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  1. 11 points
    Competition Grade Tamaryokucha via @cml93 Meine bisherigen Erfahrungen mit dieser Art Tee waren nicht sehr positiv. Wie meist bei den Tees von yutaka, zeigen Sie mir ganz neue qualitative Dimensionen auf. So auch bei diesem. Das trockene Blatt duftet tieffruchtig und süß. Von der Röstung merkt man erstmal gar nichts. Dies ändert sich bei den ersten Aufgüssen. Primär zeigt sich eine feine nussige Note. Nach dem schlucken kommen leckere fruchtige Noten bei jedem Ausatmen zu Tage. Perfekte Balance! Außerdem schönes, nicht zu schweres Umami. @cml93's vorgeschlagene Aufgussparameter treffen auch hier wieder voll ins Schwarze und holen das gesamte Spektrum aus den Blättern. Danke für diesen tollen Tee, der mir gezeigt hat, wie lecker diese Teesorte sein kann.
  2. 10 points
    Lange habe ich im Stillen gehofft, dass es einmal mehr als "nur" Schalen aus dieser Serie geben wird. Nun hat der Künstler mein Hoffen erhört und ich bin happy. Ein Hakeme-Set von Jiri Duchek. Um den positiven Effekt dieser Glasur, weiß ich schon eine ganze Weile, da ich bereits zwei kleine Schälchen mit dieser Glasur besitze. Der Tee wirkt dadurch voll, rund und weich. Vor allem älterer Pu schmeckt daraus ganz vorzüglich. Deswegen war mir klar, sollte Duchek irgendwann Kannen mit dieser Glasur machen - welche ich übrigens auch optisch mit am ansprechendsten von seinen Arbeiten finde - werde ich nicht lange zögern. Das Kännchen fast in etwa 120ml, so auch die neuen größeren Schalen. Der Pitcher hingegen, ist mit seinen ca. 200ml Fassungsvermögen bewusst größer gewählt, dass der Tee schnell auf Trinktemperatur abkühlen kann. Er hat außerdem eine sehr interessante konvexe Formgebung, die mir sehr gut gefällt. Dies ist außerdem das erste Duchek-Kännchen meiner Sammlung. Auch wenn die Verarbeitung nicht an Pavek heranreicht, bin ich doch sehr zufrieden. Duchek hat einfach einen anderen "Approach" als Pavek, mehr in Richtung Bero, was seinen Stücken viel Charme auf einer anderen Ebene verleiht. Leider muss die erste Session wegen der momentanen Temperaturen wohl bis morgen warten, aber ich freue mich schon sehr darauf.
  3. 8 points
    Nach dem indirekten Tipp von @Anima_Templi stelle ich hier auch mal mein neu erworbenen Echizen Shiboridashi aus der selben Quelle vor: Ein sehr gewichtiger Echizen Shiboridashi von Nobuyasu Kondô, von dem ich bereits eine wunderbare Kyusu habe, allerdings trotz der Größe/des Durchmessers auf Grund der sehr flachen Form eine recht geringe Füllmenge von 60-70ml hat, ideal um darin auch Puerh zu brühen (was in der >220ml Kyusu nicht wirklich oder nur unter heftigem Materialeinsatz möglich wäre), denn so unorthodox das auch klingen mag gefällt mir das Ergebnis von Sheng in Echizen sehr gut (mehr Breite, während auf Grund der Ascheglasur verhältnismäßig wenig beschnitten wird). Die Größe, das Gewicht und die raue Ascheglasur gibt dem Stück ein sehr tollen archaischen Charakter - auch wenn alleine der Deckel mehr wiegt als das komplette Kännchen von Jan Pavek mit ähnlicher Füllmenge (60ml). Dazu ein im Verhältnis genau so wuchtiges Bizen-Teeschälchen von Fujiwara Akira, welches interessanterweise innen glasiert ist, um das Ergebnis des Echizen-Aufgusses nicht noch weiter zu verändern. Die Glasur hat das Schälchen auch dringen nötig, denn es ist aus fast unverarbeitetem Berg-Ton, den Akira in der nähe seines Ateliers selbst abbaut (im Gegensatz zu dem sonst üblicherweise für Bizen Stücke verwendetem Ton aus Reisfeldern): Der ist durchlässig wie ein Schwamm (wer schon mal ein nur leicht/teilglasiertes Hagi Stück verwendet hat weiß was ich meine)! Und selbst mit Glasur schwitzt das Schälchen ziemlich, aber das wird sich im laufe der Zeit geben.
  4. 7 points
    Die Echizen-Houhin ist wunderschön und sehr aussagekräftig; ein Stück, auf das ich positiv "neidisch" werde @Anima_Templi!!! Mein Teetisch hat auch Zuwachs erfahren, ich möchte die nächste Teestufe erklimmen und mehr Ruhe in die ausgiebigen Teesessions bringen (bleibe morgens vermutlich noch herkömmlich beim Wasserkocher... aber wer weiß ?). Habe die Sonderaktion bei pu-erh.sk genutzt und einen ( eine?!) Tetsubin erstanden, heute kam das gute Stück und wurde gleich gefeiert mit Rareness 5 Autuum ☺️ . Vielen Dank für die hilfreichen Tipps in Bezug auf eine brauchbare Einzelheizplatte ( lustigerweise bin ich zwar bei der Marke geblieben, aber es wurde ein komplett anderes Modell) an @doumer und @Anima_Templi Ich werde berichten, ob und wie sich mein Teeleben dadurch verändert, jetzt wird erstmal experimentiert
  5. 7 points
    Lateralus

    C/2020 F3 (Neowise)

    Ich würde euch gerne darauf aufmerksam machen, dass derzeit der Komet C/2020 F3 (Newowise) am Anfang der Morgendämmerung und paar Tage später auch am Ende der Abenddämmerung mit freiem Auge sichtbar ist. Das kommt nicht oft vor und ist ein Ereignis das man mal gesehen haben sollte. Man benötigt lediglich gute Horizontsicht Richtung Norden bei möglichst wenig Licht in der direkten Umgebung. Ein Landhimmel ist natürlich optimal, aber ich konnte ihn gestern und vorgestern von Wien heraus tadellos beobachten. Ein Fernglas erleichtert die Beobachtung. Hier gibt es weitere Informationen und Karten die das Auffinden erleichtern: https://www.waa.at/hotspots/kometen/c2020f3/index.html Derzeit muss man um ca 3:00 aufstehen, um beim Beginn der Morgendämmerung den Nordhimmel in Horizontnähe abzusuchen um den Kometen zu finden. Im Laufe der nächsten Woche sollte der Koment zu etwas humaneren Zeiten am Ende der Abenddämmerung sichtbar sein. Der Vorteil für den Hobbyfotografen ist, dass dies eines der wenigen astronomischen Objekte ist, für das man kein spezielles Equipment benötigt. Stativ + Kamera reichen vollkommen aus um das Ereignis abzulichten.
  6. 7 points
    2019er Naka "Zyklopen-Qi" par excellence. Wahnsinn, wie sich bei diesem Tee das Qi an einer Stelle konzentriert. Selbstverständlich auch äußerst wohlschmeckend. 🤤
  7. 5 points
    Shibo

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Goishi-cha via Thés du Japon Ernte: Juli '19 @Paul, @GoldenTurtle, @miig, @doumer: Hier die versprochenen Eindrücke. Dosiert mit ca. 2,5g auf 150ml. Entsprechend der hier und dort verlautbarten Warnungen habe ich aus reiner Vorsicht auf einen Tea Taster Cup zurückgegriffen. Keine Kreuzkontamination von dieser so eigentümlichen Ausgeburt unseres Lieblingsgetränks auf den unglasierten Deckel meiner Shiboridashi Solcherlei Hysterie einmal beiseite gelassen: Der Goishicha schmeckt deutlich gefälliger, als ich vermutet hatte. Eingestellt hatte ich mich auf eine intensive Säure in Richtung Kombucha, bekommen habe ich vordergründig erstmal eine fruchtige Zwetschgennnote. Dieser ist natürlich eine gewisse Säure inhärent und der Charakter des Tees ist schon durch eine markante Säuerlichkeit geprägt. Für mein Empfinden allerdings weniger zitrisch, sondern eher essigsauer und über weite Strecken auch an Hagebutte erinnernd. Dabei aber eben nicht zu aggressiv, sondern angenehm erfrischend. Dem zuträglich ist auch eine schöne Zimtigkeit, die sich nach dem Schlucken im Rachen ausbreitet. Daneben steht noch eine etwas eigene Note. Sie ist süßlich und erinnert mich entfernt an Fischsud (keinesfalls despektierlich gemeint). Insgesamt ist das natürlich schon ein sonderbares Aromenprofil, welches sich nur schwer mit den für Tee gängigen Konventionen - so es diese denn gibt - beschreiben lässt. Ich muss auch zugeben, dass ich zwar die restlichen "Briketts" mit Genuss trinken werde, von dem Gedanken an einen Nachkauf aber ziemlich weit entfernt bin - selbst unter der hypothetischen Prämisse eines günstigeren Preises. Der Charakter des Goishi-cha trifft einfach nicht das, was ich in einem Tee suche.
  8. 5 points
    Lateralus

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute fand der Changxing Lu Cha von Nanuoshan seinen Weg in meine Shibo. Ein schöner Tee bei dem ich aber bald schon bemerkt habe, dass er mich nicht ganz so fesseln kann wie die anderen aus dem Grünteesampler. Trotzdem kein schlechter Tee, ich würde ihn jederzeit dem edelsten in Scheiben gepressten Tee vorziehen 😋
  9. 5 points
    Hab mein Näschen gerade in ein Muster von Anima gesteckt, Kourogi Hongcha aus Japan im Darjeeling Style ... aaaaaaaaaha! Mal schauen ob Anima mir da nur einen unliebsamen Restposten untergejubelt hat! Nein, nein, das ist schliesslich ein Ehrencodex unter wahren Teeliebhabern: Keine faulen Tauschereien (Tees die man selbst nicht mag ohne dies explizit zu erwähnen mit anderen zu tauschen) Dat Zeuch sieht aus, als wär es schon mal aufgegossen gewesen und wieder getrocknet geworden (sowas tut ein richtiger Teeliebhaber nämlich auch nicht). Aber der Duft ist prächtig, wahrscheinlich hat Anima nach dem Trocknen etwas Teeodorant draufgesprüht, wahrlich ein Schelm (der passionierte Teeliebhaber sollte auch von dieser Praxis Abstand nehmen). Nun der erste Schluck ... geht runter ✌️ ... wahrscheinlich hat der Tee aromatisch aber viel davon profitiert, dass ich das Foto neben meinen schönen Balkonblümlein aufgenommen habe, ohne das wärs wohl nix geworden. Post scriptum: Tatsächlich spiegelt sich da unter der Oberfläche eine sanfte aber klare Darjeeling Note, jedoch mit deutlich weniger grünen Nuancen aufgrund der höheren Oxidation. Ein gelungener Tee, den sich auch die Inder mal als Bettlektüre vornehmen könnten. Danke dir Anima für die morgenländische Kostprobe. 😃
  10. 4 points
    Shibo

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Meine kleine Wanderung durch das Farmer Leaf Sortiment geht weiter. Der heutige Bericht umfasst zwei Etappen im entlegenen Ai Lao Shan. Dort liegt auf 2200m Höhe das namensgebende Geburtsdorf des Ao Ne Me 2020 und des Ao Ne Me 2018 Neglected Gardens. Ein Vergleich der beiden Tees ob des ähnlichen Terroirs bietet sich an. Unterschiede bestehen neben dem Jahrgang in der Beschaffenheit des Ausgangsmaterials (Gushu im Falle des '20er Jahrgangs vs. mittelalte (40-100 Lenze) Pflanzen im Falle des '18er Jahrgangs) und in der Art und Weise, wie die Gärten bewirtschaftet wurden. Das "Neglected Gardens" im Namen des '18er Tees weist auf eine relative Verwilderung des Gartens hin. Die Pflanzen werden nicht gedüngt (auch nicht organisch) und kaum beschnitten. Die Erde wird nicht aufgelockert und das Unkraut wird grötenteils sich selbst überlassen. So viel zum Hintergrund. Wie genau die landwirtschaftlichen Praktiken im Falle des '20er Jahrgangs aussehen, weiß ich nicht. Ob sie zu einem guten Ergebnis in der Schale geführt haben? Lest selbst: Der Ao Ne Me 2020 kündigt sich mit einem milden, süßlichen, aber auch ein wenig deftigen Aroma an. Grüne Bohnen kommen in den Sinn, unterlegt von einer dezenten, speckigen Rauchigkeit. Grüne Bohnen mit angebratenem Speck, wenn man so will. Das alles aber eher in verhaltenem Ausmaß. Am Gaumen legt der Tee dann einen Gang zu. Das Mundgefühl ist sehr schön buttrig und weich. Im Verlauf der Session wird der Mundraum immer mehr mit den Aromen des Tees ausgekleidet. Das angenehme Huigan stellt eine fließende Verbindung zwischen den einzelnen Schlucken her. Angenehm ist auch die spürbar energetisierende Wirkung des Tees. Während der Session werden die Atemwege immer freier und ich fühle mich aufgeweckt und konzentriert. Dieses Gefühl der Aufgewecktheit hat mich noch länger durch den Sonntag begleitet, an dem ich diese Notizen verfasst habe. Für mich ist der Ao Ne Me 2020 unter den bisher probierten der vielleicht schönste Tee aus dem Farmer Leaf Sortiment. Hier die bildliche Dokumentation der Session am Sonntag: Den Ao Ne Me 2018 Neglected Gardens hatte ich nun heute zum zweiten Mal im Kännchen. Während ich bei der ersten Session ziemlich überzeugt von ihm war, bin ich heute etwas kritischer. Zunächst ist einmal festzuhalten, dass die beiden Tees, trotz gleicher Herkunft, recht wenig gemeinsam haben. Nach meinem Empfinden erschöpfen sich die Gemeinsamkeiten im Vorhandensein derselben, speckigen Rauchnote. Die Süße des '18er geht in Richtung Dörrpflaumen, von grünen Bohnen keine Spur. Es findet sich außerdem eine Holzigkeit wie von frisch gehobelten Spänen. Vielleicht hatten da die zwei Jahre Reifezeit bereits ein Wörtchen mitzureden. Im Mund ist der 18er weniger voll und weich. Auf der Spitze der Zunge macht sich eine prickelnde, leicht betäubende Adstringenz bemerkbar. Im Abgang verabschiedet er sich deutlich schneller und die energetisierende Wirkung des jüngeren/älteren Bruders bleibt aus. Das Aromenprofil des 2018er ist zwar nett und alles andere als langweilig, jedoch hält er einem Vergleich mit dem 2020er nicht stand, auch bei Berücksichtigung des P/L-Verhältnisses (62$ für den '18er vs. knapp über 100$ für den '20er, jeweils pro 357g Bing).
  11. 4 points
    teekontorkiel

    Musik-Ecke

    Moin Teefreunde - kenn ihr das schon?
  12. 4 points
    Heute wollte ich wissen wie unterschiedlich der Anji Bai Cha von Nannuoshan und DTH schmeckt. Ich habe mir schon alleine wegen des Farbunterschieds deutliche Unterschiede erwartet, tatsächlich sind es aber nur feine Nuancen die für mich keinen der beiden Tees über den anderen positionieren. Wo der DTH etwas facettenreicher in der Nase ist, gewinnt der Nannuoshan im leicht intensiveren Geschmack. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass sogar diese letzten Unterschiede verschwimmen, wenn man die jeweiligen Aufgussparameter adaptiert. Also ein ganz klares Unentschieden in meinen Augen. links immer Nannuoshan, rechts DTH
  13. 4 points
    Anima_Templi

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Fukui Master Blend via @cml93 Ein Matcha, der erst als Koicha seine wahren Stärken präsentiert. Sehr dichtes Aromennetz, anfangs dominiert von Kakao. Der Nachhall ist lang und schön, dabei jedoch nie erschlagend. Vielleicht kennt es der ein oder andere Matcha Fan, das, wenn man Koicha bereitet, manchmal die Geschmacksknospen im Mund einfach vor lauter Wucht umgehauen werden, fast wie betäubt. Guter Matcha macht so etwas nicht und das ist guter Matcha. Jetzt, eine halbe Stunde nach der Zubereitung, habe ich schmeichelnde fruchtige Aromen mit sehr viel Süße im Rachenbereich. Es ist wunderbar, sich den wechselnden Aromen hinzugeben und die Kühle des morgens dabei zu genießen.
  14. 4 points
    Bei @GoldenTurtle vermute ich ganz stark, dass er damit die Tülle der Kanne von Patina freigeräumt hat, da sie nicht mehr ausgießen konnte...
  15. 4 points
    Anima_Templi

    Neue Ernte 2020 - Nannuoshan

    Danke für das posten Deiner Eindrücke, @goza. Der Duyun ist auch mein Favorit aus dem Set, ebenfalls hat mir der Changxing am wenigsten gefallen. Ich genieße gerade den letzten Rest des Nai Bai Cha, im Zwielicht der abgedunkelten Dachgeschosswohnung, bei 29,8°C (in der Wohnung, nicht im Gaiwan.. ). Er erfrischt sowohl Körper, als auch Geist. Selbst bei diesen Temperaturen.
  16. 4 points
    miig

    Geschmacksnoten von Grüntee

    Hmm... schau dir doch ein Video mit einer Weinverkostung an und beschreib seelenruhig den Tee mit exakt den Noten, die ein Profi im Rotwein findet. Das könnte auch gut ankommen. "Diese Barriquenoten sind ja wohl typisch für japanischen Grüntee, aber die größere Klarheit von Tees aus dem Stahltank ist in meinen Augen zeitgemäßer als Komplexität um jeden Preis."
  17. 4 points
    Nachfolgende Chawan hat sich inzwischen etabliert und ist daher kein Neuzugang mehr, umso mehr aber ist sie ein paar Worte wert. Sie stammt von Ikeda Shogo (1976), welcher sich v.a. auf Oribe-yaki spezialisiert hat, daneben aber einen ganzen Strauss an weiteren Techniken pflegt. Bei ausladender Dekoration scheiden sich ja bekanntlich die Geister. In der Regel bevorzuge ich auch schlichtere Designs. Dennoch ist die Schale perspektivisch sehr clever gemacht und nicht zuletzt die Analogie zum Teeweg des auf der Innenseite verewigten Motivs hatte mich überzeugt. Diese offenbart sich insbesondere bei der Benutzung der Chawan, wenn der Weg von Schluck zu Schluck mehr freigelegt wird. Eine weitere Chawan von Ikeda Shogo hatte ich übrigens hier vorgestellt. Zudem freue ich mich aktuell auf einen etwas kleineren Zuwachs, für den ich nun doch über ein Jahr Ausschau halten musste, welcher momentan aber noch im Japan lieg. Dazu hoffentlich bald mehr.
  18. 4 points
    theroots

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Da es schade wäre, meine Teeschalen irgendwo verstauben zu lassen, habe ich mir vorgenommen, alle in den nächsten Tagen (Wochen?) wieder zu einem Einsatz zu verhelfen. Bleibt abzuwarten, ob ich auch immer für ein Bild zu motivieren bin. Zum Einsatz kommt voraussichtlich zumindest immer eine Portion Haru Kasumi von Marukyu Koyamaen.
  19. 4 points
    doumer

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Klar, wurde ja 2019 sehr deutlich was der Jahrgang für einen Unterschied machen kann 😉 @topic: Dôsenbô Kanaya-Midori Sencha von Thes du Japon Auch wenn ich den Echizen Shiboridashi primär mit Sheng nutzen werde (und bislang ausschließlich genutzt habe) muss das Debüt doch standesgemäß mit einem ordentlichen, ganz frischen Japanischem Sencha stattfinden! Dieser Tee stammt wirklich aus Uji, genauer gesagt Dôsenbô, wurde auf ca. 400-500 Meter von Mr. Yuki angebaut und ist komplett unbeschattet. Was mich auf den Tee aufmerksam gemacht hat war die Beschreibung seiner Geschmacksnoten: milchig und nach Kiefer. Und tatsächlich: abgesehen von den üblichen süßen Umami-Noten hat der Tee eine schön milchig-weiche Textur und erinnert in den ersten Aufgüssen wirklich durch gewisse harzige, dunkle und trotzdem frische Facetten, die einen durchatmen lassen an den Duft eines Nadelwalds - klasse! Ich war bei der Dosierung evtl. etwas "enthusiastisch" (aber dank der massiven Bauweise des Shiboridashis schließt der Deckel trotzdem), weshalb schon eine gewisse Adstringenz mitschwingt, aber die passt meiner Meinung nach gut zu dem Charakter des Tees. Zwar nicht ganz so ein Aha-Erlebnis wie mit dem Gyokuro Fujitsubo, aber trotzdem ein außergewöhnlicher Sencha, der mehr leistet, als sein Preis erwarten lässt.
  20. 3 points
    doumer

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    In Vorbereitung auf die 2020er Version heute als Gedächtnisauffrischer der 2017 Kunlu Ancient Tree Wild von EoT 3 Jahre später ist der Tee deutlich zahmer geworden, dafür kommt eine schöne erfrischende Süße zum tragen, die mich etwas an Maracuja erinnert. Dass der Tee zahmer wirkt wird durch den Echizen-Shibo zusätzlich verstärkt, dafür gewinnt er an Körper, was dem Tee durchaus gut steht - trotz der wilden Herkunft ein schön entspannter, exotisch wirkender Yesheng. Besonders schön bei dem Shibo finde ich auch die Aussicht - dank der extrem großen Oberfläche kann man richtig schön das Blatt beobachten, da es im Gegensatz zu einem Yixing-Kännchen als relativ dünne Schicht ausgebreitet ist, toll!
  21. 3 points
    Krabbenhueter

    Tee in der Literatur/Poesie

    Genau so ist es. Wenn Kunst dann kein net. Heute mit viel Glück nun die Seladon Ausstellung.
  22. 3 points
    GoldenTurtle

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Kurze Grüsse mit feiertaglichem Setting, Yancha von Eugene, damals frisch gekauft und über 5 Jahre selbst gelagert. Betr. Sha Qing: zu wenig resultiert in trüben Aufgüssen und zweifelhafter langfristiger Entwicklung. Aber ja, zu stark möchte man auch wieder nicht, es ist ja der Tee der lebt. Es ist wie bei der Arte Doku über Japan, als der Samuraischwertschmied sagt: "Töte das Eisen nicht." Das richtige Mass zu finden ist wohl letztlich ein Geheimnis und braucht etliche Jahre Erfahrung.
  23. 3 points
    doumer

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Anima_Templi also ich bin natürlich kein Experte und @GoldenTurtle müsste selbst erläutern, was er mit "gründlich durchwoken" meint, aber mein Verständnis ist folgendes: Ein starker Kill-Green Prozess (zumindest das "Braten", k.a. ob sich das beim Bedampfen in Japan anders verhält) sorgt dafür, dass mehr Enzyme (und wer weiß was noch alles, Chemiker bin ich leider auch nicht) "gekillt" werden (das Erreichen einer bestimmten Temperatur ist hier wichtig, damit die Enzyme abgetötet werden) und somit für eine stärkere Fixierung des aktuellen Zustandes des Tees sorgen - wie man es von Grüntees kennt. Sprich zu Beginn 100% durchgewokt = Grüntee, wenn man das Material vorher entsprechend oxidieren lässt entsteht eben andere Teesorten. Bei Sheng will aber genau das nicht - sonst ist es wie bei dem Bangdong der Fall, dass der Tee besonders grün produziert wurde, d.h. er ist zwar direkt nach der Produktion besonders aromatisch, es gibt aber nichts mehr (oder zu wenig) was da noch reifen kann (oder zumindest schlechter, als bei der herkömmlichen Produktionsmethode) - die Kunst bei einem Sheng besteht daher darin, das richtige Maß zu finden, damit man am Ende weder Grüntee noch Kompost hat. (Angaben ohne Gewähr, es handelt sich lediglich um mein Verständnis - falls es Korrekturen gibt sehr gerne!)
  24. 3 points
    SoGen

    Geschmacksnoten von Grüntee

    Zu unkompliziert sollte man mit Details auch nicht umgehen. Dass Glutamat aus Protein besteht, ist Unsinn. Glutamate sind Salze (und Ester) der Glutaminsäure, die wiederum eine proteinogene Aminosäure ist - d.h. sie ist ein "Eiweissbaustein". Also wird umgekehrt ein Schuh draus: Protein besteht aus Aminosäureketten, die über Peptidbindungen Makromoleküle bilden. Da kann - muss aber nicht - Glutaminsäure beteiligt sein; nicht jedes Protein enthält auch Glutaminsäure. Beteiligt sind mindestens zwei Aminosäuren (sog. Dipeptide), bei dem Protein Titin (wichtig für die menschliche Muskulatur) sind ca. 34.000 Aminosäuren verknüpft. Von den unnötig verkomplizierenden Details nun zum relevanten. Du hattest behauptet, der umami - Geschmack von Grüntee sei "lediglich eine Imitation des Protein Geschmacks". Das ist schlicht falsch. Das, was für die Geschmacksempfindung 'umami' ursächlich ist, ist Glutaminsäure bzw. Gutamat. Bei Grüntee wie bei Proteinen. Bei der Wahrnehmung spielt dann tatsächlich ein Protein eine Rolle - allerdings ein körpereigenes, nämlich das Rezeptorprotein der für die Empfindung 'umami' spezialisierten Sinneszellen. Näheres dazu hier. _()_
  25. 3 points
    Anima_Templi

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Rareness5 autumn after work session.
  26. 3 points
    GoldenTurtle

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Also dann wären wir bei der Nachverkostung der Nachverkostung vom Jingmai Gulan Gushu '17 von William ... Nach dem Motto: Gibt einem Sheng 3 Jahre Zeit ✌️ Teilweise ziemlich gepresst ... Aber geht doch gut auseinander ... Auf Arte gibts übrigens aktuell ne Serie: "Patina Paradise" Der Duft des in der feuchten, heissen Kanne geschüttelten trockenen Materials ist nun ein paar guten Shengs, die ich neulich von Lucy in der Kanne hatte, verblüffend ähnlich. Nun sieh da.. der Sheng ist inzwischen deutlich besser geworden, hat an Mehrdimensionalität stark zugelegt, die Süsse hat zugenommen, die Bitterkeit ist dezenter geworden, im Nachhall ein gutes Spiel der Beiden. PS: Beim 2. Aufguss ist eine leichte Intensivierung der Bitterkeit zu verzeichnen, für mich aber sehr angenehm, mit sehr langem, schönen Nachhall. Yippie, ist doch immer wieder schön wenn ein früher voreilig als Fehlkauf abgestempelter Zuwachs der Teebibliothek sich nur mit genügend Geduld und guter Bambuslagerung als Bereicherung herausstellt.
  27. 3 points
    Getsome

    Eure neuste Tee-Anschaffung

    Meine erste Bestellung bei Pu-Erh.sk. Der Shop steht schon länger auf der Antestenliste. Bei dem kürzlichen Sale musste ich zugreifen, leider waren ein paar Tees die ich gerne probiert hätte schnell ausverkauft. Gerade der rareness 5 hat von euch Lob erhalten. Ich bin gespannt.
  28. 3 points
    @Frau Mahlzahn schöner Tetsubin und toller Tee! Ich bin sehr gespannt auf dein Bericht - für mich ist die Bereicherung beim Teetrinken durch einen Tetsubin im Vergleich zu einem elektrischen Wasserkocher vergleichbar wie ein Yixing-Kännchen im Vergleich zu einem Tee-Ei: Funktioniert beides, aber das eine bereitet mir wesentlich mehr Freude
  29. 3 points
    GoldenTurtle

    Berlin - Nannuoshan

    Zu vermelden ist nebenbei eine Kooperation von nannuoshan.org mit teamania.ch (beide ebenfalls Foristen: @nannuoshan und @Diz) Teamania hat ein Schwergewicht auf Pu'Er und jap. Grüntee das beides Nannuoshan fehlte, welcher aber ein eigenständiges Sourcing im chinesischen Grün-, Rot-, Weiss- und Gelbteebereich betreibt, was Teamania wiederum fehlte. Man kann sich alleine auch nur schwer wirklich auf alles spezialisieren. So werden sie sich gegenseitig in diesen Bereichen ergänzen. Bei Oolongs sind beide gut aufgestellt. Hat zudem den versandtechnischen Vorteil, dass vom deutschen Shop nannuoshan ausgewählte Produkte über teamania in der Schweiz verfügbar werden und umgekehrt. Möglicherweise wird es jeweils ein besonderes Einführungsset des neuen Partners geben.
  30. 3 points
    SoGen

    Meine ersten Grünen Tees

    Ich würde so weit gehen zu sagen: immer ein schlechtes Zeichen. Gerade aus Zhejiang kommen einige der besten chinesischen Grüntee-Klassiker - aber auch eine Unmenge billigster Massenware wie Chun Mee, Gunpowder oder halt auch diese minderwertigen gedämpften Tees - die außer der Verarbeitungsmethode mit richtigem Sencha so wenig zu tun haben, dass man ihnen mit der Bezeichnung "Imitat" schon zu viel Ehre angedeihen lässt. Der Händler lässt es ja nicht bei "Edel" bewenden. Selbstredend handelt es sich um einen "Klassiker", um einen "Blatt-Tee der Oberklasse". Und der Händler macht seiner Kundschaft die Ware dann noch mit sachdienlichen Informationen wie dieser schmackhaft: "Sencha ist die meistgetrunkene Teesorte Chinas". Das Einzige, was da an Verkaufsförderung noch halbwegs Sinn macht, ist das Öko-Zertifikat - auch das Einzige, was den Preis von 7,22 € / 100 gr noch halbwegs rechtfertigt. "Oberklasse" kommt bei Grüntees aus Zhejiang beim ca. fünffachen Preis allmählich in Sichtweite - nur zur groben Einordnung. Ich finde diese Art der Anpreisung ausgesprochen abstoßend. Da wird ohne jede Scham auf die Unwissenheit der Kundschaft gesetzt. Hanseatische Seriosität ist das nun wirklich nicht. Alleine deswegen schon ist ein solcher Händler für mich definitiv off list - bei jemandem mit solchem Geschäftsgebaren kaufe ich nicht. Basta. _()_
  31. 3 points
    Anima_Templi

    Eure neuste Tee-Anschaffung

    Auch bei mir klingelte heute der Hermes-Bote und brachte frischen Nachschub an Matcha und Gyokuro von @cml93. Hab vielen Dank, für den schnellen Versand! Übrigens finde ich es total klasse, dass Du jetzt den Matcha in diesen tollen Dosen verpackst. Super, wenn ein Händler sich Kundenwünsche zu Herzen nimmt, Top!
  32. 3 points
    GoldenTurtle

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Bereits beim ersten lauen Düftchen das aus der Packung wehte musste ich an @Tobias82 denken, unseren wackeren Schimmelreiter. Ich mach dann mal einen doppelten Spülgang und schau ob man das geniessen kann. 19er Old Tree Liubao von Lucy ✌️ @doumer Das Blattgut rechts unten sieht ja wiedermal zum Anknabbern aus 👍 ... von ZSL hab ich allerdings noch nie was probiert, aber ich meinte ein lokaler Teefreund hat aufgrund deiner Empfehlungen mal was geordert, möglicherweise kann ich da ja mal was mitverkosten um mir ein geschmackliches Bild davon zu machen.
  33. 3 points
    2020er Mang Zhi von ZSL Der Tee ist zum Glück eher der 2018er Version ähnlich als der (für mich) recht enttäuschenden 2019er Version: Auf Geschmacks-Ebene wartet der Tee zunächst mit einer erfrischenden Bitterkeit auf, bei der die Süße zunächst noch im Hintergrund bleibt, im Laufe der Aufgüsse aber langsam die Oberhand gewinnt. Die schon oft erwähnte ZSL-Klebrigkeit tritt hier nur sehr dezent zu Tage - vermutlich ein Grund, warum der Tee nicht die unangenehme Pelzigkeit der 2019er Version aufweißt (ich habe hier die Klebrigkeit in Verbindung mit Bitterkeit in Verdacht). Etwas schade ist, dass sich die Nussigkeit der 2018er Version hier nicht wiederfindet, dafür ist die Süße ausgeprägter. Positiv ist auch, dass der Tee ein überraschend starkes Qi aufweist, zumindest hat es ein überraschend aggressives Auftreten - der Charakter erinnert mich an manche Bulangs, da es nicht sonderlich entspannend ist sondern sich eher wach-machend zwischen den Augen festsetzt (ist natürlich Geschmackssache, aber ein entspannendes Qi ist mir deutlich lieber). Alles in allem ein ordentlicher Tee, der auf allen Ebenen etwas zu bieten hat und für die 2020er Tees mehr Hoffnung macht, als ich nach 2019 hatte.
  34. 3 points
    Heute nach dem Mittagessen: Yingde Hongcha via nannuoshan Herkunft: Guangdong Kultivar: Ying Hong Jiu Hao (N° 9) (entwickelt aus Assamica Pflanzen aus Yunnan) Ernte: April 2018 Ich mag solche malzigen Hongcha ganz gerne, allerdings gehören sie nicht gerade zu den komplexesten Teesorten. Im Gegensatz zu einem wilden Schwarztee aus Vietnam, den ich in letzter Zeit häufiger für Cold Brew verwendet hatte und der wirklich fast nur malzig schmeckte, kann dieser Hongcha aus Guangdong jedoch mit etwas mehr Tiefe aufwarten: Zur Malzigkeit gesellt sich eine schöne Cassis-Note, sowie am Gaumen ein frischer Hauch von Rosmarin. Leider wird der Geschmack von einer ausgeprägten Bitterkeit dominiert, was mir weniger gut gefällt. Heute passte das als Palate Cleanser (gibt es für diesen Begriff eine deutsche Entsprechung?) aber gar nicht schlecht. Sicher ein ordentlicher Tee, aber mehr als ein Sample brauche ich davon nicht.
  35. 3 points
    GoldenTurtle

    Eure neuste Tee-Anschaffung

    Um mal wieder zum Thema zurückzukehren: Nada, ich übe mich trotz verlockender Emails in Genügsamkeit. PS: Allerdings ist heute ironischerweise gerade eine bereits schon vor einer Weile georderte Order von Lucy angekommen, u.a. mit ein paar interessanten Weisstee Mustern. Bei uns ist es heute fast 30°, da wollte ich eigentlich einen schönen Shou machen, aber bei den Weisstees ... Für Teefreund S., der ein erklärter Gegner jeglichen Kitsches ist, möchte ich hier ganz besonders den herzerwärmenden Wrapper des Weisstees anpreisen, den ich in Kürze zu verkosten vorhabe: Es ist ein Shou Mei (immerhin fast ein richtiger Shou, zumindest orthografisch), interessanterweise von einem kleinen Boutique-Weissteeproduzenten in Fuding, der auf Shou Mei und Gong Mei Pressungen aus den höchsten Teegärten dort spezialisiert ist. D.h. ein Sourcer, vergleichbar mit all den Jungs in Yunnan.
  36. 3 points
    Paul

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Na Gott sei Dank!
  37. 3 points
    miig

    Zoll und chinesischer Tee

    Also, meine Bestellung von Farmerleaf ist ganz entspannt angekommen. Gab einen Schreckmoment, als die Tracking-Software nach DE wieder Guanzhou angegeben hat - ich dachte da, der Zoll hats verweigert und es hat die Heimreise angetreten. Aber das war offenbar ein kleiner Softwarefehler, denn bereits heute lag es vor der Tür Wurde also ganz ohne Umstände in Frankfurt freigegeben und kam mit grünem Aufkleber hier an... mal wieder gewonnen in der Zolllotterie
  38. 2 points
    Sri Lanka

    Tee aus Sri Lanka

    Hallo, ich bin neu in diesem Forum und ein abslouter Tee Laie. Da ich ein großer Sri Lanka Fan bin, man merkt es an meinem Namen, wollte ich mich mehr mit Ceylon Tee auseinandersetzen. Bisher bin ich kein Teetrinker gewesen, dies möchte ich aber nun ändern. Ein Freund von mir aus Sri Lanka hat mir verschiedene Tees zugesendet. Zu diesen gehören Standard grades wie, OP1-BOP1-Pekoe-OP-OPA-FBOP-BOP-Pekoe1. Es scheint mir aber so, als ob mein Freund auch noch ein paar "besondere" Tees hinzugefügt hat, dazu gehören : verschiedene Seasonal Tees, verschiedene Handspuns Tees, Golden Tips, Ceylon White Leaf, Premium Ceylon White, Silver Needle, Green curls, FBOPF SP, FBOPF EX SP. Fotos der Tees habe ich angehangen. Ich werde mich jetzt mal durch die ganzen Tees probieren und hoffe, dass ich noch sehr viel in diesem Forum lernen kann! Liebe Grüße
  39. 2 points
    Der erste Tee war der 2004er Shuixian Dancong von Atong. Dieser hat mich in diesem Kännchen etwas enttäuscht, der kam in der Zhuni von Menglin deutlich besser! Die tolle Orangennote war fast nicht vorhanden. Könnte aber auch daran gelegen haben, dass ich viel schneller abgegossen habe, als in der Zhuni... Gerade im Moment trinke ich einen der, m.M.n., wenigen wirklich guten Tees von GTH in dem Kännchen: Einen Rou Gui der Ernte von 2019. 2019 scheint, wie beim Pu auch, ein sehr guter Jahrgang gewesen zu sein, was Felsentees angeht. Dieser hier zeigt seinen wunderbaren Charakter hier in Gänze und unbeschnitten. Röstung, Mineralität, Frucht, Zimt, alles wunderbar ausgewogen, vollmundig und sauber. Ein Spitzentee! Da kommt auch der von Wojtek nicht ran, obwohl der auch schon sehr gut ist. Bisher habe ich drei Pus von prsk in dem Kännchen gebrüht und alle drei waren hervorragend! Warum? Weil es einfach hervorragende Tees sind... Die Glasur dieses Sets trägt aber viel zum Mundgefühl bei und generell kommen die Tees schön weich. Der Huazhu von 2019 kam in den Kopfnoten satter rüber, als ich Ihn in Erinnerung hatte. War sehr interessant. Ich würde Dir gerne ein Schälchen von dem Rou Gui abgeben, @GoldenTurtle, um Deine Meinung zu hören.
  40. 2 points
    Krabbenhueter

    Tee in der Literatur/Poesie

    Heute dann am Ziel, wenn auch ohne Erfolg. Die Spiegelgasse ist mir verschlossen,und da hilft es auch nicht das es Montag ist, wegen der doppelten Negation.
  41. 2 points
    KlausO

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @GoldenTurtle ich hätte ein Swisstool erwarten!
  42. 2 points
    Anima_Templi

    Tee auf Instagram

    Hallo @Krabbenhueter, einen interessanten Faden hast Du hier eröffnet. Ich bin ziemlich aktiv in der "Teeszene" auf IG, was Gutes und Schlechtes mit sich bringt. Auf der einen Seite habe ich viele neue Teefreundschaften geschlossen, über die ganze Welt verteilt (wirklich!) und stehe mit diesen auch in mehr oder weniger regem Kontakt. Dabei kann ich viel lernen. Noch dazu öffnet es Türen in sehr interessante Kreise von Sammlern und Genießern. Auf der anderen Seite ist es selbstverständlich eine Plattform, die vor allem von Händlern stark für Werbezwecke genutzt wird (was natürlich auch vollkommen legitim ist). Was mir unangenehm auffällt, ist das beständige Streben Vieler nach immer mehr Likes und Followern. Die asiatischen Händler nutzen dies stark für Ihre eigenen Zwecke, um mehr Bekanntheit in westlichen Gefilden zu erringen und somit auch einen größeren Kundenkreis. Das ganze läuft dann so ab, das eine Art Kooperation zwischen einer Privatperson und einem Händler gebildet wird, meist in Form eines "Giveaways". Der Händler stellt der Privatperson etwas zur Verfügung, z.B. ein Kännchen, welches die Privatperson dann auf Ihrem Kanal verlost. Die Teilnahmebedingungen sehen meist so aus, dass man das Profil der Privatperson, + das des Händlers like muss und dieses Gewinnspiel in der eigenen Story teilt. Die "Lose", welche zur Teilnahme berechtigen, sind dann in Kommentaren verlinkte Freunde, welche man so auf das Gewinnspiel aufmerksam macht, ein Schneeballsystem also. So generiert man in kürzester Zeit viele Likes und Follower. Viele andere Beiträge enthalten wenig bis gar keine brauchbaren Hintergrundinfos über den Tee der vorgestellt wird. Oft nur ein paar hübsche Bildchen, das war's. Es fehlt also oft die Tiefe. Diese ergibt sich dann aber wiederum in Form von privaten Nachrichten, welche man mit anderen Teeliebhabern austauschen kann. Hierbei lernt man nicht nur die Personen kennen, sondern lernt auch viel und kann mitunter schöne Kontakte knüpfen. Zum Glück kann man es relativ gut steuern, in welchem Maße man von Shop-Werbung und Spam erschlagen wird.
  43. 2 points
    Entchen19

    Geschmacksnoten von Grüntee

    Super Thread 😂 Wie wär's mit einem simplen "schmeckt mir, weil" oder "nicht mein Fall, weil". Das kann eigentlich nie zerreden werden 😉
  44. 2 points
    Inspiriert von deinem Beitrag ist meine Wahl heute ebenfalls auf den Tianmuhu Bai Cha gefallen. Ich finde ihn durch seine merkliche Adstringenz sehr erfrischend. Gleichzeitig hat er hat für mich in dieser Hinsicht auch etwas zimtiges und seine Aromen gehen durch die unterschwellige Süße manchmal gar in Richtung Zimtwecken. (Lecker ) Bei solchen filigranen Tees, ist es aber immer wieder eine Herausforderung, die Aromen zu beschreiben. Auf die Melonennote wäre ich selber nicht gekommen, aber ich kann sie nun, da du sie erwähnt hast, tatsächlich gut nachvollziehen. Ein schöner Tee, auch im wörtlichen Sinne.
  45. 2 points
    miig

    Verkaufe Probenset Pu-Erh vom Anmo in Düsseldorf

    Man könnte es halt evtl. in den Off-Topic-Faden verschieben, um den Verkaufsthread zu bereinigen
  46. 2 points
    Anima_Templi

    Eure neuste Tee-Anschaffung

    Kein Hundebesitzer, im Übrigen auch kein englischer Muttersprachler (außer es ist ein ordinäres .........) würde seine Hündin als Bitch bezeichnen. Wenn Du Dir den entsprechenden Wikipedia-Eintrag durchliest, wirst Du feststellen, dass dieser Begriff vollumfänglich despektierlich zu verstehen und einfach total daneben ist. Man muss beileibe kein Hundebesitzer sein, um das zu verstehen. Ganz dünnes Eis...!
  47. 2 points
    Anima_Templi

    Eure neuste Tee-Anschaffung

    ...wie ordinär... Lucy ist Scotts Dobermann Hündin.
  48. 2 points
    doumer

    Eure neuste Tee-Anschaffung

    Vorab: Ich denke Shu und Goishicha sind nicht wirklich vergleichbar - Shu ist ja explizit geschaffen worden, um schnell alten Sheng imitieren zu können und hat daher keine Tradition wie das Sheng-Vorbild, Goishicha ist eher wie Sheng (im Hinblick auf Tradition) auch wenn der Prozess sicherlich eher an Shu erinnert. Laut diesem Artikel von Florent (TdJ) gibt es Goishicha schon seit ca. 400 Jahren - 18. Jahrhundert hatte ich irgendwie (wohl von anderer Stelle) noch im Kopf, war also sogar noch zu kurz gegriffen ;)
  49. 2 points
    Was du nicht alles so kennst Ich dachte immer, Teetrinker haben mit sowas nix am Hut
  50. 2 points
    GoldenTurtle

    Matcha wie schmeckt das?

    Sir, die Frage wurde vor mehr als 6 Jahren gestellt, es ist unklar ob es erstens von der Rechtslage her legal ist solche alten Fragen zu beantworten und zweitens, ob der Fragesteller überhaupt noch lebt. Hinzu kommt deine sehr beachtliche Antwort, für die es sich für den Fragesteller, gesetztenfalls er lebt noch, doch gelohnt hat 6 Jahre zu warten - leider ist darin hinsichtlich seiner Frage aber das einzig Stichhaltige, dass Matcha leicht bitter schmeckt, worauf denn nun doch wohl kaum jemand auf diesem Erdenrund jemals gekommen wäre. Auf deine weiteren Ausführungen Matcha mit Honig oder Zucker zu süssen oder gar noch argere Greueltaten zu verüben (was denn noch? Ahornsirup vielleicht?!?) gehe ich lieber nicht im Detail ein, da sich sonst Paul möglicherweise nicht mehr im Zaum halten kann - er war in letzter Zeit so freundlich zu Neulingen - dies nun dürfte in die Kategorie "und führe uns nicht in Versuchung" fallen. Amen.
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