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  1. Neue Matchas und Gyokuros

    Seit dieser Woche sind neue handgepflückte Matchas (u.a. ein neuer Wettbewerbs-Matcha) und Gyokuros angekommen: Kobayashi handgepflückter Gyokuro "Gokô" Ein handgepflückter Premium-Gyokuro aus der Top-Region Kyotanabe vom nationalen Champion (2014), Herrn Kobayashi. Das würzig-kräftige Umami vom und eine elegant-süßen Geschmack vom Cultivar verleihen diesem Gyokuro ein unvergleichlich fruchtig-süßes Aroma, welches stark an Pfirsich erinnert. Kobayashi handgepflückter Gyokuro Zairai Schattentee aus dem Cultivar Zairai (eigentlich kein Cultivar, sondern aus Samen gezogene Teebäume, wo sich verschiedene Cultivare vermischt haben) ist eine absolute Rarität und wird heutzutage so gut wie kaum noch angebaut. Ein Grund dafür ist, dass jeder Zairai-Strauch etwas anders schmeckt und Zairai sehr schwierig per Hand zu pflücken ist (im Vergleich zu Cultivar-Sträuchen). Dieser Zairai-Gyokuro ist in den ersten Aufgüssen erstaunlich elegant mit einer tollen Würze, starkem Umami und einer fruchtigen Süße. Nach und nach tritt die Würze in den Vordergrund, die dem Tee immer mehr Körper und ein "dunkles" Aroma verleihen, welches diesen Gyokuro so unglaublich spannend macht. Kobayashi handgepflückter "Gyokusen" Bei diesem Tee handelt es sich um einen Blend aus einem Gyokuro des Cultivars Saemidori (aus Uji-Tawara, Kyoto) und einen Senchas wiederum des Cultivars Saemidori (Wazuka, Kyoto). Alle Tees sind handgepflückt und Tees absoluter Spitzenklasse. Wir haben diesen Tee zusammen mit Meister Kobayashi vor Ort geblendet und hatten die innovative Idee, Gyokuro und Sencha zu blenden. Wir haben ihn daraufhin "Gyokusen" (jap. 玉煎) getauft ("Gyoku" von Gyokuro und "Sen" von Sencha) und ihn gibt es exklusiv bei uns. Der erste Aufguss ist unglaublich süß, extrem kraftvoll, aber ausbalanciert. Hier wirkt das feine Umami des Gyokuros und das kräftige Umami der Sencha zusammen, welches ein ganz neues Geschmackserlebnis erlauben. Auch der zweite und dritte Aufguss haben noch ein starkes Umami, ab dem vierten Aufguss geht der Gyokusen dann langsam in Richtung Sencha über, wo aber stehts die Süße des Gyokuros dem Tee eine perfekte Balance gibt. Kobayashi Wettbewerbs-Matcha "Uji-Hikari" Ein handgepflückter Wettbewerbs-Matcha aus dem Top-Anbaugebiet Kyotanabe. Kyotanabe ist für dafür bekannt, den besten Gyokuro Japans zu produzieren, aber auch Matcha der absoluten Spitzenklasse werden in dort produziert. Herr Kobayashi hat mit seinem Tencha (Ausgangsmaterial für Matcha) schon den nationalen Wettbewerb gewonnen und holt jedes Jahr Top-Platzierungen mit seinen Tees. Dieser Matcha ist der beste aus dem Hause Kobayashi und wir sind stolz, neben unserem Wettbewerbs-Matcha von Herrn Tsuji einen weiteren Wettbewerbs-Matcha der absoluten Spitzenklasse in unser Sortiment aufnehmen zu können. Das seltene Culitvar "Uji-Hikari" verleiht diesem Matcha eine unglaubliche Süße und Umami, dazu ein leicht kakaoartiges Aroma und insgesamt extrem rund ohne auch nur einen Hauch bitter zu sein mit einer wunderbar cremigen Textur. Kobayashi handgepflückter Matcha "Samidori" Dieser Matcha hat ein sehr stark ausgeprägtes Umami und Süße, die mit einer hauch-zarten Herbe untermalt werden. Insgesamt sehr ausdrucksstark und elegant zugleich, dazu extrem cremig und leicht fruchtig. Kobayashi handgepflückter Matcha "Premium Blend" Ein handgepflückter Matcha-Blend aus dem Top-Anbaugebiet Kyotanabe (Samidori) und Wazuka (Tenmyô). Ein extrem ausgewogener Matcha mit einem angenehmen Umami und einer starken Süße. Leicht nussige Noten runden das Gesamtbild ab. Ein handgepflückter Top-Matcha zum fairen Preis! Alle Tees sind ab sofort auf www.yutaka-tee.de erhältlich. Die bereits im letzten Monat angekündigten Oolongs sind nun auch im Shop verfügbar.
  2. Frisch von meiner letzten Japan-Reise mitgebracht: verschiedenste Wettbewerbtees und handgepflückte Schwarztee-Spezialitäten aus Japan: Takenouchi Sencha "Asanoka" Dieser Sencha hat ein starkes Umami und eine fruchtige Süße, die mit leicht herben Noten und einer angenehmen Würze komplettiert werden. Dazu ist dieser Tee extrem duftig mit einem langanhaltendem Nachgeschmack, welcher den ganzen Mund ausfüllt. Yamazaki Wettbewerbs-Kabusecha "Saemidori" Ein Wettbewerbs-Kabusecha der Extraklasse, den ich im September auf der Auktion des Kansai-Teewettbewerbs selber ersteigert hatte. Unglaubliche Süße und Umami, eigentlich fast schon ein Gyokuro, der sich aber von Aufguss zu Aufguss verändert und zum Schluss geschmacklich in Richtung Sencha geht. Tsuji Wettbewerbs-Tencha "Ori" "Ori" bedeutet das gleiche wie Karigane nur für Tencha. D.h. der Stängelanteil ist höher als bei normalem Tee. Da es sich hierbei jedoch um einen handgepflückten Wettbewerbstee handelt, ist 1. der Stängelanteil des gepflückten Tees extrem niedrig und 2. werden für den Wettbewerb Blätter mit der Pinzette aussortiert, die bei normalen Tees nicht aussortiert werden würden. Dieser Tencha ist im ersten Aufguss extrem süß und hat ein unglaubliches Umami: komplett mundausfüllend, jedoch sehr elegant. Auch in den folgenden Aufgüssen sind Umami und Süße noch deutlich vorhanden, es kommen aber noch frische Noten dazu und ein deutliches Matcha-Aroma. Shibamoto Handgerollter Schwarztee "Benihikari" Ein handgerollter Schwarztee der absoluten Spitzenklasse: Beim Öffnen der Tüte verströmt der Tee einen stark fruchtigen Duft, der an schwarze Johannisbeere erinnert. Geschmacklich ist er sehr komplex: Basilikum, Minze, etwas malzig, eine leichte Fruchtigkeit (Bitter-Orange) untermalt mit einer tollen Süße (Honig) und zart herben Noten, der insgesamt stark an das taiwanesische Cultivars Ruby 18 erinnert. Miyazaki handgepflückter Schwarztee "Benifuuki" 2014 Dieser Schwarztee wurde im September 2014 handgepflückt und vier Jahre gelagert. Der Duft ist betörend süß und fruchtig, er erinnert stark an schwarze Johannisbeeren und Brombeeren. Auch im Geschmack ist er sehr fruchtig und süß, extrem duftig und hat eine hauch zarte Herbe im Hintergrund. Durch die Lagerung ist der Tee sehr rund geworden und hat noch leicht "dunkle" Züge dazugewonnen, die entfernt an Puer-Tee erinnern. Kôrogi Wettbewerbs-Schwarztee "Mecha" Herr Kôrogi (14-facher Gewinner des nationalen Wettbewerbs im Kamairicha-Segment) produziert jedes Jahr in kleiner Menge einen Wettbewerbs-Schwarztee, den er, ähnlich wie Darjeeling First Flush, für einen Schwarztee wenig oxidieren lässt. Das verleiht diesem Tee ein unglaublich blumiges Aroma und Marzipan- bzw. Mandelnoten, die von einer starken Süße komplettiert werden. Ein sehr runder und duftiger Schwarztee. Ab jetzt erhältich auf: https://www.yutaka-tee.de Weitere neue Kamairichas und Oolongs von meiner Reise werde ich die Tage noch online stellen.
  3. Vorstellung eines Teetrinkers

    Herzlich wilkommen im Forum!
  4. No Name Senchas

    Das liegt oft daran, dass es sich um einen Blend handelt, da werden z.T. Tees aus vielen verschiedenen Teilen Japans verwendet. Die Namen kommen auch oft von dem Händler aus Japan, von dem der Großhändler / Shop den Tee bezieht. Die Namen in Japan haben oft wenig mit dem Inhalt zu tun, allerdings gibt es Bezeichnungen wie "Tokujô" "Tokusen" "Gokujô" die eine bestimmte Qualität kennzeichnen, die aber natürlich von Händler zu Händler komplett unterschiedlich ist.
  5. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Für einen handgerollten Tee war er ein absolutes Schnäppchen Puh, ich messe ja nie nach, aber schätze mal so 6 g auf 100 ml. Generell bin ja eher ein Fan davon, die Tees sehr hoch zu dosieren und schnell abzugießen. Bei Schwarztee nehme ich übrigens von Anfang an kochendes Wasser, da meiner Erfahrung nach dadurch mehr Süße zum Vorschein kommt. Übrigens war der Tee extrem ergiebig mit 14 Aufgüssen
  6. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute hatte ich einen handgepflückten und handgerollten Schwarztee des Cultivars "Benihikari" von Herrn Shibamoto aus Makinohara (Shizuoka) in der Tasse. Der Tee stammt aus der ersten Pflückung und wurde komplett natürlich ohne den Einsatz von Pestiziden und Dünger angebaut. Der Tee ist echt extrem komplex: Basilikum, Minze, etwas malzig, eine leichte Fruchtigkeit (in Richtung Bitter-Orange) untermalt mit einer tollen Süße (Honig) und zart herben Noten. Insgesamt hat der Tee mich stark an Ruby 18 erinnert, wobei mir dieser hier deutlich besser geschmeckt hat, da ausgeglichener und komplexer und vom Aroma her nicht zu "überladen." Ich bin immer wieder erstaunt, was die Japaner manchmal für Schwarztees zaubern.
  7. Teegrüsse von unterwegs (Ausflug/Reise/etc.)

    @seika Bin noch bis zum 16.10. hier Sie waren gut, aber mir persönlich haben da andere besser geschmeckt (z.B. von Herrn Kajihara). Ich lasse mir da aber nochmal Proben zukommen und werde dann gucken, ob es nicht doch noch ein Tee ins Sortiment schafft
  8. Teegrüsse von unterwegs (Ausflug/Reise/etc.)

    Sorry, wir hatten einen extrem straffen Zeitplan gehabt, sonst hätte ich dir geschrieben. Aber ich war bestimmt nicht das letzte Mal in Kumamoto, du kannst aber natürlich auch gerne einmal nach Kyoto auf ein paar Tees kommen Und ja genau, Kôrogi Yôichi. Echt ein witziger und super entspannter Typ Ich habe keinen Kamairicha, aber dafür einen Schwarztee und Oolong von ihm gekauft
  9. Teegrüsse von unterwegs (Ausflug/Reise/etc.)

    @Michi Ja war schon recht heiß gewesen, vor allem waren wir zur Mittagshitze immer draußen, um uns die Teefelder anzugucken Und ja da kommt einiges neues gerade in Sachen Oolong und Schwarztee, aber auch Sencha und co. neu ins Sortiment
  10. Teegrüsse von unterwegs (Ausflug/Reise/etc.)

    Ein paar kleine Eindrücke von meiner knapp zweiwöchigen Reise durch Kyushu und Shikoku. Ein Yabukita-Teefeld von Herrn Nishi, Kirishima (Kagoshima) Die Saemidori - und Yabukita Teefelder von Herrn Miyazono, Imuta (Kagoshima) Zwei Zairai-Felder von Herrn Kajihara, Ashikita (Kumamoto). Das obere ist sogenannter "Yama-cha" (Bergtee), d.h. ein Zairai-Feld in den Bergen, was sich immer weiter verpflanzt hat und komplett natürlich ohne Dünger angebaut und ausschließlich per Hand gepflückt wird. Ein Stopp in Sagara bei Herrn Kazuo Watanabe und seiner Frau. Ein Teefeld von Herrn Kai, Takachiho (Miyazaki) Der Blick auf die Teefelder von Herrn Korogi, Gokase (Miyazaki) Ein Meiryoku-Teefeld von Herrn Harajima, Yame (Fukuoka) Ein Yama-cha-Teefeld von Frau Kunitomo, Otoya (Kôchi)
  11. Neu seit diesem Monat im Sortiment ist ein handgepflückter Weißtee aus der Region Gokase in Miyazaki und etliche neue Tees aus der Präfektur Shiga. Miyazaki Handgepflückter Weißtee Leicht floral, frisch und extrem fruchtig-süß. Erinnert stark an Bai Mu Dan, ist aber noch süßer und hat eine die typische "Zarai-Würze." Takeda Aracha Kabusecha Schon wie letztes Jahr ein absolutes Highlight: Ein Umami und eine Süße, die viele Gyokuros in den Schatten stellen, dazu hat er noch eine angenehme Shincha-Frische und leicht florale Noten. Durch das Saemidori-Cultivar hat der Kabusecha sogar noch mehr Körper als letztes Jahr und überzeugt gerade jetzt im Sommer als perfekter Cold-Brew-Tee. Sowa Sencha "Zairai" Dieser Sencha wird auf einem Teefeld auf ca. 700 m Höhe angebaut, wo schon seit knapp 700 Jahren Teeanbau betrieben wird. Die heutigen Teebüsche sind Nachkommen von den vor 700 Jahren angepflanzten Zairai-Büschen. Sehr duftig (in Richtung Hochland-Oolong) dazu ein angenehmes Umami mit herben Noten und eine ausgeprägte Süße, die besonders im Nachgeschmack stark zur Geltung kommt. Fujimura "Tokujô Sencha" Schon jetzt für mich eines der Sencha Highlights diesem Jahres: Extrem vollmundiges Umami mit einer fruchtig-intensiven Süße, die den Mund komplett ausfüllt. Sehr tief im Geschmack, dazu eine leichte Frische, die den Tee perfekt abrundet. Yasui Tamaryokucha "Okumidori" Normalerweise wird Tamaryokucha auf Kyushu, besonders in den Präfekturen Saga, Kumamoto und Miyazaki produziert, ein Tamaryokucha aus Honshuu (die Hauptinsel Japans) ist sehr selten. Herr Yasui ist mittlerweile Anfang 80 und der einzige Teebauer in Shiga, der Tamaryokucha (auch nur in kleinen Mengen) produziert. Tamaryokucha aus Kyushu ist normalerweise verhältnismäßig lange gedämpft und stark angeröstet, Herr Yasui hat jedoch geschafft einen Tamaryokucha mit einer kurzen Dämpfung zu produzieren, der spürbare Röstnoten besitzt, die jedoch nicht zu stark sind und sich perfekt ins Gesamtbild einfügen. Dieser Tamaryokucha kommt erstaunlich weich daher: ein buttriges Umami, dazu eine angenehme Süße und eine hauchzarte herbe Frische machen diesen Tamaryokucha zu etwas ganz Besonderem. Kono "Kôkyû Sencha" Herr Kono ist leider dieses Jahr im März verstorben, weshalb seine Tochter die Teefarm übernommen hat.Sie hat es jedoch geschafft, die Qualität aufrecht zu erhalten, wenn nicht sogar zu steigern dieses Jahr. Dieser Sencha ist hat ein starkes Umami und eine wunderbare Süße, die mit leicht herb-nussigen Noten und einer zarten Shincha-Frische komplettiert werden. Einer der wohl harmonischsten Senchas diesen Jahres. Der diesjährige Handgerollter Sencha "Wazuka" und Kobayashi Sencha "Master Blend" sind auch endlich eingetroffen und auch dieses Jahr wieder hervorragend! Der Sencha von Kazuo Watanabe ist leider im Moment ausverkauft, die nächste Lieferung kommt wohl Mitte August an. Hier geht es zum Shop
  12. Ich würde am Freitag wahrscheinlich vorbeischauen, muss dann aber leider wohl schon so um 16 Uhr wieder weiter
  13. Shincha aus Kagoshima

    Leider habe ich bisher nur mit ihm telefoniert, ich werde ihn aber wahrscheinlich August besuchen
  14. Shincha aus Kagoshima

    Der Tee hing leider etwas länger im Zoll fest und ist deshalb etwas verspätet angekommen. Aber besser spät als nie Zum Thema: Ab diesem Jahr habe ich die Tees von Herrn Miyazono im Sortiment, dessen Familie schon seit 1928 Tee direkt am wunderschönen Imuta-See in Kagoshima anbaut: Hier ein Ausblick über den gesamten See: Miyazono Sencha "Yabukita" Der erste Sencha ist ein Yabukita. Ungewöhnlich weich für dieses Cultivar, dazu sehr buttrig mit tollem Umami und starker Süße. Im Abgang erinnert er leicht an Eierlikör. Miyazono Sencha "Saemidori" Der zweite Sencha ist ein Saemidori. Sehr klar mit einer angenehmen Frische und Süße, rundem Umami und leichten floralen Noten. In den folgenden Aufgüssen zeigt sich noch eine zarte Herbe, die sich perfekt ins Gesamtbild einfügt. Morgen kommen dann noch ein Sencha und Tamaryokucha von Herrn Kazuo Watanabe (bekannt aus der Arte-Doku) an, vermutlich werden diese Tees ab Freitag im Shop erhältlich sein.