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  1. Endlich sind nun auch die letzten Shinchas aus Shiga und Kyoto eingetroffen. Der handgepflückte Weißtee von diesem Jahr ist auch wieder verfügbar. Hier der Link: https://www.yutaka-tee.de/de/shincha-2019/
  2. @goza Wie gesagt: der Markt für Jun-Sencha ist nicht mehr wirklich da und die Teebauern, die Jun-Sencha noch anbauen, produzieren ihn zum großen Teil nur noch im Auftrag von Großhändlern. Deswegen ist es schwer, an hochqualitative Jun-Senchas ranzukommen.
  3. @goza Puh, das ist eine sehr schwierige Frage und denke ich eher nur subjektiv zu beantworten. Ganz allgemein wird in Japan bzw. in Kyoto Matcha als hochwertigster Tee angesehen (z.B. auf Speisekarten oder Preislisten steht Matcha als erstes). Danach kommt Gyokuro und Sencha. Matchas bzw. Tencha wird durchschnittlich am längsten beschattet, weshalb man durchaus sagen kann, dass je länger Beschattung ist, desto hochwertiger. Dass Matcha oder Gyokuro am teuersten sind, liegt vor allem daran, dass sie durch die lange Beschattung mehr Nährstoffe aus dem Boden beziehen müssen, wodurch auch dementsprechend mehr gedüngt werden muss. Guter Dünger hat seinen Preis, der sich dann auch natürlich auf den Teepreis auswirkt. Worum es aber mir und @seika ging, war, dass Sencha auch beschattet werden. Ganz ursprünglich wurden Senchas nicht beschattet, das ist wie gesagt eher ein Trend, der sich in den letzten 15 Jahren entwickelt hat. Wie du schon richtig vermutet hast, ist es sehr schwierig, einen gut ausbalancierten Jun-Sencha zu produzieren, da diese dazu neigen, zu bitter zu sein. Durch die Beschattung kann geschmacklich sehr viel justiert werden, z.B. mehr Umami und Süße oder weniger Herbe etc. In Japan wird allerdings gesagt, dass je länger ein Tee beschattet wird, der Geschmack (味 = Aji) zwar intensiver wird (mehr Umami und Süße), aber gleichzeitig der Tee an Aroma oder Duftigkeit (香り = Kaori) verliert oder wie man es übersetzen will. Ein guter Sencha im ursprünglichen Sinne wird nachgesagt, dass er eine gute Balance aus Umami, Amami (Süße), Shibumi (Herbe oder Adstringenz) und Kaori haben muss. Und mit Kaori ist nicht "Ooika" gemeint, der sich ja entwickelt, wenn ein Tee beschattet wird. Viele Senchas, die im Moment produziert werden, gehen eher in Richtung Kabusecha und sind mehr auf Umami und Süße ausgelegt. Ob das jetzt minderwertiger oder hochwertiger ist, muss jeder für sich entscheiden. Schlussendlich ist das ja reine Geschmackssache
  4. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @seika Ein kleiner Tippfehler hatte sich eingeschlichen: nicht 99, sondern 97%. Ändert aber trotzdem nichts daran, dass es aus Kagoshima so gut wie keine Jun-Senchas gibt. Die meisten Tees werden sogar ca. 7 - 10 Tage beschattet.... Und ja ich beziehe ja selber Tees aus Kagoshima und die Zahlen sind vom letzten Jahr. Ich hatte das Glück, einen Bauern zu finden, der nur Jun-Sencha in Satsuma-Cho anbaut, aber er meinte auch, dass seine Tees nicht so gute Preise auf dem Markt erziehlen, da die Blätter leicht gelblich sind. Viele Kunden erwarten (leider) saftig grüne Blätter, wodurch viele Teebauern angefangen haben, auch bei Senchas zu beschatten. Cultivare wie z.B. Okumidori haben von Natur aus eine sehr grüne Farbe, weshalb es nicht zwangsmäßig heißen muss, dass wenn die Blätter grün sind, auch der Tee beschattet wurde. Das mit der Beschattung ist in Kagoshima besonders extrem, aber in ganz Japan ein Trend, der sich mittlerweile seit knapp 15 Jahren fortsetzt. Aus Kyoto und besonders Shiga gibt es noch verhältnismäßig viele Jun-Senchas, aber auch da werden von Jahr zu Jahr weniger produziert.
  5. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @seika Die gibt es ja wie gesagt im Anbau Jun-Sencha gibt es leider im Moment so gut wie gar nicht mehr, da selbst Senchas mittlerweile beschattet werden. Schon 2-3 Tage machen da geschmacklich einen großen Unterschied aus, da sich dadurch "Ooika" 覆香 (das spezielle Aroma, dass sich entwickelt, wenn die Tees beschattet werden) entwickelt. In Kagoshima z.B. werden 99% der Tees beschattet. Und wie du schon richtig vermutet hast, kommt das 純 von 純粋, d.h. es handelt sich einen reinen (unbeschatteten) Sencha ohne Ooika.
  6. Seit diesem Monat wieder bzw. neu im Sortiment: Zwei handgepflückte Matchas von Herrn Tsuji aus Uji-Shirakawa: Tsuji handgepflückter Matcha "Master Blend" Das Cultivar "Gokô" gibt dem Tee ein kräftiges und ausdruckstarkes Umami mit leicht fruchtigen Noten, die an Trockenfrüchte erinnern und eine angehme Süße, die mit dem sehr ausgewogenen und milden Aroma des Samidori-Cultivars perfekt harmonieren. Das Cultivar Gokô wird vor allem für Gyokuros verwendet, Matchas dieses Cultivars sind eine absolute Rarität. Tsuji Wettbewerbs-Matcha "Asahi" Dieser Matcha wurde mit der traditionellen Honzu-Technik beschattet und war unter den besten vier Matchas beim nationalen Wettbewerb von 2017 und unter den besten sechs 2018 gewesen. Eine unglaublich cremige Textur, dazu eine starke Süße und Umami mit Schokoladen-Noten machen diesen Matcha zu einem echten Erlebnis. Des Weiteren ist dieser Matcha nicht ein bisschen bitter und sehr rund und ausgewogen. Ohne Frage einer der besten Matcha Japans und eine absolute Rarität. Die Tees sind hier erhältlich: https://www.yutaka-tee.de/de/matcha/
  7. Guter Gyokuro - ganz frisch am besten?

    @phoobsering Die ursprüngliche Bedeutung von Kuradashi-Tee (蔵出し = aus dem Lagerhaus entnommen) ist eigentlich nur Tee, der an einem kühlen Ort gelagert wurde (hat seinen Ursprung Anfang der Edo-Zeit durch Tokugawa Ieyasu). Im jetzigen Sprachgebrauch wird es aber eher mit länger gelagertem Gyokuro in Verbindung gebracht (ca. mind. 2 Jahre). Dieser muss sorgfältig gelagert werden, da der Tee sonst sein Aroma verliert. Meist wird dieser vakuumiert bei Minusgraden gelagert. Ich hatte übrigens auch einen Gyokuro gehabt, den ich zwei Jahre gelagert hatte (vakuumiert bei -25 Grad), nach 1,5 Jahren hatte sich das Aroma stark verändert: Der Gyokuro hatte auf einmal extrem an Süße und Fruchtigkeit gewonnen und war sehr rund im Geschmack geworden. Schlussendlich lässt sich aber sagen, dass Kuradashi kein Qualitätssiegel oder Ähnliches ist. Hat der Gyokuro eine gute Qualität, lässt er sich auch gut lagern. Des Weiteren ist das Anbaugebiet und Cultivar sehr wichtig: Gyokuros aus Kyotanabe und allgemein Wettbewerbtees eignen sich besonders gut zum Lagern. Außerdem kommt es noch auf das Cultivar an. Wie oben beschrieben reift z.B. Saemidori vergleichsweise schnell und ist deswegen für eine längere Lagerung meiner Erfahrung nach eher ungeeignet, Ausnahmen gibt es aber natürlich immer. Die besten Cultivare meiner Meinung nach sind Gokô, Samidori, Uji-Hikari und Asahi. Besonders Asahi hat sehr dicke, große Blätter, die ihn für eine lange Lagerung besonders prädestiniert machen.
  8. Guter Gyokuro - ganz frisch am besten?

    @seika Erst einmal, genau Gyokuro sollte ca. bis Oktober liegen, da nach der Ernte der Arginin-Gehalt hoch ist und durch das Lagern in Glutaminsäure und dann Theanin umgewandelt wird. Ob jetzt deswegen die Teewettbewerbe deswegen im September sind, weiß ich allerdings nicht (ich denke eher, dass die ganzen Teegeschäfte/ Tea-Taster wegen der Shincha-Saison beschäftigt sind). Übrigens: Ein großer Faktor, warum in den letzten Jahren beim Gyokuro nur Tees des Cultivars Saemidori gewinnen, ist, dass Saemidori sehr feine, dünne Blätter hat. Dadurch reift er schneller und ist schon im September deutlich runder und hat mehr Umami als z.B. Gokô oder Samidori Gyokuros, die ja früher der Standard für Wettbewerb-Gyokuros waren. Aber zurück zum Thema: Das mit dem Shincha-Gyokuro ist ein Trend, der sich in den letzten Jahren immer weiter entwickelt hat (wahrscheinlich vor allem aus monetären Gründen). Ein weiterer Grund ist, dass mittlerweile viel "Gyokuro" verkauft wird, der eigentlich gar kein Gyokuro ist, sondern eher Kabusecha (besonders aus Kagoshima). Traditionell werden Gyokuro und Tencha bis Oktober gelagert, es gab früher auch in Uji jedes Jahr im Herbst eine Zeremonie, wo der in, ich glaube, Tonbehältern gelagerte Tee geöffnet und somit die Gyokuro/ Tencha-Saison eingeleitet wurde (Stichwort: Kuradashi). Aber mit dem Gyokuro wird das wie gesagt mittlerweile sehr unterschiedlich gehandhabt, die traditionellen Teehäuser aus Uji halten aber zum großen Teil an dieser Tradition fest (auch wenn nicht alle). Zum Geschmack von nicht gelagertem Gyokuro: Er schmeckt sehr frisch und etwas "unreif," hat z.T. deutlich präsente herbe Noten und ist insgesamt ausdrucksstärker im Geschmack mit weniger Umami und Süße. Z.T. ist er sogar fast zu intensiv, um ihn wie normalen Gyokuro aufzugießen. Das ist beim Einkauf manchmal auch wirklich schwierig, da man ja den Gyokuro als Shincha probiert und dann beurteilen muss, wie er sich mit der Lagerung entwickelt und so den Preis bestimmt...
  9. Dento Hon Gyokuro

    Zum "Dento Hon Gyokuro:" Es gibt sieben Kriterien: 1. Shizen-Shitate, d.h. natürliche, nicht beschnittene Wachsform (natürlich wird die Teepflanze nach der Ernte einmal beschnitten) 2. Es muss genügend gedüngt werden (da gibt es aber keine genauen Vorgaben 3. Zum Beschatten muss Reisstroh genommen werden 4. Es muss länger als 16 Tage beschattet werden 5. Der Tee muss per Hand gepflückt werden 6. Es muss zur richtigen Zeit geerntet werden, damit die Blätter nicht hart werden (auch hier gibt es keine genauen Richtlinien) 7. Die "Pflege" des Teefeldes und Produktion muss sorgfältig durchgeführt werden (z.B. nur eine Ernte pro Jahr usw.) Dass der Tee explizid aus Yame kommen muss, steht nirgendswo geschrieben, ich bin mir aber unsicher. Ich denke aber, das was @Diz meint, ist "Yame Dento Hon Gyokuro." Dieser muss aus Yame kommen und hat noch andere Kriterien zu erfüllen, wie z.B. einen Mindest-Einkaufs-Kilopreis von 13000 Yen, außerdem muss der Tee noch verkostet werden von einem Komitee, welches den Tee dann als qualitativ ausreichend bewerten muss... Ist aber eh alles Schnickschnack, da 17 Tage Beschattung lächerlich sind, Gyokuros aus Kyoto werden eigentlich mindestens 28 - 35 Tage beschattet. Der Ursprung kommt von Yamamoto Yama, einem Teehändler, der 1835 das Produkt "Gyokuro" einführte, welches seinen Namen durch seine kugelige Form erhalten hatte (wohl eine Form ähnlich wie Tamaryokucha). Anfang der Meiji-Periode hat dann Tsujiri die Produktion perfektioniert, an der sich bis jetzt auch nicht allzu viel geändert hat. @Gyokuro Ich kenne keinen Produzenten in Kyoto, der noch so einen Gyokuro produziert, da diese Art von Produktion ja schon knapp 150 Jahre überholt ist. Wenn du aber einen Gyokuro trinken willst, der so schmeckt wie vor 50 - 100 Jahren, würde ich dir einen Zairai Gyokuro empfehlen, der kommt da denke ich noch am nächsten ran.
  10. 10% Vorweihnachtsrabatt

    Pünktlich zur Vorweihnachtszeit gibt es diesen Samstag und Sonntag 10% Rabatt auf alle Artikel (auch Teeware). Code: Christmas10 www.yutaka-tee.de
  11. Neue Matchas und Gyokuros

    Seit dieser Woche sind neue handgepflückte Matchas (u.a. ein neuer Wettbewerbs-Matcha) und Gyokuros angekommen: Kobayashi handgepflückter Gyokuro "Gokô" Ein handgepflückter Premium-Gyokuro aus der Top-Region Kyotanabe vom nationalen Champion (2014), Herrn Kobayashi. Das würzig-kräftige Umami vom und eine elegant-süßen Geschmack vom Cultivar verleihen diesem Gyokuro ein unvergleichlich fruchtig-süßes Aroma, welches stark an Pfirsich erinnert. Kobayashi handgepflückter Gyokuro Zairai Schattentee aus dem Cultivar Zairai (eigentlich kein Cultivar, sondern aus Samen gezogene Teebäume, wo sich verschiedene Cultivare vermischt haben) ist eine absolute Rarität und wird heutzutage so gut wie kaum noch angebaut. Ein Grund dafür ist, dass jeder Zairai-Strauch etwas anders schmeckt und Zairai sehr schwierig per Hand zu pflücken ist (im Vergleich zu Cultivar-Sträuchen). Dieser Zairai-Gyokuro ist in den ersten Aufgüssen erstaunlich elegant mit einer tollen Würze, starkem Umami und einer fruchtigen Süße. Nach und nach tritt die Würze in den Vordergrund, die dem Tee immer mehr Körper und ein "dunkles" Aroma verleihen, welches diesen Gyokuro so unglaublich spannend macht. Kobayashi handgepflückter "Gyokusen" Bei diesem Tee handelt es sich um einen Blend aus einem Gyokuro des Cultivars Saemidori (aus Uji-Tawara, Kyoto) und einen Senchas wiederum des Cultivars Saemidori (Wazuka, Kyoto). Alle Tees sind handgepflückt und Tees absoluter Spitzenklasse. Wir haben diesen Tee zusammen mit Meister Kobayashi vor Ort geblendet und hatten die innovative Idee, Gyokuro und Sencha zu blenden. Wir haben ihn daraufhin "Gyokusen" (jap. 玉煎) getauft ("Gyoku" von Gyokuro und "Sen" von Sencha) und ihn gibt es exklusiv bei uns. Der erste Aufguss ist unglaublich süß, extrem kraftvoll, aber ausbalanciert. Hier wirkt das feine Umami des Gyokuros und das kräftige Umami der Sencha zusammen, welches ein ganz neues Geschmackserlebnis erlauben. Auch der zweite und dritte Aufguss haben noch ein starkes Umami, ab dem vierten Aufguss geht der Gyokusen dann langsam in Richtung Sencha über, wo aber stehts die Süße des Gyokuros dem Tee eine perfekte Balance gibt. Kobayashi Wettbewerbs-Matcha "Uji-Hikari" Ein handgepflückter Wettbewerbs-Matcha aus dem Top-Anbaugebiet Kyotanabe. Kyotanabe ist für dafür bekannt, den besten Gyokuro Japans zu produzieren, aber auch Matcha der absoluten Spitzenklasse werden in dort produziert. Herr Kobayashi hat mit seinem Tencha (Ausgangsmaterial für Matcha) schon den nationalen Wettbewerb gewonnen und holt jedes Jahr Top-Platzierungen mit seinen Tees. Dieser Matcha ist der beste aus dem Hause Kobayashi und wir sind stolz, neben unserem Wettbewerbs-Matcha von Herrn Tsuji einen weiteren Wettbewerbs-Matcha der absoluten Spitzenklasse in unser Sortiment aufnehmen zu können. Das seltene Culitvar "Uji-Hikari" verleiht diesem Matcha eine unglaubliche Süße und Umami, dazu ein leicht kakaoartiges Aroma und insgesamt extrem rund ohne auch nur einen Hauch bitter zu sein mit einer wunderbar cremigen Textur. Kobayashi handgepflückter Matcha "Samidori" Dieser Matcha hat ein sehr stark ausgeprägtes Umami und Süße, die mit einer hauch-zarten Herbe untermalt werden. Insgesamt sehr ausdrucksstark und elegant zugleich, dazu extrem cremig und leicht fruchtig. Kobayashi handgepflückter Matcha "Premium Blend" Ein handgepflückter Matcha-Blend aus dem Top-Anbaugebiet Kyotanabe (Samidori) und Wazuka (Tenmyô). Ein extrem ausgewogener Matcha mit einem angenehmen Umami und einer starken Süße. Leicht nussige Noten runden das Gesamtbild ab. Ein handgepflückter Top-Matcha zum fairen Preis! Alle Tees sind ab sofort auf www.yutaka-tee.de erhältlich. Die bereits im letzten Monat angekündigten Oolongs sind nun auch im Shop verfügbar.
  12. Frisch von meiner letzten Japan-Reise mitgebracht: verschiedenste Wettbewerbtees und handgepflückte Schwarztee-Spezialitäten aus Japan: Takenouchi Sencha "Asanoka" Dieser Sencha hat ein starkes Umami und eine fruchtige Süße, die mit leicht herben Noten und einer angenehmen Würze komplettiert werden. Dazu ist dieser Tee extrem duftig mit einem langanhaltendem Nachgeschmack, welcher den ganzen Mund ausfüllt. Yamazaki Wettbewerbs-Kabusecha "Saemidori" Ein Wettbewerbs-Kabusecha der Extraklasse, den ich im September auf der Auktion des Kansai-Teewettbewerbs selber ersteigert hatte. Unglaubliche Süße und Umami, eigentlich fast schon ein Gyokuro, der sich aber von Aufguss zu Aufguss verändert und zum Schluss geschmacklich in Richtung Sencha geht. Tsuji Wettbewerbs-Tencha "Ori" "Ori" bedeutet das gleiche wie Karigane nur für Tencha. D.h. der Stängelanteil ist höher als bei normalem Tee. Da es sich hierbei jedoch um einen handgepflückten Wettbewerbstee handelt, ist 1. der Stängelanteil des gepflückten Tees extrem niedrig und 2. werden für den Wettbewerb Blätter mit der Pinzette aussortiert, die bei normalen Tees nicht aussortiert werden würden. Dieser Tencha ist im ersten Aufguss extrem süß und hat ein unglaubliches Umami: komplett mundausfüllend, jedoch sehr elegant. Auch in den folgenden Aufgüssen sind Umami und Süße noch deutlich vorhanden, es kommen aber noch frische Noten dazu und ein deutliches Matcha-Aroma. Shibamoto Handgerollter Schwarztee "Benihikari" Ein handgerollter Schwarztee der absoluten Spitzenklasse: Beim Öffnen der Tüte verströmt der Tee einen stark fruchtigen Duft, der an schwarze Johannisbeere erinnert. Geschmacklich ist er sehr komplex: Basilikum, Minze, etwas malzig, eine leichte Fruchtigkeit (Bitter-Orange) untermalt mit einer tollen Süße (Honig) und zart herben Noten, der insgesamt stark an das taiwanesische Cultivars Ruby 18 erinnert. Miyazaki handgepflückter Schwarztee "Benifuuki" 2014 Dieser Schwarztee wurde im September 2014 handgepflückt und vier Jahre gelagert. Der Duft ist betörend süß und fruchtig, er erinnert stark an schwarze Johannisbeeren und Brombeeren. Auch im Geschmack ist er sehr fruchtig und süß, extrem duftig und hat eine hauch zarte Herbe im Hintergrund. Durch die Lagerung ist der Tee sehr rund geworden und hat noch leicht "dunkle" Züge dazugewonnen, die entfernt an Puer-Tee erinnern. Kôrogi Wettbewerbs-Schwarztee "Mecha" Herr Kôrogi (14-facher Gewinner des nationalen Wettbewerbs im Kamairicha-Segment) produziert jedes Jahr in kleiner Menge einen Wettbewerbs-Schwarztee, den er, ähnlich wie Darjeeling First Flush, für einen Schwarztee wenig oxidieren lässt. Das verleiht diesem Tee ein unglaublich blumiges Aroma und Marzipan- bzw. Mandelnoten, die von einer starken Süße komplettiert werden. Ein sehr runder und duftiger Schwarztee. Ab jetzt erhältich auf: https://www.yutaka-tee.de Weitere neue Kamairichas und Oolongs von meiner Reise werde ich die Tage noch online stellen.
  13. Vorstellung eines Teetrinkers

    Herzlich wilkommen im Forum!
  14. No Name Senchas

    Das liegt oft daran, dass es sich um einen Blend handelt, da werden z.T. Tees aus vielen verschiedenen Teilen Japans verwendet. Die Namen kommen auch oft von dem Händler aus Japan, von dem der Großhändler / Shop den Tee bezieht. Die Namen in Japan haben oft wenig mit dem Inhalt zu tun, allerdings gibt es Bezeichnungen wie "Tokujô" "Tokusen" "Gokujô" die eine bestimmte Qualität kennzeichnen, die aber natürlich von Händler zu Händler komplett unterschiedlich ist.