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doumer

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Alle erstellten Inhalte von doumer

  1. 2003 Zhang Xiang Qing Bing aka 2003 HK Henry Conscientious Prescription (via EoT) Dieser Tee wurde von der Henry Trading Company aus Hong Kong in Auftrag gegeben (daher auch der Name im Shop) - laut David besagt das Neifei zwar, dass der Tee von der Menghai Tea Factory stammt, aber es ist wohl unklar, ob die Produktion nicht doch an eine kleine Fabrik ausgelagert wurde. Wichtiger ist aber, dass der Tee zunächst in "natural Hong Kong storage" gelagert wurde (siehe auch Unterscheidung gegenüber tradtional HK storage hier) und nach ein paar Jahren in Malaysia gelagert wurde - das bringt den
  2. @Shibo ich bin was Blumigkeit und Adstringenz anbelangt etwas empfindlich und daher evtl. überkritisch Aber sonst definitiv kein schlechter Tee - und wenn er für dich ruhig und erdend wirkt, sind die 50€ die du bezahlt hast auf jeden Fall gut investiert! Ein schöner ruhiger Tee ist manchmal wahrlich Gold wert
  3. Ja, das trifft es sehr gut Haha klasse Bild, gefällt mir Ja, der Huazhu ist definitiv eine andere Liga als der Mengsong - wenn ich mich recht erinnere lag er aber auch preislich beim 3-fachen. Der Mengsong ist für meinen Geschmack ein sehr schöner Daily Drinker mit etwas alter, der anderen aus der Preisklasse (0,1€/g) bei weitem überlegen ist. Dass der Long Lan Xu dein Favorit ist kann ich gut nachvollzeihen - ist nach wie vor einer meiner liebsten Tees von EoT, auch im Vergleich zu viel teureren Tees von ihnen. @topic: 2019 Jingmai Ai Ban von Farmerleaf
  4. @Getsome oh ja, das ist ein schöner Tee! Tolle Kraft (subtil, entspannend aber doch kraftvoll) und Komplexität aber zudem trotzdem wunderbar rund und weich - und mit der besten Lagerung, die mir bislang untergekommen ist, hier schmeckt man wirklich das Alter und nicht die Lagerung! Aber wie du sagst: preislich schon happig - ohne den großen Sale letztes Jahr von Peter wäre der auch deutlich über meinem Preislimit... @Anima_Templi schönes Kännchen! Die hatten mich kurzzeitig auch in Versuchung geführt aber hab mich dann doch dagegen entschieden :)
  5. @enjoi @Anima_Templi Ich vermute dass es dann einfach am Sample lag - wie gesagt Bing-Mitte ist immer so eine Sache... Aber freut mich zu hören, ohne diese ist es sicher ein toller Tee!
  6. @miig es geht mir gar nicht so sehr darum, dass sie etwas leicht im Geschmack sind - gerade der 2017er Secret Forest von EoT ist ein gutes Beispiel dafür: zwar sehr dezent im Geschmack ist aber trotzdem die typische Sheng-Energie vorhanden. Diese fehlt bei den Zi Ya Tees - da könnte man auch genau so gut einen Nicht-Pu trinken... Übrigens sehr schicke Kyusu und schöner Tee für deren Einweihung 😊 Wohl wahr 🙈 @topic: heute der letzte Tee in meinem Urlaub (😭 - aber irgendwoher muss ja das Geld für Tee und Keramik kommen) und gleichzeitig der letzte Tee des Wochenendes: 20
  7. @Willemzwo tja, mit dieser speziellen Züchtung (Zi Ya) kann ich meist auch nicht viel anfangen, ist irgendwie kein "echter" Pu mehr. Bislang hatte ich einen, der OK war (nette Beeren-Note, aber auch eindimensional und null Energie), aber mehr auch nicht... @topic: Nach dem Changtai von gestern ist heute ein Tee in der Tasse, der zeigt wie es richtig geht - der 2005er Bulang Shan Traditional Old Tree von He Qing Xiang (via TTpl) Während ich den Changtai von gestern bereits als "Old School" bezeichnet hatte, legt dieser Tee nochmals eine Schippe drauf: Man wird von einem intensi
  8. 2006 Changtai Taipei Tea Expo via TTpl Der Tee ist ein Blend aus Nannuo, Mengsong und Ge-Langhe wobei zusätzlich etwas Plantagen-Material aus Nannuo verwendet wurde - gelagert wurde er von 2006 bis 2019 in Malaysia, weshalb er einen ordentlichen Reifungsgrad für sein Alter hat. Die Lagerung macht sich auch direkt im Aufguss bemerkbar - wie schon bei dem 2008er Banpen hat Malaysia-Storage doch einen ganz eigenen Touch. Die Beschreibung verspricht auch nicht zu viel: der Tee wartet mit schönen Alterungsnoten auf, süßes warmes Holz, etwas nussiger Honig und eine ganz leichte Bitterkeit - das
  9. Die 2020er sind auf jeden Fall klasse! Tastet euch vielleicht erstmal mit etwas mittel-altem wie diesem Manzhuan ran und versucht dann, wenn der gefällt, etwas ältere - die Hong Kong Storage Shengs sind zugegebenermaßen schon etwas für Liebhaber
  10. @Risheehat wie @cordyceps schon sagte sind wir noch nicht durch, aber die, die ich bislang aus dem Set hatte waren (bis auf eine Ausnahme) sehr gut, insbesondere die älteren Shengs. Hier gesammelt meine Notizen zu dem Händler (allerdings auch Tees, die nicht im Set enthalten sind): https://puerh.blog/tag:TheTea.pl
  11. Schöner Partner für ein tolles Kännchen, das ich schon kennen lernen durfte
  12. Ah, das hast du falsch verstanden - ich trinke den nicht weil medizinisch wirksam sondern weil es da egal ist, ob ich was schmecke oder rieche 🤷‍♀️ Danke, aber keine Umstände - ein Buchstabe hin oder her ist ja letztlich egal. Muss nur wissen, welche Abkürzung hier dann verwendet werden soll 😉 @topic: Wenn wir bei der Abkürzung von Tea Encounter sind - heute Vormittag war der 2019er Laos Gushu bei mir im Kännchen. Da inzwischen leider nicht mehr verfügbar kann ich nicht mehr nachvollziehen, ob Tiago detailiertere Angaben zur Herkunft gemacht hat - nur so viel ist klar:
  13. Oha nice 😲 Ist geändert - danke für den Hinweis. Verwende in meinem Blog seit jeher TE für Tea Encounter, daher muss ich da künftig dran denken...
  14. @GoldenTurtle ah von dem Old Reliable habe ich auch einen Bing (wenn auch älterer Jahrgang) - den kram ich immer raus, wenn ich mich kränklich fühle und/oder mir arg kalt ist. @topic: 2019 Yao Zhu Di von EoT Yao Zhu Di ist ein Garten in Yiwu, genauer gesagt dem Staatswald (Guoyoulin (国有林)) - laut David ist der Inhaber des Gartens besonders geduldig und vorsichtig beim Kill-Green-Prozess und beim Rollen von Hand. Beim ersten Aufguss weckt der Geschmack auch gleich Erinnerungen an den tollen 2017er Yiwu Guoyoulin, wenn auch stärker ausgeprägt als der damals ganz jung war - eh
  15. Dafür um so schöner - ich liebe meinen, auch wenn ich ihn primär für Sheng "missbrauche" 🥰 @topic: 2019er Nannuo Gushu von TTpl Vorab: Das Sample stammt leider ziemlich aus der Mitte des Bings und ist daher fest gepresst und recht kleinteilig - daher evtl. nicht wirklich aussagekräftig für den Tee. Bei dem Tee fällt auf, dass er im Vergleich zum 2019er Huazhu deutlich grüner wirkt, ohne den "Alterungs-Schleier" der neben dem Huazhu auch bei einem Teil der 2020er Shengs von Milena und Wojciech (der aber eigentlich recht angenehm ist und mich wie gesagt an den Long Process Yiw
  16. @cordyceps Wow, was für ein Rundumschlag Danke für die vielen Eindrücke
  17. 2013 KuZhu Shan Gushu via TTpl Ein für mich neuer Berg in Jinggu, der seinem Namen "Ku Zhu (苦竹)" = "bitterer Bambus" (wenn ich das auf dem abgebildeten Wrapper im Shop richtig gelesen habe) zumindest was den ersten Part betrifft alle Ehre macht: Es ist ein wirklich bitteres Kraut! Mir ist zwar prinzipiell eine Bulang-Bitterkeit (insbesondere Lao Man E!) lieber als eine Jinggu-Bitterkeit, da diese schärfer und punktueller ist, als die breite und samtige Bulang-Bitterkeit aber hier passt sie gut zum Charakter des Tees. Denn nicht nur die Bitterkeit ist sehr punktuell sondern auch das Qi: Wü
  18. 1990er Gaoshan Qing Bing via TTpl Über den Tee liegen leider so gut wie keine Infos vor, außer dass es sich um ein Custom Order Bing für Hong Kong von einer unbekannten Fabrik in den 90ern handelt. Das Blatt (laut Wrapper aus Menghai) sieht sehr gut aus für einen Factory Sheng sehr gut aus, definitiv nicht das übliche Massenmarkt-Qualitätslevel. Der Name leitet sich einfach von dem ab, was der Wrapper verspricht: Gao Shan (高山) = "high mountain" und Qing Bing (青餅) = "sheng bingcha" - in wie weit das mit dem hohen Berg stimmt sei mal dahingestellt, aber um einen Sheng handelt es sich defini
  19. Richtig, das wollte ich eigentlich auch noch erwähnen 🙄 Insgesamt etwas schade, da das Blatt sonst eigentlich gut ausschaut...
  20. @Lateralus ja, was Yixing-Kannen betrifft ist leider viel Schund am Markt, daher folgende Empfehlung: schau dich bei Händlern um, die bekannt dafür sind gute Kannen zu verkaufen und unterhalte dich ggf. mit diesen, wenn du nicht genau weißt, welche Kanne richtig für dich ist - @teekontorkiel hat z.B. gute Kannen und hilft sicherlich gerne weiter. Und wie all zu oft gilt: ein hoher Preis ist zwar keine Garantie für Qualität, der Umkehrschluss hingegen gilt jedoch sehr wohl: zu günstig kann nichts sein, wenn das Rohmaterial schon mehr kosten würde als die fertige (und ggf. bereits nach Europa im
  21. Das neue Jahr startet bei mir mit einem schönen, kraftvollen Tee - dem 2019er Bakanan von prSK: auf dass es besser als das letzte wird, ein frohes neues allerseits :) Zum Tee: Nach 1,5 Jahren wird es auch höchste Zeit für ein Update: Der Tee hat seine grüne Frische etwas verloren und wirkt mit seinen saftigen Heu-Noten, leicht floralen Süße und konzentriertem Qi noch viel mehr wie ein Lao Ban Zhang, als zum Zeitpunkt der letzten Notiz. Die wilde Bitterkeit, die sich im Laufe der Aufgüsse stärker aufbaut und im winzigen Zhuni-Kännchen von Pan Jun super klar zur Geltung kommt, bevor sie da
  22. Den letzten Tee, über den ich in diesem Jahr berichte, durfte ich schon im Frühsommer bei einem Freund kennen lernen: der 2008 Banpen Old Tree (via TTpl) Das Blattgut sieht bei dem Tee für einen Factory-Sheng in der Tat sehr gut aus und bereits am Aroma des trockenen Blatts wird die Malaysia-Lagerung deutlich. Beim ersten Aufguss verstärkt sich der Eindruck dann noch und lässt klare Parallelen zu dem früheren Lager von Essence of Tea erkennen. Entsprechend ist der Tee auch gut gereift für seine 12 Jahre, hat aber noch genügend Power behalten, die bei einer noch feuchteren Lagerung (z.B. H
  23. 2001 Mengsa Old Tree Tea via Essence of Tea Auch wenn ich auser das Alter und den Hersteller nichts über den Tee weiß, würde ich David zustimmen: der Tee hat sicherlich Material von älteren Bäumen und scheint entweder kein regionsübergreifender Blend zu sein oder wenn dann einer der wenigen wirklich guten wie hochwertigen Liming Shengs wie z.B. der 2011er Yiwuzhengshan Dashu Tea Green Tree ohne jedoch ganz dessen Level zu erreichen (oder gar das der anderen beiden). Das Blattgut ist von etwas gemischter Natur - neben sehr schönen, großen Blättern ist auch viel "Kleingruscht" dabei, was si
  24. Interessant, vielen Dank für die Fotos! Das Kännchen wirkt auf jeden Fall deutlich dunkler und weniger rot-braun als das, was ich sonst als Di Cao Qing kenne. Auch wenn das Blümchen nicht mein Fall ist, ist die grundlegende Form cool - gigantischer Deckel! Eine große Öffnung ist immer schön, um das Blatt zwischen den Aufgüssen zu beobachten - auch wenn nicht ganz so gigantisch mag ich das bei meinem Kännchen von Chen Tu Gen sehr :)
  25. @GoldenTurtle ja das ist wohl wahr - das von Pan Jun war schon etwas teurer 😅 Dein Bericht klingt ja interessant - macht sich der Ton und die höhere Brenntemperatur auch optisch bemerkbar?
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