Timo

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  1. Vielen Dank, dass du uns auf diese Dokumentation aufmerksam gemacht hast. Für mich waren die Siegel noch nie eine Garantie für bessere Arbeitsbedingungen auf den Teeplantagen. Wie im Dokumentarfilm erwähnt, dienen die Label für Fairtrade etc. wohl hauptsächlich dem Marketing. Man spielt mit dem Gewissen und der Leichtgläubigkeit der Verbraucher, die sich leider oftmals durch wohlklingende Formulierungen und farbenfrohen Fotoaufnahmen täuschen lassen, manchmal vielleicht auch täuschen lassen wollen. Hier übrigens eine Stellungnahme von TeeGschwendner zu der gezeigten Dokumentation. Allerdings ohne allzu große Aussagekraft. Man will auch weiterhin auf die zweifelhaften Zertifikate vertrauen. Natürlich.
  2. Eure neuste Tee-Anschaffung

    Soweit ich informiert bin, sind die Begrifflichkeiten klar voneinander getrennt. Zumindest im Land seines Ursprungs. Ein Tetsubin ist ein gusseiserner Kessel, der zum Erhitzen von Wasser verwendet wird. Ein Tetsubin ist also nie emailliert oder in irgendeiner anderen Weise behandelt. Er besteht ausschließlich aus Gusseisen. Ein Gefäß, das aussieht wie ein Tetsubin aber tatsächlich über eine Beschichtung der Innenseite verfügt, ist eine Teekanne. Es gibt aber durchaus genügend Händler jenseits von Japan, die die gusseisernen Teekannen als Tetsubin bezeichnen. Tatsächliche Wasserkessel werden nur von wenigen Händlern verkauft... Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe einen Tetsubin. Also ohne Beschichtung
  3. Eure neuste Tee-Anschaffung

    @cml93 Iwachu ruft für diesen Kessel einen Preis von 27.000 Yen auf. Bei einem deutschen Händler habe ich knapp 325 Euro bezahlt. Ein fairer Preis, wie ich finde.
  4. Eure neuste Tee-Anschaffung

    1,7 Liter Tetsubin von Iwachu. Der handwerklichen Schmiedekunst aus Japan sei es auch verziehen, dass dieser Wasserkessel einen kleinen Schönheitsfehler in seiner Verzierung hat und minimal auf dem Kochfeld kippelt
  5. Sencha Machiko

    Anlässlich des Hanami habe ich einen grünen Tee von Mariage Frères gekauft, der nicht nur aufwendig präsentiert wurde, sondern durch seinen Namen „Sakura 2017“ auch suggerierte, eine Komposition aus Grüntee und Blüten der japanischen Zierkirsche zu sein. Von dem guten Ruf der Teemarke ausgehend, habe ich die Inhaltsstoffe erst gelesen, als ich zu Hause den ersten Aufguss durchführen wollte. Grüntee, Aroma und Rosenblätter. Nein danke! Weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass bisher noch kein japanische Teebauer auf die Idee gekommen ist, seinen Grüntee durch die Hinzugabe von Kirschblüten zu veredeln, begab ich mich auf die Suche. Doch während meiner Suche fand ich einen Tee, der sehr viel interessanter erschien, als mögliche Mischungen von Grüntee und Kirschblüten. Dem Teebauer Tetsuro Mochizuki aus Shimizu in Shizuoka ist es nach jahrelangen Versuchen gelungen, einen neuen Teekultivar mit dem Namen Shizu 7132 zu züchten. Im Vergleich zu anderen Kultivaren soll diese Varietät ursprünglicher und wilder sein und sich vor Allem durch einen besonders feinen und natürlichen Geschmack von Kirschblüten auszeichnen. Sencha Machiko wird der Tee genannt, der aus diesem Kultivar hervorgeht und verkauft wird. 2009 hat dieser Tee beim „World Green Tea Contest“ eine Goldmedaille gewonnen. Grund genug, meine ernüchternde Erfahrung mit einem vermeintlich hochwertigen aber in jedem Falle hochpreisigen Produkt von Mariage Fréres zu vergessen und mich stattdessen der Erfahrung hinzugeben, die mir der vielversprechende Sencha Machiko zu bieten scheint. Verpackung. Der Tee kommt in einer schmuckvollen Umverpackung daher, die sich wie ein Briefumschlag öffnen lässt. Im Inneren des Umschlages finden wir den zu 40 Gramm portionierten Tee in einer hochglänzenden Vakuumverpackung. Ebenfalls enthalten ist eine liebevoll gestaltete Informationsseite zum Tee und dessen Entwicklungsprozesses. Aussehen und Geruch. Abgesehen von einigen helleren Tips ist das Gesamtbild der Teeblätter eher als dunkles Moosgrün oder als mattes Olivgrün zu beschreiben. Der Geruch des Teeblattes unterscheidet sich bisweilen doch signifikant von anderen Varietäten. Während er im ersten Ansatz grasig daherkommt und somit an einen handelsüblichen Sencha erinnert, entwickelt sich ein feiner Kirchblütenduft mit zunehmender Sauerstoffzufuhr. Insbesondere retronasal ist ein blumiges Aroma deutlich wahrzunehmen. Zubereitungsmethoden. Erste Zubereitung, erster Aufguss (5 Gramm. 450 ml Wasser bei 70°. Ziehzeit: 90 Sekunden) Der erste durchgeführte Aufguss entspricht der Zubereitungsempfehlung des Importeurs. Das Ergebnis ist ein hellgrüner und äußerst schwacher Sencha, der grasige wie fruchtige Noten vermissen lässt und insgesamt nicht überzeugen kann. Zweite Zubereitung, erster Aufguss (6 Gramm. 200 ml Wasser bei 70°. Ziehzeit: 30 Sekunden) Das Ergebnis ist abermals ein hellgrüner, im Geschmack aber etwas intensiverer Sencha, der sich aber keineswegs signifikant von anderen Sencha unterscheidet. Lediglich retronasal waren blumige Aromen zu erahnen. Zweite Zubereitung, zweiter Aufguss (6 Gramm. 200 ml Wasser bei 70°. Ziehzeit: 10 Sekunden) Weil der erste Aufguss durchaus passabel war, entschied ich mich für einen zweiten Aufguss bei reduzierter Ziehzeit. Das Ergebnis war ein mittelgrüner, durchaus guter Sencha. Fruchtige bzw. eher blumige Aromen waren ausschließlich retronasal wahrzunehmen, machten den Tee aber durchaus interessant. Zweite Zubereitung, dritter Aufguss (6 Gramm. 200 ml Wasser bei 80°. Ziehzeit: 45 Sekunden) Der dritte Aufguss der zweiten Zubereitung ließ leider alle interessanten Aromen vermissen. Der nun gelbgrüne Sencha war vor Allem durch eine leichte Bitterkeit geprägt. Retronasal konnte ich die durchaus interessanten, blumigen Aromen nicht mehr wahrnehmen. Dritte Zubereitung, erster Aufguss (6 Gramm. 400 ml Wasser bei 70°. Ziehzeit: 60 Sekunden) Nachdem die zweite Zubereitung durchaus vielversprechend war und ich mir die Frage stellte, ob das blumige Aroma noch mehr in den Vordergrund treten kann, veränderte ich die empfohlene Zubereitungsmethode geringfügig. Das Ergebnis war ein schöner, grüner Sencha, dessen blumiges Aroma aber nicht intensiver war, als beim zweiten Aufguss der zweiten Zubereitung. Fazit. Der Sencha Machiko des Teebauern Tetsuro Mochizuki ist zwar durchaus interessant aber vor Allem auch herausfordernd. Sein blumiges Aroma offenbart er nur bei wenigen Zubereitungsmethoden und bestraft vermeintlich falsche Ziehzeiten und Wassermengen mit deutlich spürbarer Bitterkeit. Weil man glaubt, nur die richtige Zubereitungsmethode herausfinden zu müssen, um eine blumig-fruchtige und damit sehr interessante Tasse zu bekommen, lädt der Sencha Machiko geradezu zum Experimentieren ein. Lediglich der Preis von 15,90 Euro pro 40 Gramm kann die Experimentierfreudigkeit schmälern. Für mich stellt der Tee eine interessante Herausforderung dar, derer ich mich gerne und auch in Zukunft weiter stellen möchte. Ich bin mir sicher, alsbald eine optimale Zubereitungsmethode zu finden, um dem Tee und den jahrelangen Arbeiten des Teebauern Tetsuro Mochizuki gerecht zu werden.
  6. Musik-Ecke

    Ich wusste gar nicht, dass es hier so eine Musik-Ecke gibt. Ich werde mit Freuden einige vorstellen, die bisweilen sicherlich gewöhnungsbedürftig für europäische Ohren sind. Im Nachfolgenden ein Song von Ladybaby. Zu meinem Bedauern hat sich die Gruppe allerdings 2016 aufgelöst. Rei Kuromiya und Rie Kaneko machen nun Musik unter dem Namen The Idol Formerly Known as Ladybaby. @theroots als ich in der PN von Ladybeard sprach, meinte ich keineswegs einen japanischen Töpfer, Maler oder Schmied. Vielmehr war Richard Magarey gemeint, der ebenfalls Mitglied der Band war. Ein Unikum
  7. Hat Tee mit Mineralwasser zubereitet weniger Koffein?

    Wie @Tobias82 bereits ausgeführt hat, kann die Frage nicht pauschal beantwortet werden. Es gibt unzählige Mineralwasser mit unterschiedlichen Mineraliengehalt und auch das Leitungswasser unterscheidet sich regional - zumindest bzgl. der Wasserhärte - doch erheblich. Auf http://www.wasserhaerte.net kannst du die Wasserhärte des in deiner Region zur Verfügung stehenden Leitungswassers ermitteln. Außerdem bieten die meisten Wasserversorger auch umfangreiche Informationen zu dem regionalen Leitungswasser und veröffentlichen die Testergebnisse unabhängiger Labore. Auf http://wasserdb.oliverguenther.de kannst du die Wasserhärte vieler Mineralwasser ermitteln. Die letztgenannte Seite sei aber mit gewissen Vorbehalten zu verwenden, weil die Daten offenbar aus einer privaten Quelle stammen und nicht von unabhängigen Laboren bestätigt wurden. Dass das verwendete Wasser aber Auswirkungen auf den Koffeingehalt haben soll, ist mir nicht bekannt. Auch eine kurze Recherche im Internet brachte dazu keine dementsprechende Erkenntnisse. Der Koffeingehalt von Tee und Kaffee wird wohl doch eher maßgeblich durch die verwendete Sorte und dessen Zubereitung beeinflusst. Wie ich am gestrigen Tage an anderer Stelle beschrieben habe, rate ich von der Verwendung eines Wasserfilters ab. Die mir bekannten Filtersysteme bergen durchaus gesundheitliche Risiken, die man nicht unterschätzen sollte. Insbesondere deswegen, weil das gefilterte Wasser möglicherweise nicht immer auf über 100 °C erhitzt wird, um mögliche Keime, die während des Filterungsprozesses an das Wasser abgegeben werden, abzutöten. Ich verwende seit einiger Zeit stattdessen das Mineralwasser von Black Forest, auch wenn - wie @Manfred bereits angemerkt hat - durchaus unterschiedliche Meinungen dazu existieren.
  8. Ich nutzte über mehrere Monate die Wasserfilterung von Brita bei einer durchschnittlichen Wasserhärte von 18 bis 20 °dH im Raum Berlin-Brandenburg. Gemäß den Anwendungsempfehlungen habe ich das Filtersystem ausschließlich mit kaltem Wasser befüllt und den Filter nach maximal drei Wochen ausgetauscht. Außerdem habe ich den Tischfilter mit eingesetzter Kartusche ausschließlich im Kühlschrank aufbewahrt. Eine geschmackliche Veränderung des Wassers war allerdings nicht festzustellen. Zum Einen ersetzen sog. Ionenaustauscher die im Wasser vorhandenen Anionen und Kationen durch andere Ionen. Insbesondere seien hier Calciumionen genannt, die für die Kalkbildung verantwortlich sind. Die Ionenaustauscher sorgen also in der Tat dafür, dass das Wasser weicher wird. Das hat zwar keine (oder allerhöchstens sehr geringfügige) Auswirkungen auf den Geschmack des Wassers aber sehr wohl beeinflusst es das Mundgefühl. Wie allgemein bekannt sein dürfte, wird zur Zubereitung von Tee und Kaffee auch ausdrücklich weiches Wasser empfohlen. Denn die zum Teil komplexen Aromen leiden unter zu hartem Wasser. Zum Anderen soll ein Aktivkohlefilter ungewünschte Spurenstoffe wie Rückstände von Pestiziden oder Medikamenten herausgefiltert werden. Das Leitungswasser in Deutschland ist eines der am strengsten kontrollierten Lebensmittel. Es hält sich zwar hartnäckig das Gerücht, dass das Leitungswasser verunreinigt sei. Regelmäßige und unabhängige Untersuchungen beweisen aber stets das Gegenteil. Deswegen ist der Gewinn eines Aktivkohlefilters für das Leitungswasser marginal. Die gesundheitlichen Risiken, die von einem solchen Aktivkohlefilter aber ausgehen können, sollten nicht unterschätzt werden. Denn der Filter arbeitet nach dem Prinzip der Adsorption. Ungewünschte Stoffe werden auf seiner Oberfläche abgelagert. Dieses Funktionsprinzip und die Tatsache, dass nach einem Filtervorgang stets Restflüssigkeit in der verschlossenen Kartusche verbleibt, führen zur Keimbildung. Um eine Keimbildung zu verringern, setzt Brita auf den Einsatz von Silber. Dieses Schwermetall wirkt aber nicht nur antibakteriell sondern wird auch an das gefilterte Wasser abgegeben. Zusammenfassend muss man sagen: In Anbetracht der möglichen gesundheitlichen Risiken und der mit dem Filtersystem einhergehenden Kosten, erscheint der Nutzen eher marginal bis zweifelhaft. Um für die tägliche Zubereitung von Tee aber nicht auf weiches Wasser verzichten zu müssen, greife ich seit einiger Zeit auf das Mineralwasser von Black Forest zurück. Es ist ein deutsches Mineralwasser aus dem Schwarzwald, welches wahlweise in Kunststoff- oder Glasflaschen gekauft werden kann.
  9. Den Ausführungen von @digitalray kann ich weitestgehend zustimmen. Im besten Falle liefert mir der Händler folgende Informationen: Detaillierte Beschreibung des Tees inkl. hochauflösenden Fotoaufnahmen vor und nach dem Aufguss. Angaben zur Herkunft und Verarbeitungsmethode des Tees, idealer Weise mit Fotoaufnahmen und Beschreibung des Teegartens. Zubereitungsvorschläge für mehr als einen Aufguss, gerne westlich wie fernöstlich. Wie auch meine Vorredner begrüße ich es, wenn man Teeproben erwerben kann. Persönlich würde es mir aber bereits genügen, wenn die Abnahmemengen bei 25 Gramm beginnen würden.
  10. Sponsoring und Supporter des TeeTalk

    Lieber @Dao, das Beiträge im Forum weder gelöscht, noch nach Ablauf von 10 Minuten bearbeitet werden können, kann ich mitunter noch nachvollziehen. Auch, wenn es andere Foren gibt, wo durch diese zusätzlichen Funktionen kein allzu großer Nachteil entsteht. Ich weiß nicht, ob der Forenbereich und der Blogbereich administrativ getrennt voneinander behandelt werden können. Wenn es möglich ist, die Berechtigungen für Erstellung und Verwaltung von Blogbeiträgen zu erweitern ohne dabei auch die Möglichkeiten für Forenbeiträgen zu erweitern, sehe ich kein Problem. Denn selbstverständlich sollte man in einem solchen Fall nur die eigenen Blogbeiträge löschen und verändern können. In meinem konkreten Fall hatte ich einen Beitrag für einen Blog vorbereitet und diesen wissentlich noch nicht veröffentlicht. Er war nicht fertig und ich wollte die mir dort gebotenen Möglichkeiten ausprobieren, um einen auch optisch ansprechenden Artikel zu erstellen. Obwohl der Beitrag noch nicht veröffentlicht war, konnte ich ihn nach 10 Minuten nicht mehr bearbeiten. Ich hätte den Blog gerne als direkten Teil von TeeTalk.de erstellt, damit auch mehr Leserinnen und Leser von den dort veröffentlichten Informationen profitieren können. So weiche ich nun aber doch auf einen privaten Blog aus. Wie ich weiter oben bereits ausgeführt hatte, kann ich natürlich nicht beurteilen, inwieweit die Möglichkeiten und Funktionen für Forum und Blog separiert werden. Ich finde es aber bemerkenswert, wie hier von "gewisse Subjekte" gesprochen wird. Auch wenn ich in einigen anderen Foren aktiv bin, kann ich natürlich nicht den administrativen Aufwand für die Verwaltung von TeeTalk.de einschätzen. Ich dachte aber eigentlich, dass dieses Forum vor Allem von niveauvollen Menschen verwendet wird, die auf regel- oder rechtswidrige Beiträge verzichten würden. Ob es notwendig ist, dass man alle andere Mitglieder in ihren Möglichkeiten beschränkt, um das hypothetische Prozent von weniger niveauvollen Mitgliedern unter Kontrolle zu haben, kannst selbstverständlich nur Du als Administrator einschätzen. Das ist Dein gutes Recht. Damit ich ein Projekt und insbesondere eine Internetplattform durch eine Spende finanziell unterstütze, erwarte ich allerdings eine Auskunft über die effektiv durch die Betreibung der Plattform entstehenden Kosten und wie mit eventuell entstehenden Überschuss umgegangen wird. Denn es ist auch mein gutes Recht, einem "fremden" Menschen nicht auf Verdacht einfach Geld überweisen zu wollen. Es ist im Übrigen auch nicht unüblich, dass eine solche Auskunft erteilt wird. Jeder Verein, den ich bisher finanziell unterstützt hatte, hatte seinen Mitglieder zumindest jährlich und detailliert aufgelistet, wie die Finanzmittel im letzten Jahr verwendet wurden. Eine solche detailreiche Auflistung erwarte ich gar nicht. Es interessiert mich aber dennoch, an welchen effektiven Kosten ich mich beteiligen soll. Dann zähle bitte noch einmal nach oder lese meine Beiträge erneut. Es ist selbstredend, dass der Unterhalt eines Forums mit Kosten verbunden ist. Ein Forum ist eine Kommunikationsplattform, von der vor Allem ihre aktiven Mitglieder profitieren. Es ist also nicht verwerflich, die Mitglieder um finanzielle oder ehrenamtliche Unterstützung zu bitten. Gerne beteilige ich mich an den Kosten, die durch Betreibung von TeeTalk.de entstehen, wenn interessierte Mitglieder denn auch erfahren, an welchen Kosten sie sich beteiligen sollen. Die Diskussion ist müßig. Natürlich reicht der Funktionsumfang von TeeTalk.de aus, um Beiträge zu verfassen. Wer seine Beiträge aber gerne auch optisch ansprechender gestalten möchte, kommt hier schnell an seine Grenzen. Ich weiß nicht, welche Möglichkeiten diese Forensoftware bietet. Die Ausrichtung von Bild und Text oder die Erstellung von Tabellen sind Funktionen, die sicherlich nicht notwendig sind, aber hilfreich. Ansonsten möchte ich Dich bitten, von etwaigen Unterstellungen Abstand zu nehmen. Ich habe hiermit nun deutlich ausgeführt, dass ich mich nicht grundsätzlich gegen eine finanzielle Unterstützung ausspreche. Ich werde mich nur dann nicht an einem Projekt finanziell beteiligen, wenn ich keine Auskunft darüber erhalte, an welchen Kosten man sich effektiv beteiligen soll und wie mit etwaigen Überschuss umgegangen wird. Ebenso wenig, wie Du fremden Menschen eine solche Auskunft geben willst, gebe ich fremden Menschen ungern einfach auf Verdacht mein Geld. Ich habe Dir bereits einen konstruktiven Vorschlag gegeben, der wohl aber versehentlich überlesen wurde. Kein Problem! Ich halte es nicht für notwendig, dass man den Mitgliedern eine Gegenleistung dafür erbringen muss, wenn sie sich finanziell an dem Projekt beteiligen möchten. Denn wer dieses Projekt unterstützen möchte, der wird dies zumeist aus Überzeugung tun und nicht, weil sein Postfach vergrößert oder seine Möglichkeiten im Forum erweitert werden. Verbessere dort, wo Du Verbesserungsmöglichkeiten siehst und gehe offen mit den Finanzen um. Ich gehe davon aus, dass viele Mitglieder sehr gerne ein solches Forum unterstützen werden. Schließlich profitiert man ja vom Forum.
  11. Sponsoring und Supporter des TeeTalk

    Lieber T-Tester, sind das Verändern und Löschen von Blogbeiträgen denn zusätzliche Funktionen? Es sind Funktionen, die im Umfang der Forensoftware bereits enthalten sind und lediglich von der Administration nicht freigegeben wurden. Ich verlange nicht zusätzliche Funktionen, die durch die Administration vielleicht erst geschaffen werden müssen. Ich halte es nur nicht für sinnvoll, wenn grundlegende und bereits vorhandene Funktionen - die die Nutzung des Forums signifikant und nachhaltig verbessern - erst gegen Bezahlung freigeschaltet werden. Aber wir drehen uns im Kreis. Meiner Meinung nach braucht man keine Gegenleistungen anzubieten. Wer ein Forum unterstützen möchte, macht dies ja aus Überzeugung und nicht aufgrund irgendwelcher Gegenleistungen.
  12. Sponsoring und Supporter des TeeTalk

    Lieber T-Tester, welchen Bezug hat Deine Frage auf die aktuelle und bisher durchaus sachliche Diskussion? Ursprünglich hatte ich die Idee, einen privaten Blog zu erstellen und ihn unter der vorgenannten Domain zu betreiben. Ich entschied mich dann aber doch dazu, mein Ansinnen etwas kleiner zu gestalten und stattdessen ein Blog auf TeeTalk.de zu erstellen. Als dann aber wesentliche Funktionen - wie das nachträgliche Verändern der Beiträge - nicht angeboten wurden, habe ich mich ebenfalls dagegen entschieden, einen Blog auf TeeTalk.de zu führen. Gerne kläre ich auf: Zu keiner Zeit befand sich auf der von mir registrierten Domain ein Blog ;) Im Übrigen sehr interessant, wie Du anhand des dort sichtbaren Impressums erkennen willst, womit du es zutun hast. Na ja, geschenkt
  13. Sponsoring und Supporter des TeeTalk

    Natürlich ist es nicht selbstverständlich, dass ein Forum zur kostenfreien Nutzung bereitgehalten wird. Denn es sollte selbstredend sein, dass der Unterhalt eines Forums mit Kosten verbunden ist. Ein Forum ist eine Kommunikationsplattform, von der vor Allem ihre aktiven Mitglieder profitieren. Es ist also nicht verwerflich, die Mitglieder um finanzielle oder ehrenamtliche Unterstützung zu bitten. Ich halte es allerdings nicht für sinnvoll, wenn Grundfunktionen eines Forums - die durchaus zur Selbstverständlichkeit gehören - erst gegen Bezahlung freizuschalten. Mehr gestalterische und verwaltungstechnische Funktionen führen unweigerlich auch zur Qualitätssteigerung der Beiträge. Sie führen zumindest aber nicht zu einer Verschlechterung. Was daran unangemessen sein soll, seine Blogbeiträge nachträglich verändern oder löschen zu wollen, kann ich nicht nachvollziehen. Auch weitere Gestaltungsmöglichkeiten halte ich für nicht unangemessen, wenn es lediglich eine Einstellung im Administrationsbereich betrifft.
  14. Sponsoring und Supporter des TeeTalk

    Ich stehe solchen Finanzierungsvorschlägen eher distanziert gegenüber, wenn nicht im Vorfeld transparent kommuniziert wird, welche Kosten durch den Betrieb der Onlineplattform effektiv entstehen und wie mit eventuellem Überschuss umgegangen wird. Deswegen halte ich es für begrüßenswert und auch für notwendig, wenn interessierte Mitglieder zumindest auf dem Wege der privaten Nachrichten erfahren können, an welchen Kosten sie sich beteiligen sollen. Für die Beantwortung der Frage, ob und welche Gegenleistung der Betreiber für eine finanzielle Unterstützung anbieten sollte, möchte ich gerne etwas weiter ausholen: Vor zwei Tagen stellte ich ernüchternd fest, wie eingeschränkt die Möglichkeiten sind, um einen Blog auf TeeTalk.de zu erstellen und zu verwalten. Nicht nur, dass keine weiteren Funktionen zur Verfügung stehen, um die Artikel zu gestalten. Man kann sie auch weder löschen, noch nach einiger Zeit erneut verändern oder erweitern. Im Grunde ist die Blogfunktion nichts weiter als ein Séparée für Forenbeiträge. Entweder handelt es sich hier um eine gekürzte Version der Forensoftware oder die Administration hält hier sinnvolle Funktionen bewusst zurück. Mir wurde erklärt, dass man einige Funktionen sperren musste, um weiteren Missbrauch zu verhindern. Gleichfalls fehlen meiner Meinung nach aber auch wichtige Funktionen, um Beiträge zu gestalten. Insgesamt halte ich das Angebot von Funktionen im Vergleich zu anderen Foren für äußerst verbesserungswürdig. Solche Funktionen aber nun im Austausch für die finanzielle Unterstützung anzubieten, halte ich für ein völlig falsches Signal. Denn es handelt sich bei den von mir erwähnten Funktionen um Selbstverständlichkeiten. Es wäre also sinnvoller und zielführender, die Möglichkeiten der Mitglieder kostenfrei zu erweitern und auf Basis dieses umfangreicheren Angebots um finanzielle Unterstützung zu bitten, statt sich selbstverständliche oder begrüßungswerte Funktionen bezahlen zu lassen. Vehement möchte ich mich an dieser Stelle auch gegen einen Premiumbereich aussprechen. Ein solcher Bereich würde die Community unnötig spalten. Wer ein Forum unterstützen möchte, sollte dies auch ohne eine virtuelle oder materielle Unterstützung tun. Auf der anderen Seite sollte die Administration nicht krampfhaft nach Gegenleistungen suchen, die eigentlich für ein Forum und dessen Mitglieder zur Selbstverständlichkeit gehören.
  15. Das Leben ist schön

    Muss das wirklich sein? Ich selber bin ebenfalls kein Freund vom aromatisierten Tee, wenn ich auch bisweilen zur Weihnachtszeit auf aromatisierte Mischungen zurückgreife. Es ist aber in der Tat so, dass der Teeweg für viele Menschen mit den Teebeuteln beginnt. Manch einer mag über solche Kreationen nicht hinauskommen. Andere werden ihre Vorliebe für Tee verstärken und so auch langsam auf hochwertigeren Tee zurückgreifen, der im besten Falle natürlich frei von jedweden Aromastoffen ist. Sich aber abfällig über weniger hochwertigen Tee zu äußern - auch wenn er einem selbst nicht zusagt und auch wenn er mit fragwürdigen Zusatzstoffen versehen ist - macht keinen guten Eindruck auf Neulinge und Interessierte und lässt diese Community eher als einen elitären Kreis erscheinen, als ein Hort des Wissens und der Hilfsbereitschaft.