doumer

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  1. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Joscht super schönes Kännchen
  2. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Das ist wohl wahr Wie gesagt, die saure Note muss nicht zwangsweise negativ sein und Tees in dieser Phase nicht schlecht – grundlegend bedeutet die Phase für mich wie gesagt, dass eher untypische Merkmale auftreten können, die i.d.R. nicht langfristig erhalten bleiben.
  3. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @tobias: das ist von Tee zu Tee ganz unterschiedlich - untrinkbar sollte dadurch aber kein Tee werden! Typisches Beispiel für mich ist diese saure Note, die bei manchen semi-aged Shengs zu finden ist - die tritt meist erst nach einer gewissen Zeit zu Tage und ist nicht immer wirklich angenehm. Nach einer gewissen Zeit verschwindet diese dann aber auch wieder - bis dahin ist es für mich die awkward Phase. Andere Tees gehen eine Zeit lang total auf Tauchstation, um dann nach einer gewissen Zeit wieder zu aufzuwachen - verallgemeinern kann man sagen, dass es sich dabei um eine evtl suboptimale Phase handelt, die jedoch nichts über die langfristige Entwicklung des Tees aussagt - ähnlich wie die Pupertät nicht zwangsweise eine Vorschau auf den späteren Charakter eines Menschen ist
  4. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Am Abend landete dann noch der 2012er Yiwu Long Bing von Chuan Pu im Kännchen: Inzwischen ist der Tee deutlich in der "awkward phase" und eine etwas saure Note macht sich bemerkbar. Der hongchaarrtige Grundcharakter des Tees bleibt aber nach wie vor erhalten und kommt in dem Schiefer-Kännchen auch sehr gut zur Geltung. Im weißen Hanus-Schälchen sieht man auch schön das dunkle Orange des Aufgusses.
  5. Das Treffen mit Peter Stanik und den anderen Teilenhmern Ende September hat für mich so manches verändert: Zum einen haben mir die oben von @Anima_Templi abgebildeten Schälchen sehr gefallen und ich dachte mir, dass die doch auch wunderbar zu meinem Ton-Porzellankännchen von Jan Pavek passen würden. Inzwischen habe ich auch zwei wunderbar passende Schälchen von selber Machart und aus dem selben Ton-Porzellangemisch von Jan in der selben Größe gefunden, die eine interessante dezente Craquele-Glasur aufweisen. Diese nutze ich je nach Lust und Laune alternativ zum Gaiwan, vor allem in Verbindung mit dem unglasierten Pitcher von Jan. Zum anderen hab eich bei Peter zum ersten mal eine "nasse" Art der Teezubereitung kennen gelernt habe, die mir gefällt und mit der ich nun auch experimentiere. Der Pitcher dient vor allem als zusätzliche Variable die im Zusammenspiel zwischen Tee, Teekanne und Teeschale als weiterer Multiplikator, und macht es leichter Größenunterschiede zwischen den anderen Schälchen, die ich sonst so Nutze, und den Kännchen auszugleichen (die fest zugeordneten Schälchen/Gaiwane sind vom Volumen her natürlich aufeinander abgestimmt!). Bei den übrigen Schälchen haben sich in letzter Zeit vor allem zwei herauskristallisiert, die zwar nicht neu sind aber über die ich sonst noch nichts geschrieben habe (und auf Grund der Vergleichbarkeit bleibe ich bei meinen Blogeinträgen immer bei den selben Keramik-Kombinationen), daher möchte ich diese an dieser Stelle kurz vorstellen. Als erstes eine weiße Hagi-Teeschale von Martin Hanus: Relativ große und schwere Teeschale mit einer sehr dicken, "schaumig"-wirkenden, weißen Hagi-artigen Glasur. Wird je nach Lust und Laune mit verschiedenen Kännchen als Alternative zu den zugeordneten Schälchen/Gaiwanen verwendet und ist da bei recht unkompliziert da groß genug und neutral im Geschmack. Wenn mal keine Zeit für "richtiges" Teetrinken ist, nutze ich die Schale auch gerne, um einfach ein Paar Teeblätter reinzuwerfen und ein zwei Aufgüsse mit zu machen - quasi "Bowl Tea" in klein. Und als zweites ein wirklich besonderes Schälchen: Es stammt von der 1822 gesunkenen Dschunke "Tek Sing", deren Wrack von Mike Hatcher wiederentdeck und 1999 eine Vielzahl an Stücken geborgen wurde, die 2000 vom Auktionshaus Nagel in Stuttgart versteigert wurden. An sich war die Aktion eigentlich ein Unding, da Hatcher nicht nach den Regeln der Archäologie gearbeitet hat und durch das zerschlagen von ca. 600000 Stücken für eine künstliche Verknappung gesorgt hat, aber da ich dieses spannende stück vor ein paar Jahren gefunden habe, dachte ich mir, es wäre besser das Schälchen seiner ursprünglichen Bestimmung zuzuführen und es zum Teetrinken zu nutzen, als dass es irgendwo in einer staubigen Vitrine versauert. Da das Schälchen wie man sieht recht mitgenommen ist, hielt sich auch der Invest auch in Grenzen - ein Schälchen von zeitgenössischen Künstlern aus Osteuropa sind auch nicht günstiger. Das Schälchen ist aber nicht nur auf Grund seines Alters und seiner Geschichte so spannend, sondern auch wegen der einzigartigen Oberfläche: Die Lange Zeit unter Wasser hat diese so verändert, dass man nur noch erahnen kann, dass es mal Porzellan war – zumal sich die Farbgebung gravierend ändert, wenn das Schälchen nass wird! Allerdings ist das kein Schälchen für die neutrale Beurteilung eines Tees - es fühlt sich eher wie ganz feiner Sandstein an und hat daher auch deutliche Auswirkungen auf den Tee und verstärkt deutlich den mineralischen Charakter eines Tees. Das ist genau so wie ein sehr offenporiges Schälchen nicht für jeden Tee geeignet, bei einem kräftigen Sheng aber durchaus auch passend.
  6. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Puh, endlich Wochenende (wenn auch nur 1 Tag) und somit endlich wieder Zeit für Tee – und zwar für den 2018er Yiwu Gao Shan Zhai von Yu, vielen Dank @teekontorkiel für das Sample! Sehr weich und elegant mit subtiler Yiwu-Süße und schöner Textur und voller zurückhaltender Kraft - Qi ist definitiv vorhanden aber wie der Geschmack von eher subtilem, entspannendem Charakter. Qualitativ über jeden Zweifel erhaben, für meinen Geschmack vielleicht einen Tick zu freundlich aber wer elegante, ruhige Shengs mag kommt hier voll auf seine Kosten!
  7. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Auf Grund der aktuellen Arbeitssituation heute nur eine schnelle Session am Nachmittag mit dem 2012er Naka von Terre de Ciel: Klar und warm mit leicht bitter-adstringten sowie vor allem holzigen Noten. Ein netter semi-aged Sheng, allerdings für einen Naka überraschend schwach, kein Vergleich zu z.B. dem 2015er Naka von prSK. Fairerweise muss man aber auch dazu sagen, dass er sich mit seinen 6 Jahren so langsam in der "awkward" Phase befindet und preislich in einer anderen Liga spielt...
  8. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Nachdem ich meinen Server seit Ende letzter Woche endlich erfolgreich umgezogen habe, hier endlich mal wieder ein Beitrag zu einem tollen Tee, den wir auch letztes Wochenende schon hatten: Der 2018er Mao Man E Maocha von prSK. Wie der 2018er Lao Man E Bing ein wunderbar ausbalancierter Lao Man E, der genau wie von Peter beschrieben eine Stufe milder und zarter ist, als der Bing. Hier steht vor allem die tolle samtige Textur und die Kraft des Tees im Vordergrund und obwohl die typische Bitterkeit definitiv vorhanden ist, ist sie in keinster weiße "beissend" oder aggressiv sondern trägt zu dem lang anhaltenden bitter-süßen Charakter bei.
  9. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute im Kännchen: Ein Thailändischer Glitzer-Tou, vielen Dank @miig für das Sample! Ich muss sagen, ich bin im Vergleich zur Optik vom Tee an sich positiv überrascht: Man kann ihn durchaus trinken, wenn auch ziemlich leicht und man ihn schon etwas im Magen merkt (allerdings wurde dieser auch das WE mit feinstem Pu verwöhnt) – erinnert mich etwas an den Super günstigen Sheng aus Russland (der ja ebenfalls mit einer äußerst hübschen Verpackung aufwarten kann – Zufall?).
  10. Noch ein Schnappschuss als Ergänzung: abgesehen von den Menschen und dem Tee war für mich vor allem beeindruckend, wie Peter das Wasser in seinem Tetsubin über Holzkohle erhitzt hat – das bringt nochmals ein ganz neues Element in die Session und verleiht dem ganzen einen anderen Flow. Eine tolle Erfahrung (wenn auch leider ein schlechtes Bild, sorry)
  11. Da kann ich @Paul nur beipflichten – ein wunderschönes Stück, das super in der Hand liegt
  12. Vielen Dank an alle Teilnehmer und natürlich vor allem an Peter – das war ein super spannendes, lehrreiches und entspanntes Treffen, das ich um nichts missen möchte Schade für all jene, die nicht kommen konnten
  13. Neu und aus Berlin

    Hallo und willkommen Du bist als Händler gelistet – magst du dazu noch etwas sagen/verlinken?
  14. @Michi keine Sorge, das sind wie KlausO schon sagte standard Systemordner, di einitial leer sind – wenn du z.B. eine MP3 in "Alarmtone" packst, sollte das als Sound für den Wecker zur Verfügung stehen (zumindest was ein reines Android angeht, Third-Party-Apps und Hersteller-Systeme handhaben das teilweise etwas anders). Dazu kommt es noch darauf an, welche App zu nutzt um auf deinen Speicher zuzugreifen – die einen sind sagen wir eher iOS-artig aufgebaut und richten sich eher an "Casual-User" (man sieht Ordner und Kategorien, die nicht unbedingt der exakten hierarchischen Struktur entsprechen), andere eher Linux-artig und bilden die komplette Speicher-Struktur ab inkl. Symlinks und Root-Zugriff (sofern das Gerät gerooted ist) und richten sich eher "Power User". Prinzipell kannst du ein Ordner der dir nicht passt auch einfach löschen (nur Vorsicht bei "Android" und "DCIM" da Systemordner, auf die man auch ohne Root Zugriff hat), teilweise werden auch Ordner von Apps angelegt und nach deren Installation nicht automatisch entfernt etc – Android ist da recht liberal
  15. Hurra, nach über einem Jahr seit Aufgabe der Bestellung ist nun endlich mein Wasserkessel von Petr Novak eingetroffen: Etwas größer als mein Tetsubin (ca. 1,4-1,5l), außen glassiert und sehr viel leichter. Dazu gab es noch ein Hitze-Diffusor, den man bei Tonkessel laut Petr nutzen soll, wenn man sie nicht über Holzkohle nutzt, da der direkte Kontakt mit der heißen Platte schon dazu geführt hat, dass Kessel gesprungen sind – lustigerweise passt der exakt auf meine Glassplatte Der Tonkessel hat eine minimal konkave Unterseite, so dass er auf dem Diffusor perfekt steht – mein Tetsubin mit seiner geraden Unterseite ist minimal wackelig, geht aber auch gut, da das Gewicht das Gitter etwas eindrückt – ich werde auch mal versuchen, wie der im Zusammenspiel mit dem Diffusor funktioniert, da vermutlich der direkte Kontakt der Urushi-Pfropfen Ursache für die Probleme sind, wie @miig sie leider nur zu gut kennt. Bei mir ist zwar noch alles gut, aber nach ein paar Jahren merkt man an diesen Stellen doch am meisten Veränderung, vor allem, wenn ich es mit dem anderen Tetsubin vergleiche, den ich nur kurz auf dem Herd erhitze und dann auf meinem Stövchen auf Temperatur halte.. Ich bin gerade mit dem Umzug meiner privaten Cloud und meines Blogs zu einem andern Hosting-Partner beschäftigt, wenn das erledigt ist mach ich dafür auch mal noch ein paar besser Bilder und einen Eintrag