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Beliebteste Inhalte seit dem 26.12.2019 in allen Bereichen

  1. 9 points
    seika

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute ein erster Versuch mit dem "Matcha" Hakujū von Hoshino Seichaen. Die Anführungszeichen, weil es sich im engeren Sinne um keinen Matcha handelt, da die Blätter nicht beschattet wurden. Auch wenn es mir bewusst war, was ich mir da ins Haus geholt habe, so hat mich die Farbe dann doch überrascht. Wird wohl auch gewöhnungsbedürftig bleiben. Dafür kann der Tee aber mit einem intensiven Duft aufwarten, der viel Vorfreude macht. Geschmacklich ist dann auch einiges los. Was genau, werde ich in den nächsten Sessions versuchen zu ergründen. Als vorläufiges Fazit vielleicht: sehr cremig und leicht bitter. Insgesamt ein interessanter Tee! Anmerkung noch an mich: neuen Chasen kaufen.
  2. 9 points
    Anima_Templi

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Nach einem ausgiebigen Spaziergang um den nahegelegenen Stausee, wird der erste Tee des Tages ein besonderer: Shui Xian Dancong Guangdong You Hua Yang 2004 Ein Tee mit vielen "Aha-Momenten", ohne Frage. Der Duft der trockenen Blätter im warmen Kännchen... Tja, schreibe ich das nun...? Erinnert mich an den Geruch von Schweinestall aus meiner Kindheit... Nicht irgendein auf Masse ausgelegter Mastbetrieb, sondern ein Schweinestall vom örtlichen Kleinbauern, der schon Bio produzierte, als sich noch keiner einen Deut drum scherte... Wie auch immer, nach dem ersten Aufguss wandelt sich dieser erste Eindruck sehr fix zu dunklem Honig und Aprikose. Ein lustiges und angenehmes prickeln merken wir am äußeren Teil der Zunge. In weiteren Aufgüssen bleibt der schwere! Tannenhonig stets präsent, während die fruchtigen Aspekte wechseln. Von Aprikose zu Orange, Dörrobst. Sehr langer Nachhall. Ein wirklich hochinteressanter Oolong, der uns sehr begeistert! Neben den Tee möchte ich auch ein paar der heutigen Winterimpressionen mit euch teilen. Einen schönen Sonntag euch Allen!
  3. 9 points
    Shibo

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute Nachmittag im Kännchen: Handgepflückter Schwarztee von Miyazaki via Yutaka Tee. Cultivar: Benifuuki Jahrgang: 2014 Mit diesem besonderen Tee durfte ich nun schon einige Sessions verbringen. Die Bilder stammen (bis auf das Letzte) vom 19. Dezember. Kaum zu glauben, wie warm es da noch war. Ich saß im Sweatshirt auf dem Balkon und habe mir die Sonne ins Gesicht scheinen lassen. Zum Tee: Besonders ist er deshalb für mich, weil er eine intensive Fruchtigkeit und Süße mit sich bringt, wie kein anderer bisher. Das trockene Blattgut verströmt ein Aroma von dunklen Früchten und Waldbeeren. Im Geschmack dominiert eine ausgeprägte Honigsüße (diesen Begriff liest man immer wieder und man meint sie auch im ein oder anderen Tee oder auch Whisky zu entdecken; aber hier ist sie sowas von deutlich, dass ich nun in Zweifel stellen muss, ob ich bisher schon einmal echte Honignoten herausgeschmeckt habe. noch ergänzend zum obigen Post, weil ich versehentlich per strg+Enter abgeschickt habe und das Zeitfenster für die Bearbeitung so stressig kurz ist: Die Süße wäre mir fast schon zu viel, wenn da nicht auch noch eine leichte Bitterkeit wäre, die das Ganze schön ausbalanciert. Eine pflanzliche Bitterkeit wie von Salbei- oder Kokablättern, nur viel dezenter. Vielleicht ein wenig mentholig. Das Aroma der warmen Blätter aus dem Kännchen spricht allerdings eine andere Sprache: beerig, süß, voll und intensiv. Sehr tief, sehr reif. Die Lagerung könnte da ihren Teil zu beigetragen haben, auch wenn sie bei schwarzem Tee nicht so eine große Rolle spielen sollte wie z.B. bei Pu Erh. Das Cultivar Benifuuki? Keine Ahnung, wir beide treffen das erste Mal bewusst aufeinander. Es ist ja eines der gängigsten für japanischen Schwarztee und wenn dieses kleine Kunstwerk hier irgendeine Aussagekraft hat, dann ist das Cultivar mit gutem Grund so beliebt. Wirklich ein toller Tee! Er hat mich regelrecht beeindruckt und ist ganz oben dabei unter den leckersten Tees, die ich bisher getrunken habe.
  4. 8 points
    Ingo

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Guten, späten Abend! Ihr habt hier alle wirklich tolle Bilder, die mir immer wieder Appetit auf Tee bereiten. Ich war hier schon lange nicht mehr Aktiv am Schreiben, habe jedoch stets mitgelesen. Nun eine kleine Teezeremonie zu zweit: Getrunken wurde ein Taiwan 2019er LongFengXia aus der ShanLinxi High Mountain area aus meiner Lieblingsvarietät QingXin. Gekauft bei Evergreen Teashop. Ein herrlicher Tee, der in der aufgewärmten Kanne Aromen von Blumen, frisch gebackenen Keksen, Mandeln und Passionsfrucht in meine Nase strömen ließ. Im Riechbecher roch ich ein Blumenmeer, welches sich in eine Honigmelonensüße transformierte. Kann man süß schmecken? -Ja! Aber riechen? -Ich schon! Ich habe es gerochen. Der Geschmack des ersten Aufgusses bewirkte ein Schließen der Augen sowie einen Zustand, der mich beinahe in Trance fallen ließ. Fische Blumen, eingedeckt in Melonenmousse. Am Gaumen hat sich eine angenehme Note junger Haselnuss entfaltet. Der Nachgeschmack hielt minutenlang an, so dass ich mir nur viel Zeit lassen konnte, den nächsten Aufguss zu machen. Je mehr Aufgüsse ich machte, desto süßer wurde der Tee, bis ich am Ende der Zeremonie beinahe nur noch frischen Akazienhonig auf der Zunge hatte. Die Blumen waren schon weg, der Nektar zu Honig transformiert. Klasse! Acht Aufgüsse hatte ich mit 8 Gramm auf 180 Milliliter machen können. Hier noch einige Impressionen zur Situation: Liebe Grüße aus Kassel Ingo
  5. 8 points
    Joscht

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    2019 Rareness5 - pu-erh.sk 4 ist so ein bißchen wie ein festliches Konzerthaus mit vielen Streichern und Oboen, fein gesetzt und sehr genau, 5 spielt mit selben Musikern, aber gelöster Krawatte und den Haaren in der Stirn - und Rotweingläser haben Ränder hinterlassen, egal, es darf durchaus geraucht werden und wird, Cohiba, selbstverständlich. Es ist nicht richtig, 4 und 5 zu vergleichen und abzuwägen, sie sind einfach grundverschieden und beide in ihrer Richtung große Könner. Aber eindeutig werde ich mich 5 mehr annähern müssen, ein Tee, von dem man lernen kann. Ich wollte ihn noch einmal ordern, aber er ist aus dem Laden verschwunden. 4 gibt es noch, mit deutlich angezogenem Preis. Warum nicht. Das ist testen der Schallmauer. Ich bin ja auch geschäftstüchtig. Warum sollen es andere in ihrem Gewerk nicht auch sein?
  6. 8 points
    cml93

    Neue Matchas und taiwanesische Oolongs

    Seit dieser Woche neu im Shop: zwei Matchas von Herrn Fukui aus Uji, der seine Tenchas in der ältesten Tencha-Fabrik (von 1925) produziert und vier Premium-Oolongs aus Taiwan. www.yutaka-tee.de
  7. 8 points
    In meinem 500 Abonnenten & Silvester Spezial verkoste ich für euch den Yesheng HuaZhu Pop Peek 2019 von pu-erh.sk und spreche etwas darüber, welchen Eindruck Peter bei unserem Treffen bei mir hinterlassen hat: Ich wünsche euch in dem Sinne allen einen guten Rutsch! P.S.: Besonderen Dank an @Paul für eines der Herzstücke in dem Video. Hast du den Tee mittlerweile auch trinken können? Wie ist dein Eindruck?
  8. 8 points
    Ich muss gestehen, dass ich mir zu Weihnachten ein weiteres Kännchen von Jan Pavek gegönnte habe, das ich schon seit über einem Jahr immer wieder bei Klasek gestalkt habe: Bei diesem Set handelt es sich um ein eher frühes Werk von Jan, das nicht aus einem Ton-Porzellan-Gemisch wie die meisten anderen Kännchen sondern wie die Kyusu aus reinem Ton gefertigt zu sein scheint (ganz sicher bin ich mir da nicht, die Struktur des Tons ist aber auf jeden Fall eine andere, als bei den anderen Kännchen). Im Gegensatz zu den neueren Kännchen von Jan ist dieses sehr massiv und nicht so filigran (siehe auch Vergleich letztes Bild - gerade die Schlichtheit hat es mir hier aber angetan) und auch ein ganzes Stück größer (ca. 140 ml) - daher plane ich es weniger für Puerh als mehr für Oolong einzusetzen. Dass auch der eine oder andere Sheng darin landet, wird sich jedoch nicht vermeiden lassen, dann jedoch in eher niedriger Dosierung
  9. 7 points
    Bei mir kam diese Woche auch mal wieder etwas Hardware an - bis auf weiteres habe ich mir aber fest vorgenommen, keine weitere Keramik mehr zuzulegen Und zwar kein Kännchen sondern "nur" zwei Porzellan-Pitcher mit passenden Schälchen: Ich hab zwar schon sehr schöne Holzbrand-Pitcher von Jan Pavek aber um etwas mehr mit verschiedenen Schälchen spielen zu können und dabei unabhängig von deren Größe zu sein hab ich mir noch zwei neutrale Porzellan-Pitcher von Andrzej Bero zugelegt (in unterschiedlichen Größen da auch die Größen der Kännchen stark variieren). Der größere ist sehr schlicht mit passendem Schälchen in gleicher Machart, der kleinere ist etwas "fancier" mit einer leicht facettierten Oberfläche und teilweise dezent gefärbter Glasur - dazu habe ich mir ein verrücktes Schälchen von Lee Hye Jin gegönnt, der Frau von Hong Seong Il, von dem ich schon einige Stücke habe und sehr schätze: achteckig, hauchdünn (da können selbst die hochwertigsten oft kalligrafisch verzierten Schälchen aus China nicht mithalten), mit kleinen Füßchen, einem wie Boden wie gehämmertes Blech und einer stellenweise zart blau schimmernden Glasur aus Eichen-Asche. Man sieht, dass da wahnsinnig viel Liebe und Mühe drin steckt und da ich schon seit längerem auf der Suche nach einem wirklich neutralen (denn auch glasierte Schälchen sind oft nicht neutral), dünnen Porzellan-Schälchen bin, das mir zusagt, konnte ich hier nicht widerstehen, auch wenn ich sonst oft einen etwas archaischeren Charakter präferiere.
  10. 7 points
    2005 Dong Ding Qingxin Gui Fei Tja, wieder mal ein Sahnestück von Atong... Schaut euch nur die Aufgussfarbe an.. Die fortgeschrittene Röstung fällt geschmacklich zum Glück nicht ins Gewicht. Hier überzeugt er mit dunklem Honig und getrockneten Früchten. Unglaublich tief und breit. Wenn man sich die Zeit nimmt zwischen den Schlucken zu warten, erlebt man eine herrliche Aromenentwicklung und spürt, wie der Tee sich breit über die Zunge bettet und dann einfach nicht verblassen möchte... Ein großartiger Oolong. Punkt.
  11. 7 points
    SoGen

    Amazon Tee und Zubehör

    Da fehlt dann aber was. Glattes ist China Krauses eher Afrika - auch bei eBay.
  12. 7 points
    Heute Morgen gab es den Rest des Miumori Matchas, hochdosiert als Koicha. Fazit: als Koicha zubereitet noch ok. Man schmeckt zwar, dass dieser Qualitätsgrad nicht für eine hohe Dosierung ausgelegt ist, aber er kommt damit zurecht und ist angenehm trinkbar. Dennoch hat mit der Usucha, aus dem übrig gebliebenen Rest Koicha, besser gefallen.
  13. 7 points
    Ein gemeinsames Weihnachtsgeschenk: Ein kleines Porzellankännchen von Bero, gedacht für als Universalkännchen für Schwarze, Weisse, Gelbe, Grüne... Sehr elegant und filigran, gut gearbeitet. Gießt toll. Zwei taubenblaue Schälchen von Jiri Lang, als Ergänzung zum Porzellankännchen. Farblich passen die Schälchen wunderbar zum Kännchen. Die Glasur ist weich und "anschmiegend" beim Trinken. Zu guter Letzt eine Yunomi, ebenfalls von Jiri Lang. Dies ist bereits die dritte von ihm, neben zwei weiteren mit einer weissen Craquele-Glasur. Wunderschöne Hasenfell-Glasur, die sich perfekt mit dem braunen Rand ergänzt. Jiri Langs Stücke gefallen mir wirklich sehr... von Ihnen geht etwas bodenständiges und erdendes, ja, ehrliches aus, was mich beim Tee trinken immer angenehm beruhigt.
  14. 7 points
    Anima_Templi

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Bio Matcha Miumori Wurde über die Feiertage täglich getrunken. Nun ist er fast aufgebraucht und ein Fazit ist angebracht. Ein guter, sehr einsteigerfreundlicher Matcha in dieser Preisklasse. Süss, kein bisschen bitter und bekömmlich.
  15. 7 points
    Da ich im neuen Jahr einen Zweitwohnsitz (wegen der Arbeit) brauche, habe ich mir dieses simple Teeset zugelegt. Einfach und wunderschön. Ich freue mich schon auf die Tee-Sessions. Ein Kännchen wird sicherlich auch noch mitkommen.
  16. 6 points
    Lateralus

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Nach dem Matcha-Dämpfer, musste ich mich wieder eichen: Dem Kyoto Gyokuro Premium Blend von Christian gelingt das mit Leichtigkeit.
  17. 6 points
    Schöne Bilder @miig + @doumer 👍 Habe gerade mit Mao eine Teerunde gehabt mit 16er Man Lou Xiang LC Fenghuang Oolong von @Diz ... ist der mild geworden, unglaublich, aber lecker. Mao wollte in die Tasse beissen. Wir kombinieren in letzter Zeit gerne lockeres Kung Fu Training und Teegenuss. 🤣
  18. 6 points
    Menghai Langhe 2016 via @teekontorkiel Erneut ein Tee von Olivier Schneider. Klassischer Menghai Geschmack, wie man ihn bei Plantagentees von Dayi vorfindet. Allerdings wurde hier mit deutlich mehr Bedacht produziert, was sich darin zeigt, dass die Bitternis kontrolliert ist und der Tee keine unangenehmen Off-Noten zeigt. Ich war sehr überrascht, als ich den Preis sah. Für einen durchaus mit Genuss trinkbaren Plantagentee ist der Preis geradezu lächerlich günstig; im absolut positivsten Sinne! In jedem Fall um ein Vielfaches besser, als die gängigen jungen Dayi-Blends. @Paul, der wäre durchaus mal einen Blick wert!
  19. 6 points
    Bulang Shan 2019 via @teekontorkiel Ein wirklich schöner Bulang Sheng von Olivier Schneider. Fans der Region würden vielleicht bemängeln, dass die Bitternis etwas ausgeprägter sein könnte. Ich finde sie sehr schön. Bei jedem Aufguss präsent und doch nicht erschlagend. Sie bereichert die schönen fruchtigen Aromen, welche ebenfalls vertreten sind, sehr. Wenn man sich nach dem Schlucken Zeit lässt, erlebt man einen tollen "fade", bei welchem die Bitternis langsam weicht und eine tolle mundfüllend Süsse zurück lässt. Preis-Leistung ist sehr gut!
  20. 6 points
    Ein schönes Set von Ondrej Sedlak: Teeschaufel und Teenadel Ondrej macht wunderschönes Teezubehör aus den unterschiedlichsten Hölzern. In diesem Fall handelt es sich bei der Schaufel um altes Eichenholz, bei der Nadel um noch ältere Mooreiche. Ein herrlicher Kontrast, der mir sehr gut gefällt. Diese Schaufel ist ein wenig breiter als meine schöne Kirschholzschaufel, so dass auch größere Pu-Erh Portionen problemlos darauf passen. Der hübsche Untersetzer (mit Ästchen) ist aus Weißdorn gefertigt und war eine nette Zugabe von Ondrej.
  21. 6 points
    GoldenTurtle

    Oolong Tee am Folgetag aufgießen

    Du benutzt eine Teezange zur Entspannung? Was genau spannst du denn damit ein? Meine Güte, ich will es lieber nicht wissen. Aber lasst uns lieb sein mit der ollen Teezange, schliesslich hat er sich vorgenommen ein in höchsten Gourmetkreisen gescholtenes Utensil wieder in Mode zu bringen, was schwieriger sein dürfte als Eskimos den zusätzlichem Kauf von Eis schmackhaft zu machen. Also lasst uns dieses Schauspiel getrost verfolgen, wie lange es ihm gelingt, den Boss mit seinem "ich meine das jetzt nicht als Werbung für meinen Shop, aber es muss darauf hingewiesen werden, dass jeder auf der Welt dringend so eine Teezange bräuchte" hinters Licht zu führen, möglicherweise dämmert er noch etwas vor sich hin, wohl mit zu viel Erdbeersahne-Tee am Silverster angestossen.
  22. 6 points
    Joscht

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    2011 Yiwu @Diz Diesen Tee habe ich in einem Jahr 6x im Kännchen gehabt und die Notizen sind enthusiastisch bis schlicht positiv und einmal auch sehr ins Minus - wäre ja nun mal interessant herauszubekommen, was an diesem Minustag sonst noch so los war. Heute das feinsttonige Kännchen aus Taipeh - aus einer Ladenwohnung in irgendeinem Hochhaus, es gab 4 Sorten Oolongpäckchen, aufgetürmt und eine Handvoll Kännchen - und Wasser aus der Tetsubine. So ging sich die erste Teesession des Jahres sehr erfreulich aus. Mehrschichtig: holzig, hochtoniger Pfeffer, klein wenig Frucht.
  23. 6 points
    Lateralus

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute gab es den Yamashita Wettbewerbs-Gyokuro von Yutaka. Hat mir sehr gut gefallen, und war jetzt gar nicht so die erwartete Umami-Bombe bzw. gab es eine hohe Süße als Konterpart zum Umami. Unglaublich wie sich der Tee über den Gaumen gelegt hat und minutenlang nicht verschwinden wollte. Sowas habe ich bei Gyokuro noch nicht erlebt. Hat mir auch deutlich besser gefallen als der Kobayashi Wettbewerbs-Gyokuro, der für mich sogar vom Kojima handgepflückten Gyokuro geschlagen wird.
  24. 6 points
    Danke Paul, wusste ich nicht. 👍 @Joscht Dürfen die das bei euch so lange danach?!? @topic: die heutige Teerunde um 0° war für Hartgesottene. Auch Vorsicht im Umgang mit Tonkännchen ist um die Temperatur geboten, sanftes aufwärmen, aber wenn dies einmal geschafft ist, kann es wie gewohnt weitergehen.
  25. 6 points
    Joscht

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    2017 Bao Tang - Tea Urchin Gestern im lasierten Kännchen aus der slowakischen Fraktion war der Tee irgendwie nichts, ein Grund mehr, es heute mal in einem Tonkännchen zu probieren. Das ist schon der Wahnsinn, auf einmal ein voller, runder, facettenreicher Kandidat, ich würde schon plötzlich sagen: mit einigen Untiefen, denen man sich gerne überläßt.Ein Geschmackserlebnis! Das Kännchen habe ich vor gefühlt 30, aber erst 12 Jahren im Berliner Teesalon gekauft, in der Invalidenstraße. Dort wo jetzt ein Burgerladen ist und nebenan ein Fahrradladen mit Kaffeebar. Der Teesalon hat sich ins alte Westberlin zurückgezogen, was schade ist, denn dort führt der Weg nicht zufällig vorbei, sondern müßte extra sein und dazu kommt es aber nicht. Die Dame damals, barock und viel Gefühl, machte so eine Gratwanderung zwischen Kunstgewerbe und das was man Ernsthaftigkeit nennt. Mir gefällt diese Mischung bis heute gut und sie ist leider selten anzutreffen. In dem Laden konnte man mehr auf Entdeckungsreise gehen als beispielsweise bei Benjowski, wo die Kostbarkeit und Heiligkeit mich immer gelähmt hat. Im Teesalon, den Kitsch erst mal aus den Augen geräumt, gab es auch schlichtes und Tonkännchen wie beispielsweise dieses hier. Ob es wertvoll ist, keine Ahnung, teuer war es auf jeden Fall und kann ja auch was, wenn ich das Ergebnis heute betrachte...
  26. 6 points
    Rareness 4 und der Tag gehört Dir. Obwohl ich diesen Tee mittlerweile ziemlich gut kenne, bin ich doch jedes Mal aufs Neue überwältig von allen Facetten, die er beschert. Vollkommen stimmige Aromatik, ein herrliches, sich entwickelndes Qi, berauschender Duft... Dieser Moment, wenn der "Qi-Schleier" sich nach dem 2-3 Aufguss plötzlich auftut, und eine nicht greifbare Klar- und Reinheit im Geiste zurücklässt. Dieses Empfinden, das ist Acht - und Aufmerksamkeit. Ein junger Sheng der für mich an der Perfektion kratzt. Interessanterweise ruft er mir auch immer die Verkostung des Tianmenshan Jubiläumstees vom ShuiTang in Erinnerung und was für eine große Lücke zwischen diesen beiden Tees herrscht. Der Rareness schlägt den Tianmenshan m.M.n HAUSHOCH, und zwar in sämtlichen Bereichen, so dass ich nicht umhin komme, die Preis-Leistung für den Tms als schlecht zu deklarieren....
  27. 6 points
    seika

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Gestern, zwischen den Feiertagen und kurz bevor es in tropische Gefilde geht, war der Matcha Kinsai von Fukujūen in der Schale. Auf den Bildern ist das Blattgold, das diesem beigemischt ist, nur ansatzweise zu erkennen. In natura macht das optisch richtig was her. Geschmacklich finde ich den Tee gut, aber wenn ich ehrlich bin, hat mir der "Herbst" Matcha von Koyamaen, den ich kurz davor hatte, einen Ticken besser gefallen. Vielleicht liegt es auch am Lametta, das meine Sinne blendet, und mich nicht wie üblich auf den Tee konzentrieren lässt. Da das vermutlich mein letzter Beitrag in diesem Jahr sein wird, wünsche ich euch vorab schon mal einen guten Rutsch ins Neue Jahr (der Maus)!
  28. 6 points
    doumer

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Ich konnte natürlich nicht widerstehen und musste das neue Kännchen heute gleich mal ausprobieren - als "Testobjekt" habe ich den 2013er Man Zhuan von prSK gewählt: In dem schweren Kännchen von Jan Pavek erscheint mir der Tee minimal runder als im Zhuni-Kännchen, allerdings ist der Ton im Vergleich zu anderen unglasierten Kännchen doch recht neutral - was für den angedachten Einsatzzweck des Kännchens (Oolong) ja durchaus von Vorteil ist. Aber auch hier liefert es ein tolles Ergebnis: Der Tee ist schön "harzig" - holzig-würzig mit schwerer Süße und ordentlichem Körper. Das Gewicht des Kännchens macht sich durchaus auch bemerkbar: selbst wenn der Tee schon lange abgegossen ist, bleibt das Kännchen noch lange warm! Auf jeden Fall ein toller Tee in einem tollen Kännchen. Da ich auf Grund der Vergleichbarkeit die Dosierung für die Größe relativ hoch gewählt habe, wird mich der Tee auch heute Abend nochmals begleiten
  29. 6 points
    25 Jahre alter Shu von prsk. Ein weiterer toller Tee aus dem Aged-Set von Peter. Fest gepresst. Trocken wie nass herrscht die Süsse im Duft. Ähnlich das Geschmackserlebnis: herrlich süss, geschmeidig, wärmend und beruhigend. Braucht lange um sich zu öffnen. Bis zum 5ten Aufguss hat sich die Intensität stets gesteigert, und die Farbe wurde langsam dunkler, herrlich! Der Beschreibung ist nichts hinzuzufügen: "setting you in a calm state for hours, no worries." Ein Shu, für welchen ich viele Shengs stehen lassen täte.
  30. 6 points
    SoGen

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Erfreulicherweise war er noch knapp vor Beginn der Feiertage eingetroffen und hatte daher heute sein Debut als Feiertagsnachmittagstee: der Songzhong Donfanhong Dancong, aktueller Jahrgang von @chenshi-chinatee. Fotografisch dokumentiert leider nur die Überreste der Bescherung: 10 sehr leckere Aufgüsse, mit einem schönen Vanillegrundton, der in den späteren Aufgüssen zunehmend deutlicher wird, begleitet von einer milden Adstringenz, die eigentlich nur auf der Wangeninnenhaut spürbar ist. Sowohl Kontrast als auch Ergänzung zum Morgentee, einem 19er Mingqian Anji Bai Cha. _()_
  31. 6 points
    Formosa Mingjian 2014 Baxian Shui Xian Dong Pian von TKK - hat alles, was ein gepflegter " Sonntagstee" braucht: Geschmacksvielfalt, von fruchtig , süßlich mit etwas Herbe ist alles dabei, weckt auf ( etwas höherer Koffeeinpegel - oder gar ....Qi?!) und ein langes Durchaltevermögen in der Zahl der Aufgüsse, bin gerade beim Siebten ...
  32. 5 points
    Lateralus

    Makro Fotos (reloaded)

    Bei Makros möchte ich unbedingt mitreden Ich habe noch nie mit einer Lightbox fotografiert, stelle mir das aber auch nicht in allen Situationen vorteilhaft vor. Wieviel Kontrolle hat man damit über die Belichtung? Kann man sich aussuchen woher das Licht kommt, oder kommt es immer von überall? Das kann ja dann auch recht plump wirken. Es gibt aber bestimmt Situationen wo so eine Box recht fein ist. Ich möchte wiedermal eine Lanze für den Systemblitz brechen. Wenn man den zum indirekten Blitzen verwendet kann man damit recht passable Ergebnisse erzielen. Hier gegen ein seitlich gehaltenes weißes A3 Blatt geblitzt: ein Stückchen BaKaNan: Das funktioniert sogar noch bei Abbildungsmaßstäben über 1:1 mit dem Lupenobjektiv: Irgendwann hilft aber nur noch ein Zangenblitz, aber da reden wir dann schon von einem Abbildungsmaßstab von 5:1 und bei dieser Vergrößerung will man eigentlich nicht immer hinsehen da es manchmal auch recht gruselig ist was es da so zu entdecken gibt. noch immer der BaKaNan und etwas Long Jing: ist das eine pfannengetrocknete Blattlaus? Die riechen ja angeblich nach Kastanien. Herrlich diese Maillard Reaktion. ein paar Nylonfäden, vermutlich von einer Blattlausbondageparty
  33. 5 points
    Anima_Templi

    Eure neuste Tee-Anschaffung

    Teepost aus Kiel! Den Dancong, Bulang Shan und Menghai Langhe habe ich nach einem Sample nachgeordert, weil es leckere günstige Pu-Erhs sind. Den Ku Cha Bulang werde ich als Baotang-Maßstab versuchen... Gespannt bin ich auf den Banzhang Big Tree von Olivier Schneider und die beiden Schwarzen aus Taiwan. Der Stagg EKG wird meinen in die Jahre gekommen Brewista ersetzen, nachdem in letzter Zeit immer häufiger Probleme beim Thermometer auftraten, und er an einer Stelle leicht undicht ist.
  34. 5 points
    Shibo

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Planet Kunlu '17 Dragon Ball von Crimson Lotus Tea. 8g sind schon eine ordentliche Portion, daher fiel die Wahl auf das 110ml Jianshui Kännchen anstatt dem 90-100ml Rye-Kännchen von Duchek, welches ich am liebsten für jungen Sheng nehme. Ersteres kommt ebenfalls von CLT, also durchaus passend. Der Tee hat ein zurückhaltendes, süßes Aroma mit Honig- und Aprikosennoten. Darunter liegt eine warme Basis von Holz und Heu. Ich stehe in der Scheune und im Nebengebäude kocht Oma Aprikosenmarmelade ein. So in etwa. Angenehm, aber sehr dezent. Am Gaumen ist der Tee deutlich potenter, die Aufgüsse sind likörartig dick und samtig. Nachdem sich die Kugel weitestgehend geöffnet hat, halte ich die Ziehzeiten für einige Runden ziemlich kurz bei unter 10s, damit die dezent vorhandene aber nicht unangenehme Adstringenz nicht zu sehr Überhand nimmt. Besonders viel Komplexität oder Entwicklung im Verlauf der Session gibt es nicht zu berichten. Der Tee war jetzt nicht umwerfend, hat mir aber doch gut gefallen. Bodenständig, angenehm, unkompliziert. Das Blattgut war besser intakt, als ich es bei einem so fest gepressten Long Zhu erwartet hatte. Trotzdem war natürlich mehr feiner Staub in der Schale, als es bei selbst gelösten Blättern aus einem Kuchen der Fall wäre.
  35. 5 points
    Frau Mahlzahn

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Anima_Templi: Cooooooool, den hatte ich heute auch im Craquelee-Kännchen . Ich kenne ihn als "Mango & Rain", und er hat mir mehr als einmal schon den Tag gerettet. Vor zwei Jahren hat mein Arbeitgeber seine Firma verkauft und es gab für uns eine Crash-Einweisung in das neue Backoffice.... der Rest "Lerning by Doing" während die Kundschaft vor einem steht. Am Morgen vor Ladenöffnung hatte ich mir diesen Tee aufgebrüht. Ich vergesse diesem Tee niemals, dass ich nach seinem Genuss das Gefühl hatte: "ALLES wird gut!" . Das hat mich den ganzen Tag getragen. Mein All-Time-Favorite!!!
  36. 5 points
    Shibo

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute war in der Shiboridashi: Ein taiwanesischer Grüntee aus der Januar(!)ernte 2019. Aus Ming Jian in Nantou, gelegen auf 350-400m über dem Meeresspiegel. Kultivar ist Qing Xin Gan Zhi. Bezogen habe ich den Tee via What-Cha. Letztes Jahr war es um diese Zeit in Nantou wohl bereits so warm, dass die Teepflanzen genügend Blätter für eine erste Ernte gebildet hatten. Das trockene Blattgut verströmt einen sehr angenehmen Duft von gebrannten Mandeln in Kombination mit frisch-vegetabilen Noten, die so auch bei einem guten Sencha vorkommen könnten. Eine schöne Überraschung. Auch die Aufgüsse selbst sind sehr aromatisch mit einem ähnlichen Profil. Im Mund fällt der Tee allerdings deutlich ab. Hier fehlt ihm Körper, Komplexität und überhaupt Kraft auf ganzer Linie. Ich habe in zwei Sessions mit verschiedenen Wassertemperaturen und Ziehzeiten experimentiert, doch der Tee bleibt lasch und besitzt zudem leider eine gewisse salzige Seifigkeit, die den Geschmack dominiert. Außer ein paar floralen und ganz entfernt nussigen Noten gibt es an dieser Front leider nicht viel Positives zu berichten. Eine so große qualitative Diskrepanz zwischen Aroma und Geschmack ist mir bis dato noch nicht untergekommen. Aufgrund des Erntezeitpunkts muss man den Tee möglicherweise als Experiment einordnen und meine Erwartungen waren dementsprechend auch nicht sonderlich hoch. Nach dem schönen ersten Eindruck, fand ich es dann aber doch etwas schade, dass der Geschmack so zu wünschen übrig lässt. Einer der schwächsten Tees, die ich bisher von What-Cha probiert habe. P.S. Die Schale von Jiri Duchek macht sich super mit grünen Tees. Ich freue mich schon auf die Shincha Saison
  37. 5 points
    goza

    Oolong Tee am Folgetag aufgießen

    Lipase ist nicht "fettproduzierend". Allerhöchstens "fettumwandelnd", was aber ein essentieller physiologischer Vorgang ist. Weil ich die Blätter nicht einsperren will, oder die Menge Teeblätter, die ich verwenden will, nicht in die Zange/Ei reinpasst. In Verbindung mit den verwendeten Zubereitungsgefäßen hat eine Zange/Ei keine Vorteile für mich. Andere Zielgruppen mögen das anders sehen.
  38. 5 points
    theroots

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute in der Tasse: Ein Pinglin Baozhong aus den 1980er. Gekauft vor rund 2,5 Jahre bei Essence of Tea. Etwas flach, aber durchaus nett und trinkbar.
  39. 5 points
    Anima_Templi

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Als letzter Tee des Jahres ist der 19er Yesheng Daxueshan von Yu im Kännchen. Ausgewählt, weil ich mir dachte, dass es in Bezug auf einen Yesheng nicht verkehrt sein kann "freundlich" zu produzieren. Und genau so ist es auch. Im Gegensatz zum Slumbering Dragon sehr schön ausbalanciert. Die typische Yesheng-Bitternis ist da, vor allem bei längerer Ziehzeit. Allerdings erschlägt diese nicht die restlichen Facetten des Tees, sondern spricht nur die Bereiche im Mundraum an, wo sie auch hingehört. Der Tee ist, mit Bedacht aufgegossen, sehr wandelbar. Mit kurzen Ziehzeiten lässt sich die Bitternis sogar bis auf ein Minimum reduzieren, so dass sie nicht mehr nennenswert ins Gewicht fällt. In diesem Falle pushe ich jedoch gerne ein wenig, und genieße das Zusammenspiel der Bitternis mit grüner Frucht und Frische. Ein guter Yesheng mit schönem Blattgut. Herzlichen Dank, Herr Yu! In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen guten Rutsch und Gottes Segen für's neue Jahrzehnt. Es ist schön Teil dieses feinen Forums zu sein.
  40. 5 points
    doumer

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Ich beschließe das Jahr mit dem Tee, der für mich 2019 geprägt hat: der Rareness 5 von prSK: Auch ein halbes Jahr später hat der Tee für mich nichts von seinem Charme verloren: Er vereint alle Aspekte, die ich in einem guten Sheng suche in sich. Ein facettenreiches, sich wandelndes Geschmackserlebnis das (bei dieser Dosierung) mit einer schönen Bitterkeit startet und mit der Zeit immer süßer wird, wobei sich die von Beginn an subtil vorhandene Fruchtigkeit zu der schon erwähnten einzigartigen Birnen-Note steigert, komplementiert durch eine unterschwellige "Fülle" und Derbheit, die sich vor allem auch im intensiven Stallaroma im leeren Schälchen zeigt. Eine intensiver, voller Körper mit schwerer Textur, die jedoch nie aggressiv ist (selbst bei den ersten, bitteren Aufgüssen) sondern immer elegant und ölig-geschmeidig bleibt und ebenso wie die Geschmacks- und Aroma-Komponenten immer von einer eloquenten Subtilität, die jedoch wie z.B. bei dem 2017er Yiwu Guoyoulin von EoT immer durchblicken lässt, dass da einiges an Kraft im Hintergrund steht. Im kleinen Ton-Porzellan-Kännchen von Jan Pavek verschiebt sich der Fokus etwas mehr in Richtung Geschmack als in Richtung Körper/Textur - was hier dem Genuss aber keinen Abbruch tut (das Schälchen von Kato Juunidai passt mit seiner geschmeidigen Celadon-Glasur nicht nur zu dem Kännchen sondern auch wunderbar zu dem Tee und ist mir inzwischen (meist) deutlich lieber, als das zwar sehr schicke aber alles andere als neutrale Schälchen von Jan, das ich zusammen mit dem Kännchen erstanden habe)! Und natürlich nicht zuletzt das super schön entspannende Qi - intensiv aber auf eine entspannte Art und Weise, ohne unnötige Aufgeregtheit und Lärm - so ist mir das am liebsten! Für mich definitiv DER Tee des Jahres 2019.
  41. 5 points
    Eine neue Teekanne zu Weihnachten (aus einem Stück Papier):
  42. 4 points
    Frau Mahlzahn

    Göppingen - Teehaus Weyrich

    ... Oha, die sind in Wirklichkeit eher eine Kaffeerösterei mit vogeschaltetem Teeverkaufsraum. Achja: Eistee und Kaminfeuer geht auch. Damit sind die Meisten hier auch zufrieden, scheint mir. Ich persönlich habe keine dort guten Erfahrungen gemacht... erstmals finde ich es grob unhöflich, wenn die Juniorchefin nicht mal hinter dem hochgetürmten Krimskrams auf dem Kassenthresen hervorkommt, wenn man als Kunde reinkommt und nach Tee fragt. Das lief in etwa so . "Guten Tag, haben sie auch Oolong-Tee?!" "Ja." "Prima, welchen denn?" "Formosa. Drei da hinten und einer bei den Schwarztees." Sie deutet auf die Wand mit den vielen großen Teekanistern, kennt Ihr bestimmt, stehen in jedem Teeladen herum... Ich: " Und welche genau? " Sie. "Formosa halt." Ich: kann ich die denn denn mal sehen?" Sie läuft wiederwillig um den Thresen herum und zeigt auf eine der Dosen auf der Formosa Dong Ding steht, ich warte vergeblich, dass sie sie vielleicht einmal aufmacht.... Ich: "Darf ichdenn mal reinschauen?!" Nachdem sie wortlos geöffnet hat frage ich, ob ich vielleicht von ihren Oolongs je eine Probe KAUFEN kann, will sie nicht geschenkt, ... da schnappt sie: "Unter 100g packen wir nicht ab!!!!!!" DANKE , DAS WAR´S , denke ich und gehe. War nicht meine erste derartige Erfahrung dort. Ich arbeite zwei Straßen weiter und wenn ich mich dort so aufführen würde, bekäme ich echt Ärger von allen Seiten... DARUM sind meine Favoriten ( und die verschicken selbstverständlich auch)Teeläden Teekontor Kiel (netter, aufmerksamer und umsichter geht nicht, und cool ist, dass Du noch so weit weg wohnen kannst, Gelis Charme findet Dich überall! Habe sie erst über den Laden kennen gelernt, dann noch im Forum), Teehaus Cöln (okay, Helmut kann man auch mal auf dem bruttligen Fuß erwischen, gell, @Anima_Templi , aber der ist richtig patent!) , Bamboorom (Felix ist echt super nett), Chensi-Chinatee (okay, Chris hat keinen Laden) und nicht zu vergessen das Cha Dao ( Herrn Thamm kann man alles fragen, er unterstützt und hilft und ist ein lebendes Lexikon) und auch das Shui Tang ist eine super Anlaufstelle für Klasse Tee--- undenkbar, dass jemand, der sich ernsthaft für guten Oolong / Pu interessiert, ohne Schätze zu Türe heraustritt. Achso, ja, in diesen Shops wird auch aufgeschlüsselt , was ich jeweils für einen OOlong vor mir habe: Welcher Ort in Taiwan/ China, (welcher Teegarten?), welcherKultivar, welches Erntejahr, wie ist der ausgebaut und idealerweise auch, von wem. Ich bin jedenfalls froh, nicht auf unseren Göppinger Laden angewiesen zu sein.
  43. 4 points
    GoldenTurtle

    Amazon Tee und Zubehör

    Ist das ein Haiku? Von wo weisst du jetzt, dass GrünteeGünther eine Katze hat? Oder meinst du er braucht es selbst?
  44. 4 points
    Bei 'Röstung' ist zu unterscheiden zwischen shaqing (殺青, wörtl. 'Töten des Grün') und beihuo ( 焙火, 'Rösten [über] Feuer). Shaqing ist das Stoppen enzymatischer Oxidation des frischen Blattgutes durch Erhitzung. Die Erhitzung kann durch kurzzeitiges Dämpfen (蒸青, zhengqing), durch 'Backen' (烘青, hongqing) oder durch 'rösten', also trockenes Erhitzen in Pfannen (炒青, chaoqing) stattfinden, grundsätzlich auch durch Besonnung (曬青, shaiqing). Durch chaoqing (was Du hier vermutlich mit 'Röstung' meinst) fixierte Grüntees schmecken nicht nach Rauch, auch wenn dabei andere Aromen entwickelt werden als beim zhengqing, häufig nussige oder in Richtung Kastanien gehende. Das passende Stichwort ist hier Maillard-Reaktion. Richtig ist, dass in China die Fixationsmethode des zhengqing während der Qing-Dynastie weitgehend durch (vorwiegend) chaoqing und hongqing abgelöst wurde, während in Japan noch hauptsächlich mit zhengqing gearbeitet wird. Das beihuo ist nun ein späterer Verarbeitungsschritt, der bei Grüntee in aller Regel gar nicht stattfindet. Eine bekannte Ausnahme ist etwa Hojicha - ein japanischer(!) Tee, der nach dem Dämpfen(!), Rollen und Trocknen auch noch geröstet wird. Und auch der schmeckt nicht nach Rauch. _()_ Isst Du auch Dein Schnitzel roh, um die Geschmacksverfälschung durch das Braten zu vermeiden? _()_
  45. 4 points
    Anima_Templi

    Eure neuste Tee-Anschaffung

    Do warsch au bsoffa, odr?
  46. 4 points
    Anima_Templi

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    In neuer Schale gibt es heute den Four Seasons Schwarztee von GTH, grandpa-style gebrüht. Sehr interessant, die Unterschiede zur Gong-Fu Zubereitung zu schmecken. Ich sollte das öfter tun...
  47. 4 points
    Shibo

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Nach einigen Tagen grippalen Infekts, peinlichen Selbstmitleids und deprimierenden Kräuteraufgüssen war heute endlich wieder ein Tee im Kännchen. Da Geschmack- und Geruchssinn sich noch nicht so richtig erholt haben, fiel die Wahl auf einen unkomplizierten und verlässlichen alten Bekannten: Ein White Label Sheng aus der Frühjahrsernte 2018 (mehr Informationen sind nicht vorhanden), der trotz seines jungen Alters eher tiefe und warme denn grüne Aromen ins Schälchen zaubert. Er ist einfach und gefällig, mit deutlichen Noten von Trockenobst, Waldboden und einer dezenten Holzigkeit. Bei ca. 95 Grad Wassertemperatur kommt auch durchaus eine gewisse Bitterkeit zum Vorschein. Diese lässt sich - wenn gewünscht - mit einer niedrigeren Aufgusstemperatur ganz gut vermeiden, ohne dass dem Tee dabei allzu viel verloren geht. Heute war mir aber nach kräftig und heiß. Im Verlauf der Session gibt es keine sonderlich komplexe Entwicklung. Ab Aufguss 3 wir es natürlich intensiver, da sich nun auch der größere Klumpen Blätter öffnet (ich befülle das Kännchen gerne analog zum Feuermachen: ein paar lose Blätter als "Reisig" und ein größerer "Scheit", der erst nach einigen Aufgüssen seine Kraft entfaltet). Gegen Ende und mit längerer Ziehzeit wird der Tee immer süßer. Aber der Grundcharakter bleibt über jeden Aufguss der selbe. Der Tee ist außerdem sehr leicht, mit kaum nennenswertem Körper. Am meisten schätze ich diesen Sheng für seine Wirkung: Er macht auf eine angenehme Weise wach und befreit die Atemwege (gerade deshalb heute eine gute Wahl), wirkt klar und rein, sorgt für ein aufgeräumtes Gefühl hinter der Stirn. Diese Wirkung fiel mir schon bei der ersten Session mit dem Tee auf, noch bevor ich das erste Mal von "Cha Qi" gelesen hatte. Und auch wenn ich mich selber mit dem mir vertrauteren und einfachen Begriff "Wirkung" begnügen möchte, so kann ich mir durchaus vorstellen, dass erfahrene Sheng-Trinker wie @doumer und @Anima_Templi eben jene Wirkung als ein Aspekt von Qi in diesem Tee wahrnehmen würden. Das soll nicht heißen, dass erfahrene Sheng-Trinker notwendigerweise von Qi sprechen. Wenn ich mich nicht täusche, sprechen die beiden in diesem Forum aber häufiger als Andere von Qi, und ihren Beschreibungen kann ich häufig etwas abgewinnen. Auch wenn ich selber vielleicht eine andere Nomenklatur verwenden und möglicherweise andere Wirkmechanismen hinter dem Wahrgenommenen vermuten würde. Wie dem auch sei, mich lässt der Tee jedenfalls immer sehr angenehm erfrischt zurück. Und das finde ich wirklich klasse bei einem 200g Kuchen für knapp 30€. Off-Topic: Als jemand, der Tee meistens in 25g Probepackungen kauft, weiß ich es doch immer wieder zu schätzen, solch einen günstigen Tee in etwas größerer Menge zu besitzen. Man scheut nicht davor, mit ihm zu experimentieren, lernt ihn dadurch besonders gut kennen wie einen Freund, mit dem man verschiedene Situationen erlebt. Er bietet sich einerseits als Versuchsobjekt für die Parallelverkostung von verschiedenen Flaschenwassern an (so bei mir geschehen), und ist andererseits eine gute Wahl, wenn man mal komplett den Kopf abschalten und sich etwas Vertrautem hingeben möchte.
  48. 4 points
    Mein erster Anji Bai Cha überhaupt. Auch hier bin ich mir nicht sicher ob es normal ist, dass die Blätter so große Farbunterschiede haben, kann aber mangels Vergleich nichts konkretes dazu sagen. Ist auf jeden Fall ein filigraner Tee der recht floral rüber kommt und eine dezente Süße besitzt. Wenn man denkt das war schon alles, entdeckt man plötzlich eine zitrusartige Spitze. We are amused...
  49. 4 points
    Joscht

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    2019 Rareness4 - pu-erh.sk Das kann PuErh also auch. Es ist selten, daß sich der Geruch eines Tees auch im Geschmack fortsetzt. Als ordentlicher Mitteleuropäer habe ich mir den 4 vor dem 5 aus der Tüte gefischt und der Duft ist nichts anderes als betörend zu nennen. Und so gibt es auch über die 8 Güsse einen gewissen fruchtigen Grundton, während sich davor und danach und darüber und darunter eine Sinfonie von Geschmack entwickelt. So etwas hatte ich nur in Ansätzen und dann natürlich auch ganz anders bisher im Kännchen gehabt. Und so absurd es klingt, ich denke darüber nach, wann ich diesen Tee das nächste Mal trinke. Ich halte eigentlich nichts von diesem sentimentalen Quark, der sich besonderer Anlass nennt, aber und noch mal ein Aber. Verrückterweise habe ich bisher die wahren Schätze in meiner Bibliothek immer ohne System in die Töpfe zurückgelegt, so daß sie mir eher zufällig wieder begegnen. Bspw. ein LBZ der rareren Fraktion... ich wüßte nicht, wo ich den drin habe. Das wird sich nun mit den beiden Rarenessen ändern. Und auch mein Blick auf diesen Händler. Den ich immer etwas kritisch beäugt habe, der kann ja echt was.
  50. 4 points
    Jessas, ist das ein hässliches Teil... Hoffen wir mal, dass wenigstens das Wasser gut wird!
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