• Joaquin

    Der Teebeutel ist eine sehr praktische Art, um Tee schnell zuzubereiten. Ein Teebeutel, heißes Wasser und ein Glas reichen da völlig aus. Auf der anderen Seite sind Teebeutel bei Teekennern verpönt, geradezu verhasst. Ihnen haftet dort der Makel der billigen, industriellen Massenware an. Aber ist dem wirklich so und kann man das so generell behaupten?

    Tatsächlich gibt es eine Vielzahl an Teebeuteln und auch die dort verwendeten Tees und dessen Qualität sind sehr unterschiedlich. Es lohnt sich also, die Teebeutel genauer zu betrachten.

    Durch unterschiedliche Konstruktionen und Größen versucht man dem Tee im Teebeutel zu mehr Volumen für seine Geschmacksentfaltung beim Aufgießen zu verhelfen. Hier tauchen vermehrt, neben dem bei uns bekannten Zweikammerbeutel bzw. Doppelkamerteebeutel, der Pyramiden-Teebeutel auf. Auch verwendet man zum Beispiel in England viel größere Teebeutel oder runde in Irland.

    Gleichzeitig wird bei einigen Teebeuteln, neben dem so genannten Dust (Staub – feine Reste) der Teeproduktion, auf bessere Qualität des Tees geachtet. So werden unter anderem Stängel aussortiert, Tips (feine Blattspitzen und Knospen) verwendet, bis hin zu größeren Blatteilen.

    Im folgenden Video untersuchen wir vier Teebeutel. Einen Schwarztee in einem klassischen Zweikammerbeutel, einen Schwarztee in einem englischen Teebeutel, einen Pyramiden-Teebeutel mit einer Grüntee-Kräutermischung und einen Pyramiden-Teebeutel mit Grüntee aus Japan. Eines wird dabei schnell klar, Teebeutel ist nicht gleich Teebeutel.

    Weiterführende Informationen: TeeWiki - Teebeutel

    bearbeitet von Joaquin

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    • Von Teefreund1988
      Hallo,
      ich habe in Peking ein wunderschönes Teegeschäft betreten und mir dort einen Gaiwan gekauft. Ich habe mir noch einen Tee empfehlen lassen und den einfach mal blind mitgenommen. Sie hat mir den chinesischen Namen sicher gesagt, aber ich weiß es nicht mehr. 
      Was ist das für ein Tee? Ich habe 160 RMB, also knapp 20 Euro für 30g bezahlt, also schon eher teuer. 
      Frage 2: Ich habe an verschiedenen Orten noch ein bisschen Gunpowder, Hunag Shan Mao Feng und Taiping Houkui gekauft. Letztere alle in der Provinz Anhui. Kann man rein optisch die Qualität bewerten? 
      Ich kenne mich selbst nämlich nicht aus und habe noch ein paar Freunde vor Ort. Könnte mir also noch was mitbringen lassen.. 
       
      Danke und Grüße! 
       
       

    • Von Teetante Mia
      Ich möchte gerne verschiedene Gewürze ausprobieren. Dazu muss ich aber wissen, welche
      Gewürze in welchen Tee reinpassen. Welche Gewürze gibt es, und Welche sind für den Tee geeignet?
    • Von Paul
      Auf die zwei häufigsten Fehler beim aufgießen von Grüntee weist Stephane vom Blog TeaMasters hin. Lesenswert wie immer:
      http://teamasters.blogspot.de/2017/10/the-2-most-common-green-tea-brewing.html
    • Von maik
      Möglicherweise wurde das schon öfters durchgekaut (falls ja, bitte nicht schlagen, bzw doch, siehe unten).
      Da ich nun meine bestellten Puhs (danke an Chenshi) zumindest etwas standesgemäßtiger verplustermatuckeln möchte, habe ich mir eine entsprechende Kanne und Becher bestellt (Tokoname, nicht Yixing - wenn sie da sind zeige ich sie, ja? Ja? JA???). Zwar etwas größer als üblich (was ich hier nachlesen konnte), aber ich bin halt anders . Bei den kleinen Dingern hab ich Angst, dass ich sie kaputt mache.
      Ich verstehe, dass man durch die kleine Kanne mehrere Aufgüsse machen kann/soll.
      Zur Erklärung: ich hatte bisher immer meine jap. 1L Gusskanne benutzt  - diese flache Tsuki , die seit 1998 in meinem Besitz ist. Da fällt mir grad ein, ob da aber noch ein Liter reingeht ... ich weiß nicht so recht, vielleicht sollte ich sie mal wieder von innen sauber machen ... aber das ist ein anderes Thema...). Also - Pu-Erh rein, kochendes Wasser drauf, 5 min ziehen lassen und schluck).  
      Nun habe ich auch soweit verstanden, dass die nachfolgenden Aufgüsse möglichst mit fast kochendem, oder doch zumindest sehr heißem (90Grad) Wasser aufgegossen werden sollten. 
      Daher die Frage (.... und während ich sie schreibe, kommt sie mir albern vor ... vielleicht lasse ich das lieber ... andererseits, jetzt habe ich schon angefangen und die ganze Farbe auf dem Monitor muss ja auch bezahlt werden, wenn ich das wegwische, ist doch Verschwendung ... naja, müsst ihr halt wissen, ob ihr was dazu sagt. Aber sagt nicht, ich hätte Schuld. Ich hab auch - selbst wenn - grad keinen Lappen parat): Setzt man für die nachfolgenden Aufgüsse immer wieder neu Wasser auf, oder gibt es da eine "traditionelle" Version eines Wasserwarmhalters? So wie Stövchen oder so? Also ggf eine Extrakanne nur fürs Wasser, deren Unter- oder andere Seiten man mittels eines Heizgerätes egal welcher Art befeuert?
      (Brüht mich)
       
    • Von chenshi-chinatee
      Ohne viel Blabla: 
      10% Rabatt bis einschließlich diesen Sonntag, 13.08. auf Oolong und Pu-erh mit Gutscheincode "10sollenweg"
      Zur Erinnerung: Grüner/Weißer/Rot ist sowieso dauerhaft um 20% gesenkt da ungekühlte Saisonware .
      Und hier  geht es zum Blogeintrag was ich in Tianmuhu bzw. Liyang so alles gemacht habe, enjoy und cheers