doumer

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  1. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Manfred stimmt, aber das macht ja kein Spaß. Wenn sich hier das Bild wiederhohlen würde, hätte ich noch ein paar mehr Versuch ein die Richtung unternommen.
  2. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Manfred Ah okay verstehe! Da hast du natürlich völlig Recht, das kann ich definitiv nicht – wenn ich allerdings das Zini-Ergebnis als Ausgangspunkt nehme dann haben sich beim Zi Cha die beerigen-Aromen schon verstärk weil die offensichtlich von der Zini etwas beschnitten oder durch andere Aromen überlagert wurden und daher schwächer wirkten. So gesehen habe ich nur den ursprünglichen Maximalwert an Beerigkeit entdeckt, da ich aber das andere Ergebnis als 100% angelegt habe kommt es mir wie eine Verstärkung vor PS: Wahnemungsschwankungen sind natürlich nicht ausgeschlossen, klar, vor allem wenn man nur ein Sample hat und nicht so viele Sessions wiederhohlen kann.
  3. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Wo siehst du da denn Esoterik??? Ich bereite den Tee nicht in irgendwelchen mystischen Kristall-Gefäßen zu und nutze auch keine 1000-jährige Geheimzutat von Orten, an denen noch nie ein Mensch gewesen ist Nein, ganz im Ernst: Hattest du noch nie leichte Geschmacksnoten wie von wilden Beeren? Vor allem bei Purple Material oder z.B. beim Red Jade find ich die sehr intensiv. Natürlich meine ich damit nicht die klassische Zucker-Erdbeere aus dem Supermarkt...
  4. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Als Fortsetzung zu meinem kürzlichen Post zum Thema Purple Sheng in glasierten Kännchen habe ich heute den letzten Rest des 2016er Ye Sheng von YS in mein koreanisches Kännchen gepackt ... und bin etwas enttäuscht. Der Tee schmeckt zweifelsohne angenehm wild-fruchtig-bitter, hat mir aber im Zini besser gefallen, da präsenterer Körper. Und im Gegensatz zum 2016er Zi Cha werden hier auch keine beerigern Aromen verstärkt. Hm, also die Generalisierung Purple eher wie Hongcha zu behandeln was Aufgussgefäße angeht scheint nicht zweckmäßig zu sein, aber bei Zi Cha geb ich noch nicht auf! Ich denke, bei den "künstlich" gezüchteten Varianten bin ich damit auf der richtigen Spur, Ye Sheng ist halt doch zu sehr "echter" Sheng Wir werden sehen, habe noch ein paar Versuchsobjekte....
  5. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Oh okay, hab Taidi noch nie gehört, danke! Meinte das eher umgedreht... Ich mag mein Bulang "punishing"
  6. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @digitalray: woha, hat Wiliam Sample-Tütchen aus Luftdurchlässigem Material? Und was ist "Taidi"? Wie bitter ist er denn wirklich? Der Satz "The bitterness is medium to strong, but not punishing." hat mich etwas abgeschreckt...
  7. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Es handelt sich um ein Kännchen von Taisuke Shiraiwa, wie man unschwer erkennen kann ein Schüler von Konishi Yôhei Das interessante ist vor allem das Material: Es handelt sich um eine Mischung aus sehr feinem Ton (Tokoname) und etwas gröberem Prozellan, ich hoffe man erkennt es auf dem Bild, was ich heute morgen noch schnell aufgenommen habe einigermaßen: Zum Brennen nutzt er einen holzbefeuerten Anagama (Details hier)und bei der Glasur handelt es sich um Asche-Glasur. Er ist zwar noch recht jung, hat aber schon diverse Preise in Japan gewonnen. Er experimentiert viel mit Form und Farbe, habe mich letzten Endes aber doch für diese eher dezente (zumindest für ihn) Kanne ohne Seitengriff enschieden, da mir die Farbharmonie sehr gut gefällt. Prinzipiell würde ich die Kanne als recht universell einsetzbar beschreiben, auch wenn sie durchaus einen interessanten Effekt auf den Tee hat: Der Körper wird verstärkt ohne dass die Spitzen zu sehr beschnitten werden. Liegt vermutlich eher an der Struktur als am Material, keine Ahnung aber gefällt mir auf jeden Fall Da sie sich aber für Pu den beiden Yixing geschlagen geben musste, setzte sich sie vor allem für Yancha ein, da mir hier das Ergebnis allgemein zur Teesorte gesehen am besten gefällt Taisuke selbst nutzt die Kännchen auch für alles mögliche, selbst für Wein...
  8. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Die schon deutlich gereiften Maisfelder, an denen ich gestern vorbei gekommen bin haben mich an einen ganz bestimmten Tee erinnert, daher ist dieser heute in meinem Kännchen gelandet: 2014er Baijiguan von @chenshi-chinatee: Erinnert tatsächlich an Mais, aber sehr süß und überraschend fruchtig mit einer fast schon zitrus-artigen Frische. Ein eher ungewöhnlicher Yancha, gefällt mir aber evtl. gerade deshalb auch sehr gut
  9. Ja, und dafür ist ja entscheidend, aus was für Ton das Kännchen gemacht ist. Im rechten Kännchen gehen Oolongs tatsächlich auch ganz gut, ist aber dafür etwas zu klein. Im linken nicht, dazu wird einfach zu viel abgesoftet. Kurz: Ja, ich würde die Aussage "bei Novak ist alles möglich" unterstützen, wobei das halt immer sehr auf den jeweiligen Geschmack ankommt. Unglasiert nimmt immer Einfluss – das ist weder gut noch schlecht und prinzipiell für alle Tees OK, es kommt ganz auf die eigenen Vorlieben an. Nein, es gab auch schon Kyusus mit dem Volumen! Es gibt natürlich extra Kettles, aber die sind dann noch größer – glaub 1,2 -1,5 L
  10. Ah, sehr schönes und interessantes Thema! Zunächst einmal muss man sehen, dass Herr Novak unterschiedliche Tonarten verwendet (manchmal sogar Porzellan, auch wenn ich da nur eine Teeschale habe) und man in Folge dessen wie bei vielem nicht eine generelle Aussage treffen kann! Hier mal ein Vergleich meiner beiden unglasierten Kännchen: Ich habe das Bild etwas aufgehellt, damit man mehr im Inneren sieht, aber ich denke man erkennt sehr gut den Unterschied. Das Linke Kännchen nimmt sehr stark Einfluss auf den Tee, das recht etwas weniger (im Vergleich zu einer durchschnittlichen Yixing aber natürlich trotzdem noch ziemlich stark). Sowohl bei meinen als auch bei anderen, die ich bislang testen konnte geht es aber immer in die selbe Richtung: Der Tee wird milder, runder und die Spitzen der Primäraromen werden beschnitten. Allerdings ist das Ergebnis je nach Tee nicht immer Vorauszusehen – während manche dadurch eher langweiliger werden, kommen bei anderen dadurch bestimmte Geschmacksnoten erst richtig zur Geltung, was dem Tee gut tut. Auch variiert er sehr stark in dem Volumen der Kannen (hab schon alles zwischen 80 und 800 ml gesehen), was für mich ebenfalls stark den Einsatz der Kanne mitbestimmt (Western-Style mache ich nicht und daher wäre GongFu-like Sheng in einer 800ml-Kanne ja fast schon Selbstmord, wenn man alleine trinkt). Hinzu kommt, dass ich Pu und vor allem Sheng viel lieber trinke als jede andere Teesorte, daher ist für mich der Einsatz ebenfalls ganz klar für Shengs! Aber man kann durchaus auch andere Tees mit unglasierten Kannen nutzen – man muss einfach ein bisschen auf den Ton achten und ausprobieren. Z.B. nutze ich für chinesische Grüntees sehr gerne eine unglasierte Tamba-Kyusu, was für meinen Geschmack sehr gute Ergebnisse liefert (die Grünen werden dadurch etwas Sheng-artiger ), deren Ton fast in die Richtung der rechten Kanne hinsichtlich Porosität geht. Insgesamt bereitet mir aber das Experimentieren mit Tees in unterschiedlichen (hauptsächlich) unglasierten Kannen sehr viel Freude und so kann man je nach Lust und Laune entweder ein Schlag ins Gesicht (positiv gemeint!) oder etwas unkompliziertes, weiches Rundes bekommen.
  11. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Am späten Nachmittag/Abend gab es den 2003 Yiwu Mahei aus dem offenporigen Novak-Kännchen: Die ursprünglich für einen Yiwu diesen Alters ungewöhnlichen adstringten und leicht rauchigen Noten verschwinden so zwar und der Tee wird dadurch angenehm rund und weich jedoch leider auch etwas langweilig.
  12. Ne kölsche Jung stellt sich vor.....

    Willkommen und schön beschriebener Werdegang
  13. Ärgernis des Tages

    Hast du inzwischen eine Möglichkeit gefunden, das Leck zu flicken?
  14. Ärgernis des Tages

    Haha, prima! Zum Glück sind Tetsubins aus ordentlichem Gusseisen etwas stabiler
  15. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute gibt es mal wieder einen meiner liebsten Shengs: Den 2012er Baotang von EoT: Weich, würzig und etwas adstringent, mit leicht bitteren Süße und super starkem, entspannenden Qi! Zwar nicht ganz so ein Feuerwerk wie beim W2T Last Thoughts sondern eher etwas subtiler aber nicht minder intensiv – Cwyn würde den vermutlich als Stoner Sheng einordnen PS: lagert seit 2 Jahren im Ton-Topf von Mirka Randová, mit Boveda Pack bei einer Luftfeuchtigkeit von ca. 50-55% und entwickelt sich wunderbar. @Jinx: Schöne Keramiken! Mukuhara Kashun und Yamane Seigan?