Kri

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  1. Von mir auch noch ein großes Danke an @luke, @geroha und @Joaquin für die Organisation und an alle Teilnehmer für die schönen Impressionen. @HardwareShinobi jetzt noch schnell den Kaltaufguss ansetzen
  2. Ich finde die Idee auch gut. Vielleicht schreiten wir direkt zur Tat und fangen an das erste Treffen zu planen?
  3. Es kann sein, dass ich es heute Abend nicht nach Odendorf schaffe. Samstag und Sonntag aber zu 100%!
  4. Mir kommt es so vor, als ob es bei Bio immer nur um die Pestizide geht. Ich kaufe nur noch bio-zertifizierten japanischen Grüntee besonders wegen der enormen Mengen an mineralischen Stickstoffdüngern. http://www.tandfonline.com/doi/pdf/10.1080/00380768.1995.10417026?needAccess=true Ist zwar von 1995 aber immer noch sehr aktuell.
  5. Herzlich Willkommen hier im Forum. @HardwareShinobi kommt auch aus Marl. Vielleicht kennt ihr euch?
  6. @Diz Na dann frag ich mal im teehaus cöln nach, ob Interesse besteht. Gibt es Kontaktdaten, die ich weiterleiten könnte?
  7. Bei jap. Grüntee dosiere ich immer 4g auf 100ml oder 6-7g auf 200ml. Bei Sheng sieht das ganze schon anders aus, hier benutze ich 10-12g auf 100ml. Bei Oolongs dosiere ich zur Zeit meist nur 2-3g auf 100ml.
  8. Die letzten Tage habe ich vermehrt Pus gesüffelt. Heute habe ich dann mal einen jungen sheng von bannacha herrausgekramt, der inzwischen zwei Jahre Reifung im Doypack mitgemacht hat und mir nun viel besser schmeckt.
  9. @GoldenTurtle Es gibt auch negative Wirkungen, aber die sind nicht gut bzw. gar nicht erforscht. Hier mal ein paper zu dem Thema, habe aber nur das abstract gelesen. https://www.researchgate.net/profile/Shrey_Kohli/publication/236327570_Tea_and_human_health_The_dark_shadows/links/0f31753ce2f82c8384000000.pdf
  10. Nach einer Session lasse ich meinen Tee oft noch bis zum nächsten Tag ziehen und trinke dann den Aufguss, schmeckt meistens gut!
  11. @Komoreb props für den Namen
  12. Das Alter ist von einer ganzen Reihe von Faktoren abhängig. Gesundheit bedeutet doch eher die Abwesenheit von Krankheit und Ähnlichem. Warum sollten Bäume nicht mehr so alt werden? Du musst auch zwischen Kultursorten und Wildsorten unterscheiden. Beziehst du dich auf etwas bestimmtes? Ohne Zusammenhänge kann ich dazu nichts sagen. Pflanzenbau ist ein sehr komplexes System mit sehr vielen Faktoren. Für mich hört es sich nach nicht fachgerechter Benutzung an. Falls du die Studie noch findest, würde sie mich interessieren. Das wird nicht vorgeplant. Man sagt nicht, ok dieses Jahr so und so viel und dann im nächsten Jahr so und so viel. Es gibt Richtlinien und Entscheidungshilfen (z.B. Schadschwellenprinzip, d.h. ab einer gewissen Abundanz von X, kann man Pflanzenschutzmittel einsetzen). Hier muss man aber auch wieder in konventionell, integriert und ökologisch unterscheiden. Natürlich spreche ich hier über Europa, wie es in Asien gehandhabt wird, kann ich dir nicht sagen, wobei ich mutmaße, dass die Systeme ähnlich praktiziert werden. Im übrigen gibt es auch Pestizide im Ökolandbau, die haben natürlich andere Anforderungen, als für den integrierten oder konventionellen Landbau. Hier noch die Definition des integrierten Landbaus, wen es interessiert: "Der Integrierter Landbau umfasst standort- und umweltgerechte Systeme der Pflanzenproduktion, in denen unter Beachtung ökologischer und ökonomischer Anforderungen alle geeigneten und vertretbaren Verfahren des Acker- und Pflanzenbaus, der Pflanzenernährung und des Pflanzenschutzes in möglichst guter Abstimmung aufeinander unter Nutzung sowohl des biologisch-technischen Fortschrittes als auch natürlicher Begrenzungsfaktoren eingesetzt werden um langfristig sichere Erträge und betriebswirtschaftlichen Erfolg zu gewährleisten." (Heitefuss, 1985) Orientiert wird sich an Richtlinien des ökologischen Landbaus, wobei es ein "sollte" anstatt ein "muss" ist.
  13. @AnnOb du dir das vorstellen kannst oder nicht, ist hier nicht die Frage. Bei Interesse Plant Physiology (Taiz und Zeiger). Die Synthese von Pflanzenabwehrstoffen (Sekundärmetaboliten) ist nicht dauerhaft präsent (sie haben kein Immunsystem), sondern wird erst durch eine Schädigung, abiotischer oder biotischer Natur, induziert. Die Energie die dafür aufgebracht werden muss, steht dem Wachstum (Primärmetabolismus) dann nicht mehr zur Verfügung, was sich dann in einem verminderten Ertrag (vegativen/generativen Wachstum) äußert. Also wenn man die Pestizide weglässt, kann die Pflanze sich immer noch selbst schützen. Woher weißt du denn, dass konventionelle Bauern sehr viel Chemie einsetzen? Das kannst du so nicht verallgemeinern. Vielleicht ist das in China so, weil dort die nötige Bildung der Bauern in Bezug auf gute fachliche Praxis fehlt, aber das ist auch im Wandel. Vielleicht müssen manche Bauern in China viel Pestizide einsetzen, um ihre Existenz zu sichern? Klar gibt es beim Einsatz von Pestiziden negative Wirkungen, vor allem, wenn diese nicht fachgerecht angewendet werden. Aber Sicherung des Ertrages und höhere Erträge sind positiv zu sehen. Die Verteilung der Güter steht auf einem anderen Blatt geschrieben. Ich bin auch der Meinung, dass die Landwirtschaft ein Umdenken benötigt und es vollzieht sich auch langsam. Hier das Stichwort: integrierte Landwirtschaft. Handlungsanweisungen orientieren sich an der ökoligschen Bewirtschaftungsweise. Pestizideinsatz nur nach dem Schadschwellenprinzip und nicht präventiv und Düngereinsatz nur nach Bestimmung des Pflanzenbedarfes, mal grob zusammengefasst. Fruchtfolge, Bodenbearbeitung, etc. sind hier besonders wichtig, bei der Minimierung von Schädlingen und Krankheiten. Fruchtfolge und mechanische Unkrautregulierung sind im Teeanbau aus offensichtlichen Gründen sehr schwierig zu bewerkstelligen.
  14. Ich kann dir bestätigen, dass das keine These ist. Vor geraumer Zeit habe ich im Rahmen meines Studiums einen Vortrag dazu gehalten.