paxistatis

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Über paxistatis

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    Tee-Begeisterter
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  1. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Hallo zusammen, @doumer ich find die Kanne und die Schale klasse nach einer stressigen Woche und auch einem anstrengendem Samstag musste heute mal wieder Zeit für Tee sein. Kann ja nicht sein, dass ich keinen einzigen Abend Zeit für Tee hatte . Also war heute Morgen direkt mal wieder ein schöner Oolong im Gaiwan: Formosa Mingjian Jin Xuan. Ich hab rund 10 Aufgüsse a 100ml gemacht, Ziehzeit dabei zwischen 20-3min, Temperatur bei 90-100°C. Ich hab diesen Oolong, der für mehrere Wochen bzw. einige Monate (am Anfang) der teuerste Tee in meiner Sammlung war, schätzen gelernt. Der Oolong ist meiner Meinung nach mittel geröstet, allerdings schätze ich die fruchtigen Noten, die er hat. Den Geschmack hält er auch die ganze Zeit und ist dabei einfach von der Ziehzeit, mal ein wenig kürzer oder länger spielt meiner Erfahrung keine große Rolle, der Tee verändert nur leicht den Geschmack, aber es bleibt positiv. So ist er mal süßlicher, mal etwas saftiger/fruchtig/säuerlicher...Daher fällt es mir recht schwer, den genauen Verlauf bzw. die Unterschiede zu beschreiben, für mich ist es ein Oolong, der einige Veränderungen im Geschmack hat, ein volles Aroma hat, dass den ganzen Mund "erfüllt" und wirklich entspannt ist. Vor etwas mehr als einer Woche habe ich einen recht günstigen Oolong probiert, da haben zu lange Ziehzeiten ein eher komisches Aroma hinterlassen, da kam es meiner Einschätzung fast auf Sekunden an... Das ist beim Mingjian Jin Xuan nicht der Fall, daher für einen frühen Sonntagmorgen ideal: Gemütlich hier im Forum einiges aufholen und dabei den Oolong trinken und wirklich mal nur auf das Bauchgefühl verlassen. Die Uhr habe ich nur bei den ersten 2 bis 3 Aufgüssen im Hinterkopf behalten, das sind die Aufgüsse wo ich immer etwas mehr aufpasse Tat mal wieder gut, etwas "besseren"/"hochwertigeren" Tee zu trinken, als den üblichen "einfachen" Tee unter der Woche bei der Arbeit. (Nur zur Klarstellung: Mir geht es hier wirklich um das Teetrinken als etwas für das man sich Zeit nimmt und zur Ruhe kommt bzw. entspannt ist, nicht um das Tee trinken, um etwas zu trinken/wach zu werden, wie ich es in der Woche während der Arbeit täglich mache. Das ist für mich persönlich was anderes ) Und für den interessierten Leser, der es bis hierhin ausgehalten hat noch drei Bilder Schönen Sonntag euch noch
  2. Ein (kleiner) Tee-Anfängerbericht

    @KlausO wie meinst du das mit der such? Oder sollte das Sucht sein? Das mit dem Schwarztee muss ich unbedingt mal machen, steht auch auf meiner Liste @Cel und Klaus: Das mit dem experimentieren und testen mache ich ja, soweit ich weiß, habe ich ja auch nichts anderes geschrieben oder?
  3. Ein (kleiner) Tee-Anfängerbericht

    So, dann versuche ich es mal mit einem Folgebericht :). Um den ersten Bericht einmal zusammenzufassen: Es ging um die schlechten Erfahrungen, die ich anfangs gemacht habe und dann mithilfe von einem Oolong und einem Grüntee Set langsam richtig ans Teetrinken herangegangen bin. Nun seitdem hat sich einiges geändert. Die Oolongs aus dem damaligen Set dürften mittlerweile alle fast leer sein, bei zweien bin ich mir sicher, ich glaube die dritte Packung hat noch ein paar wenige Gramm... Allerdings ist es auch so, dass die Grünteepackungen noch recht gut gefüllt sind. Das ist eine der Erkenntnisse aus den letzten Monaten, aber der Reihe nach: Was habe ich in den letzten Monaten bzgl. Tee gemacht? Ich bin weiterhin neugierig geblieben, wollte mehr ausprobieren und habe mich auch gewagt schwarzen, weißen und Pu-Erh Tee zu bestellen und somit 5 unterschiedliche Teesorten abzudecken. Nun, das damalige Probenset hatte ebenfalls alle fünf Sorten, allerdings konnte ich teilweise kaum Unterschiede erkennen und war etwas verwirrt. Mittlerweile muss ich sagen, dass ich doch einige grobe Unterschiede erkennen kann, etwas was ich mir erhofft habe, aber wo ich nicht sicher war, ob ich das schaffe, schließlich sind 7, 8 Monate ja nichts an Erfahrung was Tee angeht. Besonders im Vergleich mit einigen hier im Forum Aber ich kann die fünf Sorten ein wenig unterscheiden, zumindest vermute ich das, denn und jetzt eine der neuen Erkenntnisse: Ich bin wohl (zumindest aktuell) ein Fan von schwarzem, oolong und Pu-Erh Tee. Zu dem grünen Tee ist bisher keiner dazugekommen, beim weißen Tee hatte ich bisher auch noch nicht das große Verlangen mehr auszuprobieren (wobei die nicht schlecht sind, ich glaube mein Körper merkt auch den Unterschied bzgl. Koffein). Eine Ausnahme ist vielleicht der frische Schwarze Flugtee, den ich mir auch mal gegönnt habe: Er erinnert mich auch mehr an grünen Tee, war mir vor dem Kauf gar nicht so klar, aber irgendwie ergibt es ja Sinn. Aber ich muss sagen: Mir war es das Geld wert auch diese Tees zu trinken, ich werde sie natürlich nach und nach versuchen ebenfalls zu trinken, aber ich habe eine Richtung bzw. Orientierung in die ich mich orientieren kann und weiß auch wann ich zu grünen Tee gehen sollte. Also wenn es darum geht mein jeweiliges Interesse an bestimmten Geschmäckern in Tee zu leiten. Da der Fokus aber auf Oolong, schwarzem und Pu Tee liegt, würde ich dazu erstmal ein wenig mehr schreiben: Schwarzer Tee: Nun, da ist es ehrlich gesagt auch noch nicht zu vielen unterschiedlichen Tees gekommen. Allerdings muss ich sagen, dass aktuell der schwarze Tee für mich eher der Tee ist, den ich mehr westlich aufgieße. Wirkliche Gong Fu Sitzungen habe ich damit noch gar nicht so gemacht, allerdings ist der Verbrauch trotzdem sehr hoch, da es mein Alltagstee im Home Office geworden ist. 1-2TL auf meine ~200-250ml Tasse und ich habe für 4 bis 5 Tassen am Tag Tee. Finde ich sehr angenehm und ich merke den Unterschied zu Beuteltee definitiv. Und wenn ich mir die Preise für meinen aktuellen Tee anschaue (10Euro/100gr), würde ich sagen, dass ich mich da in einer Preisregion bewege, die für mich persönlich in Ordnung geht. Fairerweise muss ich allerdings sagen, dass ich es z.b. mit Kaffee nicht vergleichen kann. Aber bei einer Rechnung von z.b. 2.5gr pro Tag, bezahle ich 10 Euro für 40 Tage und somit 25cent am Tag. Aber ich will nicht nur Preise ausrechnen. Neben einem Probenset und dem Flugteeset habe ich bisher noch gar nicht so viel schwarzen Tee probiert, da ist mein Ziel, dass ich bei kommenden Bestellungen vielleicht mal kleinere Probenpackungen bestelle und so z.B. Assam oder Darjeeling probiere, also Teesorten, die dann doch etwas bekannter sind. Ich bin gespannt, ob dieser leicht süßliche, malzige Geschmack meiner aktuellen Schwarztees auch da wieder auftaucht. Dieses angenehme, leicht süßliche ist nämlich aktuell das was ich schätze, zumindest tagsüber . Also hier ist auch noch viel Platz nach oben und ich bin gespannt, was da noch auf mich zukommt. Pu-Erh Tee: Nun die ersten Beschreibungen von Pu-Erh Tee haben mich auf der einen Seite etwas verwundert auf der anderen aber auch sehr neugierig gemacht: "Tee den man lagert? Also das es wie beim Wein vielleicht auch Jahrgänge gibt? Das klingt lustig. Da kann man ja sagen, dass man einen Tee aus dem Jahrgang 2002 schätzt" waren so meine Gedanken, die vielleicht mit ein wenig Humor versehen sind Aber mittlerweile muss ich sagen, dass das Thema natürlich wesentlich interessanter und komplexer ist und ich vielleicht gerade mal ein Bruchstück davon wirklich weiß. Dennoch habe ich mittlerweile 4 oder 5 unterschiedliche Pu's getrunken und sogar in der letzten Bestellungen einen Mini Cake (100gr) bestellt. Mein erster Cake Pu ist für mich das, wofür ich mir am meisten Zeit nehmen möchte/muss, um es zu genießen. Wobei auch hier kann ich mittlerweile sagen: Stop, bei Oolong ist es das gleiche, aber dazu gleich mehr. Ich finde den Geschmack der Pu's sehr interessant, genau wie der Geruch und man bekommt wirklich das Gefühl, dass es ein Tee ist, der nicht jedem schmeckt und auch nicht jedem schmecken will. Es ist etwas spezielles, was mit etwas Übung bzw. Gewöhnung schmecken kann und definitiv nichts für Zwischendurch ist. Für mich etwas besonderes. Obwohl ich auch hier erst wenig probiert habe, kann ich dennoch Geschmacksunterschiede feststellen. Ich vermute, dass bei Pu's vielleicht Unterschiede doch etwas besser hervorgebracht werden können. Auch beim Pu möchte ich gerne mehr erfahren, habe daher aktuell 4 oder 5 noch verschlossene, etwas teurere 10gr Proben in meiner Schublade liegen, die noch probiert werden wollen. Genau wie beim Schwarztee: Viel Platz und Luft nach oben, es will weiter erkundet werden, was hier noch auf einen wartet. Und hoffentlich kann ich in naher Zukunft mal jemanden einen einfachen Pu vorsetzen, mich würde das Gesicht mal interessieren, auch weil es bestimmt meinem Gesicht beim ersten Schluck PU sehr ähnlich sehen wird? Definitiv etwas zum gewöhnen Oolong Tee: Nun zum Oolongtee. Ich würde mal behaupten, dass ich davon aktuell am meisten probiert habe. Sehr interessant, für mich etwas was man auch mal abends in der Woche zur Entspannung trinken kann. Ein einfacher, angenehmer Oolong und eine halbe bis ganze Stunde und man bzw. ich bin wieder etwas entspannter. Sehr angenehm bei dieser Teeart ist meiner Meinung nach, dass sich der Geschmack eigentlich immer ändert und man weiß, dass da noch etwas mehr kommen wird. Diese Änderung sorgt für Abwechslung und ist meiner Meinung nach etwas besonderes was sonst kein Getränk hat. Klar, die anderen Teearten haben das auch Der Geschmack von Oolong ist zudem irgendwie meistens mein Fall. Meistens relativ süßlich, aber angenehm, nicht aufdringlich und mit interessanten Nuancen geprägt. Es gibt welche, da hat man das Gefühl man hat noch ein wenig Honig dabei, dann gibt es die mit Nuss, die, die ein wenig prickeln oder die, die unterschiedliche Früchte dabei haben. Meiner Meinung nach gibt es da eine große Vielfalt, die das Thema spannend macht. Beim Oolong habe ich auch mittlerweile die teuersten Proben gehabt und ich war überrascht, dass ich wohl auch schon einige Unterschiede schmecken kann. Man merkt, meiner Meinung nach, einfach eine etwas höhere Verarbeitungsqualität. Der Geschmacks ist gleichmäßiger und etwas komplexer bzw. abwechslungsreicher. als bei einfachen. Allerdings braucht man ebenfalls viel Zeit, wie beim Pu, daher bin ich froh, dass mir auch der einfache schmeckt, der nach 5-7 Aufgüssen auch schon einiges geleistet hat Oolong ist für mich so aktuell der Tee, der sowohl für den Alltag als auch für was besonderes genutzt werden kann. Also entweder für die 30min Session unter der Woche oder für 3h am Wochenende. Freue mich auch da schon auf weitere Erfahrungen Nun, was gab oder gibt es neben dem Tee noch? Ich habe mir nach und nach etwas mehr Teegeschirr gekauft: Das bedeutet Teeschalen, zwei Gaiwans (ein großer, ein kleiner) und auch ein Teetisch und eine Ausschankkanne mit Sieb sind mittlerweile vorhanden und in Gebrauch. Macht meiner Meinung nach Sinn, allerdings kann man das schön in gewissen Schritten kaufen. Erst der Gaiwan mit schöner Schale und dann nach und nach ergänzen. Aber so ein Teetisch bietet definitiv Vorteile und eine Ausschankkanne mit Sieb hilft auch bei kleineren Krümeln im Wasser . Was ich auch gemerkt habe ist, dass kleinere Proben mit so 10gr definitiv vorteilhaft sind. Wenn ich mir meine aktuellen Bestände anschaue, hätte ich diese Probenpackungen doch öfter ein wenig kleiner kaufen sollen. Kann man aber glücklicherweise ja alles nach und nach trinken. Nur 10gr, also meist 3 Portionen, sind ja eigentlich auch schon mal nicht schlecht Speziell, und da kommen wir zum nächsten Punkt, wenn man dann doch bei immer kleineren Aufgussmengen landet. Anfangs dachte ich noch, dass 150ml je Aufguss ja ganz gut sind, mittlerweile bin ich froh über meinen 100ml Gaiwan bei dem ich dann meist so 80-100ml habe. Und selbst bei den kleinen Oolongkugeln ist der am Ende voll mit Blättern.... Dann habe ich mittlerweile einen weiteren Punkt gefunden, den ich umsetzen möchte: Eine Art "Tagebuch", also ein Notizbuch mit allen Tees die ich gekauft habe und deren Geschmack usw. Damit werde ich jetzt anfangen und nach und nach alle Tees eintragen, nachdem ich sie nochmal getrunken habe. Ich habe war mittlerweile ein paar Notizen im Kopf zu bestimmten Tees und kann sie einordnen, wann ich welchen trinken möchte, aber ich finde ein paar handschriftliche Notizen passen irgendwie zum gemütlichen Teetrinken. Soll natürlich nicht wie im Labor werden, aber meine ursprüngliche Liste am PC bringt noch weniger. Tee ist für mich etwas was ich abseits der Technik erfassen möchte und was mir hilft zu entspannen. Da will ich kein Excel/Word Dokument Allerdings muss ich sagen, dass der Punkt "Entspannung" noch verbesserungswürdig ist. Ich kann mich mittlerweile ein wenig besser auf den Tee konzentrieren, allerdings schaue ich dabei dann doch noch ganz gerne eine Serie/Stream o.ä. Allerdings halte ich meist inne, wenn ich dann wirklich den Tee trinke und kann so die Aromen wahrnehmen. Der restliche Prozess der Zubereitung wird von mir allerdings ein wenig übergangen. Das ist allerdings etwas, was ich vielleicht noch besser schaffe, mal schauen Ansonsten glaube ich, dass ich das ich hier ein kleines Fazit ziehen kann, ist ja doch einiges an Text geworden: Ich bin weiterhin am Tee dran, auch wenn es z.B. durch eine Erkältung eine 3 wöchige Pause gab, und merke so langsam die Unterschiede. Konnte sogar schon ein wenig den Tee im Bekanntenkreis verbreiten bzw. gehe mit dem Thema ganz anders um. Teebeutel betrachte ich mittlerweile kritisch? Einfach weil ich weiß, dass ich bzgl. des Geschmacks wohl nicht wirklich Tee erwarten kann, wenn ich ihn mit meinem Tee vergleiche. Finde diese Entwicklung interessant, insbesondere, da ich doch eher im unteren Mittelfeld unterwegs war und mich langsam hochtaste. Ich hab mittlerweile einige Teesorten die mir eher liegen und einen gewissen Überblick, freue mich aber mehr zu lernen und finde das Hobby entspannt schon irgendwie auf eine sehr angenehme Art und Weise. Wenn ich Glück habe und es zeitlich passt, schaffe ich es vielleicht dieses Jahr auch mal eine Art Tasting/Kurs zu bekommen, da dachte ich z.B. an das Shennong in Düsseldorf, aber da muss ich einfach mal gucken, was so alles möglich ist. Bin da noch etwas schüchtern ^^. Ansonsten ist natürlich das Forum super, auch wenn ich manchmal eher etwas weniger schreibe... Dafür gibt es dann sowas wie diesen Beitrag, da ist dann etwas mehr Text drin. Und damit mache ich jetzt hier erstmal Ende und hoffe, dass ihr das ein wenig interessant fandet... Ich fange jetzt mit diesem "TeeTagebuch" an
  4. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    So, wie gehofft, konnte ich heute mein Oolong Wochenende weiter umsetzen und hatte heute den Formosa Mingjian Gui Fei 2007 Huang Jin Gui im Gaiwan. Mein erster Oolong der älter ist, ich wusste nicht, was mich erwartet und war gespannt Zur Dosierung: 3.5gr/100ml, 90-100°C heißes Wasser, Ziehzeiten ab 60sec. Zum Geruch: Ein wenig herb, allerdings nicht so kräftig und nicht aufdringlich Zum Geschmack: Ich habe nach 5 Aufgüssen mal die Beschreibung genauer gelesen und war ein wenig überrascht. Der Tee trifft am Anfang durchaus die Beschreibung, allerdings ist es bei mir etwas vertauscht. Statt Frucht und ein wenig Nuss, schmecke ich definitiv nussige Aromen, die die ersten 5 Aufgüsse sehr stark im Mund sind, die allerdings aber auch von einigen fruchtigen Aromen begleitet werden, die dafür sorgen, dass der Nussgeschmack nicht zu aufdringlich wird. Mit dem 6. Aufguss ändert sich das langsam und ab dem 7. Aufguss ändert sich das definitiv und man schmeckt eine angenehme Süße, die auch in meinen Augen gut beschrieben ist mit "reife Aprikosen", also eine angenehme, natürliche Süße. Diese Süße bleibt dann allerdings bis zum Ende, es gibt eigentlich keine große Variation mehr, ich war ein wenig irritiert und konnte nicht wirklich was von den mineralischen Noten schmecken. Allerdings muss ich sagen, dass es vielleicht an der Zubereitung lag. Ich habe das Wasser nicht immer auf 100°C gehabt und vielleicht nicht schnell genug die Ziehzeiten erhöht, dadurch hatte ich vermutlich ein paar Aufgüsse mehr, allerdings weniger Vielfalt was die Geschmacksnoten angeht. Da ich aber noch 2 Portionen habe, werde ich das bei Gelegenheit mal überprüfen, das interessiert mich doch. Aber auch bei diesem Oolong merkt man, zumindest meiner Meinung nach, die Preisklasse: Es sind wieder keine bitteren Geschmacksnoten dabei, auch Röstaromen fehlen und ich merke keine negativen Punkte bzgl. der Lagerung (Geruch o.ä.). Ich habe aus den Blättern rund 15 Aufgüsse bekommen, die sich über 4h verteilt haben und entsprechende Ziehzeiten am Ende bekommen haben (5-6min). Allerdings vermute ich, dass ich etwas länger und heißer hätte aufgießen sollen. Dennoch ein sehr leckeres Aroma, da finde ich es gar nicht so schlimm, dass anscheinend was unter gegangen ist, da halt der Rest wirklich gut und angenehm geschmeckt hat. Es ist übrigens sehr interessant, wie auch bei diesem Tee aus wenigen Kügelchen so große Blätter werden, dass der ganze Gaiwan voll ist Mal ein Bild einiger Blätter:
  5. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @GoldenTurtle sollte ja ein wenig unterhaltend sein Ich hab leider aktuell nur eine 10gr Packung, also noch so 6.5gr. Vielleicht bestelle ich mir noch ein wenig mehr, aber ich glaube es lohnt sich nicht, die 6.5gr zu lagern was? ;D
  6. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Ich mach mal weiter, erneut einer der teuren Oolongs aus meiner letzten Bestellung und ich glaube man könnte ein wenig von Kampftrinken sprechen, allerdings war ich allein, ob das zählt? Kurz der Tee: Formosa Dong Ding 2017 Qingxin Gui Fei, 3.5 gr auf 100ml, Wasser zwischen 90-100°C, Ziehzeit mit 30sec begonnen, sehr langsam gesteigert, ungefähr so 30, 30, 35, 40, 40, 45, 50, 60 usw. bis auf 6min (dann aber in 30/60sec schritten ;D ) Am usw. erkennt man schon warum kampftrinken oben steht: Ich habe 3h getrunken und so knapp 15-20 Aufgüsse getrunken.... Ich glaube das sollte man nicht täglich machen, aber der Tee ist klasse. Deswegen komme ich jetzt auch direkt mal zum Tee: Vom Geruch sehr interessant, ich empfinde ihn als recht herb bzw. "hart". Nicht unangenehm, aber definitiv auch kein Fruchtduft oder was süßes. Daher auch Hart: Er haut schon ordentlich zu, aber mit gutem, herbem Geruch Zum Geschmack: Der Beschreibung "süß" kann ich definitiv zustimmen und eine interessante Beobachtung aufstellen: Ein sehr starker Unterschied zwischen Geruch und Geschmack. Die Süße ist frei von jeglichen Bitter/Rauch oder Röstaromen, eine ruhige Süße sorgt dafür, dass die ersten drei Aufgüsse sehr schnell getrunken sind. Der vierte ähnelt dem dritten auch noch, allerdings merkt man da, dass es ein Oolong ist, der noch andere Aromen versteckt: Die Süße war vorher eher wirklich Karamell, wie beschrieben, aber langsam kommt ein prickeln hinzu, ich glaube das ist mit "mineralisch" auf der Beschreibung auch gemeint. Ähnelt dem prickeln eines sauren Bonbons, allerdings nicht vorne/mittig auf der Zunge, sondern eher im hinteren, mittleren Bereich der Zunge und im Rachenraum. Ist eine interessante Kombination, die so bis zum 8. Aufguss so bleibt. Der Geschmack bleibt ab dem 8. auch, schiebt sich allerdings in den Hintergrund und das herbe kommt hervor. Mich erinnert der Geschmack an Bitterschokolade, allerdings nicht zu viel Kakao, eher so 60%? Dieses Karamell verschwindet im Hintergrund und tauscht mit der Schoki Wobei das Aroma nicht konstant bleibt, ich hab so das Gefühl, als ob jemand immer mal wieder Honig eingemischt hat, der ebenfalls noch im Rachenraum prickelt . Mittlerweile beim 12. oder 13. Aufguss verschwindet auch das und ich merke, dass der Tee, übrigens schöne Blätter, langsam an Kraft verliert. Die Schokolade räumt das Feld und irgendwie will niemand direkt dazukommen. Also bleibt weiterhin ein süßlicher, nicht mehr so aufdringlicher Geschmack von Karamell mit prickelndem Honig. Allerdings nicht mehr so stark, daher lassen sich die letzten Aufgüsse wieder recht süffig trinken. Abschließende Worte daher: Sehr lecker, sehr ergiebig, ich finde es beeindruckend wie diese doch recht dunklen Blätter gar nicht bitter oder geröstet schmecken, sondern wirklich etwas süßes hervorbringen. Der Geschmack hallt übrigens auch noch recht lang nach. Definitiv ein guter Oolong, den man vielleicht gut nutzen kann, um zu zeigen, wie viel Ausdauer ein Tee hat und dabei gleichzeitig recht süßliche (=Anfängerfreundlich?) Aromen hat. Das wars auch wieder von mir. Noch ein Bild von ein paar der Blätter:
  7. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @GoldenTurtle Danke dir, freut mich das es auch unterhaltsam ist
  8. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute kam bei mir ein Paket mit diversen Oolongs und Pus aus Kiel an Konnte mich natürlich nicht zurückhalten und habe mir als Start ins Wochenende direkt einen Oolong gegönnt: Formosa Mingjian Rou Gui Old Style Zubereitung: 3gr/100ml, 90-100°C, Angefangen mit 60sec, dann etwas runter und dann wieder zurück auf 60s bis schließlich 5min... Fazit in einem Wort: wow... Längeres Fazit : Ich verstehe, warum Tees so teuer sein können. Der Geruch dieses Tees ist schon echt gut, sehr sanft, nicht aufdringlich oder irgendwelche zu starken Aromen.. Diese Sanftheit hat mich dann auch direkt im ersten Aufguss erwischt. Sanfte Süße mit einem Geschmack von Pflaumen oder auch süße Aprikosen... Der zweite Aufguss war ein Fehler von mir, 10sec zu lang, daher etwas bitterer als es sollte, blöd von mir, daher Aufguss 3-5 bei 40-50sec. Die Süße bleibt konstant bestehen, ich erwarte eigentlich langsam den Zimtgeschmack aus der Beschreibung bzw. wüsste gern was da kommen soll und so mit Aufguss 5 oder 6 sollte ja eigentlich eine Veränderung kommen, so mein Gedanke. Nichts da, stattdessen gibt es im 6. Aufguss tatsächlich kurz ein wenig Säure, ich würde es nicht Zitrone nennen, wie auf der Beschreibung, eher wie eine saftige, etwas säuerliche Orange, die sich zu Pflaumen und Aprikosen gesellt. Allerdings nur einen Aufguss lang, der siebte war dann wirklich wieder wie der dritte oder vierte und ich war verwirrt. Im achten habe ich dann gemerkt warum der Tee 1. teuer und 2. als ausdauernd beschrieben wird. Da kommt der "Zimtgeschmack". Für mich kein starkes Zimtaroma, eher eine Erinnerung an das Gebäck Zimtschnecken, falls das wer kennt. Also eine prickelnde Süße mit etwas süßlichem Teig und dazu dieser Zimtgeschmack. Sehr lecker, ich hab in der Teeschale nach Zimtschneckenteilen gesucht, aber keine gefunden... Muss sagen, dass mich das positiv überrascht hat, ich wusste nicht genau, was mich erwartet, hatte gehofft, dass es nicht so stark wird und wurde nicht enttäuscht. Dieser Geschmack hält sich dann noch ein paar Aufgüsse recht stark, dann wird er schwächer und geht in eine angenehme und einfache Süße über. Am Ende locken dann auch 5min mit 95°C nicht mehr viel aus den doch recht großen Blättern.. Abschluss: Ich bin begeistert von hochwertigen Oolongs, freue mich, dass ich mit den 10gr Packungen 3 Sessions machen kann und ich denke, dass ich sowohl morgen als auch Sonntag hoffentlich noch jeweils einen anderen hochwertigen Oolong probieren kann. Allerdings ist auch klar, dass man sich Zeit nehmen muss. Zum einen weil es viele Aufgüsse sind, zum anderen weil die Aufgüsse länger werden. Ich glaube ich habe am Ende so 2-2.5h gebraucht, 1.5-2l Wasser getrunken und bestimmt 15(?)+ Aufgüsse gehabt. Aber es war mal was anderes, wirklich null Röstnoten, keine Bitternoten (außer halt mein Fehler, aber da kann der Tee nix für) und deutliche (!) Veränderungen im Geschmack Aber auch kein Alltagstee. Zum Glück, kann man sagen ;D
  9. Viele Proben kaufen?

    Danke euch beiden für die Antworten Ich hab jetzt einfach mal ein paar der teuren Teeproben bestellt, mal gucken wann die ankommen, bisher war das ja immer schnell Werden dann in der nächsten Zeit verkostet, wenn ich Zeit dafür habe. Freue mich schon Jetzt ist aber erstmal genug Tee da und es wird noch Tee leer getrunken...
  10. Viele Proben kaufen?

    Wenn ich nochmal was ergänzen kann: Welche Kategorien meinst du @nemo ? Vielleicht kann das auch jemand anders beantworten?
  11. Ein (kleiner) Tee-Anfängerbericht

    Alles klar, danke Werde ich dann mal die Tage schreiben Wollte vorher einfach mal fragen
  12. Viele Proben kaufen?

    Danke euch allen Klingt sehr interessant, vielleicht sollte ich das wirklich mal machen. Im Endeffekt habt ihr ja recht, ohne probieren kann ich es gar nicht testen. Und ich mein 2 Portionen oder 3 Portionen sind ja auch nicht so viel ^^ Und Oolongs und Pus lassen sich ja auch lagern.. Oder ist das bei der aktuellen Sommerhitze sehr schlimm? Eigentlich ja nicht? Meine sind in Schubladen bzw. Schränken Könnte das mit den unterschiedlichen Preiskategorien echt mal testen, danke für die Idee @miig, da müsste ich allerdings erstmal wissen, welche ähnlich sind. ^^ Ähnlich im Sinne von geröstet? Oder Region? Oder noch was anderes? Das mit dem Schneeflockenoolong klingt interessant, danke @Jeezy und für die Anmerkungen dazu @GoldenTurtle
  13. Ein (kleiner) Tee-Anfängerbericht

    Würde eigentlich Interesse an einem Folgebericht bestehen? Zwar jetzt nicht sofort, aber vielleicht am Wochenende oder danach irgendwann? Ist ja doch einiges an Zeit vergangen
  14. Viele Proben kaufen?

    Hallo zusammen, ich bin gerade gefühlt an einem Punkt angekommen, bei dem ich dachte, ich hätte noch ein wenig Zeit. Mich würde es gerade richtig reizen, mal für mich "richtig teure" (nicht, dass ich daran pleite gehen, aber halt im Vergleich ;D ) Tees zu probieren. Ich weiß nicht, ob es am Wetter, dem von Geli verkündeten Sale oder meiner aktuell langen Teekaufpause liegt ^^. Auf jeden Fall finde ich aktuell solche Tees interessant: Bei Oolong z.B. - https://www.tee-kontor-kiel.de/tee/oolong/klassischer-oolong-tee/formosa-dong-ding-2017-qingxin-gui-fei?number=TO0062-10&c=53 - https://www.tee-kontor-kiel.de/tee/oolong/klassischer-oolong-tee/formosa-mingjian-rou-gui-old-style?number=TO0042-10&c=53 - https://www.tee-kontor-kiel.de/tee/oolong/klassischer-oolong-tee/formosa-mingjian-gui-fei-2007-huang-jin-gui?number=TO0064-10&c=53 Bei Pu z.B.: - https://www.tee-kontor-kiel.de/tee/multipackssetsprobieren/shou-by-yu-schnupperpaket-2x-10g?c=160 - https://www.tee-kontor-kiel.de/tee/pu-erh/pu-erh-von-meister-jinsong-yu/mengla-gushu-2009?c=160 - https://www.tee-kontor-kiel.de/tee/multipackssetsprobieren/einsteiger-schnupperpaket-sheng-3x-10g?c=160 - https://www.tee-kontor-kiel.de/tee/pu-erh/pu-erh-von-meister-jinsong-yu/yiwu-gushu-2008?c=160 (Keine Werbung, dass es alles von TKK ist, kaufe da halt meistens ;D) Wenn ich mir da die Preise anschaue (auch bei den günstigeren Mengenpreisen) ist das mehr, als ich bisher so ausgegeben habe. Ich glaube mein teuerster Tee war bisher so um die 20 Euro pro 50gr. Der schmeckt auch super und die Packung wird nur dann geöffnet, wenn ich etwas mehr Zeit habe, also bisher nicht unter der Woche Den Unterschied zu einem 12Euro/100gr Oolong merke ich schon, denke ich Was ich mir aktuell aber nicht genau vorstellen kann ist folgendes: Bin ich "bereit" für diese Tees? Nicht im Sinne von, kann ich sie kaufen sondern im Sinne von "Kann ich bei den 2 Portionen wirklich schmecken, warum sie so besonders sind?". Ich hab jetzt etwas mehr als 7 Monate Tee trinken hinter mir. Ich merke, dass ich eher der Oolong, Pu und Schwarztee fan bin (meine grünen und weißen Tees sind noch relativ gut gefüllt (leider...)) und mich reizt das Thema schon. Aber wenn ich jetzt so rund 50-100gr von guten Tee bestelle, dann habe ich ja wieder vieles hier und ich würde mich ärgern, wenn ich: 1. nicht so wirklich das besondere schmecken kann ^^ 2. Ich meine anderen Tees vernachlässigen würde. Besonders mein Grün, weiß und Flugtee tut mir Leid, aber ein kräftiger Schwarztee oder Oolong schmeckt halt einfach besser ^^. Könnt ihr mir vielleicht sagen, wie ihr damals vorgegangen seid? Bitte auch ohne den finanziellen Teil beachten, weil der in der Entscheidung nicht entscheidend ist (Zum glück, wenn man das so sagen darf ) Würde mich über ein wenig Hilfe freuen
  15. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Auch mich gibt es noch und ich melde mich mal wieder Am Wochenende gab es mal wieder zwei gute Tees mit viel Zeit für die beiden. Gestern gab es den Taiwan Honey Oolong mit insgesamt 10 Aufgüssen. Ziehzeiten die bei 20sec beginnen, dann etwas weiter runtergehen und dann gegen Ende wieder bis auf 1min erhöht werden bei 4gr auf 100ml. Insgesamt vertrauter, etwas herber Geschmack, allerdings stark nach Pflaume schmeckend, dann wird er sanfter, ruhiger, nicht mehr so aufgewühlt wie am Anfang und schmeckt süßlich. Kräftige Tassenfarbe die ins orange geht. Insgesamt vielleicht etwas stark für die warmen Temperaturen, aber definitiv was anderes und hat mich mittags gut belebt Heute gab es dann den Jiwu Lucky Bee 2017 Pu. Mein erster Pu zu dem ich immer gern zurückkomme. Sehr herber, leckerer Geschmack, der allerdings nach wenigen Aufgüssen wieder ein prickelndes Gefühl hinterlässt, was an frisches Quellwasser erinnert. Dazu aber dann immer mehr süßliche Noten Heute irgendwie sehr ergiebig, 15 Aufgüsse bei 4gr auf 100ml. Gegen Ende dann Ziehzeiten von 1min. Hatte irgendwie ein schönes Gefühl von Zurückkommen. Hab mittlerweile auch schon 4,5 Pus und das war halt der erste. Mittlerweile muss ich sagen, dass ich irgendwie nicht mehr das erdige wahrnehme was ich früher, soweit ich mich gerade erinnern kann, wahrgenommen habe. Davor in der Woche habe ich ein paar schöne, einfache Oolongs getrunken, auch sehr angenehm. Irgendwie bin ich froh, aktuell noch Zeit für Tee zu haben und das es sich selbst bei dem heißen Wetter hält diese Hobby und der Genuss