Getsome

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  1. Grundsätzlich ist das Leben zu kurz für schlechte Dinge, ob Literatur, Musik oder Tee. Meine ersten Gehversuche mit Sheng waren geprägt von der Verwunderung, wieso sich andere Menschen sowas antun. Es waren mehrere Anläuft notwendig, um sich einzufinden. Deshalb könnte es gut sein, dass ein langsames Herantasten bei Bitterkeit im allgemeinen und bitteren Tees im Speziellen einen neuen Erfahrungsraum öffnet. Deshalb ja auch der Gedanke: Geschmackssinne bewusst trainieren oder regelmäßig kalibrieren? Das Menschen verschieden stark auf bitteren Geschmack reagieren ist ja nicht neu. PS: Der kaputte Gaiwan ist großartig, da lasse ich mir auch nichts Einreden. Edit: Antun ist der falsche Ausdruck. Ich war neugierig und dafür musste ich den Tee nunmal trinken. Ganz allgemein haben sich 25g Tee Proben für mich als eine sehr gute Menge herausgestellt. Da lasse ich mich nicht von 5 besonders guten oder 5 besonders schlechten Gramm vereinnahmen.
  2. Ich möchte mal etwas neues versuchen. Nämlich: Was gab mir heute beim Teetrinken zu denken? Die Probe des LaoMane 2013 von PuErh.sk ist leer. Bitter ward versprochen und bitter war er. In den besten Momenten wechseln sich Heu, Adstringenz und Bitterkeit ab, in den schlechtesten Momenten ist der Tee nur bitter. Bei meinen letzen versuchen ein anderes Wasser zur Teezubereitung zu nehmen, war noch zwei Flaschen Black Forest übrig und Black Forest machte Tees für mich bitterer. Mit dem Wasser war der LaoMane nicht nur unangenehm bitter sondern fast nicht mehr zu trinken. In seinen besten Momenten könnte ich mir vorstellen den Tee ein oder zwei Mal im Jahr zu trinken, aber insgesamt regt sich da kein Bedürfnis mehr. Nur kann ich das dem Tee nicht wirklich vorwerfen. Was gab es da zu denken? Der nächste Tee war der Shimmer Bliss Roady 2019 von Mei Leaf. Ein Cake mit dem seit dem Kauf zu kämpfen habe. An den Vorgänger aus 2018 kommt er auf keinen Fall heran. Insbesondere ist bei der Frucht etwas dünn. Ein Aufguss zog versehentlich zu lange und war entsprechend etwas bitter. Also im Vergleich zum LaoMane gar nicht bitter Und siehe da: In die Bitterkeit mischte sich etwas Limette, die vorher nicht da war. Also ist die Frage des Tages: Sollte man sich gelegentlich Tees mit einem Geschmacksprofil brühen, das man ansonsten nicht mag oder sollte man sich bewusst einer Teegrenzerfahrung aussetzen, in diesem Beispiel unangenehmer Bitterkeit, um andere Tees mehr genießen zu können?
  3. Es freut mich, dass sich die Melonennote auch bei dir zeigt. Die von dir erwähnte Zimtnote entging mir bisher, ist aber für zukünftige Sessions im Hinterkopf. Heute gab es den Element 2013 aus Phogsali in Laos. Das ist ein Pu Erh, der von Tea Addict. Ein lokaler Teehändler hat diesen Tee von in sein Programm genommen und daher stammt die Probe. Aus der ersten Session habe ich den Tee vor allem als stark in Erinnerung. Danach hat der Rest der Probe ca. 2 Wochen in einer Papiertüte neben dem Teetisch verbracht. Jetzt hat er etwas von einer Stärke eingebüßt, dafür ist er angenehmer zu trinken. Holznoten und etwas Keller sind sofort zu schmecken. Im Hintergrund ist eine leichte aber schwer zu fassende Fruchtnote. Die Veränderung zwischen den Sessions hat mich doch sehr überrascht. Im Moment ist es ein solider und unauffälliger Tee, wenn man sich Konkurrenten im selben Preissegment ansieht. Mein Bauchgefühlt und nur das Bauchgefühl sehen in dem Tee ein Entwicklungspotenzial, gerade weil der Tee für knappe 7 Jahren noch stark ist. Deshalb habe ich mir einen Cake zugelegt und lasse ihn erst einmal ruhen. Meine Hoffnung ist, dass die Fruchtnote mit der Zeit präsenter wird, dann wäre es ein schöner Daily Drinker.
  4. Ich befinde mich gerade in Schleswig-Holstein in Urlaub. Letzten Freitag kam ich ungeplant Kiel sehr nahe und habe einen spontanen Abstecher zum Teekontor Kiel gemacht. Dementsprechend schlecht vorbereit war ich und habe mich vor Ort beraten lassen. Davon gibt es leider kein Foto, deshalb bekommt ihr ein Alibifoto ohne Tee. Es zeigt den Rückweg zum Festland auf dem Trischendamm in Friedrichskoog an der Nordsee. Das ist ein Damm zum Küstenschutz dessen Spitze man zu Fuß erreichen kann. Man steht sozusagen knappe zwei Kilometer im Meer. Auf dem Hinweg war es noch sonnig, aber pünktlich für den Rückweg waren die leichten Regenwolken nicht mehr zu übersehen.
  5. Meine erste Bestellung bei Pu-Erh.sk. Der Shop steht schon länger auf der Antestenliste. Bei dem kürzlichen Sale musste ich zugreifen, leider waren ein paar Tees die ich gerne probiert hätte schnell ausverkauft. Gerade der rareness 5 hat von euch Lob erhalten. Ich bin gespannt.
  6. Der Post ist eine ganze Weile her, ich möchte trotzdem antworten. Auf die Wirkung achte ich praktisch selten. Es gab selbstverständlich Tees die mir im Gedächtnis geblieben sind, darunter ist kein einziger Shu. Bei denen wird mir warm, das halte ich bei einem heißen Getränk für wenig berichtenswert. Wohlbefinden als Zuschreibung zu Tees halte ich für schwierig, weil das den Rest der Situation außer Acht lässt. Tee während der Arbeit, nach der Arbeit, zum Abendessen, zu einem Buch oder während einer Serie. Frischer Bai Mu Dan ist ein Tee bei dem sich etwas feststellen lies. Er hilft gegen das dumpfe Gefühl bevor eine Erkältung richtig ausbricht. Der Kopf wird etwas klarer. Steht jedoch keine Erkältung bevor, hat der Tee für mich nur Geruch und Geschmack. Es passiert sonst nichts. Also grundsätzlich bin ich bei dir, ich persönlich will mir da nur sicher sein, bevor ich was zur Wirkung schreibe. Zum Tee heute: Amber Mountain (Huo Shan Huang Ya) 2019 von Mei Leaf und Tianmuhu Baicha 2018 von @chenshi-chinatee. Ausgehen von Geruch und Geschmack sind beide Tees miteinander verwandt. Ob dem tatsächlich so ist weiß ich nicht. Beide Tees haben eine Fenchel- und Kamillennote gemeinsam mit ganz leichtem Gras und einer spürbaren Adstringenz. Durch die parallele Verkostung habe ich etwas wichtiges lernen können. Der Amber Mountain hat eine leichte Süsse. Auf der Verpackung steht Birnensüsse, aber so genau kann ich es nicht erschmecken. Nach dem Lesen ergibt die Beschreibung aber einen Sinn. Erst nach dem Entdecken der Süsse beim Amber Mountain, viel mir eine leichte Melonennote beim Tianmuhu Baicha auf. Das war sehr überraschent, den den Tianmuhu hatte ich letztes Jahr schon einmal und da kann ich mich an keine Melonenote erinnern. Allerdings war der Tee damals auch eine gute Ecke adstringenter. Bei beiden Tees merkt man das Koffein deutlich
  7. Den Tee kann ich von seinem Erscheinungsbild her nicht zuordnen (und die Suchfunktion wirft mir das vorangegangene Gespräch nicht aus). Der erste Blick sagt: "Sieht wie hochwertige Darjeeling aus". Der Blick auf das nasse Blatt lässt mich eher zu Grüntee tendieren. Kannst du ein paar Informationen zu dem Tee geben? Heute Mittag gab es den Fuhai Shu 7576 2004 den ich von @Paul habe. Leider verhält es sich wie bei dem letzen Shou: es fehlt die Erfahrung. Etwas Holz, etwas Beeren und vielleicht ein Hauch von Vanille. Mehr ist da nicht für mich. Mitte dieser Woche gab es die letzten Gramm des Bohetang Herbst 2018 von Chris. Ein Tee den ich gut finde, aber noch nicht schlau daraus wurde. In den Notizen steht: Süss, Waldboden, Konsistenz von Saft, etwas ölig, Karamell.
  8. Hallo Teeberg, zum gesundheitlichen Aspekt kann ich keine Tipps geben. Da du schreibst ihr habt sportliche Ambitionen und habt bzw. stellt eure Ernährung um, würde ich dazu Fachpersonal befragen. Bsp.: Ich habe dunkel in Erinnerung, dass sich bei starker körperlicher Betätigung der Mineralienbedarf verändert und nach/während dem Sport sehr stark erhöht sein kann. Zum Tee: Ihr könntet Kaltaufgüsse versuchen. Dazu wird Tee in einem Gefäß mit kaltem Wasser aufgegossen und mehrere Stunden in den Kühlschrank gestellt. Eine weitere variante ist es den Tee gemeinsam mit Eiswürfeln und kaltem Wasser für kurze Zeit zu brühen. Gefühlt werden Matcha und grüne Tees am häufigsten mit dieser Methode gebrüht. Marken und Sorten ist so eine Sache: Wenn ihr keine großen Anforderungen an Geruch und Geschmack an den Tee habt, dann werdet ihr im lokalen Teehandel sicher fündig. Der Tee sollte aber schon als ganzes Blatt vorliegen, so habt ihr weniger mit Bitterkeit zu kämpfen. Bei der Kombination guter Geschmack und größere Menge seid ihr preislich ungefähr bei 7 bis 12 pro 100g. Evtl. gibt es was brauchbares um die 6 Euro, wenn ihr größere Mengen 250/500g auf einmal erwerbt. Da es euch auch um Zusatzstoffe geht, wären aromatisierte Tees zu meiden. D.h. mit Kräutertees wie die von dir erwähnte Pfefferminze sollte passen.
  9. Irgendwann diese Woche ging es mit der gesundheitlichen Wirkung von Grüntee in ähnlich Richtung, deshalb hier eine Ergänzung. Studien die dafür herangezogen werden, treffen meinst eine Aussage in folgender Form: Stoff x hat eine gesundheitsfördernde Wirkung. Zumindest ist das die Art wie das kommuniziert wird. Lesen sollte man das in diese Richtung: Bei Personen die den Stoff x in Menge y zu sich nahmen wurde ein erhöhter/verringerter Wert z im Vergleich zur Placebogruppe festgestellt (je nach Art der Studie gibt es weitere Vergleichsgruppen). Dieser erhöhte/verringerte Wert z ist positiv für die Probanden, da z sich positiv auf beispielsweise die Abwehrkräfte auswirkt. Bei der Anpreisung von Produkten wird daraus: Die Wissenschaft hat festgestellt, dass x gut für die Gesundheit ist. Mein Produkt a enthält besonders viel x, deshalb ist es gesund. So einfach ist das aber nicht. 1) Eine Studie allein kann man häufig in Tonne treten. Jede Studie hat ihre Limitierungen. Gut möglich, dass es sich um das Zusammenspiel mehrerer Effekte handelt und damit der grundsätzliche Befund der Studie (Beispiels: Vitamin C verbessert die Abwehrreaktion des Körpers gegen Krankheiten, deshalb ist die Gabe von Vitamin C gesundheitsförderlich) zwar korrekt ist, in zukünftigen Studien aber Korrekturen im Detail erfolgen. Bsp.: Der Körper kann nicht beliebig viel Vitamin C aufnehmen, deshalb bedeutet viel Vitamin C nicht viel Schutz. 2) Es handelt sich nicht um einen Stoff x sondern um das Zusammenspiel mehrerer Stoffe. Beispiels Doku zu Gluten in Backwaren (https://www.youtube.com/watch?v=4x1Mcmdki6c) 3) Ist x ==x. D.h. liegt der Stoff x in diesem Lebensmittel in exakt der selben Form vor, wie in der Studie. Da wären wir bei Koffein in Tee und Kaffee als Beispiel. Koffein ist in beiden enthalten aber durch weitere Inhaltsstoffe ist die Wirkung eine andere. 4) Von welcher Dosierung ist die Rede? Wird in der Studie eine hohe Dosis des Stoffes gegeben, beispielsweise weil es sich um eine Medikamentenstudie handelt, dann ist nicht garantiert, dass der im Lebensmittel vorkommende Stoff überhaupt in ausreichend großer Menge im Lebensmittel enthalten ist, auch dann nicht, wenn Stoff x im Vergleich zu anderen Lebensmittel in diesem Lebensmittel besonders stark vorkommt. Bsp.: Dinkel hat im Vergleich zu anderen Getreidesorten mehr Eiweiß, aber nicht so viel Eiweiß wie Putenbrust. 5) Vorläufig letzter Punkt: Beim Thema Tee und Gesundheit habe ich schon das Hervorheben mehrerer "positiver" Stoffe gesehen. D.h. die Wissenschaft sagt, dass a,b und c gut für den Menschen sind, in Tee sind a,b und c enthalten. Eine Studie die a, b und c in einem Produkt prüft oder a,b und c gemeinsam mit e,f ung g in einem Produkt prüft liegt aber nicht vor. Es könnte also sein, dass b durch g neutralisiert wird oder, dass a und b gemeinsam keinen positiven Effekt haben.
  10. Der Abend klingt mit einem Haiwan Fendou 2015 aus, ein Shou den ich über @Paul kennen lernen darf. Leider hatte ich sehr lange keine Shous mehr und die Beschreibung des Tees fällt schwer. Im Geruch war leichte Schokolade, die im Geschmack nicht zu finden ist. Dafür ist der Tee sehr weich, angenehm mit etwas Holz. Kein Geruch oder Geschmack nach "Keller". Als reine Spekulation, werfe ich ein leichtes Nussaroma in den Raum.
  11. @Teeknospe: So etwas in der Art hast du auf der ersten Seite gefragt und ich hatte das mit Absicht ignoriert, weil es mir explizit nicht um die Person, sondern um den Inhalt geht. Aber gut dann eben persönlich: Richtig, ich möchte Dinge selbst entscheiden und selbst herausfinden, sehe jedoch nicht wo das durch die Aussagen Anderer eingeschränkt wird. Die Berichte Anderer können interessant, inspirierend, irrelevant oder ignorant sein, wenn Berichte und Kommentare als einschränkend erachtet werden ist ein sehr großer Teil davon die eigene Interpretation der Aussage. Du hast vollkommen recht, dass ich mich an der Wortwahl stoße. Es war zu Beginn nämlich nicht offensichtlich, welche Worte vielleicht nur metaphorisch gebraucht werden und hinter welchen sich ein diffuses oder konkretes Konzept verbirgt. Dadurch, dass ich jetzt weiß, worauf sich göttlich bei dir bezieht ist die Einordnung wesentlich einfacher geworden. Es macht für mich einen Unterschied, ob die Aussage lautet: a) Nach einem langen Tag ist Genuss, wenn ich in aller Ruhe einen Tee trinke. oder b) Nach einem langen Tag ist Genuss, wenn ich im inneren Frieden Tee trinke. Ganz platt: Ich möchte verstehen, ob die Person einfach vor sich hin quatscht oder tiefere Gedanken dahinterstecken. Deshalb bezogen sich meine Fragen auf konkrete Punkte in den Post. Nämlich wie es sich mit dem inneren Frieden verhalte, wenn zuvor ein Streit mit der Freundin durchgestanden wurde. Darum die Anmerkung, die Teilnehmer der Diskussion verwenden Begriffe wie "göttlich" mit jeweils einem anderen Verständnis. Es wäre somit sinnvoll, sich gegenseitig darüber auszutauschen, welches Konzept oder Verständnis hinter der eigenen Aussage steckt. Sonst ist mit göttlich einmal gemeint, dass wahrer Genuss durch das Individuum niemals in seiner Gänze erfahren werden kann und ein weiteres mal, dass wahrer Genuss dem Individuum das Tor in eine göttliche Welt eröffnet. Trotzdem gehen beide Parteien zumindest von einem sehr ähnlichen Begriffsverständnis aus. Nochmal platt: Bei der Kombination aus Wortwahl und Inhalt war ich mir nicht sicher, was hinter den begriffen steckt oder ob ich schlicht zu dämlich bin. Bei den Punkten von @goza ging es nicht um die Wortwahl, sondern um durch mich wahrgenommene Widersprüche. Es ist mir schlicht nicht klar, wie es funktioniert a) auch mal unvernünftig viel Geld auszugeben und b) sich nicht vom Wert des Tees beeinflussen zu lassen. Nebenbei, ich hoffe niemand nimmt das persönlich. Ich hatte mir einfach die ersten zwei Posting herausgegriffen.
  12. Danke für den Link, MarshalN, hatte ich schon länger nicht mehr geklickt. Das Paper lohnt sich. Es gibt sehr interessante und zumindest für mich neue Erkenntnis. Beispielweise war mir die Rolle taiwanischer Händler bei der Verbreitung von Puer nicht klar.
  13. Die letzen Tage habe ich DanCongs und Dahong Paos getrunken und dabei ein kleines Experiment durchgeführt. Auf dem Foto sind zwei Gaiwan zu sehen, einer aus Porzellan und einer aus glasiertem Ton der deutliche Risse hat. Durch die Risse tritt Sauerstoff in den Gaiwan ein, man kann auf steigende Bläschen beobachten, wenn der Gaiwan mit klarem Wasser gefüllt ist. Mich hat interessiert, ob der eintretende Sauerstoff den Geschmack verändert, deshalb der Gaiwan aus Porzellan zur Kontrolle. Die ersten ersten Aufgüsse ließen bis auf die dunklere Aufgußfarbe aus dem Tongaiwan keine Unterschiede bemerken. Ab den Aufgüssen 5 oder 6 schmeckten die Aufgüsse aus dem Tongaiwan kräftiger, als die aus dem Porzellangaiwan. Das Problem war, dass die Aufgüsse aus dem Tongaiwan immer wärmer waren. Es hat aller Wahrscheinlichkeit gar nichts mit eintretendem Sauerstoff, sondern damit zu tun, dass der Tongaiwan die Hitze besser hält. Das würde ebenfalls erklären, weshalb die Geschmacksänderung erts bei längeren Aufgusszeiten deutlich wurde.
  14. Da ich die letzen Tage nicht da war hat der Verlauf des Fadens meine Posts überholt. Jetzt ist mir klar, dass ihr das ernst meint und es euch um Spiritualität und Religion geht. Als ich die ersten Post sah, sah ich logische Widersprüche innerhalb der vertretenen Konzepte und die Verwendung starker Begriffe und Konzepte, welche aus meiner Sicht untererklärt verwendet werden. Ich vermute ihr füllt diese Lücken mit Glauben, das kann ich nicht und deshalb sollte ich mich hier raushalten. Ihr könnt glauben was ihr wollt, für mich werdet ihr immer falsch liegen. Allgemeinen finde ich, dass Aussagen dieses Fadens Kritik fast schon erzwingen. Einerseits wird suggeriert es ginge um die subjektive Ansicht was wahrer Genuss sei. Andererseits wird diese subjektive Einschätzung durch feststehende Glaubenssätze hergeleitet. D.h. wahrer Genuss leitet sich in wesentlichen Teilen aus einem feststehenden Weltbild ab. Das Individuum hätte hier nur Platz durch die Wahl der Weltanschauung. Wenn es so etwas wie eine wahre Weltanschauung gibt, dann gibt es keine Wahl sondern nur wahr und falsch. Begriffe wie göttliche Energie könnt ihr aus meiner Perspektive überhaupt nicht gemeinsam verwenden. Gott oder göttlich hat je nach Weltanschauung eine andere Bedeutung und sind anders begründet. Und zu suggerieren, mit dem richtigen Glaube habe man einfach kein Bedarf mehr nach Drogen... das ist brandgefährlich. Suchterkrankungen wird man sein Leben lang nicht mehr los, sich sicher zu fühlen ist der erste Schritt zum Rückfall.
  15. @goza: Danke für deine Antwort. Ok, wenn es nur darum geht was eine Person ganz persönlich mit Genuss verbindet oder dafür braucht oder wie auch immer, dann bin ich wieder bei euch und brauche auch niemanden mehr nach Begründungen für eine Aussage fragen. Begriffe wie "wahrer Genuss" haben einen Allgemeingültigkeitsanspruch und dafür würde ich schon sehr gerne eine Begründung lesen. Aber wie gesagt, bei einer rein subjektiven Genussdefinition ist nichts davon notwendig. Wenn ich deine Antworten richtig verstehe, dann sehe ich da einen Zirkelschluss. Genieße ich den Tee, dann treffen die von dir genannten Bedingungen zu. D.h. ich habe den Tee wertgeschätzt, ich war unvernünftig. Genieße ich den Tee nicht, dann trifft mindestens eine der Bedingungen nicht zu. Bsp.: ich war nicht unvernünftig genug. Also aus empfunden genuss folgt Genuss nach Definition. Bei dem Beispiel mit den Teepreisen scheint es mir so zus ein, dass eine Zuschreibung wie der Preis keinen Einfluss nehmen soll oder besser: Eine solche Zuschreibung existiert für mich überhaupt nicht. D.h. es ist immer eine Blindverkostung, korrekt? Welche Rolle spielt dann überhaupt der Tee? Denn Entbehrlichkeit, Hingabe, Unvernunft und Wertschätzung betreffen mich oder meine Geisteshaltung und nicht den Tee? Ich lese mir das morgen mit frischen Kopf nochmal durch