doumer

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  1. @enjoi oh, wo hast du das denn gefunden? Mein bestes Kännchen ist von Chen Ju Fang
  2. Beratung für die erste Tonkanne

    @Shibo das klingt doch nach einem sehr guten Plan
  3. Beratung für die erste Tonkanne

    @Shibo da hast du vollkommen Recht - Yixing ist ein gelinde gesagt undurchsichtiges Thema Wie gesagt, ich schätze alle Kännchen sehr, aber wenn ich nur ein einziges mit auf eine einsame Insel nehmen dürfte, wäre es ein Yixing (aber kein Duanni), weil das Ergebnis immer gut ist (und für meinen Geschmack besser als bei einem Jianshui) - bei Kännchen, die stärker beeinflussen kann es schon auch mal vorkommen, dass das Ergebnis nicht optimal zum Tee passt, daher sollte man in dem Fall mehr als nur eines haben
  4. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Was wäre ein regnerischer Sonntag ohne Sheng - daher gabs am Nachmittag/Abend noch den 2007er Qi Sheng Gu von EoT. Der Tee hat in den letzten 2 Jahren einiges an Leder und derbem Stall zugelegt, was in den weiteren Aufgüssen durch leicht süßliche Tabak-Noten (ohne Rauch) und etwas mentholige Holznoten ergänzt wird. Im Shibo von Ferdinand wirkt der Tee runder als in einem Yixing, dennoch kommt bei dieser Dosierung eine würzige Bitterkeit noch immer gut durch. Die 2012er Version des Qi Sheng Gu gefällt mir dennoch deutlich besser als diese Version - wie alle nachträglich gepressten Tees hat auch dieser eine gewisse Trockenheit, die mir nicht gefällt - wenn zum Glück auch nur recht dezent (desto größer der Zeitraum zwischen Erntedatum und Pressung, desto stärker scheint dies aufzutreten).
  5. Beratung für die erste Tonkanne

    @Shibo das wird sich auf jeden Fall lohnen Zu deiner Frage: eine Kanne wie Nr. 2 von Duchek habe ich zwar nicht selbst, durfte aber schon ein paar mal Tee daraus trinken - ich würde aus den Eindrücken ableiten, dass sie moderat die Spitzen abmildert, für Sheng und Heicha sicherlich OK, bei Oolong kenne ich mich zu wenig aus, um das beurteilen zu können (evtl. weiß @Frau Mahlzahn Rat?). Eine Kanne wie Nr. 3 von Duchek habe ich selbst und nutze Sie auch gerne, wie @Anima_Templi bereits erwähnt hat ist es ein sehr feiner Ton der dicht gebrannt ist (feiner und dichter als Kanne Nr. 2) ABER eben stark reduzierend gebrannt, was mitunter unvorhersehbare Veränderungen beim Tee bewirken kann (aber nicht muss). Auf jeden Fall sind beide nicht sonderlich neutral, auch wenn es da natürlich noch ganz andere Kännchen gibt (z.B. extrem offen-porige von Novak etc.) was ich persönlich sehr sehr gerne zum experimentieren nutze aber wenn du nur ein Kännchen kaufen möchtest evtl. nicht optimal ist. Von Jianshui bin ich nicht so der Fan von, daher würde ich in dem Fall eigentlich zu einem guten Yixing raten - allerdings kostet ein wirklich gutes um die 300€, was außerhalb des von dir angegebenen Budgets liegt. Es gibt aber auch welche für die Hälfte, die ganz ordentlich sind und sich für den Einstieg eignen, z.B. diese hier - wobei wenn du eher Richtung Oolong tendierst sich evtl. ein Zhuni wie dieses eher anbieten würde als ein Zini (Zhuni für hohe Noten, Zini für Körper), allerdings kosten die nochmal etwas mehr...
  6. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Da ich immer noch etwas angeschlagen bin, ist heute eine gute Gelegenheit für ein Shu-Sample, das ich kürzlich bei meiner ersten Bestellung eines YS-Eigenmarken-Bings (kein Scheiß! Auslöser war ein Blogpost von Matt, der mich neugierig gemacht hat, dazu zu gegebener Zeit mehr) bekommen habe: Der 2019er Last Laugh. Um ehrlich zu sein hat mich der Tee positiv überrascht: ein ganz junger, preiswerter Shu und noch dazu ein Blend aus unterschiedlichen Qualitätsstufen, Regionen und Jahrgängen - ich war auf das Schlimmste gefasst. Der Shu-Muff (wo dui wei) hält sich in Grenzen, was vermutlich hier eine positive Auswirkung des Blends ist und die ersten 3 oder 4 Aufgüsse sind richtig schön dick, schwer und Cremig und haben eine angenehme (Zart-)Bitter-Schokoladen-Note - allerdings komplett ohne weitere Facetten. Wichtig dabei ist, dass das unglasierte Bizen-Schälchen hier einen großen Beitrag leistet - gegenüber einem glasierten Porzellan-Schälchen wirkt der Tee hier deutlich schwerer und weicher und unangenehme Noten werden größtenteils abgemildert. Allerdings lässt die schwere Cremigkeit relativ früh nach und dann hat der Tee leider nichts mehr zu bieten. Dennoch kein Tee, den ich mir zulegen würde...
  7. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Bevor der letzte Rest weggetrunken ist, ist mir zum Glück noch eingefallen, dass ich den Tee bislang noch gar nicht besprochen habe, obwohl ich ihn schon seit einigen Jahren kenne: Der 3-Leaf Liu Bao von EoT: Ein sehr ordentlicher, etwas grober Liu Bao mit schöner Walnuss-Note und lang anhaltender Holzigkeit. Kräftig dosiert ist der Tee sogar für einen Liu Bao richtig dick und schwer mit einer angenehmen Bitterkeit. Laut David ist nicht viel über den Tee bekannt: ca. 5-10 Jahre, unbekannter Produzent aber auf traditionelle Weise wie vor den 60ern hergestellt. Daher wird er unter dem eigenen Label vermarktet - schade, dass so ein Heicha in Europa nicht zu bekommen ist.
  8. @GoldenTurtle doch, hab eine (siehe hier) aber ich muss gestehen, ich nutze sie weniger als die Yixings oder europäischen Kännchen - mir gefallen die Ergebnisse meist nicht so gut wie aus einem Yixing und sind weniger spannend als bei europäischer Keramik, daher sitzt das Kännchen irgendwie etwas zwischen den Stühlen Wenn die neuen Tees besprochen sind, kommen wieder verstärkt bereits bekannte in anderen Kännchen dran - werde dann auch das Jianshui mal wieder für einen Eintrag nutzen (kommt meist unter der Woche zum Einsatz, wovon ich aber keine Einträge mache).
  9. Hallo TeeTalk-Community

    Auch von mir noch ein spätes Willkommen und das freut mich sehr zu hören
  10. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Na, ein so günstiger Tee ist sicherlich unter der Würde solch erlesener Teerunden, da er nicht aus geheimen oder gehypten Gärten stammt Zynismus bei Seite: keine Ahnung, Oli und Geli hatten den wen ich mich recht erinnere auch schon 2017 auf der Teezui dabei (?) und im Shop ist er auf jeden Fall schon eine Weile - hatte ihn mir ein paar mal angeschaut, bevor ich dann zugeschlagen habe, was aber auch schon ein bisschen her ist...
  11. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Nach den ganzen jungen Sheng-Samples hatte ich heute mal wieder Lust auf etwas, das zumindest schon ein paar Jahre reifen durfte: Der 2012er Manzhuan Huangshan von Yu. Der Tee startet mit sehr schön weichen Aufgüssen, die vor allem durch warme Holznoten, Honigsüße und leichte Mentholnoten bestechen, allerdings trotz einer seidigen schweren Textur recht dezent bleiben. Die nächsten Aufgüsse werden dann durch sehr dezente bitter-adstringente Noten ergänzt, was dem ganzen aber einen interessanten Eukalyptus-Touch geben. Anschließend geht die Schwere deutlich zurück und die Geschmacksnoten werden zunehmend von einer leicht sauren Fermentationsnote dominiert, die häufig in Shengs dieser Altersklasse zu finden sind (und meist auch genau so wieder vergehen, wie sie aufgetreten sind, daher nicht schlimm) - was zwar nicht unangenehm ist, aber auch nicht sonderlich positiv. Insgesamt ein durchaus schöner, wandelbarer Tee, dem es zwar für meinen Geschmack etwas an Intensität fehlt und es daher nicht mit dem 2013er Man Zhuan von prSK aufnehmen kann, aber der auf jeden Fall aus ordentlichem Material besteht und sich eine weitere Beobachtung sicherlich sehr lohnt und zu einem fairen Preis zu haben ist (momentan sogar mit 10% Rabatt wie ich gerade festgestellt habe).
  12. Ja, abgesehen davon so viele Seiten zu aktualisieren wäre auch das Erfassen der Daten ein ziemlicher Aufwand - und durch die Überführung in CAD müsste dann ein Bild eingebunden werden, da weint mein (IT-)Nerd-Herz (momentan wird die Grafik dynamisch via JavaScript generiert )... daher lass ich das lieber, bevor es noch in Arbeit ausartet
  13. @GoldenTurtle habe ich mir tatsächlich schon überlegt - oder als 2. Diagramm, um das eine nicht zu überfrachten (man könnte noch so viel reinpacken, aber dann wird es mühsam zu lesen) ... aber bei 500 Seiten ist das ein nicht unerheblicher Zeitaufwand, wofür bislang schlicht nicht die Zeit vorhanden war
  14. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Anima_Templi oh schade, das klingt wirklich nach einer komischen Übergangsphase - meiner Notiz von vor etwas über 2 Jahren nach fand ich den damals nicht schlecht Muss ich bei Gelegenheit auch mal wieder probieren und schauen, wie komisch der gerade so ist...
  15. 1997 Black River Mountain, Vietnam Border

    Danke, ich hab den Post bei mir mal entsprechend angepasst