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    • Von Joaquin
      Der Teebeutel ist eine sehr praktische Art, um Tee schnell zuzubereiten. Ein Teebeutel, heißes Wasser und ein Glas reichen da völlig aus. Auf der anderen Seite sind Teebeutel bei Teekennern verpönt, geradezu verhasst. Ihnen haftet dort der Makel der billigen, industriellen Massenware an. Aber ist dem wirklich so und kann man das so generell behaupten?
      Tatsächlich gibt es eine Vielzahl an Teebeuteln und auch die dort verwendeten Tees und dessen Qualität sind sehr unterschiedlich. Es lohnt sich also, die Teebeutel genauer zu betrachten.
      Durch unterschiedliche Konstruktionen und Größen versucht man dem Tee im Teebeutel zu mehr Volumen für seine Geschmacksentfaltung beim Aufgießen zu verhelfen. Hier tauchen vermehrt, neben dem bei uns bekannten Zweikammerbeutel bzw. Doppelkamerteebeutel, der Pyramiden-Teebeutel auf. Auch verwendet man zum Beispiel in England viel größere Teebeutel oder runde in Irland.
      Gleichzeitig wird bei einigen Teebeuteln, neben dem so genannten Dust (Staub – feine Reste) der Teeproduktion, auf bessere Qualität des Tees geachtet. So werden unter anderem Stängel aussortiert, Tips (feine Blattspitzen und Knospen) verwendet, bis hin zu größeren Blatteilen.
      Im folgenden Video untersuchen wir vier Teebeutel. Einen Schwarztee in einem klassischen Zweikammerbeutel, einen Schwarztee in einem englischen Teebeutel, einen Pyramiden-Teebeutel mit einer Grüntee-Kräutermischung und einen Pyramiden-Teebeutel mit Grüntee aus Japan. Eines wird dabei schnell klar, Teebeutel ist nicht gleich Teebeutel.
      Weiterführende Informationen: TeeWiki - Teebeutel
    • Von GoldenTurtle
      Ich wollte ja zuerst schweigen, aber das geht einfach nicht.
      Als ich in dem von Paul geposteten Video die Authorin des "weltbesten Teebuches" gemäss der World Cookbook Awards 2020 von einem Sheng als von einem postfermentierten Tee sprechen hörte (und das Video ist nicht alt; 2019), dachte ich mein Schwein pfeifft!
      Das ist vergleichbar wie wenn ein Mathematikprofessor bei der Frage nach 2+2 mit 0 antwortet. Oder möglicherweise gar wie wenn er mit -3 antwortet. Das kann einfach nicht sein. Und unser Paul applaudiert dazu. Soll der Osten über den Westen lachen? Nicht mit mir.
      Diese Aussage ist nicht einfach nur falsch (Shou wird postfermentiert, Sheng nicht), sondern gemäss neuesten Erkenntnissen möglicherweise zu einem hohen Grad sogar doppelt falsch, denn wie ich schon vor einer Weile berichtete ist eine neuere These eines Teeprofessors in Yunnan, dass es sich bei der Sheng Reifung mehrheitlich um einen oxidativen Prozess handelt. Meine persönliche Meinung geht in die Richtung, dass je feuchter das Klima ist, desto höher ist der fermentative Anteil der Entwicklung, jedoch tendiere ich ebenfalls zu der Ansicht, dass eine gewisse Grundfeuchtigkeit erreicht werden muss, damit überhaupt erst einmal eine Fermentation in Gange kommt.
    • Von Joaquin
      Dieser Artikel zum Telied wird in der TeeWiki weitergeführt:
      TeeWiki: Teelied
    • Von miig
      Hallöchen... lasst uns mal dieser Frage einen eigenen Faden widmen. So gings los, in diesem Faden hier: Hongcha oder Shupuerh?
       
       
       
      Also, was meinte ich denn damit? Das ganze ist wohl eine Haarspalterei, das sei mal vorweg gesagt. Es bezieht sich auf die öfter gehörte Angabe, dass Grüntee zu 0% oxidiert sei, Oolong zu 50% und Schwarztee zu 100%. Das ist auch gar keine so schlechte Angabe, wenn man Leuten mal eine gewisse Orientierung vorab geben will... aber bei näherem Hinsehen doch recht ungenau.
      Dass es bei Oolong verschiedenste Oxidationsgrade gibt, ist das eine. In diesem Faden sollten uns vor allem dann die sehr weit oxidierten und Schwarztee-nahen Oolongs interessieren. Darjeeling First Flush und Co. würde ich außen vorlassen, da sie noch zu grün sind, und somit eigentlich getrennt betrachtet werden sollen. Dazu zwei Themen: klick und  klack.
      Was ich damit meine, ist, dass eine Oxidation zu 100% bedeuten würde, dass wirklich das ganze Oxidationspotential ausgeschöpft wird. Das ist aber m.W. selten bis nie der Fall, weil der Tee dann sehr flach und langweilig werden würde. Statt dessen wird die Oxidation bei einem hohen Anteil gestoppt. Das geht natürlich schon gegen 100, aber macht doch vorher halt.
      Das ist wohl für viele Leute nicht interessant, mir war es aber wichtig, weil viele meiner liebsten Schwarztees diejenigen sind, die noch ein bisschen Grün übrig haben, und somit etwas Leichtigkeit, Frische und Eleganz bewahren. CTC-Assams uns ähnliche Tees, die wohl wirklich nahezu vollständig oxidiert sind, fallen mir da eher durch
    • Von Joaquin
      Dieser Artikel zum Long Island Iced Tea wird in der TeeWiki weitergeführt:
      TeeWiki: Long Island Iced Tea
       


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