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Beliebte Inhalte

Showing content with the highest reputation on 27.07.2020 in allen Bereichen

  1. 3 points
    theroots

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Da es schade wäre, meine Teeschalen irgendwo verstauben zu lassen, habe ich mir vorgenommen, alle in den nächsten Tagen (Wochen?) wieder zu einem Einsatz zu verhelfen. Bleibt abzuwarten, ob ich auch immer für ein Bild zu motivieren bin. Zum Einsatz kommt voraussichtlich zumindest immer eine Portion Haru Kasumi von Marukyu Koyamaen.
  2. 2 points
    Nachfolgende Chawan hat sich inzwischen etabliert und ist daher kein Neuzugang mehr, umso mehr aber ist sie ein paar Worte wert. Sie stammt von Ikeda Shogo (1976), welcher sich v.a. auf Oribe-yaki spezialisiert hat, daneben aber einen ganzen Strauss an weiteren Techniken pflegt. Bei ausladender Dekoration scheiden sich ja bekanntlich die Geister. In der Regel bevorzuge ich auch schlichtere Designs. Dennoch ist die Schale perspektivisch sehr clever gemacht und nicht zuletzt die Analogie zum Teeweg des auf der Innenseite verewigten Motivs hatte mich überzeugt. Diese offenbart sich insbesondere bei der Benutzung der Chawan, wenn der Weg von Schluck zu Schluck mehr freigelegt wird. Eine weitere Chawan von Ikeda Shogo hatte ich übrigens hier vorgestellt. Zudem freue ich mich aktuell auf einen etwas kleineren Zuwachs, für den ich nun doch über ein Jahr Ausschau halten musste, welcher momentan aber noch im Japan lieg. Dazu hoffentlich bald mehr.
  3. 1 point
    Krabbenhueter

    Tee auf Instagram

    Wer mich kennt, weiß wie wenig ich mit sozialen Medien unterwegs bin. Aber ich verfolge nach Möglichkeit die Entwicklungen und meine Zeit "damals" bei facebook war irgendwie auch interessant, wenn auch oft zeitraubend. Jetzt hatte ich gerade die Gelegenheit, mich mit jemandem von Instagram zu unterhalten. Also Bilder und kurzer prägnanter Text dazu. Für mich so ein wenig wie Bilderbuch anschauen. Nun denke ich nicht an die vielen "Professionellen", also die Händler, die sowieso überall präsent sein wollen und müssen. Aber wie ist das mit denen, die sich einfach nur ausdrücken wollen. Ich denke da an meine eigenen blog - versuche... In dieser Beitragsserie geht es mir darum, vielleicht einige dieser Künstler auf dem Weg zum Tee zu sammeln. Und gleichzeitig möchte ich etwas mehr von diesem Bereich kennenlernen. Ich fange gleich mal mit jemanden an, die ich persönlich auch kenne und die ich gern so auch etwas unterstützen würde: https://www.instagram.com/giselasmartertea/
  4. 1 point
    teewelt

    Okakura: Das Buch vom Tee

    "Tee war im Anfang Medizin und wurde erst allmählich ein Getränk. Im China des achten Jahrhunderts kam er ins Reich der Poesie als etwas, das zum guten Ton gehörte. Das fünfzehnte Jahrhundert sah Japan ihn erhöhen zu einer Religion des Ästhetizismus, zum Teeismus." So beginnt Okakuras Buch vom Tee in der Übersetzung von Marguerite und Ulrich Steindorff, die seit Jahren als abgegriffenes Insel-Büchlein bei mir im Regal steht. Nun wollte ich den Klassiker wieder einmal lesen. Weil mein Exemplar wirklich schon ziemlich altersschwach ist, habe ich mir das Taschenbuch "Ritual der Stille" aus dem Herder-Verlag bestellt, das zusätzlich zum kompletten und neu übersetzten Text des Buches vom Tee ein Vorwort und ein Nachwort von Soshitsu Sen enthält. Vorwort und Nachwort sind auch ganz nett, aber von der "modernen" Übersetzung von Judith Mayer habe ich nur die ersten beiden Seiten gelesen und das Buch dann zur Seite gelegt. "In seinen Anfängen wurde Tee als Medizin eingesetzt und entwickelte sich dann zum Getränk. In China trat er im 8. Jahrhundert in den Bereich der Dichtung ein, und zwar als eine vornehme Art und Weise, sich zu vergnügen. Im 15. Jahrhundert wurde er in Japan zu einer Religion des Ästhetizismus entwickelt - Teeismus." Bin ich zu empfindlich oder altmodisch? Für mich ist der Text in der Neuübersetzung, die ja auch schon wieder mehr als 20 Jahre alt ist, völlig unlesbar. Ich gehe so weit zu sagen, dass hier in dem Bestreben es anders zu machen als die Vorgänger - es gibt noch eine andere ältere Übersetzung von Horst Hammitzsch, dem Autor von Zen in der Kunst des Tee-Weges - ein klar, präzise und elegant geschriebenes Buch komplett verhunzt wurde. Wenn es nur der Anfang wäre; aber es geht genau so weiter. Mit unnötigen Passiv-Konstruktionen, verschachtelten Nebensätzen und anderen Merkwürdigkeiten. So ist zum Beispiel ein und derselbe Gedichtvers im Haupttext und im Nachwort unterschiedlich übersetzt, ohne dass es dafür einen ersichtlichen Grund gibt. Vielleicht wollte der Herder-Verlag den eher "literarisch" anmutenden Übertragungen von Steindorff und Hammitzsch eine wissenschaftlich-sachliche Interpretation des Textes entgegensetzen. Das ist für mich doppelt misslungen. Erstens aufgrund der mangelhaften Qualität der Übersetzung und zweitens, weil es dem Anspruch des Buches von Okakura überhaupt nicht gerecht wird. Denn es war ja nicht die Intention Okakuras ein Sachbuch über die japanische Teezeremonie zu schreiben; vielmehr wollte er einen Beitrag zum Verständnis der Kulturen leisten, damit sich die Welt in einer Schale Tee finde. Jedenfalls kann ich die Herder-Ausgabe des Buches vom Tee nicht empfehlen. Es gibt wohl noch eine weitere ganz aktuelle Übersetzung von Tom Amarque, die ich nicht kenne. Bisher hat sich hier für mich aber mal wieder gezeigt, dass neuer nicht immer besser sein muss.
  5. 1 point
    Anima_Templi

    Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Rareness5 autumn after work session.
  6. 1 point
    Klimatisch sind wir sehr begünstigt hier, in den letzten Jahren gabs dank Klimawandel nicht mal Schnee und kaum Frosttage hier. Winterhärtezone 8a auf jeden Fall, mit etwas Glück 8b, habe beim Grundstück drauf geachtet, das es recht geschützt liegt, sprich 3m hohe Brombeerstäucher umranden 2000qm, hier und da ein paar Obstbäume die bleiben dürfen. Wenn es wirklich hart wird im Winter kommt Stroh drauf Ja damit habe ich auch anfangen, werde es mit ca. 30 Stück davon probieren - aber auch noch ein Assamica Hybrid der bis -5 kann will ich ausprobieren, davon kaufe ich noch 20 Stück. Und dann mal sehen wie die den Winter mitmachen. Zumindest mit den Pflanzen die im ersten Jahr kommen gebe ich dir recht. Wasser ist aber genau der Punkt. Wenigstens habe ich die Pfrimm in Wurfweite, werde aber um einen Brunnenbau nicht herumkommen bzw. dann bewässerungssystem mit Schleuchen machen (müssen) - kalkuliere derzeit mit 200 Pflanzen. Aber erst nächstens Jahr. Nutzen, ja mal sehen... derzeit teures Hobby... habe gelesen das man vernünftig erst in 3-5 Jahren Ernten kann. Meine Frau wird aber in der Zeit noch sich genau bei Teebauern erkundigen wie die z.B. Ihren Grünetee machen. Der Bekannte aus Tianmuhu ist schon gebongt. Aber selbst danach... naja mal sehen! Übermorgen erst einmal baggern, Brombeerstäucher und Gräser müssen weg bzw umgegraben werden.
  7. 1 point
    Shibo

    today's wee dram (ich trinke gerade...)

    Guter Whisky und Musik von Leonard Cohen. Eine traumhafte Kombination. Caol Ila aus einem 1st Fill Bourbonfass: Für sich alleine schon eine traumhafte Kombination.
  8. 1 point
    Wurmtee

    Bergtee (Sideritis)

    @Adriana Das ist wirklich ein toller Laden, auch wenn der Besitzer nie da war. Begeistert hat uns vor allem der Diktamnos,Origanum dictamnus. Meine Tochter war begeistert das es sich um einen echten Harry Potter Zaubertrank handelt (Hermine heilte Ron von Apparating). J. K. Rowling scheint eine Teekennerin zu sein :-). Und nachdem Hippocrates, Aristoteles und andere ihn als ultimativen Wundertee beschrieben, musste ich ihn auch kaufen. Und obwohl die meisten Kräutertees für mich nur nach Stroh schmecken, schmeckt mir dieser Tee gut. Geschmacklich geht er für mich in Richtung Grüntee.
  9. 1 point
    goza

    Fundstücke - Originell, Skurril, Absurd...

    ganz schön teuer, die diesjährigen Shinchas....
  10. 1 point
    Die Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters? Anbei noch eine Errungenschaft, welche in den letzten Monaten rege genutzt wurde. Es handelt sich um eine Chawan des japanischen Künstlers Shogo Ikeda. Der Künstler verbindet traditionelle abstrakte Elemente mit teilweise sehr unkonventionellen plastischen Ergänzungen und erfreut sich dabei seit einigen Jahren wachsender Beliebtheit. Meine Schale stammt von 2011 wie ein etwas genauerer Blick verrät und ist eine eher gemässigtere Ausführung. Über die Bildersuche von Google findet man jedoch sehr interessante weitere Objekte.
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