paxistatis

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Über paxistatis

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    Tee-Begeisterter
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  1. Hallo Forum, schon wieder ein neuer

    Willkommen hier im Forum Wie schaffst du 8l Tee zu trinken? Wow, respekt, so viel schaffe ich nicht ^^
  2. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @Terrakotta-Krieger der klingt wirklich sehr interessant, danke für das Teilen Bei mir war heute, passend zum rauen Wetter, ein PuErh in der Shibo. Ich hab heute mal in meiner Schublade etwas Ordnung geschaffen und eine 10gr Packung von einer Bestellung aus dem August gefunden: Mengla Gushu 2009 von @teekontorkiel. Soweit ich das sehe ist der auch nicht mehr im Shop zu sehen, ist das erste mal das mir das passiert, wie schnell sowas doch passieren kann Aber zum Tee: 3.5gr/~60ml, Ziehzeit: 20sec, 15sec, 15sec, ab da dann ansteigende Zeiten. Sehr kräftig, man hat den Geschmack im ganzen Mund und Gaumen und auch der Nachgeschmack bleibt intensiv und recht lang auf der Zunge, besonders schön, weil der Nachgeschmack etwas süßer wird und somit bei weiteren Aufgüssen das ganze eigentlich sehr schön abrundet, finde ich zumindest Von den Geschmacksnoten vielleicht in Richtung Zartbitterschokolade, Lakritz, recht trockener Schokoladenkuchen (dabei trinke ich was ), wobei ich nicht direkt die Süße dieser Geschmacksnoten meine sondern eher die angenehme Bitterkeit. Klingt vielleicht blöd, aber für mich wirkt dieser Tee sehr energisch, auch wenn das natürlich persönliches Empfinden ist. Prickelt auch schon ein wenig auf der Zunge und im Rachen. Die letzteren Aufgüsse werden da etwas zurückhaltender und süßer, aber keineswegs so süß, dass man denkt, dass der Tee jetzt keine Lust mehr hat, eine gewisse zarte Bitterkeit bleibt da und erinnert mich wirklich an Zartbitterschokolade. Hat mir Spaß gemacht, waren gute 2h mit angenehmer Lektüre hier aus älteren Forenthemen, gibt ja doch noch einiges zu entdecken. Einziger Kritikpunkt: Ich habe jetzt nur noch knapp 7gr, also vielleicht 2 Sessions.... Noch zwei Bilder für euch und einen schönen Samstag :
  3. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @manic11 So 3gr auf 60ml Wasser, Ziehzeit zwischen 30 und 90 sec, je nach Aufguss Hab mit 45 Sec angefangen, dann erstmal ein wenig hoch, dann wieder runter und dann halt wieder hoch mit den Zeiten Da mache mittlerweile auch schon einiges mit Bauchgefühl
  4. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Nabend zusammen, heute musste ich meine neue Shibo weiter testen, heute habe ich mal einen teureren Oolong von TKK genommen: Formosa Mingjian Rou Gui Old Style Ich muss sagen, ich bin wirklich überrascht und begeistert, nicht nur von der Keramik, ich merke einfach, wie die hohe Dosierung den Geschmack verändert. Ich vermute, dass mir das vor einigen Wochen/Monaten nicht geschmeckt hätte, weil es zu stark gewesen wäre, aber jetzt wirklich ein Traum. Die ersten zwei, drei Aufgüsse waren noch wirklich fruchtig, danach ging es Richtung Zimtplätzchen, also irgendwie passend für den baldigen Beginn der Adventszeit Ich bin ganz froh, dass ich noch genug Tee für eine weitere Session habe, aber ich vermute, dass ich mir davon mal mehr kaufen werde. Was wirklich besonders war, war der Nachgeschmack, sobald der Tee den Mund verlassen hat. Wirklich noch sehr vollmundig im Geschmack und der bleibt auch noch recht lang bestehen. Zudem verstärkt sich dieser Geschmack wenn man ein und ausatmet, vom Effekt wie ein Pfefferminzbonbon oder ein Mentos.. Aber natürlich dieser tolle, leckere Zimtgeschmack Wirklich ein tolles Erlebnis, ich werde wohl öfter mal noch ein klein wenig höher dosieren, so langsam bin ich wohl dafür bereit Noch zwei Bilder: Schönen Abend
  5. Vorstellung eines Teetrinkers

    Willkommen hier im Forum Kann mich nur anschließen, ist wirklich toll hier, auch als Anfänger bekommt man hier gute Hilfe und lernt so einiges um den Tee drumherum. Und man wird auch manchmal auf das Wesentliche zurückgeholt: Tee trinken. Fachsimpeln und diskutieren ist zwar toll, aber am Ende muss man den Tee selber trinken und ihn schmecken und dazu wird man hier, zumindest ich, immer wieder verleitet Damit: Viel Spaß hier und nochmal WIllkommen
  6. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute habe ich offiziell mal meine neue Shibo von @teekontorkiel eingeweiht. Zwar gab es gestern die ersten Versuche mit einem Oolong, aber heute dann das erste Mal Pu. Und ja, ich weiß, dass man sie traditionsmäßig eigentlich eher für grünen Tee nutzt, aber spricht ja nichts gegen Pu/Oolong. Heute habe ich dann Pu getrunken: Yiwu Lucky Bee 2017, also ein recht einfacher Pu, einfach weil ich ihn schon etwas besser kenne, paar mal getrunken habe und damit mich auf die Keramik konzentrieren. Klingt zwar blöd, aber die geringe Menge (70ml randvoll, also eher 40-50ml Tee) Wasser und ähnlich viel Tee sind schon interessant. Ich wollte diesmal wirklich etwas stärker dosieren und kleine Aufgüsse trinken. So blöd es klingt, aber es war definitiv was anderes vom Gefühl her. Der Geschmack war gut, der Lucky Bee ist ein für mich solider, leckerer Pu, der eine gewisse Stärke hat, aber durch die kleinen Wassermengen und nicht das schneeweiße Porzellan war es mal was anderes. Ich habe mal versucht ein paar Bilder zu machen: Sowohl die Schale als auch die blaue Shibo Der Tee, ich weiß nicht wie viel Gramm, aber ähnlich viel hätte ich für den 125ml Gaiwan genommen Mal versucht einen anderen Winkel zu bekommen Klingt blöd, aber durch dieses etwas rauere Gefühl usw. ist es einfach was anderes, bisher bin ich wirklich zufrieden und ich denke, dass diese Kombination jetzt sehr häufig genutzt wird, wenn ich alleine was trinke. Von der Menge her perfekt, man hat auch bei 8-10 Aufgüssen gerade mal einen halben Liter Wasser zu sich genommen und ich persönlich habe auch das Gefühl, dass ich damit gerne höher dosiere Also nichts "besonderes" zum Tee, dafür mal wieder etwas mehr "Gefühl" und das war klasse
  7. Mir wurde auch mal Einhorntee geschenkt... War aber nicht ganz ernst gemeint, war sogar gar nicht so schlecht, ich glaube es war alles mögliche drin, diverse Beeren, aber auch, ich glaube so mini Marshmallows und Popcorn? Genau weiß ich das aber auch nicht und ich meine das war nicht der, den du da hast. ^^
  8. Happy BirthTEA für T-Tester

    Nachträglich noch alles gute
  9. Überlegungen - Erste (teure) Teekanne

    Nabend zusammen, es kommt wie es kommen musste : Ich bin am überlegen, ob ich mir nicht mal eine etwas schönere Keramikkanne zulegen soll. Mir schwebt da etwas vor wie z.B. https://www.tee-kontor-kiel.de/zubehoer/echte-keramik-unikate/teekanne-120ml-schwarz-braun-von-andrzej-bero-nr.1865 Allerdings muss man ja auch sagen, dass der Preis durchaus etwas höher ist als der Standardgaiwan. Natürlich ist der Preis gerechtfertigt, aber ich bin noch am überlegen, ob so eine Kanne wirklich zu mir passt... Aktuell habe ich 2 Gaiwans (100ml und 200ml) und 1 Kyusu (150ml). Ich trinke vorwiegend Oolong und Pu, da ist die Kyusu nicht unbedingt passend. Und der Gaiwan wird bei Aufgusszeiten über 1,2 Minuten ziemlich heiß und ich muss schon sehr aufpassen, dass ich da nichts falsch mache. Daher die Überlegung nach so einer schönen kleinen Kanne.. Natürlich dann auch ggf. mit entsprechender Teeschale Ich sehe hier im Forum auch, dass viele mehrere Kannen haben, daher könnt ihr mir vielleicht bei diesen Punkten helfen : - Was muss ich beachten wenn ich sowohl Oolong als auch Pu trinken will? Innen braucht es dann schon eine Glasur oder? - Gibt es empfehlenswerte deutsche Shops wo man noch weiter schauen sollte? Allein die Tatsache das es Unikate sind, macht es interessant zu suchen - Ich weiß, dass es viele Diskussionen gibt inwiefern so eine Kanne den Geschmack beeinflusst usw. Aber meint ihr, dass man im Vergleich zum Porzellangaiwan für so 10 Euro einen Unterschied merkt? - Vielleicht eine eher persönlichere Frage: Was ist das besondere für euch an solchen Kannen? Ich mein der Preis ist ja durchaus etwas höher, ist es für euch einfach "nur" schön anzusehen oder ist da noch was anderes hinter? Ein wenig Hilfe bei diesen Frage wäre super Viele Grüße und schon mal danke!
  10. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Hallo zusammen, ich habe heute mal was besonderes ausprobiert: Einen sogenannten Schneeflockenoolong, genauer gesagt den Formosa Mingjian Jin Xuan Xue Pian 2018 Schneeflockenoolong. Ich hab den Oolong den ganzen Tag über getrunken und konnte mich da freuen, dass er sehr ergiebig ist Zum Geschmack: Der Oolong ist definitiv mild, keine starken bzw. kräftigen Aromen, eher eine angenehme Süße, die schon ein wenig in die Richtung von Birne oder Pflaume gehen. Allerdings wirklich nur die Süße, keine sauren Geschmacknoten und auch nichts spritziges. Für mich allerdings auch sehr gradlinig, der Geschmack ändert sich nur wenig, dafür allerdings dann die konstante, angenehme Süße, die recht erfrischend wirkt. Da allerdings auch nichts von großen Änderungen in der Beschreibung steht, würde ich vermuten, dass das durchaus üblich ist. Da ist das besondere wirklich dann eher das die Blätter mal Frost überlebt haben und dadurch wohl wirklich sehr mild geworden ist. Eignet sich daher, meiner Meinung nach, eigentlich für jeden. Für mich geht der Tee in einer Art der süßen Getränke, allerdings ohne eine eklige Süße, die man doch in vielen Getränken findet. Falls das so verständlich ist Noch ein Bild der Blätter am Ende:
  11. Unangenehmer Geschmack bei Pu Erh Tee

    Hallo Werner, Ich würde heißes Wasser nehmen, allgemein ist es auch Ansichtssache, inwiefern man Pu nicht sowieso waschen sollte. Ich wasche z.B. Pu auch immer vor dem Trinken, das entfernt nochmal entsprechende Stoffe, die bei der Lagerung entstehen, die man nicht haben möchte. Meist mache ich dazu 1 oder 2 Waschgänge, die aber nur daraus bestehen, dass ich den Tee mit heißem Wasser übergieße und direkt wieder abgieße, ohne Warten. Die Leerzeile könnte durch das Drücken der Entertaste entstanden sein. Viele Grüße!
  12. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Hallo zusammen, @doumer ich find die Kanne und die Schale klasse nach einer stressigen Woche und auch einem anstrengendem Samstag musste heute mal wieder Zeit für Tee sein. Kann ja nicht sein, dass ich keinen einzigen Abend Zeit für Tee hatte . Also war heute Morgen direkt mal wieder ein schöner Oolong im Gaiwan: Formosa Mingjian Jin Xuan. Ich hab rund 10 Aufgüsse a 100ml gemacht, Ziehzeit dabei zwischen 20-3min, Temperatur bei 90-100°C. Ich hab diesen Oolong, der für mehrere Wochen bzw. einige Monate (am Anfang) der teuerste Tee in meiner Sammlung war, schätzen gelernt. Der Oolong ist meiner Meinung nach mittel geröstet, allerdings schätze ich die fruchtigen Noten, die er hat. Den Geschmack hält er auch die ganze Zeit und ist dabei einfach von der Ziehzeit, mal ein wenig kürzer oder länger spielt meiner Erfahrung keine große Rolle, der Tee verändert nur leicht den Geschmack, aber es bleibt positiv. So ist er mal süßlicher, mal etwas saftiger/fruchtig/säuerlicher...Daher fällt es mir recht schwer, den genauen Verlauf bzw. die Unterschiede zu beschreiben, für mich ist es ein Oolong, der einige Veränderungen im Geschmack hat, ein volles Aroma hat, dass den ganzen Mund "erfüllt" und wirklich entspannt ist. Vor etwas mehr als einer Woche habe ich einen recht günstigen Oolong probiert, da haben zu lange Ziehzeiten ein eher komisches Aroma hinterlassen, da kam es meiner Einschätzung fast auf Sekunden an... Das ist beim Mingjian Jin Xuan nicht der Fall, daher für einen frühen Sonntagmorgen ideal: Gemütlich hier im Forum einiges aufholen und dabei den Oolong trinken und wirklich mal nur auf das Bauchgefühl verlassen. Die Uhr habe ich nur bei den ersten 2 bis 3 Aufgüssen im Hinterkopf behalten, das sind die Aufgüsse wo ich immer etwas mehr aufpasse Tat mal wieder gut, etwas "besseren"/"hochwertigeren" Tee zu trinken, als den üblichen "einfachen" Tee unter der Woche bei der Arbeit. (Nur zur Klarstellung: Mir geht es hier wirklich um das Teetrinken als etwas für das man sich Zeit nimmt und zur Ruhe kommt bzw. entspannt ist, nicht um das Tee trinken, um etwas zu trinken/wach zu werden, wie ich es in der Woche während der Arbeit täglich mache. Das ist für mich persönlich was anderes ) Und für den interessierten Leser, der es bis hierhin ausgehalten hat noch drei Bilder Schönen Sonntag euch noch
  13. Ein (kleiner) Tee-Anfängerbericht

    @KlausO wie meinst du das mit der such? Oder sollte das Sucht sein? Das mit dem Schwarztee muss ich unbedingt mal machen, steht auch auf meiner Liste @Cel und Klaus: Das mit dem experimentieren und testen mache ich ja, soweit ich weiß, habe ich ja auch nichts anderes geschrieben oder?
  14. Ein (kleiner) Tee-Anfängerbericht

    So, dann versuche ich es mal mit einem Folgebericht :). Um den ersten Bericht einmal zusammenzufassen: Es ging um die schlechten Erfahrungen, die ich anfangs gemacht habe und dann mithilfe von einem Oolong und einem Grüntee Set langsam richtig ans Teetrinken herangegangen bin. Nun seitdem hat sich einiges geändert. Die Oolongs aus dem damaligen Set dürften mittlerweile alle fast leer sein, bei zweien bin ich mir sicher, ich glaube die dritte Packung hat noch ein paar wenige Gramm... Allerdings ist es auch so, dass die Grünteepackungen noch recht gut gefüllt sind. Das ist eine der Erkenntnisse aus den letzten Monaten, aber der Reihe nach: Was habe ich in den letzten Monaten bzgl. Tee gemacht? Ich bin weiterhin neugierig geblieben, wollte mehr ausprobieren und habe mich auch gewagt schwarzen, weißen und Pu-Erh Tee zu bestellen und somit 5 unterschiedliche Teesorten abzudecken. Nun, das damalige Probenset hatte ebenfalls alle fünf Sorten, allerdings konnte ich teilweise kaum Unterschiede erkennen und war etwas verwirrt. Mittlerweile muss ich sagen, dass ich doch einige grobe Unterschiede erkennen kann, etwas was ich mir erhofft habe, aber wo ich nicht sicher war, ob ich das schaffe, schließlich sind 7, 8 Monate ja nichts an Erfahrung was Tee angeht. Besonders im Vergleich mit einigen hier im Forum Aber ich kann die fünf Sorten ein wenig unterscheiden, zumindest vermute ich das, denn und jetzt eine der neuen Erkenntnisse: Ich bin wohl (zumindest aktuell) ein Fan von schwarzem, oolong und Pu-Erh Tee. Zu dem grünen Tee ist bisher keiner dazugekommen, beim weißen Tee hatte ich bisher auch noch nicht das große Verlangen mehr auszuprobieren (wobei die nicht schlecht sind, ich glaube mein Körper merkt auch den Unterschied bzgl. Koffein). Eine Ausnahme ist vielleicht der frische Schwarze Flugtee, den ich mir auch mal gegönnt habe: Er erinnert mich auch mehr an grünen Tee, war mir vor dem Kauf gar nicht so klar, aber irgendwie ergibt es ja Sinn. Aber ich muss sagen: Mir war es das Geld wert auch diese Tees zu trinken, ich werde sie natürlich nach und nach versuchen ebenfalls zu trinken, aber ich habe eine Richtung bzw. Orientierung in die ich mich orientieren kann und weiß auch wann ich zu grünen Tee gehen sollte. Also wenn es darum geht mein jeweiliges Interesse an bestimmten Geschmäckern in Tee zu leiten. Da der Fokus aber auf Oolong, schwarzem und Pu Tee liegt, würde ich dazu erstmal ein wenig mehr schreiben: Schwarzer Tee: Nun, da ist es ehrlich gesagt auch noch nicht zu vielen unterschiedlichen Tees gekommen. Allerdings muss ich sagen, dass aktuell der schwarze Tee für mich eher der Tee ist, den ich mehr westlich aufgieße. Wirkliche Gong Fu Sitzungen habe ich damit noch gar nicht so gemacht, allerdings ist der Verbrauch trotzdem sehr hoch, da es mein Alltagstee im Home Office geworden ist. 1-2TL auf meine ~200-250ml Tasse und ich habe für 4 bis 5 Tassen am Tag Tee. Finde ich sehr angenehm und ich merke den Unterschied zu Beuteltee definitiv. Und wenn ich mir die Preise für meinen aktuellen Tee anschaue (10Euro/100gr), würde ich sagen, dass ich mich da in einer Preisregion bewege, die für mich persönlich in Ordnung geht. Fairerweise muss ich allerdings sagen, dass ich es z.b. mit Kaffee nicht vergleichen kann. Aber bei einer Rechnung von z.b. 2.5gr pro Tag, bezahle ich 10 Euro für 40 Tage und somit 25cent am Tag. Aber ich will nicht nur Preise ausrechnen. Neben einem Probenset und dem Flugteeset habe ich bisher noch gar nicht so viel schwarzen Tee probiert, da ist mein Ziel, dass ich bei kommenden Bestellungen vielleicht mal kleinere Probenpackungen bestelle und so z.B. Assam oder Darjeeling probiere, also Teesorten, die dann doch etwas bekannter sind. Ich bin gespannt, ob dieser leicht süßliche, malzige Geschmack meiner aktuellen Schwarztees auch da wieder auftaucht. Dieses angenehme, leicht süßliche ist nämlich aktuell das was ich schätze, zumindest tagsüber . Also hier ist auch noch viel Platz nach oben und ich bin gespannt, was da noch auf mich zukommt. Pu-Erh Tee: Nun die ersten Beschreibungen von Pu-Erh Tee haben mich auf der einen Seite etwas verwundert auf der anderen aber auch sehr neugierig gemacht: "Tee den man lagert? Also das es wie beim Wein vielleicht auch Jahrgänge gibt? Das klingt lustig. Da kann man ja sagen, dass man einen Tee aus dem Jahrgang 2002 schätzt" waren so meine Gedanken, die vielleicht mit ein wenig Humor versehen sind Aber mittlerweile muss ich sagen, dass das Thema natürlich wesentlich interessanter und komplexer ist und ich vielleicht gerade mal ein Bruchstück davon wirklich weiß. Dennoch habe ich mittlerweile 4 oder 5 unterschiedliche Pu's getrunken und sogar in der letzten Bestellungen einen Mini Cake (100gr) bestellt. Mein erster Cake Pu ist für mich das, wofür ich mir am meisten Zeit nehmen möchte/muss, um es zu genießen. Wobei auch hier kann ich mittlerweile sagen: Stop, bei Oolong ist es das gleiche, aber dazu gleich mehr. Ich finde den Geschmack der Pu's sehr interessant, genau wie der Geruch und man bekommt wirklich das Gefühl, dass es ein Tee ist, der nicht jedem schmeckt und auch nicht jedem schmecken will. Es ist etwas spezielles, was mit etwas Übung bzw. Gewöhnung schmecken kann und definitiv nichts für Zwischendurch ist. Für mich etwas besonderes. Obwohl ich auch hier erst wenig probiert habe, kann ich dennoch Geschmacksunterschiede feststellen. Ich vermute, dass bei Pu's vielleicht Unterschiede doch etwas besser hervorgebracht werden können. Auch beim Pu möchte ich gerne mehr erfahren, habe daher aktuell 4 oder 5 noch verschlossene, etwas teurere 10gr Proben in meiner Schublade liegen, die noch probiert werden wollen. Genau wie beim Schwarztee: Viel Platz und Luft nach oben, es will weiter erkundet werden, was hier noch auf einen wartet. Und hoffentlich kann ich in naher Zukunft mal jemanden einen einfachen Pu vorsetzen, mich würde das Gesicht mal interessieren, auch weil es bestimmt meinem Gesicht beim ersten Schluck PU sehr ähnlich sehen wird? Definitiv etwas zum gewöhnen Oolong Tee: Nun zum Oolongtee. Ich würde mal behaupten, dass ich davon aktuell am meisten probiert habe. Sehr interessant, für mich etwas was man auch mal abends in der Woche zur Entspannung trinken kann. Ein einfacher, angenehmer Oolong und eine halbe bis ganze Stunde und man bzw. ich bin wieder etwas entspannter. Sehr angenehm bei dieser Teeart ist meiner Meinung nach, dass sich der Geschmack eigentlich immer ändert und man weiß, dass da noch etwas mehr kommen wird. Diese Änderung sorgt für Abwechslung und ist meiner Meinung nach etwas besonderes was sonst kein Getränk hat. Klar, die anderen Teearten haben das auch Der Geschmack von Oolong ist zudem irgendwie meistens mein Fall. Meistens relativ süßlich, aber angenehm, nicht aufdringlich und mit interessanten Nuancen geprägt. Es gibt welche, da hat man das Gefühl man hat noch ein wenig Honig dabei, dann gibt es die mit Nuss, die, die ein wenig prickeln oder die, die unterschiedliche Früchte dabei haben. Meiner Meinung nach gibt es da eine große Vielfalt, die das Thema spannend macht. Beim Oolong habe ich auch mittlerweile die teuersten Proben gehabt und ich war überrascht, dass ich wohl auch schon einige Unterschiede schmecken kann. Man merkt, meiner Meinung nach, einfach eine etwas höhere Verarbeitungsqualität. Der Geschmacks ist gleichmäßiger und etwas komplexer bzw. abwechslungsreicher. als bei einfachen. Allerdings braucht man ebenfalls viel Zeit, wie beim Pu, daher bin ich froh, dass mir auch der einfache schmeckt, der nach 5-7 Aufgüssen auch schon einiges geleistet hat Oolong ist für mich so aktuell der Tee, der sowohl für den Alltag als auch für was besonderes genutzt werden kann. Also entweder für die 30min Session unter der Woche oder für 3h am Wochenende. Freue mich auch da schon auf weitere Erfahrungen Nun, was gab oder gibt es neben dem Tee noch? Ich habe mir nach und nach etwas mehr Teegeschirr gekauft: Das bedeutet Teeschalen, zwei Gaiwans (ein großer, ein kleiner) und auch ein Teetisch und eine Ausschankkanne mit Sieb sind mittlerweile vorhanden und in Gebrauch. Macht meiner Meinung nach Sinn, allerdings kann man das schön in gewissen Schritten kaufen. Erst der Gaiwan mit schöner Schale und dann nach und nach ergänzen. Aber so ein Teetisch bietet definitiv Vorteile und eine Ausschankkanne mit Sieb hilft auch bei kleineren Krümeln im Wasser . Was ich auch gemerkt habe ist, dass kleinere Proben mit so 10gr definitiv vorteilhaft sind. Wenn ich mir meine aktuellen Bestände anschaue, hätte ich diese Probenpackungen doch öfter ein wenig kleiner kaufen sollen. Kann man aber glücklicherweise ja alles nach und nach trinken. Nur 10gr, also meist 3 Portionen, sind ja eigentlich auch schon mal nicht schlecht Speziell, und da kommen wir zum nächsten Punkt, wenn man dann doch bei immer kleineren Aufgussmengen landet. Anfangs dachte ich noch, dass 150ml je Aufguss ja ganz gut sind, mittlerweile bin ich froh über meinen 100ml Gaiwan bei dem ich dann meist so 80-100ml habe. Und selbst bei den kleinen Oolongkugeln ist der am Ende voll mit Blättern.... Dann habe ich mittlerweile einen weiteren Punkt gefunden, den ich umsetzen möchte: Eine Art "Tagebuch", also ein Notizbuch mit allen Tees die ich gekauft habe und deren Geschmack usw. Damit werde ich jetzt anfangen und nach und nach alle Tees eintragen, nachdem ich sie nochmal getrunken habe. Ich habe war mittlerweile ein paar Notizen im Kopf zu bestimmten Tees und kann sie einordnen, wann ich welchen trinken möchte, aber ich finde ein paar handschriftliche Notizen passen irgendwie zum gemütlichen Teetrinken. Soll natürlich nicht wie im Labor werden, aber meine ursprüngliche Liste am PC bringt noch weniger. Tee ist für mich etwas was ich abseits der Technik erfassen möchte und was mir hilft zu entspannen. Da will ich kein Excel/Word Dokument Allerdings muss ich sagen, dass der Punkt "Entspannung" noch verbesserungswürdig ist. Ich kann mich mittlerweile ein wenig besser auf den Tee konzentrieren, allerdings schaue ich dabei dann doch noch ganz gerne eine Serie/Stream o.ä. Allerdings halte ich meist inne, wenn ich dann wirklich den Tee trinke und kann so die Aromen wahrnehmen. Der restliche Prozess der Zubereitung wird von mir allerdings ein wenig übergangen. Das ist allerdings etwas, was ich vielleicht noch besser schaffe, mal schauen Ansonsten glaube ich, dass ich das ich hier ein kleines Fazit ziehen kann, ist ja doch einiges an Text geworden: Ich bin weiterhin am Tee dran, auch wenn es z.B. durch eine Erkältung eine 3 wöchige Pause gab, und merke so langsam die Unterschiede. Konnte sogar schon ein wenig den Tee im Bekanntenkreis verbreiten bzw. gehe mit dem Thema ganz anders um. Teebeutel betrachte ich mittlerweile kritisch? Einfach weil ich weiß, dass ich bzgl. des Geschmacks wohl nicht wirklich Tee erwarten kann, wenn ich ihn mit meinem Tee vergleiche. Finde diese Entwicklung interessant, insbesondere, da ich doch eher im unteren Mittelfeld unterwegs war und mich langsam hochtaste. Ich hab mittlerweile einige Teesorten die mir eher liegen und einen gewissen Überblick, freue mich aber mehr zu lernen und finde das Hobby entspannt schon irgendwie auf eine sehr angenehme Art und Weise. Wenn ich Glück habe und es zeitlich passt, schaffe ich es vielleicht dieses Jahr auch mal eine Art Tasting/Kurs zu bekommen, da dachte ich z.B. an das Shennong in Düsseldorf, aber da muss ich einfach mal gucken, was so alles möglich ist. Bin da noch etwas schüchtern ^^. Ansonsten ist natürlich das Forum super, auch wenn ich manchmal eher etwas weniger schreibe... Dafür gibt es dann sowas wie diesen Beitrag, da ist dann etwas mehr Text drin. Und damit mache ich jetzt hier erstmal Ende und hoffe, dass ihr das ein wenig interessant fandet... Ich fange jetzt mit diesem "TeeTagebuch" an
  15. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    So, wie gehofft, konnte ich heute mein Oolong Wochenende weiter umsetzen und hatte heute den Formosa Mingjian Gui Fei 2007 Huang Jin Gui im Gaiwan. Mein erster Oolong der älter ist, ich wusste nicht, was mich erwartet und war gespannt Zur Dosierung: 3.5gr/100ml, 90-100°C heißes Wasser, Ziehzeiten ab 60sec. Zum Geruch: Ein wenig herb, allerdings nicht so kräftig und nicht aufdringlich Zum Geschmack: Ich habe nach 5 Aufgüssen mal die Beschreibung genauer gelesen und war ein wenig überrascht. Der Tee trifft am Anfang durchaus die Beschreibung, allerdings ist es bei mir etwas vertauscht. Statt Frucht und ein wenig Nuss, schmecke ich definitiv nussige Aromen, die die ersten 5 Aufgüsse sehr stark im Mund sind, die allerdings aber auch von einigen fruchtigen Aromen begleitet werden, die dafür sorgen, dass der Nussgeschmack nicht zu aufdringlich wird. Mit dem 6. Aufguss ändert sich das langsam und ab dem 7. Aufguss ändert sich das definitiv und man schmeckt eine angenehme Süße, die auch in meinen Augen gut beschrieben ist mit "reife Aprikosen", also eine angenehme, natürliche Süße. Diese Süße bleibt dann allerdings bis zum Ende, es gibt eigentlich keine große Variation mehr, ich war ein wenig irritiert und konnte nicht wirklich was von den mineralischen Noten schmecken. Allerdings muss ich sagen, dass es vielleicht an der Zubereitung lag. Ich habe das Wasser nicht immer auf 100°C gehabt und vielleicht nicht schnell genug die Ziehzeiten erhöht, dadurch hatte ich vermutlich ein paar Aufgüsse mehr, allerdings weniger Vielfalt was die Geschmacksnoten angeht. Da ich aber noch 2 Portionen habe, werde ich das bei Gelegenheit mal überprüfen, das interessiert mich doch. Aber auch bei diesem Oolong merkt man, zumindest meiner Meinung nach, die Preisklasse: Es sind wieder keine bitteren Geschmacksnoten dabei, auch Röstaromen fehlen und ich merke keine negativen Punkte bzgl. der Lagerung (Geruch o.ä.). Ich habe aus den Blättern rund 15 Aufgüsse bekommen, die sich über 4h verteilt haben und entsprechende Ziehzeiten am Ende bekommen haben (5-6min). Allerdings vermute ich, dass ich etwas länger und heißer hätte aufgießen sollen. Dennoch ein sehr leckeres Aroma, da finde ich es gar nicht so schlimm, dass anscheinend was unter gegangen ist, da halt der Rest wirklich gut und angenehm geschmeckt hat. Es ist übrigens sehr interessant, wie auch bei diesem Tee aus wenigen Kügelchen so große Blätter werden, dass der ganze Gaiwan voll ist Mal ein Bild einiger Blätter: