doumer

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    1.041
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

10 Benutzer folgen diesem Benutzer

Über doumer

  • Rang
    Tee-Kenner

Kontakt Methoden

Profil Informationen

  • Geschlecht
    Männlich
  • Wohnort
    Aichwald

Letzte Besucher des Profils

3.675 Profilaufrufe
  1. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Und weiter geht's mit den 2019ern von Peter - für dieses Wochenende habe ich mir die beiden Rareness Tees vorgenommen, den Anfang macht der 2019er Rareness 4: Bei der diesjährige Version handelt es sich wie die 2018er Version um Mao Er Duo Material aus Yibang, hat jedoch wie die anderen Tees von diesem Jahr einen ganz eigenen Charakter: Er bietet viele verschiedene Facetten gleichzeitig, wobei die Nussigkeit von letztem Jahr noch durch eine schöne fruchtige und sehr florale Note überboten wird - sehr sehr intensiv, ohne dabei jedoch ins unangenehme, parfümige abzurutschen. Auch das Qi ist wieder sehr schön - macht auf eine entspannte Art wach und lässt einen irgendwie sehr leicht fühlen. Bei starker Dosierung gesellt sich noch eine dezent herbe, leicht bittere Note dazu, die mich zusammen mit der fruchtigen Süße an Äpfel denken lässt - einen Apfel, den man im Schatten von alten Obstbäumen auf einer blühenden Wiese bei strahlendem Sonnenschein an einem Sommertag geniest, wohin das Auge blickt leuchtende Farben - das englische Wort "vivid" trifft den Charakter des Tees ziemlich gut. Wenn man sich die Bilder der Teebäume und Umgebung auf Peters Website anschaut ist es auch kein Wunder, dass es sich hier um solch einen tollen Tee handelt, definitiv einer der besten die ich bisher trinken durfte!
  2. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Nachtrag 2: Die Bings von Peter find ich sind meist eigentlich nicht so fest gepresst - da gibt es zwar auch Schwankungen (sowohl zwischen den Jahren aber als auch zwischen den Tees von einem Jahrgang) aber da gibt es ganz andere - z.B. der 2014er YunYun von EoT ist für einen "Boutique-Sheng" recht fest gepresst und mit dem Factory-Zeug will ich gar nicht erst anfangen - da verletzt man sich beim Abrutschen teils mehr als am Pu-Messer
  3. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Jeezy haha, weder noch Ich löse den Bing immer von der Seite her, so dass ich einen kompletten Querschnitt von oben bis unten habe (und nicht irgendwann nur noch die untere oder obere Hälfte des Bings) - ob das nun "korrekt" ist oder nicht: für mich funktioniert das am besten, da die Aufgüsse so relativ gleichmäßig bleiben (mal von der Mitte des Bings abgesehen). Zugegebenermaßen kommen die Blätter von der Unterseite des Bings (die meist nicht so schön sind wie die von der Oberseite) auch unten in die Teerutsche und die fotogeneren oben drauf aber hey, das ist legal und ohne Photoshop Nachtrag: Hier mal ein Beispiel, wie ein Bing (2014er Long Lan Xu) nach einer Weile aussieht - um zum Vergleich die Naka-Blätter von heute morgen, die mich seither in der großen Pavek-Schale im Grandpa-Style begleiten (je nach Tee sehen die Blätter natürlich auch sehr unterschiedlich schön aus - die vom Long Lan Xu werden niemals so aussehen wie die vom Naka):
  4. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Nachdem @Jeezy gestern ein ganz anderes Bild von dem 2019er Naka von prSK gezeichnet hat, war ich sehr gespannt, wie er sich heute mit den gewohnten Parametern entwickelt: Nach wie vor für mich ein ziemlich ungewöhnlicher Naka: In den ersten Aufgüssen ist die typische Naka-Bitterkeit kaum vorhanden sondern es dominiert eine angenehme Süße, die zusammen mit den leicht nussigen Röstnoten (jaja, nicht korrekt produziert etc. - aber mir gefällts. Was wäre Wabi-Sabi wenn alle Stücke perfekt gleichmäßig wie Ikea-Geschirr aussehen würden?) und einer zarten Zitrus-Note ein wenig an Zitronenkuchen erinnert. Die Röstnoten lassen schnell nach und ab dem 5. Aufguss wandelt sich die Süße auch zunehmend in eine zitrusartige Bitterkeit um, welche die Atemwege frei macht. Das Qi ist deutlich vorhanden, sammelt sich nach einigen Aufgüssen zwischen den Augen (ohne unangenehm zu sein) und hat eine tiefenentspannende Wirkung. Es wird spannend zu sehen, wie sich dieser Tee im Vergleich zu der 2018er Version entwickelt! Nach den ersten beiden Sessions wollte ich den Naka eigentlich etwas niedriger bewerten aber die Session heute hat meine Meinung geändert - ein wirklich toller Tee, der von einer etwas stärkeren Dosierung sehr profitiert!
  5. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Anima_Templi ja, schöner Tee und schöne Beschreibung, das trifft in der Tat auf diesen Jahrgang sehr gut zu!
  6. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Jeezy hm interessant - hatte den bisher zwei mal und bei beiden Gelegenheiten kam er mir (was den Geschmack angeht) deutlich zahmer vor als die letzten Jahre - allerdings wurde er auch nicht mit meinen üblichen Parametern gebrüht, ich bin mal gespannt, was er dann macht Aber ja, viel Bruch verändert den Geschmack auf jeden Fall! @topic: Bei mir geht es heute mit dem 2019er Mannuo von prSK weiter: Der Grundton erinnert mit seinen frischen Waldnoten an die 2018er Version, jedoch ist dieses Jahr ein florale, sehr Süße Note dominant, die jedoch nichts schweres Parfümiges hat wie so manch ein anderer Tee sondern vielmehr an den Duft von einer Blühenden Wiese am Waldrand erinnert, den ein frischer Wind hereinträgt und sich mit dem etwas würzigeren Duft des frühsommerlichen Waldes vermischt. Auch wenn der Tee an sich leicht und frisch wirkt hat er eine schön schwere Textur und ist über die verschiedenen Aufgüsse hinweg sehr wandlungsfähig: während zu Beginn die floralen Noten überwiegen verändern sich diese über eine gewisse Fruchtigkeit hin zu einer noch immer sehr süßen Nussigkeit, die sich erst ab dem 10. Aufguss mit einer dezent bitteren Note mischt. Auch wenn das Qi bei weitem nicht so intensiv und klar definiert ist, wie bei dem 2019er Huazhu bedeutet das keineswegs, dass der Tee keine Kraft hat: diese ist zwar von einer eher diffusen, entspannenden Natur aber spätestens ab dem 3. Aufguss merkt man deutlich, wie sie sich im Körper sammelt. Ein schöner Tee, der einen mit auf eine Reise nimmt.
  7. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute starte ich mal mit den 2019er Tees von Peter - der Anfang macht der 2019er Huazhu Danzhu: Ein klarer, kräftiger Tee mit toller moosiger Wald-Note und sehr schöner Bitterkeit. Je nach Dosierung wirkt diese bereichernd scharf - "präzise" trifft es irgendwie sehr gut - oder es kommen leicht florale und nussige Noten zum Vorschein, die Bitterkeit bleibt aber in allen Aufgüssen als roter Faden vorhanden und sorgt für einen lang anhaltenden Nachhall. Besonders schön ist auch das kräftige Qi des Tees: Direkt mit der ersten Schale spürbar und von eher anregender Natur konzentriert es sich zunächst auf Kopf und Brust, breitet sich dann im ganzen Körper aus und sorgt für eine entspannte Wachheit. Peter beschreibt den Charakter des Tees sehr gut: " the tea itself is very elegant, it’s like you have the best clothes perfectly cut and stitched, in tea you feel this refined noble taste, simply nothing standing out or missing" - glitzernde Goldkettchen und blendende Muster sind in solch einem Fall nicht notwendig. Verglichen mit der 2018er Version ist die 2019er Danzhu Version zwar ein ganzes Stück teurer aber auch qualitativ nochmals ein ganz anderes Level!
  8. 2019 Pu-Erh.sk erhältlich

    @GoldenTurtle also all zu sehr kann und will ich hier nicht ins Detail gehen, Internas müsstest du schon direkt anfragen, aber so viel kann ich sagen: Peter arbeitet langfristig mit den selben Familien zusammen (z.B. die Familie aus Mansa, wo er seinen Tee bezieht kennt er bereits seit 2009) und achtet EXTREM auf möglichst optimale (d.h. möglichst naturnah, keine gezielte Bodenbearbeitung wie pflügen unter den Bäumen damit durch mehr Wasserzufuhr schneller wächst und natürlich keine Pestizide) Umweltbedingungen, da das logischerweise das A und O bei einem guten Tee ist - du kannst noch so korrekt produzieren und mit Geldscheinen an nummerierten Bäumchen warten, wenn neben dem 1000-jährigen LBZ Gushu ein Sack Inseckenschreck umgefallen und in den frisch gepflügten Boden versickert ist, wars das halt für den Tee. Das ist natürlich nur durch gut vernetzte Insider vor Ort möglich, weshalb sich seine Tees auch von den anderer langnasiger Fladenpresser unterscheiden Aber nochmal: Probieren (und das richtig: sich Zeit nehmen und in sich hineinhören, was der Tee mit einem macht und nicht in lärmender Umgebung nebenherschlürfen) geht über studieren Ach, im Bezug auf Produktion hätte ich das wichtigste fast vergessen: Auf Grund der langjährigen Zusammenarbeit werden auch die Produktionsmethoden kontinuierlich verbessert - auf Schwitzerdütsch "korrekter". Gerade wenn man Tees mit 10 Jahren Unterschied vergleicht wird das deutlich!
  9. 2019 Pu-Erh.sk erhältlich

    Ah, den hatte ich gar nicht auf dem Schirm wegen der Jubiläums-Bezeichnung Das klingt doch gut, ich schick dir dafür was vom 2017er - das weitere können wir ja via PN besprechen
  10. 2019 Pu-Erh.sk erhältlich

    Also genau so verhält es sich bei mir: am Anfang war der Tee ultra-dezent und man konnte den Donner mehr ahnen als hören (siehe Eintrag in meiner Teeliste), inzwischen hat sich da aber schon etwas mehr getan und die Kraft tritt deutlicher hervor - also ich weiß nicht was ihr habt, mir gefällt der Tee sehr und von Adstringenz merk ich auch nicht viel. Hatte ihn erst letzte Woche wieder, muss bei Gelegenheit mal mein Eintrag aktualisieren. (PS: es handelt isch um einen ganzen Bing im Tontopf) Ob nun korrekt oder nicht ist ja nett, für mich ist die Hauptsache, dass der Tee gut ist Im übrigen verzichtet Peter bewusst auf die neue, grünere Herstellungsmethode - hatte ein sehr spezielles Sample von einem 2016er Hekai, der grüner war als alle 2018er (war noch vor der diesjährigen Ernte) ... das das für die Langzeitalterung nicht gut ist, ist durchaus nachvollziehbar. @Jeezy bist du dir mit 2018 sicher? soweit ich weiß hat David nur den 2017er produziert und einen 2016er im special "long-process" Verfahren (das ihn nicht grüner sondern röter gemacht hat, siehe entsprechendes Thema dazu), der aber erst nach dem "normalen" 2017er in den Verkauf gelangt ist.
  11. 2019 Pu-Erh.sk erhältlich

    @Tobias82 manchmal hilft es Tees zu probieren, bevor man über sie redet. Sorry, aber das gesagte hat absolut null mit den Tees von Peter zu tun...
  12. 2019 Pu-Erh.sk erhältlich

    @Tobias82 bezogen auf welche Tees genau? @GoldenTurtle ja definitiv! ein sehr schön kräftiges, super-entspannendes Qi das einen aber eher langsam umspült anstatt überrollt wie z.B. beim Bakanan (was hier nicht negativ gemeint ist!), viel Kraft und Ausdauer ohne damit anzugeben und eine einzigartige Birnen-Note. Ich versuch es bei der 3. Verkostung genauer zu beschreiben, wenn ich einen Eintrag in meine Teeliste mache, aber wenn man ihn nicht probiert hat, hat man nichts vergleichbares.
  13. 2019 Pu-Erh.sk erhältlich

    @Jeezy schöne Auswahl! Insbesondere der Bakanan ist Qi-technisch ein absoluter Knaller ohne dabei wie ein Goldkettchen-W2T-Sheng zu wirken Der Verzicht auf die Rareness ist aus Finanzeller Sicht sicherlich klug, aber gerade der Rareness 5 ist echt unglaublich @GoldenTurtle "wir" sind Paul und ich - also nicht wirklich ein Club sondern einfach zwei Nerds die das gemeinsame Teetrinken schätzen
  14. 2019 Pu-Erh.sk erhältlich

    Hatte die letzten Tage die Samples zusammen mit je einem Tee Freund verkostet - ich muss echt sagen dass wirklich alle durch die Bank begeistern, das hatte ich noch nie! Werde nach und nach in Ruhe Reviews dazu Posten
  15. Ja läuft noch - aber vorerst geb ich die nicht her sorry Solche hübschen Platten sind leider teuer und selten zu bekommen - und da ich noch nicht ganz meine Bedenken überwunden habe, dass das Ton-Gehäuse nicht doch mal springt, ist es gut diese noch als Ersatz zu haben.