doumer

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  1. Tea Encounter, UK

    Kurze Info zum Versand: die erste Bestellung wurde nach 2 Tagen versendet und war gerade mal 5 Tage unterwegs, lief alles problemlos und da die UK aktuell noch in der EU ist, gab es auch keine Zusatzkosten durch Verzollung.
  2. Yunnan Sourcing

    Paypal ist nicht das Problem (das ist ein sehr praktischer Service), sondern die Menschen
  3. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @miig richtig, das hab ich vergessen zu erwähnen: der Yesheng-Anteil überwiegt deutlich! Freut mich, dass er dir mehr zusagt als mir – ich kann mich mit solchen Mischungen nicht wirklich anfreunden, hat immer was von Resteessen. Um ehrlich zu sein mach ich das durchaus selbst: Ich hab eine kleine Teedose, in der ich wenn ich ein bisschen zu viel von einem Bing abmache (weil ich immer versuche möglichst wenig Bruch zu verursachen) mal ein Gramm hiervon und ein Gramm (oder weniger) davon sammel, ganz unterschiedliche Shengs (eine Sheng-Shu-Mischung wie bei YS kommt mach ich definitiv nicht!) was Jahrgang und Art betrifft (normal vs Yesheng, trocken vs feucht, highend vs lowend etc.) – das Ergebnis ist mal spannender, mal weniger spannend, mal harmonischer mal weniger passend, für einen Feierabend-Tee OK, aber niemals etwas, was ich mir kaufen würde (aber besser als die "verlorenen Gramm" zu entsorgen). @topic: Am Nachmittag/Abend ist dann ein etwas erfreulicherer Tee im Kännchen: der 2018er Wutaipo von HQF. Zu Beginn intensiv nussig mit angenehmer Bitterkeit und schöner Textur, jedoch geht die nussige Note relativ schnell stark zurück und die Bitterkeit tritt in den Vordergrund wobei der Körper jedoch eher etwas leicht ist. Am Anfang gefällt mir der Tee sehr gut, da er jedoch relativ schnell etwas langweilig wird gibt es einen Stern Abzug.
  4. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute Vormittag ist der 2018er "Piercing the Illusion" von EoT, vielen Dank @miig für das Sample! Der Tee vereint leider die negativen Eigenschaften von Yesheng und "normalem" Sheng: so gut wie kein Körper (trotz kräftiger Dosierung) und wenn man ihn hart pusht (sprich: schon früh längere Ziehzeiten, weil viel mehr Tee bekomm ich nicht ins Kännchen) kommt die Adstringenz recht dominant durch. Ansonsten hat der Tee hauptsächlich eine sehr leichte fruchtige Note, die ihn immerhin zu einem guten Durstlöscher macht, aber da der Tee weder die geschmackliche Intensität eines reinen Yesheng (oder die reine Eleganz der nicht-bittern Yeshengs wie dem 2017er Wuliang Wild) hat noch den Körper eines reinen traditionellen Shengs, finde ich ihn ziemlich langweilig. Um ehrlich zu sein: Für mich ist das der mieseste EoT Sheng den ich bisher hatte, weil er einfach nichts hat, was mir im Gedächtnis bleibt (das selbe Problem wie bei vielen YS Shengs) – selbst der DEUTLICH günstigere Wuliang B von 2016 gefällt mir da viel besser (und hat gottseidank kein so schrecklichen Wrapper). Die 2018er Preorder-Shengs haben den EoT-Charakter, den ich die letzten Jahre so geschätzt habe, aber wenn das die Zukunft ist...bin ich sehr froh, dass es noch andere gute Produzenten gibt Wie ist eure Erfahrung mit dem Tee?
  5. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Dank der noch recht angenehmen Temperaturen heute früh hatte ich nach den ganzen jungen Shengs in letzter Zeit mal wieder Lust auf etwas leicht gealtertes: Den 2011er Guafenghzhai Autumn von Tea Urchin. Sehr schönes kräftiges Blatt, intensiver Duft was sich auch in den Geschmacksnoten widerspiegelt: extrem schwer floral, sirupartig-süß, dezent holzig, etwas bitter, leicht saurer Stall-Charakter (was aber positiv gemeint ist, sehr schönes Beispiel für einen Semiaged Sheng) und überraschenderweise deutet kaum etwas auf einen Herbst-Sheng hin, da die Textur eher leicht und klar ist, die Geschmacksnoten alles andere als gedämpft sind und nach 7 Jahren auch eine Frischeunterschied nicht mehr so auffällt. Definitiv einer der spannensten Herbst-Shengs die ich kenne! Den Tee gibt es inzwischen nur noch als 200g Bing, ich hatte glücklicherweise einen der letzten 357g-Bings ergattern können (nachdem Matt dann darüber berichtet hatte, waren alle weg )
  6. Tea Encounter, UK

    @digitalray ach nicht nur bitter ist gut Bitterkeit kommt erst an 3. Stelle bei den Dingen, die mir an Pus gefallen: 1. schwerer, kräftiger Körper 2. ordentlich Kraft und Qi 3. bittere Tees sind lecker – zumindest 1 und 2 können die 2009er ZSL gut bedienen @Tobias82 solltest du unbedingt! Wenn die neuen auch in die Richtung wie die 2009er gehen ist das eine feine Sache – können ja ggf. mal ein paar Samples tauschen
  7. Tea Encounter, UK

    Nach einem Post des Bloggers Matt bin ich auf diesen Shop gestoßen. Was mir dabei sehr gefällt: Das ist eine Kooperation mit Mr. Zheng, dem Gründer von Zheng Si Long, genau der Kerl, der in den Begleitvideos zu dem Buch "Puer Tea: Ancient Caravans and Urban Chic" vorkommt und von dem Peter von pu-erh.sk auch 3 richtig schöne 2009er Shengs im Angebot hatte Hier der Link: https://www.tea-encounter.com/ Ich hab mal einen Rundumschlag gemacht und werde bei Gelegenheit berichten
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    Sehr schöne Dosen, vor allem die mit solch "groben" Glassuren gefallen mir sehr gut!
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    Schöner Shibo und tolle Glasur! ist das eine eigene Mischung?
  10. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute Abend gibt es bei mir den 2017er Nancai Autumn von EoT, vielen Dank @miig für das Sample! Das Sample ist freundlicherweise groß genug, damit es zwei Sessions reicht – denn ich hatte heute mal wieder Lust das Tonkännchen von Emilio zu nutzen (normalerweise schaue ich, dass ich beim ersten Kontakt mit einem Tee das jeweilige "Standard-Kännchen" nutze, sprich bei einem jungen Sheng mein Zini, da das im Schnitt ein ideales Ergebnis produziert und man so etwas ähnliches wie Vergleichbarkeit schafft). Nun aber zum Tee: Für einen Herbst-Sheng sehr frisch, wenig von der üblichen Herbst-Charakteristik. Im direkten Vergleich zur Frühjahrs-Version merkt man den Unterschied am ehesten, insgesamt etwas gedämpfter und dezenter, dennoch ein sehr schöner Herbst-Sheng. Die Frühjahrsversion fand ich preisleistungstechnisch schon sehr gut, die Herbstversion ist da nochmal günstiger und somit echt sehr fair!
  11. @Raku noch ist alles frei wählbar Die finale Entscheidung wie viele Sessions und wer wann findet erst später statt. Mal schauen wie das mit dem "drumrum" organisiert wird – eine Session wird ca. 4h gehen, ob man danach/davor noch etwas einplant oder nicht wird man noch sehen. Paul und ich sind ja aber ohnehin auf jeden Fall die ganze Zeit da, daher werden wir sicherlich eine Beschäftigung finden und du wirst nicht auf dem Trockenen sitzen
  12. Also ich mach mal eine Zusammenfassung zum aktuellen Stand der evtl. möglichen Teilnahmen: Samstag: @Anima_Templi @Raku (evtl. oder So) Sonntag: @Teske @Jeezy @xióngmāo @Raku (evtl. oder Sa) Interessiert, aber noch nicht festgelegt: @Tobias82 @miig @Frau Mahlzahn @Paul und ich sind ja ohnehin da
  13. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute ist ein richtig schöner Tee bei mir im Kännchen: Der 2018er Gushu Rareness IV von prSK. Die diesjährige Version wurde aus Mao Er Duo (Katzenohren) Material hergestellt, was sich auf direkt auf den Charakter des Tees auswirkt: Der Körper ist bei weitem nicht so intensiv und schwer wie bei den 2016ern sondern wirkt sehr frisch und leicht, hat jedoch trotzdem eine schöne Textur. Zu Beginn wird man von einer leicht bitteren, nussigen Note begrüßt, die in allen Aufgüssen vorhanden ist, sich jedoch immer wieder wandelt. Über die Aufgüsse hinweg verändert sich der Tee immer wieder: Es kommen und gehen fruchtige Noten, dezent florale Noten, mal mehr mal weniger Süße, insgesamt sehr facettenreich! Das prägnanteste ist aber ein sehr starkes Qi, was eine bereits ab dem ersten Aufguss komplett wach macht ohne sich unangenehm anzufühlen.
  14. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Tobias82 danke für deine Gedanken, ich weiß auch leichtere Tees zu schätzen, wie eben diesen – das "im ersten Moment kaum Geschmack" ist als Verstärkung des zweiten Halbsatzes " tolle frisch-fruchtige, minimal bittere Geschmacksnoten [...] wie man es sonst von einem guten Huigan kennt" gedacht, weil mir das als Charakteristik erscheint, die den Tee von anderen deutlich unterscheidet. Es ist nur einfach so, dass mit Pus mit schwerem Körper und ordentlich Qi am meisten Spaß machen – und ich die Tees deshalb trinke, nicht weil jemand sagt ich soll dieses oder jenes trinken. Ich bin immer offen für alles und freue mich, wenn ich etwas neues kennen lerne, aber letztlich zählt für mich nur eines: Gefällt mir der Tee oder nicht. Da kann auch ein noch so berühmter Teemeister mit semi-religiöser Gefolgschaft sagen "das hier ist korrekter Tee und das was du trinkst nicht", das ist völlig bedeutungslos – Wolfgang Petry mag ein Meister seines Fachs sein, der ohne Zweifel mehr Ahnung von Musik hat als ich, aber dennoch muss mir seine Musik nicht gefallen (und tut sie auch nicht). Natürlich hast du Recht und der eigene Geschmack kann sich verändern – und tut es definitiv auch, ich habe zu Beginn meiner Teereise deutlich mehr grünen Tee und Oolong getrunken als heute – aber solange mir gefällt was ich trinke ist doch alles gut Den einen oder anderen Tee kann man natürlich trotzdem sehr gerne zusammen trinken!