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Beliebteste Inhalte seit dem 17.07.2019 in allen Bereichen

  1. 13 points
    mamba

    Eure neuste Tee-Anschaffung

    Meine erste Bestellung bei TKK. Erstmal einige Schnupperpakete und Einsteigersets bestellt. Angefangen von verschiedenen Grüntees aus Japan, China, usw. Dann Weißtees und Oolongs und Pu Erhs. Auf Oolong und Pu Erh bin ich schon gespannt. Meine Vorlieben sind bis jetzt japanische Grüntees gewesen. Und da man hier soviel über Pu's liest, dachte ich mir: Warum die Vorlieben nicht erweitern?
  2. 12 points
    Diese Woche kam nach langer durch die Post verursachter Odyssee endlich das Paket mit dem Yixing von Peter an: Auch wenn ich sonst bei Yixing-Kännchen auf ein Maximum an Schlichtheit stehe habe ich für die Shi Piao Form doch eine Schwäche - zumindest wenn diese auch eine schlichte Eleganz besitzt. Und nachdem ich von dem anderen Zhuni-Kännchen von Yong Jun sehr begeistert bin, konnte ich trotz großer Anstrengung diesem Kännchen nicht widerstehen, das ebenfalls von einem Künstler der Jing Dian Tao Fang No.1 Factory hergestellt wurde, dem wohl fest angestellten Meister Shi Feixing (wobei Meister hier lediglich auf deren Kategorisierung Ihrer Kännchen zurückzuführen ist, keine Ahnung ob er wie Chen Tu Gen irgendwelche Zertifikate hat, was mir aber auch egal ist). Der Ton enthält weniger gröbere Partikel als bei dem Kännchen von Yong Jun, ist Geruch Klang und Haptik nach aber auch von der selben Qualität. Die sehr steile Tülle macht das Ausgießen im Gegensatz zu dem Factory 1 Shi Piao deutlich präziser und durch die größere Öffnung auch schneller, braucht aber natürlich trotzdem etwas mehr Geschick als die schlichteren Kännchen. Für mein ästhetisches Verständnis passt da wunderbar eine von Ferdinands Porzellanschalen dazu, die mit ihrer leicht unförmigen archaischen Wabi-Sabi Optik einen schönen Kontrast setzt - und das passende Volumen hat! Schöne Details: Der Deckel hat eine dezente Inschrift (an der Stelle stört es mich nicht - ist deutlich subtiler als fett außen drauf) und weißt ein kleines Makel auf, das ich aber sehr spannend finde: an einer Stelle wurde vergessen den Ton zu polieren, d.h. hier ist er in seinem rauen Zustand - ich bin gespannt, wie sich diese Stelle im Vergleich zu der sonst üblichen polierten Oberfläche entwickelt (auf den Tee hat das selbstverständlich keinen Einfluss).
  3. 10 points
    goza

    Eure neuste Tee-Anschaffung

    Ein bunte Auswahl von @cml93s Shinchas Kazuo Watanabe Sencha Kazuo Watanabe Tamaryokucha Ôtani Tokujô Sencha Kono Jô Sencha Kono Tokujô Sencha Maeno Sencha "Okumidori"
  4. 9 points
    Lateralus

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute ist der Shincha 2019 Kôrogi Kamairicha "Takachiho" in meiner Tasse. Mild, süß und leicht floral, dazu empfinde ich ihn sehr ähnlich zum Enshi Yu Lu der mir aber in Summe besser gefällt da er intensiver ist. Trotzdem passend, da mir der Enshi Yu Lu ausgegangen ist.
  5. 9 points
    miig

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute gabs den Watanabe Tamaryokucha 2019. Mein bisheriger Favorit, was interessant ist, da ich eigentlich nie so ein richtiger Fukamushi-Fan war. Aber der Tee ist einfach schööööön. Vor allem deswegen, weil er so üppig und rund und intensiv ist. Vollmundig im besten Sinne. Vielleicht nicht ganz so extravagant und besonders wie der originelle Maeno Sencha, aber dafür mit der Üppigkeit einer guten Kraftbrühe. Und das ist ein Genuss, der den Vegetariern nicht oft zuteil wird V
  6. 8 points
    SoGen

    Empfehlungen China Grüntee, Oolong, Pu-Erh

    Hallo @YuriCPL auch von mir ein paar Überlegungen, soweit ich zu Deinem 'Sortiment' etwas sagen kann. Finde ich eine gute Zusammenstellung, da man so einen groben Überblick über lokale Oolong-Stile bekommt - vorausgesetzt, die Tees sind würdige Repräsentanten ihrer Gattung. Der klassische Oriental Beauty ist eine Spezialität aus den taiwanesischen Provinzen Xinzhu und Pinglin aus dem Kultivar Qingxin Dapong, der ursprünglich Bai Hao ('weiße Härchen') hieß - wie der bekannte weiße Tee vom Festland. Heute ist die Bezeichnung Dongfang Meiren üblich oder gleich Englisch 'Oriental Beauty'. Die Blätter werden erst relativ spät gepflückt (Juni / Juli), da man sie zuvor von einem lokalen Schädling, einer kleinen Zikadenart (Chaxiaoluyechan) befallen lässt. Der Schädlingsbefall bewirkt als Schutzmaßnahme der Pflanze die Bildung von Phytoalexinen, die den Geschmack modifizieren. Einen ähnlichen Effekt (mit anderen Schädlingen) gibt es auch bei guten(!) second flushs aus Darjeeling, das gesuchte 'muscatel flavor'. Der Alishan hingegen ist einer der berühmten Hochland-Tees Taiwans. Der Felsentee (Yan Cha) vom Wuyi Shan im nördlichen Fujian ist der Klassiker unter den Oolongs. Wobei nicht wirklich geklärt ist, ob die Oolong-Verarbeitung ursprünglich aus Wuyi stammt oder aus dem Fenghuang-Gebirge bzw. speziell vom Wudongshan in der Präfektur Chaozhou / Provinz Huangdong. Der geschmackliche Prototyp bei den Wuyi Yanchas ist eigentlich der Da Hong Pao (die 'große rote Robe'), bei dem ich vor allem die mineralischen Noten schätze ('Yancha' hat mE nicht nur etwas mit den Wachstumsbedingungen zu tun). Shuixian steht da eher für einen blumigen, bukettreichen Stil (Qingxian), wie er auch bei den Fenghuang-Oolongs ('Dancong') in verschiedenen Varitäten verbreitet ist. Übrigens ist der älteste Oolong-Teebusch ein 900-jähriger Shuxian-Kultivar, den man am Wudongshan aufgefunden hat. Wuyi kann da nur mit einem ca. 400-jährigen dienen, übrigens auch ein Shuixian. Zwischen Wuyi im Norden Fujians und Fenghuangshan im südlich angrenzenden Huangdong liegt als bedeutendes Oolong-produzierendes Gebiet noch das südliche Fujian mit seinen Minnan Oolongs - wobei der mit Abstand bekannteste (und kopierte bzw. gefälschte) der Tie Guan Yin aus Anxi ist. Wobei man da nicht nur die moderne grüne Variante versuchen sollte, sondern auch mal einen traditionell auf Holzkohle gerösteten und entsprechend stark oxidierten. Zu den anderen genannten Oolongs kann oder mag ich nichts sagen. Thailändische oder indonesische Oolong-Kopien beispielsweise interessieren mich weniger. Nur die Empfehlung aussprechen, diese Sammlung noch mit einen Fenghuang Dancong zu komplettieren. Zum Grüntee: Enshi bietet ganz ordentliche Qualitäten, mein Favorit ist da allerdings der Yulu, da er nicht nur ein qualitativ hochwertiger, sondern in dieser Klasse der einzige gedämpft verarbeitete chinesische Grüntee ist (der sich deutlich von gedämpften Japanern unterscheidet). Cui Lü (oder auch Ma Po) sind preisgünstigere Tees in gebratener Verarbeitung - wobei, die, die ich kennengelernt habe, vom Terroir durchaus auch profitieren. Gute everyday drinker. "Drachenperle" ist vermutlich ein Long Zhu (heisst dasselbe) - zu dem hatte ich erst kürzlich etwas geschrieben. Wobei natürlich die Frage ist, ob Deine Drachenperlen aus Taimu sind oder Nachahmungen. Wenn ja, gehört der Tee, wie schon geschrieben, zumindest geschmacklich eher unter die Weißtees eingeordnet. Mit Lung Ching / Longjing ist das so eine Sache. Es gibt den echten vom Xihu (Westsee, Hangzhou in Zhejiang), wobei der Ursprung der Sorte am dortigen Shih Feng Shan (auch englisch 'Lion's Peak') zu finden ist - und schon da gibt es eine breit abgestufte Deklaration unterschiedlicher Qualitäten mit einer ganz erheblichen Preisspanne. Die klassischen Lagen sind Shih Feng Longjing, Meijiawu Long Jing und Xihu Longjing - das steht dann ggf. auch auf der Verpackung. Und dann gibt es jede Menge Nachahmungen, die nicht vom speziellen Terroir und Kleinklima des Xihu profitieren - aber vom Namen. Die aus der Umgebung werden von ehrlichen Händlern als Zhejiang Long Jing verkauft - wobei ich mich da derzeit mit einem Dafo Longjing beschäftige, der aus Xinchang südwestlich von Hangzhou stammt. Die haben sich für ihren Longjing Kultivare, knowhow und Spezialisten aus Hangzhou besorgt und produzieren einen durchaus annehmbaren (wenn auch nicht überragenden) Longjing mit super Preis-Leistungsverhältnis. Und eigenem Charakter - ein echter Longjing ist halt noch mal anderes. Dann gibt es natürlich jede Menge weniger erfreulicher Nachahmungen, die den Namen schlicht missbrauchen. Wo in diesem Spektrum nun 'Dein' Longjing einzuordnen ist, wissen die Götter. 'Bio' wird da schon mal gerne genommen, um gegen die renommierteren Anbaugebiete der einschlägigen Sorte zusätzlich zum Preis zu punkten. 'Nebeltee' oder 'Wolken-Nebel-Tee' (Yunwu) verweist lediglich auf die klimatischen Bedingungen des Anbaugebietes - und davon gibt es viele und auch entsprechend unterschiedliche Qualitäten. Die besseren (z.B. der Lushan Yunwu) haben wenig Gerbsäure und die preiswerteren darunter sind prima für Grandpa-Style. Massenqualität der besseren Art. Sanxia Bi Luo Chun - das ist ein ähnlicher Fall wie der Dafo Longjing. Es ist eine Bi Luo Chun - Kopie aus Taiwan, die idR ordentliche Qualität bietet, aber mit originalem Bi Luo Chun eher noch weniger zu tun hat als der Dafo mit echtem Longjing. Ich vermute stark, dass es sich nicht einmal um denselben Kultivar handelt. Das soll jetzt Deinen Tee (den ich ja gar nicht verkostet habe) nicht schlecht reden. Nur dazu anregen, ihn bei Gelegenheit mit einem echten Dongting Biluochun aus Suzhou zu vergleichen. Huangshan Maofeng ist - wie Longjing und Biluochun - ein 'must', wenn man sich ein Urteil über grüne Chinatees bilden will. Zudem - anders als die zuvor erwähnten beiden gebratenen - ein gebackener Grüntee. Leider scheint die 19er Frühjahrspflückung nicht wirklich gut ausgefallen zu sein, wenn ich da nach meinem einen Belegexemplar urteilen darf. Auch dazu hatte ich kürzlich etwas geschrieben. 'Premium' sagt lediglich etwas aus über den Ort im Qualitätsspektrum des Händlers. Das muss man erst einmal kennen, um das 'premium' richtig einordnen zu können. _()_
  7. 8 points
    Teelix

    Eure neuste Tee-Anschaffung

    Ich durfte heute freudig mein Paket von teamania.ch ( @Diz ) in Empfang nehmen. Neben je einem Bing Yiwu Lucky Bee 2019 (nach dem Motto 'Bing is sample' bestellt) und Hekai Gushu 2014, hatte ich mir noch das leicht abgewandelte Gushu Mania-Set (Jinggu Cloud Mountain statt des sonst enthaltenen, anderweitig bestellten Hekai) und einen Matcha (nicht im Bild) bestellt. Vielen Dank auch für die zusätzlichen milden Gaben. Insbesondere auf den Hon Gyokuro bin ich schon sehr gespannt.
  8. 8 points
    goza

    Shincha Sammlung 2019

    Hallo, wenn man WTIHIET-Thread so verfolgt, tauchen zwischen den ganzen Pu's doch immer mal wieder Shinchas auf. Damit die nicht gänzlich untergehen und man einen kleinen Überblick über die diesjährigen Ausbeuten hat, wollte ich die hier mal sammeln: @seika Kamiri-cha Kōshun @seika Suzugumo Shincha Matcha @seika Hatsudumi Shincha aus Yame Eistee @seika Shincha Kyōnishiki von Ocha no Kanbayashi und hier @Helmi Sakura-No aus Kumamoto, Kyushu @Illoran Morimoto Kabuse Shincha 2019 @Michi Kadota Aracha Shincha Kamairicha Miyazaki @mamba Sencha Wazuka, Cultivar Yabukita @Lateralus Bio Kabuse Shincha von Watanabe aus Yakushima und auch hier @Lateralus Gyokuro Shincha 2019 Homare @YuriCPL Bio Shincha 2019 Kagoshima Yabukita Saemidori Shincha aus Kagoshima, hier auch von @Tanuki und als Eistee hier @olem und hier Hachimanjyu Organic Shincha Hisoka aus Yakushima Shizuoka Shincha Nakamura-en ich hoffe, ich hab soweit alle gefunden. wenn was fehlt, gerne ergänzen!
  9. 8 points
    teekontorkiel

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Na ja, eigentlich ist es kein klassischer Tamaryokucha, aber halt ein gedämpfter Grüntee mit gekräuseltem Blatt. Der Tee stammt aus Nara und das Blattgut wird vor der Dämpfung 12 bis 20 Stunden im Wald gewelkt. Sobald sich die Blätter verfärben kommen sie in die leichte Dämpfung und werden anschließend schonend getrocknet. Auch die finale Erhitzung bleibt aus und die Teepflanzen werden nur mit garteneigenen Gräsern gedüngt. Sie wachsen, von Wald umgeben, auf einem alten Teeberg. Dieser besondere Tee ist mein momentaner Lieblingsgrüntee. Leider nur stark limitiert verfübar, aber dann kann man sich immer wieder aufs Neue drauf freuen. Ich mag Versorgungslücken ganz gerne weil sie die Vorfreude steigern und die saisonal bedingte Natürlichkeit wiederspiegeln. on topic: Im Kännchen einer meiner favorisierten Pu-Erh-Tees, ein loser, junger Banzhang. Ich mach mir diesen Tee gerne am Nachmittag, weil das lose Blattgut so praktisch ist (ich bin faul ohne Teamaster Olli) und dieser Tee, obwohl kein Gushu, spürbar Energie spendet. Geschmacklich eher auf der kräftigen Seite mit animalischen und frischen, mineralischen Noten und der Charakter zartherb. Lecker! Und .... tataaaa mein nagelneues Teeschälchen von Duchek mit tiefblauer Hasenfellglasur. Es war Liebe auf den ersten Blick. Das Handyfoto ist miserabel, in der Realität leuchtet die Glasur strahlend Blau.
  10. 7 points
    Lateralus

    Eure neuste Tee-Anschaffung

    Endlich Jemand der das Thema Tee ernst nimmt.
  11. 7 points
    YuriCPL

    Eure neuste Tee-Anschaffung

    Musste auch mal wieder aufstocken. Bin nun dabei mich ein bisschen an Oolongs und Pu-Erh ranzutasten. Bin schon gespannt
  12. 7 points
    Lateralus

    Eure neuste Tee-Anschaffung

    @goza auch ein schöner Rücken kann entzücken:
  13. 7 points
    KlausO

    Langzeiterfahrung von euren Wasserkochern

    Meine Langzeit Erfahrung, jeder brennt irgendwann durch.
  14. 7 points
    doumer

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute läuft's: Nach ein paar Stunden im Wald hatte ich am Abend nochmals Lust auf einen Tee - die Wahl fiel auf den 2019er Jingmai Gulan von Farmerleaf, vielen Dank @Jeezy für das Sample Der Tee startet mit einer ausgeprägten Honig-Süße, die von einer leichten Kräuter-Note begleitet wird (Ricola?) ohne dabei "klebrig" zu wirken. Dabei ist die Textur des Tees schön dicht und passt zu dem süßen Charakter des Tees, der zudem auch lange nach dem Trinken noch nachhallt. Im weiteren Verlauf wird die Kräuter-Note durch eine dezent nussige Note ersetzt und gegen Ende, wenn die Süße etwas zurück geht gesellen sich sanfte bittere und adstringente Facetten hinzu. Ein wirklich schöner Jingmai, der es durch den Facettenreichtum schafft auch ohne schweren Körper und intensives Qi interessant zu sein. Wirkt interessanterweise auch weniger grün als der Ao Ne Me und ist deutlich ausdauernder.
  15. 7 points
    Joscht

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Yi Shan Mo 2012 - Tea Urchin Schön, eine Teebibliothek zu haben und noch schöner, eine ohne Ordnung, alles sehr wahllos und damit fast leidenschaftslos immer wieder neu auf Entdeckungsreise gehen zu können. Sicherlich, es kristallisieren sich Favoriten und es wird mehr und mehr eine Geschmacksordnung sich herstellen - glaube ich. Am 17.10.18 schrieb ich zu diesem Tea auf den Zettel, dem jeder Bing beiliegt: Holzig, fast staubig - nicht unangenehm. 8 Güsse. Heute schrieb ich: Bis 3 fruchtig, 4+5 Holz und Staub, etwas Schärfe, interessanter Abgang dadurch. 9 (bei 2 Minuten) noch einmal dicht und voll und gewisse Süße, 10: Schluß.
  16. 7 points
    Hallo zusammen Trinke gerade Mangang (Bangdong) Gushu Huangpian, Frühling 2018 Schmeckt! 🙂 Wir könnten uns mal etwas ausfühlicher über Huangpian aka Lao Ye unterhalten. Ich sammle derzeit ein paar Erfahrungen und teile jetzt einfach mal in 3 verschiedene Blattreifestufen bei Huangpian ein, und tendenziell gilt hierbei mEn: desto überreifer das Blatt geerntet, desto weniger Bitterstoffe, dafür umso süsser. Für mich sind die extremsten Reifegrade deshalb uninteressant, weil ich finde bei einem Tee braucht es ein gewisses Spiel, ein Tanz von Bitterkeit UND Süsse, dies ist für mich essentiell bei der Genusserfahrung, die Tee für mich darstellt.
  17. 7 points
    teekontorkiel

    Ärgernis des Tages

    Wir erleben ja so allerlei Kuriositäten, aber dieser aktuelle Fall ist schon extrem ärgerlich für diesen armen Teekunden: "Leider ist uns ein sehr dummer Fehler unterlaufen. Meine Frau hat der deutschen Post die Erlaubnis erteilt - und sie lesen gleich richtig, bitte nicht lachen - die Pakete bei Abwesenheit in die Papiermülltonne zu legen. Diese wurde sodann am Folgetag auch geleert, ohne dass ihr Paket zuvor von uns aus der Papiertonne herausgenommen worden ist. *Zonk*"
  18. 6 points
    SoGen

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Also - es hat ein Weilchen gedauert aber heute kam ich endlich dazu, den ersten Oolong von @wu.chia.yu zu probieren. Habe dann auch gleich mit dem ältesten angefangen (80er oder 90er Jahre, mittlere Röstung. Vor allem die ersten beiden Aufgüsse waren eine tolle Erfahrung. Duft / Aroma hauptsächlich (irgendwie) fruchtig, ohne dass ich da jetzt etwas spezielles hätte assoziieren können. Zwei weitere Komponenten, die ich ebenfalls nicht identifizieren konnte, prima 'transparent' strukturiert. Natürlich nicht 'kräftig' sondern eher filigran. Die 'Transparenz' verlor sich leider mit dem dritten Aufguss, aber es blieb immer noch ein sehr weicher, runder Tee. Einfach lecker. Wenig Entwicklung, ab 5. / 6. Aufguss allerdings erinnerte mich das fruchtige Aroma etwas an Apfel, jedoch ohne jegliche Säure. Dann auch minimal eine herbe Grundtönung. Aroma verblasst sehr langsam. Ich habe 9 Aufgüsse gemacht, zwei oder drei wären sicher noch drin. Wobei ich Tees nicht gerne bis zum gehtnichtmehr auslauge, das finde ich respektlos - falls der Ausdruck in bezug auf Tee erlaubt ist. _()_
  19. 6 points
    Lateralus

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Auch ich folge dem Trend und habe heute den Kono "Tokujô Sencha" in meiner Tasse. Danke übrigens für den Vergleich zwischen Maeno und Ôtani @goza, freue mich schon auf den Ôtani da ich ja den Maeno schon exzellent finde. Der Ôtani muss allerdings noch im Kühlschrank bleiben, da ich auf gar keinen Fall meine eiserne Regel, nur 2 Grüntees gleichzeitig offen zu haben, brechen möchte. Schon gar nicht wenn ich derzeit 4 offen habe.
  20. 6 points
    GoldenTurtle

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Mmmmh, 16er Yibang fake msg gs Maocha vom tiefen Wald ausserhalb der Grenzen ... trotzdem gut 😏 Vielleicht ein kleiner Lagerfehler meinerseits, vielleicht ... ich habe mich damals entschieden, den Maocha (nur ca. 150g oder so) nicht in einer Dose zu lagern, sondern offen in einem Bambusfasersack in einem Bambuskorb. Der Tee wirkt zu beginn etwas schwach, er hat nicht mehr sehr viel Fruchtigkeit, aber ... eine schöne, vielfältige, zarte und dennoch nachhaltige Bitterkeit mit feinen Fruchtnuancen. Er entwickelt sich. Aber es war ein gewagtes Experiment.
  21. 6 points
    doumer

    Selbstgemachte/Selfmade Puerh-Töpfe

    Nach Langem sind endlich zwei weitere Töpfe fertig - somit bekommen die 2019er Tees auch endlich ein Zuhause So langsam bin ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden: beim Brand gab es dieses mal keine Blasen, die Töpfe sind einigermaßen rund (zumindest rund genug, dass bei etwas größerem Innendurchmesser auch ein kompletter Bing (der noch nirgends "angenagt" wurde) der vorgesehenen Größe hineinpasst), die Deckel schließen einigermaßen (auf Grund der nicht 100% runden Form nach wie vor aber nur in einer bestimmten Position) und mit der Glasur werden interessante Effekte erzielt: Die Glasur ist schon etwas krass aber mal schauen, man lernt ja nie aus
  22. 6 points
    Tanuki

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute gibt's bei mir einen feinen kabusesha fukamushi. Zum wohl !
  23. 6 points
    seika

    Kamairicha vs. Tamaryokucha

    Vielleicht noch als Ergänzung, in Japan wird unterschieden zwischen: mushi-sei tamaryuokucha (蒸し製玉緑茶), also gedämpften Tamaryokucha, und kamairi-sei tamaryokucha (釜炒り製玉緑茶), pfannengebratenen Tamaryokucha. Das wäre meines Wissens die korrekte Auszeichnung. Im heutigen Sprachgebrauch hat sich allerdings eine Verschiebung hin zum gedämpften ergeben hat. Wenn nichts anderes als Tamaryokucha gegeben ist, z.B. auf einer Teepackung, kann man mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass es sich um einen bedampften handelt. Edit Noch was zum Rollen. Beim mushi-sei Tamaryokucha wird meines Wissens das finale Rollen = seijū (精揉), um die Blätter in Nadelform zu bringen, nicht bzw. anders ausgeführt als bei der Sencha-Produktion. Der vorherige Arbeitsschritt jūnen, der ebenfalls als Rollen bezeichnet werden kann, wird hingehend durchgeführt. Tamaryokucha = ungerollt kann daher etwas irreführend sein, wie von @teekontorkiel bereits angemerkt.
  24. 6 points
    Frau Mahlzahn

    Temial-Teegerät

    ...im Übrigen habe ich gerade in alten Tea Talk News gestöbert und in dort ein Foto von Temial-Thomas ( der ja auch für die Teeauswahl - Tütchen bei Vorwerk verantwortlich war) mit Hosenträgern entdeckt. Nachdem hier @SoGen zu Unrecht verdächtigt worden ist, steckt in Wahrheit @chanoyuki dahinter... Hier ein Zitat aus eben jenem Beitrag der 10.Okt.2015- Ausgabe der Tea Talk News: Die Praxis zeigt: Auch ein Hosenträger-Träger kann ein Teeliebhaber sein Unser charmantes neues Mitglied chanoyuki legt an einem Teeseminar den Beweis aufs Parkett! Und damit haben die unermüdlichen Spürhunde der Teetalk-News (TTN) auch dieses Geheimnis für Sie gelüftet:
  25. 6 points
    Heute Vormittag hab ich das gute Wetter (Gott sei dank mal wieder kühl mit Nebel und Regen!) genutzt und eine längere Session mit einem Tee gehabt, auf den ich schon sehr gespannt war: Der 2018er 10 Year Anniversary Yiwu von EoT, vielen Dank @Jeezy für das Sample Im Vergleich zu dem 2017er Yiwu Guoyoulin ist der Tee deutlich bitterer und adstringenter, was ihn nicht so schön weich macht. Bitterkeit und Adstringenz werden in den weiteren Aufgüssen von einer dezenten fruchtigen Süße begleitet, was ihn weniger subtil als den 2017er macht. Leider verhält es sich bei Qi jedoch genau umgekehrt: Während der 2017er vor Kraft strotzt, diese jedoch elegant etwas hinter dem Berg hält, anstatt ein Feuerwerk zu zünden ist bei dem 2018er zwar auch Qi vorhanden aber bei weitem nicht im selben Maße und eher auf einer etwas diffusen Weiße: Es klingt zwar kurz in Kopf und Armen an, sammelt sich dann jedoch im Brustbereich bevor es sich dann wieder verflüchtigt. Schade - durchaus ein ordentlicher Tee aber kein Vergleich zu dem 2017er Yiwu Guoyoulin oder gar dem 2019er Rareness 5 von prSK. Ich muss aber dazusagen: das Sample stammt von einem relativ fest gepressten Teil von der Unterseite des Bings, daher evtl. nicht so repräsentativ wie wenn man einen kompletten Querschnitt des Bings hätte.
  26. 6 points
    Getsome

    Fundstücke - Originell, Skurril, Absurd...

    Möglichkeit 1): Jemand presst Tabak mit chinesischen Schriftzeichen Möglichkeit 2): Jemand raucht Pu Erh Möglichkeit 3): Tabakfanatiker zensieren Aufgussgefäße
  27. 6 points
    @goza Puh, das ist eine sehr schwierige Frage und denke ich eher nur subjektiv zu beantworten. Ganz allgemein wird in Japan bzw. in Kyoto Matcha als hochwertigster Tee angesehen (z.B. auf Speisekarten oder Preislisten steht Matcha als erstes). Danach kommt Gyokuro und Sencha. Matchas bzw. Tencha wird durchschnittlich am längsten beschattet, weshalb man durchaus sagen kann, dass je länger Beschattung ist, desto hochwertiger. Dass Matcha oder Gyokuro am teuersten sind, liegt vor allem daran, dass sie durch die lange Beschattung mehr Nährstoffe aus dem Boden beziehen müssen, wodurch auch dementsprechend mehr gedüngt werden muss. Guter Dünger hat seinen Preis, der sich dann auch natürlich auf den Teepreis auswirkt. Worum es aber mir und @seika ging, war, dass Sencha auch beschattet werden. Ganz ursprünglich wurden Senchas nicht beschattet, das ist wie gesagt eher ein Trend, der sich in den letzten 15 Jahren entwickelt hat. Wie du schon richtig vermutet hast, ist es sehr schwierig, einen gut ausbalancierten Jun-Sencha zu produzieren, da diese dazu neigen, zu bitter zu sein. Durch die Beschattung kann geschmacklich sehr viel justiert werden, z.B. mehr Umami und Süße oder weniger Herbe etc. In Japan wird allerdings gesagt, dass je länger ein Tee beschattet wird, der Geschmack (味 = Aji) zwar intensiver wird (mehr Umami und Süße), aber gleichzeitig der Tee an Aroma oder Duftigkeit (香り = Kaori) verliert oder wie man es übersetzen will. Ein guter Sencha im ursprünglichen Sinne wird nachgesagt, dass er eine gute Balance aus Umami, Amami (Süße), Shibumi (Herbe oder Adstringenz) und Kaori haben muss. Und mit Kaori ist nicht "Ooika" gemeint, der sich ja entwickelt, wenn ein Tee beschattet wird. Viele Senchas, die im Moment produziert werden, gehen eher in Richtung Kabusecha und sind mehr auf Umami und Süße ausgelegt. Ob das jetzt minderwertiger oder hochwertiger ist, muss jeder für sich entscheiden. Schlussendlich ist das ja reine Geschmackssache
  28. 6 points
    mit freundlicher Ermutigung durch einzelne Foris habe ich meine erste PU-Erh.sk - Bestellung getätigt und erhalten: Einen wahren Handschmeichler in Form eines craquelierten Duchekkännchen... vervollständigt durch ein Set passender Teebecher über TKK ...
  29. 5 points
    Joscht

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    2017 Emei Oriental Beauty - dKdT Ich weiß, die Ostsee läuft etwas aus, aber zum Glück nicht ins Schälchen. Wobei: So eine Prise Salz in einem Meer von Orchideen- oder Veilchengeschmack - wie auch immer Orchideen und Veilchen schmecken mögen - hätte vielleicht gar nicht schlecht getan. Jedenfalls reichten die 0.7l der Thermoskanne für 8 Aufgüsse. Da wäre mehr gegangen, wobei der letzte schon ziemlich glattgebügelt war.
  30. 5 points
    Vorletzte Woche konnte ich mehrere Sendungen entgegen nehmen bzw. aus den Fängen des örtlichen Zollamtes auslösen, darunter diese beiden Kannen. Oben links eine neue , angeblich 1990er aus F1 für einen malaiischen Sammler aus Di Cao Qing Ton und im Drachenofen gebrannt. Daneben im Vergleich meine Rougui-Kanne, 2010 vor Ort erworben. Bereits nach dem ersten Bad im Alishan setzt sich das Teeöl ab. Witzigerweise musste ich diese Sendung aufgrund der fantasievollen Bepreisung von EoT außen nicht verzollen. Gefällt mir aufgrund der filigranen Handhabe und der entsprechenden Tülle sehr gut, ich frage mich allerdings, ob sie schnell genug abgießt. Darunter mein neues, leicht celadon-farbenes taiwanesisches Massenkännchen von TM. Mal überlegen, wozu ich das einsetzen könnte, ich habe einfach eine kleine Celadon-Schwäche. Dazu gibt es ein wunderbares cha hai und nette Tassen mit kleinen Füsschen.
  31. 5 points
    miig

    Experiment: Antiker Sencha

    Hehe, ja, @GoldenTurtle, ich dachte, dass das Antik-Thema ein guter Vorwand ist, mal die sträflich vernachlässigte dezidierte Schwarzweiß-Kamera des treuen Mate 9 zu verwenden. Hier mal im Vergleich zu einem der 2019er Shinchas - das sieht schon erstmal krass aus. Der Duft ist durchaus würzig und angenehm, riecht auch nicht fad oder abgestanden. Ich vermute schwer, dass die Verpackung Stickstoff-geflutet war. Ist in jedem Fall sehr gut als Japan-Grüntee zu erkennen. Auch der Aufguss ist nicht zu brachial gelb, da ist durchaus noch einiges grüne vorhanden. Sicher nicht mehr knackfrisch, aber für die Zeit wirklich noch sehr lecker und gut erhalten. Immernoch ein rundes Vergnügen, und ich fand ihn ziemlich verträglich. Die knallgrünen Tees wie Shincha oder Shengs des selben Jahres zwicken doch manchmal ein wenig in den Eingeweiden, und dieser hier ist sehr rund. Ja, ich sags: Wenn es 3-5 Jahre alte, verschweißte Senchas zu verkaufen gäbe, würd ich wohl öfter mal zulangen.
  32. 5 points
    Mal wieder ein sehr schöner, sehr wahrer Post von Cwyn: "No one cares what is in my puerh closet except for me. I clean my own closet and I don’t worry about everyone else." http://deathbytea.blogspot.com/2019/08/no-one-cares-whats-in-your-closet.html Man sollte wirklich versuchen, nicht in die Neid- uns Statussymbol Falle bei Tee zu tappen, wie es der Durchschnittsbürger bei Haus und Auto macht - wie man sieht entsteht dadurch nur Negatives und das wäre bei so etwas schönem wie Tee sehr schade
  33. 5 points
    doumer

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute ist ein sehr spannender Tee im Kännchen: Der 2019er Yesheng Huazhu 'pop_peek' Wild von prSK: Ein sehr spannender Hongcha, der viele ungewöhnliche Aspekte aufweist: das trockene Blatt hat ein unglaublich intensives, fruchtiges Aroma, die sich zwar auch etwas im Geschmack wiederfindet, hier jedoch durch eine Vielzahl an unterschiedlichen Facetten ergänzt wird, insbesondere eine leichte Bitterkeit, die dem Tee eine gewisse Frische verleit und eine angenehme saure Note, die vermutlich auch für ein besonderes Phänomen verantwortlich ist: während bei einem tollen Sheng im leeren Schälchen häufig ein derber Stallgeruch vorhanden ist, ist es hier eine eindeutige Rotwein-Note mit leichtem Kork-Aroma, das hatte ich noch nie (Disclaimer: es ist einige Jahre her, dass ich das letzte mal Wein getrunken habe, aber daran kann ich mich noch recht eindeutig erinnern)! Erinnert mich an den sehr schönen 2016er Da Xue Shan Single Tree Red Tea von EoT und ist wie dieser ebenfalls ziemlich ausdauernd und weist keine Malzigkeit auf (die ich in Tees nicht sonderlich mag). Schöner Tee für Sheng-Liebhaber
  34. 5 points
    goza

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    I'm feeling like 9g auf 90 ml sind (mir) echt zuviel. Meine Kollegen müssen jetzt die nächsten 1-2h mit einem sehr dünnhäutigen und nervösen goza klarkommen, der aber jedenfalls geschmacklich voll abgeholt wurde. Ist ggü. der vorherigen Dosierung um einiges intensiver, obwohl ich wieder vorsichtig war und den 1. Aufguss nur 60s hab ziehen lassen, und der Tee gibt auch geschmacklich nochmal etwas mehr Nuancen her (die Fruchtigkeit ist definierter, später statt schnöder Grasigkeit kommt Walnuss zum Vorschein), aber vom Koffein her too much.
  35. 5 points
    goza

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @cml93s Shincha 2019 Ôtani "Tokujô Sencha" ich bin wegen der Morgenstunden etwas zögerlicher als empfohlen an die Dosierung (5g auf 90ml statt auf die empfohlenen 50ml). Temperatur und Ziehzeit gleichbleibend nach "Anleitung". Sehr lecker, viel umami, sehr süß, leichte Nussigkeit, ab dem dritten Aufguss wird er herber, mit einer kräuterigen Note. Nachher nochmal mit hoher Dosierung, freue mich schon drauf.
  36. 5 points
    doumer

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Am Abend gab es mal wieder einen Liu Bao: Und zwar den 1980/90er Bliss Liu Bao, den es mal bei EoT gab - leider liegt das Sample wohl schon eine ganze Weile hier weil ich im Shop nichts mehr dazu finden kann Das trockene Blatt sieht zwar nach nicht viel aus aber der Tee ist wirklich schön: Kräftige Walnuss-Note mit einer dem Alter entsprechenden Erdigkeit, begleitet durch zunächst bittere, später süße Facetten. Dazu hat der Tee eine schön ölige Textur, einen sehr entspannten Charakter und ist (für einen Nicht-Pu) sehr ausdauernd - was will man mehr! Für Liu Baos und Liu Ans bevorzuge ich übrigens im Gegensatz zu Puerhs Wasser aus dem Ton-Kessel von Petr Novak, denn da diese Tees ohnehin nie so schwer wie ein ordentlicher Puerh sind, hilft Wasser aus einem Tetsubin nur bedingt dabei die Stärken des Tees zu betonen - die insbesondere bei älteren Heichas teils doch recht feinen Noten kommen mit dem Tonkessel-Wasser etwas klarer zur Geltung. Das letzte Bild stammt etwa von der Hälfte der Session, danach wurde es für Bilder zu dunkel.
  37. 5 points
    Internationale Keramiktage Oldenburg 2019 August ist hier und ich lebe noch. Ich beteilige mich hier selten weil ich einfach serh viel mit Musik-Rezension und der damit verbundenen Metal-Szene in Oldenburg zu tun habe und das frisst schon viel aus meinen Onlinezeit-Pensum. Aber ich lese mir immer noch ab und zu euere interessanten Beiträge. Wie jedes Jahr gibt es in Oldenburg die internationalen Kermaiktage, dann dachte ich, dass ich mal wieder einen kleinen Bericht mache mit meiner absolut katastrofalen Fotographiefähigkeiten. Insgesamt waren für eher asiatische (sowohl Japan/Korea als auch China) Teetrinkstile wenig dabei. Letztes Jahr gab es deutlich mehr brauchbares Zeug. Eine oder zwei Überraschungen waren trotzdem da. Carolin Wachter Sehr dünne Keramik, den Teetisch würde ich vermeiden. Aber sonst sehr angenehm zum anfassen. Margot Thyssen aus Belgien. So ganz verstehe ich nicht dieses System der multi-Lagerung von Keramik die hier angewendet worden ist. Die Schalen scheinen aber sehr resistent. Allerdings stehen die oft instabil. Für uns der Highlight waren die Kreationen von Bokyung Kim und Minsoo Lee, Südkoreaner die in Deutschland operieren. Der Gaiwan scheint recht instabil, ist er aber nicht. Alles sehr angenehm in der Bedienung, auch für Kleinhänder wie mich. Bokyung Kim und Minsoo Lee Bokyung Kim und Minsoo Lee Die Schalen sind kleiner als die auf den Bild erscheinen. Recht typische japanische Größe. Paul Karl Zu groß für mich aber schon coole Sachen Da habe ich leider den Namen verloren. Hier sind noch die Kontakdaten der Künstler. Margaret Curtis und Jeremy Nichols aus 2018 waren auch dabei. Ich habe diesesmal nichts gekauft. Das wars für deses Jahr im Bereich keramiktage in Oldenburg!
  38. 5 points
    doumer

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute ist ein Tee im Kännchen, den ich schon auf der Teezui toll fand und jetzt nochmals genauer unter die Lupe genommen habe: Der 2019er Bulang Shan Ku Cha von Olivier Schneider, vielen Dank @teekontorkiel für das Sample Ein Tee für Freunde gepflegter Bitterkeit: Es dominiert eine sehr klare und kräftige Bulang-Bitterkeit, die frisch und im Abgang wunderbar süß ist. Dadurch hat der Tee auch eine tolle samtige Textur, was zusammen mit der Süße noch lange nachhallt und mich etwas an Bitter-Lemon denken lässt nur nicht so klebrig sondern natürlicher und reiner. Ein dezentes, kopflastiges Qi ist ebenfalls vorhanden - einziges Manko ist, dass der Tee nicht sonderlich schwer ist, aber das würde ihm dann vermutlich wiederum den erfrischenden Charakter nehmen. Ein wirklich schöner Maocha um sich mal mit den positiven Seiten von Bitterkeit zu beschäftigen!
  39. 5 points
    Als science officer muss ich diesen Menghai Dayi shu 2011 erst einmal ordentlich untersuchen 😀 Oder doch lieber Earl Gray heiß?
  40. 5 points
    Bei mir gibts heute was besonderes. Einen Anxi Tie Guan Yin von Atong bis dato der teuerste Oolong den ich probiert habe. 3 Teelöffen, 8 Aufgüsse bei konstanten 95° zu 30, 45, 45, 60, 90, 180, 300, 360 Ein sehr toller Tee mit vielen verschiedenen Nuancen bei allen 8 Aufgüssen war die Süße im Vordergrund und anschließend klar schmeckbare fruchtige Noten die sich vor allem bei den letzen 4 Aufgüssen sehr verändert haben. Beim 7 und 8 Aufguss kam eine leichte aber gute Herbe hinzu. Kann ihn wärmstens empfehlen jeder einzelner Aufguss war ein Genuss. Freue mich schon auf die nächsten Hochwertigeren Oolongs zum vergleichen.
  41. 5 points
    Joaquin

    TeeTalk Test: Gyokuro Asahi von Roberts Teehaus

    Roberts Teehaus hat mich gebeten seinen Gyokuro Asahi durch unsere versierten TeeTalk-Mitgliedern zu testen. Im folgenden führe ich kurz die Beschreibung dieses aus der Shopseite auf Dieser Gyokuro Asahi kann online bei Roberts Teehaus geordert werden und wird zur Zeit zu 500g für 73,50 Euro oder als 1kg zu 132,50 Euro angeboten. Laut Shopseite kommt dann noch der Versand hinzu, wobei am einem Bestellwert von 100,- Euro der Versand kostenfrei ist und im Ausland sich der Versand um 5,90 Euro verringert. Prüfmethode: Aus dem herkömmlichen Handel wurde den Probanden für die Tests, zwei weitere Gyokuro Tees an die Seite gestellt. Ein Tee war eher im niedrigen Preissegment angesiedelt, wogegen der andere hochpreisiger Natur war. Damit lagen den Testern drei Gyokuro Tees zur Blindverkostung vor, welche zwar unterschiedlich gekennzeichnet waren, von denen die Tester aber weder Hersteller, Produktname, noch Preis kannten. Die Proben waren zudem für jeden Probanden individuell, unterschiedlich und/oder gleich gekennzeichnet, was mögliche Absprachen über die Tees, entgegen wirken sollte. Einzig durch den gut verwahrten Schlüssel wurde ersichtlich, welche Probe von welchem Probanden, zu genau welchem Tee gehörte. Zubereitung: Damit auch niemand im Netz recherchiert, ob gewisse Angaben zur Dosierung, schon einem gewissem Produkt zugeordnet sind, wurde keine Anleitung zur Zubereitung mitgegeben. Hier sollte man mit der eigenen Gewohnheit und Erfahrung die Tees zubereiten und somit zu den eigenen bisher gemachten Erfahrungen setzen. Trockener Tee (Duft): Der Duft wurde weitestgehend als süß, nussig und würzig mit Röstaromen bezeichnet. Er wurde dabei als äußerst positiv bewertet. Dabei wurde er mal als trockenes, eingelagertes Heu und sehr tief beschrieben oder auch ohne etwas Talgiges und grasiges dabei. Aufguss (Optisches Erscheinungsbild und Duft): Die Farbe des Aufgusses wurde mit einem „tollen“ satten grün-gelb und bei einigen sogar neongrün angegeben. Geschmack (Ergebnisrelevant): Der Geschmack wird ebenso wie der Geruch als süß und nussig beschrieben und in den verschiedenen Aufgüssen wandelbar. Umami war bei einigen zu schmecken und manch einer schmeckte sogar intensiv Schokolade und Heu heraus. Für den einen überhaupt keine Bitterkeit, für den anderen dagegen schon. Fazit und Ergebnis: Die Tester waren überwiegend recht kritisch, aber im Ganzen auch durchaus fair. Insgesamt bleibt zu sagen, dass der Tee recht unterschiedlich und dann wiederum auch sehr ähnlich wahrgenommen wurde. Dieser Tee scheint geradezu zum Experimentieren mit unterschiedlichen Temperaturen und Ziehzeiten einzuladen und offenbart dabei jedem ein etwas anderes Geschmackserlebnis. Als Fazit bleibt, dass dieser Gyokuro Asahi zu einem Gut tendiert und in der Abschlussnote eine bemerkenswerte 2,3 bekommt.
  42. 5 points
    Lateralus

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Bei Christian bestelle ich einfach am Liebsten japanischen Grüntee: Kono "Tokujô Sencha" unglaublich dunkle Blätter, ganz feine Nase...ich weiß jetzt schon dass ich zu spät getrunken habe und kein Auge zu machen werde.
  43. 5 points
    teekontorkiel

    Langzeiterfahrung von euren Wasserkochern

    Beim alten Brewista Model gab es Probleme mit der Deckelmechanik und einige Modelle bekamen feine Risse am Henkel. Beim akutellen Model ist das zum Glück behoben. Er ist generell ein toller Wasserkocher mit wunderschönem Gießverhalten, aber auch leider sehr laut. In Taiwan habe ich mich in den schwarzen elektrischen Kessel STAGG von Fellow schockverliebt. Der Griff liegt traumhaft in der Hand und das Aufheizgeräusch ist deutlich leiser. Ich habe noch keinen Langzeit- oder Härtetest machen können. Aber bald ist es soweit und ich freu mich schon sehr drauf. Er ist auch noch so wahnsinnig schön. https://fellowproducts.com/stagg-ekg/
  44. 5 points
    miig

    Empfehlungen China Grüntee, Oolong, Pu-Erh

    Hey @YuriCPL, der chinesische Teesektor bleibt auch nach mehreren Jahren Beschäftigung unübersichtlich - das ist einfach die Natur der Sache. Was du wissen solltest: Es mischen sich in deiner Liste zwei Faktoren. Der eine ist "Teesorte / Machart", und der andere ist "Spezifischer Tee X". Grüntees und Oolongs: Das meiste von dir genannte sind generelle Sorten, das ist so wie wenn man sagt "Dunkles Weißbier". Der Begriff bezeichnet eine bestimmte Art, das Bier zu brauen, bestimmte Ausgangsmaterialien (hier z.B. geröstetes Malz). Dieses dunkle Weißbier kannst du von allen möglichen Brauereien bekommen, jede wird ihr eigenes Rezept haben und andere Zutaten verwenden, aber jede wird das Malz rösten, und so weiter. Bei Pu-Erh ist es noch unübersichtlicher, weil es nicht solche Typen gibt wie bei Oolong. Meistens nennt man einfach nur die Ursprungsregion und das Jahr. Yiwu ist eine riesige Region, alles, das im Jahre 2018 in Yiwu produziert wurde, kann man "Yiwu 2018" nennen. Und Gushu schreibt man heutzutage eh überall drauf - sie wie bei uns "Premium". Ein echter Yiwu Gushu 2018 dürfte nicht viel weniger als einen Euro aufs Gramm kosten, mindestens. Man kann also höchstens sagen: Der Yiwu 2018 von Teehändler Z. Teehändler Y hat womöglich auch einen Yiwu Gushu 2018, aber die Tees müssen kaum etwas gemeinsam haben. Mein Tip: Trink dich ein wenig ein, schau was du magst und was nicht, und orientier dich da dran. Wenn, dann müsste man zu bestimmten Teetypen genauer nachfragen.
  45. 5 points
    doumer

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute Vormittag ist bei mir der 2019er Hekai von HQF im Kännchen: Der Tee startet mit einer tollen nussig-grünen Note. Gepaart mit bitter-süßen Facetten ist der Tee sehr frisch und hat zugleich eine sehr schöne Textur. Ab dem dritten Aufguss dominiert (bei der Dosierung) zunächst die Bitterkeit gegenüber der Süße, was sich ab dem 8. Aufguss oder so ins Gegenteil wandelt und sich der Tee für den weiteren Verlauf super-süß mit einem frisch-nussigen Touch präsentiert. Insgesamt ein wirklich schöner, facettenreicher Tee - einziges Manko ist, dass das Qi nicht sonderlich ausgeprägt ist. Insbesondere nachdem Tee in den letzten Tagen auch etwas kurz gekommen ist (sowohl auf Grund des Faktors Zeit als auch auf Grund der unerträglichen Temperaturen) ist das eine sehr schöne Session
  46. 5 points
    Hier nun die ganz frischen ersten Eindrücke: Ich bin mir ja für nix zu schade, und denke, man muss auch mal was ausprobieren. Gesagt, getan, am Mittwoch bestellt. Es gibt derzeit nur "Minze" und "Grünen Tee" zu bestellen, weitere Varianten wie Schwarzer Tee und Früchte sollen wohl noch kommen. Die Lieferzeit war mit einer Woche angegeben, umso verwunderter war ich, dass schon am Donnerstag die Versandbestätigung kam. Lieferung dann am gestrigen Samstag per normaler Briefpost. Kostenpunkt: je Spender 4,99 € + 2 € Versand = 11,98 € Die Spender sind etwa so groß wie TicTac-Döschen oder Süßmittelspender. Es ist eine kleine Bedienungsanleitung dabei, die besagt, man soll 3-4 Pillen in 200 ml kaltem oder heißem Wasser auflösen. Ich habe mit dem "Grünen Tee" begonnen: Bis die Pillen aufgelöst sind, dauerts etwa 5 Minuten. Die Tasse ist eine normale Frühstückstasse mit ca. 100 ml Wasser, also mit 2 Pillen begonnen. Und nein, ich hab mich auf dem Foto nicht verzählt, wie man sieht, hab ich schon deutlich mehr dosiert als vorgeschlagen, denn das Ergebnis war recht dünn. Ich bin dann sogar auf 4 Pillen hoch, also doppelt so viel wie empfohlen. Wie schmeckt es nun? Ich bin ehrlich gesagt undifferenziert. Es schmeckt schon irgendwie nach Grüntee. Hat natürlich nichts mit dem zu tun, was sonst hier getrunken wird, und der angesetzte Benchmark darf auch nur Teebeutelgrüntee sein. Es gibt v.a. herbe Noten, was grün-vegetales dahinter, eine angenehme Süße, aber auch was fischiges im Geruch. Meine Frau, eine typische Büro-Teebeutel-Trinkerin, fand es gar nicht so schlecht und sogar fruchtig, ich kann klassischen Teebeutel mehr abgewinnen, mir waren die Pillen zu dünn und charakterlos. Erkältet war der "Tee" besser, keine bitteren Noten mehr, und ich denke man kann nen netten Eistee für den Freibadbesuch machen - ich werde dann bei Gelegenheit berichten. Die Minze dagegen fand ich gut. Drei Pillen auf die 100 ml fand ich genau richtig und war dann auch gut gehaltvoll. Erfrischend, minzig, gefällig. Unter dem PLV-Gesichtspunkt sieht die Welt aber halt nochmal anders aus. Im Spender sind 120 Pillen, macht bei meiner Dosierung beim Grüntee bei angenommen und sparsam dosiert 6 Pillen auf 200 ml (wofür man auch einen Teebeutel nehmen würde) summa sumarum 20 Tassen. Da find ich 5 € Recht happig, im Vergleich zum Standardteebeutel von *ldi, *idl, *ewe, *deka, *enny, *etto usw. für 1 € oder so für die Packung? Der Minztee braucht zwar weniger Pillen, hat also mehr Ausbeute, ist dann aber auch noch zu teuer. Und wenn man dann noch bedenkt, dass Teebeutel bis auf die Metallklammer ganz aus Papier, Faden und Pappeumkarton bestehen, ist das Umweltargument mit dem Plastikspender auch dahin. Handlicher sind sie, ja, aber wer trägt dauernd Teepillen oder Beutel rum? Die liegen daheim im Schrank und im Büro in der Schublade, da kommts auch mal wieder nicht auf die Größe an. Mein Fazit ist schon klar erkennbar: ich brauchs nicht nochmal, auch wenn der Geschmack vor allem von der Minze deutlich besser war als gedacht.
  47. 5 points
    doumer

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute ist ein ganz besonderer Tee im Kännchen: der 2014er Rareness 0 (aka Yibang Wild Big Trees) von prSK: Der erste Rareness-Tee von Peter, der leider nie in den Handel gekommen ist und wie einige seiner Nachfolger aus Yibang stammt. Dieser Tee jedoch hat eine einzigartige Brombeer-Note, die sich vor allem durch die schwere, süße und irgendwie "dunkle" Fruchtigkeit in den ersten Aufgüssen auszeichnet, die jedoch noch von vielen weiteren Facetten (z.b. herb und leicht sauer) begleitet wird - im Aroma des nassen Blattes sind die Brombeeren ebenfalls extrem präsent! Im Laufe der Aufgüsse geht die Fruchtigkeit dann etwas zurück, wird "heller" und es kommt eine dezent holzige leichte Bitterkeit und Schärfe hinzu - Brombeer-Geist? Sehr spannend an dem Tee ist auch das Qi - es ist (denke ich) das, was auf englischen Teeblogs oft als "spacy" bezeichnet wird und im Kontrast zum "stoner" Qi steht: Im Köper spüre ich eigentlich nicht viel wie z.B. beim Rareness 5 aber dafür tut sich im Kopf einiges - es fühlt sich fast so an, als ob dieser ohne Körper davonschweben möchte! Wie das bei Qi eben so ist, sind die Auswirkungen von vielen Faktoren abhängig - der Effekt war zwar heute deutlich vorhanden, bei der letzten Session mit dem Tee Ende Mai/Anfang Juni war er aber überwältigend "spaced out" war da die einzige mögliche Beschreibung!
  48. 5 points
    Fisheyes

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute trinke ich zwei Thailand Oolongs aus Chiang Rai im Vergleich als Bürotee ( das entspricht dem Grandpa-Style). Sie stammen von einem Privatverkäufer, dessen Familie dort in der Nähe wohnt. Es sind beides taiwanesische Cultivare, einmal Ruan zhi (das ist die Nr. 17), einmal ein Jin xuan (Nr. 12) und der Verkäufer hat berichtet, dass der Teeanbau dort auf der Plantage Choui Fong von taiwanesischen Experten begleitet worden sei. Angeblich sind sie auf 1200-1700 m angebaut. Preis ca. 10 € / 100 g. Sieht man sich das trockene Blatt an, sind beide wie Taiwan Oolongs gerollt, wobei der Ruan zhi (links) etwas dunkler ist und auch mehr Spannung zeigt. Beide sind eher stumpf statt glänzend und beide sind in der Farbe uneinheitlich (hellere Blattpartien). Im Aufguß sind sie relativ dünn, der Jin xuan (links) etwas mehr hellgrün, was er ja auch sein soll. Der Ruan zhi schmeckt mir besser, hat er mehr Röstnoten und einen deutlicheren Nachgeschmack. Dei Jin xuan ist ein leichter grüner Oolong, hier vermisse ich aber das floral-fruchtige Feuerwerk an Aromen eines guten grünen Oolongs. Für mich ist er deutlich zu flach und eindimensional, er hat auch nicht den schönen Nachgeschmack, stattdessen einen ganz leichten Hauch von Fischöl. Das aufgebrühte Blatt besteht bei beiden vor allem aus der Knospe mit zwei Blättern, dabei sind auch einzelne Blätter (davon mehr beim Jin xuan in der bunten Schale), zum Teil mit rötlichem Blattrand. Der Jin xuan fasst sich nicht gut an, hat teilweise harte Stellen im Blatt, wie schlecht verarbeiteter Tee. Beim Ruan zhi (in der schwarz-weissen Schale) sind die Blätter angenehmer, elastischer und weicher, aber nicht schleimig und insgesamt etwas größer. Fazit: Würde ich beide nicht nochmal kaufen, den Ruan zhi kann man als einfachen Bürotee laufen lassen, aber der Jin xuan ist defenitiv zu schwach. Lieber etwas mehr ausgeben und sich an mehr Aromen und Ebenen erfreuen.
  49. 5 points
    Heute war der Jun-Sencha in meiner Schale. Zunächst mal ist er deutlich weniger gelb als mein letztjähriger. Geschmacklich kann er auch nicht mithalten. Er liefert solide Sencha-Aromen, allerdings nicht diese würzigen Aromen, die mich bei dieser Art Sencha so begeistert haben. Er ist nicht wirklich süß, liefert eher grasige Noten, bleibt aber insgesamt geschmacklich eher eindimensional. Ein solider Sencha, nicht mehr und nicht weniger.
  50. 5 points
    goza

    "Nur Natur" - Grüntee Erfahrungen?

    Hallo Vanessa, für die Teaballs gibt es einen eigenen Thread Wenn du dich vorher beim Admin meldest, schaltet er dich auch fürs Werbung machen frei. Denn einen 3 Jahren alten Thread nur für den Verweis auf Teaballs auszugraben, ist für den ersten Beitrag im Forum...naja...weißt, was ich meine, ne? Stell dich doch auch gerne mal vor, wenn du dich hier im Forum aktiv beteiligen willst: https://www.teetalk.de/forums/forum/58-neu-hier-vorstellungen/
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