doumer

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  1. Kleine Ergänzung dazu: Ich hab natürlich nicht immer nen ganzen Bing dabei, sondern pack etwas in wiederverwertete Matcha-Dosen (die guten mit Schraubverschluss und Gummi-Dichtung) ab – darin ist der Tee ganz gut geschützt und wenn das Döschen leer ist kommt ein anderer Tee in die Tasche
  2. .. du schon seit Jahren einen Novak-Shiboridashi bei deiner besten Freundin stehen und bei einem Besuch immer etwas Pu in der Tasche hast (in diesem Fall ein Sample-Rest des 2016er Yesheng von YS)
  3. Pu Erh Lagerung

    Hm, bei der Formulierung hat man zwei Interpretationsmöglichkeiten: 1. Es macht keinen Sinn, weil der Tee nicht besser wird sondern im schlimmsten Fall schlechter 2. Es macht keinen Sinn, weil der Tee es nicht nötig hat Zu der ersten Möglichkeit: Sehe ich nicht so, ganz und gar nicht – auch Boutique Shengs können sehr gut reifen! Bei vielen merkt man eine deutliche Veränderung bereits nach einem Jahr, sehr gutes Beispiel sind z.B. die 2012er und 2014er Produktionen von EoT. Zu der zweiten Möglichkeit: Da gebe ich dir recht – Shengs aus qualitativ hochwertigem Material kann man problemlos auch im Blutjungen Zustand trinken ohne dass es einem wie bei jungen Factory-Shengs den Magen rumdreht. Man muss hier aber unterscheiden: Handelt es sich um ein Blend wie bei W2T oder um Single Origin Tee wie z.B. EoT oder prSK – bei den Blends ist es sicherlich wie du sagst, dass sie im Hinblick darauf entworfen bzw. zusammengestellt wurden, dass sie gut trinkbar sind. Single Origin Tees sind einfach wie sie sind und nicht im Hinblick auf ein bestimmtes Ziel entworfen – hier kommt es auf die Region bzw. den Garten bzw. den Baum an, wie es um das Alterungspotential steht: Ein Jingmai Sheng hat sicherlich kein so ein gutes Potential wie ein Bulang oder Bangwei. Es gibt aber definitiv Boutique Shengs, bei denen ich mehr Alterungspotential sehe, als bei Factory Shengs – nur im Gegensatz zu den Factory Shengs muss man hier nicht altern, sie sind auch jung schon gut, während Factory Shengs erst ab 15+ etwas taugen, dann aber (zumindest die bekannten Rezepte) auch ihren Preis haben und sehr fälschungsanfällig sind. Was die ganze Debatte erschwert: Boutique Shengs sind ein recht junges Phänomen und daher können kaum entsprechende Vergleiche gemacht werden – EoT hat erst 2010 mit eigenen Produktionen begonnen (alles ältere sind entweder Zukäufe oder nachträgliche Pressungen, die sich anders verhalten als "normale" Pressungen), prSK erst 2011 (offiziell, alles vorher ist nie in den Verkauf gelang), lediglich Yangqing Hao hat mit Produktionen von 2004 Shengs im Angebot, die man als halbwegs gealtert betrachten kann – und der 2004er Tejipin ist z.B. ein absoluter Knaller! Daher nochmal zusammenfassend: Boutique Shengs haben mindestens das selbe, wenn nicht noch mehr Alterungspotential wie Factory-Shengs, haben es aber im Gegensatz zu diesen nicht unbedingt nötig, dass sie altern, bevor man sie trinken kann.
  4. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Nachdem die Welt drausen in chaotischen weißen Wirbeln untergeht, dachte ich mir, ich mach mir erstmal ein Tee – und zwar einen guten (sicher eist sicher): Den 2016re Gushu Rareness III - KongShanYanYun von prSK. Der Bing ist jeden Cent wert – auch wenn im Jianshui-Kännchen der Körper nicht ganz so intensiv und schwer ist wie im Zini-Kännchen (trotzdem aber noch intensiver als bei den meisten anderen Shengs!) und die Bitterkeit prägnant verstärkt wird, handelt es sich dabei um eine sehr angenehme Bitterkeit, die dem Tee eine schöne Frische verleit. Dem Qi tut das kein Abbruch – nach wie vor extrem belebend!
  5. Eure neuste Tee-Anschaffung

    Ah nett, bei der Größe geht so einiges Ich hab weniger Geschirr als Tee-Geschirr, daher ist keine Salatschleuder in meinem Besitz (ansonsten evtl eine Überlegung wert... )
  6. Pu Erh Lagerung

    @GoldenTurtle wow, nice! Ich vermute stark, die Körbe plus Verhüterli (wo gibt’s denn diese Bambus-Säcke?) sind trotzdem noch günstiger als entsprechende Ton-Töpfe von den üblichen Verdächtigen, oder? Falls ja auf jeden Fall eine interessante Alternative!
  7. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @GoldenTurtle ja, den Beitrag habe ich auch gelesen. Interessant deine Beurteilung von glasiertem Ton – wurde in dem Beitrag gar nicht erwähnt – weshalb schneidet der so viel schlechter ab als z.B. Silber? Beides ist gleich undurchlässig, wenn man von einer vollständigen Glasur ausgeht – aber auch Glasur ist nicht gleich Glasur, z.B. gibt es welche mit und ohne Krakelee, was sicherlich die Durchlässigkeit beeinflusst (zumindest wenn man Flüssigkeit einfüllt merkt man das sehr stark ) oder die Unterscheidung ob es sich um eine Ascheglasir aus dem Holzbrand oder eine Mineralmehlbasierte Glasur aus dem Elektrobrand handelt. Ich hab zwar keine komplett glasierten Gefäße, jedoch teilglasierte (wenn auch kleinere und somit nur für Restmengen/Losen Tee geeignete) und diese funktionieren sehr gut, fallen vermutlich aber eher in die Kategorie unglasierter Ton da wie gesagt noch genügend "Freifläche" vorhanden ist.
  8. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute zur Einweihung meines neuen Gaiwans von Andrzej Bero im Kännchen (und später im Gaiwan): Der 2017er Lao Mansa von prSK: Der Bing hält was das Sample versprochen hat: Einige Sessions später gefällt mir der Tee immer noch sehr sehr gut!
  9. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Silber zum Lagern? Woha, ich will gar nicht wissen, was davon ein Topf in sinnvoller Größe für ein paar (357g) Bings kosten würde – ab einer gewissen Anzahl an Bings sind da ja selbst Ton-Töpfe schon eine ordentliche Investition. Rein für Vergleichszwecke aber sicherlich interessant! Ohne einen Vergleich zu haben würde ich aber dennoch darauf wetten, dass Ton für die Pu-Lagerung besser geeignet ist. Silber ist zwar Silber, letztlich aber doch "nur" ein Metall und dürfte somit was das Ergebnis angeht eher in Richtung Blechdose gehen, als in Richtung Tontopf... was meinst du (auch wenn der Dai Gaiwan natürlich die Sache erschwert)?
  10. Eure neuste Tee-Anschaffung

    @Magic Jenny schöne Gefäße – wie groß ist denn der große Topf? Passt da ein aufgelöster Bing rein? Hab auch bei @teekontorkiel zugeschlagen: ein hübscher kleiner dezenter Gaiwan von Andrzej Bero und ein Teebrett (für den Schreibtisch). Hab schon lange auf ein Gaiwan von Bero gehofft – seine Werke sind so schön filigran aber haben trotzdem auf Grund des etwas gröberen Tons einen schön rustikalen Charakter. Ich denke, ich werde den Gaiwan als Ergänzung zu den Kännchen nutzen, für die ich noch kein Gaiwan zugeordnet habe (wie bei meinen Yixings), da ich ja gerne nach einer gewissen Anzahl von Aufgüssen zum Grandpa-Style wechsel, um den Rest aus dem Pu zu kochen, z.B. für meine Novak-Kännchen
  11. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Danke @Paul für den Vorschlag – das Teebrett (Petr und Mirka nennen es übrigens passenderweise Teastone ) war eine ganz bewusste Entscheidung, die zugegebenermaßen weniger unter Gesichtspunkten hinsichtlich optischer Abstimmung mit dem Teegeschirr (da gebe ich dir auf jeden Fall recht, dass es in der Hinsicht etwas schlichter sein könnte), sondern unter zwei anderen Gesichtspunkten getroffen wurde (und auch erst relativ spät – irgendwann in der ersten Jahreshälft oder so kam es glaube ich an, weiß nicht mehr genau): 1. Ich bin absoluter Ton-Fanatiker – ich liebe die Haptik (und für sich genommen natürlich auch die Optik!), das Wechselspiel zwischen rauen, unglasierten Stellen und glatten, glassierten Stellen. Da ich kein Freund von viel Geplantsche bin sondern alles "trocken" mache (bis auf ein Rinse bei Shu und Sheng > 5 Jahren) hat der Teastone auch kein Ablauf, Auffangbecken o.ä., sondern dient lediglich zum Abstellen – so brauch ich mir keine Sorgen machen, dass der heiße/feuchte Deckel Flecken auf dem Holztisch hinterlassen könnte etc. und mit ausschlaggebend auch der zweite Punkt: 2. Ton ist hitzeresistent – heißes Teegeschirr ist meist nicht sonderlich problematisch (bis auf bei manchen Tischen in Münchner Bootshäusern ), bei einem heißen Tetsubin bin ich da jedoch vorsichtiger (da er nach Gebrauch nicht auf der Hitzequelle verbleiben darf, muss er zwangsweise wo anders hin). Und da ich mein Wasser immer im Tetsubin aufkoche, ist das immer ein Thema – natürlich könnte ich mir für den Tetsubin ein Untersetzer und ein Lidstand besorgen, dass das theoretische Chabu nicht beschädigt/beschmutzt wird und mir ein komplexes Setup wie Stephane bauen, aber das ist mir um ehrlich zu sein zu viel. Abgesehen von Tee und Teegeschirr bin ich sehr minimalistisch veranlagt (was man bei den beiden Dingen zugegebenermaßen nicht sagen kann ) und mir ist daher ein Teil für alles deutlich lieber (und für sich genommen auch eine Augenweide) – ich muss mir beim Teastone keine Sorgen um Hitze machen oder wenn mal was daneben geht, einfach kurz abwischen und alles ist wieder gut. Für mein "Wochenendssetup" am Fenster nutze ich ja schon lange ein Teebrett aus Holz, allerdings habe ich mic hier auf Grund der Temperatur für Holz entschieden – da direkt am Fenster, auf dem Fenstersims nah am Boden ist der Fenstersims sehr kalt (auch wenn geheizt wird), entsprechend wäre es mir zu gefährlich heißes Teegeschirr einfach so daraufzustellen – ein Ton-Teebrett würde sich der Temperatur des Fenstersims anpassen, daher ist hier Holz die bessere Wahl. Puh, ist jetzt doch etwas mehr geworden als gedacht, aber ich denke es wird klar, warum und wieso und dass ich über deine Anregung auch schon nachgedacht habe
  12. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Aus Zeitmangel gibt es bei mir heute Abend "nur" einen Grünen: Den Burma Shan Green. Süß adstringent mit leicht metallischer Gemüsenote. Erinnert an einen leichten bereits etwas gerreiften Sheng (was man auch am trockenen Blatt schon gut sehen kann). Definitiv kein leichter, frischer Grüner, als Sheng-Substitut aber prima
  13. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Ah danke! Den Wudang hatte ich mir gekennzeichnet, den anderen FL auch, nur den irgendwie nicht
  14. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Am Abend mal noch ein 2017 Wuliangshan, Sample von @digitalray: leicht und floral-fruchtig, was durch das Jianshui Kännchen (gegenüber dem Körper-betonendem Zini) noch verstärkt wird – schöner Gegensatz zu den letzten 3 Shengs Uhm, woher stammt der nochmals? Hatte ich mir irgendwie nicht notiert
  15. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute morgen gibt’s etwas härteren Tobak: Der 2002er somkey_LEE von prSK: Traditional-stored Sheng mit Barbecue-Sauce – so kann man diesen Tee zusammenfassen. Feuchte, warme, holzig-süße Noten unter einer sehr intensiven Rauchschicht, die jedoch kein bisschen aggressiv ist sondern eine sehr angenehme, super weiche Textur bildet. Ziemlich unsortiertes Blattgut – von großen, kräftigen Blättern bis hin zum ganzen Ast ist alles mit dabei, was diesen ohnehin schon außergewöhnlichen Tee noch außergewöhnlicher macht. Sehr sehr ausdauernd! Wichtig dabei ist eben, dass es sich nicht um eine Lagerfeuer-Rauchigkeit oder gar Aschenbecher-Rauchigkeit wie in manchen üblen Factory-Shengs handelt sondern um eine weiche, schwere fast schon fleischige Rauchigkeit – daher finde ich den Vergleich mit der Barbecue-Sauce eigentlich ganz passend Mir gefällt er zwar sehr gut, aber auf Grund des doch sehr speziellen Charakters sicherlich kein Sheng für jeden Tag – und wenn man mit Rauchigkeit gar nicht klar kommt sollte man evtl. erst mal mit einem kleinen Sample starten.