. Dazu möchte ich auch mein Teapet vorstellen, das mich schon seit dem Anfang meines Teeerlebnises begleitet. Das hat früher ein brummendes Geräusch gemacht, wenn das mit heißem Wasser übergossen wurde (Ich weiß nicht wie genau, aber nicht elektronisch), aber das funktioniert leider nicht mehr, seitdem ich das in kaltes Wasser eingetaucht habe. Das ist ein Pixiu (bin übrigens nicht 100% sicher), einer der 9 Söhnen des chinesischen Drachens. Pixiu schluckt gerne Silber und Gold. Der Legende nach wurde Pixiu vom Drachen zu einer großen Fest im Himmel eingeladen. Dort hat er alle Silber und Gold verschluckt. Der wütende Drachen hat ihn hinten vernäht. Seitdem häufen sich alle Silber und Gold, die er verschluckt, nur in ihm und können nicht raus. Daher glauben die Leute, dass Pixiu Reichtum nach Hause bringt und aufrechterhält.
  34. 5 points
    Teeknospe

    Tee in früheren Zeiten......

    Das genannte System der Blattgrade, das ja vor allem für Tees aus Indien, Nepal, Sri Lanka oder auch Afrika verwendet wird, geht meiner Information nach auf das 19. Jahrhundert zurück. Vor allem in der britischen Kolonialwirtschaft wurde danach wert darauf gelegt, ein System zu entwickeln, bei dem Tees vergleichbar wurden und so hat sich dieses System schließlich durchgesetzt. Aus heutiger Sicht finde ich, dass die Blattgradierungen nur eingeschränkte Informationen über die Qualität des Tees liefern. Natürlich erhält man unter anderem Hinweise über die vermutliche Blattgröße und ob beispielsweise vermehrt Triebspitzen (tippy) enthalten sein sollen. Ich schreibe vermutlich, weil es keine eindeutige Festlegung dafür gibt. Die einzelnen Gärten können das selbst festlegen, wobei sich so etwas wie eine Ähnlichkeit schon herausgebildet hat. Während die Angaben hier also etwas Information liefern ist es gleichzeitig möglich, dass ein SFTGFOP1 so hergestellt wurde, dass der Geschmack am Ende durchschnittlich bleibt, während ein FTGFOP wesentlich komplexer und für mich interessanter daherkommen kann. Der Vergleich mit chinesischen Tees wird anhand dieses Systems ohnehin schwierig, da hier andere Bezeichnungen Verwendung finden. Historisch gesehen tauchte in Europa im 17. Jahrhundert Bezeichnungen auf, mit denen chinesicher Tee eingeteilt wurde. Diese sind beim scharzen Tee mit aufsteigender Qualität Bohea (unsortierte Mischung diverser Blattgrößen), Congo (Blätter bestimmter Größe), Souchong (mit hohem Blattspitzenanteil) - im Gegensatz dazu heute oft für großblättrigen Tee verwendet - und Pekoe (mit noch mehr Blattspitzenanteil). Heute finden sich demgegenüber bei chinesischem Tee unter anderem Bezeichnungen wie Grade A, Grade B oder Supreme, etc. Am Ende läuft es für mich heute wie auch früher darauf hinaus, dass es nur durch Probieren und Vertrauen auf die jeweilige Quelle des Tees möglich ist, das zu finden, was man für hochwertig hält.
  35. 5 points
    SoGen

    Tee gesucht der beruhigt aber nicht müde macht.

    Ich behaupte mal, solche und andere Vorschläge sind für jemanden, dessen gustatorische Ideale abgestandene Cola und Zitronenbrause (mit "besserer Kohlensäure") sind, verlorene Liebesmüh. _()_
  36. 5 points
    Meng Hao

    Mobile Teekanne

    Genau dafür habe ich mich entschieden Die Thermoskanne ist von Rotpunkt und besitzt einen Glaseinsatz. Den traditionellen Gaiwan aus Jingdezhen habe ich zusammen mit der Teeschale bei Chá Dào bekommen. Mir hat er gut gefallen, weil er vorallem auch schlicht gehalten ist und für die Verwendung im Büro gut passt Ps: Tut mir leid daß ich jetzt erst geantwortet habe, aber aufgrund von Krankheit lag ich einige Zeit flach. Gott sei Dank kein Corona *lach* Ich hoffe das es euch auch allen gut geht ! Vielen Dank noch einmal für die Hilfe an alle
  37. 5 points
    doumer

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Draußen trüb und Weltuntergangsstimmung in den Läden, die noch offen haben - was bleibt also anderes übrig, als sich in Ruhe hinzusetzen und Tee zu trinken? Man kann es auch schlechter erwischen - würden mehr Leute Tee trinken, hätten sie auch nicht solche Panik davor, sich mal mit sich selbst beschäftigen zu müssen. Vielleicht wären dann auch weniger asoziale Vollidioten unterwegs, die Hamsterkäufe machen, so dass es der arbeitenden Bevölkerung nach Feierabend seit Wochen unmöglich ist, Nudeln Reis oder Toilettenpapier zu kaufen 🤬 Wie dem auch sei - heute ist der 2007er Yiwu Zheng Shan von Chanting Pines im Kännchen: Ein Shu, der zwar durchaus OK ist und sich keine Fehler erlaubt, aber irgendwie auch durch nichts wirklich in Erinnerung bleibt. Primär zeichnet ihn ein schön volle und vor allem weiche Textur aus, es gibt kein Fermentations-Muff mehr und geschmacklich geht es in Richtung erdig-schokoladig, aber irgendwie ... nichts Außergewöhnliches. Ein guter Vergleich ist eine Mercedes (aktuelle) B-Klasse oder C-Klasse: gut ausgestattet lässt das Auto nichts vermissen, hat allen erdenklichen Luxus und Schnickschnack aber ganz ehrlich: gähn! Nichts davon brauch ich und nichts davon interessiert mich - es bringt mich genau so von A nach B wie ein 14 Jahre alter Dacia, fährt sich nur etwas ruhiger. So fühlt sich der Tee für mich an: gehobene Qualität aber grau und austauschbar. Offtopic: nachdem ich die Bohle von meinem selbstgemachten Teetisch die letzten Wochen nach dem ölen erstmal hab trocknen lassen und zunächst mit dem Ton-Teetisch darauf stehend geschont habe, versuche ich es künftig ohne. D.h. lange wird die Oberfläche wohl nicht so "perfekt" bleiben, wie momentan 😂
  38. 5 points
    Astronaut

    hallo!

    hi, ich bin der tim. nachdem ich hier nun schon seit ca. sechs bis acht jahren heimlich mitlese, hab ich mir nun mal einen account gemacht und werde mich in zukunft ein bisschen beteiligen. 🤪 teetechnisch mag ich am liebsten sencha aber auch chinesische grüntees landen regelmäßig bei mir in der tasse und gestern hab ich dann zum ersten mal einen darjeling 1st flush bestellt und bin nun neugierig, weil ich sowas noch nie probiert habe. 🧐 ansonsten meditiere und lese ich viel und reise gern mit dem rucksack durch asien. https://de.share-your-photo.com/img/3d6fa81f9a.jpg cheers, euer tim 😀
  39. 5 points
    doumer

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute ist der 2016er Menghai Langhe von Olivier Schneider im Kännchen, auch hier vielen Dank @Paul für das Sample! Ein wirklich sehr freundlich bepreister Sheng von Olivier Schneider, was daran liegt, dass das Material für den Tee von Taidi Plantagen-Pflanzen stammt und Menghai doch eine relativ allgemeine Regionsangabe ist. Für den Preis ist es auf jeden Fall ein ordentlicher Daily-Drinker: bitter-fruchtig wenn auch etwas adstringent liefert der Tee ein schönes Geschmacksbild ab, das Freunde von eher herben Shengs durchaus gefallen dürfte. Für den Preis darf man natürlich kein nennenswertes Qi oder Komplexität erwarten, aber das ist ja selbstverständlich. Im direkten Vergleich gefällt mir der 2017er Lucky Bee etwas besser, da dieser mehr Stall-Charakter bietet, aber das ist natürlich eine sehr persönliche Vorliebe.
  40. 5 points
    SoGen

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Eine Probe des Wuliang Jade Needles, den @miig vor etwa zwei Wochen vorgestellt hatte. https://www.teetalk.de/forums/topic/4544-welcher-tee-ist-heute-in-eurer-tasse-teil-3/?page=463&tab=comments#comment-111950 Seiner Einschätzung kann ich folgen, wobei ich freilich gerade das frisch-duftige bei Grüntees besonders schätze, das man bei einem fünf jahre alten Tee natürlich nicht erwarten kann. Hier dann nachgeliefert ein Bild vom aufgegossenen Blatt: Bin mir nicht ganz sicher, ob die für einen grünen Knospentee doch recht ungewöhnliche Farbe (beim trockenen Blatt noch auffälliger) dem Nachoxidieren, einer längeren Welkperiode vor dem shaqing oder schlicht dem Kultivar geschuldet ist. Ein Vergleich mit einem frischem wäre interessant, aber die EU-Anbieter, die ich gefunden habe (Pure Tea, BioTea und La Route du Thé) geben alle kein Verarbeitungsjahr an - für mich ein Ausschlussgrund. _()_
  41. 5 points
    doumer

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heut ist in meinem Kännchen ... KEIN Puerh 😱 Stattdessen kann ich endlich mal einen "neuen" Nicht-Pu im größeren Pavek-Kännchen vorstellen (ich trink schon ab und an Oolong insbesondere in dem Kännchen, aber im Gegesatz zu Pu macht hier ein Update nach einem Jahr oder so keinen Sinn, da tut sich nicht viel), und zwar den 2019er Gui Fei von Klasek Tea: Ordentlicher Gui Fei, wenn auch nichts außergewöhnliches - je nach Dosierung/Brühzeit ist er harzig-würzig oder eher honugsüß mit leichten Erinnerungen an Trockenobst. Immerhin schön weich. ☺️
  42. 5 points
    Hi Ralph, womöglich hat das mit der schlechten Teequalität zu tun, die für deinen Teebeutel verwendet wurde.
  43. 5 points
    doumer

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Frau Mahlzahn sagmal, hast dieses interessante Kännchen schon mal vorgestellt? @topic: Am Nachmittag hab ich doch nochmals einen Tee gebraucht - die Wagl viel auf den 2018er Huazhu von prSK: Im einfachen kleinen Shibo von Ferdinand zeigt sich der Tee nach knapp 1,5 Jahren (im Vergleich zu meiner letzten Notiz) von einer ganz anderen Seite: Die einzelnen geschmacklichen Facetten sind sehr subtil und gehen ineinander über - man kann kaum sagen, wo die Bitterkeit endet und wo die Nussigkeit beginnt - alles eher subtil und dezent, tief und "waldig". Im Vordergrund steht eher eine urige Derbheit, die vor allem zu Beginn eine sehr schöne leichte Rauchnote hat, wie wenn man am Waldrand von einem Sommergewitter überrascht wird, das das Lagerfeuer löscht während die Luft eine schwer-feuchte Textur annimmt, in der sich all die Düfte der blühenden Pflanzen, des Lagerfeuers und des feuchten Waldbodens mit Schweiß und Pisse (selbstverständlich nicht von einem selbst, sondern von einem vierbeinigen Begleiter) vermischen. Der Regen löscht den Lärm der Zivilisation, der Geist wird ruhig und das Herz wird weit. Keine nennenswerten Aromen, durch die sich der Tee besonders hervortut, kein exotischer Duft - bodenständig und bescheiden, genau wie der Shibo, in dem der Tee zubereitet wird, beringt mir der Tee doch mit seiner nur schwer in Worten zu fassenden Tiefe doch so viel mehr Freude, als z.B. der Tee von heute morgen - DAS ist, was ich in einem guten Sheng suche! Ich hab den Preis nicht mehr im Kopf, aber wenn ich mich richtig erinnere war der Tee ne ganze Ecke günstiger als die 2019er Version (dafür aber auch kein Singletree) - für das geleistete einfach nur WOW!
  44. 5 points
    Habe mir zum dritten Mal den Formosa Mingjian "Tanz des Pfau" nachgekauft, der ist unkompliziert, lecker und ergiebig. Den könnte ich mir tatsächlich als 3 Kg Monatsration bestellen 😉 ... Ich mag das Dunkle, Kakaohafte, Vanillige. Ich glaube, Schneeflockenoolongs sind nicht so meins, zu filigran. Bis jetzt, jedenfalls.
  45. 4 points
    doumer

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Disclaimer: Ich hab von Peter freundlicherweise ein paar Samples von seiner letzten Reise nach Taiwan und Thailand erhalten, von denen noch nicht klar ist, ob sie es in den Shop schaffen werden, teilweise auch mit nur recht rudimentärer Beschreibung (z.B. 2020 Maocha Thailand), daher kann es sein, dass in nächster Zeit ein paar Tees besprochen werden, zu denen ich abseits von meinen Eindrücken (noch) nicht viel sagen kann - da hier aber durchaus spannende Tees dabei sind, würde ich meine Eindrücke dennoch mit euch teilen wollen Als erstes starte ich mit dem 2004er Wild Tea Trees (bei dem die Informationslage auch sehr gut aussieht): Dieser Tee scheint auf den ersten Blick dem 2004er Yunnan Arbor Wild Tea recht ähnlich zu sein: ebenfalls von der Liming Tea Factory produziert und ebenfalls ein Blend mit Lao Ban Zhang und Bulang, allerdings hier mit Yiwu-Anteil anstatt Nannuo und 4 Jahre weniger auf dem Kerbholz. Es sind auch durchaus Parallelen erkennbar: er bietet ebenfalls eine sehr schön saubere Fermentationsnote und einen schön derben Stallcharakter, allerdings scheinen mehr als nur 4 Jahre zwischen den Tees zu liegen - während der 2004er für sein Alter weit gereift zu sein scheint und mit viel Leder aufwartet, wirkt dieser hier noch verhältnismäßig frisch und besticht vor allem durch einen extrem sauberen und klaren Charakter - er scheint sogar noch sauberer gereift, als ein Großteil der Boutique-Shengs die ich kenne, beeindruckend! Der "jüngere" Eindruck kann aber auch mit daran liegen, dass mir hier der Bulang-Anteil im Vergleich zum 2004er höher zu sein scheint - gerade in den ersten Aufgüssen zeigt der Tee Zähne und vom Yiwu-Anteil ist quasi nichts zu merken, erst später, wenn sich der Bulang etwas beruhigt hat. Auch wenn er dadurch weniger "kultiviert" wirkt wie der 2004er führt das zu einem sehr schönen Spannungsbogen über die verschiedenen Aufgüsse hinweg. Einziges Manko: Das Qi scheint hier im Vergleich etwas weniger ausgeprägt zu sein, auch wenn es trotzdem klar vorhanden ist (natürlich bei nur einem Sample immer schwer zu beurteilen) - ein toller, wandlungsfähiger Tee!
  46. 4 points
    TeeStövchen

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Ach @Paul, bei meinem Nick muss ich mit diesen Namensassoziationen wohl leben. Vor Jahren hat mal jemand sinngemäß gepostet „Ich kann Stövchen nicht leiden“ Da ist die Formulierung von @weng ja noch recht freundschaftlich
  47. 4 points
    seika

    Keiko Sencha schmeckt nicht, Alternative?

    Da fragt jemand in seinem ersten Beitrag nach Grüntees, die nicht bitter schmecken, und @GoldenTurtle empfiehlt Shou Pu Erh. 😂 Stengeltees (kuki-cha, karigane usw.) sind in der Regel wenig bitter, ebenso einfache Sencha oder Banchas. An einem bestimmten Kultivar würde ich das weniger festmachen als an der Qualität. Die "einfachen" japanischen Grüntees sind meiner Erfahrung nach meist diejenigen, die sich auch mit kochend heissem Wasser aufgegossen nicht von ihrer bitteren Seite zeigen.
  48. 4 points
    TeeStövchen

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Da ist dir aber offenbar ein böser Typo unterlaufen @Paul, du meinst doch sicher "weisen alten Männer", oder? Da gebe ich dir vollkommen recht @doumer, aber eine längere hatte der gute @Paul bei der Tauschbörse auf der letzten Teezui leider nicht anzubieten (Achtung Paul: Wink mit dem Zaunpfahl! ) Bin aber erstmal froh, überhaupt so ein schönes Stück Handarbeit zu besitzen Völlig richtig, der ist fürs Wasser. Auf der schon erwähnten letzten Teezui hatte @Anima_Templi erzählt, dass er sein Teewasser in einem unglasierten Tonkrug aufbewahrt, um es durch den Kontakt mit dem (eisenhaltigen) Ton zu mineralisieren und dadurch ein anderes/besseres Geschmackserlebnis hinbekommt. Etwas später habe ich auf einem Mittelaltermarkt mit einem Töpfer gesprochen, bei dem ich dann den Krug auf dem Bild in Auftrag gegeben habe. Seitdem bereichert dieses Utensil meine Teezeremonien zumindest optisch, wobei ich jetzt keinen richtig signifikanten Unterschied zu "normalem" Wasser festzustellen vermag, was aber durchaus auch altersbedingt den nicht mehr ganz zuverlässig arbeitenden Geschmacksknospen zugerechnet werden kann.
  49. 4 points
    GoldenTurtle

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Nix gegen die Tees, aber gegen solche Namensgebungen würde Atong wahrscheinlich in Unterhosen protestieren, wenn er davon Kenntnis hätte.
  50. 4 points
    Bestelle doch beide und vergleiche! 👍 Wie nemo erwähnte machen unterschiedliche Lagerungen gerne himmelweite Unterschiede aus. Aber nicht nur das, auch Fälschungen sind in der Pu- und Oolongwelt leider ein grösseres Thema. Sollte der Tee nicht schmecken - was bringt es dann, dass man wenig bezahlt hat? Auch so kann man Geld rausschmeissen. Eine zuverlässige Vorselektion ist letztlich gesehen bares Geld wert, auch wenn man den einzelnen Fall betrachtet mehr dafür zahlt. Du willst nicht wissen, wie viele damals mit Glücksgefühlen gekaufte "Schnäppchen" später jahrelang unangetastet bei Teeliebhabern herumliegen, von denen sie nicht im Traum daran denken, sie demnächst mal wieder zu verkosten, einfach weil es völlig uninteressante Tees sind, seelenlose Massenware, die weder bei der Produktion noch bei der Lagerung Liebe erfahren haben.
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