cml93

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  1. Ich würde am Freitag wahrscheinlich vorbeischauen, muss dann aber leider wohl schon so um 16 Uhr wieder weiter
  2. Shincha aus Kagoshima

    Leider habe ich bisher nur mit ihm telefoniert, ich werde ihn aber wahrscheinlich August besuchen
  3. Shincha aus Kagoshima

    Der Tee hing leider etwas länger im Zoll fest und ist deshalb etwas verspätet angekommen. Aber besser spät als nie Zum Thema: Ab diesem Jahr habe ich die Tees von Herrn Miyazono im Sortiment, dessen Familie schon seit 1928 Tee direkt am wunderschönen Imuta-See in Kagoshima anbaut: Hier ein Ausblick über den gesamten See: Miyazono Sencha "Yabukita" Der erste Sencha ist ein Yabukita. Ungewöhnlich weich für dieses Cultivar, dazu sehr buttrig mit tollem Umami und starker Süße. Im Abgang erinnert er leicht an Eierlikör. Miyazono Sencha "Saemidori" Der zweite Sencha ist ein Saemidori. Sehr klar mit einer angenehmen Frische und Süße, rundem Umami und leichten floralen Noten. In den folgenden Aufgüssen zeigt sich noch eine zarte Herbe, die sich perfekt ins Gesamtbild einfügt. Morgen kommen dann noch ein Sencha und Tamaryokucha von Herrn Kazuo Watanabe (bekannt aus der Arte-Doku) an, vermutlich werden diese Tees ab Freitag im Shop erhältlich sein.
  4. Eure neuste Tee-Anschaffung

    Ja, Herr Kajihara macht gute Tees! Werde ihm wahrscheinlich Anfang August einen Besuch abstatten
  5. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Anima_Templi Das ist eine bestimmte Sencha-Art aus Uji, bzw. so schmeckten und sahen die Senchas vor vielen Jahren aus. Da die Blätter eher gelblich sind und der Tee vom Geschmack her sehr robust ist, gibt es heutzutage so gut wie keinen Markt mehr dafür und solche Senchas werden deswegen so gut wie gar nicht mehr angebaut. Ich hatte vor ein paar Monaten auch so einen Sencha aus Uji-Tawara, der so wie du beschrieben hast eine holzige Würze hatte und dazu noch ein starkes Sakura-Aroma hatte. Wie genau der Anbau usw. sich vom jetzigen unterscheidet hatte der Teebauer leider nicht erwähnt, das Einzige was ist weiß ist, dass es sich bei solchen Senchas um sogenannte Jun-Senchas (nicht beschatteter Sencha) handelt.
  6. Fundstücke - Originell, Skurril, Absurd...

    @seika Das gibt es auch in Uji an fast allen Grundschulen seit knapp 50 Jahren http://kirei-yasetara.hatenablog.com/entry/2014/11/17/083459
  7. @seika Das war ja nur ganz allgemein gemeint Habe jetzt mal auf der Herstellerseite geguckt und da steht: "Der Wassergehalt liegt bei Aracha mit ungefähr 5% Restfeuchte höher als bei fertig verarbeitetem Sencha, der eine Restfeuchte von etwa 2% hat." Ich hatte gedacht, dass Teelix damit meinte, dass der Tee insgesamt einen höheren Rest-Wassergehalt als andere, vergleichbare Tees hätte. Dann schließe ich mich dir natürlich an mit der fehlenden Hi-Ire
  8. @Joscht Man kann es finde ich auch insgesamt etwas freundlicher ausdrücken (Schaukelpferd, Urinprobe, usw. usw.). Teelix hat hier nach Tipps und Feedback gefragt und nicht nach einem sarkastischen, fast lächerlich machenden Kommentar. Zum Thema: Ich finde das Video gut, vielleicht nur etwas zu lang geraten. Wenn du es noch etwas komprimierter und knackiger hinbekommst, wird es noch besser denke ich! Aber wie gesagt: ich finds gut und werde mir dein nächstes Teareview auch sicher angucken
  9. Genau wie es @phoobsering schon gesagt hat: Aracha (Jap.荒茶, wo das Ara die Bedeutung wild, rau oder wüst hat) heißt einfach nur, dass der Tee nicht sortiert, aber selbstverständlich fertig produziert wurde. Das mit der nicht ganz vollständigen Trocknung gibt es nur ab und zu bei Shinchas, damit sie frischer schmecken (angeblich). Dadurch ist der Tee nicht so lagerfähig. Ein weiterer Grund ist, dass bei Aracha viele Blattstiele im Tee sind, die einfach schwerer trocknen und so eine höhere Restfeuchte haben als die Blätter. Deswegen z.B. sollte man auch bei Kukicha oder Karigane den Tee am besten schneller aufbrauchen als z.B. normalen Sencha.
  10. Kurz bevor die diesjährigen Shinchas ankommen, habe ich frisch von meiner Japan-Reise neue Oolongs und Schwarztees mitgebracht: Einen Qing Xin aus Japan: Süß, sehr blumig, buttrig-weich und angenehm auf Zunge. Ein Oolong und Schwarztee des Cultivars "Fuji Kaori:" Ein seltenes Cultivar, welches übersetzt "Glyzinien Duft" bedeutet. Seinem Namen entsprechend sind beide Versionen sehr blumig und duftig (Glyzine und etwas Jasmin), dazu süß-fruchtig (Weintrauben und schwarze Johannesbeere), jedoch insgesamt sehr ausgeglichen im Geschmack Ein Oolong und Schwarztee des Cultivars "Izumi." Ein altes Cultivar, welches ursprünlich für Kamairicha gedacht war, sich allerdings über die Jahre als exzellentes Cultivar für Oolong und Schwarztee erwies. Sehr mild und rund, dazu tolle Pfirsich-Fruchtnoten und eine schöne Süße. Als letztes ein Schwarztee des Cultivar "Benitsukuba:" Ein Cultivar, welches aus Ibaraki stammt und auch nur dort angebaut werden darf. Dunkle Schokolade, die von einem fruchtig-süßen Kirscharoma untermalt wird und eine Würze besitzt, die stark an Lebkuchen und Gebäck erinnert.
  11. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute eine dreistündige Tee-Runde mit meinem guten Freund Tyas von The Tea Crane mit viel japanischem Oolong, Weißtee und Matcha.
  12. Ernteausfälle 2018

    @Raku So etwas hat es ja wie gesagt seit fast 40 Jahre nicht mehr gegeben - die meisten Bauern wissen also selber nicht wirklich, wie sie mit der Situation umgehen sollen. Aber: Existenzbedrohend wird es zum Glück nicht. Und zum Glück scheinen meine Teebauern auch nicht wirklich betroffen zu sein, da deren Felder meistens windgeschützt liegen. Das Feld von Herrn Takeda z.B. war überhaupt nicht betroffen: Die Teefelder nebenan jedoch sehr stark:
  13. Ernteausfälle 2018

    In diesem Jahr wird es wohl starke Ernteausfälle in Japan geben, die wahrscheinlich schlimmsten seit 40 Jahren . Der Grund dafür ist, dass es dieses Jahr sehr kalt war. Die meisten Teepflanzen wie z.B. Yabukita halten eigentlich Temperaturen von bis zu - 10° Grad aus (jüngere Bäume etwas mehr), dieses Jahr wurde es aber besonders in den höheren Bergregionen kälter als - 10°Grad und der Wind war sehr stark. Außerdem sind Regionen wie Kagoshima anscheinend besonders stark betroffen (habe ich von einem Bekannten aus Kagoshima gehört), da die Felder in Kagoshima ja oft nicht windgeschützt liegen und Cultivare wie Saemidori und co. angebaut werden, die besonders frostempfindlich sind. Es ist außerdem plötzlich extrem warm geworden, was der Qualität auch nicht unbedingt zu Gute kommt. Es ist aber noch nicht absehbar, wie der Markt reagieren wird. Ich habe nur gehört, dass sich viele Händler hier in Japan schon mit Tee aus dem letzten Jahr eingedeckt haben. Es kann also sein, dass die Preise sich nicht groß verändern werden, die Qualität wird allerdings wahrscheinlich etwas unter dem Wetter leiden, aber Genaueres kann man natürlich erst nächsten Monat sagen. Hier ein paar Fotos von letzter Woche aus Shiga. Dort, wo die Blätter sich braun gefärbt haben, kann man dieses Jahr keinen Tee ernten (inkl. Bancha).
  14. Geburtstag im Schnee!

    Auch von mir alles Gute nachträglich
  15. Teegrüsse von unterwegs (Ausflug/Reise/etc.)

    In Uji gibt es das ganz oft. Tencha wird vornehmlich im Flachgebiet in Flussnähe angebaut, da dort meistens der Boden sehr gut geeignet für den Tenchaanbau ist. Des Weiteren bildet sich in Flussnähe leichter Nebel, der die Blätter weicher macht, das Aroma des Tees verbessert und die Blätter vor Frost schützt. Der Boden z.B. in Jôyô am Kizugawa-Fluss, hat einen großen Sandanteil, was laut Herrn Kikuoka perfekte Bedingungen für den Tenchaanbau bietet. Ob Uji oder Jôyô, die beiden Städte liegen an Flüssen, wodurch Tencha-Felder häufig in Stadtnähe bzw. direkt in der Stadt liegen. Hier noch ein kleines Beispiel für ein Tencha-Feld in Uji von einem Kumpel: Das Teefeld ist direkt neben dem Ujigawa-Fluss und mitten in der Stadt Ein Teefeld von einem anderen Bekannten z.B. ist direkt hinter einem Supermarkt