Rangliste


Beliebte Inhalte

Showing content with the highest reputation on 05.04.2020 in allen Bereichen

  1. 7 points
    enjoi

    Fotobericht - Teereise Taiwan 2020

    Folgend möchte ich mit euch ein paar Impressionen meiner Reise teilen. Datong District, Taipei Sin Hong Choon Ehemaliger Teeproduzent und großer Teehändler in den 1930er. Wird nun als Teemuseum und Ausstellung für besondere Teekeramik genutzt. Wang Tea Teeladen seit 1890, welcher selber noch im hinteren Teil des Geschäft den Tee röstet/verfeinert. Lin Mao Sen Tea Teeladen Seit 1883, welcher eine große Auswahl an Oolong's in verschiedenen Preisklassen anbietet. Auf den Deckeln der Teebehälter steht jeweils der Preis für 600g, somit z.B.: 4000 TWD für 600g High Mountain Oolong (entspricht ca. 123€). Yingge, New Taipei Yingge ist ein spannender Ort für Yixing- und Keramikliebhaber. Die Auswahl ist nahezu unendlich - preislich von nicht nutzbaren Yixing-Dekokannen bis zu Teekannen aus schwarzer Jade. Leider ist meistens das Fotografieren in den Geschäften nicht erlaubt. National Palace Museum, Taipei Sehr interessantes und informatives Museum, welches unter anderem auch alte Teekannen aus der Qing-Dynastie ausstellt. Sonstige Orte, Taipei
  2. 2 points
    Shibo

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute gab's einen Lu'an Gua Pian Grüntee, Pflückungsjahr 2018. Er stammt vom selben Produzenten wie die beiden Huoshang Huang Ya, zu denen ich weiter oben etwas geschrieben habe. Süß-fruchtiges Aroma mit nussigen Noten und etwas exotischer Maracuja, dabei aber leicht und zurückhaltend. Körperbetont und wärmend hat der Tee seinen besten Moment am Gaumen. Die für einen Grüntee schon etwas reiferen Blätter verleihen ihm eine schöne Vollmundigkeit. Besonders präsent ist diese in heißeren Aufgüssen. 90 °C sind auch bei Ziehzeiten von über 60 Sekunden gar kein Problem, da bittert nichts.
  3. 1 point
    Seit heute neu im Shop: Der Wettbewerbs-Gyokuro des seltenen Cultivars Kirari 31 von der Teefarm Yamaguchi aus Fukuoka mit dem sie beim letztjährigen nationalen Wettweberb den zweiten Platz erreichen konnten. Hier noch ein paar Infos zum Tee und zum Shop geht es hier Die Teefarm Yamaguchi konnte mit ihren Gyokuros beim nationalen Wettbewerb 2019 den ersten und (!) zweiten Platz erringen. Das Vater und Sohn Paar gilt in Yame als das Non-Plus-Ultra in der Gyokuro-Produktion. Wir konnten uns vom zweitplatzierten Gyokuro eine kleine Menge sichern und sind stolz, diesen Tee in unser Sortiment aufnehmen zu können. Das Besondere an diesem Tee ist zum einen das Cultivar, Kirari 31, welches erst 2013 registriert und eine Kreuzung aus den Cultivaren Saemidori und Sakimidori ist. Es wird als eines der kommenden Cultivare für Gyokuro gehandelt, es ist jedoch das erste Mal in der Geschichte des nationalen Wettbewerbs, dass ein Gyokuro dieses Cultivars es auf den zweiten Platz geschafft hat. Eine weitere Besonderheit ist, dass Tees für Wettbewerbe sehr weit aussortiert werden, wie z.B. Me (Blattknospen) Kuki (Blattstängel) oder Atama (übersetzt "Kopf," damit sind die größeren Blätter gemeint), da das Aussehen 15% der gesamten Punkte ausmacht und besonders in den oberen Platzierungen den Unterschied ausmacht. Die Familie Yamaguchi vertritt allerdings die Philosophie, dass besonders die Me, Kuki und Atama ihrem Tee eine perfekte Balance geben, weshalb wir diesen einmaligen Wettbwerbs-Gyokuro in dieser Sortierung anbieten. Durch die etwas längere Dämpfung ist der Tee wesentlich "grüner" und frischer im Geschmack, mit einer fruchtigen Süße und Umami, buttrig weich und klar im Geschmack. Ohne Frage eine der besten Gyokuros Japans.
  4. 1 point
    miig

    Dancong aus Taiwan?

    Sooooooooooooooooooo........... Heute durfte ich auich den Gui Hua Oolong probieren. Ich stimme @SoGen zu - wirklich ein erfreulicher Tee. Er ist natürlich viel jünger als der Osmanthus-Oolong von Tea Hong, und somit ist das Aroma deutlich präsenter. Während es mir immer noch ein Rätsel ist, wie so ein kugeliger Kugel-Tee zum Namen Dan Cong kommt, erinnert er durchaus an gute Taiwan-Oolongs. So ein Gschmarrn - er ist einer! Schon beim Beschnuppern blütet es einem durchaus intensiv entgegen, doch die Begegnung mit heißem Wasser lässt erkennen, dass das Basismaterial durchaus ein wertiges ist. Nie wird der Tee unangenehm bitter oder zu eindimensional, sondern das "Träger"blatt überzeugt mit einem runden wenn auch schlanken Körper und ist auch im Bäuchli sehr gut verträglich. Zudem ist es selten, dass das Aroma sich über so viele Aufgüsse hin erhält, keinesfalls flaut es nach kurzer Zeit ab, wie das bei aromatisieren Tees so oft der Fall ist. Insgesamt ein ausdauernder und sehr eleganter Tee. Man bekommt hierzulande wohl nur sehr selten aromatisierte Kamelienprodukte, die qualitativ nochmal deutlich darüber liegen.
  5. 1 point
    Anima_Templi

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Das ist ein Oriental Beauty Oolong. Ich habe ihn bei thetea.pl gekauft. Ein äußerst freundlicher Händler, mit großartigen Tees.
  6. 1 point
    Lateralus

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Danke @teewelt ich hätte etwas präziser sein sollen. Mir ging es alleine um das bedeutungsschwangere "Heritage", der Rest war mir klar. Das schlägt für mich in die gleiche Richtung wie nonpareil, premium und super premium.
  7. 1 point
    teewelt

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Hallo Anima Templi, was ist das für ein Tee? Wo hast Du ihn gekauft? Hallo Lateralus, die Bedeutung von welchem Teil des Teenamens ist Dir nicht klar? Wenshan (文山區) ist ein Teeanbeugebiet in Taiwan - bezeichnet also die Herkunft - und Bao Zhong (包種茶) oder Pouchong (https://de.wikipedia.org/wiki/Pouchong) ist der Name des Tees. Lot 860 ist wohl die Chargen- oder Los-Nummer und bezieht sich so weit ich weiß auf eine bestimmte Ernte in einem bestimmten Teegarten. Und Mr. Chen ist der Tea Maker. Zu ihm finden sich auch Informationen auf der Internetseite von Taiwan Tea Crafts: The maker, Mr. Chen, is 91 years old. He was born under the Japanese occupation and was 28 when they left the island in 1945. At about the same, time he started producing tea in the hills not far from Pinglin next to the family’s ancestral stone house where he still resides and continues, to this day, to practice his craft with the help of his son and daughter-in-law.
  8. 1 point
    Anima_Templi

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Ganz am Anfang meiner Teereise hatte ich einen Oriental Beauty, der ganz wunderbar war. Kein einziger OB, den ich seitdem probierte habe, konnte auch nur Ansatzweise mit diesem Ersten mithalten. Bis heute. Dieser Oriental Beauty ist herausragend! Perfekte Balance zwischen Blumigkeit und Fruchtigkeit. Über allen herrlichen gustatorischen Raffinessen thront eine wunderbar dosierte Honignote. Wir sind hin und weg!
  9. 1 point
    doumer

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute im Kännchen: 1990er Wild Brick, auch ein Sample von Peter. Ein sehr spannender Vergleich zu dem 1990er Yesheng Wild Brick, da viele Parameter ähnlich (wenn auch natürlich diverse unbekannt) und der prominenteste Unterschied im verwendeten Ausgangsmaterial liegt: Yesheng-Material vs. traditionelles Material. Optisch sind sich beide Tees sehr ähnlich - sowohl was die Blattgröße anbelangt als auch die Blattfarbe, wobei das trockene Blatt hier einen etwas schwereren, erdigeren Duft hat. Auch die Farbe des Aufgusses ist ähnlich dunkel, wobei der Braunton hier eine deutliche Rotfärbung aufweist, wohingegen der Yesheng-Brick keinen Farbstich hat. Aber bereits mit dem ersten Schluck wird eindeutig klar, dass es sich um ein ganz anderen Tee handelt: Während der Yesheng-Brick eher an ein altes, leicht staubiges und trockenes Buch in der Sonne erinnert, erinnert dieser Tee eher an traditionelle (chinesische) Medizin - zwar auch alt aber feuchter und vor allem mit einer leicht bitteren Menthol-Note, die in den ersten Aufgüssen überraschend intensiv ist (leider nicht im Pu-Chart abbildbar). Außerdem hat er eine schön seidige Textur, die zwar dem Alter entsprechend auch eher leicht ist aber mir trotzdem mehr gibt, als es beim Yesheng-Brick der Fall ist und es ist ein leichtes aber schön entspanntes Qi zu spüren. Allerdings lässt dieser Tee im direkten Vergleich deutlich schneller nach - der Yesheng-Brick hält sein Level sehr kontinuierlich. Trotzdem liegt mir dieser Tee ein Tick mehr - einem Vergleich zum 1990er Jing Gua Toucha kann er aber nicht standhalten!
  10. 1 point
    teewelt

    Tee in früheren Zeiten......

    Bei den modernen Blattgraden bezeichnet Flowery Orange Pekoe: Blattknospe, flaumig behaart, Orange Pekoe: kleine gerollte Blättchen, vielfach mit silbrigen oder goldgelben Spitzen, Pekoe: zweites Blatt, kürzer und breiter, Pekoe Souchong: drittes Blatt, dicker, aufgerauht, Souchong: viertes Blatt, grob und breit, Kongo: ältere, harte Blätter. (Eberhard Bügner, Joe Kemptner: Tee – ein Geschenk der Armen für die Reichen, Seite 13) Die im 18. und 19. Jahrhundert gebräuchlichen Qualitätsbezeichnungen finden sich in der Geschichte des Thees und Koffees von John Coackley Lettsom und John Ellis (Seite 43-47) sowie im Taschenbuch für Theetrinker von F. Marquis - hier im Kapitel "Von dem ausgezeichneten Character der in Europa bekannten Theesorten" (Seite 34-56). Zusammengefasst nach Martin Kriegers Buch Tee. Eine Kulturgeschichte (Seite 51-59) wurden damals folgende Kategorien verwendet: Schwarzer Tee: einfachste Sorte Bohea (auch Theebu oder Theeboui), nächsthöhere Qualität Congo (oder Camphu), noch feinere Sorte Souchong (oder Saotchaon), besonders fein Pekoe. Grüner Tee: einfachste Sorte Hyswen, wenig besser Songlo, am angenehmsten und beliebtesten Hyson. Als Qualitätsmerkmale galten seit dem 17. Jahrhundert in Europa vor allem die Färbung des Aufgusses und der Geschmack selbst. (Seite 54f)
  11. 1 point
    weng

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Anima_Templi @Paul Das sollte man wirklich nicht machen! Es bringt einen um viele Aromen vonanständigen Tees und befördert tatsächlich Mund-, Rachen- und Speiseröhrenkrebs. Ich trinke den Tee nicht heiß, aus den oben genannten Gründen..
  12. 1 point
    Paul

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Das sollte man wirklich nicht machen! Es bringt einen um viele Aromen von anständigen Tees und befördert tatsächlich Mund-, Rachen- und Speiseröhrenkrebs.
  13. 1 point
    Manfred

    Teegeschäft ausbauen - Eure Meinung

    Ich verstehe die großen Probleme, die der Einzelhandel derzeit zu bewältigen hat. Dennoch kann ich leider hierzu keine Ideen beisteuern, insbesondere ist Printentee doch sehr weit entfernt von meine Geschmacksvorstellung. Ich finde es etwas nervig, so etwas gleichzeitig auch noch per PN zugesandt zu bekommen.
  14. 1 point
    Bier! (Hopfentee, wie @TeeStövchen immer sagt)
  15. 0 points
    Meng Ding Gan Lu aus '19 Ich hatte noch nie einen chinesischen Grüntee dessen Geruch mich so anwiderte. Es war das letzte Sample meiner Vorjahreslieferung von Morima und vielleicht hat ihm die Lagerung bei Wohnzimmertemperaturen nicht gefallen? Vielleicht gehört diese abartige Nase auch zum Charme dieses Tees? Mir sagt diese ins Verbrannte gehende Note nicht wirklich zu. Schade, denn der Geschmack möchte mir mit seiner dezenten Süße und der Ähnlichkeit zu einem Bi Lo Chun schon gefallen.
Diese Rangliste ist auf Berlin/GMT+02:00 eingestellt
  • Newsletter

    Möchtest du immer über unsere Neuigkeiten und Informationen auf dem Laufenden gehalten werden?
    Anmelden