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Getsome

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  1. Nach dem heutigen Tee,@nannuoshan's Yiwu 2019, waren es nur noch vier weitere Tees in der Verkostungspipeline. Aus der Packung duftet es nach Blüte. Singular und nicht mit Blume zu verwechseln. Leider weiß ich nicht zu welchem Gewächs die Blüte gehören könnte. Tonkanne und Gaiwan liegen im Anschluss dufttechnisch sehr nahe beieinander. Trocken und im angewärmten Gefäß handelt es sich um Heu und Frucht. Das feuchte Blatt wartet ebenfalls mit Heu auf. Die Frucht wird kräftiger und dazu mischt sich Getreide. Im Gaiwan zubereitet, überträgt sich das Getreide auch in den Geschmack der ersten dre
  2. Heute schreibe ich über zwei pu-erh.sk Tees. Einmal als kurzes Schlaglicht den Pang San Zhou 2020. Nach Verkostung des ganzen Samples war ich mir unschlüssig. Einerseits hat mich der Tee nicht rund heraus gepackt und überzeugt. Andererseits lockte er mit dem Mysterium, zu einer mir noch neuen Teewelt zu gehören. Gesiegt hat die Neugier und ich habe einen Cake erworben. Das lag hauptsächlich an der Preisregion, denn in dieser tut es nicht ganz so weh, wenn sich das Mysterium als Fehlkauf entpuppen sollte. Glücklicherweise sieht es bisher nach einem anhaltenden Mysterium aus. In zwei Sitzung
  3. Stimmt und das hält die Auseinandersetzung mit Tee spannend. Bei Aged White Teas mit ein paar mehr Jahren und durchgehend braunem Blatt, behagt mir die lange Ziehzeit mehr. Da darf gerne etwas Holz dabei sein, solange die Gesamtkomposition diese Frucht-Minzemischung hat, dass hat dann die Anmutung einer konzentrierten Teesuppe. Bei einem Tee, wie diesem Gong Mei, tragen die Brühvariationen zum Aufgussspaß bei. Man hat die Wahl, ob es filigran oder kräftig sein soll. Der Gong Mei gehört übrigens zu den Tees bei denen ich die Wirkung deutlich merke. Normalerweise, ist das Einschlafen kein Pro
  4. @nannuoshan's Gong Mei 2016. Ich hatte das Video auf ihrem Youtubekanal gesehen, übersprang die Samplephase und bestellte einen ganzen Cake. Es dauerte eine Weile, bis mir klar wurde, dass @GoldenTurtlein diesem Video zu sehen ist. Mit der Verkostung habe ich eine Zeit gewartet, um die Eindrücke aus dem Video zu vergessen. Das klappte natürlich nicht ganz. Anfang der Woche hatte ich den Tee schon zwei Mal in der Kanne. Beide Male ein kräftiger und würziger Tee. Es ließen sich Fruchtnoten ausmachen, aber hervorstechend waren Minze und Ingwer, ohne nennenswerte Schärfe, wie gesagt, kräft
  5. Ist der GFZ Brick in ungefähr so gepresst, wie der Brick aus der Verkostung zum Jahreswechsel. Den den wir von @Dizhatten? Dann ist dein Brick nämlich definitiv härter gepresst als der GFZ-Cake, den ich hier habe. Zur Bitterkeit: Ich kann mir vorstellen, dass sich Bitterkeit in der "Fruchtsäure" verbirgt. Auf der Packung steht "Mittschwingende Tannine prickeln zart am Gaumen". Tannine kenne ich als Begrifflichkeit aus der Weinwelt. Da ich selbst aber mit Wein nichts am Hut habe, empfand ich "Fruchsäure" als die passende Beschreibung. Bitterkeit, wie ich sie beispielsweise von Peters Laomane
  6. Ja, das wäre möglich. Allerdings gab es keine Spur von Bitterkeit. Der Blattbruch war höher als man sich das wünscht und es waren deshalb auch kleine Blätterstücke dabei. Läge es an den noch zusammenhängenden Blätterstücken, die du beschrieben hast, dann sollten sich doch Fruchtnoten finden, sie sich nur anders verteilen. Die gestrigen Aufgüsse waren stärker und "übertönten" die feineren Fruchtnoten durchgehend. Zugegeben, vielleicht war das auch nur das Blatt an dieser Stelle des Cakes. Auf meine bisherigen Erfahrungswerte bezogen, leidet der Gesamteindruck eines Cakes sehr häufig durch di
  7. Kurz vorm Abendbrot @teekontorkiel's Gua Feng Zhai 2018. Gestern Abend war ich leider enttäuscht, die Frucht war nicht zu finden und durch die fehlende Fruchtsäure war der Tee nicht so prickelnd, wie ich ihn in Erinnerung habe. Die Süße war da und rette die Sitzung etwas. In Verdacht hatte die Blätter, weil ich sie von einer dicht gepressten Stelle abbrach. Deshalb heute eine neue Sitzung mit Blättern vom Rand, die leicht zu lösen waren. Der Verdacht war richtig! Heute ist der Tee fruchtig, angenehme Süße und ab und an prickelnd. So lässt mich die Sitzung mit einem Dilemma zu
  8. @GoldenTurtle: Danke für die Einordnung. Ehrlich gesagt, verwischen sich für mich dadurch die Grenzen zwischen grün, weiß und gelb. Es braucht keine klaren Grenzen, wenn man nach gutem Tee sucht, aber hilfreich bei Auswahl und Erkundung der Tees sollten die Kategorien schon sein. Sheng und Shou haben als Kategorie diese Eigenschaft für mich. Allerdings bin ich bei weitem nicht so tief vorgedrungen, dass ich beurteilen könnte wie es mit 20+ Jahren Sheng zu Shou verhält. Den Jun Shan Yin Zhen, den ich hatte, würde ich nicht als Oolong, grünen oder weißen Tee sehen. Der grenzt sich klar ab. Der
  9. Manchmal gibt es auch an einem verregneten und ungemütlichen Wochenende eine schöne Überraschung. So geschehen mit den beiden gelben Tees, von @nannuoshan, die ich zur Verkostung dieses Wochenende herausgelegt hatte. Gelbe Tees waren und sind mir ein kleines Rätsel. Trotz Videos und Erklärungen zu dem Thema, war ich mir nicht sicher was mich erwartet. Der Jun Shan Yin Zhen hat ein Blatt, dass mich an chinesische Schwarztees mit einem hohen Knospenanteil denken lässt. Aus dem Gaiwan duftet es angenehm und warm. Malz und kräftiger Brotteigt machen den Hauptteil aus, während
  10. Gestern habe ich mein Teeexperiment mit @chenshi-chinatee's 2015er Bingdao erfolgreich abgebrochen. Erfolgreich, weil mich die Wandlung des Tees überrascht hat und ich ein paar interessante Dinge lernen durfte. Abgebrochen, weil der Tee bei starken Aufgüssen unangenehm wurde und dich mein Glück nicht weiter herausfordern wollte. Seit dem 18.04 befand sich der Tee gemeinsam mit einem 72% Boveda Pack in einem Doybag. Am 15 und 16.05 habe ich eine Probe genommen und keine nennenswerten Veränderungen festgestellt. Außer ein intensiver werdender Duft des trockenen Blattes. Erneute Proben
  11. Weiter geht es mit dem Gang durch @nannuoshan's Sortiment, diesmal einem Pu. Yiwu 2014. Davon gab es keine 20g Packung mehr und ich habe mir leider nur zwei Samples a 6g schicken lassen. Ich kann nicht mehr nachvollziehen was passiert ist, aber meine erste Sitzung mit dem Tee war völlig zum Vergessen. Die heutige Sitzung war wesentlich besser, aber mir fehlen jetzt noch ein bis zwei Sitzungen, um dem Tee in seinen Details nachzuschmecken. Der Trockenblattgeruch ist dezent und geht in eine fruchtige Richtung mit etwas Holz. Nach dem Waschen kommt Waldboden dazu, der die Frucht
  12. Ja, der ist dabei und ich bin auch schon gespannt. Für dieses Wochenende waren aber schon andere Tees vorgesehen. Deshalb war es heute @nannuoshan's Bai Hao Yin Zhen 2017. Eine ganz Zeit lang gehörte Yin Zhen zu meinen Abendtees. Weiche und angenehme Tees mit 3-4 guten Aufgüssen und 1-3 sehr mittelmäßigen, wenn man alles raus holen möchte. Sie waren zumeist in der Heu/Gras/Gemüse-Schiene zu Hause. Später lernte ich süßere Yin Zhen, mit deutlich kleinere Knospen, kennen. In der Tüte sind kleine Knospen, also erwarte ich einen süßen Tee und starte mit 90° statt 100° Wasser. Geruch
  13. @GoldenTurtle: Es ist nicht der einzige sondern nur der erste Tee des Händlers. Ich habe mich mit weiß, gelb und Sheng "eingedeckt". Weißtee und Shengs, weil ich an den Tees zur Zeit die meiste Freude habe und die gelben, weil ich in der Kategorie noch recht unerfahren bin. Also da kommt noch was Noch ein Nachtrag zum Indian Peony: Die Zitronenschale kommt bei einem Kaltaufguss über Nacht sehr schön zur Geltung.
  14. @Shibound @miig: Danke für die Verlinkung und Erläuterungen. Eine schöne Geschichte und allem Anschein nach ein seltener Tee. Letztes Jahr war kein Urlaub möglich. Stattdessen habe ich mehr Tees probiert als in den vorangegangenen Jahren und neue Händler ausprobiert. Jetzt da raus ist, dass es dieses Jahr genauso aussieht, hat sich das Teebudget leicht vergrößert. @nannuoshan's Indian Peony 2018 macht den Anfang. Die Nase sagt mild und frischer Darjeeling. Die Zunge sagt zunächst auch Darjeeling und dann mehrten sich in der ersten Sitzung die Fragezeichen. Die zweite Sitzung
  15. @miig und @Shibo: Das ist ein recht grüner Oriental Beauty, dem Foto nach zu Urteilen und das nasse Blatt sieht angegriffen an aus. Deshalb und der Geschmacksbeschreibung nach, scheint es sich um einen ungewöhnlichen Vertreter zu handeln. Die Betonung, dass der Tee nicht aromatisiert sei, wundert mich. Mir ist bisher kein Oriental Beauty begegnet, der aromatisiert war. Hast du das betont, weil der Bergamotoolong aromatisiert war oder ist mir die Aromatisierung von Oriental Beautys bisher entgangen?
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