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Beliebteste Inhalte seit dem 25.08.2017 in allen Bereichen

  1. 9 points
    Selbst getöpfert von meiner grossen Kleinen (7):
  2. 9 points
    miig

    Farmerleaf - Yubai und William

    OKE Drei hübsche Bingchen sind jetzt hier angekommen: Hab mal eine neue Zerteilungstechnik probiert - man sagt doch tea cake....
  3. 9 points
    Heute hatte ich einen besonderen Tee in der Tasse. Ich habe wieder Tee von Ippodo mitgebracht, auch wieder den Sencha Kaboku. Heute habe ich ihn mit dem Wasser aufgegossen, das ich aus dem Brunnen des Museums der Gekkeikan-Sake-Brauerei in Fushimi in Kyoto mitgebracht habe. Im Hof dieses Sake-Museums kann man das Wasser nicht nur probieren, sondern auch in Flaschen abfüllen. Da ich 46 kg Freigepäck hatte (wohlgemerkt in der Economy Class: 2 mal 23 kg), habe ich das ausgenutzt und auch einen Liter dieses Wassers mitgebracht. Ich hatte den Kaboku auch schon mehrmals mit meinem hiesigen Wasser, und auch mit Volvic probiert. Aber mit diesem Wasser war der Geschmack viel intensiver und der Tee schmeckte wesentlich besser. Das war das heutige Highlight.
  4. 9 points
    GoldenTurtle

    Die Teetalk News des Tages

    Spätsommerliche Ausgabe der Teetalk News 2017 Sehr vom Winde verwehte Damen und Herren Es ist heute im Gegensatz zum Wetter in der realen Welt einmal wieder ziemlich windstill an unserem virtuellen Teetisch. Perfekt also für eine neue Ausgabe der Teetalk News! Flashnews des Tages Raku züchtet mithilfe von Jiagulan ewig lebende Schnecken Die Redaktion meint: Man sollte den WWF einschalten. Das ist ja schrecklich. Titelstory Cel, der Rockstar unter den Teetrinkern Oder das Kommen und Gehen des Herrn Cel Bildkommentar: Auch Rockstars brauchen ihren Tee Es ist zwar nicht bekannt, wann Cel das letzte Mal einen Tee getrunken, eine Kanne repariert, oder Wabi Sabi neu definiert hat. Aber unser Cel ist ein bisschen wie die Rolling Stones, er hat bestimmt schon den 10. Abschied gefeiert. Es ist halt jedes Mal wieder schön. Seit dem Erscheinen der letzten Ausgabe der Teetalk News ist er bereits einmal wieder zurückgekommen aber schon wieder gegangen! Irgendwas scheint ihn aber doch an unserem Teeforum zu faszinieren. Wir bleiben dran. Er hoffentlich auch. Vermischtes Maulschellen gegen Amerika Mit besonderem Tee ist nicht gut Kirschen essen - dies musste unser Teadrunk am virtuellen Leib erfahren, als er den taiwanesischen Teemeister Atong nach Amerika exportieren wollte, mit dem Ziel einer ominösen Gestalt, die er verschleiernderweise als bezeichnet. Wir alle wissen aber nur zu gut, was sich unter solchen Synonymen zu verstecken weiss. Aber solch ein Teemeister lässt sich nicht so einfach in ein fremdes Land und in eine fremde Sprache verfrachten. Im letzten Moment ist unser Paul rettend eingesprungen und hat unter Androhung von Maulschellen den guten Tee in Europa behalten. Die Redaktion dankt. Randnotiz Manfred verschickt Hosen zur Degustation Unsere Raku verkostet und kommt zu folgendem Fazit: Die Redaktion ist verwirrt. Aber wir bleiben dran. PS: Unser Paul hatte hier wohl hitzefrei:
  5. 9 points
    Raku

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute erfreut mich ein Teepaket von @Manfred und ich geniesse den „Hosen“ von Ippodo. Er hat schöne, dunkel glänzelnde Nadeln und der frisch geöffneten Packung enströmte ein zart fruchtiger Duft. Ein angenehmer Sencha, leicht nussig mit einer angenehmen Säure, die mit den Aufgüssen intensiver wird. Von der Fruchtigkeit schmecke ich zwar nichts, doch im Nachgeschmack habe ich eine Süße auf der Zunge. Während manche Tees ein ölige Textur haben, macht dieser Tee das Wasser irgendwie dünner.
  6. 8 points
    Zählt auch am Gartenteich zu unterwegs, ich habe immerhin danach im T-Shirt die Blätter rausgefischt? Mit einem Luoshuidong (Yiwu) - sprichwörtlich ins Wasser gefallen
  7. 8 points
    Heute kam ein größeres Packet mit Samples mit Schwerpunkt Anhui Tees, sogleich mich mal über den Taiping Houkui hergemacht, und dachte mir: Oi! sind die Blätter aber riesig! Ob der mir schmeckt? Hier ein paar Impressionen u.a. im spät-sommerlichen Garten
  8. 8 points
    seika

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heiß heute kalter Mugi-cha. Kein echter Tee, aber sehr erfrischend.
  9. 8 points
    Da wir gerade beim Thema Pilse waren. Heute abend werden sie frisch geerntet und schmecken ohne weitere Zutaten.
  10. 7 points
    Teelix

    Teegrüsse von unterwegs (Ausflug/Reise/etc.)

    Einen schönen, sonnigen Gruß von der Atlantikküste Portugals wünscht euch unser Reise-Maskottchen Poh:
  11. 7 points
    RobertC

    Teegrüsse von unterwegs (Ausflug/Reise/etc.)

    Sonnige Grüße vom Thüringischen Teegipfel - Lao Man E 2017 und Zitronenkuchen 😎👌
  12. 7 points
    In Kyoto, im Horaido-Teegeschäft, habe ich zwei Shiboridashis gekauft. Sie werden mir sehr nützlich sein bei der Zubereitung von Gyokuro.
  13. 6 points
    Heute mal wieder ein Lichblick aus Xigui! Der Tee muss vor kleinen gierige Kinderhände schon geschützt werden.
  14. 6 points
    digitalray

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Hong Shui Oolong aus Taipei Wahnsinn. Total aromatisch, Honig, blumig, deutlich süße Röstaromen und trotzdem klar, dazu kommt eine minzige Note nach wenigen Aufgüssen. Deluxe.
  15. 6 points
    .. dein Kollege dich am Telefon fragt ob du n Wasserkocher im Büro hast weil ers am Telefon hört und der nächste Kollege der anruft erstmal "Wasser kocht" sagt anstatt Hallo.
  16. 6 points
    @doumer ich habe mir von der Sorte als solche einiges versprochen, ich habe ja wahrscheinlich weil ich aus der Pu-Ecke komme ein Faible für "dicke Dinger" oder großes Blattgut um es normal zu sagen. Ich muss das nächste mal jedoch mehr ins Glas machen, bisschen enttäuscht von der Stärke des Aromas, jedoch was ich leider nur erahnen konnte war sowas ok - für den Preis versteht sich @GoldenTurtle ich dachte ein wetterfestes Garten-Tea-Pet wäre nicht schlecht, demnächst gibt es wahrscheinlich mehr Nasskontakt in Form von Regen, der scheint sich anzukündigen... Zweite Runde begehe ich heute mit einem Baimudan, hier wollte ich nicht den Fehler wie beim Taiping Houkui wiederholen, zu knausrig zu sein, also in die Vollen! Die nette Damen am anderen Ende in Anhui beschreibt den Tee mit folgenden Worten, und ich zitiere: "SWEET! SWEET! SWEET" - beim schreiben des Textes merke ich schon viel mehr Aroma als vorhin, aber ich schreibe das erst einmal der Menge zu, meine zwei Papiertiger hatten auf jeden Fall mehr Freude an dem Tee, oder ob es am dem Wetter liegt, ob sie nicht wissen rein oder raus?:
  17. 6 points
    SilonijChai

    Eure neuste Tee-Anschaffung

    TaiwanSourcing 6 Tage Lieferzeit 1x Bug Bitten Honey Aroma Certified Organic Oolong Tea - Spring 2017 - 50 grams 1x Cui Luan Winter Rhythm "Emerald Drop" Jade Oolong Tea - Winter 2016 - 25 grams 1x Imperial Grade Lala Shan High Mountain Jade Oolong Tea - Spring 2016 - 25 grams 1x Robust Si Ji Chun Certified Organic Oolong Tea - Spring 2017 - 50 grams 1x Master Dong Ding Bug Bitten Jade Oolong Tea - Spring 2017 - 25 grams 1x Egret 17 Bug Bitten Premium Baozhong Oolong Tea - Spring 2017 - 25 grams
  18. 6 points
    Krabbenhueter

    Das Leben ist schön

    ... wenn man sich an einen gedeckten Tisch setzen kann, so wie ich heute im Berliner Teesalon.
  19. 6 points
    cml93

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute gab es bei mir drei Futsumushi-Sencha aus Miyakonojo, Miyazaki, alle vom selben Teebauern. Als erstes ein Sencha des Kultivats "Okuyutaka." Sehr sueffig mit einer schoenen Suesse, rundem Umami und einer tollen nussigen Note. Auch die folgenden Aufguesse lecker, wo auch ein kleines bisschen Herbe hinzukommt. Als naechstes ein Sencha des Kultivats "Harumoegi," ein seltenes Kultivat aus Miyazaki. Extrem suess und rundes Umami, auch hier wieder eine aehnliche nussige Note. Auch die nachfolgenden Auguesse sehr suess und mild, komplett ohne Herbe. Und als letzes ein Sencha des Kultivats "Yabukita." Suess mit ganz leichter Herbe, schones Umami und wieder die nussige Note. Die nachfolgenden Aufguesse auch wieder aehnlich, insgesamt sehr ausgewogen. Fazit: die Senchas aus Miyazaki haben mir gut gefallen und sind vom Preis-Leistungs-Verhaeltnis sehr gut... aber das Problem, was ich immer mit Tees aus Kyushu habe, ist die persoenlich zu starke "Hi-Ire"(Anroestung), wodurch die Tees natuerlich ein tolles nussiges Aroma bekommen, jedoch die Tees auch an Charakter verlieren. Die Tees haben natuerlich alle verschieden geschmeckt, aber die Aromenvielfalt ist doch deutlich geringer als bei z.B. Uji-Tees und der nussige Roestgeschmack ist mir persoenlich etwas zu vorherrschend. Insgesamt haben mich die Tees alle etwas an Tamaryokuchas erinnert, was aber wie gesagt nicht Schlechtes ist und im Vergleich zu Tees aus Uji und Shizuoka auch mal eine schoene Abwechslung ist Ich glaube ich werde ein paar Tees von dem Teebauern ins Sortiment nehmen
  20. 6 points
    Diz

    Diz in Fenghuang - Die Dan Cong Ernte

    Endlich habe ich es geschafft einen Teil meiner Teereise nach Fenghuang in einen Blogpost zu packen. Mein Aufenthalt war sehr spannend und lehrreich aber die Nachtschichten sind nicht spurlos an mir vorbeigegangen. Dazu aber mehr in einerem späteren Bericht. Hier der erste Teil: Teamania in Fenghuang – Die Dan Cong Ernte
  21. 5 points
    Saschko

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Nepal hand rolled Himalayan Tips hatte ich heute. Der erste Nepal Tee für mich.
  22. 5 points
    Komoreb

    Freestyle modellieren

    Zwischenzeitlich habe ich mir tatsächlich endlich eine Töpferscheibe zugelegt. Leider ziemlich gleichzeitig auch eine chronische Sehnenscheidenentzündung. Superdoof! Deshalb wurde die Gute bis jetzt erst 2 mal benutzt, was mich immens ärgert. Aber es hat mich doch ganz schön in den Fingern gejuckt, daher hab ich dann doch mal wieder eine kleine Session eingelegt. Ohne E-Scheibe. Nur einen kleinen Klumpen Ton, komplett freihand um die Handgelenke etwas zu schonen. Dabei herausgekommen sind ein kleines Yunomi im Chawan-Look, ein Yunomi oder Guinomi in Hammerschlag-Optik und eine Schale, ebenfalls mit "Hammerschlag".
  23. 5 points
    Ja, wobei es bei mir vor allem nach der Optik/Haptik geht. 1. Frühlingsschale: mittelgroß und relativ flach, gekauft bei einem lokalen Töpfer in Eppendorf. Mich sprach das Muster an, das mich an eine Abstraktion japanischer Kirschblüten erinnert. 2. Sommerschale: sehr klein, von einer slowenischen Töpferin. Den Tee bereite ich in einer Yuzamashi zu und gieße ihn dann in die Schale, was den Tee abkühlen lässt. Die Yuza ist von Alexandre Leroux und hat in etwa die Größe einer Standard-Matchaschale. 3. Herbstschale: von Pavel Zamikhovsky 4. Winterschale: mein einziger Matchaschalen-Japan-Import. War ein unerhörter Luxus und ist das teuerste Stück unter meinen Teewaren. Hagi-Yaki-Stil, Haihaut-Glasur, sehr dickwandig. Haptisch der absolute Knaller, optisch - wie ich finde - auch. Und - außer Konkurrenz - meine Reiseschale. Eigentlich eine Winterschale und sehr schwer, aber von geringerem Durchmesser. Die Farbe ist in Natura ein unglaubliches Puderrosa (weil ich ein Mähähähädchen bin ...). Ebenfalls von Pavel Zamikhovsky. Gruppenfoto ist momentan schwierig, da der Blitz am geeigneten Fotoplatz (wg. Größe) die Fische stören würde (Aquarienlicht ist noch nicht an ...) Weitere Fotos in der Galerie ...
  24. 5 points
    Ann

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Auf Reise. Mit einem Sonntags-Pu
  25. 5 points
    Manfred

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Das Bild ist das gleiche wie aus der Brita-Werbung, im Bild wie es ist, wenn das Wasser zu hart ist. Es ist kein Öl. Wenn Du das mit einem Blatt Tissue aufgenommen hättest, hättest Du sehen können, daß es ein dann schmutzig-braun erscheinder Belag ist. Es entsteht bei der Zersetzung/Oxidation der Chatechine. Ähnlich sieht es aus, wenn Pyrogallol in Wasser gelöst wird und sich zersetzt. Der Vorgang tritt vor allem auf, wenn das Wasser leicht alkalisch ist. In leicht saurem Wasser passiert das nicht. P.S.: Da die Oxidation nun einmal an der Oberfläche, wo der Sauerstoff den Tee erreicht, stattfindet, bildet sich eben auch dort diese Film aus.
  26. 5 points
    Risheehat

    Der Gedankenstrom eines Novizen

    Liebes Teeforum, mein Name ist Risheehat und ich bin im vergangenen Jahr mit einem Thread hier eingestiegen, ohne mich vorgestellt zu haben. Bekanntermaßen ziemt es sich nicht, ohne Vorstellung einer Gesprächsrunde beizutreten und Fragen zu stellen; den Fauxpas bitte ich zu entschuldigen. Vielleicht darf ich mich nachträglich vorstellen? Im Prinzip habe ich ein ganzes Bündel von Fragen zu diversen Themen, aber ich bin unsicher, ob ich dafür jeweils neue Threads aufmachen soll. Ich lese viel im Teetalk, finde aber nur partielle Antworten auf meine Fragen; deshalb werde ich nun im Rahmen meiner Vorstellung einfach mal Fragen und Gedanken zu Tee formulieren. Als Teenovize bitte ich vorab darum zu verzeihen, dass ich mir mit der Schreibweise mancher Namen und Begriffe nicht sicher bin – um von der semantisch korrekten Verwendung ganz zu schweigen. Nun kurz zu meiner Teebiographie: Erst im letzten Jahr meines Studiums begann ich, gelegentlich koffeinhaltige Heißgetränke zu trinken. Zunächst nur hie und da einen kleinen Espresso nach einem guten Essen, alsbald Tee. Ich habe Kaffee nie gemocht und hielt Tee für einen hanseatisch-anglophilen Spleen meiner Mutter (kommt aus HH). Sie trinkt seit jeher Tee, interessiert hat mich das aber nie. Irgendwann fiel mir auf, dass Mutter mal braune, rote oder gelbgrüne Tees in der Tasse hatte. Ich lernte, dass dies trotz der abweichenden Farbe alles Schwarztee ist. Das war eine ganz banale, herrlich naive Tee-Erleuchtung: es handelte sich um 1st- und 2nd-Flushs aus Darjeeling oder Pflückungen aus Assam. Mehrere Jahre süffelte ich mich dann durch diese Tees, bevor ich vor ungefähr zwei Jahren, weiß der Teufel wie und warum, an Pu-Erh-Tee geriet. Ich kaufte einfach im Rückblick unfassbar günstige 100 lose Gramm eines Shous im Teehaus Schnorr (Frankfurt), weil der Tee so schön komposthaft roch. Irgendwann gerat ich an „teepornographisches Bildmaterial“ im Internet und wurde mir bewusst, dass diese Tees mit wenig Wasser mehrmals durchgezockt werden. Goss ich dann zunächst meine Tees in einer Art von „Gaiwan“ aus Kupfer auf und aus (ein mit Gestell versehendes rundes Deckelgefäß mit Seitengriff, dass von einem französischen Antiquitätenmarkt stammt und für die Erhitzung von Butter über einer kleinen Kerze gedacht ist), war ich doch recht bald bei Gongfu. Mittlerweile besitze ich diverse Kannen, Becher, Schalen usw. usf. – man kennt das alles. Bislang habe ich im Shou Pu-Erh ein Feld gefunden, dass ich bestimmt auf lange Zeit hin „bearbeiten“ werde. Ich nenne bereits eine kleine Teebibliothek von 5-8 Shous mein Eigen. Was mich dabei aber verwirrt bzw. verunsichert: offenbar scheint jeder Händler Pu-Erhs zu führen, die nur er und niemand sonst hat. Als Beispiel sei der 2012 Bulang Huang Shan Ripe Bing Cha (100g/39,90€) vom Teehaus Schnorr in Frankfurt genannt, der wohl von dem auch hier im Forum hinlänglich bekannten taiwanesischen Teemeister Yu (Schnorr schreibt ‚You‘) stammt (Wer ist das? Hat dieser Mensch ein Unternehmen, eine Website? Wie arbeitet Yu? Kauft der Herr die Blätter, produziert er daraus Maocha und letztendlich die Bings? Überwacht er nur, delegiert er, macht er das selbst?). 2012 Bulang Huang Shan ist ein großer Tee für mich als relativen Novizen, aber ich kann nicht überprüfen, wo das Teematerial herkommt, wie und wo verarbeitet, warum nur bei Schnorr erhältlich etc. pp. Ich habe stundenlang gegoogelt, diesen Tee gibt es nicht im Internet. Natürlich könnte ich all das bei Herrn Heinickel nachfragen, aber es besteht eine gewisse Scheu; man will seine Unkenntnis nur ungern offenlegen. Mich interessiert in dem Zusammenhang auch, warum die Blätter von Shengs meistens sehr groß sind, während die von Shous sehr klein sind. Stammen die von unterschiedlichen Pflückungen? Sind das unterschiedliche Pflanzen/Varietäten oder nur differente Wachstumsstadien? Wenn man von den Tees der großen Firmen (CNNP, Dayi / TAETEA, 6FTM usw.) absieht, ist es schwer für mich, durch diesen wahnsinnigen Pu-Erh-Dschungel zu kommen, zumal einige Händler die Wrapper ihrer Tees mit derben Attributen wie „Shit, Damn, Motherfucker“ belegen und ich nicht erkennen kann, wo der Tee herkommt, welcher Jahrgang das ist etc. pp. und was der Händler damit bezwecken will. Auch ergibt sich bei mir das Problem, dass ich die Händler nicht einschätzen kann. W2T zum Beispiel empfinde ich als intransparent, mir genügen die dort gegeben Informationen nicht und in Zusammenhang mit den eigenartigen Benennungen der Tees bin ich zu vorsichtig, um dort zu bestellen. Produzieren W2T und andere Händler ihre eigenen Tees? Sind das Eigenmarken, wie man zu sagen pflegt? Ein anderes Thema ist die neue Perspektive auf oxidierte Tees indischer und nepalesische Provenienz, die der Genuss fermentierter Tees aus China für mich impliziert. Darjeeling hat meiner Meinung nach ein Problem: abschreckende Adstringenz und bedenkliche Bitterkeit. Jahrelang habe ich diesen Tee im von mir jetzt einmal so genannten „Studentenstil“ getrunken, das heißt wenig Tee, viel Wasser, lange Ziehzeit von bis zu 180 Sekunden. Erst als ich dazu übergegangen bin, auch die oxidierten indischen Tees mit der Mehrfachaufgussmethode zu brühen, bin ich zu akzeptablen Resultaten gekommen, die die Charakteristika der einzelnen Gärten gut zur Geltung bringen. 3g/100ml/~95°C/~30″ haben sich als Parameter erwähnt. Zu Nepal: diese Tees, so meine ich, gehören, soweit ich das überblicken kann, zu den unterschätztesten Tees in der Klasse der volloxidierten Tees („Schwarzer Tee“). Für meine Geschmacksempfinden lassen viele nepalesische Tees auch die großen Namen aus Darjeeling spielend hinter sich. Ein Guranse (ein sagenhafter Tee von zungenschmeichlerischem Mundgefühl, rosigen und mandelhaften Aromanoten – wenn mit den oben genannten Parametern getrunken!) oder Jun Chiyabari ist wesentlich besser als all das, was als „Champagner des Tees“ bezeichnet wird. Liegt das möglicherweise daran, dass die nepalesischen Tees als „Ganzblatt-Tee“ in den Handel kommen, während die indischen Tees geschnitten werden? Apropos Champagner: mir scheint zwischen den nepalesischen und indischen Tees ein ähnlicher Zusammenhang wie zwischen französischem Champagner und deutschem Winzersekt zu bestehen. Deutscher Winzersekt erreicht mühelos die aromatische Komplexität französischer Champagner und lässt diese manches Mal sogar hinter sich – aber zur Kenntnis genommen wird das nur von den wenigsten. Tee trinke ich nicht nur des Geschmacks wegen („Genusstrinken“), sondern auch des Koffeins wegen („Wirkungstrinken“). Auch dazu habe ich prinzipiell viele Fragen. Ich habe beispielsweise den Eindruck, das Oolongs wesentlich weniger Tee enthalten als Shengs, Shous oder herkömmliche Schwarztees (Darjeelings). Stimmt mein Eindruck? Ich besitze diverse Oolongs, die ich sowohl stationär als auch über den Versandhandel ohne Vorkenntnis gekauft habe; darunter Aged Dahong Pao, Aged Classic Tie Guan Yin, Orchid Classic Tie Guan Yin – sind das seriöse Tees? Diese Tees trinke ich der schwachen Wirkung wegen nur selten (ich habe eindeutige körperliche Modulationen bspw. der Peristaltik und Herzschlagfrequenz, die mir über den Koffeingehalt eines Getränks zuverlässig Auskunft geben), tränke die Oolongs aber der harmonischen Aromen gerne öfter. Ein weiterer Indikator für meine These des geringeren Koffeingehalts: bis zu 1 Liter Oolong-Tee kann ich pro Session trinken, bei fermentierten oder volloxidierten Tees ist bei 500 oder 600, maximal aber 800 Millilitern Schluss – dann wird mir das zu viel. Grundsätzlich ist das Feld der Oolongs für mich noch gänzlich unübersichtlich und es dauert sicherlich noch eine lange Weile, bis ich mich orientieren kann. Ich bedanke mich dafür, bis hierhin gelesen zu haben! Das war ein Bewusstseinsstrom, den ich etwas unbedacht niedergeschrieben habe. Vielleicht wird die ein oder andere Frage beantwortet. Darüber würde ich mich sehr freuen! Vielen Dank Risheehat
  27. 5 points
    Du merkst ... wenn ich im Urlaub auf einer griechischen Insel am einzigen Chinarestaurant nicht vorbeigehen kann ohne nach Tee zu fragen. Erst wurde mir Jasmintee auf einer dunkeln Basis angeboten. Nachdem ich zweimal betonte, dass ich einen guten Tee bevorzugen würde, wurde mir ein Tütchen Tiguanyin grüner Art geöffnet und zubereitet. Und der war dann, nach einer Woche Teeabstinenz, schon sehr schön. Hier zu Hause der Rest war immernoch überaschend gut, leicht aber angenehm. Gerade bei 40 Grad hatte der Tee eine angenehme Wirkung. Mit Mineralwasser aufgegossen, in einer großen Kanne, also leicht und mit mehreren Aufgüssen, habe ich dann noch ein angenehmes Gespräch mit dem chinesischen Mitarbeiter führen können und er war schon überascht, was für ein Interesse ich zu dem Thema entwickelte. Also diesen Versuch konnte ich als sehr gelungen bewerten.
  28. 5 points
    DaBiZi

    Der Gedankenstrom eines Novizen

    versuch einer antwort zu risheehat's fragen ich möchte dir einige deiner fragen zu pu er's – aus meiner sicht und erfahrung - beantworten. du befindest dich in einem komplexen gebiet, da du offenbar auch in die tiefe eindringen willst. auch mir ergeht es so! in china hat sich in den letzten jahrzehnten sehr vieles sehr tief verändert. in bezug auf die tees, insbesondere pu er's sind – skizzenhaft umrissen – meiner meinung nach folgende bemerkungen zum verständnis wichtig: pu er teebäume waren anfang letztes jahrhundert in privatbesitz, seit den 1950er jahren staatlich und seit ein paar jahrzehnten oft wieder an teebauern übergeben worden oder als staatseigentum den teebauern zur produktion von tee zur freien verfügung zugeteilt oder übergeben worden. während diesen phasen der umstellungen kamen noch weitere – pu er produktion beeinflussende - widrigkeiten hinzu. es herrschten zum teil in gewissen zeitabschnitten drohende hungersnöte. so wurde vielen teebauern beordert, dass sie auf lebensmittelproduktion umstellen müssten. viele teeanbaugebiete wurden so vernichtet oder verlassen. zum teil wurden die teebäume einfach wenig über boden gekappt. manchmal machte man dies aber auch um mehr austriebe zu erhalten und somit mehr ernte. seit vielen jahren ist dies nicht mehr erlaubt. (pu er's mit dem zusatz huang pian zeugen davon. aber viele produzenten und/oder verkäufer diversifizieren dies gar nicht und nennen sie einfach nur gu shu, obwohl zwischen alten bäumen und den 'geköpften' im direkten vergleich ein qualitativ spürbarer unterschied besteht). in neuerer zeit hat in den anbaugebieten die spekulation immer grösseren anteil. grosse firmen kaufen die teeernten bereits vor dem erntetermin zu fixen preisen oder haben gar pachtverträge über gewisse gebiete abgeschlossen, damit sie in den besitz der begehrten ware kommen. so zum beispiel erlebten wir koreaner, welche sogar unter teebäumen campierten, damit sie ja sicher waren, in den besitz ihres pflückgutes zu kommen. auch nimmt der chinesische staat wieder mehr einfluss auf die ernte und investiert vermehrt, er möchte an diesem explodierenden reichtum teilhaben. die teebauern in den bergen yunnans sind meist ethnische minderheiten. eher seltener findet man han-teebauern. die chinesen selber findet man in den tälern und den städten, wo die tee's verarbeitet und vermarktet werden. die minderheiten haben eine über 1500-jährige teetradition. der chinesische kaiserhof und der adel nahmen im laufe der jahrhunderte immer mehr einfluss in diesem gebiet. so gab es aus diversen gebieten – allen voran yibang mit seinem berühmten mansong – tributtees, welche die teebauern abliefern mussten. die machart der tees war teilweise von dorf zu dorf oder von minderheit zur anderen minderheit verschieden. blattees wurden erst wieder mit den mongolenherrschern aktuell. früher wurden die tees tage und nächtelang über holzfeuer in gusseisentöpfen dick eingekocht und in bambusrohren oder auf bambusdeckblättern gegossen und erhärten gelassen (cha gao), um dann wieder zerbrochen und zu feinem puder vermahlen, aufgegossen und aufgeschäumt zu werden (die noch in japan übliche form der matcha zubereitung). oft wurden und werden sie noch zu suppen gekocht, mit zwiebeln und diversen gewürzen etc. viele dieser traditionen werden unterdessen nicht mehr praktiziert. es gibt noch sehr alte frauen, die diese noch kennen, aber wegen dem riesigen aufwand und der kleinen nachfrage oft nicht mehr machen können. die chinesische revolution und die nachfolgende kulturrevolution hat es mit sich gebracht, dass die ursprünglichen ober- und mittelschichten nicht mehr bestehen. china wurde praktisch zu einem bauernstaat. alles wurde von neuem aufgebaut. heute hat es wieder verschiedene schichten, gebildete, reiche, politiker, techniker usw. aber für viele jahrzehnte fehlte auch auf dem gebiet des tees oft das wissen um den anbau und die herstellung. heute erarbeiten sich viele junge teebauern mühsam dieses wissen wieder. aus dem hörensagen, von alten leuten, vom lernen über das tun und von anderen teebauern. viele wichtige details wissen erstaunlich viele teebauern nicht mehr oder es interessiert sie nicht, weil sie den tee so oder so gut verkaufen können. wieso sich bemühen und viel zeit investieren, wenn die aufkäufer oder die konsumenten ja doch nicht bescheid wissen und praktisch jeden auch noch so schlecht produzierten tee kaufen? ich sah auf den - unterdessen vom staat neu gebauten strassen – oft viele teepflückgut-einkäufer mit ihren privaten autos am strassenrand vor dem dorf stehen. sie warteten auf die zurückkehrenden pflückerinnen, um ihre blätter abzukaufen, ohne genau zu wissen, was genau für büsche, bäume und gebiete es sich handelte. sie ergatterten sich alles, was sie bekamen. der teebauer musste sie nicht einmal mehr selber bearbeiten. (früher waren diese dörfer per auto nicht oder kaum erreichbar). an gewissen orten waren die teeblätter bereits vor der ernte schon verkauft. es gibt leider auch dort sehr wenige teebauern, welche ein interesse haben, einen guten tee zu produzieren, ihre tradition weiter zu verfolgen und ihre alten bäume weiterhin so zu pflegen und benutzen wie hunderte jahre zuvor. man muss wissen, dass diese gu shu's – alten bäume – welche hunderte jahre, einige wenige sogar weit über 1'000 jahre alt sind, nur so alt werden konnten weil sie nicht überpflückt, nicht gestutzt oder geköpft wurden, um mehr triebe und blätter zu erhalten und in von grösseren bäumen beschatteter umgebung wachsen konnten. sie wurden nicht gespritzt, nicht gedüngt und wuchsen aus samen zu einzelnen individuen heran. heute ist dies wegen dem bestehenden run auf den tee gefährdet. so, jetzt fragt man sich, wie komme ich zu einem tee der ökologisch ganzheitlich produziert wurde, welcher durch die richtige und bewusste machart zu einem guten und auch gesundheitlich nicht schädlichen produkt – für mich wie auch für die umwelt und insbesondere die teebäume – wurde? diese tees gibt es unter tausenden von tonnen tees nur zu höchstens einem prozent! teehändler denen das wichtig ist sind selten. tebauern die ihre tradition hochhalten und diese tees machen wollen findet man sehr wenige. teemacher, die diese tees herstellen, die bauern weiterbilden und das ganze überwachen gibt es noch weniger. es ist eine vertrauensfrage. aber was können wir konsumenten machen? ich kenne nur eine antwort: sich anhand von solchen gut gemachten tees weiter zu bilden. jede verpackung kann einem etwas vormachen. es kann alles darauf stehen. sie kann noch so schön sein. entscheidend ist der tee drin. und dieser erzählt einem alles, was mit ihm passiert ist. diese sprache müssen wir – wenn uns das obige interessiert – wieder kennen lernen. gut gemachte tees – in fast allen preisklassen gibt es solche – bilden einem weiter. es ergibt sich eine art 'köperwissen'. wenn wir solche tees einige zeit getrunken haben, können wir schlecht gemachte und ungesunde nicht mehr trinken. leider haben viele diesen körperzugang verlernt. auch diesen müssen wir – über gute tees und andere gut gemachte sachen – wieder erlernen. das ist unsere eigene verantwortung, auch in bezug auf den tee. wenn wir aus unkenntnis jeden dreck kaufen, haben die gut produzierenden dahinter kaum eine chance. nur die welche es schlecht machen. einzigartigkeit einzelner pu er fladen. zb bulang huang shan shou 2012 von yu. dieser ist aus gu shu bäumen. bei der aussortierung der älteren blätter, welche zum teil in höherpreisigen pu er's nicht gewünscht sind, fallen eben diese huang shan – gelben blätter – an. früher behielten die teebauern diese für sich. ausser sie wurden in den pu er's belassen. alte blätter sind vor allem in alten pu er's interessant, weil sie sich während den jahren anders entwickeln als junge blätter. diese verlieren während der fermentation bereits früher ihre aromen, während die alten blätter oft erst später zu aromatisch interessanten geschmäckern reifen. es versteht sich also, dass es oft weniger huang shan blätter hat als die belassenen 'jungen'. falls also der teemacher diese behalten möchte und zu fladen presst, gibt es entschprechend weniger fladen. diese sind auch weniger begehrt. wenn yu diese fladen herstellt, macht er das in seiner entsprechenden kapazität und diese ist begrenzt. sie hat mit der verfügbaren zeit die er hat zu tun, mit der geldmenge die er einsetzen kann und verschiedenen anderen faktoren. also seine produktion an pu er's in bezug zur grossen menge – ich gehe jetzt von top-pu er's aus – ist marginal, wie aber auch die top-pu er menge marginal ist im vergleich zur gesamten pu er produktion. falls etwas nach europa kommt – der asiatische markt ist absatzmässig bedeutend grössere – so ist es fast schon ein wunder, dass vielleicht, sagen wir mal fünf teeläden in deutschland die chance haben diese zu kaufen, und vielleicht kauft sie dann nur einer oder zwei. darum ist es am besten, wenn du dann im teeladen mit dem entsprechenden teeeinkäufer – hier herr heinickel, der ein exzellenter teekenner ist und bestimmt auch freude hätte, wenn jemand sich für einen von ihm ausgesuchten tees auch interesse zeigt. unbedingt fragen! vielleicht ergibt sich daraus auch eine tee-degustationsmöglichkeit mit vergleichen. vielleicht machen sie dort auch seminare? herr heinickel kennt herrn yu aus taiwan persönlich und kann bestimmt einiges beantworten. herr yu ist ein teemacher, welcher sehr wortkarg ist. im internet ist er – noch nicht – vertreten. vielleicht wird in den nächsten jahren dort etwas gestaltet. seine energie ist voll auf die produktion von pu er weltspitzentees konzentriert. egal in welchem preissegment. er arbeitet mit den teebauern zusammen. er lehrt sie, wie und warum man die teeblätter auf welche art behandelt. vor 20 jahren war er in yunnan im frühling noch mit einem schweren eisenwok auf dem rücken zu fuss in unwegsamem gelände unterwegs zu den teebauern und kochte den tee selber im wok. unterdessen kennt er viele gebiete und teebauern, welche mit ihm auf traditionelle und verantwortungsvolle art pu er machen wollen. er kennt nun einige gute teeköchinnen und -köche (kill green) und so weiter. der kochprozess ist ein sehr entscheidender abschnitt in der produktion. er entscheidet – vorausgesetzt vom guten pflückgut und anderen wichtigen schritten – ob der pu er ein guter oder ein top pu er wird. die sonnentrocknung ist ein anderer sehr wichtiger abschnitt. viele sind sich dessen auswirkung auf den teeprozess nicht bewusst. ich habe oft erlebt, dass teebauern, welche unter einem plastikdach trocknen, sagen, dies ist sonnentrocknung und die europäischen teehändler glauben es ihnen. nein, das ist es nicht. es ist ein riesiger unterschied ob direkt unter der sonne getrocknet wurde oder nicht! der tee entwickelt sich entscheidend anders. dies gilt übrigens bei allen tees, nicht nur bei den pu er's. die teebauern und teeverkäufer in china haben kein interesse, uns käufer zu bilden. sie wollen uns nicht alles sagen. es gibt eben etwa 80% schlecht gemachte, 19% einigermassen gut bis gut gemachte und nur vielleicht 1% top gemachte tees. diese verkaufen sich immer auch zu top preisen und ausserdem verdoppelten sie ihren preis von jahr zu jahr. ihr problem ist allerhöchstens, die 80% los zu werden. die herstellung eines top pu ers erfordert eine grosse reihe von richtigen bedingungen oder teilschritten. ich möchte hier aber nicht detailliert darauf eingehen. nur in aller kürze eine auswahl: pflückzeit und reife der blätter, pflückgut (stengellänge, triebe etc., zeitintervall, menge) wetterbedingungen beim pflücken und während dem teeproduktionsprozess, kühl- und welkzeit, kochen (wok-erhitzen), kühlen, rollen, sonnentrocknung, mao cha lagerung, dämpfen und fusspressen, trocknung und sonnentrocknung, lagerung). sheng und shou. im prinzip können beide aus den gleichen blättern gemacht werden. doch ist es höchst selten, shou aus erstpflückung und gu shus zu erhalten. oft ist es spätere pflückung oder schlechtere pflückung. die teebäume in yunnan sind zum grossen teil grossblättrige, zum kleineren teil mittelgross- und kleinblättrig. ich breche hier mal ab. hab sicher genug verwirrung gestiftet. ich habe dies in kürze geschrieben, ich hoffe ihr entschuldigt den schlechten aufbau, satzstellungen und das deutsch.
  29. 5 points
    Cel

    Die Glasur - eine unendliche Ausdrucksform

    Oft wird im Forum über unglasierte Ware gesprochen, verschiedene Wirkungen auf unterschiedliche Tees diskutiert und ob die Eine jetzt besser ist als die Andere. Diesem Thema versuche ich später noch einen Bericht zu widmen, wenn es denn klappen sollte das ich doch noch den Kern finde. Hier soll es aber einmal um Glasuren gehen. Allzuoft werden sie vernachlässigt obwohl sie eine Spielwiese sind, die in Ihren Möglichkeiten nahezu unbegrenzt sind. Oftmals sieht man nur einfarbige und einfache Glasuren, doch ist das nur die Spitze. Wenn man sich die Hagi Keramik aus Japan ansieht, merkt man erst wie vielfältig eine simple Glasur sein kann. Die Hagi Glasur basiert auf einer simplen Fedspat Glasur, wobei jeder Töpfer seine eigene Rezeptur besitzt. Zwischen feminin und maskulin, zarter Glasur und zerklüfteter Oberfläche ist alles möglich. Im Zusammenspiel mit verschiedenen Scherben (Tonkörper) entsteht eine Dynamik die selten zu finden ist. Wer sich die Möglichkeiten verinnerlichen will, dem empfehle ich einfach einmal eine Suchmaschine zu nutzen und sich die Bilder über Hagi Yaki anzusehen. Auch das Farbenspiel nimmt bei dieser Glasur immer mehr zu. Ein weiterer Vertreter dafür ist die Shino Glasur, bei der viel mit Unterglasurmalerei gearbeitet wird. Im Bereich der Tokoname Kannen sieht man ab und an Glasuren die sich durch das Spiel des Feuers verändern, entsprechend wie der Körper der Feuerquelle ausgesetzt ist. Ein sehr urtümlicher Vertreter, in seiner Dynamik aber sehr vielfältiger ist die Ascheglasur. Bizen Keramik und, Iga und Shigaraki sind die bekanntesten Städte dafür. In seiner Ausführung sehr einfach, da der Tonkörper ohne jegliche Glasur in den Ofen gestellt wird, ist es mit die unberechenbarste Methode. Die Asche vom Feuer fliegt frei im Holzofen umher und schmilzt auf dem Tonkörper zu einer natürlichen Glasur. Die Form wird nicht überall und nicht gleichermaßen glasiert. Jedes Stück wird einzigartig. Eine Glasur die mich immer aufs neue fasziniert ist Tenmoku. Von glänzenden tiefschwarz, mit eingelegten Blättern, über braun bis hin zu blauen Flecken ist alles möglich. Diese Glasur sollte sauerstoffarm gebrannt werden um seine Möglichkeiten voll nutzen zu können. Leider ist auch hier der Zufall so hoch, dass man sich jedes Mal auf ein Neues überraschen lassen uss. Eine weitere tolle Glasur ist Kinyo aus dem chinesischen Raum. Die verschiedenen in sich laufenden Farben gefallen mir sehr gut, leider sieht man selten wirklich gute Vertreter davon. Wer auf der Suche nach einer universellen Kanne ist und sich bei der Auswahl etwas Zeit lassen kann, sollte sich Kannen mit verschiedenen Glasuren ansehen. Es gibt so viele tolle die einem das Herz erfreuen. Zum Ende noch ein paar Eindrücke verschiedener Glasuren.
  30. 4 points
    Anima_Templi

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Hallo Teefreunde, mehr oder weniger pünktlich zum Herbstbeginn, habe ich wieder damit begonnen Tee zu trinken. Momentan genieße ich den letzten Rest eines Nanmei Gushu Mao Chas aus dem Jahr 2015, welcher mir von Olivier Schneider sehr ans Herz gelegt wurde. Seiner Jugend zum Trotz hat er bereits eine sehr hübsche, goldgelbe Farbe. Das Ausgangsmaterial hat meines Erachtens eine gute Qualität, da er neben einer kontrollierten jugendlichen Kraft bereits eine erstaunliche Breite an Aromen aufweist und einen ebenso erstaunlichen Nachhall im Mundraum zurück lässt. Ein guter Tee!
  31. 4 points
    Ich habe schon mehr als 2 Jahre mit diesem Wasserkessel geliebäugelt... zwischendurch habe ich auch noch mal pro/contra Tetsubin überlegt, mich dann aber, unter anderem weil ich manchmal für viele Stunden immer wieder Wasser heiß mache und das wohl, laut eines Forums-Mitglieds hier, sehr die Sache mit dem Rost beschleunigt... überhaupt hat es mich abgeschreckt dass eine Tetsubin relativ pflegeaufwändig zu sein scheint. Irgendwer hier im Forum (ich schaue jetzt nicht noch mal nach wer es war) hat sich ja vor einiger Zeit auch diesen Kessel bestellt... ich finde ihn (auch) wirklich wunderschön... und vor allen Dingen der KLANG ist unglaublich... manchmal singt er geradezu... vorher hatte ich einen Glaskessel im Dauereinsatz, das war auch schön... aber Ton ist nochmal wirklich eine große Bereicherung für die Sinne. Was das beeinflussen des Wassers betrifft... ich weiß nicht genau, eventuell schmeckt es etwas süßer, voller... aber das mag meine Einbildung sein. Auf der Website schreibt jemand, dass der Kessel im Laufe der Zeit immer mehr Mineralien abgeben wird ans Wasser... das ist ja nicht sooo gut eigentlich, wenn ich daran denke dass beim Wasserkauf es immer für ein besonders angenehmes Tee-Wasser spricht wenn möglichst wenig drin ist... anyway... der Kessel ist wundervoll und jeden cent wert, übrigens ganz ohne Zoll zu mir gekommen innerhalb von 7 Tagen.
  32. 4 points
    Manfred

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute habe ich zum erstenmal Tencha in der Tasse. Ich bekam den Tee geschenkt, als ich die Gelegenheit hatte, mit @cml93 und seinen Freunden einen Ausflug in das Teeanbaugebiet um Uji zu machen. Normalerweise ist Tencha das Ausgangsproduk zur Matcha-Herstellung. Ich habe ihn auf Christians Rat recht hoch dosiert, wie man hier sehen kann. Die Shiboridashi ist dann gerade das richtige Gefäß für den Aufguß: Der erste Auguß ist sehr konzentriert und schmeckt durchdringend nach Umami (prosaischer: Glutamat). Ich habe dabei gelernt, daß man den ersten Aufguß nur kurz ziehen lassen sollte. Ab den dritten Aufguß verliert sich der Umami-Geschmack und der Tee schmeckt mineralisch. Sobald der mineralische Geschmack abklingt, kommt endliche eine leichte Süße zum Vorschein, und so ab dem 6. Audguß ist der Tee verbraucht. @cml93: Könntest Du Deine Erfahrung mit dem Tee hier auch einmal mitteilen?
  33. 4 points
    Magic Jenny

    Tee-Aberglauben (oder...?)

    So, jetzt mal eine qualifizierte Meinung dazu. Warum bis ich qualifiziert? Weil ich seit kurzem nach München gezogen bin und in unserem Haus im Keller ein Grander-Teil fest in die Wasserzufuhr eingebaut ist. Ich trinke es also nicht nur, sondern koche, putze, dusche, bade, spüle, wasche mich und die Wäsche und heize sogar damit. Ich laufe quasi über Grander-Wasser (in der Fußbodenheizung). @miig Da mag Sheldrake noch so lustig sein und einen kreativen Ansatz fahren, ein Esoteriker bleibt er trotzdem. Natürlich kann man Wissenschaftler und Dogmatismus kritisieren, aber seine hanebüchenen Hypothesen bringen einen ja auch nicht zur Erleuchtung, wenn sie auch recht unterhaltsam sind ("hat die Sonne ein Bewusstsein?" - LOL). Aber ich schweife ab, Grander ist ja das Thema und jeder soll glauben oder fühlen, was er mag. Fakt für mich: Ich fühle und schmecke hier besseres Wasser als zuvor im Landkreis Erding. Ob das an spiritueller Aufladung durch Grander liegt oder vielleicht eher an der anderen Wasserquelle (naheliegend, oder?), am Wechsel sämtlicher Brita-Filter in unseren Küchenutensilien (auch nicht unwahrscheinlich, gell?) oder an Erdstrahlen (muss man wohl mal auspendeln ) kann ich nicht sagen. Vielleicht leider ich auch unter einem Grander-Placebo-Effekt. Wer selbst testen mag, kann sich gern bei mir ein wenig Grander(leitungs)wasser abfüllen. Fazit: Schwachsinn, Esoterik, Geldschneiderei, Sekte, Quatsch, Firlefanz, Volksverdummung, Späthippies, das fällt mir dazu ein. Aus Neugierig habe ich trotzdem bei Grander mal nachgelesen und, wie sagt der Bayer, "da friert's Dich". Kann man sich echt sparen. @Diz @Dao @Jinx: Thumbs up!
  34. 4 points
    Dao

    Tee-Aberglauben (oder...?)

    Mal einen Ausschnitt von der Wiki: "Ein von dem 2012 verstorbenen Nordtiroler Unternehmer Johann Grander gegründetes Unternehmen bietet Wasser an, das an einem mit sogenanntem „Informationswasser“ gefüllten Metallzylinder (meist aus Kupfer) vorbeifließt. Dadurch soll es in seiner „Struktur“ verändert werden und besondere nicht näher beschriebene Eigenschaften erhalten. Angeblich soll auch ein Glas mit Granderwasser durch solche „Informationsübertragung“ das Wasser in einem daneben stehenden Glas so verändern können, dass es die Eigenschaften von Granderwasser bekommen soll. Grander gibt an, die Anweisungen zur Entwicklung des Granderwassers von Gott bekommen zu haben: …der die Entstehung von Granderwasser auf seine guten Verbindungen zu Gott zurückführt, Antwort auf seine Fragen „von oben“ bekommt und von sich selbst behauptet, ein anderer Mensch zu sein, seit ihm vor 30 Jahren Jesus Christus erschienen sei." Im späteren Verlauf des Artikels wird darauf hingewiesen, welche vielen beworbenen Eigenschaften dieses Wasser nachweißlich NICHT hat... Ich stell mir jetzt mal ein Glas Wasser neben den Chahai und warte bis ich in beiden Tee habe. Ihr dürft gespannt sein!
  35. 4 points
    Jinx

    Tee-Aberglauben (oder...?)

    Also, ich halte Granderwasser für ganz hervorragend und für eine ganz große Bereicherung. Es gibt dafür nur eine kleine Bedingung: Das gilt nur, wenn man es selbst vermarktet und vertreibt. Ansonsten halte ich das für ganz großen Bullshit.
  36. 4 points
    Nasenpapst

    Du merkst dass du teeverrückt bist, wenn...

    Du merkst, dass du teeverrückt bist, wenn... ... dem Kollegen in der Küche des Büros der Reis anbrennt und du plötzlich Gelüste auf Genmaicha entwickelst.
  37. 4 points
    seika

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Nachdem gestern die Hagi Hōhin dran war, dürfte heute der kleine Bruder aus Porzellan mal raus. Gefüllt wurde er mit einem Oolong aus Kumamoto, Japan.
  38. 4 points
    Heute durfte ich meine Sample in Frankfurt endlich in meine gierigen Krallen bekommen *mein Schatzzz* äähh Samples kommt u.a. aus Wangong, einen kleiner Ort in Yiwu. Meine ersten Gedanken beim runterspülen: öliger Samt fließt mein Hals hinter Twilight Sparkle war auch gleich da!
  39. 4 points
    miig

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Herbst wird's! Somit bekommen auch die Dunkeltees wieder Platz im Kännchen. Da kann ich sogar gar nicht anders, als die treuen Zisha-Kännchen aufzuwecken, die die letzten Monate über im... Sommerschlaf waren. Die Ehre bekommt der 2007 Maosheng Liubao von Chawangshop. Damals einer der besseren im Angebot. Wurde nur zurückhaltend fermentiert, helle Tassenfarbe, keine Feuchtnoten. Statt dessen eher fruchtig-süßlich, von Honza seinerzeit als "hongchaesque" beschrieben - dieses schöne Wort ist mir in Erinnerung geblieben P.S. Ungewöhnliche Stimmung im Foto, was? Liegt an der Handykäm
  40. 4 points
    Ou, hätte fast vergessen euch diesen vor ein paar Tagen gemachten Fund zu zeigen. Mein Barkeeperkumpel gab mir leicht schmunzelnd davon zu probieren:
  41. 4 points
    Raku

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Zum Mittag ein Stück Marmorkuchen? Das geht. Und sehr gut passt dazu der Kanaya Midori black. Morgens gab es heute, wie auch die letzten Tage den Sencha von Ippodo (Hosen). Es bleibt ein schöner Tee, wenn auch nicht sonderlich ausgefallen. Doch oft sind es die einfachen Dinge, die den Tag bereichern und einen entspannen lassen.
  42. 4 points
    und eine Peitsche/Stock (wenn einem das Brot in den Käse fällt) Für Dummbeutel: siehe Asterix in Helvetien!
  43. 4 points
    In eine zivilisierte Wohnung gehört einfach ein Raclettgrill, ein Fondueset und ein Sackmesser (Victorinox oder Wenger). Auf den ganzen Rest kann man getrost verzichten!
  44. 4 points
    Raku

    Fundstücke - Originell, Skurril, Absurd...

    Die Japaner mal wieder:
  45. 4 points
    Diz

    Matcha-Schale, wie wichtig?

    Matcha enthät bereits das Wort Tee (Cha). Von dem her kann man Tee gerne weglassen... Allerdings frage ich mich wieso nach Magenproblemen gerade Matcha nimmst. Da währe Schwarztee oder Oolong sicher die bessere Wahl. Wenn es den unbedingt Matcha sein muss empfehle ich einen höherwertigen zu nehmen weil billiger oft mit einem hohen Catechingehalt einhergeht was bekanntlich nicht sehr magenschonend ist.
  46. 4 points
    miig

    Teetalk²: Persönliche Treffen der Teetalker

    Gerade auf der Heimfahrt von einem sehr schönen Treffen mit @Raku, @Paul und @T-Tester. Vielen Dank unserem Gastgeber Paul, war eine tolle Sache!
  47. 4 points
    Michi

    Lustige TV Spots und Videos

    Japans schnelster Mochi Maker ! Sehr lustig wie schnell die den Mochi Teig schlagen.
  48. 4 points
    Ann

    Das Leben ist schön

    Georg Trakl Sommersneige Der grüne Sommer ist so leise Geworden, dein kristallenes Antlitz. Am Abendweiher starben die Blumen, Ein erschrockener Amselruf. Vergebliche Hoffnung des Lebens. Schon rüstet Zur Reise sich die Schwalbe im Haus Und die Sonne versinkt am Hügel; Schon winkt zur Sternenreise die Nacht. Stille der Dörfer; es tönen rings Die verlassenen Wälder. Herz, Neige dich nun liebender Über die ruhige Schläferin. Der grüne Sommer ist so leise Geworden und es läutet der Schritt Des Fremdlings durch die silberne Nacht. Gedächte ein blaues Wild seines Pfads, Des Wohllauts seiner geistlichen Jahre!
  49. 4 points
    Sonnige Mizudashigrüße aus der Algarve. Weil der Sommer in Schleswig-Holstein wieder einmal ausgefallen ist, mussten wir kurzfristig unser mobiles Büro für eine Woche nach Portugal verlegen. "Prösterchen" 😎☀️😇🌴😅🍃
  50. 4 points
    Nichts für ungut @GoldenTurtle , wenn ich jetzt so direkt bin. Aber einige Dinge überschreiten deutlich deine Kompetenz bzw. deinen Themen bezogenen Wissensstand. Das ist auch nicht weiter tragisch, man darf schließlich zu allem eine Meinung haben. Man sollte aber auch nicht vorschnell urteilen, ohne sich in ein Themengebiet richtig eingelesen zu haben. Ich habe Tobias82 lediglich einen kleinen Abriss über den Pilz Reishi gegeben, nicht mehr und nicht weniger. Btw., Dr. Schweikart verdient vermutlich auf ehrlichere Art und Weise sein Geld wie viele andere. Grüntee.de ist letztendlich immer noch die beste deutsche Informationsseite über grünen Tee. Wissen als Marketingstrategie lasse ich mir gerne gefallen, wenn es fundiert ist. Als mündiger Bürger sollte man mit Information umgehen können. Als Empiriker kann ich darüber natürlich nur schmunzeln. Ich leide an einer chronischen Psychose, einer der Erkrankungen mit dem höchsten Leidensdruck und der höchsten Suizidrate. Ich habe es geschafft mich in diesem Leben bereits von einigem zu befreien, auch von der Illusion der Kontrolle. Du solltest weniger interpretieren @GoldenTurtle man könnte das sonst mit Anmaßung verwechseln. PS. Manchmal ist Information einfach nur Information.
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