OstHesse

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    Tee-Genießer
  1. Ein herzliches Hallo an alle Teefans! China ist kein ethnisch homogenes Land und es gibt dort zahlreiche mitunter sehr alte regionale Traditionen und Gebräuche was die Zubereitung von Tee betrifft. Wenn man die (vor allem westliche) Teeszene und die Medien betrachtet, kann für den unbedarften Bürger der Eindruck entstehen dass die Chinesen schon seit 5000 Jahren nur Gongfu Cha betreiben und das eben diese Methode der Teezubereitung schon immer und für alle Chinesen als "Standard" gegolten hat. Tatsache ist jedoch, dass die moderne Volksrepublik China, als Geburtsland der Teekultur, viel heterogener ist wenn es um Teekultur(en) geht. Es gibt drei Grundmethoden Tee zu bereiten. I. Kochen - Tee wird als Pulver, Fannings oder ganzes Blatt im Wasser geköchelt, II. Aufgießen - Tee wird mit Wasser versetzt und als Ganzes getrunken (engl. steep) und III. Brühen - Tee wird eine gewisse Zeit lang in Kontakt mit Wasser gebracht, dann werden beide Zutaten wieder getrennt (engl. brew). Die Begriffe habe ich übrigens so genau wie möglich nach ihrem deutschen Verständnis bzw. Definition gewählt, die auch weitgehend ihren englischen Pendants entsprechen. Methode 1). wird gemeinhin mit der Tang-Dynastie assoziiert (gewiss durch die Bekanntheit von Lu Yu's Werk), Methode 2). mit der Song-Dynastie (der Ursprung des japanischen chadō ist in dieser Periode zu suchen) und Methode 3). wird oft mit den Ming in Verbindung gebracht. Bis heute wird Tee in VR China nach allen drei Methoden zubereitet: der tibetische Yak-Buttertee wird gekocht, der Lei Cha ist eine pulverisierte/zermörserte Mischung aus Teeblatt, Nüssen, Getreide, Gewürze, etc.die dann im heißem Wasser zu einer Art "Suppe" aufgelöst und getrunken wird, der Grüntee wird im Glas mit Wasser versetzt und getrunken ohne Abgießen, dann das klassische Brühen in Gaiwans und Teekannen - alle drei Grundmethoden der Teezubereitung existieren heute noch in China, im echten täglichen Gebrauch und nicht als bloße Touristenattraktion! Eine hochinteressante und kulinarisch wertvolle Vielfalt, die leider in den Medien nahezu kleine Erwähnung findet. Viele der mitlesenden Teefans haben da viiiiiel mehr Ahnung als ich, viele haben auch direkte China-Erfahrung und wohl auch Kontakt zu diesen regionalen Traditionen. Lasset uns in diesem Thread all die speziellen regionalen Teetraditionen, die Ihr so kennt, zusammentragen! Grüße, OstHesse
  2. Ich drücke es mal so vorsichtig aus wie es nur geht... Was haben die Briten mit den Deutschen gemeinsam? Die einen sind für ihre Teekultur und die anderen für ihre Bierkultur bekannt! Diese kamen selbstverständlich nicht aus dem Nichts, sondern fußten auf jahrhundertelanger Expertise; Braumeister aus Deutschland und Teeexperten aus Großbritannien hatten einen ausgezeichneten Ruf und lieferten eben das was kein anderes Land zu liefern vermochte. Nun, dadurch existiert in den Köpfen vieler Deutschen und Briten bis heute die stereotype Annahme, über Tee bzw. Bier besser bescheid zu wissen als jede andere Nation, der eigene Tee- bzw. Biergeschmack wird dabei viel zu oft als eine Art "Goldstandard" verstanden. Das sieht man im Netz viel zu deutlich, wenn sich Briten mit anderen Nationen um die "real British cuppa" und "milk first/last" streiten und unsere Hans & Fritz sich in zahlreichen Foren ums Bier verbal die Köppe einschlagen. Dieses Treiben hat jedoch einen sehr banalen Hintergrund... 1). Nicht nur dass die Briten immer weniger Tee konsumieren, 70% allen britischen Tees wird in Form von Teebeulteln konsumiert 2). Der deutsche Biermarkt befindet sich seit Jahrzehnten fest im Griff des Massen-Pilsner Die meisten Briten trinken seit Jahrzehnten genau denselben Beuteltee wie jeder andere westliche Konsument und die meisten Deutschen trinken im Prinzip dasselbe Industriebier was heutzutage überall auf der Welt auf denselben Anlagen mit denselben Zutaten nach derselben Technik gebraut wird. Der traditionell überlieferte Anspruch auf Tee- und Bier"expertise" der Briten und Deutschen ist gegenwärtig (leider) mehr Wunschdenken als Realität. Da aber gerade in solchen Ländern wie Großbritannien und Deutschland die tee- bzw. bierromantische Werbetrommel am kräftigsten gedreht wird, unter lautstarker Berufung auf "Lord Earl Grey" und "Reinheitsgebot", entsteht der lästige Eindruck dass eben solche Begriffe wie "best tea ever!" und "bestes Bier der Welt" kaum mehr sind als hohle Etiketten, unter welchen nur übliche Massenware zu finden ist. Im Falle des schottischen Tees würde ich selbstverständlich allzu gern eines Besseren belehrt werden! Grüße, OstHesse
  3. Und noch zwei tolle Vorlesungen hinterher!... https://www.youtube.com/watch?v=Zo7xsa-mKQU https://www.youtube.com/watch?v=qVs-Olcv8s8 Europäische und chinesische Quellen scheinen da ziemlich einig zu sein, dass bis zum 16 Jh. in China selbst der Tee entweder gekocht oder als in Wasser gelöster Teepulver getrunken wurde. Es wird jedoch angemerkt dass sowohl Kochen als auch Pulvertee sowie das Aufgießen von losen Blättern schon immer praktiziert wurden, nur im unterschiedlichen Maße. Bis zum 16 Jh. waren Kochen und Pulvertee absolut dominant, ab dem frühen 16 Jh. vollzieht sich ein Wandel des Teegeschmacks, die ersten Yixing-Teekannen tauchen auf, und erst Mitte 17 Jh. hat das Teetrinken entgültig die Form angenommen wie wir sie heute noch kennen. Soll heißen, wenn die Niederländer ab 1610 begonnen haben den Tee und das Teegeschirr aus China in wirtschaftlich relevanten Mengen zu importieren (erste europäischen Versuche eigene Teekannen in nennenswerten Mengen zu machen datieren 2. Hälfte 18 Jh., siehe Quelle im vorherigen Post), waren sowohl die Yixing-Kannen als auch die Art Tee in Gaiwan & Kanne zu brühen anstatt ihn zu kochen oder zu "pulverisieren" selbst für die Han-Chinesen und ihre Nachbarn/Minderheiten relativ neu! Nur 150 Jahre früher angekommen, würden die Niederländer eine sehr viel andere Teezubereitungs-Kultur wiederfinden. Im Lichte all dieser Quellen und der Tatsache dass die moderne chinesische Teekultur (so wie wir sie heute kennen) während ihrer 500-jährigen Entwicklung mindestens 400 Jahre lang einen wirtschaftlichen Einfluss aus Europa erfahren hat, erscheint mir jeglicher Kontrast zwischen "Ost" und "West" als ziemlich realitätsfern. Grüße, OstHesse
  4. https://www.youtube.com/channel/UCg_-d3VHLMGiM6fuGRB0FtA/videos
  5. Einstieg in den Teegenuss

    @Joinatic Genauso ist es, Wasser-Teeblatt-Verhältnis ist die Hauptsache! Wenn du zu Zeit immer mit deiner 300ml Kyusu den Tee machst, dann bleib doch einfach bei dem was du schon kennst, du musst jetzt nicht neues Geschirr anschaffen extra für Bai Mudan oder Oolong, die 300ml ist komplett ausreichend. Anhand deines von Dir beschriebenen Teekonsums nehme ich an dass dein Tee nicht besonders "stark" ist; 4 Gramm Bai Mudan, 5 Gramm Oriental Beauty, rein in den Kyusu, Deckel zu, mit Wasser begießen (vorwärmen), deckel auf und dann zur Hälfte auffüllen ~150ml Wasser. Halbe Minute warten, abgießen und genießen. Zumindest 7 Aufgüsse kriegst du da raus. Da Kyusu nur halbvoll ist, ist Vorwärmen empfehlenswert. Wasser zum Kochen bringen und 5 Minuten lang im Kocher abkühlen lassen, das werden ungefähr 88-90°C, perfekt für die beiden Tees. Was ich aber recht gern empfehlen würde, ist der Kauf einer Mikrowaage! Tee kann in seiner Dichte, Form und Aussehen sehr unterschiedlich sein, mitunter regelrecht "trügerisch", die Waage hilft da ungemein. Man wird mit der Zeit instinktiv die richtige Menge bestimmen können - bis dahin macht die Waage vieles leichter. Und wenn Dir was nicht passt (zu schwach, zu stark, der Tee spricht dich nicht an, etc.), zögere nicht mit Änderungen! Der Tee soll DIR schmecken, nicht mir, oder der Fr. Merkel Grüße, OstHesse
  6. Einstieg in den Teegenuss

    @Joinatic "Starktee" bedeutet ein hohes Blatt-Wasser-Verhältnis in Gramm pro 100ml Wasser. Wenn du ein Gefäß hast wo 100ml Wasser rein passen und brühst dort 7-8 Gramm Oolong oder Pu Erh, dann hast du eine sehr konzentrierten Tee, eben wegen dem viel Blatt, gewöhnlich nimmt man so um 5 Gramm pro 100ml (oder 7,5 gramm pro 150ml Aufgussgefäß). Eine höhere Temeratur kann dabei den Tee etwas kräftiger machen, die Teemenge ist aber immer das Entscheidende. Wenn du deinen Tee konzentriert und intensiv magst, ist Porzellankanne vielleicht besser da sie die Hitze besser speichert, wenn der Tee etwas "leichter" sein soll ist Glas perfekt. Deswegen wird z.B. Grüntee so gern in Gläsern aufgegossen und Wuyi-Olong sund Pu Erh in Teekannen. Aber rein technisch geht alles in Glas oder Porzellan allein, wenn du die oben gezeigte Glaskanne nimmst es aber kräftig magst, wärme die Kanne gut mit heißem Wasser auf, nimm mehr Tee und um ~10° heißeres Wasser als üblich. Falls du Fragen zu Teemengen und Wassertemperatur hast, folge dem Link in meiner Signatur, da steht alles drin. Hier ist ein sehr gutes Video wie man das Volumen seiner Aufgussgefäße ziemlich genau messen kann (einfach nachmachen!): https://www.youtube.com/watch?v=4QR0T6rFDRQ Grüße, OstHesse
  7. Ein sehr lesenswerter Artikel voller Quellen über die niederländischen Teegeschirr-Importe des 17. Jahrhunderts! http://www.academia.edu/12613399/Seventeenth_Century_Chinese_Export_Teapots_Novelty_and_Experimentation
  8. Einstieg in den Teegenuss

    Der absolute Klassiker bei den weißen Tees ist Bai Mudan, aromatisch, unkompliziert beim Aufgießen und sehr flexibel was Teemenge angeht. Bei Oolong bietet sich, aus denselben Gründen, der Dongfang Meiren, besser bekannt als Oriental/Eastern Beauty. Was die Kanne angeht, würde ich (immer wieder) davon abraten die Sache komplizierter zu machen als sie ist. Für die beiden o.g. Tees wird im Prinzip jede Kanne passen welche die Hitze gut halten kann und innendrin glasiert ist, sprich keinen Einfluss auf den Teegeschmack hat. Wenn du deinen Tee etwas kräftiger magst, ist Teekanne allemal gut, wenn Du aber kein Starktee-Freund bist, dann wären Gaiwan & Konsorten die praktische Wahl. Grüße, OstHesse
  9. https://blog.teabox.com/tea-gesmokkeld-verschrikkelijk https://www.tea-exclusive.de/Teegeschichte
  10. HIER ist ein modernes Beispiel einesTeehauses nach traditionellem Vorbild in Duyun (Guizhou) Die große Wasserschale, die Form und Farbe der Trinkschalen, Wasserkocher, kein wasserauffangendes Tablett (!), der einzige Unterschied ist der Gaiwan anstatt einer Teekanne, aber ansonsten entspricht diese Teegeschirr-Anordnung so ziemlich dem was wir in Europa zwischen 1670 und 1820 auf vielen bzw. meisten Tee-Bildern sehen. Trotz der Quellenlage existiert eine weit verbreitete Vorstellung, dass die "westliche Teekultur" sich deshalb so stark von "Gongfu" unterscheidet, weil Tee in Europa selten und teuer war! Die Europäer waren eher bemüht aus wenig Tee alles rauszuholen was geht und kompensierten die fehlende Qualität & Quantität mit 1). einer einzigen langen Aufgusszeit, 2). Erzeugung von Mischungen und 3). Aromatisierungen. Als Paradebeispiele der "westlichen Teekultur" nennen gängige Artikel "English Breakfast" und "Earl Grey". Ich persönlich halte diese Aussage für einen MYTHOS, vergleichbar mit ähnlichen Mythen wie "Menschen glaubten im Mittelater die Erde sei flach" und "Samuraischwerter schneiden Maschinengewehrrohre durch wie Butter". Die meisten Tees waren in der Tat ziemlich teuer im Vergleich zu anderen Getränken während der ersten 150 Jahre der europäischen Teekultur, die erhaltenen bildlichen/schriftlichen Quellen zeugen da aber eher von einer Herangehensweise die mehr oder weniger der Chinesischen entsprach (siehe Thomas Short' "A Dissertation Upon Tea", 1730). Dies liegt höchstwahrscheinlich an den Eigenschaften des chinesischen Tees selbst; Grüntees/Hongcha/Heicha/Oolong brauchen einfach eine substantielle Mindestmenge um ihren Geschmack zu entfalten - ganz anders als CTC Assam, wo mehr Temperatur und längere Ziehzeit tatsächlich die sehr geringe Teemenge wunderbar ausgleichen können! Jeder kann selbst versuchen 1,75g von beliebigen Oolong zu Pulver zu mahlen, aufgießen und das Resultat mit einem 1,75g Assam-Teestaubbeutel zu vergleichen. Meiner Meinung nach werden hier eindeutig die Eigenschaften des CTC Assam auf die chinesischen Tees des 17-18 Jh. projiziert, ähnlich wie die ungewaschenen und verseuchten 18. und 19. Jahrhunderte und der Hexenwahn der Renaissance gern (aber völlig quellenwidrig) aufs Mittelalter übertragen werden. Mischen und Aromatisieren von Tee wurde zwar von Anfang an praktiziert, jedoch mit einem eher betrügerischen Zweck, "Earl Grey" und "English Breakfast" die oft als Inbegriff der "westlichen Teekultur" verstanden werden sind Produkte der 2. Hälfte des 19 Jh. und stammen aus der Zeit des kulturellen und wirtschaftlichen Aufbruchs der älteren Teetraditionen, verursacht durch den Siegeszug der presiwerten Tees aus Indien. Ich bin dafür dass dieser lästige Mythos endlich mal aufgeklärt wird und für immer verschwindet. Grüße, OstHesse
  11. The Tea Garden von George Morland, 1790 Chelsea Pensioner von J. Jenkins, 1826 Familienportrait von Tomofei Mjagkov, 1844 Afternoon Tea von Jean François Raffaëlli, ca. 1880
  12. Jetzt wirds aber richtig nerdy... Wir haben hier bisher sechs Abbildungen gesehen (Mieris, Koets II., Verkolje, van Aken und zwei von Hayman ) die zwischen 1680ern und 1740ern zeitlich situiert sind und zwei Dinge zeigen; ziemlich kleine Trinkschalen und eine relativ kleine Teekanne von matter brauner Farbe und Design-features, die all jenen sehr bekannt vorkommen die sich mit der traditionellen Yixing-Keramik auseinandergesetzt haben. Diese Darstellungen wurden von fünf unterschiedlichen britischen und niederländischen Künstlern angefertigt und sind über einen Zeitraum von 60 Jahren verstreut. Ich habe natürlich die europäischen Teekannen aus Kupfer recherchiert, das Ergebnis ist dass diese mehr oder weniger alle (die bis heute überdauert haben und auf Bildern immer noch zu erkennen sind) so aussahen wie van de Schlichten's Exempel (erste Hälfte 18 Jh.). Ich konnte keine 200-300ml kleinen europäischen Kuperkannen vom chinesischem Design finden. Wenn man ihre Farbe und Oberflächentextur anschaut, im Gegensatz zum obigen Exempel, liegt die Annahme, es handelt sich um Ton, sehr nahe. Und da wie auch wissen dass die Chinesen Teegeschirr speziell für den europäischen Teemarkt herstellten (Ca Mau Schiffswrack), inklusive Teeschalen... ... jeder weiß doch worauf ich hinaus will! Die ersten chinesischen Erwähnungen von besonders kleinen Kannen und Trinkschalen stammen aus dem 18 Jh (siehe Lawrence Zhang) und Thomas Short schreibt in seinem Werk (herausgegeben 1730) dass Pekoe und Congou beide fünf Aufgüsse vertragen ("will bear five Waters"), der Congou aber zeitnah abgegossen werden muss ("presently pour'd off") da er sonst zu stark extrahiert ("the whole Strength of the Tea will be drawn out at once" S.13). Die Aufguss-Zahl wird auch für Grüntee angegeben, Hysson z.B. verträgt ebenfalls fünf Durchgänge wobei explizit gesagt wird dass man bei diesem Tee weniger Blatt für diesselbe Wassermenge baucht als es bei anderen Tees der Fall ist (S.14). Wir haben also nicht nur moderat große (Ton?)kannen die der klassischen Yixing-Keramik ähnlich sehen, sondern auch die mitunter sehr kleinen Trinkschalen (Hayman, Koets II., Verkolje) und den Bericht eines Gelehrten aus genau demselben Zeitraum, welcher sich kaum mit der Praxis eines simplen einmaligen 5-minütigen Aufgusses vereinbaren lässt. Ich interpretiere die Belege mal vorsichtig: Es wurden vermutlich nicht nur Tee, sondern auch das Geschirr und die Zubereitungspraxis nach Europa exportiert, denn die konkrete Gegend wo die Europäer den Tee kauften (Fujian, Guangdong), ist auch die Geburtsstätte der Chaozhou Gongfu Cha. Die Mode dafür hielt in Europa offenbar nicht lange, denn ab der 2 Hälfte des 18 Jh. bildete sich mehr oder weniger das raus was wir heute von den Ostfriesen immer noch kennen, große Teekannen und Tassen + Zucker & Sahne dominierten nun komplett. Grüße, OstHesse
  13. The Strong Family von Charles Philips, 1732. Sehen wir da etwa ein wohlbekanntes Teetablett??? https://images.metmuseum.org/CRDImages/ep/original/DP164826.jpg The Gascoigne Family von Francis Hayman, ca. 1740er Jonathan Tyers and His Family von Francis Hayman, 1740
  14. Einstieg in den Teegenuss

    @Joinatic Willkommen in der Teewelt! Ich würde Dir an dieser Stelle einfach mal meinen Leitfaden-Entwurf empfehlen. Eine sehr vereinfachte erfahrungs-basierte Übersicht über alle wichtigsten Teesorten, Wassertemperatur, Aufgusszeit, usw., die dazu dient dass man als Anfänger kosteneffektiv herumexperimentieren und wenig bis gar nichts falsch machen kann. Denn... Grüße!
  15. An English Family At Tea, Joseph van Aken, ca. 1720: Nikolaas Verkolje, erste Hälfte 18 Jh.