cml93

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  1. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Für einen handgerollten Tee war er ein absolutes Schnäppchen Puh, ich messe ja nie nach, aber schätze mal so 6 g auf 100 ml. Generell bin ja eher ein Fan davon, die Tees sehr hoch zu dosieren und schnell abzugießen. Bei Schwarztee nehme ich übrigens von Anfang an kochendes Wasser, da meiner Erfahrung nach dadurch mehr Süße zum Vorschein kommt. Übrigens war der Tee extrem ergiebig mit 14 Aufgüssen
  2. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute hatte ich einen handgepflückten und handgerollten Schwarztee des Cultivars "Benihikari" von Herrn Shibamoto aus Makinohara (Shizuoka) in der Tasse. Der Tee stammt aus der ersten Pflückung und wurde komplett natürlich ohne den Einsatz von Pestiziden und Dünger angebaut. Der Tee ist echt extrem komplex: Basilikum, Minze, etwas malzig, eine leichte Fruchtigkeit (in Richtung Bitter-Orange) untermalt mit einer tollen Süße (Honig) und zart herben Noten. Insgesamt hat der Tee mich stark an Ruby 18 erinnert, wobei mir dieser hier deutlich besser geschmeckt hat, da ausgeglichener und komplexer und vom Aroma her nicht zu "überladen." Ich bin immer wieder erstaunt, was die Japaner manchmal für Schwarztees zaubern.
  3. Teegrüsse von unterwegs (Ausflug/Reise/etc.)

    @seika Bin noch bis zum 16.10. hier Sie waren gut, aber mir persönlich haben da andere besser geschmeckt (z.B. von Herrn Kajihara). Ich lasse mir da aber nochmal Proben zukommen und werde dann gucken, ob es nicht doch noch ein Tee ins Sortiment schafft
  4. Teegrüsse von unterwegs (Ausflug/Reise/etc.)

    Sorry, wir hatten einen extrem straffen Zeitplan gehabt, sonst hätte ich dir geschrieben. Aber ich war bestimmt nicht das letzte Mal in Kumamoto, du kannst aber natürlich auch gerne einmal nach Kyoto auf ein paar Tees kommen Und ja genau, Kôrogi Yôichi. Echt ein witziger und super entspannter Typ Ich habe keinen Kamairicha, aber dafür einen Schwarztee und Oolong von ihm gekauft
  5. Teegrüsse von unterwegs (Ausflug/Reise/etc.)

    @Michi Ja war schon recht heiß gewesen, vor allem waren wir zur Mittagshitze immer draußen, um uns die Teefelder anzugucken Und ja da kommt einiges neues gerade in Sachen Oolong und Schwarztee, aber auch Sencha und co. neu ins Sortiment
  6. Teegrüsse von unterwegs (Ausflug/Reise/etc.)

    Ein paar kleine Eindrücke von meiner knapp zweiwöchigen Reise durch Kyushu und Shikoku. Ein Yabukita-Teefeld von Herrn Nishi, Kirishima (Kagoshima) Die Saemidori - und Yabukita Teefelder von Herrn Miyazono, Imuta (Kagoshima) Zwei Zairai-Felder von Herrn Kajihara, Ashikita (Kumamoto). Das obere ist sogenannter "Yama-cha" (Bergtee), d.h. ein Zairai-Feld in den Bergen, was sich immer weiter verpflanzt hat und komplett natürlich ohne Dünger angebaut und ausschließlich per Hand gepflückt wird. Ein Stopp in Sagara bei Herrn Kazuo Watanabe und seiner Frau. Ein Teefeld von Herrn Kai, Takachiho (Miyazaki) Der Blick auf die Teefelder von Herrn Korogi, Gokase (Miyazaki) Ein Meiryoku-Teefeld von Herrn Harajima, Yame (Fukuoka) Ein Yama-cha-Teefeld von Frau Kunitomo, Otoya (Kôchi)
  7. Neu seit diesem Monat im Sortiment ist ein handgepflückter Weißtee aus der Region Gokase in Miyazaki und etliche neue Tees aus der Präfektur Shiga. Miyazaki Handgepflückter Weißtee Leicht floral, frisch und extrem fruchtig-süß. Erinnert stark an Bai Mu Dan, ist aber noch süßer und hat eine die typische "Zarai-Würze." Takeda Aracha Kabusecha Schon wie letztes Jahr ein absolutes Highlight: Ein Umami und eine Süße, die viele Gyokuros in den Schatten stellen, dazu hat er noch eine angenehme Shincha-Frische und leicht florale Noten. Durch das Saemidori-Cultivar hat der Kabusecha sogar noch mehr Körper als letztes Jahr und überzeugt gerade jetzt im Sommer als perfekter Cold-Brew-Tee. Sowa Sencha "Zairai" Dieser Sencha wird auf einem Teefeld auf ca. 700 m Höhe angebaut, wo schon seit knapp 700 Jahren Teeanbau betrieben wird. Die heutigen Teebüsche sind Nachkommen von den vor 700 Jahren angepflanzten Zairai-Büschen. Sehr duftig (in Richtung Hochland-Oolong) dazu ein angenehmes Umami mit herben Noten und eine ausgeprägte Süße, die besonders im Nachgeschmack stark zur Geltung kommt. Fujimura "Tokujô Sencha" Schon jetzt für mich eines der Sencha Highlights diesem Jahres: Extrem vollmundiges Umami mit einer fruchtig-intensiven Süße, die den Mund komplett ausfüllt. Sehr tief im Geschmack, dazu eine leichte Frische, die den Tee perfekt abrundet. Yasui Tamaryokucha "Okumidori" Normalerweise wird Tamaryokucha auf Kyushu, besonders in den Präfekturen Saga, Kumamoto und Miyazaki produziert, ein Tamaryokucha aus Honshuu (die Hauptinsel Japans) ist sehr selten. Herr Yasui ist mittlerweile Anfang 80 und der einzige Teebauer in Shiga, der Tamaryokucha (auch nur in kleinen Mengen) produziert. Tamaryokucha aus Kyushu ist normalerweise verhältnismäßig lange gedämpft und stark angeröstet, Herr Yasui hat jedoch geschafft einen Tamaryokucha mit einer kurzen Dämpfung zu produzieren, der spürbare Röstnoten besitzt, die jedoch nicht zu stark sind und sich perfekt ins Gesamtbild einfügen. Dieser Tamaryokucha kommt erstaunlich weich daher: ein buttriges Umami, dazu eine angenehme Süße und eine hauchzarte herbe Frische machen diesen Tamaryokucha zu etwas ganz Besonderem. Kono "Kôkyû Sencha" Herr Kono ist leider dieses Jahr im März verstorben, weshalb seine Tochter die Teefarm übernommen hat.Sie hat es jedoch geschafft, die Qualität aufrecht zu erhalten, wenn nicht sogar zu steigern dieses Jahr. Dieser Sencha ist hat ein starkes Umami und eine wunderbare Süße, die mit leicht herb-nussigen Noten und einer zarten Shincha-Frische komplettiert werden. Einer der wohl harmonischsten Senchas diesen Jahres. Der diesjährige Handgerollter Sencha "Wazuka" und Kobayashi Sencha "Master Blend" sind auch endlich eingetroffen und auch dieses Jahr wieder hervorragend! Der Sencha von Kazuo Watanabe ist leider im Moment ausverkauft, die nächste Lieferung kommt wohl Mitte August an. Hier geht es zum Shop
  8. Ich würde am Freitag wahrscheinlich vorbeischauen, muss dann aber leider wohl schon so um 16 Uhr wieder weiter
  9. Shincha aus Kagoshima

    Leider habe ich bisher nur mit ihm telefoniert, ich werde ihn aber wahrscheinlich August besuchen
  10. Shincha aus Kagoshima

    Der Tee hing leider etwas länger im Zoll fest und ist deshalb etwas verspätet angekommen. Aber besser spät als nie Zum Thema: Ab diesem Jahr habe ich die Tees von Herrn Miyazono im Sortiment, dessen Familie schon seit 1928 Tee direkt am wunderschönen Imuta-See in Kagoshima anbaut: Hier ein Ausblick über den gesamten See: Miyazono Sencha "Yabukita" Der erste Sencha ist ein Yabukita. Ungewöhnlich weich für dieses Cultivar, dazu sehr buttrig mit tollem Umami und starker Süße. Im Abgang erinnert er leicht an Eierlikör. Miyazono Sencha "Saemidori" Der zweite Sencha ist ein Saemidori. Sehr klar mit einer angenehmen Frische und Süße, rundem Umami und leichten floralen Noten. In den folgenden Aufgüssen zeigt sich noch eine zarte Herbe, die sich perfekt ins Gesamtbild einfügt. Morgen kommen dann noch ein Sencha und Tamaryokucha von Herrn Kazuo Watanabe (bekannt aus der Arte-Doku) an, vermutlich werden diese Tees ab Freitag im Shop erhältlich sein.
  11. Eure neuste Tee-Anschaffung

    Ja, Herr Kajihara macht gute Tees! Werde ihm wahrscheinlich Anfang August einen Besuch abstatten
  12. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Anima_Templi Das ist eine bestimmte Sencha-Art aus Uji, bzw. so schmeckten und sahen die Senchas vor vielen Jahren aus. Da die Blätter eher gelblich sind und der Tee vom Geschmack her sehr robust ist, gibt es heutzutage so gut wie keinen Markt mehr dafür und solche Senchas werden deswegen so gut wie gar nicht mehr angebaut. Ich hatte vor ein paar Monaten auch so einen Sencha aus Uji-Tawara, der so wie du beschrieben hast eine holzige Würze hatte und dazu noch ein starkes Sakura-Aroma hatte. Wie genau der Anbau usw. sich vom jetzigen unterscheidet hatte der Teebauer leider nicht erwähnt, das Einzige was ist weiß ist, dass es sich bei solchen Senchas um sogenannte Jun-Senchas (nicht beschatteter Sencha) handelt.
  13. Fundstücke - Originell, Skurril, Absurd...

    @seika Das gibt es auch in Uji an fast allen Grundschulen seit knapp 50 Jahren http://kirei-yasetara.hatenablog.com/entry/2014/11/17/083459
  14. @seika Das war ja nur ganz allgemein gemeint Habe jetzt mal auf der Herstellerseite geguckt und da steht: "Der Wassergehalt liegt bei Aracha mit ungefähr 5% Restfeuchte höher als bei fertig verarbeitetem Sencha, der eine Restfeuchte von etwa 2% hat." Ich hatte gedacht, dass Teelix damit meinte, dass der Tee insgesamt einen höheren Rest-Wassergehalt als andere, vergleichbare Tees hätte. Dann schließe ich mich dir natürlich an mit der fehlenden Hi-Ire