doumer

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    doumer hat eine Reaktion von Anima_Templi erhalten in Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3   
    2019 San Zhu von Kancha
    Mein erster Tee von einem bis vor kurzem unbekannten Produzenten aus Frankreich: Kancha! Der Inahber von Kancha, Julien, hat den Shop 2016 eröffnet und legt besonderes Augenmerk auf den ökologischen Hintergrund der Tees, was ich sehr gut finde.
    Zum Tee: Hierbei handelt es sich um ein Blend von "alten Bäumen", wobei das Alter nicht genannt wird. Er startet sehr sanft und bleibt auch die ganze Session über recht zurückhaltend - aber nicht schwach! Primär herrscht eine weiche Süße vor, die aber unterschwellig von leicht fruchtigen, würzigen Noten begleitet wird, was zu dem schon häufiger erwähnten (und von mir sehr geschätzten) Stall-Charakter führt. Insgesamt erinnert mich der Tee etwas an den 2014er Long Lan Xu von EoT als dieser noch jünger war - jedoch in einer zurückhaltenderen, zugänglicheren Version. Die Textur ist schön rund und voll - auch wenn im Vergleich zu anderen aktuellen Produktionen wie z.B. die von Tea Encounter das Blatt nicht so schön wirkt (im Bezug auf Blattgröße/Bruch). Allgemein würde ich sagen ist das ein schöner Tee für Einsteiger, denn selbst wenn man ihn etwas länger ziehen lässt bleibt die Bitterkeit im unteren Bereich (aber trotzdem genug, um interessant zu sein) - ich bin gespannt auf die weiteren Tees von Kancha!



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    doumer hat eine Reaktion von TaoTeaKing erhalten in Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3   
    2019 San Zhu von Kancha
    Mein erster Tee von einem bis vor kurzem unbekannten Produzenten aus Frankreich: Kancha! Der Inahber von Kancha, Julien, hat den Shop 2016 eröffnet und legt besonderes Augenmerk auf den ökologischen Hintergrund der Tees, was ich sehr gut finde.
    Zum Tee: Hierbei handelt es sich um ein Blend von "alten Bäumen", wobei das Alter nicht genannt wird. Er startet sehr sanft und bleibt auch die ganze Session über recht zurückhaltend - aber nicht schwach! Primär herrscht eine weiche Süße vor, die aber unterschwellig von leicht fruchtigen, würzigen Noten begleitet wird, was zu dem schon häufiger erwähnten (und von mir sehr geschätzten) Stall-Charakter führt. Insgesamt erinnert mich der Tee etwas an den 2014er Long Lan Xu von EoT als dieser noch jünger war - jedoch in einer zurückhaltenderen, zugänglicheren Version. Die Textur ist schön rund und voll - auch wenn im Vergleich zu anderen aktuellen Produktionen wie z.B. die von Tea Encounter das Blatt nicht so schön wirkt (im Bezug auf Blattgröße/Bruch). Allgemein würde ich sagen ist das ein schöner Tee für Einsteiger, denn selbst wenn man ihn etwas länger ziehen lässt bleibt die Bitterkeit im unteren Bereich (aber trotzdem genug, um interessant zu sein) - ich bin gespannt auf die weiteren Tees von Kancha!



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    doumer hat eine Reaktion von TaoTeaKing erhalten in Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3   
    2020 Kunlu Ancient Tree Wild (EoT)
    Schon beim Öffnen des Samples fällt neben einem intensiven Duft nach gerösteten Maronen, der mich an einen Long Jing erinnert, vor allem die Farbe des Tees ins Auge: Neben den für Yesheng üblichen sehr dunklen, fast schwarzen Blättern strahlen einen fast schon Neongrüne Blätter an (kommt auf dem Foto nicht so extrem rüber - aber ist halt auch nur eine simple Smartphone-Kamera von 2016). Sehr grüne Teile sind an sich bei Yeshengs durchaus üblich, aber hier fehlen die sonst meist ebenfalls vorhandenen braun-orangenen Parts, so dass das Tee-Material etwas wie ein Duplex-Druck wirkt. Leider ist es aber im Vergleich zu den Vorgängern deutlich kleinteiliger (für die Session habe ich die schönsten Blätter genommen), da es sich hier aber nur um ein Sample handelt, kann man das natürlich nicht verallgemeinern.
    Zum Tee hat David bereits geschrieben, dass er etwas zahmer als die 2017er oder 2016er Version ist, weshalb ich auch nicht zimperlich bei der Dosierung war - und in der Tat muss ich David hier zustimmen: Was die Bitterkeit betrifft ist der Tee seinen Vorgängern deutlich unterlegen. Im Vergleich zum 2017er ist der Tee auch weniger fruchtig, kann dafür mit leichten Röst- und Nuss-Noten aufwarten, an das Qi des 2016er kommt er aber nicht heran. Daher muss ich gestehen, dass der Tee für mich nicht an seine Vorgänger herankommt, auch wenn es defintiv ein schöner Yesheng ist, an dem Freunde von einer gepflegten Bitterkeit ihre Freude haben, ohne dass Gäste die ein Schälchen mittrinken möchten einem gleich davon laufen (vielleicht).



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    doumer hat eine Reaktion von Krabbenhueter erhalten in Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3   
    2020 Bang Dong von Tea Encounter
    Bei dem Bang Dong handelt es sich um den preiswertesten der 3 Xiaoshu Shengs von Tiago in diesem Jahr - ermöglicht wird das durch die Nutzung von Xiaoshu-Material von ca. 20 Jahre alten Pflanzen und dadurch, dass Bangdong nicht unbedingt zu den gefragtesten Pu-Gegenden gehört. Dass sich Tiago eher auf ein sauberes Umfeld des Tees als auf das Alter der Pflanzen wert legt finde ich hier eine sehr gute Entscheidung, denn das ist meiner Meinung mindestens genau so wichtig, wenn nicht noch wichtiger: Was bringt es Material von einem alten Teebaum zu haben, wenn dieser jämmerlich in einem Beton-Grab in verseuchtem Umfeld zugrunde geht. Natürlich ist die Kombination aus beidem (Gushu + reines Umfeld) am idealsten und meiner Meinung nach auch ein Grund dafür, warum Peters Tees so außergewöhnlich sind, aber dafür muss man natürlich auch entsprechend in die Tasche greifen - schließlich hat es auch einen Grund, warum die aufgespritzten Fleischreste in Plastik-boxen aus dem Supermarkt nur einen Bruchteil von einem echten Stück Fleisch vom Hofladen kosten.
    Jetzt aber zum Tee: Das Blatt sieht auf jeden Fall sehr schön kräftig und intensiv grün aus, was gleich Erinnerungen an die 2019er Version weckt. Insgesamt wirkt das Material etwas gröber, da auch einiges an Stängeln/Ästen enthalten ist, was mich persönlich aber überhaupt nicht stört - im Gegenteil: ich finde das eigentlich eher sympathisch, insbesondere wenn dafür auch schön große Blätter vorhanden sind (ist mir hundert mal lieber als das Factory-Häckselwerk). Wie von den übrigen Tea Encounter Shengs gewohnt ist auch dieser eher mild und startet etwas schüchtern, entwickelt dann aber schnell sehr schöne Limetten- und Pfefferminz-Noten, was den Tee super erfrischend macht! Insbesondere an solch heißen Tagen wie momentan macht das den Tee zu einer echten Grüntee-Alternative für den hardcore Pu-Addict, da erfrischend und trotzdem Pu-Feeling zugleich. Ordentlich dosiert kann der Tee sogar mit einer vernünftigen Textur aufwarten - auf Grund des Xiaoshu-Materials fehlt es ihm natürlich an Qi, Komplexität und Tiefe, aber dafür gibt es andere Tees zu anderen Preisen, die dann auch für andere Situationen gedacht sind. Die Frische hält der Tee auch die ganze Session über durch - ich bin mal gespannt, wie er sich heute Abend noch entwickelt. Bisher bereitet mir der Tee auf jeden Fall viel Spaß!
    Ein wichtiger Hinweis von Tiago zu dem Tee: Hier wurde ein sehr intensives Cha Qing durchgeführt, was sicherlich mit verantwortlich ist, warum der Tee so super frisch ist, allerdings zeitgleich auch bedeutet, dass der Tee nicht unbedingt für eine langfristige Lagerung ausgelegt ist. 



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    doumer hat eine Reaktion von Krabbenhueter erhalten in Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3   
    Nachdem die letzten Tage leider keine Zeit für Tee blieb, heute endlich mal wieder zumindest eine kurze Session: 2012er Xiaoshu Mengsong von prSK
    Astreiner Xiaoshu, der natürlich nicht die Tiefe der Gushus von Peter hat, aber sonst alles bietet, was ein guter Sheng so braucht. Gerade für unter der Woche ideal, da er auch deutlich freundlicher für den Geldbeutel ist  

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    doumer hat eine Reaktion von Krabbenhueter erhalten in Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3   
    2020 Kunlu Ancient Tree Wild (EoT)
    Schon beim Öffnen des Samples fällt neben einem intensiven Duft nach gerösteten Maronen, der mich an einen Long Jing erinnert, vor allem die Farbe des Tees ins Auge: Neben den für Yesheng üblichen sehr dunklen, fast schwarzen Blättern strahlen einen fast schon Neongrüne Blätter an (kommt auf dem Foto nicht so extrem rüber - aber ist halt auch nur eine simple Smartphone-Kamera von 2016). Sehr grüne Teile sind an sich bei Yeshengs durchaus üblich, aber hier fehlen die sonst meist ebenfalls vorhandenen braun-orangenen Parts, so dass das Tee-Material etwas wie ein Duplex-Druck wirkt. Leider ist es aber im Vergleich zu den Vorgängern deutlich kleinteiliger (für die Session habe ich die schönsten Blätter genommen), da es sich hier aber nur um ein Sample handelt, kann man das natürlich nicht verallgemeinern.
    Zum Tee hat David bereits geschrieben, dass er etwas zahmer als die 2017er oder 2016er Version ist, weshalb ich auch nicht zimperlich bei der Dosierung war - und in der Tat muss ich David hier zustimmen: Was die Bitterkeit betrifft ist der Tee seinen Vorgängern deutlich unterlegen. Im Vergleich zum 2017er ist der Tee auch weniger fruchtig, kann dafür mit leichten Röst- und Nuss-Noten aufwarten, an das Qi des 2016er kommt er aber nicht heran. Daher muss ich gestehen, dass der Tee für mich nicht an seine Vorgänger herankommt, auch wenn es defintiv ein schöner Yesheng ist, an dem Freunde von einer gepflegten Bitterkeit ihre Freude haben, ohne dass Gäste die ein Schälchen mittrinken möchten einem gleich davon laufen (vielleicht).



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    doumer reagierte auf nemo in Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3   
    Zur späten Stunde zwei Klassiker in perfekter Harmonie: "Ein Hauch von Zen" im Heimkino und der 2014er DaHongPao Reserve von Tea Urchin im Kännchen. Besser geht's kaum.
    Bei den derzeitigen Temperaturen macht sich eine leichtere Dosierung und ein dünnwandiges Porzellanschälchen sehr positiv bemerkbar. Auch die Lagerung in dicht verschlossener Aludose passt dazu, so dass sich neben der obligatorischen Kakaonote auch immer noch eine leichte Frische im Geschmack zeigt. Je nachdem welche Geschmacksfacetten man gleichzeitig in den Fokus nimmt, bewegt sie sich zwischen dezent säuerlicher Orange und fast schon etwas Menthol. Aber immer nur sehr subtil und den eigentlichen Charakter des Tees unterstützend.
    Mehr möchte ich den Tee aber auch nicht gedanklich zerpflücken. Nicht nur, weil ich Tee und Film gleich viel Aufmerksamkeit schenken möchte, sondern weil Genießen ohne Denken mir immer besser gefällt. Auch beim Tee, was einer der Gründe dafür sein mag, dass ich nur noch selten hier von einer Session schreibe. Die Suche nach treffenden Worten, und sei es nur in Gedanken für mich alleine, erschwert halt doch das Darauf-Einlassen.


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    doumer reagierte auf Anima_Templi in Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3   
    Inspiriert von der Diskussion, welche Art Ton für welchen Tee taugt, habe ich heute selbst experimentiert.
    Superior Biluochun, gebrüht im Duanni-Kännchen.
    Der Tee schmeckt einwandfrei und hat nichts von seiner Grundcharakteristik verloren. Das wird mit anderen Grünen wiederholt werden!
     



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    doumer hat eine Reaktion von Paul erhalten in Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3   
    In Vorbereitung auf die 2020er Version heute als Gedächtnisauffrischer der 2017 Kunlu Ancient Tree Wild von EoT
    3 Jahre später ist der Tee deutlich zahmer geworden, dafür kommt eine schöne erfrischende Süße zum tragen, die mich etwas an Maracuja erinnert. Dass der Tee zahmer wirkt wird durch den Echizen-Shibo zusätzlich verstärkt, dafür gewinnt er an Körper, was dem Tee durchaus gut steht - trotz der wilden Herkunft ein schön entspannter, exotisch wirkender Yesheng. Besonders schön bei dem Shibo finde ich auch die Aussicht - dank der extrem großen Oberfläche kann man richtig schön das Blatt beobachten, da es im Gegensatz zu einem Yixing-Kännchen als relativ dünne Schicht ausgebreitet ist, toll!  


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    doumer hat eine Reaktion von Avitus erhalten in Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3   
    2020 Tian Men Shan GaoGan von EoT
    Dieser Tianmenshan (天门山) stammt wie der Lao Jie Zi aus einem Yiwu Staatswald (Guoyoulin (国有林)) und ebenfalls von hohen Bäumen (Gaogan 高杆) - auch preislich befindet er sich auf nahezu dem selben Level (1,20$/g vs. 1,49$/g des Lao Jie Zi). Trotz dieser vielen Gemeinsamkeiten hat der Tee aber einen ganz anderen Charakter!
    Im Gegensatz zu dem zurückhaltenden, ätherischen Start des Lao Jie Zi startet der Tianmenshan mit einem wahren Paukenschlag: Voller schwerer Körper, reichlich Energie und parfümig-florale süße Noten machen einem klar, dass man es hier mit einem qualitativ hervorragenden aber stereotypischen Yiwu Sheng zu tun hat. Da kann auch die (zumindest in dieser Dosierung recht ausgeprägte) Adstringenz nichts daran ändern: es gibt kein Entkommen von den Orchideen. Im Laufe der Aufgüsse wandeln sich zwar die floralen und adstringenten Noten und lassen einer angenehmen Honigsüße Freiraum, bleiben aber immer merklich vorhanden - das mag sicherlich vielen Yiwu-Liebhabern gefallen aber mein Fall ist es um ehrlich zu sein nicht. Das Qi des Tees fällt leider etwas enttäuschend aus: während der Lao Jie Zi hier ja ein sehr schönes und trotz seiner Direktheit entspannendes Qi hat (was maßgeblich dazu beiträgt, warum mir der Tee so gut gefallen hat), hat dieser Tee zwar auch viel Energie, aber diese scheint ihr Pulver zum Großteil auf Geschmacks- und Texturebene zu verbrauchen, denn das Qi ist zwar vorhanden und lässt den Kopf auch etwas wie in Watte gepackt anfühlen, hat aber keinen langanhaltenden, entspannten Charakter. Die Euphorie von Matt kann ich hier nicht nachvollziehen - im Vergleich dazu wirkt sein Bericht über den Lao Jie Zi deutlich zurückhaltender. Ich stimme ihm zwar zu, dass der Tianmenshan im Vergleich regelrecht überstimmulierend ist, aber genau das ist meiner Meinung nach das Problem: Es fehlt die Harmonie und die Tiefe - das ist z.B. auch der Grund, warum ich Peters Tees (prSK) den amerikanisch-lauten Tees von W2T und Co bevorzuge. Daher würde ich im direkten Vergleich den Tianmenshan eher mit 4-Sternen bewerten, auf Grund der Qualität sind aber 5-Sterne im globalen Vergleich auf jeden Fall angebracht.



    PS: Zwecks Vergleichbarkeit habe ich zwischendurch extra auch Porzellan Pitcher und Schälchen verwendet, um auszuschließen, dass die Keramik dieses mal den Unterschied macht. Dieses winzige (50-60ml) Yuzamashi von Nobuhara Katushi ist so süß (und zum Glück von der Sorte Bizen-yaki, die den Tee nicht sonderlich stark beeinflusst) 
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    doumer hat eine Reaktion von teekontorkiel erhalten in Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3   
    In Vorbereitung auf die 2020er Version heute als Gedächtnisauffrischer der 2017 Kunlu Ancient Tree Wild von EoT
    3 Jahre später ist der Tee deutlich zahmer geworden, dafür kommt eine schöne erfrischende Süße zum tragen, die mich etwas an Maracuja erinnert. Dass der Tee zahmer wirkt wird durch den Echizen-Shibo zusätzlich verstärkt, dafür gewinnt er an Körper, was dem Tee durchaus gut steht - trotz der wilden Herkunft ein schön entspannter, exotisch wirkender Yesheng. Besonders schön bei dem Shibo finde ich auch die Aussicht - dank der extrem großen Oberfläche kann man richtig schön das Blatt beobachten, da es im Gegensatz zu einem Yixing-Kännchen als relativ dünne Schicht ausgebreitet ist, toll!  


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    doumer hat eine Reaktion von TeeStövchen erhalten in Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3   
    In Vorbereitung auf die 2020er Version heute als Gedächtnisauffrischer der 2017 Kunlu Ancient Tree Wild von EoT
    3 Jahre später ist der Tee deutlich zahmer geworden, dafür kommt eine schöne erfrischende Süße zum tragen, die mich etwas an Maracuja erinnert. Dass der Tee zahmer wirkt wird durch den Echizen-Shibo zusätzlich verstärkt, dafür gewinnt er an Körper, was dem Tee durchaus gut steht - trotz der wilden Herkunft ein schön entspannter, exotisch wirkender Yesheng. Besonders schön bei dem Shibo finde ich auch die Aussicht - dank der extrem großen Oberfläche kann man richtig schön das Blatt beobachten, da es im Gegensatz zu einem Yixing-Kännchen als relativ dünne Schicht ausgebreitet ist, toll!  


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    doumer hat eine Reaktion von TaoTeaKing erhalten in Teespielzeug - oder, worin bereite ich meinen Tee zu?   
    Nach dem indirekten Tipp von @Anima_Templi stelle ich hier auch mal mein neu erworbenen Echizen Shiboridashi aus der selben Quelle vor: 
    Ein sehr gewichtiger Echizen Shiboridashi von Nobuyasu Kondô, von dem ich bereits eine wunderbare Kyusu habe, allerdings trotz der Größe/des Durchmessers auf Grund der sehr flachen Form eine recht geringe Füllmenge von 60-70ml hat, ideal um darin auch Puerh zu brühen (was in der >220ml Kyusu nicht wirklich oder nur unter heftigem Materialeinsatz möglich wäre), denn so unorthodox das auch klingen mag gefällt mir das Ergebnis von Sheng in Echizen sehr gut (mehr Breite, während auf Grund der Ascheglasur verhältnismäßig wenig beschnitten wird). Die Größe, das Gewicht und die raue Ascheglasur gibt dem Stück ein sehr tollen archaischen Charakter - auch wenn alleine der Deckel mehr wiegt als das komplette Kännchen von Jan Pavek mit ähnlicher Füllmenge (60ml).
    Dazu ein im Verhältnis genau so wuchtiges Bizen-Teeschälchen von Fujiwara Akira, welches interessanterweise innen glasiert ist, um das Ergebnis des Echizen-Aufgusses nicht noch weiter zu verändern. Die Glasur hat das Schälchen auch dringen nötig, denn es ist aus fast unverarbeitetem Berg-Ton, den Akira in der nähe seines Ateliers selbst abbaut (im Gegensatz zu dem sonst üblicherweise für Bizen Stücke verwendetem Ton aus Reisfeldern): Der ist durchlässig wie ein Schwamm (wer schon mal ein nur leicht/teilglasiertes Hagi Stück verwendet hat weiß was ich meine)! Und selbst mit Glasur schwitzt das Schälchen ziemlich, aber das wird sich im laufe der Zeit geben.




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    doumer hat eine Reaktion von Anima_Templi erhalten in Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3   
    In Vorbereitung auf die 2020er Version heute als Gedächtnisauffrischer der 2017 Kunlu Ancient Tree Wild von EoT
    3 Jahre später ist der Tee deutlich zahmer geworden, dafür kommt eine schöne erfrischende Süße zum tragen, die mich etwas an Maracuja erinnert. Dass der Tee zahmer wirkt wird durch den Echizen-Shibo zusätzlich verstärkt, dafür gewinnt er an Körper, was dem Tee durchaus gut steht - trotz der wilden Herkunft ein schön entspannter, exotisch wirkender Yesheng. Besonders schön bei dem Shibo finde ich auch die Aussicht - dank der extrem großen Oberfläche kann man richtig schön das Blatt beobachten, da es im Gegensatz zu einem Yixing-Kännchen als relativ dünne Schicht ausgebreitet ist, toll!  


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    doumer reagierte auf Anima_Templi in Teespielzeug - oder, worin bereite ich meinen Tee zu?   
    Der erste Tee war der 2004er Shuixian Dancong von Atong. Dieser hat mich in diesem Kännchen etwas enttäuscht, der kam in der Zhuni von Menglin deutlich besser! Die tolle Orangennote war fast nicht vorhanden. Könnte aber auch daran gelegen haben, dass ich viel schneller abgegossen habe, als in der Zhuni...
    Gerade im Moment trinke ich einen der, m.M.n., wenigen wirklich guten Tees von GTH in dem Kännchen: Einen Rou Gui der Ernte von 2019.
    2019 scheint, wie beim Pu auch, ein sehr guter Jahrgang gewesen zu sein, was Felsentees angeht. Dieser hier zeigt seinen wunderbaren Charakter hier in Gänze und unbeschnitten.
    Röstung, Mineralität, Frucht, Zimt, alles wunderbar ausgewogen, vollmundig und sauber. Ein Spitzentee! Da kommt auch der von Wojtek nicht ran, obwohl der auch schon sehr gut ist.
    Bisher habe ich drei Pus von prsk in dem Kännchen gebrüht und alle drei waren hervorragend! Warum? Weil es einfach hervorragende Tees sind...  Die Glasur dieses Sets trägt aber viel zum Mundgefühl bei und generell kommen die Tees schön weich. Der Huazhu von 2019 kam in den Kopfnoten satter rüber, als ich Ihn in Erinnerung hatte. War sehr interessant.
    Ich würde Dir gerne ein Schälchen von dem Rou Gui abgeben, @GoldenTurtle, um Deine Meinung zu hören.
     


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    doumer reagierte auf Shibo in Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3   
    Meine kleine Wanderung durch das Farmer Leaf Sortiment geht weiter. Der heutige Bericht umfasst zwei Etappen im entlegenen Ai Lao Shan. Dort liegt auf 2200m Höhe das namensgebende Geburtsdorf des Ao Ne Me 2020 und des Ao Ne Me 2018 Neglected Gardens. Ein Vergleich der beiden Tees ob des ähnlichen Terroirs bietet sich an. Unterschiede bestehen neben dem Jahrgang in der Beschaffenheit des Ausgangsmaterials (Gushu im Falle des '20er Jahrgangs vs. mittelalte (40-100 Lenze) Pflanzen im Falle des '18er Jahrgangs) und in der Art und Weise, wie die Gärten bewirtschaftet wurden. Das "Neglected Gardens" im Namen des '18er Tees weist auf eine relative Verwilderung des Gartens hin. Die Pflanzen werden nicht gedüngt (auch nicht organisch) und kaum beschnitten. Die Erde wird nicht aufgelockert und das Unkraut wird grötenteils sich selbst überlassen. So viel zum Hintergrund. Wie genau die landwirtschaftlichen Praktiken im Falle des '20er Jahrgangs aussehen, weiß ich nicht. Ob sie zu einem guten Ergebnis in der Schale geführt haben? Lest selbst:
    Der Ao Ne Me 2020 kündigt sich mit einem milden, süßlichen, aber auch ein wenig deftigen Aroma an. Grüne Bohnen kommen in den Sinn, unterlegt von einer dezenten, speckigen Rauchigkeit. Grüne Bohnen mit angebratenem Speck, wenn man so will. Das alles aber eher in verhaltenem Ausmaß.
    Am Gaumen legt der Tee dann einen Gang zu. Das Mundgefühl ist sehr schön buttrig und weich. Im Verlauf der Session wird der Mundraum immer mehr mit den Aromen des Tees ausgekleidet. Das angenehme Huigan stellt eine fließende Verbindung zwischen den einzelnen Schlucken her.
    Angenehm ist auch die spürbar energetisierende Wirkung des Tees. Während der Session werden die Atemwege immer freier und ich fühle mich aufgeweckt und konzentriert.
    Dieses Gefühl der Aufgewecktheit hat mich noch länger durch den Sonntag begleitet, an dem ich diese Notizen verfasst habe. Für mich ist der Ao Ne Me 2020 unter den bisher probierten der vielleicht schönste Tee aus dem Farmer Leaf Sortiment. Hier die bildliche Dokumentation der Session am Sonntag:

     

     
    Den Ao Ne Me 2018 Neglected Gardens hatte ich nun heute zum zweiten Mal im Kännchen. Während ich bei der ersten Session ziemlich überzeugt von ihm war, bin ich heute etwas kritischer. Zunächst ist einmal festzuhalten, dass die beiden Tees, trotz gleicher Herkunft, recht wenig gemeinsam haben. Nach meinem Empfinden erschöpfen sich die Gemeinsamkeiten im Vorhandensein derselben, speckigen Rauchnote. Die Süße des '18er geht in Richtung Dörrpflaumen, von grünen Bohnen keine Spur. Es findet sich außerdem eine Holzigkeit wie von frisch gehobelten Spänen. Vielleicht hatten da die zwei Jahre Reifezeit bereits ein Wörtchen mitzureden.
    Im Mund ist der 18er weniger voll und weich. Auf der Spitze der Zunge macht sich eine prickelnde, leicht betäubende Adstringenz bemerkbar. Im Abgang verabschiedet er sich deutlich schneller und die energetisierende Wirkung des jüngeren/älteren Bruders bleibt aus.
    Das Aromenprofil des 2018er ist zwar nett und alles andere als langweilig, jedoch hält er einem Vergleich mit dem 2020er nicht stand, auch bei Berücksichtigung des P/L-Verhältnisses (62$ für den '18er vs. knapp über 100$ für den '20er, jeweils pro 357g Bing).
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    doumer hat eine Reaktion von teekontorkiel erhalten in Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3   
    2020 Zhang Jia Wan von Zheng Si Long
    Nach dem Mang Zhi hat auch dieser Tee erfreulicherweise keinerlei Pelzigkeit aufzuweisen, interessanterweise noch nicht einmal die sonst in nahezu jedem Sheng von Zheng Si Long zu findende Klebrigkeit - ein klarer, sauberer Sheng, an dem es absolut nichts auszusetzen gibt! Wenn ich es nicht um Vorfeld gewusst hätte, müsste ich auch sagen, dass ich den Tee nicht als ZSL-Produktion erkannt hätte - er hat eine klare Leichtigkeit, die ich so nicht von ZSL kenne, mir aber sehr gut gefällt. Neben primär Süßen Noten hat der Tee auch verschiedene Facetten zu bieten, die je nach Aufguss man in eine zart bittere, mal eine leicht derbe Stall-Note gehen und der Tee somit nicht langweilig wird. Allerdings ist nichts davon ausgeprägt genug, um dem Tee einen wirklich eigenständigen Charakter zu verleihen (innerhalb der ZSL Produkt Range auf Grund der Klarheit natürlich schon, aber allgemein gesprochen), daher weiß ich nicht ob der Tee wirklich das Zeug hat mich zu fesseln ...



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    doumer hat eine Reaktion von Anima_Templi erhalten in Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3   
    2020 Zhang Jia Wan von Zheng Si Long
    Nach dem Mang Zhi hat auch dieser Tee erfreulicherweise keinerlei Pelzigkeit aufzuweisen, interessanterweise noch nicht einmal die sonst in nahezu jedem Sheng von Zheng Si Long zu findende Klebrigkeit - ein klarer, sauberer Sheng, an dem es absolut nichts auszusetzen gibt! Wenn ich es nicht um Vorfeld gewusst hätte, müsste ich auch sagen, dass ich den Tee nicht als ZSL-Produktion erkannt hätte - er hat eine klare Leichtigkeit, die ich so nicht von ZSL kenne, mir aber sehr gut gefällt. Neben primär Süßen Noten hat der Tee auch verschiedene Facetten zu bieten, die je nach Aufguss man in eine zart bittere, mal eine leicht derbe Stall-Note gehen und der Tee somit nicht langweilig wird. Allerdings ist nichts davon ausgeprägt genug, um dem Tee einen wirklich eigenständigen Charakter zu verleihen (innerhalb der ZSL Produkt Range auf Grund der Klarheit natürlich schon, aber allgemein gesprochen), daher weiß ich nicht ob der Tee wirklich das Zeug hat mich zu fesseln ...



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    doumer reagierte auf Lateralus in Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3   
    Heute wollte ich wissen wie unterschiedlich der Anji Bai Cha von Nannuoshan und DTH schmeckt.
    Ich habe mir schon alleine wegen des Farbunterschieds deutliche Unterschiede erwartet, tatsächlich sind es aber nur feine Nuancen die für mich keinen der beiden Tees über den anderen positionieren. Wo der DTH etwas facettenreicher in der Nase ist, gewinnt der Nannuoshan im leicht intensiveren Geschmack. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass sogar diese letzten Unterschiede verschwimmen, wenn man die jeweiligen Aufgussparameter adaptiert. Also ein ganz klares Unentschieden in meinen Augen.
     
    links immer Nannuoshan, rechts DTH




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    doumer hat eine Reaktion von Anima_Templi erhalten in Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3   
    @Anima_Templi also ich bin natürlich kein Experte und @GoldenTurtle müsste selbst erläutern, was er mit "gründlich durchwoken" meint, aber mein Verständnis ist folgendes:
    Ein starker Kill-Green Prozess (zumindest das "Braten", k.a. ob sich das beim Bedampfen in Japan anders verhält) sorgt dafür, dass mehr Enzyme (und wer weiß was noch alles, Chemiker bin ich leider auch nicht) "gekillt" werden (das Erreichen einer bestimmten Temperatur ist hier wichtig, damit die Enzyme abgetötet werden) und somit für eine stärkere Fixierung des aktuellen Zustandes des Tees sorgen - wie man es von Grüntees kennt. Sprich zu Beginn 100% durchgewokt = Grüntee, wenn man das Material vorher entsprechend oxidieren lässt entsteht eben andere Teesorten. Bei Sheng will aber genau das nicht - sonst ist es wie bei dem Bangdong der Fall, dass der Tee besonders grün produziert wurde, d.h. er ist zwar direkt nach der Produktion besonders aromatisch, es gibt aber nichts mehr (oder zu wenig) was da noch reifen kann (oder zumindest schlechter, als bei der herkömmlichen Produktionsmethode) - die Kunst bei einem Sheng besteht daher darin, das richtige Maß zu finden, damit man am Ende weder Grüntee noch Kompost hat. 
    (Angaben ohne Gewähr, es handelt sich lediglich um mein Verständnis - falls es Korrekturen gibt sehr gerne!)
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    doumer hat eine Reaktion von miig erhalten in Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3   
    @Anima_Templi also ich bin natürlich kein Experte und @GoldenTurtle müsste selbst erläutern, was er mit "gründlich durchwoken" meint, aber mein Verständnis ist folgendes:
    Ein starker Kill-Green Prozess (zumindest das "Braten", k.a. ob sich das beim Bedampfen in Japan anders verhält) sorgt dafür, dass mehr Enzyme (und wer weiß was noch alles, Chemiker bin ich leider auch nicht) "gekillt" werden (das Erreichen einer bestimmten Temperatur ist hier wichtig, damit die Enzyme abgetötet werden) und somit für eine stärkere Fixierung des aktuellen Zustandes des Tees sorgen - wie man es von Grüntees kennt. Sprich zu Beginn 100% durchgewokt = Grüntee, wenn man das Material vorher entsprechend oxidieren lässt entsteht eben andere Teesorten. Bei Sheng will aber genau das nicht - sonst ist es wie bei dem Bangdong der Fall, dass der Tee besonders grün produziert wurde, d.h. er ist zwar direkt nach der Produktion besonders aromatisch, es gibt aber nichts mehr (oder zu wenig) was da noch reifen kann (oder zumindest schlechter, als bei der herkömmlichen Produktionsmethode) - die Kunst bei einem Sheng besteht daher darin, das richtige Maß zu finden, damit man am Ende weder Grüntee noch Kompost hat. 
    (Angaben ohne Gewähr, es handelt sich lediglich um mein Verständnis - falls es Korrekturen gibt sehr gerne!)
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    doumer hat eine Reaktion von miig erhalten in Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3   
    2020 Bang Dong von Tea Encounter
    Bei dem Bang Dong handelt es sich um den preiswertesten der 3 Xiaoshu Shengs von Tiago in diesem Jahr - ermöglicht wird das durch die Nutzung von Xiaoshu-Material von ca. 20 Jahre alten Pflanzen und dadurch, dass Bangdong nicht unbedingt zu den gefragtesten Pu-Gegenden gehört. Dass sich Tiago eher auf ein sauberes Umfeld des Tees als auf das Alter der Pflanzen wert legt finde ich hier eine sehr gute Entscheidung, denn das ist meiner Meinung mindestens genau so wichtig, wenn nicht noch wichtiger: Was bringt es Material von einem alten Teebaum zu haben, wenn dieser jämmerlich in einem Beton-Grab in verseuchtem Umfeld zugrunde geht. Natürlich ist die Kombination aus beidem (Gushu + reines Umfeld) am idealsten und meiner Meinung nach auch ein Grund dafür, warum Peters Tees so außergewöhnlich sind, aber dafür muss man natürlich auch entsprechend in die Tasche greifen - schließlich hat es auch einen Grund, warum die aufgespritzten Fleischreste in Plastik-boxen aus dem Supermarkt nur einen Bruchteil von einem echten Stück Fleisch vom Hofladen kosten.
    Jetzt aber zum Tee: Das Blatt sieht auf jeden Fall sehr schön kräftig und intensiv grün aus, was gleich Erinnerungen an die 2019er Version weckt. Insgesamt wirkt das Material etwas gröber, da auch einiges an Stängeln/Ästen enthalten ist, was mich persönlich aber überhaupt nicht stört - im Gegenteil: ich finde das eigentlich eher sympathisch, insbesondere wenn dafür auch schön große Blätter vorhanden sind (ist mir hundert mal lieber als das Factory-Häckselwerk). Wie von den übrigen Tea Encounter Shengs gewohnt ist auch dieser eher mild und startet etwas schüchtern, entwickelt dann aber schnell sehr schöne Limetten- und Pfefferminz-Noten, was den Tee super erfrischend macht! Insbesondere an solch heißen Tagen wie momentan macht das den Tee zu einer echten Grüntee-Alternative für den hardcore Pu-Addict, da erfrischend und trotzdem Pu-Feeling zugleich. Ordentlich dosiert kann der Tee sogar mit einer vernünftigen Textur aufwarten - auf Grund des Xiaoshu-Materials fehlt es ihm natürlich an Qi, Komplexität und Tiefe, aber dafür gibt es andere Tees zu anderen Preisen, die dann auch für andere Situationen gedacht sind. Die Frische hält der Tee auch die ganze Session über durch - ich bin mal gespannt, wie er sich heute Abend noch entwickelt. Bisher bereitet mir der Tee auf jeden Fall viel Spaß!
    Ein wichtiger Hinweis von Tiago zu dem Tee: Hier wurde ein sehr intensives Cha Qing durchgeführt, was sicherlich mit verantwortlich ist, warum der Tee so super frisch ist, allerdings zeitgleich auch bedeutet, dass der Tee nicht unbedingt für eine langfristige Lagerung ausgelegt ist. 



  23. Haha
    doumer reagierte auf Anima_Templi in Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3   
    Bei @GoldenTurtle vermute ich ganz stark, dass er damit die Tülle der Kanne von Patina freigeräumt hat, da sie nicht mehr ausgießen konnte...
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    doumer reagierte auf GoldenTurtle in Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3   
    Kurze Grüsse mit feiertaglichem Setting, Yancha von Eugene, damals frisch gekauft und über 5 Jahre selbst gelagert.

    Betr. Sha Qing: zu wenig resultiert in trüben Aufgüssen und zweifelhafter langfristiger Entwicklung. Aber ja, zu stark möchte man auch wieder nicht, es ist ja der Tee der lebt. Es ist wie bei der Arte Doku über Japan, als der Samuraischwertschmied sagt: "Töte das Eisen nicht." Das richtige Mass zu finden ist wohl letztlich ein Geheimnis und braucht etliche Jahre Erfahrung.
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    doumer hat eine Reaktion von Shibo erhalten in Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3   
    @Shibo schöner Bericht! Klingt auf jeden Fall nach einem etwas anderen Erlebnis, als ich es mit dem Goishicha von 2015 hatte - der ist (zumindest für meinen Geschmack) definitiv zitronig-pilzig. Kommen aber definitiv beide aus dem selben Ort - daher wäre ein Vergleich der beiden Jahrgänge sehr spannend - wenn du Lust auf einen kleinen Tausch hast, schreib mir eine PN