doumer

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    884
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

9 Benutzer folgen diesem Benutzer

Über doumer

  • Rang
    Tee-Wissensdurstiger

Kontakt Methoden

Profil Informationen

  • Geschlecht
    Männlich
  • Wohnort
    Aichwald

Letzte Besucher des Profils

2.955 Profilaufrufe
  1. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute im Kännchen: Der 2015er Nanmei O Yang von Olivier Schneider, vielen Dank @teekontorkiel für das Sample! Sehr charakteristische Zitrus-Note, die an einen Bada erinnert, auch wenn der Tee sonst weniger süß ist und stattdessen schöne holzige Noten bietet. Der Körper ist zwar nicht sonderlich schwer, hat aber eine schöne samtige Textur die lange nachhallt und durch die Zitrus-Note trotzdem erfrischend wirkt - spannend (im positiven Sinne)!
  2. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute bei mir im Kännchen: Der 2018er Ma Hei von ZSL. Anfangs relativ dezent mit schönen moosig-waldigen Noten und dezenter Süße. Mit den weiteren Aufgüssen intensiviert sich vor allem die lang anhaltende Süße und wird durch eine dezente dunkle florale Note ergänzt, die nicht zu aufdringlich ist und mich an schwarze Orchideen denken lässt. Insgesamt ein sehr schöner, sehr ausgewogener Tee mit dunklem Charakter und sanftem aber durchaus etwas kräftigerem Qi.
  3. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Anima_Templi schicke Teerutsche Gibt es dafür eigentlich einen deutschen "Fachbegriff"? Die direkte Übersetzung aus dem Englischen "Teeschaufel" suggeriert eine selbst für meinen Geschmack zu hohe Dosierung
  4. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute ist der 2005er Cangliu von YQH im Kännchen: Bei diesem Tee handelt es sich um einen ziemlich wilden Blend: Youle, Yiwu, Gedeng, Yibang, Manzhuan, Mangzhi sowohl Frühjahrs- als auch Herbstmaterial. Zum Tee: Viel Leder und warmes Holz, begleitet von einer dezenten Süße und mit einer schön weichen Schwere. Am prägnantesten ist jedoch der typische Yang-Storage-Charakter, der bei diesem Tee deutlich ausgeprägter ist, als z.B. bei dem 2007er Qizhong und zu Beginn eine leicht saure Note aufweist. Der Tee wird mich noch den Rest des Tages begleiten
  5. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Tobias82 na von Peter natürlich Und dass mein Kännchen nicht auf der Website der Factory ist, hat mir ein Besuch von deren Website gesagt: http://www.jdart.cn/
  6. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Tobias82 naja, inzwischen hab ich es ja auch schon ein Weilchen aber ja. Mir gefällt das Kännchen sehr sehr gut, stammt aber im Gegensatz zu deiner nicht direkt von der Jing Dian Tao Fang No.1 Factory sondern von einem unabhängigen Künstler (und hatte auch ein deutlich anderes Preisschild), daher kann ich leider nicht sagen, in wieweit sich die beiden ähneln. Details hatte ich hier beschrieben https://www.teetalk.de/forums/topic/45-teespielzeug-oder-worin-bereite-ich-meinen-tee-zu/?page=102
  7. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute ist bei mir der 2014er Yiwu HuangYe von prSK im Kännchen: Für einen Yiwu sehr kräftig und mit ungewöhnlichen Facetten: dezent erdig-holzige Noten werden von einer subtilen Bitterkeit begleitet, was zusammen mit süßen Waldhonig-Note eine sehr schöne kräftige, aber trotzdem sehr runde und ausgewogene Mischung ergibt, die lange nachhalt. Ruhig und warm aber nicht langweilig – passt wunderbar zu diesem sonnigen Tag
  8. Chaxi in Europa

    Sehr schick!
  9. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Ja, ist definitiv ein Sheng
  10. Nicht ganz voll und größere Schälchen – teilweise sogar auch eine Chawan Bei wenig ausdauernden Grünen hab ich so im Schnitt bei ca. 3 Aufgüsse ungefähr die selbe Flüssigkeitsmenge wie bei einem 80 ml Pu Kännchen.
  11. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Am Nachmittag hab ich mir dann nochmals ein Tee vorgenommen: Den 2009er Three Cranes Liu Bao Bingcha. Ein sehr untypischer Liu Bao - nicht nur auf Grund der Form! Er ist einem Sheng fast schon näher als den meisten anderen Liu Baos - nichts mit weich und rund, dieser Tee ist richtig ruppig und hat (bei entsprechender Dosierung) auch eine gewisse Schärfe und Bittekeit. Das Interessante ist, dass er tatsächlich beide Welten schön zusammenführt – er hat das Nussige eines Liu Baos aber die Kraft eines Shengs. Wer nicht einen "normalen" Liu Bao sucht, sollte diesen auf jeden Fall mal probieren. Nach den 6 Aufgüssen am Nachmittag ging es dann am Abend weiter (bzw. tut es immer noch) - auf jeden Fall der ausdauerndste Liu Bao den ich kenne! Achja: Der Bing ist wirklich sehr fest gepresst, ohne Zange kommt man da nicht weit
  12. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Tobias82 hihi ist der Ruf erst einmal ruiniert, was? Wenn das Qi stimmt ist auch ein geschmacklich dezenter Tee durchaus interessant. @topic: Endlich wieder ein paar Stunden frei - und somit Zeit für Tee! Heute ist der 2018er Arbre Unique von Terre de Ciel im Kännchen/Gaiwan: Zu Beginn sehr dezent, mit fortschreitenden Aufgüssen kommen dann jedoch immer mehr Facetten hinzu, was dann einen sehr frischen leicht adstringent-bitteren (beides in einem bereichernden Maß) Tee mit floralen Kräuternoten ergibt. Trotz dem eher leichten Charakter hat der Tee durchaus Kraft und ist ziemlich ausdauernd. Ob sich Single Tree lohnt? Nach dem Tee bin ich so schlau wie vorher, da mir um ehrlich zu sein die Vergleichsmöglichkeiten für Gelanghe fehlen. Es ist sicherlich spannend, wenn man verschiedene Bäume miteinender vergleichen kann, aber ansonsten vermutlich eher ein Gimmick, was bis auf ein paar Ausnahmen (z.B. besonders alte Bäume, wo dann aber der Bing im vierstelligen Bereich liegt) gegenüber Single Garden wenig Vorteile bietet. Ich mag es, wenn ein Tee je nach Herkunft einen eigenen Charakter hat und das ist bei beiden Versionen der Fall – der sich daraus ergebende Charakter finde ich deutlich spannender als ein künstlicher Charakter wie bei Blends, ähnlich wie ich meist die Glasuren die sich aus dem Ascheflug ergeben spannender finde als "künstlich" erzeugte Glasuren...
  13. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Joscht ja, Bada ist eine feine Gegend und dieser Tee im Besonderen ein sehr schöner Vertreter seiner Art
  14. Hallo oder 안녕!

    Willkommen Und wow, 17 Matcha Schalen sind eine Ansage - sieh das bitte nicht als Kritik sondern ich fragte rein aus Interesse: weshalb so viele? Ich habe selbst das eine oder andere Stück Tee Keramik, da die Kännchen meist aber unglasiert sind beeinflussen sie den Tee unterschiedlich. Mit Matcha kenne ich mich zu wenig aus - ist es hier auch so?
  15. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Joscht spannend, den 2016er Man Lin fand ich für einen ZSL fast schon grob - allerdings nur auf ZSL bezogen, insgesamt stimm ich dir da voll und ganz zu, dass die Tees alle sehr rund und weich sind und wie ich finde alle (wie gesagt die 2018er hab ich noch nicht probiert) einen ganz bestimmten Charakter haben, der sich nur schwer beschreiben lässt (ich hatte an anderer Stelle ja mal gemutmaßt, dass der auf das zurückzuführen ist, was David von EoT als "Long Process" bezeichnet aber Mr. Zheng wollt auch auf Nachfrage leider nicht mit der Sprache rausrücken und hat nur etwas von "the traditional art of making tea" und "great enviroment of the gushu trees" geredet, naja...), aber ich würde es mal mit folgender Analogie versuchen: Ein ZSL Sheng zu trinken ist wie wenn man Limo trinkt - es "klebt" danach noch etwas Süße im Mund - einen Tee von prSK zu trinken ist wie wenn man Wasser trinkt - hier klebt nichts und die Textur spielt sich "weiter hinten" ab. Hm, das soll jetzt keine Wertung sein - ich trink gerne mal ne Limo, aber nur Limo wär auch nichts @topic: Heute gab es bei mir den ältesten Lao Man E den ich bisher probieren durfte (von diesem Tee abgesehen hab ich bislang nur noch bei Tea Urchin 2011er LME gesehen - warn liegt das? Kam LME erst nach 2011 in Mode? Oder ist sonst alles vorher aufgekauft worden und mittlerweile unerschwinglich?) - den 2011er Lao Man E von prK. Wie die jüngeren LME von prSK kein super bitterer Tee sondern einer, der sich auf eine tolle samtige Textur konzentriert. Im Vergleich zu dem 2017er oder 2018er LME von Peter merkt man bei diesem die vergangenen Jahre deutlich: die Zitrus-Note hat sich in eine schöne bittersüße Note mit leicht holzigen Facetten gewandelt, wobei die Süße im ersten Moment fast schon überwiegt und sich die Bitterkeit eher in der sehr langanhaltenden Textur zeigt. Fotos hab ich nur heute morgen ein paar gemacht - ich war dann den Tag über nicht zu Hause und hab heute Abend nochmals einige Aufgüsse (bis gerade eben) gemacht - sehr ausdauernd!