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  1. 2020 Shudaizi Spring Laobanzhang Gushu, vielen Dank @chenshi-chinatee für das Sample Für mich der erste Tee von Shudaizi oder auch "Dr. Puertea" - wörtlich übersetzte eigentlich Bücherwurm, da Shudaizi bis 2005 eigentlich ein Bücherladen war und sich erst seit dem Pu-Crash 2006 auf preisbewusste Tees umgestellt hat. So auch hier: obwohl es sich um Lao Ban Zhang Material von laut Hersteller min. 100 Jahre alten Bäumen handelt (auch wenn das nach meinem Verständnis streng genommen Dashu und nicht Gushu ist) bleibt der Tee (verhältnismäßig) erschwinglich, da es sich "nur" um Material 2.er oder 3.er Wahl handelt (erstklassiges Gushu Material aus LBZ müsste mindestens das 6-fache kosten). Die Blattqualität hat natürlich Auswirkung auf das Ergebnis: Während der Tee definitiv schön kräftig ist und auch ein ordentliches Qi zu bieten hat - aufweckend, macht sich vor allem zwischen den Augen bemerkbar, eher Naka- als Yiwu-Charakter - resultiert das kleinteilige Blattgut in einer relativ starken Adstringenz (zumindest bei meiner Dosierung), was für Punktabzug sorgt, da ich kein Fan von Adstringenz bin. Unter der Adstringenz versteckt sich aber eine schöne, dichte Süße, die genügend Tiefe und Facetten bietet, um spannend zu sein - wenn einem die Adstringenz nichts/wenig ausmacht oder man seine Tees etwas zahmer dosiert (bei hoher Dosierung und kurzen, heißen Aufgüssen können sich Schwächen nicht verstecken) ist das sicherlich ein sehr guter Tee zu einem fairen Preis für einen LBZ, mein Beuteschema trifft er leider nicht ganz.
  2. Na einen besseren als eine neue Kanne gibt es ja wohl nicht :D @taoteaking danke für den Bericht, hab noch ein paar Samples und bin schon auf die weiteren Tees gespannt - über weitere Berichte deinerseits würde ich mich auch freuen :)
  3. Ja, Pro Mode ist vorhanden aber von dem bin ich nicht überzeugt: abgesehen davon, dass das sehr fummelig ist alles manuell einzustellen ist das Ergebnis am Ende meist doch nicht optimal und vor allem lässt die App im Pro Modus nicht die vollen 108MP nutzen - evtl. bin ich einfach etwas verwöhnt, weil ich die letzten 10 Jahre meine Geräte immer gerooted habe und dieses mal zum ersten mal nicht mehr (längere Geschichte, die nicht hier her gehört), folglich weniger Freiheit bei der Software-Manipulation. Daher: was solls, ich kann auch mit etwas "dramatischeren" Bildern leben, solange die Unterbrechung der Session möglichst gering bleibt
  4. @Paul ach der geht doch noch, da gibt es ganz andere Kaliber : Aber ja, waren schon ziemlich grün - allerdings muss man fairerweise schon sagen, dass die Kamera von meinem neuen Smartphone schon deutlich "dramatischer" (knalligere Farben, starke Tiefenunschärfe etc.) ist als von dem 2016er Vorgängermodell. Aber der Detailgrad ist schon DEUTLICH höher!
  5. Schon klar - aber die Chance, dass der Ton etwas taugt dürfte doch höher sein als bei einer 100$ Kanne von unbekannter Herkunft Letztlich ist es ja wie du sagst: die Nuancen erkauft man sich dann mit exponentiell mehr Geld - zumal die teuren Stücke meist unbenutzbar groß sind und mir insbesondere auch die Größe wichtig ist/war.
  6. @nemo Richtig - liegt zum einen daran, dass ich nicht soo viele Pus von TU habe (7 Stück) und zum anderen greif ich dann doch öfters zu andren Tees, weiß auch nicht. Mir gefallen die aber prinzipiell auch gut - sind aber wohl doch nicht unbedingt welche, die durch einen einzigartigen Charakter im Gedächtnis bleiben... Zu deiner Frage: Das kann ich leider nicht sagen - ich weiß nur dass die Tees an sich schon längst fertig produziert sind, auf Grund der COVID-Situation es aber wohl Probleme mit Import/Export gibt. Möglich aber laut Peter zu horrenden Mehrkosten, daher hat er sich entschlossen es vorerst auszusitzen und abzuwarten - das seine Tees ja nicht unbedingt die günstigsten sind ist das evtl. keine schlechte Idee, da die Mehrkosten ja letztlich bei uns als Käufer landen würden. Falls sie denn dann irgendwann auf den Markt kommen hätten Sie immerhin einen "Headstart" durch die verlängerte Lagerung in China - bin gespannt, in wie weit sich das auf die Tees auswirkt. Aber naja, hilft nur abwarten und Tee trinken ;) @topic: 2020 Jingmai Wengji von Moychay Zwei Dinge fallen bei dem Tee sofort auf: zum einen dass das Blatt sehr sehr dunkel ist und dass in den ersten Aufgüssen vor allem eine bittere Kräuternote dominiert, weshalb ich bei einer Blindverkostung definitiv nicht auf einen Jingmai getippt hätte. Die Süße kommt dann zwar nachgelagert schon durch und ab dem 4./5. Aufguss übernimmt sie auch die Führung aber insgesamt doch eher untypisch - am ehesten erinnert mich der Tee an den 2016er Nanzuo von Farmerleaf, der auch untypisch unsüß war/ist. Das an sich ist ja aber nichts schlechtes - im Gegenteil, auf der Geschmacksebene ist der Tee durchaus interessant und hat viel Kraft zu bieten, lediglich eine gewisse Adstringenz trübt das etwas für mich. Was die Gesamtwertung aber negativ beeinflusst ist, dass der Tee nur eine leichte Textur hat und kaum Qi vorzuweisen hat - beides Dinge, die mir bei einem guten Pu doch schon sehr wichtig sind. Bei dem Preis rangiert der Tee aber noch in der Kategorie "Daily Drinker" und diese Rolle erfüllt er durchaus zufriedenstellend.
  7. Zur Einweihung des neuen Kännchens gibt es den 2014er Nahan von Tea Urchin (lustiger Zufall @nemo, dass du heute auch einen Tee von TU im Kännchen hast!) Der Tee gefällt mir inzwischen etwas besser als zu Beginn, da er mit der Zeit an Tiefe und vor allem Derbheit gewonnen hat: Während er zwar schon zu Beginn eine leichte Würze und Bitterkeit hatte, hat es ihm doch an der geschätzten Stall-Note gefehlt, die inzwischen aber zum Glück vorhanden ist - wenn auch nicht so ausgeprägt wie bei anderen Shengs. In dem neuen Zhuni-Kännchen von She Rong Fei ist zwar die Textur etwas weniger ausgeprägt als in einem Zini-Kännchen, dafür kommen die bitteren und fruchtigen Facetten besser zur Geltung. Auf jeden Fall ein ordentlicher Tee, auch wenn ich Bang Dong nach wie vor keinen einheitlichen Grundcharakter zuordnen kann (wie z.B. bei Bulang oder Yiwu klar zu erkennen) - dazu sind die, die ich bislang hatte zu unterschiedlich.
  8. Dank dem Hinweis von @GoldenTurtle vor einiger Zeit auf die Yann Zisha Gallery gibt es bei mir einen kleinen Neuzugang: Ich habe lange nach einem kleinen Zhuni-Kännchen gesucht, da mir das winzige Zini-Kännchen von Chen Ju Fang sehr viel Freude bereitet - eine so kleine Größe macht einfach Sinn, wenn man wirklich hochwertige Shengs hochdosiert genießen möchte, ohne gleich einen großen Brocken vom Bing abmachen zu müssen. In dem kleinen 65ml Kännchen von She Rong Fei (佘荣飞) bin ich schließlich fündig geworden, da es genau meinen Vorlieben für ein gutes Yixing-Kännchen entspricht: guter Ton, ordentliche Verarbeitung und schlichte/klare Form ohne Schnörkel und unnötigen Verzierungen - der Name ist hier Programm ("Jian" (简) bedeutet "einfach" oder "schlicht"). She Rong Fei ist der Ehemann von Meister Shen Mei Hua (沈美华) - sie hat den Titel "Senior Master of Arts and Crafts of China" und ist eine Schülerin von Großmeister Li Chang Hong (der wiederum ein Schüler von Großmeister Gu Jing Zhou ist) und entsprechend gut in der Tee-Welt vernetzt, wodurch es ihm möglich ist hochwertigen Ton zu beschaffen, den sowohl er als auch seine Frau verwendet. Im Gegensatz zu seiner Frau hat er aber selbst keinen offiziellen Titel wodurch seine Kannen zum Glück erschwinglich bleiben! Auch wenn das Teeschälchen von Hong Seongil sehr gut dazu passt und wie sein Gaiwan gut mit Zhuni harmoniert, werd ich sicherlich diverse Schälchen in Verbindung mit dem Kännchen nutzen - die Auswahl ist ja vorhanden. Was auf jeden Fall hervorragend zu dem Kännchen passt ist das winzige Bizen Yuzamashi von Nobuhara Katushi! Was ich auch immer wieder sehr spannend finde, ist dass bei keinem Kännchen der Ton identisch ist, wie bei dem anderen - mal sind etwas gröbere Partikel drin, mal kleine dunkle und der Farbton ist auch immer ein etwas anderer (siehe letztes Bild) - Ton ist einfach nicht gleich Ton.
  9. Das würd ich so nicht unterschreiben wollen - 3 Monate kein Pu, oha 😱 PS: willkommen zurück - hab deine (erneute) Vorstellung erst nach diesem Post gesehen, aber bei dem Setup war schon alles klar 😁
  10. 2020er Gua Feng Zhai von Tea Encounter Hierbei handelt es sich im Grunde um den selben Tee wie der 2019er Gua Feng Zhai von Tea Encounter, da das selbe Maocha wie letztes Jahr verwendet wurde - der einzige Unterschied ist, dass das Maocha 1 Jahr lang in Kunming gelagert wurde, bevor der Tee zu Bings gepresst wurde - technisch gesehen ist das also eigentlich ein 2019er Tee und kein 2020er Tee aber naja, bei diesen nachträglichen Pressungen gibt es keine einheitliche Konvention, wie der Tee letztlich benannt wird (insbesondere wenn das Maocha deutlich älter ist, als das Jahr der Pressung wird meist lieber der Jahrgang des Maochas verwendet - wichtig ist meiner Meinung nach der Hinweis für den Käufer, da sich Tee ganz anders entwickelt ob gepresst oder lose). Zum Tee: Logischerweise der 2019er Version sehr ähnlich, man merkt aber die zusätzliche Lagerzeit in China: Der Tee ist etwas voller und die fruchtigen Noten gehen eher in Richtung Maracuja anstatt etwas grünes. Da mir der Tee letztes Jahr bereits gut gefallen hat und meiner Meinung nach ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis hat, habe ich dieses Jahr nicht lange gezögert - zumal Xiaobings etwas freundlicher für den Geldbeutel sind (so gern ich auch Fullsize Bings oder größer mag: es ist halt dann doch gleich immer ein ziemlicher Batzen Geld auf einmal, insbesondere im gehobeneren Preissegment).
  11. Late Night Sheng: 2018 Mannuo von prSK Wow, nach dem ersten Aufguss musste ich erst nochmals nachsehen, ob ich auch wirklich den Mannuo erwischt habe oder nicht - es ist zugegebenermaßen schon eine ganze Weile her, dass ich den zuletzt im Kännchen hatte aber was Ferdinand's Shibo hier zaubert hat absolut nichts mit meiner letzten Notiz zu tun (außer dass es ein toller Tee ist): Bereits das Aroma des nassen Blattes ist sehr schwer und richtig dunkel - und hat eine besondere Note, die mich an fruchtige Lakritze denken lässt. Die schwere Textur des ersten Eintrags aus dem Lao-Zini Kännchen ist wieder da und zwar volle Breitseite gepaart mit einer (zumindest in den ersten Aufgüssen oder bei längeren Ziehzeiten) intensiven, moosigen Bitterkeit. Der Tee hat auf jeden Fall DEUTLICH an Tiefe gewonnen - sehr schön!
  12. Meinst du dieses Modell? Das ist ja leider nur die Spar-Version was den Filter betrifft - für den großen Filter hab ich bislang leider noch kein Glas-Gefäß gefunden. An sich zwar auch nicht schlimm, weil das Wasser ja nur ein paar Minuten darin verbringt und dann in Ton umgefüllt wird, aber wann immer man Plastik vermeiden kann ist das natürlich gut!
  13. Zum Glück nicht Seine Website hat @teewelt bereits verlinkt, ist aber kein echter Shop - da gibt es aber 3 gute Anlaufstellen für: pu-erh.sk: https://www.pu-erh.sk/product-category/artists/jiri-duchek/ Klasek Tea: https://www.darjeeling.cz/en/search?q=duchek Tee Kontor Kiel: https://www.tee-kontor-kiel.de/search?sSearch=duchek (sortiert nach aktuell verfügbaren Stücken)
  14. 2019er Hekai Da Shu von Moychay Ein loser Sheng, der auf den ersten Blick eher grob verarbeitet wirkt, was prinzipiell aber nicht schlecht sein muss - gerade bei einem Hekai kann das gut zum Charakter passen. Wie auch der 2018er Nannuo Dashu verbreitet der Tee beim ersten Kontakt mit heißem Wasser ein intensives Aroma, was hier aber stärker in eine fruchtige Richtung geht. Diese Fruchtigkeit setzt sich auch beim Geschmack fort: die Hekai-typische Bitterkeit ist zwar durchaus vorhanden und gibt dem Tee auch einen frischen Kick, es dominiert aber klar eine sehr fruchtige Süße was mir gut gefällt - lediglich das zitronige, was ich sonst bei einem Hekai sehr schätze kommt dadurch etwas kurz. Wie die meisten Hekais liegt auch hier nicht die Stärke des Tees in der Textur, da er nur einen sehr leichten Körper hat aber die schöne Fruchtigkeit weiß dennoch zu gefallen!
  15. Auf Grund der vielen "neuen" Tees, die ich zwecks Vergleichbarkeit alle in Yixings brühe, kommt die sonstige Keramik aktuell etwas zu kurz in meinen Berichten, da ich die daher aktuell vor allem unter der Woche verwende. Um dem entgegenzuwirken hier mal wieder ein Schnappschuss von dem tollen Echizen-Shibo - es bereitet einfach Freude, die Blätter so schön ausgebreitet zu sehen - die archaische Haptik des Shibos und der Teeschale ist ebenfalls ein schöner Kontrast zu den doch eher zarten Yixing-Kännchen (ach ja, es handelt sich um ein 2016er Yibang Maocha)