doumer

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  1. Woher bezieht ihr euren Alltags Grüntee?

    @OstHesse schönes Rechenbeispiel! Und genau so sehe ich das auch - die gleiche Menge eines sehr guten Tees kostet im Endeffekt gleich viel oder sogar weniger als ein einigermaßen trinkbarer Wein (natürlich gibt es auch hier Schwankungen - aus einem Gyokuro bekommt man nicht so viel Aufguss raus wie aus einem Sheng aufs Gramm gerechnet) und als zusätzlicher Vorteil ist der Platzbedarf deutlich geringer, da man ja nicht den aufgegossenen Tee lagert
  2. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Am Nachmittag gab es dann nochmals eine Überraschung, dieses mal eine positive mit dem 2003er CNNP (Dayi) 8582 von @chenshi-chinatee, vielen Dank für das Sample! Ziemlich derb, mit viel Holz und einiges an Leder - nicht ganz so "fies" wie der 2006er Pasha (den es bei YS gibt, der mit gepressten Käfern), geht aber definitiv in die selbe Richtung. Hätte ich der Beschreibung nach nicht erwartet, gefällt aber Zu Beginn recht adstringent, was jedoch im Laufe der Aufgüsse zurückgeht und einer angenehmen Süße weicht. Sehr ausdauernd (ist aktuell immer noch im Kännchen)! PS: Man beachte das Blümchen auf dem ersten Bild - sehr freundliche Menschen, diese Teeproduzenten!
  3. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute ist mal wieder ein Maocha im Bero-Shibo: Der 2018er "The Bitter End Xtra" LME Maocha von Bitterleaf Teas. Für einen "extra bitteren" LME überraschend süß: Der 2017er bitter-only LME Maocha von Yu ist zwar zu Beginn auch recht süß, allerdings hält dann recht schnell eine lupenreine Bitterkeit Einzug, was hier nicht der Fall ist. Zwar ist auch die pelzige Samtigkeit da und schon ein gutes Maß an Bitterkeit aber bei weitem nicht das, was der Name vermuten lässt - kann noch nicht einmal mit dem 2018er Lao Man E Bing von HQF mithalten, der nicht als bitter-only vermarktet wird. Schon OK, aber nicht sonderlich ausdauernd...und wird zugegebenermaßen den Erwartungen nicht gerecht.
  4. Baumrindenkannen

    Sehr schön! Der junge Herr legt echt eine steile Karriere hin!
  5. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    2018er GT Gushu Pre-Spring - natürlich korrekt verarbeitet
  6. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Paul ich bin eigentlich kein großer Fan von Pilzen und Touchas und insbesondere nicht in Mini-Formen - am liebsten ist mir immer noch ein ordentlicher Bing Da aber Cwyn so davon geschärmt hat, dachte ich, ich versuch es mal und hat sich gelohnt!
  7. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Am Nachmittag hab ich dann doch noch einen zweiten Tee begonnen: Den 2017er Nannou Mini Mushroom von CLT, den ich mir Anfang des Jahres auf Grund von Cwyns Bericht und Free Shipping (ja, ist mit einberechnet aber deshalb macht eine größere Bestellung deswegen nicht mehr Sinn (finanziell gesehen)) Intensive Vanille-Schokolade-Note, die mich sehr an Vanille-Schoko-Pudding erinnert und zum Glück nur sehr leichte Fermentations-Noten. Schöne weiche Textur mit dezenter Schwere, die sich evtl. bei der Verwendung von 2 Pilzen im Kännchen noch verstärken lässt.
  8. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @GoldenTurtle da hast du allerdings Recht, zumal die Lichtbedingungen gestern sehr schwierig waren. Da es gestern Abend, als ich mich wieder mit dem Tee befasst habe dann schon Nacht war, hab ich mit dem gewünschten Bild bis heute gewartet - die Blätter sind aber durch die weiteren Aufgüsse (vermutlich auch insbesondere durch den über Nacht) nun doch sehr weich. Insgesamt aber nichts außergewöhnliches - bis auf ein paar sehr ordentliche Stengel evtl. Da ich noch ein anderes bislang unkommentiertes Sample von TU habe, kam das heute gleich im Anschluss ins Kännchen: Der 2017er BanPen. Bitter-süß, leicht floral und minimal nussig - der Tee bietet schon das typische Bangpen-Profil, ist jedoch recht leicht und lässt vor allem die Vielschichtigkeit von z.B. dem 2018er BangPen von prSK vermissen - kostet aber auch nur die Hälfte (und bevor Kommentare kommen: Ja, ich übernehme die Schreibweise von Peter, da die am Häufigsten in meiner Liste vorkommt). Ich muss gestehen, dass die jüngeren Beispiele von TU (2014+) mich irgendwie nicht so überzeugen - die die ich probiert habe sind alle eher dezent und es fehlen die spannenden Aspekte, die bei den Produktionen von vor 2013 vorhanden sind (z.B. der ordentlich bittere LME oder der scharfe Yi Shan Mo). Was sagt ihr zu den jüngeren TU Shengs? Hab ich vielleicht einfach die "falschen" ausgesucht? Also nicht falsch verstehen: es sind definitiv keine schlechten Tees aber es fehlt einfach das gewisse Etwas...
  9. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute ist der 2015er Ge Deng von Tea Urchin im Kännchen: Für einen GeDeng eher leicht und mit einer Holzigkeit, die mich eher an Bangwei denken lässt. Auch wenn der Tee nicht all zu schwer ist wird die Holzigkeit durch dezente Vanille- und Aprikosen-Noten begleitet, die ihn durchaus interessant machen. Durchaus nett und auch wenn sich die Vanille-Note z.B. im 2014er GeDeng von prSK wiederfindet ist der Tee für meinen Geschmack für einen GeDeng etwas zu leicht.
  10. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Auch wenn es die letzten Tage kontroverse Meinungen zu dem Thema Einfluss der Keramik auf den Tee gab, heute doch mal wieder ein Post genau dazu - damit möchte ich nirgends anecken, wer das Phänomen nicht erleben kann oder möchte (mit dem Qi im Tee ist es schließlich genau so) kann diesen Post gerne ignorieren, für diejenigen die offen für die Thematik sind: Heute gab es den 2016er Beneath an Emerald Sea von CLT. In der Novak-Marek-Kombination bleibt die schöne moosige Note erhalten, es werden jedoch Bitterkeit und Adstringenz etwas hervorgehoben, was den Tee insgesamt gröber wirken lässt, was aber gut zu dem moosigen waldigen Charakter des Tees passt. Ein sehr schöner Blend! Was genau letztlich für die Veränderung (nur um das klar zustellen: die zwar interessant aber keineswegs nötig ist) verantwortlich ist - sei es tatsächlich die Keramik, dass ich zufälligerweise bei dieser Keramik-Kombi immer genau die selbe Mischung aus unterschiedlichem Blattgut erwische, dass die Effekte immer in die selbe Richtung gehen, oder ob ich mir alles nur einbilde und die Keramik lediglich als Katalysator dazu dienen, den Tee anders wahrzunehmen (wobei sich hier die Frage stellt, ob das nicht genau so real ist wie alles andere, schließlich besteht die Welt nur aus dem, was in unserem Geist verarbeitet wird, aber das Fass möchte ich erst gar nicht aufmachen) - ist mir um ehrlich zu sein auch relativ egal: Ich stelle einen für mich realen Unterschied fest, durch den ich den Tee auf tieferer Ebene kennen lernen kann, dabei noch mit tollen Kunstwerken aus Ton hantieren darf und dabei Freude habe (und das alles ist vollkommen legal )- was will ich denn mehr?
  11. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute ist der 2013er Fangmingyuan Nannou im Kännchen: Leicht mineralisch mit einer herb-frischen Bitterkeit und angenehmer, subtiler Leder-Note der beginnenden Alterung bietet der Tee trotz eher mäßigem Blattgut (recht kleinteilig, eher Richtung Factory als Boutique) eine ganz ordentliche Basis. Auf Grund der durchaus präsenten Adstringenz gibt es aber etwas Abzug, dennoch für den Preis ein ordentlicher Tee im Verhältnis zum Alter.
  12. Eure neuste Tee-Anschaffung

    @Anima_Templi nice, hätt ich solch eine Gelegenheit würde ich sie genau so nutzen
  13. @KlausO wie gesagt ist das natürlich Geschmackssache (mir gefällt so etwas einfach nicht) und Sonderfälle wie Ostfriesisch, Türkisch, Tibetisch, Britisch etc. beziehe ich um ehrlich zu sein nicht mit ein, wenn ich von Tee im Zusammenhang mit Yixing und Co rede - zumal bei den meisten Sonderfällen dieser Art kein Sheng zum Einsatz kommt
  14. Wie @teekontorkiel richtig erkannt hat meine ich genau das NICHT als Notwendigkeit sondern distanziere mich genau davon (siehe den Hinweis zum Thema Yixing und Jianghu-Mentalität). Ein guter Tee ist ein guter Tee, völlig unabhängig von der genutzten Kanne oder Schale - ebenso wie ein schlechter Tee immer ein schlechter Tee bleiben wird, da hilft auch kein Satetsu-Tetsubin und Luxusauto-Kännchen - genau wie du es in deinem letzten Absatz auch sagst Es geht viel mehr um die Möglichkeit zu experimentieren und einen Tee aus unterschiedlichen Perspektiven kennen zu lernen (und dass unterschiedliche Materialien zu unterscheidlichen Ergebnissen führt ist ja definitiv unbestreitbar) - völlig frei von der Bewertung "dieser Tee schmeckt nur in jenem Kännchen mit Wasser von einer geheimen Quelle das genau auf eine bestimmte Art und zu genau x° erhitzt wurde" - das mag manchmal zu besseren Ergebnissen führen (weil z.B. eine Facette, die mir nicht zusagt reduziert wird und der Tee dadurch z.B. süßer wirkt, wenn weniger Adstringenz vorhanden ist), manchmal zu schlechteren (weil alles reduziert wird) oder einfach zu anderen - in den meisten Fällen aber zu interessanten Ergebnissen, und das ist es was mir dabei so gefällt. Wenn es nur darum geht ein gutes Ergebnis zu produzieren würde ich mir das Geld sparen und bei 2 oder 3 Yixings bleiben - eine gute Yixing ist meist eine sicher Wette um ein ordentliches Ergebnis zu bekommen aber damit schaue ich bis zum Tellerand und nicht weiter. Natürlich kann es vorkommen, dass Kännchen und Tee absolut nicht harmonieren - oder dass das Ergebnis nahezu identisch ist - oder dass es überraschend gut ist - völlig egal, man ist wieder um eine Erfahrung reicher und wenn das Ergebnis gefällt kann man die Kombination wiederholen, wenn nicht dann lässt man es eben Und genau wie Geli bin ich auch was die Ästhetik betrifft ganz bei dir: die persönlichen Vorlieben spielen da natürlich eine große Rolle - bevor ich einen Tee aus Keramik trinke, die mir zutiefst zuwider ist (natürlich auch extrem subjektiv: für mich wäre das z.B. quietschbundes Blümchen-Porzellan o.ä.), würde ich mir das zweimal überlegen.
  15. @GoldenTurtle ok, das kann ich nachvollziehen - dass Tonqualität, Lagerung und Verarbeitung einen unterschied macht, merke ich auch ganz klar bei meiner kleinen Zini (auch wenn ich dir nicht sagen kann, wie genau Meister Zhou seinen Ton lagert bzw. gelagert hat und ich zu dem Thema leider keine Quelle kenne - gibt es da auch etwas anders als Hörensagen, was man sich unabhängig vom Kontakt zu gewissen Kreisen aneignen kann?). "Künstlerkanne" war für mich einfach mit dem Bild von pathetischen zu großen Kannen belegt, bei denen nicht zwangsweise der Tee im Vordergrund steht (auch das natürlich ein subjektives Empfinden).