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Beliebteste Inhalte seit dem 19.05.2018 in allen Bereichen

  1. 12 points
    Teelix

    Vorstellung meines Kanals

    Das "Pu-Erh-Tutorial" ist endlich fertig. Ich habe versucht einige der Ratschläge umzusetzen und ein paar neue Dinge ausprobiert. Für die alt eingesessenen Pu-Trinker ist es wahrscheinlich nicht sehr spannend, aber ich hoffe dennoch, dass es hier einigen gefällt und gerade Neulingen einen Leitfaden gibt. Danke nochmal an @Joscht , mit dem ich mich, nachdem es sich hier leider etwas hochgeschauckelt hatte, nochmal per PN ausgetauscht habe. Auchwenn du nach wie vor eher nicht zur Zielgruppe gehören dürftest, hat mir dein Feedback sehr geholfen, das Ganze nicht so verkrampft anzugehen.
  2. 11 points
    Endlich ist es soweit: Nach dem ich schon seit längerem mit Jan Pavek in Kontakt war kamen diese Woche zwei wunderschöne Kännchen an – da Jan dieses mal keine Schälchen gebrannt hat, hab ich die Kännchen kurzerhand mit je einem Gaiwan von Andrzej Bero kombiniert (den grauen habe ich schon länger, aber die Kombination ist einfach perfekt!): Sehr spannender, heller super-feiner Ton mit teils farbiger Schamottierung und sehr farbenfroher Asche-Glasur. Der Ton ist sehr neutral und das Kännchen sehr fein gearbeitet, dank der Größe auch wunderbar für die Verwendung als zusätzliches Sheng-Kännchen geeignet. Der schlichte Gaiwan von Bero passt optisch wunderbar zu dem Kännchen und hat auch das passende Volumen. Der Ton ist recht fein und hat einen angenehmen, süßlichen Geruch. Die Ascheglasur ist recht unterschiedlich und bildet teils eine kräftige, glatte Schicht, teils nur einen groben Überzug. Dazu passt wunderbar der Gaiwan von Bero mit einer ungewöhnlichen, sehr groben Glasur. Auf Grund der Größe recht universell einsetzbar – entweder für entspannte Sheng-Sessions oder auch zum experimentieren mit anderen Tees wie Oolongs und Hongchas. Ich hab auch je schon eine Session mit meinen Lieblings-Shengs und bin begeistert, obwohl die Kännchen noch nicht groß geseassoned sind. Unglaublich wie zahm und süß der EoT Baotang sein kann
  3. 10 points
    Kodama

    Yutaka Tee: Uji Matcha "Okumidori"

    Die schönen Teevorstellungen von @Raku und @Zockerherz motivierten mich dazu mich anzuschließen. Uji Matcha "Okumidori", https://www.yutaka-tee.de/de/uji-matcha-okumidori.html Der Matcha kommt in einer 30g Packung. Die dazugehörige Dose kann mit einem luftdichten Verschluss wieder geschlossen werden. Das Pulver leuchtet intensiv und ist richtig schön cremig. Fast wie eine Paste. Der Matcha riecht sehr fruchtig und frisch. Hier sind sind zwei gesiebte Bambuslöffel: Der Matcha hat wahnsinnig weich und fruchtig geschmeckt. Ein wenig hat er mich zu Erst an weiße Schokolade erinnert. Auf jeden Fall war er überhaupt nicht bitter oder astringent. Nach dem trinken hat sich eine schöne Süße im Mund entwickelt. Etwas Limetten-Bonbon oder Zitronensorbet habe ich auch geschmeckt. ... und hat dann gleich Lust auf noch einen gemacht: 15,80 €/ 30g ist ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer einen fruchtigen und nicht bitteren Matcha sucht, der täglich/oft getrunken werden soll, ist hier gut aufgehoben. Der Tee hat eine sehr stark beruhigende Wirkung, regt aber gleichzeitig an ohne einen zu sehr aufzuputschen. Guter Start ins Wochenende.
  4. 9 points
    Kodama

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Gerade meinen ersten Sencha von Yutaka-Tee probiert und hat mich direkt sehr positiv beeindruckt. Ich muss sagen, dass ich so ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bisher noch nicht bekommen habe. Azuma Sencha Okumidori, 80g für 14,50 €. https://www.yutaka-tee.de/de/azuma-okumidori-sencha-shincha-2017.html Zu erst wollte ich mich an die Parameter des Verkäufers halten, jedoch habe ich ab dem zweiten Aufguss die Temperatur um 10° erhöht. 7g auf ca. 70-80ml: Der erste Aufguss: Umami-Explosion. Sehr angenehme beerige Süße, hatte was von Blaubeeren und ein bisschen hat er mich an die Süße von Rhabarberschorle erinnert. Angenehmer Körper, nicht besonders trüb. Richtig gut. Auf der Website sind vier Aufgüsse empfohlen, ich bin jedoch auf sechs hoch und der Tee wurde kein bisschen bitter. Super lecker. Die Blätter nach dem sechsten Aufguss:
  5. 9 points
    Joscht

    Eure neuste Tee-Anschaffung

    2 PuErh-Töpfe sind fertig. Sie sind stapelbar. Gefertigt hat sie eine Töpferei in Berlin. Es sind erst mal Prototypen, wobei ich im Moment nicht mal genau weiß, was ich anders machen würde. 5 Bings, Maximalmaße der 400er, sollen reinpassen, das ist vielleicht die einzige Geschichte, die mir nicht gefällt, weil sie deshalb doch recht hoch sind. Aber @doumer gab mir den Rat. Wegen des Mikroklimas. Porenoffen gebrannt sind sie und in der Materialanmutung wie diese Weinkühler oder Blumentöpfe. Die nächsten werden grün oder braun oder hell, aber definitiv nicht noch mal ziegelrot...
  6. 9 points
    chenshi-chinatee

    Das Leben ist schön

    @miig muss ich mir mal reinziehen, ich war vor ein paar Monate schwer begeistert von diesem Sci-Fi-Cyber Punk-Blade Runner-Avatar-GoT On_topic: Knoblauch-Ernte!
  7. 9 points
    Diz

    Tea picking Event bei Obubu

    Zusammen mit meiner Familie haben wir die Freunde von Kyoto Obubu Tea Farms besucht. Hier ein paar Impressionen: Das Teefeld befand sich gleich neben dem Hauptgebäude von Obubu wo diverse Veranstalltungen stattfinden und die Internals wohnen. Jasmin war ebenfalls fleissig am Ernten. Zwischendurch hat sie aber immer wieder mal Fotos gemacht. Die Ausbeute von ca. 30 Personen nach einer Stunde ernten. Es sind ca. 4.2 kg Teeblätter. Matsu (einer der Gründer von Obubu) ist voll in seinem Element. Mit vollem Körpereinsatz erklärt er den Ablauf bei der Teeproduktion. Auch ich darf mal ran Und auch Duang darf ran. Für sie ist das Rösten kein Problem. Ist sie doch mit dem Wok aufgewachsen. Autofokus Probleme... Die Teeblätter nach einmal Rösten und Kneten. Duang macht einen auf Pizzaiola Jasmin will auch Rösten... und kneten. zwischendurch wird ein bisschen Matcha gemahlen. Oben kommt der Tencha rein. Der frisch gemalhlene Matcha wird gleich mal aufgeschäumt. Das Ergebnis von unserem Tisch. So ein Säckchen gab es schlussendlich für jeden Teilnehmer.
  8. 8 points
    doumer

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Am Nachmittag/Abend gibt es den 2012er Luo Shui Dong von TU in der neuen Pavek Kyusu in leichter Dosierung (ca. halb so stark wie sonst üblich, 7-8g auf auf das 150ml Kännchen) – sehr angenehm! Deutlich süßer als bei der letzten Session und der schöne Stallcharakter ist trotzdem noch vorhanden eben so wie das Qi (wenn auch natürlich dezenter)
  9. 8 points
    Zweiter Tee: Jinggu Ye Sheng Den habe ich ausgewählt, weil er so unerhört lecker duftet! Das gespülte Blattgut duftet tiefsüss nach Beeren und reifem Steinobst. Die ersten Aufgüsse sind sehr weich, rund und süss. Absolut keine Bitternis/Herbe vorhanden. Beim zweiten Aufguss sind erstmals deutlich typische YeSheng-Anklänge schmeckbar. Der Körper ist mundfüllend und doch nicht schwer, dies gepaart mit einem schönen Nachhall. Die Fruchtsüsse bleibt bestehen und der Tee "öffnet" sich langsam mit den Aufgüssen. Wunderbar harmonisch und leicht! Er liefert ein deutlich spürbares Qi welches mich sehr entspannt und zufrieden stimmt. Selbst lange Ziehzeiten bei hoher Temperatur entlocken ihm keine Ruppigkeit. Was für ein freundlicher wilder Bursche! Fazit: Toller, wunderbar harmonischer Tee, nicht mal 20 "bucks" für 100gr, und das Wasser war "nur" aus dem Wasserkocher! Wenn die folgenden Sessions den ersten Eindruck bestätigen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass hiervon ein Kuchen in meinen Topf wandert!
  10. 8 points
    So, nachdem ich ihn die letzten Tage auf Herz und Nieren getestet habe, kommt hier die Vorstellung meines nun zweiten Gusseisenkessels, den ich diesmal über Thés Du Japon importiert habe. Er kam seit seiner Ankunft in Kontakt mit allen meinen üblichen Verdächtigen, alten Bekannten und aus Neugier auch mit einigen seltenen Gästen. Das erste, was mir, neben seiner Schönheit natürlich, auffiel, war seine gänzlich andere Haptik im Vergleich zu meinem ersten Kessel. Bei fast gleichem Volumen ist er deutlich leichter, so dass ich oft überrascht war, wie viel Wasser noch in ihm ist, wenn ich einen Tee bis zum geschmacklichen Ende ausgequetscht hatte und eigentlich annahm, es dürfte eigentlich kaum noch Wasser drin sein. Ebenfalls überraschen schön: Der Henkel wird nicht so heiß, wie der aus Messing seines chinesischen Genossen und hat eine fast schon samtige Oberfläche. Durch den höher angesetzten Ausguss, lässt es sich noch etwas kontrollierter und milder ausgießen. Dazu trägt wohl auch die leicht breitere und minimal abgeflachter wirkende Öffnung bei und die Grundform des Körpers lässt das Wasser kaum im Inneren hin und her schwappen und verzeiht viel Bewegung des Armes und der Hand. Was noch etwas Gewöhnung bedarf, ist das Hören der Temperatur. Bei meinem alten wusste ich anhand des Klanges der Luftblasen, wann das Wasser richtig am Kochen ist. Hier ist nun noch etwas Übung notwendig Tja, und was den Geschmack angeht: Egal welcher Tee, der Kessel passt Bei einigen gefällt mir der Chinese etwas besser, da er noch ein wenig mehr Körper herbeizaubert, allerdings schmeckt das Wasser aus ihm auch etwas metallischer. Der Japaner hingegen hebt, und das macht es gerade noch sehr spannend für mich, sowohl mehr fruchtige Süße hervor als auch gleichzeitig herbe Noten. Wie das genau zusammenpasst, muss noch weiter erforscht werden Selbstverständlich haben wir drei, ergänzt durch den gewöhnlichen Edelstahlwasserkocher, auch eine reine vergleichende Wasserverkostung hinter uns. Empfehle ich unbedingt, um die Wirkung eines Kochbehältnisses auf das Wasser ohne die in diesem Ausnahmefall „störende“ Beeinflussung durch Teeblätter kennenzulernen. Ebenfalls interessant finde ich es, hierbei mal bewusst darauf zu achten, wie sich der Geschmack, in dem Fall nur des Wassers, über verschiedene Temperaturen hinweg beim Abkühlen verhält. Soviel erst einmal zur Vorstellung. Der nächste Tee wartet schon
  11. 7 points
    Lateralus

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute gab es einen wunderschönen Gyokuro den ich mir aus dem Wazuka Cha Cafe mitgenommen habe. 7g, 50ml, 40°C, 120s ergeben eine Umamibombe:
  12. 7 points
    Wenn sowas passiert. Danke @Diz für den wunderbaren Spass und auch an den Teemeister.
  13. 7 points
    Om Swastiastu 🙏 Master Dong Ding Bug Bitten 2017 (TS) Snowflake Duck Shit Winter 2017 (YS) Grüntee Kaffee 🤔 Rou Gui Mingjian Old Style (TKK) Pu Erh Naka Om Santi Santi Santi Om🙏
  14. 7 points
    Einen herrlichem Sencha Kono "Tokujô Sencha", um das neue Tee-Set, das mir das Beste aller Weibchen geschenkt hat, einzuweihen:
  15. 7 points
    Raku

    Shiboridashi für Anfänger

    Also ich wundere mich schon ein wenig, da das hier bei einigen so klingt, als wären die genannten Teewaren aus Tschechien minderwertig oder eine Art Notlösung. Dem ist ganz und gar nicht so. Es gibt so einige Kunsthandwerker, die sich ein großartiges Wissen und Können erarbeitet haben und wer diese Waren auch benutzt, der merkt, wie durchdacht und ausgereift sie sind. Haptik, Optik und Handhabung sind stimmig! Was kann ein Künstler für den Wohnort seiner Geburt? Darf nur ein japanischer Künstler japanische Keramik herstellen, damit sie echt ist? Warum sollte nur ein Keramiker, der in eine Familie hineingeboren wurde, die seit Generationen Matchaschalen herstellt, die einzig wahren Matchaschalen herstellen können? Natürlich, so jemand hat den Vorteil, dass er als Kind schon an das Material und das ganze Drumherum herangeführt wird. Doch was sagt es darüber aus, wie talentiert jemand ist? Was, wenn derjenige viel lieber Informatiker geworden wäre, aber nicht darf, weil er eine Tradition weiterführen muss? Ich kenne selber Kunsthandwerker hier in D, die in etwas reingeboren wurden, deren Talent und die Liebe zu dem, was sie tun, nicht so gegeben sind, wie bei manchen, die sich frei entschieden haben, es aber sogar ungleich schwerer haben, da sie nicht die Vorteile einer fertig eingerichteten Werkstatt oder die Übung haben, seit sie laufen können. Warum sollte ein Tscheche, ein Deutscher oder irgendwer anders, der die Liebe zu etwas hat, ein schlechteres Formgefühl haben? Ich finde das recht vermessen und in erster Linie aber traurig und den Künstlern gegenüber sehr ungerecht. Wer sich warum für etwas entscheidet, hat seine Gründe. Ich habe selber einen Japantick und freue mich, wenn ich etwas direkt aus dem Land habe. Doch meine zwei Shibos und der Gaiwan von Dancak und Bero, die ich habe, sind wahrliche Schätze. Die Kunden, die diese und der anderen Keramiker wollen, legen meist Wert darauf, von wem diese sind. Sie haben auch den jeweiligen Künstlerstempel als Signatur, schliesslich sind sie handgemacht und @teekontorkiel oder andere Verkäufer sind ja stolz darauf, die Sachen bei sich ausstellen und verkaufen zu dürfen. Warum sollten sie es als etwas darstellen, was es nicht ist? Es steht sehr deutlich auch auf der Seite gekennzeichnet. Und wegen der Bemerkung, die Tschechen würden so gepuscht kann ich nur feststellen, dass ich vor ein paar Jahren hier Sachen z.B. von Petr Novak sah ( @VanFersen hatte als einer der ersten hier eines) und mich verguckt hatte, doch an diese Keramik war kaum ranzukommen. Mittlerweile hat es sich eben auch in Deutschland rumgesprochen, wie gut gemacht die sind. Desweiteren sind Asiaten sehr stolz auf ihr Land und nach dem, was ich so erfahren habe, freuen sie sich, wenn sich Menschen aus anderen Ländern mit ihrer Kultur und Tradition beschäftigen. So verkehrt können die Keramiken des Tschechen auch nicht sein, wenn die hochwertigen Stücke gerade nach den Ausstellungen in Japan selbst schnell ausverkauft sind. Und wem anderes besser gefällt, der ist ja frei. Mir war es allerdings ein Anliegen, meine Gedanken mal darzulegen. 🍃
  16. 7 points
    Joscht

    Yunnan Sourcing-Verkostungen, insb. 2017er Tees

    2017 San Ceng Yun - YS Von der Küste zurück habe ich mir irgendwo in Nordvorpommern ein Plätzchen gesucht, und es stellte sich heraus: Ein Tee muß nicht unbedingt gut sein. Die Devise lautet: Hauptsache er ist dabei - und nötiges Equipment auch. So saß ich in der Hitze, hinter mir ein staubtrockener Wald und vor mir der Blick über ein Feld - und war einigermaßen enttäuscht. So ein flaches Zeug, so was von nichtssagenden. Deshalb also hier angehalten? Ja, deshalb! Denn je länger ich saß und je mehr Aufgüsse zustande kamen, zum Schluß waren es sechzehn, 8 davon mehr Wasser mit einem Hauch Pu und Erh, umso mehr Gefallen hatte ich. An den Insekten, an der Ruhe, am heißen Wind, an der Zeit, die wie stehengeblieben und trotzdem verrann... Nein, nicht arg schlecht, überhaupt nicht, sogar sehr gut, für die Umstände, für überhaupt. Wie es sich handwerklich sauber gehört. Schuß: und Gegenschuß:
  17. 7 points
    Anima_Templi

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Kürzlich habe ich in Stuttgart die TG-Filiale im Königsbau besucht. Dort habe ich mir die brandneue Apfelminze aus Meckenheim mitgenommen (ein regionales Projekt, welches ich toll finde und sehr gerne unterstütze!) und meinen Vorrat des hervorragenden Ximeng Green Jade aufgestockt. Die freundliche junge Dame war so nett, mir eine Probe des Zealong Green zu überlassen; diesen habe ich gerade in der Shibo. Der Duft erinnert mich stark an japanische Kamairichas/Tamaryokuchas, ebenso die Optik des Blattguts. Zunächst dezent nussige Röstaromen, die übergehen in eine leichte fruchtige Süsse. Die parallelen zu Kamairichas sind deutlich vorhanden. Die Röstaromen sind hier im Vergleich aber zurückhaltender, und man kriegt mehr von der nussig-fruchtigen Süsse mit. In späteren Aufgüssen würde ich ihm sogar mehr Ähnlichkeit zu chinesischen Grünen zuschreiben. In Anbetracht der Preise die heutzutage für gute chinesische Grüntees verlangt werden, kann ich ihn auch nicht mit gutem Gewissen als teuer bezeichnen. Er hat seinen Preis, und für die Qualität die er liefert "basst´s scho"! In jedem Fall ein leckerer empfehlenswerter Grüntee vom anderen Ende der Welt.
  18. 7 points
    miig

    Eure neuste Tee-Anschaffung

    Hachja... so ist es eben, im Leben: wenn's kommt, dann geballt. Deshalb kam jetzt auch noch eine kleine Bestellung von Farmerleaf (dem ich übrigens geschrieben hab, er könnte versenden wie er wolle, aber bloß nicht mit EMS. Somit kam mit epacket alles super an.) Eine Rundreise durch seine günstigen Tees - das ganze Ding hat kaum 50€ gekostet. Bin gespannt, was man für diese Einstiegsbeträge so bekommt.
  19. 6 points
    Joscht

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Es gibt einige schöne Dinge im Leben, dazu zählt auch, mitten in einer Wanderung Halt zu machen, die Thermoskanne aufzuschrauben und einen Tee zu gießen. Li Shan Beauty - dKdT Nach monatelangem Genuß von PuErh fast parfümiert, blumig, Lemmon, unglaublich ausdauernd in schöner Waage. Genau der Tee für eine Rast, viel Flüssigkeit, unkomplizierter Geschmack, 9x gegossen und nur die Ziehzeiten erhöht, um Intensität zu behalten. Ein ausgedehnter Buchenwald bei Arlon, Belgien.
  20. 6 points
    KlausO

    Zoll und chinesischer Tee

    Die rechtlichen Informationen die ich bekommen und wieder gefunden habe stehen am Ende. Ich versuche mal das Gespräch, dass ich beim Zoll hatte wieder zugeben. Es ging nie um eine fehlende Rechnung, diese war außen in einer kleinen Plastiktüte, oder dieser aufgeklebten, kleinen Zollerklärung. Mit dieser Zollerklärung, der Punkt "Tee". Hier greift jetzt die Verordnung (EG) Nr. 669/2009 Artikel 10. Somit bekam das Paket in Frankfurt diesen schönen rot, gelben Aufkleber und die Sendung geht an das für mich zuständige Zollamt zu Klärung. Wie schon erwähnt, es war ein sehr nettes, informatives, längeres Gespräch. Mir wurde erklärt, dass ich einen nicht den EU-Richtlinien entsprechenden Artikel aus einem nicht EU-Land, China eingeführt hätte. Jetzt ging es erst mal um Schwarztee. Ich habe das dann soweit korrigiert, das Pu-Erh Tee eigentlich als Grundlage Grüntee ist und dann durch die Lagerung fermentiert. So weit so gut, jetzt geht es zur Ausführlichen Recherche der Zollerklärungen per PC. Sogar die Herstellung so wie sie erwähnt habe kommt darin vor. Für uns aber wichtig, es sind im Prinzip alle Teearten oder man kann sie daraus ableiten. Wenn es nicht Grün- oder Schwarztee ist, greift aus meiner Sicht die Aufzählung, ferminierter Tee. Also für mich ist die Grundlage so weit eindeutig, leider. Wir waren aber noch nicht am Ende, wie wird vorgegangen. Zuerst ein mal, es wird nicht zwischen gewerblicher Person (Händler) und privater Person unterschieden. Es gibt dadurch bei dieser Geschichte auch eine lustige Komponente, keinen Mengenbeschränkung in Kilogramm. Der Besteller braucht nun eine, ich nenne es mal so "Unbedenklichkeitsbescheinigung" wegen Pestiziden. Ab da habe ich (wir) ein Problem, gibt es meines Wissens nach nicht. Diese müsste dann eigentlich erbracht werden. Wenn ich ab hier alles richtig verstanden haben sieht der Weg dann in etwa so aus. Der Zoll schickt die Lieferung zum entsprechenden Regierungspräsidium zu Entscheidung für die dann der, in nehme mal an amtliche Veterinär zuständig ist. Zu einer Kostenfrage sind wir nicht gekommen. Das war es was ich an Information aus dem Gedächtnis habe. (EG) Nr. 669/2009 Artikel 10 Überführung in den zollrechtlich freien Verkehr Bedingung für die Überführung von Sendungen in den zollrechtlich freien Verkehr ist, dass der Futtermittel- oder Lebensmittelunternehmer bzw. sein Vertreter den Zollbehörden ein gemeinsames Dokument für die Einfuhr (auch in elektronischer Form) vorlegt, das die zuständige Behörde ordnungsgemäß ausgefüllt hat, nachdem alle Kontrollen gemäß Artikel 8 Absatz 1 durchgeführt wurden und die Warenuntersuchung, sofern erforderlich, ein zufriedenstellendes Ergebnis erbracht hat. ANHANG I Futtermittel und Lebensmittel nicht tierischen Ursprungs, die verstärkten amtlichen Kontrollen am benannten Eingangsort unterliegen (Gültig bis zum 1. Oktober 2012) Futtermittel bzw. Lebensmittel (vorgesehener Verwendungs­zweck) KN-Code ( ) Ursprungsland Gefahr Häufigkeit von Waren- und Nämlichkeits­kontrollen (%) Tee, auch aromatisiert (Lebensmittel) 0902 China (CN) Pestizidrückstände,analysiert nach Multirückstands­methoden auf der Grundlage von GC-MS und LC-MS oder nach Einzelrück­standsmethoden ( 10 ) 10 Zu (10) : Insbesondere Rückstände von: Buprofezin, Imidacloprid, Fenvalerat und Esfenvalerat (Summe der RS- und SR-Isomeren), Profenofos, Trifluralin, Triazophos; Triadimefon und Triadimenol (Summe von Triadimefon und Triadimenol), Cypermethrin (Cypermethrin einschließlich anderer Gemische seiner Isomerbestandteile (Summe aller Isomeren)).
  21. 6 points
    Diz

    Shincha 2018

    Es sind diverse Shincha Tees bei uns eingetroffen. Unter anderem aus Tee aus Honyama, Kumomoto, Fukuoka und Yame. Das Anbaugebiet Honyama habe ich übrigens bereits in einem Thread vorgestellt. Die Tees aus Honyama sind alle (bis auf den Schwarztee) Asamushi. Kumomot und Fukuoka Fukamushi und der Yame Hachijuhachiya Sencha ist zwischen Chumushi und Fukamushi. Sämtliche Tees sind übrigens "Sortenrein". Also keine Blends wie bei grösseren Produzenten üblich. Wieso? Weil wir es können! Shincha 2018 von Teamania Und weil es so schön war hier noch ein paar Fotos: Schön ist hier... Könnte fasst einem Heimatfilm entsprungen sein. Links unten ist übrigens der Abe Fluss (oft fälschlicherweise als "Abfluss" geschrieben). Hier haust der Teemeister Und so sieht er aus @Joscht Der Handroll Tisch Der Handgerollte Tee (Temomicha) Grössenvergleich Nebenbei züchtet unser Teebauer auch Wasabi. Übrigens ein Indiz für klares Wasser den Wasabi wächst nicht in Brackwasser.
  22. 6 points
    KlausO

    EMS Japan / China

    So, ich war beim Zoll und hatte ein sehr nettes informatives längeres Gespräch. Es hat nichts mit Zollerklärung und, oder Rechnug, beides war vorhanden zu tun. Leider ist es so, dass Tees aus China eine "Unbedenklichkeitsbescheinigung" wegen Pestiziden brauchen. Fehlt diese, dürfe bei uns ja allen der Fall sein, muss dieser Tee zum Veterinär. In meinem Fall würde daß schon in Frankfurt mehr oder weniger auf dem Paket vermerkt, daher der Weg nach Böblingen zum Zollamt. Ich hatte also nur Glück. Bei meinem Gespräch habe ich sehr viel Information erhalten, die ich euch in einem neuen Thema weiter geben möchte. Ich muß das alles erst mal am Wochenende zu Papier bringen, natürlich digital. Mein vorläufiges Resümee für mich, keine Direktbestellung aus China. Beim nächsten Mal bin ich fällig.
  23. 6 points
    Tobias82

    Eure neuste Tee-Anschaffung

    so, auch von mir mal wieder ein paar Fotos! Die Sachen habe ich vor etwa einem Monat beim Chawangshop bestellt und kamen auch direkt hier zu Hause an. Am meisten hat mich das Buch über Yixing-Kannen gereizt, leider komplett auf chinesisch, aber mit tollen Fotos auf jeder Seite. Dazu noch zwei Tees und ein bisschen Standartausrüstung, wie neues Papier für pu´erh-Kuchen und noch Siebe. Das Buch ist wirklich top mit fast 400 Seiten und sehr detaillierten Fotos! Hier mal ein paar Fotos:
  24. 6 points
    KlausO

    Tee im Fernsehen

    Hallo, ich hatte diesen Film "Abgebrüht- Das bittere Geschäft mit dem Tee Edel und exquisit: Die Deutschen entdecken die feine Teekultur. Für erstklassige Blätter zahlen Kunden hierzulande hohe Preise. Doch die indischen Teepflücker leben in bitterer Armut." aufgenommen und gestern angeschaut. Ehrlich gesagt, ich bin zwischen sprachlos und sauer. Die Teepflücker verdienen unter dem Mindestlohn von glaube ich 3,70€ pro Tag, etwa 1,90€ und leben ich absolut schlimmsten Verhältnissen. Und der ober Hammer diese Plantagen sind "Fairtrade, UTZ, Rainforest" zertifiziert. Wer verdient hier und macht den Reibach? Am Schluß geht es auch um den Einsatz von Pestiziden und zwar vor Ort und dann in Deutschland. Alles sehr bedenklich. Alle großen Deutschen Teefirmen sind mit dabei. Den Link gibt es hier http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=73934
  25. 6 points
    teekontorkiel

    Shiboridashi für Anfänger

    Die Frage nach dem "Original" hat mich verwirrt. Töpfern unjapanische Hände Fakes? Müssen japanische Hände auch in Japan leben? Töpfern amerikanische Hände in Japan Originale oder Fakes? Töpfert ein Tscheche in Japan Originale? We are all one! Einer meiner tschechischen Lieblingskeramiker stellt in Japan aus, daher gibt es hier so gut wie nie Stücke zu kaufen. Am liebsten aber wäre mir jemand gleich hier vorort der schöne Shibos macht. Nur leider beschäftigen sich vergleichsweise wenig deutsche Keramiker mit asiatischer Teekultur. Preise von Einzelstücken sollte man nicht mit Massenproduktionen vergleichen. Wenn man weiß wieviel harte Arbeit in so einem Stück steckt, dann wirkt der Preis nicht hoch.
  26. 6 points
    doumer

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute wieder das andere Pavek-Kännchen im Einsatz (übrigens hat Jan heute geschrieben und bestätigt, was ich schon vermutet habe: Das Kännchen ist aus einem Ton-Porzellan-Gemisch gefertigt – muss ich unbedingt mal einen Parallelvergleich mit dem Ton-Porzellan-Kännchen von Emilio machen) und passend zum Wetter gibt es den 2017er Yibang von prSK. Ein wunderbarer Tee der zu einem wunderbaren Kännchen passt
  27. 6 points
    Anima_Templi

    Das Leben ist schön

    Gestern sah ich in Gmünd das neueste Spin Off des Star Wars Universums (sehr zu empfehlen!). Außerdem ist seit Anfang Mai die Johanniskirche wieder geöffnet (über die Wintermonate ist diese geschlossen). Hier möchte ich gerne ein paar Impressionen aus dem Kircheninnern zeigen. Der romanische Stauferbau wurde in den letzten 10 Jahren durch die Münsterbauhütte aufwändig restauriert. Sowohl innen wie außen sieht man die wunderbare Arbeit und das Herzblut, welches hineingesteckt wurde. Aus der romanischen Zeit sieht man im Innenraum nur noch wenig; er ist hauptsächlich neoromanisch. Besondere Erwähnung muss hier aber die "Staufische Madonna" finden, welche früher an der Südseite der Kirche angebracht war und heute im Innenraum ausgestellt ist. Es ist wohl die wertvollste Plastik der Stadt und stammt aus der Stauferbauhütte des 12. Jahrhunderts. Ich finde sie wunderschön! Eine Besichtigung der Kirche + Besteigung des Glockenturmes, von welchem man einen herrlichen Blick über die Stadt erhält, sei hier jedem Leser an´s Herz gelegt.
  28. 6 points
    Ich hatte heute einen interessanten Sencha in der Kanne. Ich weiss nur, dass er aus Wazuka stammt, anscheinend ein Yabukita ist (habe nur eine Probe von ihm, vielleicht bekomme ich noch mehr Infos). Die Farbe der Blätter ist interessant, es ist ein deutlicher Gelbstich da, den man auch in der Tasse vorfindet. Ich hätte mich fast dazu hinreissen lassen zu sagen, dass der Tee alt ist... Die Aromatik ist toll! Eher untypisch für Japaner liefert er eine prägnante Würze, welche fast ins holzige geht. Erinnert mich auch stark an Sellerie (die Knolle, nicht die Stange). Beim dritten Aufguss schwenkt er um zu einer blumigen Note, aber nicht "tuntig", wie manch ein grüner Oolong. Bei jedem Aufguss schwingt eine bereichernde Bitternis mit. Es war sehr interessant einmal einen Sencha zu haben, der sich von der breiten Masse etwas abhebt, und ein wenig kräftiger und kerniger daher kommt.
  29. 6 points
    Raku

    Ärgernis des Tages

    Das ist schon ärgerlich, besonders, wenn mit der Beschreibung suggeriert wird, was nicht sein kann. Ebenholz ist teuer. Beispielsweise lässt sich ein Stück unbearbeitetes Ebenholz mit den Maßen 20x20x5 cm für 87 € finden (Handel in Deutschland). Dieser Teetisch wird mit den Maßen Length 62 cm (24.4"), Width 37.5 cm (14.8"), Height 4.5cm (1.8") angegeben, der ganze Tisch kostet kaum mehr, als der oben genannte Preis. Wenn das jetzt nicht gegossen, sondern beschnitzt wäre und man sich mal annähernd damit beschäftigt hätte, könnte man zu dem Schluß kommen, dass da was nicht stimmt. Auch unabhängig davon, dass der Handwerker in China andere Löhne erhält. Wäre die Ecke nicht abgeplatzt, wäre das nicht zur Sprache gekommen. Und dafür werden dann sogar Stücke, die hinterher nur auf dem Müll landen, quer durch die Welt geschippert. Ist schon eine seltsame Welt.
  30. 6 points
    Stiefelkante

    Cocktails mit Tee

    Belebe ich diesen Thread mal wieder. Es war Pfingsten, ich war auf einem Barwochenende in Berlin und habe mit den Cocktailnerds allerlei gemixt, getrunken und ausgetauscht. Ein kleines Highlight ist der jährliche Cocktailwettbewerb zu einem vorgegebenen Thema. Dieses Jahr waren Apfelbrände, wie etwa Calvados, an der Reihe. Ich konnte es nicht lassen und wollte meine jüngere Teeleidenschaft in meinem Wettbewerb verarbeiten. Als Basis diente der Chateau de Breuil VSOP. Mit seinen 4 Jahren im Fass ist der recht ausgewogen zwischen frisch-fruchtigem Apfel und herben, vanilligen Eichenholznoten. Dieser wurde mit weißem Wermut und einem eigens angesetzten Teebitters zu gleichen Teilen im Rührglas kalt gerührt, etwas Zuckersirup kam noch dazu. Zuletzt kam ein Espuma (ein essbarer Schaum) aus Weißtee drauf. Das lässt sich nebenbei erwähnt auch so recht gut als Dessert genießen. Für den Teebitter habe ich den wacholderlastigen Tanqueray mit Purple tea buds versehen und 2 Tage ziehen lassen. Heraus kam ein tief purpurfarbenes, tabakbetontes Getränk. Als Weißtee des Espumas habe ich knapp 10 g Yue Guang Weißtee (knopsenlastig, vom Aroma Pfirsich bis Malz) in 500 ml Wasser ausgekocht und mit 50 g Zucker und einem TL Xantan verrührt. Mit zwei Sahnekapseln im Sahnesiphon gab es einen recht groben, aber sehr seidig im Drink eingebundenen Schaum. Der Geschmack des Cocktails ist frisch und herb. Apfel, Wacholder, Pfirsich, Kräuter, Holz und Tabak. Die Mischung aus Koffein, Theanin und Alkohol versprechen dabei einen langen und unterhaltsamen Cocktailabend, der Drink eignet sich perfekt in der Mitte eines solchen. Die Jury war recht angetan, dass die beiden Tees herauszuschmecken waren und alle Aromen sich stimmig zusammenfügten. Dieses Jahr habe ich damit das erste Mal den Wettbewerb für mich entschieden. Wie man an diesem Beispiel sieht, ist Cocktailkultur eng mit Kochtechniken und Aromakenntnissen verwoben. Wahrscheinlich haben hier einige ähnliche Tees, aber bei den Spirituosen oder einem Sahnesiphon ist es schon schwieriger diesen Cocktail nachzumixen. Vielleicht kann das hier ja aber jemanden ermutigen, mal selbst mit Tee kreativ zu werden. Habe hier schon in einem anderen Thread die Liaison von Limoncello und Sencha kennengelernt. Lasst euch nicht vom Namen verschrecken, das hat eine etwas längere Geschichte dahinter. Drunk as fuck 3 cl Calvados (Chateau de Breuil VSOP) 3 cl Teebitter (Purple Tea Infusion in Tanqueray) 3 cl weißer Wermut (Martini Ambrato) 1 cl Zuckersirup Kalt rühren und in vorgefrostete Schalen abseihen. Obenauf daumendick ein Weißteeespuma sprühen.
  31. 5 points
    seika

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Bei mir gibts es heute auch einen Gyokuro, Kaltaufguss mit Eis. Kaltes Umami ist schon was feines.
  32. 5 points
    Kodama

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute habe ich sehr große Freude an einem handgepflückten Gyokuro von Yutaka-Tee gehabt. Shimooka handgepflückter Gyokuro "Saemidori", https://www.yutaka-tee.de/de/shimooka-handgepflueckter-gyokuro.html 6g auf ca. 40-50ml: in der Shiboridashi: Der erste Aufguss war gleich eine heftige Umami-Bombe. Der Geschmack hielt für ungefähr 30 Sekunden im Mund an und veränderte sich währenddessen von herzhaft nach süß. Nach dem Schlucken kleidete sich der gesamte Mundraum mit einem Film von süßen Beeren aus. Wahnsinn. Richtig interessant fand ich, dass die ersten vier Aufgüsse beinahe gleich kräftig schmeckten und an Geschmack kaum abnahmen oder schwächer wurden. Vier Aufgüsse lang hat der Gyokuro sehr schwer und süß geschmeckt und hat mich dabei an einen roten Traubensaft erinnert. Ab dem fünften Aufguss ging der Geschmack zu weißen Trauben über und wurde im Körper leichter und sanfter. Aber nicht schlechter. Sechs Aufgüsse sind hier locker drin. Beim sechsten Aufguss habe ich etwa 70-80ml benutzt und der Tee wurde kaum schwächer. Die Blätter nach dem sechsten Aufguss: Auch hier wieder ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit einem Kauf macht man nichts falsch.
  33. 5 points
    Menelaos

    Yunnan Sourcing-Verkostungen, insb. 2017er Tees

    Nun melde ich mich auch mal zu Wort, nachdem ich alle Tees der Bestellung einmal probiert habe. Ich habe alle Tees gleich behandelt, was das Setup angeht. 7g auf ca. 100ml in er Zhuni. Die Ziehzeiten variieren natürlich von Tee zu Tee und Anzahl der Aufgüsse. Ich habe dazu ein Ranking erstellt, das wie folgt aussieht: 1. 2017 Jinggu Ye Sheng - der erste Purple für mich. Die verschiedenen Fruchtnoten geben den Ausschlag für den ersten Platz 2. Autumn Gan Hai Zi - mein erster Herbstsheng und ich bin durchaus begeistert 3. 2014 Wuliang Wild - wenn auch unspektakulär und schnell neutral, macht der Geschmack der ersten Aufgüsse Lust auf mehr 4. Teng Tiao Cha - schöne kräftige Noten. Leider für mich nichts besonderes, aber ich werde ihn nochmal stärker dosieren. Die anderen bedürfen keines Rankings mehr, weil sie mMn sehr ähnlich und "normal" sind. Eben so, wie man jüngeren Sheng kennt. Gewisse Bitterkeit gepaart mit jeweils verschiedenen anderen, aber wenig hervorstechende Noten. Im Großen und Ganzen bin ich froh mitgemacht zu haben, weil ich dadurch wieder viel lernen konnte. Angefangen von meinem ersten Purple, über den ersten Autumn bis hin zum vier Jahre alten Wild und den dann leider noch so ähnlichen anderen jüngeren Shengs. Aufgrund der großen Produktpalette, hat mich YS angeschreckt. Eine Sammelbestellung ist somit eine schön Gelegenheit verschiedene Tees kennenzulernen und die Meinungen anderer zu den gleichen Tees zu lesen/hören. Vielen Dank noch einmal für die tolle Gelegenheit!
  34. 5 points
    doumer

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Am Abend gibt es ein wahren "Charakter-Tee": Den 2015er XiaoShu LinCang von prSK. Die Tee-Session lässt sich sehr gut mit einer Momentaufnahme beschreiben: Man ist am Waldrand am Hang unter Bäumen an einem warmen aber etwas trüben Sommer-Mittag an einem Lagerfeuer und plötzlich bricht ein Gewitter los: Kräftiger Regen wird vom Wind im Wellenmuster über die Bäume und Wiesen unter einem getragen und man sieht langsam Wolken vom warmen Boden aufsteigen, während das Feuer gelöscht wird und durch die gereinigte, mit Feuchtigkeit gesättigte, warme Luft ein wunderbares Raucharoma verbreitet. Genau das ist mir nämlich heute Nachmittag passiert – daher für mich, für jetzt der absolut perfekte Tee Im Schieferkännchen ist das Raucharoma trotz etwas dezenterer Dosierung (zumindest gefühlt) deutlicher vorhanden als im Ton-Porzellan-Kännchen, dafür ist die Süße auch voll da und er wirkt insgesamt sehr rund und weich. Ein absolut wunderbarer Tee, der es locker mit den meisten Gushus aufnehmen kann! Dieses Kännchen in Kombination mit dem Tee ist wirklich großartig!
  35. 5 points
    doumer

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Aus gegebenen Anlass heute mal wieder ein Sheng aus der (zumindest für meinen Geschmack) Blütezeit von EoT – 2012/2014 – der 2012er Qi Sheng Gu: Das Taiwan-Ton-Kännchen von Emilio scheint bei dem Tee minimal die Spitzen abzuschleifen, dafür wirkt der Körper etwas mineralischer und kräftiger. Dadurch geht der Tee etwas stärker in die Richtung des großartigen 2012er Baotangs, bleibt aber trotzdem etwas "heller" und etwas floraler – dennoch ein super Tee mit eigenständigem Charakter! Mal schauen wo die Reise mit EoT hingeht – ich hoffe sehr, dass es irgend wann mal wieder ein Halt mit solchen Tees gibt
  36. 5 points
    Joscht

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    2014 Long Lan Xu - EoT Wer hat noch mal gesagt, es ist noch gar nicht lange her, PuErh schmeckt generell *nicht*? Hier haben wir wieder einen hochwertigen Vertreter, der diese Behauptung aufs schönste unterstreicht. Ich bekomme keinen entspannten Gesichtsausdruck hin, irgendwelche Muskeln in der Mundpartie rebellieren und verhärten sich, und ich gieße und gieße und schmecke nach und bin: begeistert. Es sind Assoziationen, feuchtes Unterholz eines Waldes mit Buchen, Kühlungsborn, Graal-Müritz, Kindheit. Erste Eukalyptusbonbons, Medikamentenschränke der Krankenabteilung, Teersalbe unter einem Verband und auch ein Geruch von versottetem Schornstein, der sich aus irgendwelchen Gründen als Geschmack einstellt. Eine schöne Reise. Und wie hat er wirklich geschmeckt?
  37. 5 points
    seika

    Japanischer Oolong ~和製ウーロン茶~

    Hier die 2018 Version von Herrn Kajiharas Ōlong: diesmal aus dem Kultivar Kōshun gefertigt. Im Vergleich mit früheren Versionen aus Zairai Kultivieren haben die Blätter einen fruchtig süssen Duft. Ich rieche ein wenig Mango. Sehr ansprechend. Der Oxidationsgrad ist, wie zu sehen, sehr gering, fast noch grün. Für den Aufguss verwendet habe ich meine Hagi-yaki Hōhin sowie eine Schale aus gleicher Manufaktur. Dosierung und Ziehzeit des ersten Aufgusses beliefen sich in etwa auf 5g, 100ml bei 45 Sekunden. Das ergab einen sehr milden im Geschmack noch verhaltenen Aufguss. Der Duft war alles allerdings Klasse, ähnlich wie die trockenen Blätter sehr fruchtig und süss. Der zweite Aufguss brachte etwas mehr Tiefe im Geschmack, leicht fruchtig, ein wenig süss bei ganz wenig Herbe. Der dritte Aufguss war ähnlich, auch wenn im Duft schon erheblich schwächer. Ab dem vierten Aufguss traten dann pflanzliche Noten verstärkt hervor, auch die Adstringenz nahm zu. Für mich war hier Schluss. Mein Fazit nach der ersten Session mit diesem Tee: er macht Lust auf mehr! Zum Abschluss noch ein Blick auf die entkräfteten Blätter.
  38. 5 points
    paxistatis

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Hallo zusammen, gestern gab es bei mir einen Pu: Manzhuan Huang Shan 2012 sehr lecker, aber nicht das erste Mal getrunken. Heute habe ich mich dann mal an das Weißtee Probierset (https://www.tee-kontor-kiel.de/tee/weisser-tee/klassischer-weisser-tee/weisstee-schnupperpaket-3x-50g?c=56) gewagt: Alle drei Tees habe ich viermal aufgegossen mit 70-80°C heißem Wasser, ca. 120 100 80 60 60 sec Ziehzeit. China White Anji: Sehr lecker, schön frisch und sanft auf der Zunge, hinterlässt einen sehr angenehmen und recht lang anhaltenden Nachgeschmack. Erinnert mich an eine Frucht, allerdings ohne jegliche Säure, sehr starker Geschmack auf der Zunge, der Rest des Mundes ist nicht so stark miteingebunden Sehr helle, grünliche Tasse. Bild vom Blatt am Ende (leider sehr unscharf, sorry ) : White Monkey: Etwas floraler als der WhiteAnji, allerdings im dritten Aufguss eine gewisse Adstringenz... Das hat mich irgendwie überrascht. Ansonsten auch wieder andere sehr ruhig und sanft. Sehr gut zum entspannen meiner Meinung nach. Mich wundert ein wenig der Preisunterschied zum White Anji, wahrscheinlich kann ich einige Nuancen nicht schmecken? Bild vom Blatt am Ende: Pai Mu Ta: Sehr schön süßer Tee aber keinesfalls aufdringlich, das Aroma bleibt eigentlich während der Aufgüsse immer gleich. Ich mag persönlich diese leichte Süße, viel besser als diese Süßigkeiten, wo man nur Zucker schmeckt Klingt ein wenig komisch, ich weiß, aber das ist ein sehr angenehmer Standardweißtee würde ich sagen, wenig Abwechselung, dafür einfach zu machen, passt auch vom Preis her Schöner ALltagstee, besonders im warmen Sommer würde ich sagen Bild vom Blatt am Ende: Hoffentlich fand das hier wer interessant
  39. 5 points
    cml93

    Shincha aus Kagoshima

    Der Tee hing leider etwas länger im Zoll fest und ist deshalb etwas verspätet angekommen. Aber besser spät als nie Zum Thema: Ab diesem Jahr habe ich die Tees von Herrn Miyazono im Sortiment, dessen Familie schon seit 1928 Tee direkt am wunderschönen Imuta-See in Kagoshima anbaut: Hier ein Ausblick über den gesamten See: Miyazono Sencha "Yabukita" Der erste Sencha ist ein Yabukita. Ungewöhnlich weich für dieses Cultivar, dazu sehr buttrig mit tollem Umami und starker Süße. Im Abgang erinnert er leicht an Eierlikör. Miyazono Sencha "Saemidori" Der zweite Sencha ist ein Saemidori. Sehr klar mit einer angenehmen Frische und Süße, rundem Umami und leichten floralen Noten. In den folgenden Aufgüssen zeigt sich noch eine zarte Herbe, die sich perfekt ins Gesamtbild einfügt. Morgen kommen dann noch ein Sencha und Tamaryokucha von Herrn Kazuo Watanabe (bekannt aus der Arte-Doku) an, vermutlich werden diese Tees ab Freitag im Shop erhältlich sein.
  40. 5 points
    @Joscht wenn ich in deinem Text „PuErh“ durch „Silbernadeltee“ ersetze, sind das nahezu genau die Gedanken, die ich mir heute bei einer Session mit dem 2015 Fuding Silbernadel Bai Hao Yin Zhen von Teasenz gemacht habe Der linke im obigen Bild ist der genannte und so sieht er aus: Eigentlich hätten diese Bilder in den „neueste Teeanschaffungen-Faden“ gehört, aber anlässlich von Joschts Ausführungen passen Sie auch gut hierher. Apropos neueste Teeanschaffungen: am lustigsten fand ich die kostenlose Beigabe von Teasenz, keine Probe, sondern (ihr werdet es kaum glauben)
  41. 5 points
    Ann

    Das Leben ist schön

    Ich stehe vor meinem vollen Teeregal und denke: Shit, ich hab echt so gar kein Teegeschirr. Das Gefühl kenne ich sonst nur, wenn ich vor meinem Schuhregal stehe.
  42. 5 points
    Anima_Templi

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Orange Valley FF Mein erster (und wohl auch einziger) FF-Darjeeling in diesem Jahr. Im Rahmen einer Bestellung bekam ich eine Probe von ihm. Er ist sehr grün ausgebaut, weswegen ich ihn nicht zu heiss brühe. Eine leichte Frische ist da, ein schöner blumiger Ton ist vorherrschend im Mund, aber leider auch etwas "seifiges". Dies nur sehr dezent, aber trotzdem etwas störend. Iwie bin ich ja froh darüber, dass ich nie von den früheren FF-Jahrgängen kosten konnte, welche die erfahreneren Semester hier gerne erwähnen und sehr loben. Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss... Es ist ein solider FF. Wie die meisten anderen davor, reisst er mich nicht vom Hocker, aber es ist ein netter Tee. Mal eine schöne Abwechslung von den üblichen Verdächtigen.
  43. 4 points
    Komoreb

    Eure neuste Tee-Anschaffung

    Uhh, bei mir klingelte heute der Postmensch und brachte den neuen Probenvorrat. Genau richtig, denn vor einigen Tagen hatte ich meine letzten Pu-Bestände aufgebraucht. Da ich noch nicht so viel Erfahrung mit Pu habe, erstmal nur Proben. @doumer hatte mir einige Tees von EoT vor längerer Zeit mal empfohlen. Auch wenn ich den Post nicht mehr gefunden hatte, habe ich mich einfach mal wild durch den Katalog bestellt. Vom Geruch her, haben mich der Nancai Ancient und Kunlu Wild am meisten angesprochen. Die werden wohl als Erstes dran glauben müssen.
  44. 4 points
    VanFersen

    Tee und Fernweh

    Dieses Gefühl hab ich schon seit ich ein kleiner Junge war. Einige Aspekte verstärken dieses sich einerseits "Fehl am Platz" fühlen und andererseits sich in dem Land in dem man lebt nicht richtig glücklich zu fühlen. Sicherlich geht es uns (Schweiz, Österreich und Deutschland) von der Lebensqualität, der Sozialpolitik und und und besser als so manch anderen Menschen die in ihrer Heimat weniger haben und dies ist auch immer der Spruch den man von allen Seiten hört "Sei froh das du hier lebst, denn wo anders würde es dir nicht so gut gehen" - das mag in vielen Aspekten schon zutreffen, aber dennoch reicht Sicherheit und Lebensstandard wirklich aus um sich damit glücklich zu stellen? Ich hatte schon seit klein auf immer ein Heimweh/Fernweh zu Asien vor allem die Ostasiatischen Länder wie China, Japan, Südkorea und Taiwan hatten es mir von Anfang an angetan. Vor allem meine Liebe zu Japan hatte in meinen Jugendjahren sich zu einem mystischen Schloss aufgebaut von dem ich Angst hatte es könne platzen, wäre ich das erste Mal wirklich in Japan. Doch dem war in keinem Moment so im Gegenteil! Ich kenne all die Schattenseiten die Japan zu bieten hat und es sind nicht wenige, aber als ich das erste Mal in Japan war hätte ich weinen können. Es war fast so, als wäre ich nie weg gewesen, als wäre ich endlich zu Hause angekommen. Es der erste Urlaub in meinem Leben wo ich einfach nicht nach Hause wollte. Ich war nie zuvor in Japan aber ich bin gleich am ersten Abend in Tokyo von Meguro nach Shibuya zu Fuß gegangen ohne mich nur einmal zu verlaufen. Auf dem Rückweg nahm ich sogar eine Abkürzung zu meinem Apartment. Seither lebe ich in ständiger Fernweh-Situation mal mehr verstärkt, mal weniger. Ich habe mich in Österreich nie besonders wohl gefühlt, da es für mich hier kaum etwas gibt (außer Mittelalterfeste), aber alle meine Interessen und was ich liebe muss ich mir sowieso aus Asien besorgen, da ich hier keine Anlaufstellen habe. Aber Auswandern ist immer leichter gesagt, als getan, vor allem wenn man nicht mehr alleine sondern zu zweit ist, muss man auch auf die Wünsche des anderen eingehen. Vor allem durch den Tee wünsche ich mir oftmals ein einfacheres und bescheideneres Leben, welches aber am Ende einen weit höheren Mehrwert haben würde. Vor allem wenn ich so Gemeinschaften wie die Herrschaften von Global Tea Hut sehe, beneide ich diese ganz ehrlich besonders. Sie Leben umgeben von Bergen und Teekultur in Taiwan, Leben und Arbeiten jeden Tag mit Tee und können Reisen und all die Teefelder und Teeberge besuchen, welche ich schon seit Jahren sehen möchte. Auch wenn ihr allgemeiner Alltag "einfach" gestaltet ist, was den Ablauf anbelangt, ist es genau das und mit der Materie mit der sie sich jeden Tag beschäftigen können, dass wahres Glück und Zufriedenheit in meinen Augen bedeutet.
  45. 4 points
    Jeezy

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute meinen ersten Dan Cong probiert 2018 Xing Reng Xiang (Almond fragrance) Ich war zuerst unentschlossen wie ich den Tee zubereiten soll, da Dan Congs ja generell als schwierig gelten. Habe mich dann fürs "flash-steepen" entschieden. Ganze 8g in ein dünnwändiges 80ml Gaiwan reingehauen und durchgängig mit fast kochendem Wasser aufgegossen. Der Tee ist ja mal so gut Herrlich. Seidiges Mundgefühl, fruchtig (Litschi? Aprikose?) grüner Geschmack mit einen Hauch von Mandelmilch Aroma und das 10 Aufgüssen lang ohne krass nachzugeben. Ich glaub ich kann das Zeug morgen früh nochmal aufgiessen
  46. 4 points
    Paul

    Yunnan Sourcing-Verkostungen, insb. 2017er Tees

    Das ist aber nun mal wirklich hübsch: dünnlich! und die darauf folgende Feststellung: aber als insgesamt wertig Ihr hab aber schon den gleichen Tee wie Scott beschrieben? "Huang Shan tea has a typically Mengku strength and thickness. It's tea soup is golden yellow and viscous, the aroma is sweet with hints of orchid and mushrooms. The taste is sweet, astringent and bitter with a savory kind of mouth watering feel and strong cooling effect. " Scott ist ja schon immer sehr episch/gleich in seinen Beschreibungen; stutzig machen sollte hier das Fehlen des sonst bei jedem Tee stark vorhandenem "Cha Qui". Dafür hat der Garten aber auch eine eigene Geschichte und einen Besitzer, diesmal keinen Fernsehmoderator?
  47. 4 points
    doumer

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Bevor ich mit den YS-Shengs aus der aktuellen Sammelbestellung starte gab es heute morgen noch den 2017er Along the Border Maocha von TU: Sehr würzig mit interessanter Kräuternote die an den 2014er Laos Ban Payasi oder den 2014er Laos Ban Komaen Blue erinnert ohne jedoch sonderlich bitter oder adstringent zu sein. Bis auf den Namen weiß ich leider nichts über den Tee, ich kann daher leider nicht sagen ob der Name nur Zufall ist oder ob es sich tatsächlich um ein Grenztee handelt...
  48. 4 points
    Also, dann beginne ich mal mit dem Huang Shan. Ich habe 4 Gramm von relativ kleinem Blattgut auf ca. 100ml verwendet. Trocken, wie auch nach dem Spülen duftet der Tee sehr süss und grün. Auch geschmacklich sind die ersten Aufgüsse sehr grün. Für meinen Pu-Geschmack zu grün, zumal er ja schon ein Jahr in China lagern durfte. Bestimmend ist eine den Mundraum belegende Adstringenz, mit der ich aber sehr gut klar komme. Leider ist neben dieser geschmacklich nicht sehr viel geboten, bzw. die Geschmacksnoten sind noch so subtil, dass diese von der Bitternis überlagert werden, und somit nicht klar zur Geltung kommen. Dieses Bild hat sich für mich in der Vergangenheit häufig bei den günstigen, jungen YS-Tees gezeigt. Das meine ich nicht unbedingt negativ! Sieht man den Preis von 12,50$ für 100gr Tee finde ich das, was dieser dafür bietet, ok. Für Pu-Erh (selbst für jungen!) ist er mir aber eindeutig zu grün, bzw. liefert mir zu wenig klare Bekenntnis darüber, wessen "Geistes Kind" er ist.
  49. 4 points
    Winkla

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Sorry aber dieses Teei erinnert mich gerade einfach absolut an die "Hunde" von Super Mario xD
  50. 4 points
    GoldenTurtle

    Ziehzeiten für Tee

    Ich sage zu dem Thema nur so viel: Je unvollständiger man die verschiedenen Facetten des Tees liebt, desto mehr muss man auf die Ziehzeiten achten. PS: Ich habe gerade eine 8g GFZ Kugel beim ersten Aufguss versehentlich etwa 10 Minuten ziehen lassen ... und ... wunderbar!
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