Risheehat

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  1. Liebes Forum, ich verkaufe eine unglasierte Teekanne von Cha Shifu. Möglicherweise handelt es sich dabei um Yixing- oder Zisha-Ton. Das Material hat einen hohen, hellen Klang. Die Kanne ist innen und außen unglasiert und wurde nur wenige Male für Pu-Erh-Tee genutzt. Die Kanne kommt in einem orangefarbenen Kunstfaser-Stoffbeutel mit Kordelverschluss und einem kleinen gepolstertem Holzkästchen. Der Preis von 75€ versteht sich als Verhandlungsbasis. Ich bin gerne bereit, Euch preislich entgegen zu kommen! Höhe ca. 8 cm, Breite inkl. Griff und Tülle ca. 13,5 cm, Durchmesser der Öffnung ca. 4,5 cm, Fassungsvermögen randvoll gemessen ca. 180 ml, Gewicht ca. 150 g, Preis 75 €.
  2. @MrHilarious und @miig, vielen Dank für Eure Rückmeldung. Das Paket ist mittlerweile nun doch angekommen. Plötzlich lag eine Paketkarte im Briefkasten, nachdem das DHL-Tracking mir tagelang anzeigte, das Paket sei auf dem Weg zum Absender. In der Postfiliale musste ich noch knapp 20€ Zoll zahlen, aber der Tee ist immerhin bei mir! Leider ist die Sendungsverfolgung wohl noch nicht so gut, das eine ausstehende Zollzahlung angezeigt wird.
  3. Liebe Teetrinker, ich habe Anfang Dezember 2019 für 165€ Tee bei YS bestellt. Paket lag wochenlang beim Zoll. Jetzt hat DHL eine Rücksendung eingeleitet. "Die Sendung entspricht nicht den Versandbedingungen." Hat hier jemand Erfahrungen, Tipps oder Ratschläge, was ich jetzt tun könnte? Hilft es, noch einmal mit anderer (teurerer) Versandoption zu bestellen?
  4. Prima, dass Du Gefallen an dem großen Cake findest! Mich hat dieser Tee leider enttäuscht. Zu muffig, zu kellerhaftig in Geruch und Geschmack. Hatte dazu auch schon einmal einen separaten Thread gestartet. Wenn Du Tees nicht gerne heiß trinkst, kannst Du den Aufguss in vorgekühlte Ausschank- und Trinkgefäße gießen. So mache ich das auch manchmal, um den Tee schnell zu kühlen, denn manche Teesorten werden meinem Empfinden nach beim Abkühlen tatsächlich bitter. Ich nutze dafür jeweils 4 identische Teeschalen und Pitcher, die ich im Eisschrank lagere (glaube, der hat knapp -20°C). Wenn Du den Aufguss erst in den kalten Pitcher und dann in die kalte Tasse gießt, hast Du in kurzer Zeit eine angenehme Trinktemperatur, ohne dass der Tee verbittert. Ich gieße mir vier Aufgüsse auf und kann diese dann nacheinander wegtrinken.
  5. Wie gefällt Dir denn der 2008 Menghai?
  6. Werte Teegemeinde, hat jemand Erfahrung mit dem 2008 Menghai 7562 von DKdt? Auf der Suche nach günstigen Shu-Cakes habe ich mir diesen einfach mal bestellt – ohne vorab ein Sample zu testen. Der Geschmack ist nicht wie angegeben „geschmeidig“, „zart“, „klar“ und „sauber“. Das Aufgussaroma hat meinem Empfinden nach eine deutliche Alterungsnote mit Anklängen an Kellergeruch (liegt das an der Lagerungsart, Hong Kong Storage?, außerdem eine gewisse Komposthaftigkeit (die durchaus wohlschmeckend sein kann), die ich aber so bislang nur von Liu Bao-Tees kannte. Ist das dem Preis geschuldet? Habe ich hier einen „billigen“ Shu in der Tasse? Hätte ich mehr für einen ganzen Cake investieren müssen? http://www.diekunstdestees.de/Menghai-7562-Shou/gereift-Beeng Was mich aber auch wundert: Der Wrapper des Tees ist nur bei DKdT zu finden. Wenn ich nach „2008 Menghai 7562“ google, werden mir Bricks angezeigt, aber nicht dieser Cake. Ganz abgesehen davon, dass mir beim Aufbrechen des Cakes ein Insekt auf den Tisch fiel (Wespe oder Biene). Die genannten Faktoren erwecken mir den Eindruck, dass ich hier allenfalls Durchschnittsware trinke. Gibt es andere Einschätzungen zu dem Tee?
  7. Manfred, Du hast Recht! Risheehat ist eine indische Plantage. Abgesehen davon tut es mir leid, dass der Eindruck einer Parodie entstanden ist. Das war mitnichten meine Absicht. Ich wüsste nicht, wen oder was ich hier parodieren sollte.
  8. Liebes Teeforum, mein Name ist Risheehat und ich bin im vergangenen Jahr mit einem Thread hier eingestiegen, ohne mich vorgestellt zu haben. Bekanntermaßen ziemt es sich nicht, ohne Vorstellung einer Gesprächsrunde beizutreten und Fragen zu stellen; den Fauxpas bitte ich zu entschuldigen. Vielleicht darf ich mich nachträglich vorstellen? Im Prinzip habe ich ein ganzes Bündel von Fragen zu diversen Themen, aber ich bin unsicher, ob ich dafür jeweils neue Threads aufmachen soll. Ich lese viel im Teetalk, finde aber nur partielle Antworten auf meine Fragen; deshalb werde ich nun im Rahmen meiner Vorstellung einfach mal Fragen und Gedanken zu Tee formulieren. Als Teenovize bitte ich vorab darum zu verzeihen, dass ich mir mit der Schreibweise mancher Namen und Begriffe nicht sicher bin – um von der semantisch korrekten Verwendung ganz zu schweigen. Nun kurz zu meiner Teebiographie: Erst im letzten Jahr meines Studiums begann ich, gelegentlich koffeinhaltige Heißgetränke zu trinken. Zunächst nur hie und da einen kleinen Espresso nach einem guten Essen, alsbald Tee. Ich habe Kaffee nie gemocht und hielt Tee für einen hanseatisch-anglophilen Spleen meiner Mutter (kommt aus HH). Sie trinkt seit jeher Tee, interessiert hat mich das aber nie. Irgendwann fiel mir auf, dass Mutter mal braune, rote oder gelbgrüne Tees in der Tasse hatte. Ich lernte, dass dies trotz der abweichenden Farbe alles Schwarztee ist. Das war eine ganz banale, herrlich naive Tee-Erleuchtung: es handelte sich um 1st- und 2nd-Flushs aus Darjeeling oder Pflückungen aus Assam. Mehrere Jahre süffelte ich mich dann durch diese Tees, bevor ich vor ungefähr zwei Jahren, weiß der Teufel wie und warum, an Pu-Erh-Tee geriet. Ich kaufte einfach im Rückblick unfassbar günstige 100 lose Gramm eines Shous im Teehaus Schnorr (Frankfurt), weil der Tee so schön komposthaft roch. Irgendwann gerat ich an „teepornographisches Bildmaterial“ im Internet und wurde mir bewusst, dass diese Tees mit wenig Wasser mehrmals durchgezockt werden. Goss ich dann zunächst meine Tees in einer Art von „Gaiwan“ aus Kupfer auf und aus (ein mit Gestell versehendes rundes Deckelgefäß mit Seitengriff, dass von einem französischen Antiquitätenmarkt stammt und für die Erhitzung von Butter über einer kleinen Kerze gedacht ist), war ich doch recht bald bei Gongfu. Mittlerweile besitze ich diverse Kannen, Becher, Schalen usw. usf. – man kennt das alles. Bislang habe ich im Shou Pu-Erh ein Feld gefunden, dass ich bestimmt auf lange Zeit hin „bearbeiten“ werde. Ich nenne bereits eine kleine Teebibliothek von 5-8 Shous mein Eigen. Was mich dabei aber verwirrt bzw. verunsichert: offenbar scheint jeder Händler Pu-Erhs zu führen, die nur er und niemand sonst hat. Als Beispiel sei der 2012 Bulang Huang Shan Ripe Bing Cha (100g/39,90€) vom Teehaus Schnorr in Frankfurt genannt, der wohl von dem auch hier im Forum hinlänglich bekannten taiwanesischen Teemeister Yu (Schnorr schreibt ‚You‘) stammt (Wer ist das? Hat dieser Mensch ein Unternehmen, eine Website? Wie arbeitet Yu? Kauft der Herr die Blätter, produziert er daraus Maocha und letztendlich die Bings? Überwacht er nur, delegiert er, macht er das selbst?). 2012 Bulang Huang Shan ist ein großer Tee für mich als relativen Novizen, aber ich kann nicht überprüfen, wo das Teematerial herkommt, wie und wo verarbeitet, warum nur bei Schnorr erhältlich etc. pp. Ich habe stundenlang gegoogelt, diesen Tee gibt es nicht im Internet. Natürlich könnte ich all das bei Herrn Heinickel nachfragen, aber es besteht eine gewisse Scheu; man will seine Unkenntnis nur ungern offenlegen. Mich interessiert in dem Zusammenhang auch, warum die Blätter von Shengs meistens sehr groß sind, während die von Shous sehr klein sind. Stammen die von unterschiedlichen Pflückungen? Sind das unterschiedliche Pflanzen/Varietäten oder nur differente Wachstumsstadien? Wenn man von den Tees der großen Firmen (CNNP, Dayi / TAETEA, 6FTM usw.) absieht, ist es schwer für mich, durch diesen wahnsinnigen Pu-Erh-Dschungel zu kommen, zumal einige Händler die Wrapper ihrer Tees mit derben Attributen wie „Shit, Damn, Motherfucker“ belegen und ich nicht erkennen kann, wo der Tee herkommt, welcher Jahrgang das ist etc. pp. und was der Händler damit bezwecken will. Auch ergibt sich bei mir das Problem, dass ich die Händler nicht einschätzen kann. W2T zum Beispiel empfinde ich als intransparent, mir genügen die dort gegeben Informationen nicht und in Zusammenhang mit den eigenartigen Benennungen der Tees bin ich zu vorsichtig, um dort zu bestellen. Produzieren W2T und andere Händler ihre eigenen Tees? Sind das Eigenmarken, wie man zu sagen pflegt? Ein anderes Thema ist die neue Perspektive auf oxidierte Tees indischer und nepalesische Provenienz, die der Genuss fermentierter Tees aus China für mich impliziert. Darjeeling hat meiner Meinung nach ein Problem: abschreckende Adstringenz und bedenkliche Bitterkeit. Jahrelang habe ich diesen Tee im von mir jetzt einmal so genannten „Studentenstil“ getrunken, das heißt wenig Tee, viel Wasser, lange Ziehzeit von bis zu 180 Sekunden. Erst als ich dazu übergegangen bin, auch die oxidierten indischen Tees mit der Mehrfachaufgussmethode zu brühen, bin ich zu akzeptablen Resultaten gekommen, die die Charakteristika der einzelnen Gärten gut zur Geltung bringen. 3g/100ml/~95°C/~30″ haben sich als Parameter erwähnt. Zu Nepal: diese Tees, so meine ich, gehören, soweit ich das überblicken kann, zu den unterschätztesten Tees in der Klasse der volloxidierten Tees („Schwarzer Tee“). Für meine Geschmacksempfinden lassen viele nepalesische Tees auch die großen Namen aus Darjeeling spielend hinter sich. Ein Guranse (ein sagenhafter Tee von zungenschmeichlerischem Mundgefühl, rosigen und mandelhaften Aromanoten – wenn mit den oben genannten Parametern getrunken!) oder Jun Chiyabari ist wesentlich besser als all das, was als „Champagner des Tees“ bezeichnet wird. Liegt das möglicherweise daran, dass die nepalesischen Tees als „Ganzblatt-Tee“ in den Handel kommen, während die indischen Tees geschnitten werden? Apropos Champagner: mir scheint zwischen den nepalesischen und indischen Tees ein ähnlicher Zusammenhang wie zwischen französischem Champagner und deutschem Winzersekt zu bestehen. Deutscher Winzersekt erreicht mühelos die aromatische Komplexität französischer Champagner und lässt diese manches Mal sogar hinter sich – aber zur Kenntnis genommen wird das nur von den wenigsten. Tee trinke ich nicht nur des Geschmacks wegen („Genusstrinken“), sondern auch des Koffeins wegen („Wirkungstrinken“). Auch dazu habe ich prinzipiell viele Fragen. Ich habe beispielsweise den Eindruck, das Oolongs wesentlich weniger Tee enthalten als Shengs, Shous oder herkömmliche Schwarztees (Darjeelings). Stimmt mein Eindruck? Ich besitze diverse Oolongs, die ich sowohl stationär als auch über den Versandhandel ohne Vorkenntnis gekauft habe; darunter Aged Dahong Pao, Aged Classic Tie Guan Yin, Orchid Classic Tie Guan Yin – sind das seriöse Tees? Diese Tees trinke ich der schwachen Wirkung wegen nur selten (ich habe eindeutige körperliche Modulationen bspw. der Peristaltik und Herzschlagfrequenz, die mir über den Koffeingehalt eines Getränks zuverlässig Auskunft geben), tränke die Oolongs aber der harmonischen Aromen gerne öfter. Ein weiterer Indikator für meine These des geringeren Koffeingehalts: bis zu 1 Liter Oolong-Tee kann ich pro Session trinken, bei fermentierten oder volloxidierten Tees ist bei 500 oder 600, maximal aber 800 Millilitern Schluss – dann wird mir das zu viel. Grundsätzlich ist das Feld der Oolongs für mich noch gänzlich unübersichtlich und es dauert sicherlich noch eine lange Weile, bis ich mich orientieren kann. Ich bedanke mich dafür, bis hierhin gelesen zu haben! Das war ein Bewusstseinsstrom, den ich etwas unbedacht niedergeschrieben habe. Vielleicht wird die ein oder andere Frage beantwortet. Darüber würde ich mich sehr freuen! Vielen Dank Risheehat
  9. Vielen Dank für die Rückmeldungen! Charyu, ja, ich meinte losen Pu! Wenn ich mich an die gepressten Pus herantaste, werde ich den Tee mal mit und ohne Waschaufguss trinken. Ich werde mich dann aus gustatorischen Gründen für oder gegen den Waschaufguss entscheiden.
  10. Liebes Forum, eine solche Fülle an Informationen zu Tee habe ich lange gesucht! Ich bin neu hier, seit 7 Jahren Teetrinker und meine große Leidenschaft sind nepalesische 2nd Flushs. Langsam taste ich mich an Pu-Erh heran – was für eine Welt sich da öffnet! Angefangen habe ich mit einem losen Pu-Ehr-Blend, der mich mit seinem samtseidenen Mundgefühlt und den Aromen von Kompost, kalter Asche, Jauchegrube und Kuhstall förmlich umgehauen hat (allerdings noch ganz banal gebrüht: 6g/500ml/~95°C/3'). Jetzt taste ich mich an die mit mehreren Aufgüssen gebrühten Plantagen- und Jahrgangs-Pus heran und entsprechend wartet ein Yiwu Huangshan Mao Cha 2013 auf die Verkostung (Tipps und Hinweise zu Dosierungen und Ziehzeiten werden gerne angenommen!) . Doch jetzt zum eigentlichen Anliegen meines Postings. Den genannten Tee habe ich in einem auch hier einschlägig bekannten Teefachgeschäft erworben. Auf meine Nachfrage, ob dieser Tee einen Waschaufguss benötige, sagte mit die verkaufende Person wortwörtlich, der Waschaufguss sei in China nicht üblich, überdies auch gar nicht nötig und letzten Ende „nur Schau für die Gäste“. Stimmt das? Kann ich auf den Waschaufguss beim genannten Tee im Besonderen und bei Pu-Erhs im Allgemeinen verzichten? Wie steht man hier zu der Auskunft, ein Waschaufguss sein nur „nur Schau für die Gäste“?