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  1. Da meine Wohnung hier in Kyoto Tatami hat, sieht es bei mir im Moment so aus: Einmal die Asahi-Yaki-Hôhin: Und die neulich gekaufte Shiboridashi aus Shiga (Shigaraki-Yaki):
  2. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Nicht nur ein paar Bin echt am überlegen, bei Sencha meinen Fokus auf Shiga zu legen. Dürfte dir als Asamushi-Liebhaber bestimmt gefallen
  3. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute war ich in Shiga unterwegs - einer Präfektur, die nicht sehr bekannt ist für ihren Tee ist, obwohl dort seit über 800 Jahren Tee angebaut wird. Das liegt aber daran, dass die ganzen hochwertigen Shiga-Tees als Uji-Tees verkauft wurden. Ippodos Sencha waren z.B. früher alle komplett aus Shiga. Doch vor einigen Jahren hat Shiga angefangen vermehrt Tees als Shiga-Tee (oder auch Asamiya-Tee) zu verkaufen und auch aufgehört Tees an große Teeläden aus Uji zu verkaufen (auch ein Grund warum Ippodo deutlich an Qualität verloren hat). Wenn man sich zum Beispiel die Ergebnisse der nationalen odere Kansai Wettbewerbe anguckt stellt man fest, dass Shiga da jedes Jahr Top-Platzierungen holt. Auch noch sehr interessant: In Shiga werden nur (!) Asamushi Tees hergestellt, die sich im 7 - 15 Sekunden Bereich bewegen. So jetzt zum Thema: Unter anderem habe ich diese drei Tees hier getrunken. Allesamt Contest Grade und alle unter den Top 6 des letztjährigen Kansai-Wettbewerbs. Ich denke dir Blätter sprechen für sich Auch geschmacklich echt eine Wucht: Unglaublich ausdrucksstark mit angenehmen herben Noten, kräftigem Umami und einer starken Süße. Insgesamt finde ich, dass sie so ein Zwischending zwischen Shizuoka und Uji sind: Dieses typische Shizuoka Bergtee-Aroma und das Umami und die Süße von Uji Tees in perfekter Balance. Auch ein absolutes Highlight: Der Tamaryokucha aus dem Cultivar Okumidori. Tamaryokucha wird ja eigentlich ausschließlich auf Kyushu hergestellt, in Shiga gibt es jedoch eine (!) Person (82 Jahre alt), die auch Tamaryokucha herstellt. Und was für einen: Ich hatte bisher viele preisgekrönte Tamas aus Miyazaki, Ureshino und Kumamoto, die kamen aber nicht annährend an den heute verkosteten heran. Achja: die abgebildete Shibo hat mir auch super gefallen und wurde natürlich auch direkt gekauft Fazit: Shiga rocks Unglaubliche Qualität, große Vielfalt und mega nette Leute - was will man mehr
  4. Matcha-Bezeichnungen

    @seikaGenau. Bei Ôishitaen werden die Pflanzen durch das Beschatten stärker beansprucht, dadurch werden sie eher nur 20 Jahre genutzt. Ja Zairai hält echt lange durch ^^ Bei einem Kumpel im Garten wuchert ein direkter Nachkomme vom Zairai von Eisai seit was weiß ich wie vielen hundert Jahren Der Bancha davon ist echt nicht schlecht! Erstaunlicherweise gibt es in Uji relativ viele Bauern, die aus Zairai Gyokuro und Tencha anbauen, leider aber meist nur in kleineren Mengen und die Großhändler reservieren sich da immer schon alles im Voraus @SoGen Alle Tencha-/Gyokurobauern, die ich kenne, "wechseln" ihre Büsche so alle 20 Jahre, wegen der genannten Gründe. Nur bei Sencha hat man es öfters mal, dass Tees von 80 Jahre alten Büschen beworben werden. Ich hatte auch schon ein paar solcher Tees in der Tasse, an Umami ist da nicht so viel übrig, aber es schmeckt extrem urig und hat seinen eigenen Charm. Mir ist da übrigens immer aufgefallen, dass die geschmacklich relativ bitter waren.
  5. Matcha-Bezeichnungen

    @SoGen Schöner Beitrag! Bei einer Sache muss ich dir jedoch widersprechen: Ob Usucha oder Koicha, das Alter des Busches hat damit nicht zu tun. Generell werden die Büsche nur 20 - 30 Jahre, bei Tencha eher sogar nur maximal 20 Jahre beerntet, da mit dem Alter auch das Umami weniger wird. Es liegt am Anbau (die Menge/Qualität des Düngers), die Beschattungsart (Jikakabuse, Kanreisha, Honzu), als auch an der Pflückungsart (maschinell oder handgepflückt). Ein weiterer, eher nicht so wichtiger Punkt wäre noch, wie weit der Tee aussortiert wurde. Gerade bei nicht so hochwertigem Matcha wird z.T. nicht so streng aussortiert.
  6. Neue Premium-Matchas

    Seit diesem Monat neu im Sortiment: Zwei Matchas aus Uji Shirakawa vom renommiertesten Tenchabauern Japans, Herrn Tsuji. Als erstes ein handgepflückter Matcha des Cultivars Yabukita. Die Textur ist cremig, der Matcha hat dazu ein elegantes Umami und eine ganz leichte Herbe, die aber sofort in eine sanfte Süße übergeht. Sowohl für Usucha als auch für Koicha geeignet. Als nächstes noch der Wettbewerbs-Matcha von Herrn Tsuji, der letztes Jahr auf dem 4. Platz des nationalen Wettbewerbs gelandet war. Besser geht es nicht. Mehr muss ich glaube ich nicht dazu sagen. Extrem cremig, starkes Umami, tolle Süße mit Schokoladennoten und unglaublich rund. Als letztes noch ein Kabusecha aus Asamiya (Shiga) von Herrn Takeda. Ein Kabusecha absoluter Perfektion. Sehr starkes Umami und eine Süße, die so manchen Gyokuro in den Schatten stellen. Insgesamt sehr weich und komplett ohne Herbe mit einem fruchtigen Aroma, welches entfernt an Wein erinnert.
  7. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Ich hatte heute zwei Tees von Herrn Kazuo Watanabe in der Tasse, der ja durch die Arte Doku eine kleine Berühmtheit hier in Deutschland geworden ist Das Besondere: Herr Watanabe baut seine Tees ohne Pestizide und ohne Dünger an. Also ein komplett natürlich angebauter Tee. Beide Tees sind yaya Fukamushi (60 - 90 Sekunden) und ein Blend aus Saemidori, Yabukita und Asanoka. Als erstes der Sencha: Schönes Blatt für einen Tee mit so einer langen Dämpfzeit. Extrem rund, schöne Süße und angehmes Umami. Der Tee bittert kein bisschen, selbst wenn man mit der Temperatur hochgeht. Insgesamt sehr ausgeglichen und sanft, sicherlich keine Umami-Bombe, aber dennoch ein sehr schöner Tee mit tollem Aroma. Als nächstes der Tamaryokucha: Auch hier ein schönes Blatt. Im Vergleich zum Sencha mit der Tamaryokucha-typischen Röstnote und einer tollen Süße. Auch dieser Tee wieder sehr sehr ausgeglichen, dennoch insgesamt etwas ausdrucksstärker als der Sencha. Persönlich hat er mir noch ein klein wenig besser gefallen als der Sencha. Fazit: Der Mann versteht wirklich sein Handwerk. Gerade wenn man bedenkt, dass kein Dünger verwendet wurde. Wie Herr Watanabe schon bei Dokumentation zu sagen pflegte: "Dieser Tee ist ein Kunstwerk."
  8. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Ja, der erste Eindruck vom Blatt war nicht so gut gewesen, erst später habe ich dann gemerkt, dass ganz sauber two leaves and a bud gepflückt wurden.
  9. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Ich hatte heute einen handgepflückten Weißtee des Cultivars Zairai aus Japan in der Tasse. Jährlich werden nur 10 kg hergestellt und es waren nur die letzten nicht (laut Teebauern) gelungenen Reste übrig. Aus Neugier habe ich mir aber trotzdem ein paar Sampler zukommen lassen ^^ Ich hatte ehrlich gesagt nicht viel erwartet (besonders als ich das Blatt gesehen hatte), wurde dann aber überrascht: Extrem fruchtig (vor allem Pfirsich und Aprikose), dazu ein unglaubliche Süße. Selbst im Geschmack bleibt die Süße die ganze Zeit auf der Zunge, fast als würde man ein Stück Zucker lutschen Aber überhaupt nicht übertrieben oder aufdringlich, sondern sehr angenehm. Ein Weißtee, der sich echt nicht vor seiner chinesischen Konkurrenz verstecken muss, besonders wenn man bedenkt, dass dies nur die minderwerigen Überreste der letzten Ernte waren. Ich bin schon echt gespannt auf die diesjährige Ernte
  10. "Tee ist eine Droge." X.

    @Zockerherz Keine Angst, bei mir sind es pro Tag meistens so 20 - 40 g
  11. EMS Japan / China

    Ja natürlich, ich meinte auch eher die Zöllner, die z.B. bei der Aushändigung sitzen oder die Leute bei der Lebensmittelkontrolle, die die Begehungen machen und eben solche Aufträge bearbeiten, wie die von Getsome. Aber wie gesagt: Da gibt es auch sehr viele nette und kulante Zöllner. Die hatte ich auch beim Flughafen Tegel, als ich letztes Jahr aus Japan direkt Tee mitgebracht hatte und es da einige bürokratische Probleme gab mit dem Zoll (und das sogar umsonst!).
  12. EMS Japan / China

    Versuche mal, dich mit deiner zuständigen Lebensmittelkontrollbehörde in Verbindung zu setzen, die müssten dir eigentlich dazu eine Auskunft geben. Ich habe gerade genau das gleiche Problem wie du: Eine private Sendung aus Japan, wo der Tee nicht auf Englisch gekennzeichnet wurde, ist, obwohl ich es dem Zoll tausend Mal erklärt habe und sogar angeboten hatte, dass sie gerne die Packungen aufmachen könnten, bei der Lebensmittelkontrolle gelandet... Davor hatte ich auch nie ein Problem gehabt. Ist halt leider so, dass der Zoll sehr willkürlich ist bzw. einfach eine Menge Rechte hat (was ja an sich nicht falsch ist), die aber jeder Zöllner anders auslegt. Das ist das Problem: Sowohl beim Zoll als auch bei der Lebensmittelkontrolle arbeiten viele angelernte Leute, die nicht viel Ahnung von der Materie haben und einfach alles blind nach Vorschrift machen und wenn es zu viel Arbeit wird, dann wird wie bei dir ohne wirkliche Begründung eine Aushändigung verweigert (es gibt natürlich auch genügend Ausnahmen).
  13. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Teelix Freut mich, dass er dir gefallen hat Einer meiner persönlichen Lieblingssenchas aus dem letzten Jahr Naja du musst es so sehen mit der Dosierung: Du kriegst zwar pro Aufguss nur halb so viel Tee, aber insgesamt ungefähr doppelt so viele Aufgüsse raus. Aber ist ja auch nur eine Empfehlung, wenn es dir schmeckt ist ja alles gut
  14. Hallo aus Wien

    Auch von mir herzlich willkommen im Forum
  15. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute hatte ich einen Da-Hong-Pao von Bama Tea in der Tasse. Das Sample hatte ich schon vor einem Jahr von einem chinesischen Freund bekommen, aber hatte es bisher verplant den zu trinken Leicht rauchig, sehr kräuterig, leichte Fruchtnoten und mit einer schönen honigartigen Süße. Das Rauchige legt sich schnell und die fruchtige Süße tritt von Aufguss zu Aufguss immer weiter in den Vordergrund.