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Beliebteste Inhalte seit dem 19.01.2018 in allen Bereichen

  1. 12 points
    Ich habe heute den Sencha Myiako in der Tasse. Meine Maiko Sendung hat sich zwar verspätet, aber das war es wert. Für 5 € also hochgerechnet bei ca. 8 € inkl. Versand ist das ein richtig toller Tee. Das könnte für mich mein Alltagstee werden. Dann hab ich mehr Geld zur Verfügung Geld für hochwertigere Tees von unseren lieben Händlern aus dem Forum zu beziehen Das schöne ist, der Miyako schmeckt genau so wie ich es mir wünsche. leicht süß im Anklang, ich meine auch eine gewisse Asdringenz zu spüren, hier bin ich mir aber unsicher. Auf jeden Fall geht der Tee im Abgang in eine schöne grasige frische über. Sicher kein Spitzentee, aber definitiv eine Empfehlung wert.
  2. 11 points
    Raku

    Wasser zur Teezubereitung, welches nehmt ihr?

    Im Dezember haben Teetalker einen Wassertest gemacht und bekamen dabei im Blindversuch je drei Cups mit Black Forest, é und Leitungswasser vorgesetzt. Runde eins mit kaltem Wasser, Runde zwei mit gekochtem Wasser und Runde drei mit japanischem Sencha (Koyamaen? @miig weisst du noch, welcher es war?). Jaja, man sollte seine Versuchsergebnisse notieren oder zumindest zeitnah zu Papier bringen. Nun ist der Test schon einige Wochen her und ich spreche mal aus meiner Sicht. Am feinsten schmeckte das Black Forest Wasser - pur und auch als Tee. Kalt war der Unterschied nicht so gross, heiss und mit Tee schon eher. Das als Teewasser ausgewiesene é war in allen drei Varianten zu flach. Der Vergleich des Black Forest Wasser zu dem Leitungswasser (Rotenburg / Hessen) war nicht so gravierend, dass eines von beiden "minderwertiger" betitelt werden könnte, das Leitungswasser könnte man mit "voller" umschreiben, Black Forest ist süsser. Das machte sich dann beim Tee bemerkbar. Er war mit dem Leitungswasser facettenreicher, was den Gesamteindruck unseres Tests so zusammenfassen lässt: Tee wird mit é am wenigsten interessant, mit Black Forest sehr gut und mit dem sehr guten Leitungswasser dennoch zum Favorit.
  3. 10 points
    teekontorkiel

    Teegrüsse von unterwegs (Ausflug/Reise/etc.)

    Schnappschuss von unserem Morgentee heute früh von unserer kleinen Miniauszeit an einem der schönsten Flecken Deutschlands, am Naturbadeteich am Saunahaus im Gutshaus Stellshagen. ... und ja, der Olli hat sich tatsächlich auch getraut im Eiswasser einzutauchen.
  4. 9 points
    cml93

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute war ich in Shiga unterwegs - einer Präfektur, die nicht sehr bekannt ist für ihren Tee ist, obwohl dort seit über 800 Jahren Tee angebaut wird. Das liegt aber daran, dass die ganzen hochwertigen Shiga-Tees als Uji-Tees verkauft wurden. Ippodos Sencha waren z.B. früher alle komplett aus Shiga. Doch vor einigen Jahren hat Shiga angefangen vermehrt Tees als Shiga-Tee (oder auch Asamiya-Tee) zu verkaufen und auch aufgehört Tees an große Teeläden aus Uji zu verkaufen (auch ein Grund warum Ippodo deutlich an Qualität verloren hat). Wenn man sich zum Beispiel die Ergebnisse der nationalen odere Kansai Wettbewerbe anguckt stellt man fest, dass Shiga da jedes Jahr Top-Platzierungen holt. Auch noch sehr interessant: In Shiga werden nur (!) Asamushi Tees hergestellt, die sich im 7 - 15 Sekunden Bereich bewegen. So jetzt zum Thema: Unter anderem habe ich diese drei Tees hier getrunken. Allesamt Contest Grade und alle unter den Top 6 des letztjährigen Kansai-Wettbewerbs. Ich denke dir Blätter sprechen für sich Auch geschmacklich echt eine Wucht: Unglaublich ausdrucksstark mit angenehmen herben Noten, kräftigem Umami und einer starken Süße. Insgesamt finde ich, dass sie so ein Zwischending zwischen Shizuoka und Uji sind: Dieses typische Shizuoka Bergtee-Aroma und das Umami und die Süße von Uji Tees in perfekter Balance. Auch ein absolutes Highlight: Der Tamaryokucha aus dem Cultivar Okumidori. Tamaryokucha wird ja eigentlich ausschließlich auf Kyushu hergestellt, in Shiga gibt es jedoch eine (!) Person (82 Jahre alt), die auch Tamaryokucha herstellt. Und was für einen: Ich hatte bisher viele preisgekrönte Tamas aus Miyazaki, Ureshino und Kumamoto, die kamen aber nicht annährend an den heute verkosteten heran. Achja: die abgebildete Shibo hat mir auch super gefallen und wurde natürlich auch direkt gekauft Fazit: Shiga rocks Unglaubliche Qualität, große Vielfalt und mega nette Leute - was will man mehr
  5. 8 points
    Ann

    Teespielzeug - oder, worin bereite ich meinen Tee zu?

    Heute mal ein besonderer Einstieg ins Wochenende. Einen 2013Formosa Lala Shan von Atong. Auf einem besonderen Teebrett, ein altes Brett von einem Wasserrad. Von einem geschätzten Mitforisten.
  6. 8 points
    paxistatis

    Ein (kleiner) Tee-Anfängerbericht

    Hallo zusammen, vorab: Ich hoffe, ich bin damit im richtigen Forum, ich wollte dafür jetzt keinen Blog o.ä. eröffnen und ich denke das passt am besten ins Anfängerforum Worum geht es denn jetzt hier? Nun, ich habe vor rund zwei Monaten hier gefragt, wie man als Anfänger denn mit Tee anfangen soll. Da im Thema durchaus Interesse "angemeldet" wurde mal vom Einstieg zu berichten, dachte ich, dass ich das mal probiere, vielleicht interessiert es hier den ein oder anderen oder es hilft einem anderen Einsteiger Unten gibt es auch ein kleines Fazit für die Leute, denen das zu viel Text ist Also bei mir begann die Teetrinkerei auch mit den üblichen Beuteln aus dem Supermarkt. Irgendwann bin ich dann auf losen Früchtetee aufmerksam geworden und habe den dann immer abends getrunken. Schließlich habe ich mich im Teeladen vor Ort mal in die Schwarzteeabteilung verirrt und habe dann mutig zu einigen aromatisierten Sorten gegriffen. Einige davon haben mir geschmeckt, einige andere nicht, ich habe mich dann auf ein paar Sorten beschränkt und war dann erstmal zufrieden. Schließlich hat mir der Verkäufer im Teeladen mal eine Probe eines unaromatisierten Grüntees aus Japan mitgegeben. Diese Probe habe ich dann unter der Woche misstrauisch beäugt und überlegt was ich denn damit anfangen soll. Schließlich habe ich mir am Wochenende mal Zeit dafür genommen und probiert. Brav nach der Anleitung der Verpackung aufgebrüht und dann neugierig probiert. Hat furchtbar geschmeckt... Ich war leicht verwirrt, wer trinkt denn bitte so ein Zeug? Musste ja der richtige Geschmack sein, schließlich habe ich es nach der Anleitung gemacht Aber ich hatte noch Tee übrig, die Probepackung war für zwei Portionen gedacht. Und ich war neugierig, also habe ich im Internet gesucht, was ich vielleicht falsch gemacht habe. Da bin ich hier auf das Forum gestoßen. Habe mich ein wenig durch die Themen durchgelesen und gemerkt, dass 4min und 90°C für 3gr Tee und 500ml Wasser nicht wirklich so gut sind. Also habe ich neu ausprobiert, diesmal nach der Gong Fu Aufgiessmethode. Zwar hatte ich nur ein kleines Teesieb und eine übliche Kaffeetasse aus dem üblichen Geschirr, aber ich wollte es ausprobieren. Die empfohlenen 70°C hatte ich vermutlich auch nicht, da kein Thermometer sondern nur die Methode des Umgießens... Egal, mit der Stoppuhr des Handys habe ich die Zeit gemessen und dann erwartungsvoll probiert. Diesmal schmeckte der Tee nicht furchtbar, aber für meinen Geschmack auch nicht wirklich gut. Also noch zwei Aufgüsse weiter gemacht und dann festgestellt, dass es nicht wirklich besser wurde. "Liegt wohl an der Sorte" war mein Gedanke dazu. Aber ich war noch immer neugierig und wollte weiter Tee ohne Aromastoffe probieren. Also weiter im Forum gelesen und neugierig durch einige Onlineshops geklickt. Ich kannte bis dahin grünen und schwarzen Tee, aber das es auch sowas wie Oolong, Pu, Weißen oder anderen Tee gibt, war mir nicht klar. Da ich aber alles probieren wollte, habe ich mir in einem Shop ein großes Probensortiement bestellt. In dem war dann vieles dabei: Grüner Tee, schwarzer Tee, oolong, weißer Tee, Früchtetee und Kräutertee. Begeistert habe ich mich dann durch diverse Sorten (mal grünen, mal schwarzen, mal oolong und noch mehr durcheinander...) probiert, aber nach einigen Proben war dann wieder die Ernüchterung da: Alles Sorten schmeckten untereinander gleich: ich konnte nirgendwo wirklich Unterschiede feststellen, außer das einige wenige wirklich bitter und nicht gut schmeckten. Also habe ich meine Versuche wieder zurückgefahren und mich mehr auf meinen bewährten Früchtetee konzentriert. Im Dezember wollte ich dann wieder in das Thema neu einsteigen, einfach weil es ja doch noch irgendwie interessant war. Diesmal aber mit einem anderen Ansatz, empfohlen hier im Forum: Wenige aber gute Sorten. Also habe ich Anfang 2018 drei Sorten grünen und drei Sorten oolong Tee bestellt. Dazu eine Kyusu, eine günstige Waage und eine Teeschale (war ja gerade Weihnachten ). Seitdem habe ich alle drei Oolongs getrunken und auch zwei der grünen... Alles stets im Gong Fu Style, gut abgewogen (dabei habe ich gemerkt, wie viel 4-5 gr Tee wirklich sein können...) und dann möglichst mit der passenden Temperatur (ein seit kurzem gekaufter Wasserkocher mit Temperaturvorwahl hilft da sehr..) übergossen und mit der Stoppuhr gemessen. Seitdem: Okay, das ist vielleicht übertrieben, aber es ist wirklich was ganz anderes als vorher. Ich würde sagen, dass ich alle 5 Tees die ich bisher getrunken habe, erkennen könnte, einfach am Geschmack. Mein Geschmackssinn hat sich ebenfalls bei Tee verbessert. Am Anfang haben die Oolongs alle sehr ähnlich geschmeckt, aber mittlerweile erkenne ich bei jedem gewisse Nuancen, die die anderen nicht haben. Zudem konnte ich in der letzten Woche wirklich jeden Tag sagen, auf welchen Tee ich mehr Lust habe. Mal war es Oolong A, mal Oolong B... Das hatte ich vorher noch nicht! Letztes Wochenende habe ich zudem mal bewusst Zeit für eine Teesession genommen. Normalerweise trinke ich den Tee den Tag über verteilt, wenn ich arbeite, aber diese Session war anders. 2h habe ich mir für den teuersten der Oolongs genommen (für mich ist er teuer Aber er schmeckt auch sehr gut ) und in den 2h 9 oder 10 Aufgüsse getrunken. Das war nochmal ein ganz anderes Erlebnis. Danach war ich dermaßen wach und konzentriert, aber auch gleichzeitig total entspannt. Sehr beeindruckend!! Ich könnte jetzt an dieser Stelle noch einige weitere Details erzählen, aber ich glaube das wird zu viel, daher an dieser Stelle erstmal ein großes DANKE an alle hier, ohne das Forum und auch die Foristen, die mir geantwortet haben und auch teilweise per privater Nachricht mir geholfen haben, wäre ich nicht wieder zum Tee gekommen. Zumindest nicht in dieser Form. Der nächste Kauf von Tee wird nämlich schon geplant. Und es ist irgendwie beängstigend, dass ich jetzt schon kein Problem habe 10 Euro für 50gr auszugeben (natürlich nicht für jeden, ich will unterschiedliche Preiskategorien ausprobieren ) Ich warte jetzt schon auf den Tag (ist vielleicht bald ) wo ich mit einer Person mal einen guten Oolong o.ä. trinken kann (Mal gucken, ob ich die Freundin oder wen aus der Familie dafür nehme ) Fazit: So nun zum Fazit, welches hoffentlich dem ein oder anderen Anfänger hilft, der da steht, wo ich vor 2 Monaten stand: Ich habe gelernt, dass es sich lohnt nur wenige Sorten zu kaufen. Auch vielleicht auf max. 2 Sorten zu begrenzen, also vielleicht Oolong und grünen oder grün+schwarz, oder wie man es halt möchte. Das durcheinander von Sorten am Anfang hat meine Geschmacksnerven nur verwirrt. Und dann auch ruhig mal 3 Tage den gleichen Tee trinken, ich habe am 3 Tag wesentlich mehr Nuancen geschmeckt als am Anfang. Zudem: Zubehör hilft nur, entscheidet aber nicht komplett über den Geschmack, der Oolong schmeckt im einfachen Teesieb genauso wie in der Kanne (Kyusu). Auch wenn die Kyusu natürlich schicker aussieht . Aber das wichtigste ist: Nicht direkt aufgeben und neugierig sein. Ausdauernde Geschmacksnerven helfen auch. Ansonsten das ganze nicht zu ernst nehmen. Habe ich am Anfang auch, aber man benötigt den Spaß. Ansonsten: Danke fürs durchlesen, ich hoffe es war interessant und nicht zu langweilig. Viele Grüße und Danke! paxistatis
  7. 8 points
    Diz

    Teeverkostung mit William

    Anbei ein paar Impressionen von der Teeverkostung:
  8. 7 points
    Ann

    15% Rabatt auf das gesamte Sortiment

    Weil ich es zufällig gesehen habe: "100% vegan": Was heißt das denn genau, wenn wir über Tee sprechen? Das führt zu weiteren Überlegungen: Gui fei dürfte man ja dann wahrscheinlich nicht mehr als "vegan" titulieren...
  9. 7 points
    Yan Xiang Fei von Rui Qian Tea, Wuyi, kaiserlicher Qing Dynastie Tee warme Aromen nach gebackenem Obst und süßem leicht gerösteten Weizen feines dezentes klares frisches Holzkohlearoma typische gebackene Röstnote, die aber nicht zu stark in den Vordergrund tritt sehr mineralisch in den ersten Aufgüssen Wirkung smooth und angenehm Ein Benchmark Yancha, der sogar noch etwas mehr bietet an Angenehmlichkeiten wie Aroma und Fülle. 11-12/10 Punkten 8g, 96 °C, etwa 14 Euro pro Beutel, 177 EUR / 100g im offiziellen LuYu Club der Firma Danke an @Magic Jenny für die Probe aus dem Cha Dao. Waschgang sofort abgegossen, danach jeder Aufguss +10 sek, 8-10 Aufgüsse laut Packung 1 mineralisch, soft 2 kräftiger, Röstaromen, leicht wässriger als der erste 3 lässt erneut leicht nach in der Fülle, schmeckt nun etwas dünner aber trotzdem noch schön soft und aromatisch, leichte Eisennote kommt am Ende durch 4 schön, ausgeglichen, immer noch gehaltvoll, flacht leicht ab von der Intensität im Aroma, Pflaumennoten, positives Qi, happy danach poetisch entspannt 5 wässriger aber noch ok, leichtes angenehmes Prickeln auf der Zunge 6 nett, angenehm, lohnt sich noch 7 wird etwas wässriger, aber immer noch angenehm und ausgeglichen, leichte Eisennote 8 normal, wird flacher, noch etwas mineralisch, keine besonderen Aromen oder Röstnoten mehr, kann man noch trinken aber muss man nicht mehr. 9 Farbe lässt deutlich nach, noch leicht pflaumige Noten, eher wässrig, lohnt sich nicht mehr Story dazu: Wuyi rock tea in its heyday was brought to the throne of the Qianlong Emperor. The court sent the governor to monitor the history of Wuyishan at all costs, and select the treasures of the wuyi tea. At that time, Wuyi tea was highly valued by the government, and benefited the tea farmers. In order to show their worship of Emperor Qianlong, they made a good tea and entrusted their scholar with a long walk from Wuyishan to Kyoto. He stood at the gate of Cixin Palace in Kyoto for three days and nights, then they moved the palace guard, the bodyguard reported in the newspaper, and said let this scholar pass with the tea into Cixing Gong. At that time, "老佛爷" finished tea products, and said there is no more elegant tea than this one. When Qianlong tasted it he said with excitement and surprise: "The Royal Palace's tea is the Yan Xiang Fei Yan Cha also known as the rock tea called 'Xiang Fei', it's a world's must." Since then, the rock tea "Xiang Fei" spent years of tribute to the court. At that time, the "Xiang Fei" girl in Mongolia was not willing to marry Emperor Qianlong, so Emperor Qianlong had to express his honor to the Princess Xian Fei with the rock tea "Xiang Fei". Qiánlóng (* 25. September 1711 in Beijing; † 7. Februar 1799 Verbotene Stadt) war der vierte chinesische Kaiser der Qing-Dynastie und regierte offiziell vom 18. Oktober 1735 bis zum 9. Februar 1796, inoffiziell bis zu seinem Tod im Jahre 1799. Die Herrschaft des Qianlong-Kaisers gilt als Höhepunkt der Qing-Dynastie und ist im Rückblick als eines der „Goldenen Zeitalter“ der chinesischen Zivilisation verklärt worden.
  10. 7 points
    Paul

    Tee aufwärmen - ein Frevel?

    @Stiefelkante, Du könntest 30 Mikrowellen besorgen, jedem der Probanten 5 gr. Tee in den Mund füllen und sie bitten ihren Kopf in die Mikrowelle zu legen - und einschalten.
  11. 7 points
    miig

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Nach dem Rumgepfusche mit glasierten Kannen und Wasserkochern, heute mal wieder eine richtig schöne Gongfu-Session mit nahezu allen Extras und dem "2005 ChangHuYao Yiwu". Die Kanne wurde für derbere Puerhs benutzt, somit wirkt der edle Yiwu rustikaler als sonst - ein richtig schöner Sonntagmorgenstee, der sich sehr freut, mit so viel Zeremoniell zubereitet zu werden.
  12. 7 points
    Komoreb

    Jichimu-Holz

    Der zweite ist fantastisch @miig. Der hier hatte es mir auch angetan. Aus dem selben Holz. Hatte kurz mit ihm geliebäugelt, aber er war mir dann doch etwas zu groß, insgesamt. 175 Dollar sollte er glaube ich kosten.
  13. 6 points
    Und hier der letzte Teil der Reihe unserer Reise um die Welt, um Keramiker, aber auch weitere Künstler zu entdecken, die für uns Tee-Genießer Werke schaffen. Es geht los mit einer Keramikerin aus den USA, Lilith Rockett. Ihre schlichten Porzellan-Gefäße finde ich ganz wunderbar! Sie sind formschön und elegant, stellen sich aber nicht in den Vordergrund, sondern erlauben dem Tee den Vortritt. https://www.lilithrockett.com/#/teaware-drinking/
  14. 6 points
    Gulan vs. Miyun 2017 parallel tasting...
  15. 6 points
    GoldenTurtle

    Teeverkostung mit William

    Hey, irgendwelche frisch Angekommenen verkosten als Willkommensdrink in Zürich meinen Matcha Cocktail. Festgehalten vor einigen Minuten für die Ewigkeit, nette Leute!
  16. 5 points
    Paul

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Sonntag; Zeit für die Heranführung neuer Teeeleven. Gong Fu Cha, Jingmai Tian Xiang 2017 im Porzellangaiwan. Kommentar meiner dreijährigen Enkeltochter: "Nicht so lecker!" Wir brauchen es ja William nicht zu sagen
  17. 5 points
    GoldenTurtle

    15% Rabatt auf das gesamte Sortiment

    Vielleicht wenn du mich küsst? ..gerade heute.
  18. 5 points
    Helmi

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    ... auch von Yutaka Tee: "Tokujô Sencha" (Yabukita, Mai 2017) von der Kono-Teafarm, Kyoto. Zubereitung: 5-6g auf 150 ml, 70°C, mind. 1 Minute für den ersten Aufguß. Chris empfiehlt (bei einer höheren Dosierung) 50°C und eine längere Ziehdauer von 2 Minuten. Da ich aber mit meiner oben genannten Sencha-Standardzubereitung zufrieden bin, sehe ich keinen Grund für "Experimente" bei der Zubereitung. Ein ausgezeichneter Sencha mit deutlich Umami und nur einer dezenten grasig/bitteren Note. Irgendwie hätte ich bei einer Blindverkostung auf einen Kabusecha getippt. Bei der empfohlenen (geringeren) Wassertemp. könnte man eventuell den süßlichen Umami-Charakter noch mehr hervorheben.
  19. 5 points
    Anima_Templi

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Kobayashi Sencha "Master Blend" von Yutaka Tee. Diese Probe war bei meiner ersten Bestellung dabei. Ich habe mich genau an die Zubereitungsempfehlung von @cml93 gehalten. Es war eine wirklich tolle Erfahrung! Jeder Aufguss brachte ganz unterschiedliche Facetten des Tees zum Vorschein. Ich brühe Sencha normalerweise nie mit so kühlem Wasser. Die Optik der Blätter und der Geschmack überzeugen mich jedenfalls! Sehr hochwertige Qualität! Den Rest der Probe werde ich mit gewohnten Parametern brühen. Bin gespannt, wie er sich da zeigen wird.
  20. 5 points
    teekontorkiel

    15% Rabatt auf das gesamte Sortiment

    Nicht nur das ... es wäre einfach generell super wenn sich all diese vielen neuen Webshops bevor sie überhaupt life online gehen, über Lebensmittelkennzeichnungspflichten, Grundpreise, EU-Ökoverordnung etc... erkundigen. Im Moment ist der Shop extrem abmahnfähig - nur so als Warnhinweis.
  21. 5 points
    Diz

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Hier gut getroffen von @GoldenTurtle:
  22. 5 points
    miig

    "Tee ist eine Droge." X.

    Irgendwie ist das auch nicht recht so. Ich mag ja auch Pu und Oolong ganz besonders. Aber wenn man ein echter Teefreund ist, dann sollte man eine gewisse Verpflichtung fühlen, den Kontakt zur grünen, weißen und roten Teewelt nicht ganz abreißen zu lassen. Böser James
  23. 5 points
    Magic Jenny

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Warming up for tonight with William: Mansa Gushu 2017 from @Diz. Simply great.
  24. 5 points
    miig

    Schwarztee von alten Bäumen und ähnlichem

    Für die meisten von uns ist Schwarztee ja ein eher einfacher Tee, der aus Plantagenmaterial gemacht und 1-2 Mal aufgegossen wird. Das war ja nicht immer so, und die hochwertigeren Schwarztees sind ja auch wieder ein bisschen mehr im Kommen. Wobei man evtl. unterscheiden könnte zwischen guten Hongcha an sich und Gongfu-tauglichen - ist oft, aber nicht immer deckungsgleich. Ein Beispiel für einen sehr ordentlichen (auch preislich) solchen Tee ist der hier: https://www.teetalk.de/forums/topic/6357-beyond-the-clouds-von-essence-of-tea/ Heute hatte ich einen anderen Vertreter dieser Gattung im Tässchen: den YS Mengku Wild Arbor Assamica. Der war insgesamt sehr nett, und anders als erwartet. Zum einen fällt gleich das riesengroße Blatt ins Auge - fast korkenzieherhaft gedreht, nimmt viel Volumen ein. Nicht sehr intensiv, was den Geruch angeht, was wohl auch daran liegt dass er zurückhaltend verarbeitet wurde und somit weniger Röstaromen vorhanden sind. Ansonsten merke ich von der "Greenness" nicht wirklich viel - die "not-brownness" ist aber deutlich bemerkbar . Der Tee haut nicht unbedingt durch ausgefallene und intensive Aromen vom Hocker. Wie schon gesagt, wohl dem Konzept geschuldet. Das Ausgangsmaterial macht sich aber sehr wohl bemerkbar: Der Tee ist sehr körperreicht und präsent, ölig und lange anhaltend, mit einer üppigen Samtigkeit, die sich über viele Aufgüsse hinweg hält. Der Aufguss ist schon von ziemlich dunkler Farbe: Das Blattgut ist natürlich schick, es wäre wirklich interessant, zu sehen, wie sich dieser Tee entwickelt. Leider hab ich zu wenig davon - davon sollte man mal ein paar hundert Gramm für einige Jahre zur Seite legen. Bin jetzt beim ca. 8. Aufguss (aber 9g auf 200ml), und während sich sehr wenig Veränderung ergibt, was die Aromen angeht, sind all diese Aufgüsse voll, rund und reichhaltig. Ein entspannter, entspannender und unaufdringlicher Tee, der zwischen den Welten wandelt - er braucht viel mehr Zeit und Aufmerksamkeit als ein typischer Schwarztee, da er sich über längere Zeit hinweg entfalten will. Zugleich aber hat er die aromatische Zurückhaltung älterer Pus und ist nicht so flashy und eindringlich wie Puerh oder auch so mancher Schwarztee. Insgesamt ein schöner Tee für sehr überschaubares Geld, eine gute Sache!
  25. 5 points
    St.Millay

    Kein Glück mit dunkleren Oolongs

    In den letzten Wochen und Monaten habe ich hauptsächlich unterschiedlichste schwarze Tees getrunken, mich dazwischen aber immer wieder an dunkle Oolongs gewagt. Nach den schlechten Erfahrungen im Sommer mit dem Yancha und Mi Lan Xiang Dan Cong von Teabento, hatte ich diese beiden jedoch in ihren Doypacks nicht mehr angerührt. Dieses Wochenende nun wollte ich den beiden aber noch einmal eine Chance geben. Und siehe da: Der Honey Mole (Fenghuang Dancong, Wudong Mi Lan Xiang) hatte ein wunderbares Honig-Mandarinen-Pfirsich-Aroma, das später in einen etwas salzigeren und umami-reicheren Geschmack überging. Der Sacred Boar (Wuyi Yancha Shuixian) war über viele Aufgüsse hinweg kräftig und das, was man wohl häufig in Tasting Notes als »mineralisch« bezeichnet, mit einer feinen Süßholz-Note im Nachgeschmack. Es bleibt für mich ein Mysterium, wie ich die Tees vorher so unangenehm finden konnte. Sicherlich ist die typische geschmackliche Grundierung von dunklen Oolongs etwas, an das man sich gewöhnen muss, aber ob es nur daran lag? Meine Vermutung ist nun, dass es bei den ersten Verkostungen möglicherweise Chlorrückstände an Teegeschirr, Wasserkocher oder dem Wasser selbst waren, die den Geschmack verdorben haben. Oder es ist einfach mehr Erfahrung in der Verkostung, Dosierung und Zubereitung der Tees. Wer weiß
  26. 5 points
    Teelix

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute im Schälchen der Azuma Sencha Okumidori: @cml93 hatte ihn mir netterweise bei meiner letzten Bestellung als Probe beigelegt. Entgegen seiner Empfehlung habe ich ihn"nur" halb so stark dosiert wie empfohlen, da ich 5g Sencha auf 45ml (verzeih mir Christian ^^') für Verschwendung hielt. Also etwa ein Teelöffel auf 45ml in meiner neuen Shibo. 1.Aufguss: Angenehm, nicht so aufdringlich. Null Bitterkeit, auch nicht Herb. Sehr frisch und im Nachgeschmack süße Zitronen. (In Deutschland sind diese eher unbekannt, aber vielleicht kennt der ein oder andere sie. Sie sind gar nicht sauer, aber auch die Süße ist nicht so aufdringlich wie zb bei Mandarinen.) 4.Aufguss: Der 2.&3. Aufguss waren dem ersten recht ähnlich. Der zweite wie gewohnt etwas stärker im Geschmack. Beim vierten ist der Tee immernoch lecker hat aber stark an Intensität verloren. Immer noch nichts herbes, die Frische ist noch vorhanden, die Zitrone hat stark abgenommen. Für mich ist hier Schluss, ein 5. Aufguss wäre vielleicht noch machbar. Insgesamt ein sehr schöner Sencha. Für Freunde leichter, spritziger Senchas definitiv eine Empfehlung meinerseits. Ich selbst habe aktuell noch eine Menge Tees zum verkosten und verbrauchen daheim und bin aktuell eher beim PuErh und Dancong, weshalb ich erstmal nicht mehr ordern werde. Dennoch vielen lieben Dank an Christian, für diesen tollen Tee.
  27. 4 points
    Anima_Templi

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute habe ich etwas wirklich besonderes im Kännchen. Zum ersten Mal probiere ich gerade einen komplett von Hand verarbeiteten Sencha. Temomi Shincha Wazuka, Uji. Die trockenen Blätter sind weich wie samt. Der Duft ist betörend frisch und rein. Auch hier hielt ich mich beim ersten Mal genau an die von @cml93 empfohlene Art der Zubereitung. In den ersten Aufgüssen liefert er herrliche Frische, Süsse und Umami. In den späteren (wärmeren) Aufgüssen, wird er würziger und grasiger. Die außergewöhnliche Qualität zeigt sich bei jedem Schluck, jedem Blick und jedes mal, wenn man den herrlichen Duft einatmet. Dieser Tee ist exzeptionell! Der Preis gigantisch gut... Meinen Dank an Chris für dieses grossartige Teeerlebnis!
  28. 4 points
    Paul

    Eigenbau eines Teetisches

    Mal einen neuen Teetisch: Desinfektionschale für OP Besteck, Querträger: Ebenholz Kännchen Jiri Ducek, schwarzer Ton Schälchen "vom LKW gefallen"
  29. 4 points
    digitalray

    Teegrüsse von unterwegs (Ausflug/Reise/etc.)

    na wenn das mal kein "Cold"brew ist..
  30. 4 points
    GoldenTurtle

    15% Rabatt auf das gesamte Sortiment

    Hihi, sofern Tiere bei der Produktion mitarbeiten dürfen und nicht ein Teil des Produktes sind sollte es noch einigermassen drinnenliegen.
  31. 4 points
    phoobsering

    Könnte das Rost sein?

    hihi.. ich find es ulkig mit was für methoden hier patina zu leibe gerückt wird... von feinschmeckern, die über wasserqualität und deren einfluß auf den geschmack ihres tees sinnieren. hier mal ein paar sachen meinerseits: zum einen bin ich überrascht, dass chlorix so effektiv ist diesbezüglich. das zeigt wiederrum, dass die ablagerung nicht sehr resistent ist. da es sich bei dieser verschmutzung eigentlich nur um ein gemisch von tanninen und kalk handelt, reicht in der regel wirklich eine ordentliche behandlung mit gesättigter zitronensäurelösung. wenn das noch zu schwach ist mit amidosulfonsäure. ordentlich aufkochen und ziehen lassen... fertig. behandlungen mit hypochlorit( im chlorix oder eau de chavel)macht man eher bei biologischen verunreinigungen , die schimmel erzeugen. da ists unschlagbar. bakterien und schimmel aller art haben null chance man muß sich aber vor augen halten dass sich das zeug in viele materialien reinsetzt über tage. in alles poröse und in kunststoffe. in diesem fall war es ja nur metall, da kann mans restlos ausspülen, aber bei andren sachen wird es schon problematischer. ich kenne es aus erfahrung von meiner beruflichen tätigkeit her . und mal zum veranschaulichen: aus grade mal 7-8 mg hypochlorit ( dass entspricht einem tropfen chlorix),die irgendwo im material schlummern , dünsten bis zum kompletten zerfall zu kochsalz und chlor ca 1 ml reines chlorgas aus. ich rede jetzt weniger vom gesundheiltlichen aspekt sondern vom abartigen aroma, welches dieses hat ^^ also ich würde immer zu der zitronen/essig/amidosulfon-variante greifen. oder in 2 schritten: säure -> löst den kalk mit einlagerungen base (soda, natron, phosphate) -> macht den rest
  32. 4 points
    Anima_Templi

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Vor einiger Zeit bekam ich Post aus der Schweiz. Genauer gesagt von @GoldenTurtle, und in dem Brief war eine Probe eines wirklich leckeren Shu-Pus. Vielleicht sogar der Beste Shu, den ich bisher hatte (natürlich von Yu... ). Super sauber, feinste Schokolade, null Muff... Einfach ein super Shu. Genau solch einen (vielleicht noch einen Hauch besser, weil noch intensiver) hab ich gerade im Gaiwan. 7262 von 1998. Ein recht harter Brocken mit 5,5 Gramm. Ich möchte gar nicht so viel sagen... Er ist einfach großartig! Unglaublich weich, Schokolade, im Nachhall eine immense Süsse. Nicht mal ein Hauch von Fermentationshaufen, oder Kompost, oder Tümpel/Fisch und was weiss ich... Ich bin happy..
  33. 4 points
    doumer

    Eure neuste Tee-Anschaffung

    Panda-Probierpaket und einmal den netten 2017er Yiwu Lucky Bee – schöner Daily Drinker zu einem sehr fairen Preis Und weil ich schon dabei war auch gleich noch einmal die Herbst-Version mitgenommen...
  34. 4 points
    Tobias82

    Der Tobias hat Geburtstag heut´

    ...da ich irgendwie noch nie mein Geburtsdatum gepostet habe und somit auch nie gratuliert bekommen habe, dachte ich, das ich mich mal selbst zu Wort melde Irgendwer hat doch heute auch noch? ...hoffe das nimmt mir niemand krumm
  35. 4 points
    Zockerherz

    Eure neuste Tee-Anschaffung

    Heute kam meine Bestellung von Aliexpress aus China. Problemlos und ohne Zoll dabei handelt es sich um einen kleinen feinen Gaiwan mit Tasse, welches als Deckel fungiert. Die Größe ist etwa 120ml und reicht für mich bei PuErh und Oolong alleine vollkommen aus. Für 15€ definitiv kein fehlkauf
  36. 4 points
    olem

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Habe heute einen Sencha aus Kawana, Moto-Fujikawa von Thes du Japon geöffnet. Kultivar ist der seltene Shizu-7132, den ich vorher auch noch nie verkostet habe. Der Geruch der Nadeln ist zauberhaft, sehr fruchtig und süß, mit einem ganz leichten Anklang von etwas Herbem, Richtung Baumharz. Aufguss bei 60 Grad, 100 Sekunden. Der erste "Angriff" im Mund ist recht hell, etwas bitter und mit leichter Säure. Dann schmeckt er sehr dicht und angenehm süß. Der Abgang ist wirklich besonders, bei TDJ wurde er als "Toast mit Butter" beschrieben, was es ziemlich gut trifft: eine volle, buttrige Gebäcknote, die auch noch ordentlich lange bleibt. Es passiert auf jeden Fall einiges im Mund. Die Sakura-Blüten (Kirschblüten), die den Kultivar wohl auszeichnen, habe ich nicht rausgeschmeckt, habe aber auch keinen Vergleich. Bin jedenfalls gespannt, was der Tee mir in den nächsten Tagen noch so offenbart.
  37. 4 points
    SoGen

    Die gute alte Patina in meiner Kyusu

    Spülmittel bzw. die darin enthaltenen Tenside (zum Fettlösen), Phosphate (zur Lösung von Kalkbelägen, umweltbewusste Verbraucher nehmen stattdessen Produkte mit Citraten) und Salze der Benzoe- und Salicylsäue (antibakterielle Wirkung) sind wasserlöslich. Nach gründlichem Spülen mit klarem Wasser sind die bestenfalls noch in hoher homöopathischer Verdünnung auf der Oberfläche des Porzellan existent - und der von ihnen hinterlassene Eigengeschmack ebenso eine Glaubensangelegenheit wie die Wirkung homöopathischer Arzneimittel. Lohnt nicht, darüber zu streiten, da sind wir weit jenseits der Grenzen wissenschaftlicher Nachweisbarkeit. Was hingegen in der Tat Rückstände hinterlassen kann, sind zugesetzte Rückfetter und Hautpflegemittel - also nicht gerade "hautpflegende" Spülmittel verwenden. Wobei diese Rückstände beim Abtrocknen im Handtuch (vor allem, wenn es aus Mikrofaser ist) verbleiben. Anders als die menschliche Haut und Textilfasern nimmt Glas oder Porzellanglasur nämlich diese Stoffe nicht auf. Im Zweifelsfall mal ein gutes Weinglas oder die Brille damit reinigen - da sieht man ggf. solche Stoffe. All die genannten Inhaltsstoffe verändern die Oberfläche einer Porzellanglasur nicht, ebenso wenig wie Glas. Porzellan ist chemisch in etwa so inert wie Quarz. Deswegen wird Porzellan z.B. auch in der chemischen Analyse u.a. auch von Lebensmitteln eingesetzt. Da verwendet man zur gründlichen Reinigung übrigens - pfui Chemie! - verdünnte Salzsäure. Jedenfalls bewegt man sich da in Konzentrationsbereichen, die weit jenseits dessen liegen, was sich noch Schmecken oder Riechen lässt. Dass man Spülmittel oder andere Reiniger schon aus Gründen des Umweltschutzes nur bei Verschmutzungen verwenden sollte, die sich nicht alleine mit Wasser und Handtuch entfernen lassen, ist unbestritten. _()_
  38. 4 points
    T-Tester

    Tee aufwärmen - ein Frevel?

    Unser @TeeStövchen ist unverzichtbar! Zum Thema: Tee habe ich auch noch nicht aufgewärmt, allerdings schon oft mit heißem Wasser verdünnt, solange noch abgekühltes Wasser und die Blätter noch in der Kanne waren (Kröti nennt das wohl Mondkuss, altersbedingt gefällt mir Grandpa-Style besser).
  39. 4 points
    SoGen

    Was ist Achtsamkeit (nicht) ?

    Zunächst muss ich voranschicken, dass ich 'Achtsamkeit' aus buddhistischer Perspektive heraus (mithin "religiös", was auch immer das in diesem Zusammenhang heißen mag) verstehe und praktiziere. Also als einen Aspekt (von nach klassischer Zählung acht) buddhistischer Praxis. Diese ist wiederum keine Angelegenheit von einem oder zwei Stündchen am Tag , wo man ein wenig meditiert, sondern zumindest der Intention nach eine 24/7 - Angelegenheit. Nun gibt es im Tagesverlauf immer wieder Gelegenheit, Achtsamkeit besonders zu intensivieren und damit zu 'trainieren', so wie ein Sportler zu bestimmten Tageszeiten seine Kraft und Kondition trainiert. Eine dieser Gelegenheiten - und nicht die unwichtigste - ist für mich die Zubereitung und das Trinken von Tee. Nicht nur in der Gemeinschaft mit Mitübenden in der rituellen Form von Sarei (茶礼), sondern auch alleine (bzw. gelegentlich auch als Gastgeber) zu Hause. Mit "genießen", "entspannen", "chillen", "sich gönnen" usw. hat das (und Achtsamkeit generell) natürlich herzlich wenig zu tun. Um so mehr mit Wachheit, Konzentration und gespannter Aufmerksamkeit. Dabei ist es nützlich, Ablenkungen einzuschränken bzw. zu vermeiden - Gespräche, Musik und auch Brimborium wie z.B. Knabberzeugs, Räuchern, Blumengestecke usw. die im Chanoyu 茶の湯 eine mE übertriebene Rolle spielen. Ich halte mich da eher an Lu Tong: Mich kümmert nicht Unsterblichkeit (und noch viel weniger solcher Firlefanz) - nur der Geschmack von Tee. Der wichtigste buddhistische Text zur Praxis von sati / smrti (Achtsamkeit) ist das Satipatthāna-Sutra, das die vier Ausgangspunkte der Achtsamkeit systematisch behandelt: den somatischen, den sensorischen, den psychologischen und den mentalen. Zumindest als Schema ist dies auch für das Einüben in Achtsamkeit beim Teetrinken nützlich. Die Achtsamkeit auf den somatischen Aspekt dient dabei zunächst als Einstieg in die Übung, beginnend mit Fokussierung der Aufmerksamkeit auf Atem und Körperhaltung. Diese wache Aufmerksamkeit wird in der Folge auch in der Bewegung des Körpers beibehalten, also bei der Handhabung der Gerätschaften zur Teezubereitung und der Teeschale. Dadurch werden diese Bewegungen präzise und effektiv, es entwickelt sich eine persönliche, d.h. dem eigenen Körper angemessene Technik und damit ein individueller Stil der Teezubereitung. Die zweite 'Grundlage' ist das aufmerksame Registrieren sensorischer Daten: das Rauschen des aufkochenden Wassers und das Geräusch des Aufgießens und Einschenkens; die taktilen Empfindungen beim Hantieren mit Wasserkessel, Aufgussgefäß, Teeschale usw.; Temperatur, Farbe, Geruch, Geschmack des Tees - sowie das Registrieren der dadurch jeweils erzeugten angenehmen, unangenehmen und indifferenten Gefühle. Die nächste Stufe ist die Beobachtung der dadurch aufsteigenden Bewusstseinszustände. Von besonderer Bedeutung sind hier Konditionierungen, positive und negative Erwartungen, die die aktuelle Erfahrung 'färben'. Es geht dabei (wie auch bei den Gefühlen) nicht darum, sie zu verändern oder willentlich in eine Richtung zu lenken - nur um Wahrnehmung. Man kann dabei bemerken, dass derselbe Tee auf dieselbe Weise zubereitet trotzdem nie exakt gleich schmeckt; der Tee bzw. dessen subjektive Erfahrung wird damit zu einem Indikator unserer momentanen körperlichen und geistigen Verfassung, er 'erzählt' uns etwas über uns. Das leitet bereits zur vierten Stufe über: der Achtsamkeit auf das 'Geistesobjekt' Tee als momentane Erfahrung. Hier stößt man freilich an die Grenzen des verbal Ausdrückbaren - es geht dabei nicht um ein 'Genießen' des Tees (das nur ein profanes 'Benutzen' wäre), sondern um ein 'Verstehen' des Tees und seiner selbst im Dialog mit ihm. Da gibt es dann auch keine 'guten' und 'schlechten' Tees - allenfalls aufschlussreiche und weniger aufschlussreiche Dialogpartner. Ähnlich wie bei Menschen ... _()_
  40. 4 points
    Dao

    Was ist Achtsamkeit (nicht) ?

    Der alltägliche Modus Operandi ist meistens sich mit allen möglichen Dingen abzulenken, damit ja keine Langeweile auftaucht. Dafür kann dann auch mal Tee herhalten, den man dann ganz genau analysiert und konzeptualisiert. Meistens ist der Kern der Achtsamkeit völlig unbedeutend dabei. Ein Computerspiel oder ein Joint wären genauso gute Abhilfe beim Ablenken oder Entspannen. Achtsamkeit verkommt leider oftmals zum Schlagwort für eine Ablenkung die Ruhe, Eleganz und Feinheit ausstrahlt. Das Wort "sophisticated" im Englischen trifft es sehr gut. Achtsamkeit ist jedoch nicht der äußere Schein, sondern findet innerlich statt. Achtsamkeit wie ich sie kenne, ist die bewusste Wahrnehmung, ohne alles in Worte und Erklärungen zu fassen, ohne den Erzähler im Hintergrund. Die bewusste Ausübung, mit der Wahrnehmung im Vordergrund. Keine simple Ablenkung vom Dasein. Dann ist die äußere Handlung nicht mehr wichtig.
  41. 4 points
    Krumi

    Teeverkostung mit William

    Hier noch ein paar Bilder von der Münchener Session
  42. 4 points
    Paul

    "Tee ist eine Droge." X.

    Auf jeden Fall ist es sicherlich klug mal Buch zu führen - eine Zeit lang - wie viel man denn nun wirklich trinkt. Ich versuche auf jeden Fall unter 10 gr zu bleiben und das ist schon recht schwer Wenn man dann die "durchschnittliche" Teemenge pro Tag hat, ist es klärend mal den eigenen Bestand an Tee aufzulisten. Ihr werdet euch wundern wie alt ihr werden müßt um den Bestand wegzubekommen. Fazit: Man trinkt weniger aber teureren Tee - "ich versaue mir doch meinen Tageschnitt nicht mit irgendwelchem Fusel"
  43. 4 points
    Los geht's... Jingmai Gushu Autumn 2017...
  44. 4 points
    ... du das Angebot eines Freundes ausschlägst, der dir deinen Matcha schenken will, den er in seiner letzten Beziehung vor 5 Jahren mal im Supermarkt gekauft hat, der war nämlich teuer, der hat 10 Euro gekostet für 100 Gramm. Er denkt, der is schon noch gut, der war geöffnet und stand halt rum in seiner Raucherbude 5 Jahre, aber schlecht wär der wohl noch nicht. fragt sich nur wer hier teeverrückt ist von beiden ach ja: er war danach beleidigt, dass ich den nicht wollte
  45. 4 points
    TeeStövchen

    Schwarztee von alten Bäumen und ähnlichem

    Lustig finde ich, wie sie den Boden der Trinkschälchen nach dem ausgießen am Tuch trocken wischt und sie dann wieder ins Nasse stellt
  46. 4 points
    TeeStövchen

    Könnte das Rost sein?

    Ich weiß, ich wiederhole mich, aber ein Versuch mit Gebissreiniger—Tabs wird möglicherweise Wunder bewirken. Da ich diesen Tipp jetzt schon mehrfach gegeben habe, möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich trotz meines fortgeschrittenen Alters immer noch keine Gebissreiniger—Tabs für ihren originären Zweck benötige, sondern nur für den beschriebenen Reinigungseffekt. Ich für meinen Teil kaue immer noch auf meinen eigenen Felgen 😀
  47. 4 points
    GoldenTurtle

    Teeverkostung mit William

    Hihi! Aktueller Status: William teadrunk! Abgefüllt mit div. LBZ..
  48. 4 points
    Magic Jenny

    Eure neuste Tee-Anschaffung

    TKP und TKKP sind endlich vorbei. 🤓 Quelle: Herr Thamm.
  49. 4 points
    Mann, wirklich guter Matcha bedeutet mir langsam echt was.
  50. 3 points
    Cel

    Wasser zur Teezubereitung, welches nehmt ihr?

    Dein Geschmack ist kein geeichtes Instrument das immer die gleichen Ergebnisse unter den gleichen Bedingungen liefert. Auch hast Du immer Unterschiede in Deiner Zubereitung, egal wie genau Du arbektest, es sei denn, Du nutzt einen vollklimatisierten Raum der auf immer gleichen Bedingungen gehalten wird und nutzt immense Messgeräte. Aber vor allem ersteres, der Geschmack ist das große Problem. Was hast Du vorher gegessen, Zähne geputzt, getrunken, geraucht, Müdigkeit... Geschmack ist eine Momentaufnahme.Es erfordert viel Übung immer annähernd gleich zu schmecken. Informiere Dich bei professionellen "Tastern" wie die es machen. Du kannst nicht zweimal den selben Fluss überqueren.
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