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doumer

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  1. Ja also für ein typischen Factory Sheng ist der schon OK - aber auch wenn er schmeckt verbessert sich die Qualität des Blattes dadurch nicht, daher die Wertung. Ist klar, dass das sehr subjektiv ist und das betone ich ja auch immer wieder, dass Bewertungen bei denen der Faktor Mensch die Wertung macht und kein objektives Gerät immer subjektiv bleiben werden. Interessant, wo hast du denn den Begriff her? Bis auf den Preis (der ist halt leider doch nicht ganz nebensächlichen - schließlich muss das Tee-Budget an andere Stelle eingespart werden 🙈) geht das aber schon in die richtige Richtung
  2. 2006 Changtai Hao #642 via Nannuoshan Vor noch nicht all zu langer Zeit hab ich zum ersten mal ein guten Changtai getrunken - dass dieser hier zu dem Preis da nicht mithalten kann ist klar, aber da er für seine gute Lagerung gelobt wird, muss ich ihn natürlich auch probieren ;-) Das Blatt ist leider sehr Factory-typisch kleingehackt - da sieht selbst der Brick von gestern besser aus, hat aber im nassen Zustand einen angenehmen speckigen Duft: leicht rauchig, ledrig, deftig - aber nicht "dreckig", definitiv vernünftige Lagerung. Und auch auf der Geschmacksebene ist er OK: nur wenn man ih
  3. 2005 "unbekannter" Sheng Zhuan Cha via Tea Mountain Der Name des Tees ist zugegebenermaßen wenig vielversprechend: wenn selbst der Händler nichts über den Tee weiß, riecht das etwas nach Glücksspiel - aber zu einem Preis von 13€ (für 50g) nehm ich da gerne dran teil. Zwei Dinge sind jedenfalls bekannt: das Produktionsdatum und die Lagerung - die ersten 7 Jahre in Guangzhou, 6 Jahre in Kuala Lumpur und dann bis 2021 bei "einem Partner" unter nicht näher spezifizierten Bedingungen. Das bedeutet, dass der Tee zunächst etwas Feuchtigkeit abbekommen hat, für eine gewisse Zeit in eine der (mei
  4. Yuchi Wild Black Tea von TTpl Wie die letzten drei besprochenen Hongchas handelt es sich auch heute wieder um einen taiwanesischen aus Yuchi - im Gegensatz zu diesen aber nicht um einen gekreuzten Kultivar: im Shop steht, dass es sich um eine wild wachsende indigene Sorte handelt, die Camellia Sinensis var. Assamica sehr ähnlich sein soll - heute nutzt man stattdessen aber für den berühmten "Red Jade" / "Ruby 18" den Kultivar HongYu (TRES-18), der eine Kreuzung aus diesem indigenen Kultivar und Assamica-Pflanzen aus Burma darstellt. Bei diesem indigenen Kultivar scheint es sich um den Sha
  5. 2018 Yibang Huangpian von Yu Mal wieder ein Huangpian - dieser spezielle aus Yibang von Jingsong Yu wurde wärmstens empfohlen und hab ich großzügiger Weise ein Sample von einem Teefreund erhalten. Üblicherweise bin ich kein großer Fan von einem Huangpian, was mehrere Gründe hat: im Vergleich zu einem Sheng aus "normal" jungen Blättern bietet ein Huangpian deutlich weniger Qi/Kraft, Tiefe, Textur und Komplexität - gerade die ersten sind aber für mich genau das, was ich in einem Tee (aka Sheng) suche ein "echter" Huangpian (also nicht nur großes/reifes Blatt, sondern wirklich al
  6. 2014 Naka von prSK Wie der 2014er LME habe ich auch von dem 2014er Naka erst viel später einen Bing gekauft - aber das Warten hat sich gelohnt: es ist definitiv einer der heftigsten Nakas die ich kenne! Neben einem Naka-typischen "drittes Auge" Qi, das sich absolut punktuell auf der Stirn zentriert ist der Tee vor allem in einem Stark - Bitterkeit. Ein gewisses Maß an Bitterkeit ist für Naka ja durchaus üblich, aber dieser hier ist auf dem Level eines richtig fiesen Bulangs - spannend daher der Vergleich, wie der Tee in einem glasierten und in einem unglasierten Schälchen wirkt. Insbesond
  7. 2016 Wuliang Wild von EoT (aus deren leider nur kurz durchgeführtem Puerh Tea Club) Heute habe ich tatsächlich mal frei, daher besteht die äußerst seltene Gelegenheit, an einem Werktag morgens Tee zu trinken - ein wertvolles Gut! Jedenfalls hatte ich nicht vor, dazu einen Post zu machen sondern einfach gemütlich einen Tee zu schlürfen (daher auch die Wahl eines Shibos) - dabei viel die Wahl zufällig auf einen Yesheng, den ich schon ziemlich lange nicht mehr hatte ... und war so überrascht, dass ich nun doch einen kurzen Post dazu mache! Denn das Aroma des nassen Blatts ist so kräftig und
  8. 2022 Pang San Zhou Maocha von prSK Logischerweise gab es heute den 2022er Pang San Zhou, um einen möglichst direkten Vergleich zum 2022er mindSWITCH Maocha von gestern zu haben - auch hier vorerst in Maocha-Form. Wie schon 2020 (denn letztes Jahr gab es von dem Tee nur indirekt eine Version, da hier nach dem "Rezept" von Vei Yan produziert wurde) unterscheiden sich auch dieses Jahr die beiden Tees stark voneinander. Zwar hat auch der Pang San Zhou eine schöne, exotische Fruchtnote, jedoch geht diese hier klar in Richtung Ananas anstatt Kiwi und besonders prägnant ist eine frisch wirkende
  9. 2022 mindSWITCH Maocha von prSK Hurra, der erste Pu'erh von 2022: technisch eigentlich nicht ganz korrekt, da es sich um Maocha handelt (die Herkunft aus Thailand ist meiner Meinung nach nicht relevant - das beharren auf willkürlich gesetzte Ländergrenzen ist purer Protektionismus, den Pflanzen sind die sinnlosen Ländergrenzen der Menschen egal - es kommt auf die Qualität des Materials und die Verarbeitung an, alles andere ist Politik) aber ich finde es eine tolle Sache, dass es dieses Jahr möglich ist, das Maocha der Thai-Shengs vorab als Maocha zu probieren. Gegenüber einem gepressten B
  10. 2022 Baozhong von prSK Hurra, die neuen 2022er Thailand-Tees von Peter sind da! Zumindest eine Vorab-Version, denn von den beiden Pu'erhs gibt es zunächst "nur" das Maocha zum probieren, die Bings kommen später - heute starte ich aber mit einem der beiden Nicht-Pus: dem 2022er Baozhong (包種茶, teilweise auch "Pouchong" übersetzt). Der Tee stammt vom selben Produzenten, von denen Peter auch seine Thailand-Sheng bezieht: Vei Yan. Peter schreibt, dass der Tee aus einem kleinen speziell für Wulong bestimmten Garten stammt, was auf einen gewissen experimentellen Charakter hindeutet und wenn man
  11. Äh puh - dann wohl Weißdorn, Schlehenschnaps definitiv nicht
  12. 2012 Kunzhushan via Nannuoshan Vom Kuzhushan hatte ich bislang nur einen Tee (der interessanterweise fast gleich alt ist), der hat es jedoch in sich, daher war ich auf diesen Tee besonders gespannt. Interessant ist jedenfalls die Info, dass der Tee bis 2020 kühl und trockenen in Zhengzhou gelagert wurde - das erklärt sicherlich auch warum der Tee obwohl er ein Jahr älter ist deutlich jünger wirkt als der andere Kuzhushan (dessen Lagerverhältnisse bis 2021 kenne ich leider nicht) aber dazu gleich mehr. Auf dem Wrapper steht oben 景谷古树七饼茶 (Jinggu Gushu Qizi Bingcha) und groß in der Mitt
  13. 2011 Dayou Yongde Jiu Wan Sheng Zhuan (via TTpl) Nach dem kürzlich getrunkenen 2015er Yongde hier ein weiterer Vertreter von dort, dieses mal von Dayou, der laut Beschreibung im Shop recht repräsentativ für die Region sein soll. Es handelt sich um Dashu-Material von Bäumen aus Xiaomengtong und Dazukou, die angeblich ökologisch bewirtschaftet werden und hat die letzten 10 Jahre in Taiwan gereift. ABER: es handelt sich um ein Zhuancha, der recht fest gepresst ist und besteht (wie leider bei Zhuanchas viel zu oft) aus größtenteils eher zerhacktem Blattgut - das im nassen Zustand ein leicht r
  14. 2009 Gu Shu Chung Wu via Tea Mountain Heute war ein recht rätselhafter Tee im Kännchen: ein 2009er Gushu aus Chung Wu von einem unbekannten Produzenten. Der Wrapper hat einen proletarischen Charm, der mich an die ROC-Ästhetik erinnert (wie z.B. das Siegel der Republik China) und der Bing an sich besteht aus sehr großen Blättern mit langen Stängeln, die alle (zumindest an der Oberseite) sehr parallel angeordnet sind, was dem Bing ein "gekämmtes" Erscheinungsbild verleiht. Auf der Unterseite sieht man die etwas gröbere Selektion des Blattes - das aber wie bei dem sehr schönen 2006er XZH Gua
  15. @GoldenTurtle nice, gibt leider viel zu wenig LSD (😉) auf dem Markt! Wie war der Tee denn so? @topic: 2019 Xiao Jinggu Gushu von TMcz Bei diesem Tee bin ich mir nicht ganz sicher, ob es sich um eine Eigenproduktion handelt oder nicht, da auf den Bildern kein Neifei zu sehen ist und der Wrapper nur sehr stilisierte Zeichen enthält, aber viel interessanter ist ohnehin die Herkunftsregion: XiaoJinggu (小景谷), das in Whenshan (was wiederum in Jinggu) liegt hat angeblich qualitativ hochwertige Gärten, die in der Qing Dynasty angelegt wurden und noch nicht im großen Stil in kommerzielle Pla
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