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Beliebte Inhalte

Beliebteste Inhalte seit dem 17.09.2018 in allen Bereichen

  1. 14 points
    teekontorkiel

    Teegrüsse von unterwegs (Ausflug/Reise/etc.)

    Herzliche Teegrüße aus Bali, ein Land voller Herzensgüte. Ein traumhafter Urlaub geht zu Ende. Ab Mitte der Woche kann ich wieder Nachrichten und Fragen in gewohnter Manier beantworten.
  2. 10 points
    Anima_Templi

    Teetrinken mit Peter Stanik (prSK)

    Hier seht ihr die vortreffliche Gemeinschaft an Teetrinkern, die sich Samstags zum Treffen bei Paul versammelt hat. Die überschwängliche Freude der Beteiligten, ist ihnen deutlich anzusehen, finde ich! Mein besonderer Dank gilt der Fotografin, ohne deren Hilfe ich nicht hätte teilnehmen können...
  3. 9 points
    doumer

    Teetrinken mit Peter Stanik (prSK)

    Noch ein Schnappschuss als Ergänzung: abgesehen von den Menschen und dem Tee war für mich vor allem beeindruckend, wie Peter das Wasser in seinem Tetsubin über Holzkohle erhitzt hat – das bringt nochmals ein ganz neues Element in die Session und verleiht dem ganzen einen anderen Flow. Eine tolle Erfahrung (wenn auch leider ein schlechtes Bild, sorry)
  4. 7 points
    Das Treffen mit Peter Stanik und den anderen Teilenhmern Ende September hat für mich so manches verändert: Zum einen haben mir die oben von @Anima_Templi abgebildeten Schälchen sehr gefallen und ich dachte mir, dass die doch auch wunderbar zu meinem Ton-Porzellankännchen von Jan Pavek passen würden. Inzwischen habe ich auch zwei wunderbar passende Schälchen von selber Machart und aus dem selben Ton-Porzellangemisch von Jan in der selben Größe gefunden, die eine interessante dezente Craquele-Glasur aufweisen. Diese nutze ich je nach Lust und Laune alternativ zum Gaiwan, vor allem in Verbindung mit dem unglasierten Pitcher von Jan. Zum anderen hab eich bei Peter zum ersten mal eine "nasse" Art der Teezubereitung kennen gelernt habe, die mir gefällt und mit der ich nun auch experimentiere. Der Pitcher dient vor allem als zusätzliche Variable die im Zusammenspiel zwischen Tee, Teekanne und Teeschale als weiterer Multiplikator, und macht es leichter Größenunterschiede zwischen den anderen Schälchen, die ich sonst so Nutze, und den Kännchen auszugleichen (die fest zugeordneten Schälchen/Gaiwane sind vom Volumen her natürlich aufeinander abgestimmt!). Bei den übrigen Schälchen haben sich in letzter Zeit vor allem zwei herauskristallisiert, die zwar nicht neu sind aber über die ich sonst noch nichts geschrieben habe (und auf Grund der Vergleichbarkeit bleibe ich bei meinen Blogeinträgen immer bei den selben Keramik-Kombinationen), daher möchte ich diese an dieser Stelle kurz vorstellen. Als erstes eine weiße Hagi-Teeschale von Martin Hanus: Relativ große und schwere Teeschale mit einer sehr dicken, "schaumig"-wirkenden, weißen Hagi-artigen Glasur. Wird je nach Lust und Laune mit verschiedenen Kännchen als Alternative zu den zugeordneten Schälchen/Gaiwanen verwendet und ist da bei recht unkompliziert da groß genug und neutral im Geschmack. Wenn mal keine Zeit für "richtiges" Teetrinken ist, nutze ich die Schale auch gerne, um einfach ein Paar Teeblätter reinzuwerfen und ein zwei Aufgüsse mit zu machen - quasi "Bowl Tea" in klein. Und als zweites ein wirklich besonderes Schälchen: Es stammt von der 1822 gesunkenen Dschunke "Tek Sing", deren Wrack von Mike Hatcher wiederentdeck und 1999 eine Vielzahl an Stücken geborgen wurde, die 2000 vom Auktionshaus Nagel in Stuttgart versteigert wurden. An sich war die Aktion eigentlich ein Unding, da Hatcher nicht nach den Regeln der Archäologie gearbeitet hat und durch das zerschlagen von ca. 600000 Stücken für eine künstliche Verknappung gesorgt hat, aber da ich dieses spannende stück vor ein paar Jahren gefunden habe, dachte ich mir, es wäre besser das Schälchen seiner ursprünglichen Bestimmung zuzuführen und es zum Teetrinken zu nutzen, als dass es irgendwo in einer staubigen Vitrine versauert. Da das Schälchen wie man sieht recht mitgenommen ist, hielt sich auch der Invest auch in Grenzen - ein Schälchen von zeitgenössischen Künstlern aus Osteuropa sind auch nicht günstiger. Das Schälchen ist aber nicht nur auf Grund seines Alters und seiner Geschichte so spannend, sondern auch wegen der einzigartigen Oberfläche: Die Lange Zeit unter Wasser hat diese so verändert, dass man nur noch erahnen kann, dass es mal Porzellan war – zumal sich die Farbgebung gravierend ändert, wenn das Schälchen nass wird! Allerdings ist das kein Schälchen für die neutrale Beurteilung eines Tees - es fühlt sich eher wie ganz feiner Sandstein an und hat daher auch deutliche Auswirkungen auf den Tee und verstärkt deutlich den mineralischen Charakter eines Tees. Das ist genau so wie ein sehr offenporiges Schälchen nicht für jeden Tee geeignet, bei einem kräftigen Sheng aber durchaus auch passend.
  5. 7 points
    Joscht

    Eure neuste Tee-Anschaffung

    Wer schmeißt den ersten Stein?
  6. 7 points
    Im Rahmen des Teetreffens mit Peter von prsk, durfte ich meine neuesten Teekeramiken in Empfang nehmen. Kännchen und Cups sind von Jan Pavek. Den ersten Test mit einem hervorragenden 2018er LaoManE Maocha, hat das Set erstklassig bestanden! Ich finde die Entwicklung der Töpferszene in Europa bemerkenswert und gut. Ein tolles Gegengewicht zu den klassischen Formen und Ansätzen der Chinesen.
  7. 7 points
    doumer

    Teespielzeug - oder, worin bereite ich meinen Tee zu?

    Hurra, nach über einem Jahr seit Aufgabe der Bestellung ist nun endlich mein Wasserkessel von Petr Novak eingetroffen: Etwas größer als mein Tetsubin (ca. 1,4-1,5l), außen glassiert und sehr viel leichter. Dazu gab es noch ein Hitze-Diffusor, den man bei Tonkessel laut Petr nutzen soll, wenn man sie nicht über Holzkohle nutzt, da der direkte Kontakt mit der heißen Platte schon dazu geführt hat, dass Kessel gesprungen sind – lustigerweise passt der exakt auf meine Glassplatte Der Tonkessel hat eine minimal konkave Unterseite, so dass er auf dem Diffusor perfekt steht – mein Tetsubin mit seiner geraden Unterseite ist minimal wackelig, geht aber auch gut, da das Gewicht das Gitter etwas eindrückt – ich werde auch mal versuchen, wie der im Zusammenspiel mit dem Diffusor funktioniert, da vermutlich der direkte Kontakt der Urushi-Pfropfen Ursache für die Probleme sind, wie @miig sie leider nur zu gut kennt. Bei mir ist zwar noch alles gut, aber nach ein paar Jahren merkt man an diesen Stellen doch am meisten Veränderung, vor allem, wenn ich es mit dem anderen Tetsubin vergleiche, den ich nur kurz auf dem Herd erhitze und dann auf meinem Stövchen auf Temperatur halte.. Ich bin gerade mit dem Umzug meiner privaten Cloud und meines Blogs zu einem andern Hosting-Partner beschäftigt, wenn das erledigt ist mach ich dafür auch mal noch ein paar besser Bilder und einen Eintrag
  8. 5 points
    miig

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    China Sencha im Teebeutel. Sehr leckerer, erfrischender Tee. Hätte ich ihn mit getrunkenen Augen geschlossen, so wär ich wohl nicht drauf gekommen, um welche Art Getränk es sich hierbei handelt. Aber zum Glück sind wir keine Tee-Snobs, und genießen auch die einfachen Dinge.
  9. 5 points
    SoGen

    Grüntee Neuling

    @benni: Deine Geschichte erinnert mich an eine Party vor etlichen Jahren, wo der Gastgeber am Getränkebuffet u.a. auch einige Flaschen roten Châteauneuf-du-Pape gehobener Qualität zur Selbstbedienung anbot. Nachdem einer der Gäste sich damit einen Cola-Rot-Schoppen gemixt hatte, wurden die Flaschen in Sicherheit gebracht und der Wein nur noch an vertrauenswürdige Gäste vom Gastgeber persönlich ausgeschenkt. Für den Cola-Rot-Liebhaber fand sich im Keller ein Dornfelder, der eigentlich für Glühwein gedacht war ... Worauf ich hinauswill: Geschmack bedarf der Schulung bzw. (wem dies zu oberlehrerhaft klingt) der Erfahrung. Jemand, dessen Erfahrung sich auf Industrieplörre aus dem Supermarkt beschränkt, ist mit einem Gyokuro überfordert. Sowohl gustatorisch wie zubereitungstechnisch. Das ist - entschuldige die drastische Metapher - Perlen vor die Säue geworfen. Mal abgesehen davon, dass ein Gyokuro, auch wenn er *nur* 30 € / 100g kostet, absolut kein Anfängertee ist - alleine schon die Idee, da mal eben einen Liter anzusetzen, fand ich schon recht erheiternd ... Nix für ungut - mein Rat: besorge Dir zwei, drei Tees in der Preisklasse um 10 € / 100g (das Ausgangsmaterial Deines Supermarkttees dürfte im Einkauf für den Hersteller noch um einige Größenordnungen darunter liegen) und experimentiere damit. Fange am besten mit Chinatee an, die sind hinsichtlich Aufgusstemperatur eher fehlerverzeihend als Japaner. Aufgussmenge eher in der Größenordnung ein Viertelliter (oder darunter) als ein Liter, solche Mengen sind einfacher zu handhaben. Wenn es Dir gelingt, damit etwas Trinkbares herzustellen und Du Erfahrungen gesammelt hast, werden sich Deine Qualitätsansprüche automatisch steigern - und Du bist dann auch in der Lage, Qualität zu erkennen und wertzuschätzen. Dann hast Du auch ein wenig das Handwerk gelernt, das man für die Zubereitung gehobener oder hoher Qualitäten braucht. Ansonsten - willkommen im Forum. Und: wir haben alle mal mit wenig bis gar keiner Ahnung angefangen . Es lohnt, sich da durchzubeissen (bzw. durchzuschlabbern) ... _()_
  10. 5 points
    Paul

    Teetrinken mit Peter Stanik (prSK)

    Bemerkenswert auch noch, daß die "Verkehrssprache" für zwei Tage Englisch war. Beeindruckend auch die kurze Meditationsphase während das Wasser im Tesubin heiß wurde. Besonderen Dank auch hier nochmals an Peter und seine Tees, von denen viele verkostete nicht auf dem Markt erhältlich sind. Leider brauch ich jetzt einen Furo und eine Tesubin
  11. 5 points
    Ich poste neue Einkäufe ja mittlerweile nur noch sporadisch, aber für dieses Stück könnte sich vielleicht der einte oder andere ebenfalls begeistern. Zumindest hat es mich sogleich gepackt. Da ich ansonsten schlichte Objekte vorziehe, ist diese Chawan eigentlich eher eine Ausnahme. Dennoch hat mich die Kombination von traditionellen Oribe Motiven mit zeitgenössischen Einflüssen überzeugt. Die Schale stammt von Fukami Fuminori, einem eher jüngeren Künstler (1980), welcher unter anderem auch als Illustrator tätig ist. Die hölzerne Box wurde mit dem gleichen (handgemalten) Hauptmotiv versehen. Eine tolle Sache für all jene welche kein Japanisch verstehen.
  12. 5 points
    nemo

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Bei mir ist zur Zeit Probenvernichten angesagt, da die Schränke einfach viel zu voll mit "Kleinkram" sind. Und da mich seit ein paar Tagen Halsschmerzen plagen, werden trotz der Außentemperaturen vor allem wärmende Tees ausgetrunken. Vorzugsweise also eher höherer Röstgrad und/oder gereiftere Tees. Einer der altehrwürdigen Vertreter landete eben vor dem anstehenden eSport-Abend im Schälchen: Der 1980er Formosa Dong Ding Qingxin von @teekontorkiel. Besser hätte die Wahl nicht ausfallen können: Energiereich, wohltuend von innen wärmend und intensiver Geschmack mit leichter Süße, fruchtigen Aromen und angenehmer Würzigkeit. Ein toller Tee, der mich nach und nach immer mehr begeistert hat...
  13. 5 points
    KlausO

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Steinacher Hausbräu, naturtrüb, Bad Waldsee. Süsslich, süffig.
  14. 4 points
    Joscht

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Yi Wu "Yi Bi Village" Autumn 2017 - Yunnan Sourcing Mild, floral, regelrecht süffig, harmonisch. Ich fühlte mich sehr umschmeichelt und habe radikal die Ziehzeit verdoppelt, um vielleicht noch etwas mehr vorzukitzeln. Aber denkste, ein sehr standhafter Tee, er wurde noch harmonischer, nur noch ausgewogener, als würde man nur noch weiter die Tür öffnen, aber es hätte gereicht, durch den Spalt zu schauen. Nach 8 Aufgüssen machte ich Schluß. Wieder so ein Tee, um Freunde nicht zu verschrecken. Und das meine ich durchaus in einem sehr positiven Sinne. 250g für 25,91, also nach Zoll und Handlungskosten ca. 28€. Ein sehr sehr guter Kurs. Die Blätter kamen ins neue Kännchen von Jan Pávek. Das kann sich schon mal bekannt machen. Ca 130ml. Das Kännchen ist toll. Die Schälchen von ihm, nun, sie werden auch ihren Zweck erfüllen. Sie sind mir zu gefällig. Ich habe bei Pávek direkt bestellt und werde nun auf ein unter 100ml-Kännchen lauern.
  15. 4 points
    phoobsering

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Feng Huang Shan Ya Shi Xiang Dancong... hmm ein oolong der folgendermassen betitelt wird vom vertreiber: Quelle: https://www.yunnancraft.com/en/oolong-tea-fenghuangshan/ya-shi-xiang-green stimmt.. oder einfach nur:
  16. 4 points
    2015 YS Yang Luo Han....toller Shou!
  17. 4 points
    Joscht

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Da ist heute ein Schwung Tee in meinem Briefkasten gelandet! Danke @chenshi-chinatee! Fangen wir an: Fuhai 7576 (SHU) 2004 Shu ist nicht so meins, aber wie mit allen Dingen, die nicht sofort gefallen, in ihnen wohnt eine Assoziation und eine Erinnerung und vielleicht auch darin der Grund fürs Nichtgefallen. Shu erinnert mich immer so ein bißchen an Karamellbonbons in den 70igern in der ddr oder - noch schlimmer - an russisches Konfekt. Schwer zu beschreiben, was da abgegangen ist, süß reicht eben nicht, da war eben immer noch ein Mißton dabei, die hatten es einfach nicht drauf wie es Werthers Echte konnten oder Nimm2 oder ToffeeFee. So ist das mit dem Shu und mir: Ich schmecke und denke, warum ist denn das so süß, so weich, samtig regelrecht, auch voll, aber warum will mir diese Süße, dieses Volle, den eigentlichen Geschmack überdecken. Den Geschmack nach Medizin. Hm. Kindheit ist ja nun schon einige Jahre vorbei und ich kann mich dem Thema recht entspannt nähern. Vielleicht sieht man es in den Fotos. Möglicherweise ist das ein richtig guter Tee, wenn man diese Richtung eben mag: Süß, schwer, immer noch mit Nuancen. Und optisch ein Gedicht. Schaut mal diese Farbe! Die Fotos sind ooc, das spricht für sich.
  18. 4 points
    doumer

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Nachdem ich meinen Server seit Ende letzter Woche endlich erfolgreich umgezogen habe, hier endlich mal wieder ein Beitrag zu einem tollen Tee, den wir auch letztes Wochenende schon hatten: Der 2018er Mao Man E Maocha von prSK. Wie der 2018er Lao Man E Bing ein wunderbar ausbalancierter Lao Man E, der genau wie von Peter beschrieben eine Stufe milder und zarter ist, als der Bing. Hier steht vor allem die tolle samtige Textur und die Kraft des Tees im Vordergrund und obwohl die typische Bitterkeit definitiv vorhanden ist, ist sie in keinster weiße "beissend" oder aggressiv sondern trägt zu dem lang anhaltenden bitter-süßen Charakter bei.
  19. 4 points
    Paul

    Chaxi in Europa

    Häkeldeckchen hatte ich unter der Vase, hab es aber für das Photo für @Joscht weggenommen.
  20. 4 points
    Sich vorstellen ist keine Selbstoffenbarung sondern ein Gebot der Höflichkeit und allgemein usus in diesem Forum
  21. 4 points
    seika

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Anima_Templi hatte vor einiger Zeit einen Sencha aus Zairai-Material von Yutaka-Tee vorgestellt, der mich sehr interessiert hat. Hier sein Bericht zu diesem Tee. Den Beschreibungen nach dürfte das ein Tee nach meinem Geschmack sein, und so kam er dann vor knapp einem Monat zu mir. Mittlerweile ist er aufgebraucht. Da ich zur Zeit noch 5 andere Grüntees offen habe, war das für 80g schon recht schnell. Mitunter habe ich mehrmals täglich getrunken. Hier im Bild die vorletzte Portion. Das erklärt vielleicht, warum etwas mehr Bruch dabei ist, als bei Animas Bild. Auffällig auch bei mir die (vielen) hellen Stengel. Der Duft, den sie verströmen, fand ich ungewöhnlich, florale Anklänge waren dabei. Nich ganz so ausgeprägt, wie bei einem japanischen Ōlong, den ich hier habe, aber schon ein wenig in die Richtung. Aufgegossen habe ich ihn unterschiedlich, anfangs mit 70-80 Grad heißem Wasser (100ml) und einer Ziehzeit von ca. 45 Sekunden. Dosierung schätze ich auf etwa 5g, habe aber nicht gemessen. Nach und nach bin ich aber dazu übergegangen ihn heiß und kurz aufzubrühen, also 90 Grad Wasser und kürzeren Ziehzeiten, ca. 20-30 Sekunden. So kam für mich der Duft besser zur Geltung. Und unkomplizierter ist es so auch. Bitterer wurde der Tee dadurch übrigens nicht, auch nicht, als ich mal vergessen habe zeitig abzugiessen. Für mich ein Tee, den ich auch gut nebenher trinken kann, da unkompliziert in der Zubereitung und er sich auch für etwas grössere Mengen (150-200ml) sehr gut eignet. Sehr gerne habe ich ihn in dem hier abgebildeten Hagi-Becher getrunken. Zum Abschluss noch ein Blick auf die nassen Blätter nach dem zweiten Aufguss. Ist für mich ein Tee, den ich eher im "leichten" Spektrum ansiedeln würde, d.h. eher wenig Körper, Umami, Süße und Bitterkeit. @Anima_Templi war zumindest was die "Leichtigkeit" anderer Meinung, aber bei der "Würze" bin ich bei ihm. Die feine Würze und der schon angesprochene Duft waren für mich die zwei Punkte, die diesen Tee von anderen Tees gleicher (Preis)Kategorie abhoben. Hat mir gut gefallen. Danke für den Tip @cml93
  22. 3 points
    AnTuras

    Wien - Channagasse Teehaus

    Nachdem ich im Rahmen meines Wien-Aufenthalts natürlich auch im Teehaus Channagasse vorbeigeschaut habe, möchte ich für die Interessierten kurz berichten. Der Laden ist sehr schön eingerichtet und bietet ein angenehmes Ambiente für den Tee. Die Auswahl an Tees ist groß, aber der Chef des Hauses war sofort mit Informationen zur Stelle um die Auswahl zu vereinfachen. Wir haben uns nach meiner Auswahl weiter ausführlich über Tee unterhalten. Die Mitarbeiter waren sehr freundlich und aufmerksam, sodass mir das heiße Wasser für meine Sessions nie ausgegangen ist. Anstelle des auf dem Bild von @Lateralus abgebildeten Kännchens habe ich auf meine Bitte hin einen Gaiwan für das Gong Fu Set bekommen. Die beiden Shengs, die ich vor Ort probiert habe (Gushu Mao Cha, dessen Herkunft mir leider entfallen ist , 2017 He Bian Zhai Wild Arbor) waren sehr gute Tees. Am Ende habe ich Anbruch vom He Bian Zhai, einen losen Shu und mehrere Samples mitgenommen, die nun noch probiert werden wollen. Ich kann das Teehaus nur wärmstens empfehlen, ein Besuch lohnt sich in jedem Fall!
  23. 3 points
    doumer

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Auf Grund der aktuellen Arbeitssituation heute nur eine schnelle Session am Nachmittag mit dem 2012er Naka von Terre de Ciel: Klar und warm mit leicht bitter-adstringten sowie vor allem holzigen Noten. Ein netter semi-aged Sheng, allerdings für einen Naka überraschend schwach, kein Vergleich zu z.B. dem 2015er Naka von prSK. Fairerweise muss man aber auch dazu sagen, dass er sich mit seinen 6 Jahren so langsam in der "awkward" Phase befindet und preislich in einer anderen Liga spielt...
  24. 3 points
    Joaquin

    Interview mit mir

    Zur Klarstellung, diese Rubrik des Forums, welche auch nach Rücksprache mit vielen Benutzern gewollt war, dient genau solchen Beiträgen: Informationen von Händlern im Zusammenhang mit ihrem eigenem Gewerbe, die kein direktes Produkt- oder Dienstleistungsangebot sind, wie Tutorials, Aktivitäten, usw. Diese "Werbung" die hier am korrektem Ort eingestellt wurde ist in meinen Augen nicht das Problem, sondern eine zum Teil doch recht snobistische und herablassende Art einiger Kommentatoren. Weil mit der hier teilweise vorgetragenen Einstellung, könnt ihr auch meine Interviews in der Luft zerreißen. Das ist zumindest mein Empfinden, wenn ich einiges hier so lese.
  25. 3 points
    KlausO

    Interview mit mir

    Sorry, das Outfit geht aber so was von gar nicht.
  26. 3 points
    Quorton

    Eure neuste Tee-Anschaffung

    Nach dem Sturm an der Küste von Guangzhou/HK, ist endlich mein Paket aus Kunming von Chawangshop angekommen. Wenn es nicht der Zoll ist, dann der Sturm aber kann man ja nichts machen. Ich bin froh, dass es reibungslos angekommen ist. Ich habe nur ein Kännchen bestellt: ein altes dunkles Zini Kännchen aus den 90er, Fabrik 2 oder 5, 85ml. Hier ist der Innenraum: Und hier die spezielle Eigenschaft des Kännchens: ein eingeritztes Symbol für "Mond" am Deckel. Daher die hauseigene Appelation: "Mondkännchen" was meine Freundin ziemlich niedlich findet. Das Kännchen wird für meinen hohen Konsum an mittel bis dunkel gerösteten Oolongs verwendet. Ich freue mich die mit einen HK gerösteten TGY einzuweihen.
  27. 3 points
    miig

    Unangenehmer Geschmack bei Pu Erh Tee

    Premium Grade!
  28. 3 points
    Joscht

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Nun wollte der Zoll auch ein bißchen Geld bekommen und es hat genau 2 Monate gedauert, bis das Päckchen bei mir war. 2012 Hai Lang Hao "Yang Chun San Yue" - YS Ich bin dazu übergegangen, nicht mehr gar so hoch zu dosieren und lieber im Kännchen die Blätter gerade so im Wasser ziehen zu lassen. Dieser Tee kann ein proppe volles Kännchen vertragen. Der erste Guß ist nur holzig, der zweite holzig und irgendwie breit im Mund, schwer, etwas dumpf, keinesfalls verhuscht. Beim dritten Mal bleibt deutlich Holz, aber es wird irgendwie höher, so im Mittelbereich, was nach dem tiefen Klang in den ersten beiden durchaus als hoch zu bezeichnen ist. Spätere Güsse mit deutlich erhöhten Ziehzeiten (der neunte mit 3 Minuten), da bringt es noch etwas Süße. Aber sehr dezent. Ein schöner Tee. Nächstes Mal werde ich höher dosieren. Die Blätter kamen dann ins neue Kännchen. Das steht nun über Nacht. Nach 2 Enttäuschungen hatte ich eigentlich mich dazu entschlossen, nie wieder online ein Kännchen zu kaufen, aber irgendwie war da wohl ein Mausklick dazwischen... Gutes Mausklicken! Mit 190ml ist es ein bißchen größer, sehr sauber gearbeitet und haptisch ein Vergnügen. Ich würde in Deutschland einen fairen Ladenpreis von 200 bis 220Euro annehmen. So ist es für die Hälfte zu mir gekommen, wenn ich großzügig Porto und Zoll hinzurechne.
  29. 3 points
    Nira

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Shanlinxl High Mountain Baked Oolong Lot 660 von TTC Toller Oolong anfänglich intensiv brotig, einige Aufgüsse später weicht dies einer satten Fruchtigkeit. Nach dem 7 Aufgusss bleibt davon nichts mehr zu schmecken....er wird deutlich „grüner“. Spannender Tee!
  30. 3 points
    Getsome

    Unangenehmer Geschmack bei Pu Erh Tee

    Das ist @Paul's Art Menschen mit einem wohlmeinenden Handschlag zu begrüßen. Er möchte damit zum Ausruck bringen, dass deine Probleme mit dem Tee mit einer an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit daran liegen, dass der Tee von geringer bis sehr geringer Qualität ist. Sollten die Tipps wie das Waschen nicht helfen, dann bleibt dir keine andere Wahl als damit zu leben oder den Tee so weit als möglich wegzuwerfen. Ist uns allen schon passiert.
  31. 3 points
    manic11

    Hallo aus Südbaden

    Hallo zusammen, ich lese hier im Forum schon seit einigen Monaten mit und habe mich heute registriert. Ich heisse Matthias und bin 50 Jahre alt. Ich wohne in Bad Säckingen direkt an der Schweizer Grenze in der Nähe von Basel. In unserer Familie wurde schon immer Tee getrunken. Schon als Jugendlicher freute ich mich immer auf die Probierpakete von Paul Schrader (Ceylon, Assam, Darjeeling, etc.). Durch meinen beruflich bedingden mehrjährigen Aufenthalt in Singapur bin ich zum ersten Mal mit Oolong (Tie Guan Yin) in Berührung gekommen und auch auf die Zubereitungsweise in kleinen Tonkännchen. Als Hochzeitsgeschenk gab es dann auch das erste Gong Fu Cha Set. Zurück in Deutschland wurde es dann leider nicht mehr so häufig genutzt und es gab dann wieder mehr Schwarztee. Vor einem halben Jahr ist die Leidenschaft für Tee aus China und (neu auch) Japan wiedergekommen. Zur Zeit probiere ich mich durch verschiedene japanische Grüntees und vorallem Oolongs aus China und Taiwan. Erste Versuche mit Sheng Puerh habe ich auch schon gemacht. Jedoch gibt es bei den Oolongs noch so viel zu probieren. Zur Zeit probiere ich mich bei den Oolongs von Atong Chen durch. Das Forum war und ist mir eine große Hilfe. Soviel geballtes Wissen - viele meiner Fragen wurden bereits beantwortet. Ich freue mich auf regen Austausch mit euch. Herzliche Grüße, Matthias
  32. 3 points
    Helmi

    Eure neuste Tee-Anschaffung

    Hallo zusammen, hier ist eine Zusammenfassung meiner letzten Einkäufe. Diesmal bewusst keine Bestellung außerhalb der EU, da ich keine Lust auf einen erneuten Gang zum Zollamt habe. - von TKK zwei Japaner von Marimo und einen Formosa Gui Fei von Atong. - von Puerh.sk eine kleine Tee-Auswahl, sowie dieses gewichtige Pu'erh-Messer. - nach längerer Abstinenz mal wieder beim Hamburger Teespeicher bestellt (je einen 100g-Minifladen Weißer Tee und Pu Erh Wild Arbor ) - meine erste Bestellung beim "Teekenner" (Gaba Oolong aus Taiwan, 100g-Cake Menglian Sheng 2016).
  33. 3 points
    Getsome

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Hier kommt der Gu Shu Shu Shu Shu Gute Nachtzug Das ist der erste Einsatz meines zweiten Cakes von @chenshi-chinatee's Herbst Bulang 2016. 4,5g auf 100ml. Nach den ersten 3 Aufgüssen hätte es auch ein Gramm mehr sein dürfen. Da es sich um meinen ersten (bewussten) Bulang handelt, kann ich nicht sagen wie er im Vergleich zu einem Frühlingstee abschneidet. Er schmeckt leicht grasig und mineralisch hinterlässt zuerst ein trockenes Mundgefühl, dass eine ganz leichte mineralische Süsse an den Zähnen hinterlässt und wird dann durch ein gleichmäßig trockenes und feuchtes Mundgefühl abgelöst. Hauptsächlich ist der Geschmack durch Würze in Verbindung mit etwas Astringenz geprägt. Die Würze genauer zu beschreiben fällt mir immer noch schwer.
  34. 3 points
    Auf dieser Stelle ist es noch vielleicht interessant ein paar zusätzliche Informationen zu bringen. Ich habe große Probleme mit der Gegenüberstellung von "westlicher Methode" und "Gongfu Cha". Wie definiert man diese Methoden? Das hängt von den üblichen Gebrauch. Un dhier kommen wir zum ersten Problem: wenn man es nur aus einen technischen Aspekt sieht, ist die "westliche Methode" eigentlich nur viel Wasser auf weniger Tee und nur einmal (oder zwei mal) aufgegossen. Man kann nochmal die Idee mit den Zusatz von Milch und Heutzutage noch irgendwelche aromatischen Zusatz. Gongfu Cha hingegen wird als "traditionelle" Methode Chinas dargestellt. Eine Methode die auf sehr viele Aufgüsse mit kurzen Ziehzeiten und kleinen Gefäßen basiert. Es gibt aber sehr viele Probleme mit dieser Darstellung der Sachen. Man merkt schon an den Bildern von nachmachenden Europäern die du verlinkt hast, die Gefäße sind ja gar nicht so klein. Dafür gibt es auch einen Grund. Die Gefäße in der Ming-Dynastie waren eigentlich enorm. Und daraus ergab sich auch der dementsprechende Teekonsum. Man muss nicht vergessen, dass bis zu Qing-Dnastie und der Erfindung von Oolongs im Wuyi-Gebirge, die chinesische Schikeria würde hauptsächlich nur grünen Tee trinken. Ein paar Schriften aus der Zeit helfen uns da ein bisschen weiter. Meistens erfolgte die Teezubereitung so: Tee rein, Wasser rein, Wasser sofort raus in das Geschirr, alles wider rein, ziehen lassen für eine gewisse Zeit, servieren. Es wurde empfohlen einen zweiten Aufguss zu machen aber es wurde vor dem dritten gewarnt, er wäre schwach. Die Größe der Kannen verkleinerte sich auch zum Teil von den enormen Gefäßen aber wir sprechen in der Qing-Dynastie immer noch über 200ml Dinger die dann als klein gelten. Kann man gut an den Bildern sehen. Auch das trinken aus den neu erfundenen Gaiwan verbreitete sich in der Ming Dynastie um Hangzhou herum. Noch Heute ist das dort die "traditionelle" Methode für Longjing: Blätter ins Glas und nippen. Also der Mythos von der traditionellen Gongfu Cha Methode ist erstmal nicht wahr. Aber was ist denn mit den puren Teegenuss und der Einstellung? Damit tue ich mich auch schwer. Natürlich gab es in der Song-Dynastie und auch in der Ming-Dynastie absolut begeisterte Tee-Conaisseurs die die an die Sache wie Zigarren oder Wein in Europa angegangen worden sind. Das Problem damit ist, wir reden hier von einen kleinen Teil der Bevölkerung die sich so ein Hobby leisten konnte: Bürokraten, Künstler und die gebildete höhere Schicht die eh nichts anderes zu tun hatte als irgendwelche Entschuldigungen zu finden um ins Wuyi-Gebirge zu fahren um da sich mit Tee zu füllen und an irgendwelchen gelegentlichen Partys teilzunehmen. Die breite Bevölkerungsschicht hatte aber ein bisschen andere Angewohnheiten. Man weißt darüber gut bescheid da die Gebildeten immer sehr herablassend über diese Praktiken geschrieben haben. Sehr populär war Tee mit Früchten drin. Oder parfümiert mit getrockneten Früchten oder Blumen. Und das alles wenn man schweigt über die weite Gegenden wie Tibet oder sogar Sichuan wo man dann schon fermentierten (hei cha?) Tee mit Butter und anderen Zeug vermischt hat. Aber jetzt kommt die ultimative Barbarei: in der Qing-Dynastie war Tee mit Milch weit verbreitet. Sogar der Kaiser Kangxi trank Tee mit Milch! Keine Angst, er trank auch hochwertigen Grüntee aber man muss nicht vergessen es handelte sich um eine brandneue Manchu-Dynastie die großflächig ihre Kultur eingeführt hat. Auch den barbarischen Tee mit Milch. Natürlich bei den gebildeten Han-Chinesen blieb purer Tee das beste aber trotzdem! Was ist den Gongfu Cha? Eine nicht so alte Teochew Tradition die sich lokal verbreitet hat. Und dann in den 70er von Taiwan mit Senchado vermischt. Der Virus der traditionellen Rückbesinnung hat dann Irgendwie es geschafft, dass Gongfu Cha zu "traditioneller" chinesischer Methode geworden ist in den Augen von vielen. Quellen für meine Aussagen: Mair, Victor H. und Erling Hoh. 2012. The True History of Tea. London: Thames and Hudson Ltd. Benn, James A.. 2015. Tea in China: A Religious and Cultural History. Honolulu: University of Hawaii Press. und primäre zeitgenössische Quellen die dadrin zu finden sind. Hier die Quelle für Gongfu Cha: http://www.marshaln.com/2016/03/a-foreign-infusion/ in der der Artikel verlinkt wird. Zusätzlich empfehle ich ein paar Videos. Es gibt ein Kreis von Sinologen in Venedig die Tee sehr toll finden und jedes Jahr ein Kolloquium über Tee veranstalten. Dabei ist interessant, dass sie aus der Perspektive von Tee-Trinkern in die Thematik reingehen was für uns ja wirklich etwas bringt. Der gesamte Kanal sind hauptsächlich Videos aus den Kolloquien. Ich habe mich in meinen Text natürlich auf den losen Tee fokussiert, es gibt aber auch andere Methoden in der chinesischen Geschichte. Es ist nun so: Gongfu ist nicht unbedingt traditionell chinesisch, und "westlich" ist auch nicht unbedingt tatsächlich westlich.
  35. 2 points
    St.Millay

    Grüntee Neuling

    Das Problem hier ist eher, dass du dich auf eine Menge pro Aufguss festlegen zu wollen scheinst. "Asiaten" würden kaum 20 Gramm für die Zubereitung einer "Portion" verwenden. Einen guten Tee (auch schwarzen) kann man viele Male aufgießen. Wenn du 5 Gramm auf 100 ml nimmst und diesen mindestens fünf Mal aufgießt, du 500 ml und mehr. Bei einem Kaltaufguss bekommst du aus 5 Gramm sogar zwei oder drei Liter, wenn du ihn zwei/dreimal über Nacht ziehen lässt. Das heißt, dass du mit diesen Zubereitungstechniken nicht unbedingt weniger Tee erhältst, die Menge aber stattdessen über mehrere Aufgüsse verteilt ist.
  36. 2 points
    Teelix

    Zoll und chinesischer Tee

    Ich habe mal recherchiert und einen Präzedenzfall gefunden, in dem Antidumpingzölle auf Kunsthandwerkliche Fliesen aus China erhoben wurden: Hier kann man lesen, dass diese Zoll-Erhebung letztendlich nicht rechtens war. (Der Zoll selbst jedoch hat natürlich erstmal pro forma den Antrag der Klägerin abgelehnt. ) Ich werde es also mit ähnlicher Argumentation und Erwähnung des Falles (inklusive Fallnummer) über die Erstattung versuchen. Übrigens habe ich Scott gestern Abend nochmal geschrieben. Das hier war seine Antwort:
  37. 2 points
    Paul

    Zoll und chinesischer Tee

    Ist der Versuch eines Steuerbetrugs und strafbar!
  38. 2 points
    Joaquin

    Musik-Ecke

    Ist mag ja auch gute Coverversionen wenn sie mal in einer recht ungewöhnlichen Instrumentierung daher kommen
  39. 2 points
    Stiefelkante

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Hurra! Thai-Tees Ich habe meiner Mutter mal dein Bild geschickt und sie meinte, dass der Tee aus Lampang komme, eine Stadt bei Chiang Mai. So wie ich das mitbekomme ist Thailand ja momentan erst eine aufstrebender Teeproduzent. Da gibt es meist zwei Probleme: Junge Pflanzen (nicht älter als 50 Jahre) und fehlende Expertise bei der Produktion. Ich hatte ja in Kassel einen Jin Xuan aus Thailand mit und der hat leider nur superfrisch den wahnsinnigen Geruch, konnte ihn nicht lange bei sich halten. War aber auch recht ausdauernd mit einem angenehmen, wenn auch sehr zarten Oolonggeschmack. Mittlerweile habe ich noch 2 weitere Oolongs aus Thailand durch meinen Gaiwan gejagt und da bestätigt sich das Bild. Meine Eltern waren ja erst diesen März in Thailand und Tee scheint dort nach wie vor eine Nische zu sein. Doch da viele Flächen staatlich subventioniert werden, um vom Rauschmittelanbau auf Tee umzuschwenken, wird sicherlich die nächsten Jahre das Angebot wachsen und die Expertise nachziehen. Ich meine, dass diese staatlich subventionierten Geschichten auch alle HACCP geprüft und auf eine Art "organic" zu seien. Ontopic: Momentan gibts wieder mehr Sheng, gestern einen Haiwan, bei dem ich mir fast meine Pu-Erh Nadel verbogen hätte... Der hatte schöne Rauch- und Tabaknoten. Irgendwie bin ich momentan jedoch nicht in der Stimmung mich tiefergehend mit Tees auseinanderzusetzen, da fehlt mir derzeit die Ruhe. Jetzt gerade trink ich etwas Kräuter Chai von TKK, der so mein koffeinfreier Favorit ist und bald nachbestellt werden muss. Jaaaa, ist Tisane und kein Cha
  40. 2 points
    Lateralus

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Ab heute trinke ich mich durch meine TTC Probierpakete. Da das Thema Oolong neu für mich ist, bin ich schon sehr gespannt. Meine zufällige Wahl fiel heute auf den Dong Ding Lot 635, welchen ich mit 5g, 100ml, 90°C bei 90s zubereitet habe. Ich wusste nicht so recht was mich erwartet, da ich es vermeide mir Beschreibungen durchzulesen. So richtig positiv war ich nicht überrascht. Das Rohmaterial hat betörend gerochen, aber der Tee hatte eine alles überlagernde Note nach Brotkruste. Nein, das gefällt mir gar nicht. Bin schon gespannt ob alle Dong Dings diese Note haben... nach dem 4. Aufguss:
  41. 2 points
    Roberts Teehaus

    Interview mit mir

    Hallo Leute, ich habe auf dem Youtubekanal "Raw Spirit - in Liebe erLeben" ein Interview zu meinem Shop https://www.roberts-teehaus.de/ gegeben. Das Interview findet ihr hier: Über eure Meinung zu dem Interview würde ich mich freuen. Liebe Grüße Robert
  42. 2 points
    Paul

    Chaxi in Europa

    Noch'n Chaxi? Autumn Leaves Im Gaiwan 2018 Lao Man E Gushu von: http://www.pu-erh.sk/product/maocha-gushu-laomane18/ Gaiwan: 50 cent Flohmarkt Vase: Japan 50 er Jahre für den Export gemacht Wasserkessel: Holland 50 er Jahre Brauchwasserschale: Seladon aus Schwaben/Amerika und im Hintergrund spielt Peanuts Hucko: https://www.youtube.com/watch?v=pZayIPKYZmo
  43. 2 points
    seika

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Helmi Danke für den Bericht und die Bilder. Der erste Gedanke, als ich den Namen des Tees im Titel gelesen habe: Ōlong Tamaryokucha. Was‘n das? Scheinbar weiß es aber der Tee auch nicht.
  44. 2 points
    Helmi

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Suikyo Woodwind Oolong Tamaryokucha von Marimo Ich habe inzwischen ein gutes Dutzend Aufgüsse von diesem Tee getrunken. Meines Erachtens tendiert der Geschmack eher in Richtung "Tamaryokucha" als in Richtung "Oolong". Ein typischer Oolong-Charakter läßt sich höchstens im "Abgang" erahnen. Ich habe über 4 g in ein 160 ml Kännchen gegeben. Ziehdauer betrug für den 1. Aufguss ca. 70 Sekunden und mind. 20 Sekunden für den 2. u. 3. Aufguss. Marimo empfhielt eine Wassertemperatur zwischen 70 und 85 Grad-Celsius. Bei 70 Grad empfand ich die Aromen als viel zu "flach". Deshalb bin ich schnell auf eine Aufguss-Temperatur von rund 80 Grad-Celsius übergegangen (demnächst werde ich es mal mit 85 Grad-Celsius versuchen) . Trotzdem bilden sich kaum störende Bitterstoffe. Der Gesamteindruck bleibt eher mild, "lieblich" und zartherb. Ein ganz nettes Geschmackserlebnis.... trotzdem werde ich diesen Tee wohl nicht erneut kaufen.
  45. 2 points
    doumer

    Teetrinken mit Peter Stanik (prSK)

    Vielen Dank an alle Teilnehmer und natürlich vor allem an Peter – das war ein super spannendes, lehrreiches und entspanntes Treffen, das ich um nichts missen möchte Schade für all jene, die nicht kommen konnten
  46. 2 points
    Joscht

    Huang Pian

    Haben sich die Zeiten geändert. Heute nur das beste für den Bauern und alles danach trotzdem wie das beste verkaufen.
  47. 2 points
    AnTuras

    Offene Rhein-Ruhr-Treffen

    Ich wäre grundsätzlich dabei; käme dann auf den Termin an.
  48. 2 points
    Getsome

    Teegrüsse von unterwegs (Ausflug/Reise/etc.)

    Das Bild stammt von meinem heutigen besuch im Teehaus des Mannheimer Luisenparks. Eigentlich wollte ich schon vor zwei Wochen hinfahren, aber da kam etwas dazwischen und das angekündigte sonnige Wetter gab den Ausschlag heute zu fahren. Der Trip begann schon bescheiden, weil der Zug für die gesamte Fahrt so voll war, dass nicht mal lesen möglich war. Die Entschädigung dafür wartete beim Teehaus in Form eines Mandolinenkonzertes. Wovon noch das letzte Stück und die Zugabe gespielt wurde. Was nicht meine Musik ist , aber es hat mir so gut gefallen, dass ich gerne von Anfang an da gewesen wäre. Nun zum Tee: Bestellt habe ich einen Long Ling und war danach positiv überrascht. Das Teehaus hatte ich in guter Erinnerung war aber das letzte und einzige Mal vor 7 oder 8 Jahren dort. Damals war der Besuch ein Eckpfeiler meiner Teereise. Als ich aber heute die Karte las war mir klar, dass sie natürlich für Einsteiger planen. Es hat auch nicht geholfen, dass die Frage nach der Art des angebotenen Pu erh mit "Das ist ein starker Tee" beantwortet wurde . Aber der Tee war angenehm nussig, blumig und etwas süss. Gebrüht wird Grandpastyle und dementsprechend aus dem Gaiwan getrunken. Spätere Aufgüsse waren hauptsächlich süss. Die Atmosphäre ist durch das Teehaus und den Garten sehr angenehm, aber alleine 8 Euro Eintritt in den Park zu zahlen um das Teehaus erreichen hindert mich daran dort häufiger hinzugehen. Es macht übrigens riesen Spass den anderen Leuten beim Trinken des Tees zuzusehen. Einerseits sieht man wie man sich selbst mal angestellt haben muss und andererseits hat man das Bedürfnis an den Tisch zu gehen und zu sagen "Geh weg du kannst das nicht!". Nein man möchte einfach kleine Tipps geben. Das wundert mich übrigens sehr: Die Besitzerin (Vermutung) meinte zu mir ich müsse bereits häufiger Tee getrunken haben, einfach weil ich weiß wie der Gaiwan zu gebrauchen ist und mir nicht die Finger dabei breche. Wieso bietet man den Gästen keine Hilfestellung an? So Kleinigkeiten wie das Platzieren des Deckels damit man sich beim Teetrinken nicht wie ein durch Plankton schwimmender Blauwal vorkommt. Gerne hätte ich noch einen der Oolongs probiert, aber die Bahn wartete.
  49. 2 points
    Mit Thermoskanne, Qing Xin und der neuen Kuai Ke Bei (beides von @nannuoshan) heute einer der letzten sonnigen Tage in den Dolomiten.
  50. 2 points
    Lateralus

    Wien - Channagasse Teehaus

    Es ist wirklich ein sehr schöner Laden und ich bin heilfroh dass es sowas endlich in Wien gibt!
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