Raku

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    Raku hat eine Reaktion von TimoTee erhalten in Temial-Teegerät   
    @paxistatis Ausser dem Teetrinkertyp A und B gibt es noch einige weitere Typen. Auch wenn man sich die Geschichte seines eigenen Teewegs in Erinnerung ruft, so haben viele ihre Phasen, gerade wenn man über viele Jahre oder Jahrzehnte hinweg Tee trinkt, was auch damit zusammenhängt, dass man erst im Laufe der Zeit gewisse Tees und Möglichkeiten sie zuzubereiten und zu genießen finden konnte. Heute ist ja durch das Internet vieles einfacher zu entdecken.
    Doch ich versuche es mal einfacher zu halten.
    Es gibt auch bei den Teetrinkern Leute, die gerne Tee trinken und sich da etwas Besonderes wünschen, für sich, für ihre Gäste. Auf viele wirken Kannen altbacken, andere finden es anscheinend wirklich zu aufwendig, sich mit Teezubereitung zu beschäftigen  oder brauchen das gewisse etwas, um es hip und modern zu finden.
    Sehr viele trinken Tee, weil sie keinen Kaffee mögen oder vertragen. Nicht gerade wenige stellen sich auch hier im Forum damit vor, dass sie auf Tee gekommen sind, weil sie etwas Gesundes trinken möchten. Wenn das Drumherum dann auch noch schick aussieht und man etwas programmieren kann, dann passt es in diese Zeit.
    Selber habe ich einige Menschen von sich erklären hören, warum sie diese oder jene Kaffeemaschine haben. (Viele erklären sich ja immer gleich selbst, wenn ich erwähne, dass ich Tee bevorzuge.) Eine Senseo-Maschine produziert ein dunkles Gebräu, das bestimmt Koffein enthält, aber guten Kaffee macht sie definitiv trotz aller Beteuerungen nicht. Für die, die es nicht kennen: Hier ist das Kaffeepulver vorgemahlen in einem Päd, ähnlich einem Teebeutel. Viele empfinden es als praktisch, einfach nur aufs Knöpfchen drücken zu können. Ich habe auch die Aussage gehört, dass man Kaffeeconnaisseur sei, weshalb man schliesslich die Cafissimokapseln von Tschibo hat.
    Den Preis für den Tee in den Sachets finde ich jetzt nicht besonders unangemessen hoch, Probeeinheiten vom guten Teehändler kosten auch etwas mehr, als normalgroße Verkaufseinheiten, auch wenn ich jetzt zu der Qualität der Tees selber gar nichts sagen kann. Vergleicht man die Kaffeekapselpreise, ist man da um ein Vielfaches darüber.
    Das hier ist ein Kommentar, den ich unter dem von mir oben verlinkten Beitrag las, was es gut auf den Punkt bringt, warum man zu so einer Maschine greift: "Ich hab mir bereits einen vorbestellt und freue mich riesig. Abends den Tee für Morgen Früh rein, Uhrzeit einstellen und nach dem aufstehen mit perfekt gebrühtem Tee empfangen werden. Vor allem die richtige Temperatur und die exakte Ziehzeit sind entscheidend, das bekommt man mit der Hand oft nicht hin. Auch das Aufwecken macht keiner oder das mehrfache Aufgießen, da der Aufwand dafür zu groß wäre. Das Gerät hat so viel Potential das von vielen gar nicht erkannt wird. Wenn man sich mit der Thematik auseinander setzt, erkennt man schnell, dass es nicht einfach nur ein Wasserkocher ist."
    Die Mutter eines Freundes überraschte mich Anfang der 90er mit einem Tee aus ihrer Teemaschine. Das fand ich ganz schön schräg, was es alles gibt. Das war allerdings ganz normal mit Knöpfchen zu bedienen und irgendwo konnte man die Ziehzeit einstellen. Für sie hatte das Gerät den großen Vorteil, dass ihr Mann ihr morgens den Tee schon ziehen lassen konnte, bis sie aus dem Bad kam. Ähnlich, wie es der obige Teminalkunde als Vorteil beschreibt.
    Es geht seltsamerweise keiner auf das genutzte Wasser ein. Empfiehlt Vorwerk selber gefiltertes Wasser oder stilles Mineralwasser?
    Geschmäcker und Ansprüche sind sehr verschieden und so eine Maschine ist eher nicht für die meisten der Teetalker hier erfunden. Ähnlich wie @KlausO habe ich auch schon gedanklich Listen erstellt, wie ich 600€ in Tee anlegen könnte.  Meine Prioritäten habe ich da anders gewählt und das liegt nicht nur darin, dass ich mein Yoga nicht in der kurzen Ziehzeit schaffe.
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    Raku hat eine Reaktion von Ann erhalten in Temial-Teegerät   
    @paxistatis Ausser dem Teetrinkertyp A und B gibt es noch einige weitere Typen. Auch wenn man sich die Geschichte seines eigenen Teewegs in Erinnerung ruft, so haben viele ihre Phasen, gerade wenn man über viele Jahre oder Jahrzehnte hinweg Tee trinkt, was auch damit zusammenhängt, dass man erst im Laufe der Zeit gewisse Tees und Möglichkeiten sie zuzubereiten und zu genießen finden konnte. Heute ist ja durch das Internet vieles einfacher zu entdecken.
    Doch ich versuche es mal einfacher zu halten.
    Es gibt auch bei den Teetrinkern Leute, die gerne Tee trinken und sich da etwas Besonderes wünschen, für sich, für ihre Gäste. Auf viele wirken Kannen altbacken, andere finden es anscheinend wirklich zu aufwendig, sich mit Teezubereitung zu beschäftigen  oder brauchen das gewisse etwas, um es hip und modern zu finden.
    Sehr viele trinken Tee, weil sie keinen Kaffee mögen oder vertragen. Nicht gerade wenige stellen sich auch hier im Forum damit vor, dass sie auf Tee gekommen sind, weil sie etwas Gesundes trinken möchten. Wenn das Drumherum dann auch noch schick aussieht und man etwas programmieren kann, dann passt es in diese Zeit.
    Selber habe ich einige Menschen von sich erklären hören, warum sie diese oder jene Kaffeemaschine haben. (Viele erklären sich ja immer gleich selbst, wenn ich erwähne, dass ich Tee bevorzuge.) Eine Senseo-Maschine produziert ein dunkles Gebräu, das bestimmt Koffein enthält, aber guten Kaffee macht sie definitiv trotz aller Beteuerungen nicht. Für die, die es nicht kennen: Hier ist das Kaffeepulver vorgemahlen in einem Päd, ähnlich einem Teebeutel. Viele empfinden es als praktisch, einfach nur aufs Knöpfchen drücken zu können. Ich habe auch die Aussage gehört, dass man Kaffeeconnaisseur sei, weshalb man schliesslich die Cafissimokapseln von Tschibo hat.
    Den Preis für den Tee in den Sachets finde ich jetzt nicht besonders unangemessen hoch, Probeeinheiten vom guten Teehändler kosten auch etwas mehr, als normalgroße Verkaufseinheiten, auch wenn ich jetzt zu der Qualität der Tees selber gar nichts sagen kann. Vergleicht man die Kaffeekapselpreise, ist man da um ein Vielfaches darüber.
    Das hier ist ein Kommentar, den ich unter dem von mir oben verlinkten Beitrag las, was es gut auf den Punkt bringt, warum man zu so einer Maschine greift: "Ich hab mir bereits einen vorbestellt und freue mich riesig. Abends den Tee für Morgen Früh rein, Uhrzeit einstellen und nach dem aufstehen mit perfekt gebrühtem Tee empfangen werden. Vor allem die richtige Temperatur und die exakte Ziehzeit sind entscheidend, das bekommt man mit der Hand oft nicht hin. Auch das Aufwecken macht keiner oder das mehrfache Aufgießen, da der Aufwand dafür zu groß wäre. Das Gerät hat so viel Potential das von vielen gar nicht erkannt wird. Wenn man sich mit der Thematik auseinander setzt, erkennt man schnell, dass es nicht einfach nur ein Wasserkocher ist."
    Die Mutter eines Freundes überraschte mich Anfang der 90er mit einem Tee aus ihrer Teemaschine. Das fand ich ganz schön schräg, was es alles gibt. Das war allerdings ganz normal mit Knöpfchen zu bedienen und irgendwo konnte man die Ziehzeit einstellen. Für sie hatte das Gerät den großen Vorteil, dass ihr Mann ihr morgens den Tee schon ziehen lassen konnte, bis sie aus dem Bad kam. Ähnlich, wie es der obige Teminalkunde als Vorteil beschreibt.
    Es geht seltsamerweise keiner auf das genutzte Wasser ein. Empfiehlt Vorwerk selber gefiltertes Wasser oder stilles Mineralwasser?
    Geschmäcker und Ansprüche sind sehr verschieden und so eine Maschine ist eher nicht für die meisten der Teetalker hier erfunden. Ähnlich wie @KlausO habe ich auch schon gedanklich Listen erstellt, wie ich 600€ in Tee anlegen könnte.  Meine Prioritäten habe ich da anders gewählt und das liegt nicht nur darin, dass ich mein Yoga nicht in der kurzen Ziehzeit schaffe.
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    Raku hat eine Reaktion von Roberts Teehaus erhalten in Liebste Kräutermischung   
    Bei vielen hier werden Kräuter aus dem Bereich Tee ja komplett verbannt.
    Ich trinke Kräutertees sehr gerne und auch das ganze Jahr über. Oft Mische ich mir die Tees je nach Geschmacksvorliebe selber zusammen, so kann ich am besten variieren oder auch mal die Kräuter vorrangig zum Einsatz bringen, die ich gerade benötige. Viele der Kräuter sammle und trockne ich selber, anderes kaufe ich dazu.
    Die häufigsten von mir verwendeten Kräuter sind recht klassisch: verschiedene Minze, Salbei, Frauenmantel, Thymian, Schafgarbe (kommt gerade etwas zu kurz), Brennnessel, Brombeerblätter, und wenn ich ihn bekomme, kretischen Bergtee.
    Yogitee mache ich auch sehr gerne und lasse dazu alles etwa 15-30 min köcheln. Entweder nutze ich dazu den https://www.yogitea.com/de/products/classic-chai/  oder nehme frischen Ingwer, dazu  Zimt, Kardamom, Pfeffer, Nelken und variiere mal mit Sternanis oder einem Stück Vanilleschote.
    Gute Kräuterteemischungen kenne ich verschiedene von https://www.sonnentor.com/de-at/onlineshop/tee/kraeuter-mischungen
    https://www.lebensbaum.com/de/produkte/tee
    https://www.kraeuterhaus-klocke.de/produkt/everstaler-kraeutertee-rezept-no-23/
    https://www.p-jentschura.com/de/produkte/7x7-kraeutertee/
    Süßholz mag ich auch sehr gerne, momentan nutze ich jedoch eher Fenchel und Anis, welche ich vor dem Aufgießen mörsere, was den Geschmack sehr viel intensiver werden lässt. Mit Hopfen im Tee kam ich damals nicht zurecht, an den Morgen nach dem Genuß war ich leider regelrecht gerädert, weshalb ich das nicht mehr weiter probiert hatte. Hast Du schonmal daran gedacht, Hopfen auch pur kaufen und zu einer anderen Mischung deiner Wahl zugeben, @Stiefelkante
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    Raku hat eine Reaktion von miig erhalten in Liebste Kräutermischung   
    Bei vielen hier werden Kräuter aus dem Bereich Tee ja komplett verbannt.
    Ich trinke Kräutertees sehr gerne und auch das ganze Jahr über. Oft Mische ich mir die Tees je nach Geschmacksvorliebe selber zusammen, so kann ich am besten variieren oder auch mal die Kräuter vorrangig zum Einsatz bringen, die ich gerade benötige. Viele der Kräuter sammle und trockne ich selber, anderes kaufe ich dazu.
    Die häufigsten von mir verwendeten Kräuter sind recht klassisch: verschiedene Minze, Salbei, Frauenmantel, Thymian, Schafgarbe (kommt gerade etwas zu kurz), Brennnessel, Brombeerblätter, und wenn ich ihn bekomme, kretischen Bergtee.
    Yogitee mache ich auch sehr gerne und lasse dazu alles etwa 15-30 min köcheln. Entweder nutze ich dazu den https://www.yogitea.com/de/products/classic-chai/  oder nehme frischen Ingwer, dazu  Zimt, Kardamom, Pfeffer, Nelken und variiere mal mit Sternanis oder einem Stück Vanilleschote.
    Gute Kräuterteemischungen kenne ich verschiedene von https://www.sonnentor.com/de-at/onlineshop/tee/kraeuter-mischungen
    https://www.lebensbaum.com/de/produkte/tee
    https://www.kraeuterhaus-klocke.de/produkt/everstaler-kraeutertee-rezept-no-23/
    https://www.p-jentschura.com/de/produkte/7x7-kraeutertee/
    Süßholz mag ich auch sehr gerne, momentan nutze ich jedoch eher Fenchel und Anis, welche ich vor dem Aufgießen mörsere, was den Geschmack sehr viel intensiver werden lässt. Mit Hopfen im Tee kam ich damals nicht zurecht, an den Morgen nach dem Genuß war ich leider regelrecht gerädert, weshalb ich das nicht mehr weiter probiert hatte. Hast Du schonmal daran gedacht, Hopfen auch pur kaufen und zu einer anderen Mischung deiner Wahl zugeben, @Stiefelkante
  5. Thanks
    Raku hat eine Reaktion von Stiefelkante erhalten in Liebste Kräutermischung   
    Bei vielen hier werden Kräuter aus dem Bereich Tee ja komplett verbannt.
    Ich trinke Kräutertees sehr gerne und auch das ganze Jahr über. Oft Mische ich mir die Tees je nach Geschmacksvorliebe selber zusammen, so kann ich am besten variieren oder auch mal die Kräuter vorrangig zum Einsatz bringen, die ich gerade benötige. Viele der Kräuter sammle und trockne ich selber, anderes kaufe ich dazu.
    Die häufigsten von mir verwendeten Kräuter sind recht klassisch: verschiedene Minze, Salbei, Frauenmantel, Thymian, Schafgarbe (kommt gerade etwas zu kurz), Brennnessel, Brombeerblätter, und wenn ich ihn bekomme, kretischen Bergtee.
    Yogitee mache ich auch sehr gerne und lasse dazu alles etwa 15-30 min köcheln. Entweder nutze ich dazu den https://www.yogitea.com/de/products/classic-chai/  oder nehme frischen Ingwer, dazu  Zimt, Kardamom, Pfeffer, Nelken und variiere mal mit Sternanis oder einem Stück Vanilleschote.
    Gute Kräuterteemischungen kenne ich verschiedene von https://www.sonnentor.com/de-at/onlineshop/tee/kraeuter-mischungen
    https://www.lebensbaum.com/de/produkte/tee
    https://www.kraeuterhaus-klocke.de/produkt/everstaler-kraeutertee-rezept-no-23/
    https://www.p-jentschura.com/de/produkte/7x7-kraeutertee/
    Süßholz mag ich auch sehr gerne, momentan nutze ich jedoch eher Fenchel und Anis, welche ich vor dem Aufgießen mörsere, was den Geschmack sehr viel intensiver werden lässt. Mit Hopfen im Tee kam ich damals nicht zurecht, an den Morgen nach dem Genuß war ich leider regelrecht gerädert, weshalb ich das nicht mehr weiter probiert hatte. Hast Du schonmal daran gedacht, Hopfen auch pur kaufen und zu einer anderen Mischung deiner Wahl zugeben, @Stiefelkante
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    Raku hat eine Reaktion von Paul erhalten in Ricola Schweizer Kräutertee Ersatz   
    Du könntest Dir diese Kräuterrezeptur in einer Apotheke oder in einem Kräuterladen zusammenmischen lassen oder gleich einen anderen, bereits fertig  gemischten Kräutertee suchen. Es gibt schmackhafte Hausteemischungen auch in Reformhäusern oder Bioläden. Ein reiner Kräutertee wird sowieso anders schmecken, da der Zuckeranteil hier extrem hoch ist, da die Zutatenliste mit zweierlei Zucker beginnt und mit Karamelzucker und Aroma schließt.
    Empfehlen würde ich Dir, Tee mit losen Blättern zu nehmen.
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    Raku hat eine Reaktion von miig erhalten in Ricola Schweizer Kräutertee Ersatz   
    Du könntest Dir diese Kräuterrezeptur in einer Apotheke oder in einem Kräuterladen zusammenmischen lassen oder gleich einen anderen, bereits fertig  gemischten Kräutertee suchen. Es gibt schmackhafte Hausteemischungen auch in Reformhäusern oder Bioläden. Ein reiner Kräutertee wird sowieso anders schmecken, da der Zuckeranteil hier extrem hoch ist, da die Zutatenliste mit zweierlei Zucker beginnt und mit Karamelzucker und Aroma schließt.
    Empfehlen würde ich Dir, Tee mit losen Blättern zu nehmen.
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    Raku hat eine Reaktion von teekontorkiel erhalten in Chaxi in Europa   
    Das ist auch mein Favorit - sehr schön anzuschauen. @Ann hat es treffend beschrieben.
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    Raku hat eine Reaktion von Ann erhalten in Chaxi in Europa   
    Das ist auch mein Favorit - sehr schön anzuschauen. @Ann hat es treffend beschrieben.
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    Raku hat eine Reaktion von Katori erhalten in Verdammt, wie kriegt ihr eure Kyusu leer?   
    Seit ich für mein Lieblingskännchen (Vorsicht, Schleichwerbung) https://www.tee-kontor-kiel.de/zubehoer/teekannen/seitengriffkannen/teekanne-kyusu-schwarz-flache-form-220-ml?c=150   wieder ein neues Sieb eingesetzt habe, benutze ich es wieder täglich und beginne den Tag mit freundlichen Japanern. Dazu nutze ich Teeschalen vom Keramiker meines Vertrauens mit entsprechend großem Volumen. Das ist morgens sehr angenehm und ich trinke gerne viel Tee, mag es auch, wenn der Tee zarter wird, wo ihn andere eher nicht mehr aufgießen würden.
    Ich habe die Grünen auch mit der kleinen Shiboridashi zubereitet - das macht auch Freude und schmeckt doch anders. Ausserdem ist die Handhabung einer Kyusu etwas Schönes.
    Es bleibt also, eine große Schale und weniger oft aufzugießen, kleine Schale in Verbindung mit Pitcher zu nutzen oder mehrere kleine Schalen und Teegäste einzuladen. War das ein Wink?
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    Raku hat eine Reaktion von Paul erhalten in Verdammt, wie kriegt ihr eure Kyusu leer?   
    Seit ich für mein Lieblingskännchen (Vorsicht, Schleichwerbung) https://www.tee-kontor-kiel.de/zubehoer/teekannen/seitengriffkannen/teekanne-kyusu-schwarz-flache-form-220-ml?c=150   wieder ein neues Sieb eingesetzt habe, benutze ich es wieder täglich und beginne den Tag mit freundlichen Japanern. Dazu nutze ich Teeschalen vom Keramiker meines Vertrauens mit entsprechend großem Volumen. Das ist morgens sehr angenehm und ich trinke gerne viel Tee, mag es auch, wenn der Tee zarter wird, wo ihn andere eher nicht mehr aufgießen würden.
    Ich habe die Grünen auch mit der kleinen Shiboridashi zubereitet - das macht auch Freude und schmeckt doch anders. Ausserdem ist die Handhabung einer Kyusu etwas Schönes.
    Es bleibt also, eine große Schale und weniger oft aufzugießen, kleine Schale in Verbindung mit Pitcher zu nutzen oder mehrere kleine Schalen und Teegäste einzuladen. War das ein Wink?
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    Raku reagierte auf Paul in Tee in der Literatur/Poesie   
    Schade daß Roger Willemsen kein Pu-erh Trinker war!
    Es wäre ein Genuß gewesen seine Teebesprechungen zu lesen; allein er ist gestorben ohne dieses Feld zu beackern. Vielleicht sitzt er jetzt auf einer Wolke hört Coltrane und holt das versäumte mit einem Schälchen Sheng nach?
    Wer jetzt fragt: "Willemsen, wer war'n das?" soll aufhören zu lesen und mit dem Kopf gegen die Wand schlagen, es ist ihm nicht mehr zu helfen!
    Posthum ist dankenswerter Weise beim S. Fischer Verlag: Roger Willemsen,  herausgegeben von: Insa Wilke  Musik! Über ein Lebensgefühl erschienen.
    Ein Buch das  Texte von ihm über Jazz/Klassik enthält. Wer das Glück hatte ihn im Radio zu hören z. B. bei Willemsen legt auf im NDR, der hört beim lesen des Buchs seine Stimme und natürlich auch die besprochene Musik, falls man die nicht sowieso im Kopf hat.
    Wir TeeNerds werde belächelt von Außenstehenden und man hängt es nach Dutzenden von mitleidigen Blicken auch nicht mehr an die große Glocke, daß man hunderte von Kilometern fährt nur um mit einem ausgewiesenen Fachmann Wasser aus verschiedenen Tetsubins zu trinken -  die Unterschiede  schmeckt und sich darüber austauschen kann. Genau solche  Nerds sind die Jazzer (nur halt mehr als wir) aber wir haben gemeinsame Schnittstellen.
    Das Buch fängt mit einer Meditation über Stille an, ein eleganter Einstieg ! Ein Zitat von Yehudi Menuhin führt Willemsen zu der Erkenntnis: "So betrachtet, führt Stille in eine Reglosigkeit der Bewegung, in ein Schweigen alles Sprechenden, in die berede Pause zwischen den Mitteilungen, in den Transitraum von Zuständen abseits von Aktionen: Man öffnet eine Schublade zur Hälfte, nimmt aber nichts heraus... Man verzögert sich und ist in diesem Augenblick bei sich, festgehalten von einem Zustand vor der Tat, gebrochen in der Nicht-Identität mit dem eigenen Handeln und doch eingefroren in der Immunität des Moments."
    Schöner kann man den kurze Moment des Innehaltens vor dem gießen des Wassers nicht beschreiben.
    Auf fast 500 Seiten führt er uns durch seine Welt der Musik und seine Art des Hörens, wenn man sich darauf einläßt wird man Schätze finden, die einem das eigene Leben bereichern.
    Roger Willensen war ein Großer!  Der 7. Februar 2016,  sein Todestag, war ein dunkler Tag - aber über diesen Tag hinaus leuchtet seine Liebe zur Musik und sein Spaß an der Fabulierkunst herüber; herüber in die Welt der Lebenden. Und das muß man erst mal schaffen!
    Deswegen meine unbedingte Empfehlung für Weihnachten: Kaufen, Kaufen, Kaufen!
    Zwei Stücke die auf seiner Beerdigung gespielt wurden:
     
  13. Thanks
    Raku hat eine Reaktion von maik erhalten in Yiwu Lucky Bee   
    Deine Freude am Lucky Bee kann ich nachvollziehen, durfte ich den 16er und 17 er doch auch schon im Schälchen genießen. Ich empfand die schon unterschiedlich, doch ob das daran lag, dass sich der 16er weiter entwickelt hat, vermag ich nicht zu sagen. Sie haben beide einen sehr positiven Eindruck hinterlassen.
    Am ausführlichsten wird dir wohl @Diz Auskunft geben können, denn er verkauft ihn nicht nur, er ist sozusagen der Papa des Tees. Da Du mit @teekontorkiel und Diz gleich zwei vertrauenswürdige Ansprechpartner und Bezugsquellen hast, brauchst Du Dir um den Zoll auch keine Gedanken machen, darum kümmern sich die beiden.
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    Raku hat eine Reaktion von Paul erhalten in Yiwu Lucky Bee   
    Deine Freude am Lucky Bee kann ich nachvollziehen, durfte ich den 16er und 17 er doch auch schon im Schälchen genießen. Ich empfand die schon unterschiedlich, doch ob das daran lag, dass sich der 16er weiter entwickelt hat, vermag ich nicht zu sagen. Sie haben beide einen sehr positiven Eindruck hinterlassen.
    Am ausführlichsten wird dir wohl @Diz Auskunft geben können, denn er verkauft ihn nicht nur, er ist sozusagen der Papa des Tees. Da Du mit @teekontorkiel und Diz gleich zwei vertrauenswürdige Ansprechpartner und Bezugsquellen hast, brauchst Du Dir um den Zoll auch keine Gedanken machen, darum kümmern sich die beiden.
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    Raku hat eine Reaktion von teekontorkiel erhalten in Yiwu Lucky Bee   
    Deine Freude am Lucky Bee kann ich nachvollziehen, durfte ich den 16er und 17 er doch auch schon im Schälchen genießen. Ich empfand die schon unterschiedlich, doch ob das daran lag, dass sich der 16er weiter entwickelt hat, vermag ich nicht zu sagen. Sie haben beide einen sehr positiven Eindruck hinterlassen.
    Am ausführlichsten wird dir wohl @Diz Auskunft geben können, denn er verkauft ihn nicht nur, er ist sozusagen der Papa des Tees. Da Du mit @teekontorkiel und Diz gleich zwei vertrauenswürdige Ansprechpartner und Bezugsquellen hast, brauchst Du Dir um den Zoll auch keine Gedanken machen, darum kümmern sich die beiden.
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    Raku hat eine Reaktion von Frau Mahlzahn erhalten in Risiken erhöhten/ständigen Teekonsums   
    Mir ist nach meiner Antwort oben erst das Kleingedruckte aufgefallen, um das es dir wohl vorrangig geht, @GoldenTurtle.  Doch ist hier der Grund des Übels im Tee zu suchen? Ist es nicht eher das allgemeine Streben nach Funktion und Leistung, Konsum und dem ewigen Mehrmehrmehr, nach dem man erst dann was gilt, wenn man sich in Beruf wie Privatleben um einem propagierten Optimaldasein zu entsprechen, um dann (in bestimmten Kreisen) anerkannt zu werden und dazugehört?
    Dass einen das auslaugt und kaputt macht, je nach Konstitution mag das bei dem ein oder anderen früher oder später zum Tragen kommen, und man versucht das mit irgendwelchen Mittelchen zu verschleiern oder auszuschalten. Das Mittel der Wahl variiert, es kann Extremsport sein, Kaffee, Tabletten, sonstige Drogen oder eben Tee. Ich behaupte mal, je spezieller der Tee, desto eindrücklicher ist auch seine Wirkung. Und die will beim nächsten Konsum wieder erreicht oder getoppt werden.
    Wenn man eher nur high end Ware gewöhnt ist und diese dazu beiläufig wie Wasser trinkt, dann schätzt man sie wohl tatsächlich nicht. Und wenn ich das mit meiner Erfahrung von den oben genannten Teetreffen vergleiche, so kann das definitiv an die Nerven gehen. Die einen spüren das nach wenigen Sessions, andere erst nach Monaten oder Jahren. Das soll nicht bedeuten, dass man lieber Fusel trinken soll, keinesfalls. Doch wieviel  ist genug und ab wann unterstützt es den stressigen, krank machenden Kreislauf?
    Wenn der Weg des Tees bedeutet, dass man zu sich finden soll, dann kann das aus meiner Sicht mit einem leichten, sanften Tee erreicht werden. Der schickt einen nicht irgendwohin, der lässt einen da sein, wo man ist. Doch letztendlich ist das nur ein Angebot des Tees, das jeder anders für sich auslegt. Und nicht jeder bevorzugt die leisen Töne und manch einer wünscht sich auch einfach Abwechslung.
    Ich wurde hier schon für meine Brennnesselblätter im heißen Wasser belächelt. Wenn ich jedoch raus in den Garten gehe und mir etwas pflücke oder von den liebevoll angepflanzten oder wild gewachsenen frischen oder getrockneten Kräutern hole und sie zubereite, manche davon auch länger im Topf auf dem Holzofen köcheln lasse und der Duft sich im Raum ausbreitet - dann habe ich das Gefühl damit dort anzukommen, was ich mit manch einem Spezialtee nie erreichen könnte.
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    Raku hat eine Reaktion von Roberts Teehaus erhalten in Risiken erhöhten/ständigen Teekonsums   
    Mir ist nach meiner Antwort oben erst das Kleingedruckte aufgefallen, um das es dir wohl vorrangig geht, @GoldenTurtle.  Doch ist hier der Grund des Übels im Tee zu suchen? Ist es nicht eher das allgemeine Streben nach Funktion und Leistung, Konsum und dem ewigen Mehrmehrmehr, nach dem man erst dann was gilt, wenn man sich in Beruf wie Privatleben um einem propagierten Optimaldasein zu entsprechen, um dann (in bestimmten Kreisen) anerkannt zu werden und dazugehört?
    Dass einen das auslaugt und kaputt macht, je nach Konstitution mag das bei dem ein oder anderen früher oder später zum Tragen kommen, und man versucht das mit irgendwelchen Mittelchen zu verschleiern oder auszuschalten. Das Mittel der Wahl variiert, es kann Extremsport sein, Kaffee, Tabletten, sonstige Drogen oder eben Tee. Ich behaupte mal, je spezieller der Tee, desto eindrücklicher ist auch seine Wirkung. Und die will beim nächsten Konsum wieder erreicht oder getoppt werden.
    Wenn man eher nur high end Ware gewöhnt ist und diese dazu beiläufig wie Wasser trinkt, dann schätzt man sie wohl tatsächlich nicht. Und wenn ich das mit meiner Erfahrung von den oben genannten Teetreffen vergleiche, so kann das definitiv an die Nerven gehen. Die einen spüren das nach wenigen Sessions, andere erst nach Monaten oder Jahren. Das soll nicht bedeuten, dass man lieber Fusel trinken soll, keinesfalls. Doch wieviel  ist genug und ab wann unterstützt es den stressigen, krank machenden Kreislauf?
    Wenn der Weg des Tees bedeutet, dass man zu sich finden soll, dann kann das aus meiner Sicht mit einem leichten, sanften Tee erreicht werden. Der schickt einen nicht irgendwohin, der lässt einen da sein, wo man ist. Doch letztendlich ist das nur ein Angebot des Tees, das jeder anders für sich auslegt. Und nicht jeder bevorzugt die leisen Töne und manch einer wünscht sich auch einfach Abwechslung.
    Ich wurde hier schon für meine Brennnesselblätter im heißen Wasser belächelt. Wenn ich jedoch raus in den Garten gehe und mir etwas pflücke oder von den liebevoll angepflanzten oder wild gewachsenen frischen oder getrockneten Kräutern hole und sie zubereite, manche davon auch länger im Topf auf dem Holzofen köcheln lasse und der Duft sich im Raum ausbreitet - dann habe ich das Gefühl damit dort anzukommen, was ich mit manch einem Spezialtee nie erreichen könnte.
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    Raku hat eine Reaktion von teekontorkiel erhalten in Risiken erhöhten/ständigen Teekonsums   
    Bei mir ist es sehr abhängig davon, welche Art Tee ich trinke, und natürlich von der Herkunft, der Qualität und Dosis.
    Wenn ich, was ich bevorzugt trinke, bei  japanischen Sorten grüner und weißer Tees, Matcha, Houjicha oder Oolong bleibe, habe ich nie Probleme, auch wenn ich mehrere Tees an einem Tag trinke. Hochwertige andere Oolongs z.B. aus Thailand oder z.B. Atong-Tees  sind für mich auch sehr bekömmlich.
    Schwierig wird es bei fast allen Schwarztees, die machen mich unruhig. Dabei trinke ich hin und wieder sehr gerne welche, doch sie tun mir nicht gut.
    Wenn ich bedenke, wie sehr es mich regelrecht aus der Bahn geworfen hat, wenn ich bei Teetreffen zu Gast war, dann kann das aufgegriffene Thema hier schonmal diskutiert werden. Auf den Treffen wurden vorrangig Puer genossen. Diese wirken einfach anders und auch da kommt es darauf an, welche Qualität sie haben. Ein potenter Gushu ist was anderes, als ein Matcha, inwiefern, das vermag ich schwer zu beschreiben, zumal es eben die Wirkung ist, die ich für mich erfahre. Danach fühle ich mich ein paar Tage lang neben der Spur. Bei Teetreffen lässt sich leider nicht ergründen, welche Tees genau einem gut tun und welche nicht, da man eben mehrere trinkt und sich nicht auf einen konzentriert - da kann man nicht nachspüren, von welchem was kommt, es kann somit neben geselligem Beisammensein nur andere Eindrücke vermitteln.
    Es gibt Tees, die kann ich auch bei der Arbeit trinken, bzw. um eben Pause zu machen, ein, zwei Aufgüsse zu genießen, schauen, was da vor mir ist, um dann konzentriert und ruhig weiter zu machen. Man kann auch bei der Sache sein, ohne großes Tamtam zu zelebrieren. Doch auch das muss ja jeder für sich entscheiden, was man als Hilfsmittel benötigt, um sich auf den Tee einlassen zu können.
    Wenn man Tee als reine Flüssigkeitsaufnahme sieht und ihn wie manch einer es mit seinem kannenweise Kaffeekonsum handhabt, schließe ich nicht aus, dass das nicht unbedingt gesundheitsfördernd sein mag. Den Tee selber wird es nicht stören. Was ich hier im Forum schon häufiger las, war, dass es dem ein oder anderen auf den Magen schlug, wenn er zuviel trank, meist vernahm ich das aus der Puer-Ecke.
    Nach meinen eigenen Erfahrungen mit PuerTees kann ich für mich sagen, dass sie die Stimmung mehr zu  beeinflussen vermögen, als alle anderen Tees. Ein wirklich guter Puer ist etwas Besonderes. Für mich ist das jedoch eine Art Tee, die ich nicht täglich genießen kann. Der Tee ist dann sehr present und macht was mit einem, wahrlich nichts für mal eben zwischendurch.
    Bei verschiedenen Tees aus China (Puer, Schwarz, Grün und Oolong) habe ich deutlich gespürt, dass sie mir körperlich gar nicht gut taten. Wenn einem schon nach einmaligem Genuß schwindelig wird oder man extreme Augenringe bekommt, sollte man die Finger davon lassen. Natürlich ist es wichtig, welche Quelle man hat, von der man seine Tees bezieht. Wer kann schon so genau sagen, was da alles gespritzt, wo und wie gelagert wurde oder ähnliches. Gerade wenn man Tee regelmäßig trinkt will zumindest ich mir da keine Gedanken machen müssen. Von dem her bedeutet achtsames Teetrinken für mich auch, nicht nur in den Tee hineinzuspüren, sondern auch in mich selber.
    Tee sollte einem gut tun und das Leben bereichern. Oftmals kommt es mir so vor, dass es jedoch eher vorrangig ist, was man wieder an Superbesonderem aus dieser und jener geheimnisvollen Quelle ergattert hat, gleich wie es schmeckt und was es mit einem macht. Doch auch da wird jeder seinen eigenen Weg gehen.
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    Raku hat eine Reaktion von teekontorkiel erhalten in Risiken erhöhten/ständigen Teekonsums   
    Mir ist nach meiner Antwort oben erst das Kleingedruckte aufgefallen, um das es dir wohl vorrangig geht, @GoldenTurtle.  Doch ist hier der Grund des Übels im Tee zu suchen? Ist es nicht eher das allgemeine Streben nach Funktion und Leistung, Konsum und dem ewigen Mehrmehrmehr, nach dem man erst dann was gilt, wenn man sich in Beruf wie Privatleben um einem propagierten Optimaldasein zu entsprechen, um dann (in bestimmten Kreisen) anerkannt zu werden und dazugehört?
    Dass einen das auslaugt und kaputt macht, je nach Konstitution mag das bei dem ein oder anderen früher oder später zum Tragen kommen, und man versucht das mit irgendwelchen Mittelchen zu verschleiern oder auszuschalten. Das Mittel der Wahl variiert, es kann Extremsport sein, Kaffee, Tabletten, sonstige Drogen oder eben Tee. Ich behaupte mal, je spezieller der Tee, desto eindrücklicher ist auch seine Wirkung. Und die will beim nächsten Konsum wieder erreicht oder getoppt werden.
    Wenn man eher nur high end Ware gewöhnt ist und diese dazu beiläufig wie Wasser trinkt, dann schätzt man sie wohl tatsächlich nicht. Und wenn ich das mit meiner Erfahrung von den oben genannten Teetreffen vergleiche, so kann das definitiv an die Nerven gehen. Die einen spüren das nach wenigen Sessions, andere erst nach Monaten oder Jahren. Das soll nicht bedeuten, dass man lieber Fusel trinken soll, keinesfalls. Doch wieviel  ist genug und ab wann unterstützt es den stressigen, krank machenden Kreislauf?
    Wenn der Weg des Tees bedeutet, dass man zu sich finden soll, dann kann das aus meiner Sicht mit einem leichten, sanften Tee erreicht werden. Der schickt einen nicht irgendwohin, der lässt einen da sein, wo man ist. Doch letztendlich ist das nur ein Angebot des Tees, das jeder anders für sich auslegt. Und nicht jeder bevorzugt die leisen Töne und manch einer wünscht sich auch einfach Abwechslung.
    Ich wurde hier schon für meine Brennnesselblätter im heißen Wasser belächelt. Wenn ich jedoch raus in den Garten gehe und mir etwas pflücke oder von den liebevoll angepflanzten oder wild gewachsenen frischen oder getrockneten Kräutern hole und sie zubereite, manche davon auch länger im Topf auf dem Holzofen köcheln lasse und der Duft sich im Raum ausbreitet - dann habe ich das Gefühl damit dort anzukommen, was ich mit manch einem Spezialtee nie erreichen könnte.
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    Raku hat eine Reaktion von miig erhalten in Risiken erhöhten/ständigen Teekonsums   
    Mir ist nach meiner Antwort oben erst das Kleingedruckte aufgefallen, um das es dir wohl vorrangig geht, @GoldenTurtle.  Doch ist hier der Grund des Übels im Tee zu suchen? Ist es nicht eher das allgemeine Streben nach Funktion und Leistung, Konsum und dem ewigen Mehrmehrmehr, nach dem man erst dann was gilt, wenn man sich in Beruf wie Privatleben um einem propagierten Optimaldasein zu entsprechen, um dann (in bestimmten Kreisen) anerkannt zu werden und dazugehört?
    Dass einen das auslaugt und kaputt macht, je nach Konstitution mag das bei dem ein oder anderen früher oder später zum Tragen kommen, und man versucht das mit irgendwelchen Mittelchen zu verschleiern oder auszuschalten. Das Mittel der Wahl variiert, es kann Extremsport sein, Kaffee, Tabletten, sonstige Drogen oder eben Tee. Ich behaupte mal, je spezieller der Tee, desto eindrücklicher ist auch seine Wirkung. Und die will beim nächsten Konsum wieder erreicht oder getoppt werden.
    Wenn man eher nur high end Ware gewöhnt ist und diese dazu beiläufig wie Wasser trinkt, dann schätzt man sie wohl tatsächlich nicht. Und wenn ich das mit meiner Erfahrung von den oben genannten Teetreffen vergleiche, so kann das definitiv an die Nerven gehen. Die einen spüren das nach wenigen Sessions, andere erst nach Monaten oder Jahren. Das soll nicht bedeuten, dass man lieber Fusel trinken soll, keinesfalls. Doch wieviel  ist genug und ab wann unterstützt es den stressigen, krank machenden Kreislauf?
    Wenn der Weg des Tees bedeutet, dass man zu sich finden soll, dann kann das aus meiner Sicht mit einem leichten, sanften Tee erreicht werden. Der schickt einen nicht irgendwohin, der lässt einen da sein, wo man ist. Doch letztendlich ist das nur ein Angebot des Tees, das jeder anders für sich auslegt. Und nicht jeder bevorzugt die leisen Töne und manch einer wünscht sich auch einfach Abwechslung.
    Ich wurde hier schon für meine Brennnesselblätter im heißen Wasser belächelt. Wenn ich jedoch raus in den Garten gehe und mir etwas pflücke oder von den liebevoll angepflanzten oder wild gewachsenen frischen oder getrockneten Kräutern hole und sie zubereite, manche davon auch länger im Topf auf dem Holzofen köcheln lasse und der Duft sich im Raum ausbreitet - dann habe ich das Gefühl damit dort anzukommen, was ich mit manch einem Spezialtee nie erreichen könnte.
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    Raku hat eine Reaktion von Diz erhalten in Risiken erhöhten/ständigen Teekonsums   
    Mir ist nach meiner Antwort oben erst das Kleingedruckte aufgefallen, um das es dir wohl vorrangig geht, @GoldenTurtle.  Doch ist hier der Grund des Übels im Tee zu suchen? Ist es nicht eher das allgemeine Streben nach Funktion und Leistung, Konsum und dem ewigen Mehrmehrmehr, nach dem man erst dann was gilt, wenn man sich in Beruf wie Privatleben um einem propagierten Optimaldasein zu entsprechen, um dann (in bestimmten Kreisen) anerkannt zu werden und dazugehört?
    Dass einen das auslaugt und kaputt macht, je nach Konstitution mag das bei dem ein oder anderen früher oder später zum Tragen kommen, und man versucht das mit irgendwelchen Mittelchen zu verschleiern oder auszuschalten. Das Mittel der Wahl variiert, es kann Extremsport sein, Kaffee, Tabletten, sonstige Drogen oder eben Tee. Ich behaupte mal, je spezieller der Tee, desto eindrücklicher ist auch seine Wirkung. Und die will beim nächsten Konsum wieder erreicht oder getoppt werden.
    Wenn man eher nur high end Ware gewöhnt ist und diese dazu beiläufig wie Wasser trinkt, dann schätzt man sie wohl tatsächlich nicht. Und wenn ich das mit meiner Erfahrung von den oben genannten Teetreffen vergleiche, so kann das definitiv an die Nerven gehen. Die einen spüren das nach wenigen Sessions, andere erst nach Monaten oder Jahren. Das soll nicht bedeuten, dass man lieber Fusel trinken soll, keinesfalls. Doch wieviel  ist genug und ab wann unterstützt es den stressigen, krank machenden Kreislauf?
    Wenn der Weg des Tees bedeutet, dass man zu sich finden soll, dann kann das aus meiner Sicht mit einem leichten, sanften Tee erreicht werden. Der schickt einen nicht irgendwohin, der lässt einen da sein, wo man ist. Doch letztendlich ist das nur ein Angebot des Tees, das jeder anders für sich auslegt. Und nicht jeder bevorzugt die leisen Töne und manch einer wünscht sich auch einfach Abwechslung.
    Ich wurde hier schon für meine Brennnesselblätter im heißen Wasser belächelt. Wenn ich jedoch raus in den Garten gehe und mir etwas pflücke oder von den liebevoll angepflanzten oder wild gewachsenen frischen oder getrockneten Kräutern hole und sie zubereite, manche davon auch länger im Topf auf dem Holzofen köcheln lasse und der Duft sich im Raum ausbreitet - dann habe ich das Gefühl damit dort anzukommen, was ich mit manch einem Spezialtee nie erreichen könnte.
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    Raku hat eine Reaktion von Ringelmaus erhalten in Risiken erhöhten/ständigen Teekonsums   
    Bei mir ist es sehr abhängig davon, welche Art Tee ich trinke, und natürlich von der Herkunft, der Qualität und Dosis.
    Wenn ich, was ich bevorzugt trinke, bei  japanischen Sorten grüner und weißer Tees, Matcha, Houjicha oder Oolong bleibe, habe ich nie Probleme, auch wenn ich mehrere Tees an einem Tag trinke. Hochwertige andere Oolongs z.B. aus Thailand oder z.B. Atong-Tees  sind für mich auch sehr bekömmlich.
    Schwierig wird es bei fast allen Schwarztees, die machen mich unruhig. Dabei trinke ich hin und wieder sehr gerne welche, doch sie tun mir nicht gut.
    Wenn ich bedenke, wie sehr es mich regelrecht aus der Bahn geworfen hat, wenn ich bei Teetreffen zu Gast war, dann kann das aufgegriffene Thema hier schonmal diskutiert werden. Auf den Treffen wurden vorrangig Puer genossen. Diese wirken einfach anders und auch da kommt es darauf an, welche Qualität sie haben. Ein potenter Gushu ist was anderes, als ein Matcha, inwiefern, das vermag ich schwer zu beschreiben, zumal es eben die Wirkung ist, die ich für mich erfahre. Danach fühle ich mich ein paar Tage lang neben der Spur. Bei Teetreffen lässt sich leider nicht ergründen, welche Tees genau einem gut tun und welche nicht, da man eben mehrere trinkt und sich nicht auf einen konzentriert - da kann man nicht nachspüren, von welchem was kommt, es kann somit neben geselligem Beisammensein nur andere Eindrücke vermitteln.
    Es gibt Tees, die kann ich auch bei der Arbeit trinken, bzw. um eben Pause zu machen, ein, zwei Aufgüsse zu genießen, schauen, was da vor mir ist, um dann konzentriert und ruhig weiter zu machen. Man kann auch bei der Sache sein, ohne großes Tamtam zu zelebrieren. Doch auch das muss ja jeder für sich entscheiden, was man als Hilfsmittel benötigt, um sich auf den Tee einlassen zu können.
    Wenn man Tee als reine Flüssigkeitsaufnahme sieht und ihn wie manch einer es mit seinem kannenweise Kaffeekonsum handhabt, schließe ich nicht aus, dass das nicht unbedingt gesundheitsfördernd sein mag. Den Tee selber wird es nicht stören. Was ich hier im Forum schon häufiger las, war, dass es dem ein oder anderen auf den Magen schlug, wenn er zuviel trank, meist vernahm ich das aus der Puer-Ecke.
    Nach meinen eigenen Erfahrungen mit PuerTees kann ich für mich sagen, dass sie die Stimmung mehr zu  beeinflussen vermögen, als alle anderen Tees. Ein wirklich guter Puer ist etwas Besonderes. Für mich ist das jedoch eine Art Tee, die ich nicht täglich genießen kann. Der Tee ist dann sehr present und macht was mit einem, wahrlich nichts für mal eben zwischendurch.
    Bei verschiedenen Tees aus China (Puer, Schwarz, Grün und Oolong) habe ich deutlich gespürt, dass sie mir körperlich gar nicht gut taten. Wenn einem schon nach einmaligem Genuß schwindelig wird oder man extreme Augenringe bekommt, sollte man die Finger davon lassen. Natürlich ist es wichtig, welche Quelle man hat, von der man seine Tees bezieht. Wer kann schon so genau sagen, was da alles gespritzt, wo und wie gelagert wurde oder ähnliches. Gerade wenn man Tee regelmäßig trinkt will zumindest ich mir da keine Gedanken machen müssen. Von dem her bedeutet achtsames Teetrinken für mich auch, nicht nur in den Tee hineinzuspüren, sondern auch in mich selber.
    Tee sollte einem gut tun und das Leben bereichern. Oftmals kommt es mir so vor, dass es jedoch eher vorrangig ist, was man wieder an Superbesonderem aus dieser und jener geheimnisvollen Quelle ergattert hat, gleich wie es schmeckt und was es mit einem macht. Doch auch da wird jeder seinen eigenen Weg gehen.
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    Raku hat eine Reaktion von KlausO erhalten in Risiken erhöhten/ständigen Teekonsums   
    Bei mir ist es sehr abhängig davon, welche Art Tee ich trinke, und natürlich von der Herkunft, der Qualität und Dosis.
    Wenn ich, was ich bevorzugt trinke, bei  japanischen Sorten grüner und weißer Tees, Matcha, Houjicha oder Oolong bleibe, habe ich nie Probleme, auch wenn ich mehrere Tees an einem Tag trinke. Hochwertige andere Oolongs z.B. aus Thailand oder z.B. Atong-Tees  sind für mich auch sehr bekömmlich.
    Schwierig wird es bei fast allen Schwarztees, die machen mich unruhig. Dabei trinke ich hin und wieder sehr gerne welche, doch sie tun mir nicht gut.
    Wenn ich bedenke, wie sehr es mich regelrecht aus der Bahn geworfen hat, wenn ich bei Teetreffen zu Gast war, dann kann das aufgegriffene Thema hier schonmal diskutiert werden. Auf den Treffen wurden vorrangig Puer genossen. Diese wirken einfach anders und auch da kommt es darauf an, welche Qualität sie haben. Ein potenter Gushu ist was anderes, als ein Matcha, inwiefern, das vermag ich schwer zu beschreiben, zumal es eben die Wirkung ist, die ich für mich erfahre. Danach fühle ich mich ein paar Tage lang neben der Spur. Bei Teetreffen lässt sich leider nicht ergründen, welche Tees genau einem gut tun und welche nicht, da man eben mehrere trinkt und sich nicht auf einen konzentriert - da kann man nicht nachspüren, von welchem was kommt, es kann somit neben geselligem Beisammensein nur andere Eindrücke vermitteln.
    Es gibt Tees, die kann ich auch bei der Arbeit trinken, bzw. um eben Pause zu machen, ein, zwei Aufgüsse zu genießen, schauen, was da vor mir ist, um dann konzentriert und ruhig weiter zu machen. Man kann auch bei der Sache sein, ohne großes Tamtam zu zelebrieren. Doch auch das muss ja jeder für sich entscheiden, was man als Hilfsmittel benötigt, um sich auf den Tee einlassen zu können.
    Wenn man Tee als reine Flüssigkeitsaufnahme sieht und ihn wie manch einer es mit seinem kannenweise Kaffeekonsum handhabt, schließe ich nicht aus, dass das nicht unbedingt gesundheitsfördernd sein mag. Den Tee selber wird es nicht stören. Was ich hier im Forum schon häufiger las, war, dass es dem ein oder anderen auf den Magen schlug, wenn er zuviel trank, meist vernahm ich das aus der Puer-Ecke.
    Nach meinen eigenen Erfahrungen mit PuerTees kann ich für mich sagen, dass sie die Stimmung mehr zu  beeinflussen vermögen, als alle anderen Tees. Ein wirklich guter Puer ist etwas Besonderes. Für mich ist das jedoch eine Art Tee, die ich nicht täglich genießen kann. Der Tee ist dann sehr present und macht was mit einem, wahrlich nichts für mal eben zwischendurch.
    Bei verschiedenen Tees aus China (Puer, Schwarz, Grün und Oolong) habe ich deutlich gespürt, dass sie mir körperlich gar nicht gut taten. Wenn einem schon nach einmaligem Genuß schwindelig wird oder man extreme Augenringe bekommt, sollte man die Finger davon lassen. Natürlich ist es wichtig, welche Quelle man hat, von der man seine Tees bezieht. Wer kann schon so genau sagen, was da alles gespritzt, wo und wie gelagert wurde oder ähnliches. Gerade wenn man Tee regelmäßig trinkt will zumindest ich mir da keine Gedanken machen müssen. Von dem her bedeutet achtsames Teetrinken für mich auch, nicht nur in den Tee hineinzuspüren, sondern auch in mich selber.
    Tee sollte einem gut tun und das Leben bereichern. Oftmals kommt es mir so vor, dass es jedoch eher vorrangig ist, was man wieder an Superbesonderem aus dieser und jener geheimnisvollen Quelle ergattert hat, gleich wie es schmeckt und was es mit einem macht. Doch auch da wird jeder seinen eigenen Weg gehen.
  24. Thanks
    Raku hat eine Reaktion von teekontorkiel erhalten in Ausstellung KATO & KATO - Finissage mit Besuch aus Japan   
    Der Herr hat halt Geschmack, @KlausO.
    Die Ausstellung wäre eine schöne Gelegenheit für ein Wiedersehen, wenn das mit dem Beamen doch schon besser funktionieren würde. So auch von mir die besten Wünsche für eine Erfolgreiche Ausstellungszeit und eine schöne Feier am 14.!
     
     
  25. Thanks
    Raku hat eine Reaktion von KlausO erhalten in Ausstellung KATO & KATO - Finissage mit Besuch aus Japan   
    Der Herr hat halt Geschmack, @KlausO.
    Die Ausstellung wäre eine schöne Gelegenheit für ein Wiedersehen, wenn das mit dem Beamen doch schon besser funktionieren würde. So auch von mir die besten Wünsche für eine Erfolgreiche Ausstellungszeit und eine schöne Feier am 14.!