ChaQi

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  1. Farmer-Leaf (Bannacha)

    Das wäre dann schon seltsam. Die neuen Cakes von Farmer Leaf sind mit weniger "kill the green" produziert als die vorherigen. Sie wirken aber weniger "frisch duftig" als die vorherigen bzw. viele YS Eigenproduktionen. Sie haben sozusagen weniger Grüntee-Charakter. Vielleicht sind es dann auch ganz andere Produktionsfaktoren die darauf Einfluss haben.
  2. Farmer-Leaf (Bannacha)

    @GoldenTurtle Bin mir nicht sicher ob ich das richtig verstanden habe. Nach meiner Erfahrung gibt es viele Sheng, die im ersten Jahr sehr frisch, duftend und aromatisch sind. Vor 2017 war das bei bannacha der Fall. Auch viele Eigenproduktionen von Yunnan Sourcing haben diese Charakteristik, die nach 1-2 Jahren verfliegt. Spricht das für längeres oder kürzeres "kill the green"? Ich dachte längeres. Wenn ich die Aussagen von William richtig verstanden habe, geht er 2017 in die andere Richtung, d.h. weniger "kill the green". Nach deiner Theorie würde das für "mehr frische" am Anfang und schlechtere Lagerungsfähigkeit sprechen. Was die Lagerungsfähigkeit kann ich da schlecht mitreden, weil ich entweder frisch oder jahrelang gelagert trinke, aber ich denke schon, dass der frische duftende Charakter eher bei längerem "kill the green" zum Vorschein kommt.
  3. Welcher chinesischer Grüner-Tee ist das?

    Hu Shan Huang Ya? Sieht auf jeden Fall sehr gut aus! Was den Preis angeht ist japanischer Grüntee geradezu zu einem Schnäppchen geworden...
  4. Nach meiner Erfahrung geht EMS E-Packet aus China nicht (mehr) über die GDSK. Geht aber nur bei kleineren Sendungen ist ist dann auch sehr kostengünstig.
  5. Durchgehend sicher nicht. Bei diesem Vergleich bin ich mir aber nichtmal sicher, ob das Material vergleichbar ist. CSF ist auch nochmal ein Sonderfall.
  6. Gibt es Großhändler für Pu im deutschsprachigen Bereich? Ich dachte das sind eher alles kleine Händler/Importeure in Europa. Trotzdem würde ich sagen, dass Pu in Deutschland etwa 100% mehr kostet, als bei einem privaten Direktimport (Was ja vollkommen nachvollziehbar ist).
  7. Meine Wahrnehmung deckt sich etwa mit der von miig. "nicht mehr aktuell" sind jedoch nicht meine Worte.
  8. Danke für die Hinweise! Die meisten Tees sind aber 2012-2014. Genau in der Zeit war das Thema aktuell und im Anschluss ist dann nicht mehr viel passiert. Die Ausnahmen werden ich bei Gelegenheit mal probieren...
  9. Xiaguan Tuocha

    Wäre schön wenn er dann mit Quellennachweis verbessert wird.
  10. Im englischsprachigen und deutschsprachigen Internet wird der Begriff fast nur so verwendet. Eben für diese und andere Händler in den letzten Jahren. Wenn es diese Tradition schon in den 80ern in Hongkong, Taiwan oder sogar in China gab, dann würde ich gerne mehr darüber lesen!
  11. Xiaguan Tuocha

    Wikipedia (Xiaguan): "Jin Si - "Gold Ribbon", highest grade túochá produced by Xiaguan. However, it was only produced in 2004"
  12. Xiaguan Tuocha

    Hab gerade mal nach gelagerten Factory-Blends geschaut, die man hierzulande kaufen kann. Bei Chenshi-Chinatee gibt es einen Xiaguan Golden Ribbon 2005. Nach anderen Angaben wurde diese Qualität nur 2004 produziert. Gibt es doch einen 2005er oder hat der einfach einen 2005er Stempel bekommen?
  13. Vielleicht, das ist aber auch nur eine Mutmaßung. Es gab zumindest Unternehmungen die Zeit und Geld investiert haben, um z.B. Tee aus Laos zu vermarkten...
  14. Diese Frage stelle ich mir allerdings auch. "Puer" jenseits der chinesischen Grenze waren mal fast das neue Ding. Jetzt finde ich auch keine neuen Tees mehr. Erstaunlich finde ich, wieviele unterschiedliche Meinungen hier und im englischsprachigen Internet über Pu-erh verbreitet werden. Bei Geschmacksfragen ist das ja verständlich, aber nicht bei anderen. Ich bin z.B. lange davon ausgegangen, dass jahrelang gelagerter Tee eher eine neuere Erscheinung ist bzw. weit entfernt von Yunnan - etwa in Tibet - in minderwertiger Qualität getrunken wurde. In Yunnan war dagegen eher Tradition das zu trinken, was man heute Boutique-Sheng nennt. Junge Shengs sind mir leider auch etwas zu teuer geworden. Gute Gereifte konnte ich schon immer nur sehr schwierig finden, mit meinen Informationen und meinem Wohnort in Europa.
  15. Frischer Grüntee aus China und Taiwan

    Um meine Erfahrungen in diesem Jahr abzuschließen hier die grünen Tees aus China/Taiwan die mir positiv aufgefallen sind: What-Cha Die 2017er von what-cha.com sind zwar wirklich allesamt nichts Besonderes, aber für ihren Preis sehr gute Tees für den Alltag. Nannuoshan Yunsi: Ein typischer Yunnan Grüntee. Was Preis/Leistung angeht wohl der Sieger, zumindest aus europäischer Quelle. Anji Bai Cha mag ich grundsätzlich gerne und dieser hier ist auch ein besonders guter Vertreter der Sorte. Mit 27,50 EUR pro 50g wirklich nicht gerade günstig. Preisentwicklung in China ist wirklich absurd, aber hier lohnt es sich zumindest mal zu probieren. Die Kunst des Tees Long Jing: Zu Long Jing muss man nicht viel sagen, aber dieser hier hat mir besonders gut gefallen. Sanxia Biluochun schätze ich immer wegen der Klarheit und der Fruchtigkeit. Obwohl er seinen Ursprung nicht auf der Insel hat finde ich den Taiwan-Biluochun meist besser. Der Sanxia Biluochun vom Hamburger Teespeicher hat keine Jahresangabe aber er ist mir auch positiv aufgefallen. Lohnt sich mal zusammen zu verkosten. Ganz andere Charakteristik und trotzdem klar von chinesischem Biluochun abzugrenzen. Werde die Chinagrünteeverkostung 2017 jetzt abschließen. Für Anregungen bleibe ich jedoch offen. Hab ihr noch interessante Tees aus der Kategorie getrunken?