doumer

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  1. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute Abend hab ich den 2007er Li Ming Ba Jiao Ting im Kännchen, von dem Wilson mir freundlicherweise bei meiner Bestellung ein Sample mitgeschickt hat: Als ich ihn das letzte mal aus meinem Zhuni getrunken habe, hat er mir nicht sonderlich gefallen aber heute im offenporigen Novak Kännchen ist er sehr angenehm! Ledrige Süße mit leicht holziger, medizinischer Note und schöner Textur – zwar kein Meisterwerk aber für einen entspannten Abend (bei angenehm kühlen Temperaturen) absolut in Ordnung
  2. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Anima_Templi oh ja, sehr schöner Tee – freut mich, dass er dir gefällt! Für einen Bulang dank der verhältnismäßig feuchten (aber perfekt durchgeführten, sauberen) Lagerung relativ zahm – einer meiner liebsten Shengs dieser Altersklasse, da er alles hat, was ich mir bei einem Sheng wünsche Zu schade, dass es den nicht mehr gibt...
  3. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute startet der Tag mit dem 2013er San Ke Shu von YS: Ziemlich würzig aber leider auch sehr adstringent. Hauptsächlich bittere, florale und gemüsige Noten. Das Sample scheint aus der Mitte des Bings zu sein, daher nicht unbedingt repräsentativ – dennoch muss ich sagen hätte ich bei dem Preis mehr erwartet
  4. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    So, eigentlich hatte ich vor den heute Nachmittag zu trinken aber nachdem ich dann in Weilchen im Wald unterwegs war, hatte ich Lust auf etwas grünes, daher der FL Sheng Auch hierfür wieder vielen Dank an @Anima_Templi für das Sample: Ein 2005 Dayi Xiang Xiao "Green Elephant" von David Lee Hoffman/The Phoenix Collection. Sehr dezent und weich mit nussiger Süße und ganz ohne die typischen Shu-Noten. Erinnert an den 2000er Old Warrior von CLT – leider jedoch sehr sehr kleines Blattgut. Trotzdem an angenehmer, warmer und freundlicher Shu.
  5. Eure neuste Tee-Anschaffung

    Hihi, das war zwar nie meine Absicht aber wenn dadurch mehr in den Genuss kommen ist es prima @Jeezy bin auch gespannt!
  6. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute Mittag gibt es bie mir wie bei @Joscht auch etwas von Farmleaf: Den 2016er Nanzuo Lao Shengtai. Nach knapp 2 Jahren geht die frische etwas zurück und es kommt etwas Tiefe hinzu. Das Schieferkännchen betont die vorhandene Bitterkeit etwas – insgesamt ein ordentlicher Daily Drinker. Qualitativ auf Level des günstigen Moychay-Shengs und erinnert mich an die kürzlich getrunkenen Samples von Yunnan Sourcing (auch wenn die qualitativ besser waren): Alles OK, nichts auszusetzen aber auch nichts, was einen bleibenden Eindruck hinterlässt.
  7. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @nemo neuer Eisenkessel? Ein Tetsubin? Magst du dazu mal Bilder und etwas Info psoten? @topic: Heute morgen gab es einen richtig tollen Tee: den 1990er Zhen Cang Hongyin Red Label von teaclassico, vielen Dank @Anima_Templi für das Sample! Ein butterweicher Sheng mit schön schwerer, runder Textur und entspannendem, wärmenden Qi. Das Aroma ist primär feucht-erdig, geschmacklich dominiert aber eine sehr angenehme süßliche Holznote, die mich an einen (ungedämmten, hölzernen) Dachboden eines alten Hauses im Sommer erinnert, begleitet von einer dezenten Nussigkeit. Sehr spannend ist auch die etwas schwer zu greifende, subtile Note (kennt jemand jugoslawische Krautwickel?) die darauf hinweist, dass der Tee in frühen Tagen sicherlich mal recht aggressiv gewesen sein muss. Mit zunehmenden Aufgüssen geht das hölzerne etwas zurück und der Tee wird immer süßer. Ein wirklich schöner Tee! (Anmerkung: Da das Sample für mein Zhuni-Kännchen etwas klein war, habe ich das Jianshui-Kännchen genutzt, was eine passendere Größe hat und einen ähnlichen Charakter hat, wie das Zhuni – daher nicht 100%tig vergleichbar aber schließlich trinke ich Tee und schreib keine wissenschaftliche Arbeit darüber )
  8. was ich leider nirgends finden kann, sorry worum es mir geht: wie früh morgens startet das ganze – es sind bei mir immerhin 3,5 - 4h Fahrt (ohne Stau), Sprich Anreise am Abend vorher oder am selben Tag.
  9. Wie sind denn ca. die Uhrzeiten je Tag? Dann kann ich besser mit An- und Abreise abschätzen, welche Tage sinnvoll sind – teilnehmen werde ich aber auf jeden Fall
  10. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    oh sehr schön! Meins ist deutlich größer 140ml oder so, da ich es vor allem als Set nutze, wenn ich nebenher etwas arbeiten muss (zu Hause) und dann das übliche Vorgehen mit den kleinen Kännchen etwas ungeschickt ist. Was ich damit meinte ist, dass die Sachen von Novak genau wie du sagst (so gut wie immer) immer sehr bodenständig sind und deutlich schwerer/dickwandiger gearbeitet als die von Bero – dazu kommt dass meines etwas größer ist als das Bero Set, was den Eindruck "massiv" natürlich noch verstärkt (wo ich hier etwas ins schwärmen komme fällt mir der Thread mit dem Vorwerk-Monster wieder ein ... tztz, da würde so viel verloren gehen...)
  11. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Anima_Templi Schönes Novak-Set! Ich mag die Shino-Glassur von ihm sehr gerne und vor allem diese Art von Shibo von ihm liegt sehr massiv in der Hand – feine Sache und spannender Kontrast zu einem Bero-Shibo @topic: Heute gibt es den 2012er Yi Shan Mo von TU. Für einen Yiwu anfangs mit einer sehr ungewöhnlich würzig-scharfen Note (die sich im Pu-Chart leider nur schwer einordnen lässt) und insgesamt wirkt der Tee deutlich älter als er ist (hätte ihn auf 4 Jahre älter geschätzt – erinnert mich stark an den 2008er Mr. Feng Selcted Trees, was für mich der Inbegriff eines guten semiaged Shengs ist (wenn auch die anfängliche scharfe Note den Tee natürlich deutlich von dem Mr. Feng unterscheidet)). Schöne Textur und gutes Blattgut – auch wenn nicht super schwer trotzdem ein sehr spannender, kraftvoller Tee.
  12. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute im Kännchen (bzw. inzwischen im Gaiwan): Ein 2010er Wuliang von Yu, vielen Dank @Anima_Templi für das Sample! Typisch wilde Würze, die an den 2016er Wuliang Wild von EoT erinnert, allerdings etwas gröber und mit einer sehr schönen rauchigen Note – was zusammen ein tolles "draußen"-Gefühl vermittel, ein warmer Sommerabend am Lagerfeuer... sehr schön! Auch wenn das Blattgut etwas kleinteilig ist und der Tee natürlich keinen sonderlich schweren Körper hat (da Ye Sheng) gefällt er mir gerade wegen dieser Rauchnote sehr gut: ohne gäbe es nicht diese Assoziation, ergo: Rauch kann auch gut sein
  13. Temial-Teegerät

    Cwyn hat doch seit kurzem so ein Ding... aber sie sagt auch selbst, dass sie sich nicht vorstellen kann einen Pu drin zu machen. Ist/war die denn noch teurer? Also ich mein ein kleines Kunstwerk an Kännchen oder ein solides (und mindestens genau so anspruchsvolles) Stück wie ein Tetsubin darf berechtigterweise schon auch etwas kosten, aber bei diesen Plastik-Elektro-Dingern fehlt mir dann doch irgendwo die Wertigkeit. Mal ganz abgesehen davon, dass man sich damit doch mindestens 50% des Spaß nimmt – das Brühen mit Tetsubin und schöner Keramik ist doch toll und wenn man dann noch mit unterschiedlichen Tonarten experimentieren kann Dann lieber kein Tee als ein Tee ohne Seele...
  14. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Bei dem Tag heute ist auch bei mir ein Shu genau das richtige: Wieder ein Sample von @Ann aus Kuala Lumpur – 2006er Ling Chang von Skip4Tea (?): Gut: Kein Fisch oder unangenehmer Geruch – eher angenehm "brotig" nach Getreide. Nicht-so-gut: sehr leicht in Geschmack und Körper – was schade ist, da es gerade bei einem Shu (zumindest für mich) auf eine volle Textur ankommt. Allerdings scheint der Tee auch sehr fest gepresst zu sein – die Brocken sind auch jetzt im Gaiwan noch deutlich erkennbar!
  15. Harte Pu-Erh Kuchen aufbrechen

    Auch wenn ich mich bislang noch nicht in der Dampf-Methode versucht habe (ich mag meinen Tee gepresst, auch wenn es umständlicher ist), würde ich hier auch ziemlich sicher auf Tee-Brösel Tippen. Gerade bei fest gepressten Tuos oder Bricks hat man genau dieses Muster schnell. Ein relativ eindeutiges Indiz für einen Schimmelbefall wäre natürlich ein entsprechender Geruch und wenn sich die mehlige Struktur zu einer eher wattigen Struktur entwickelt