Teske

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  1. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @doumer Ich wüsste nicht, wo ich den Pu nachkaufen könnte Dementsprechend fällt er als Daily Drinker wohl aus. Ursprünglich hat der Tee wohl 2012 58 USD pro 500g Fladen gekostet (wie schön, dass es Archivfotos von früheren Websiteversionen gibt ), was umgerechnet etwa 10€ pro 100g wären. Für den Preis auf jeden Fall alltagstauglich.. Ich habe selbst wohl fast das Doppelte bezahlt inklusive Versandkosten und Aufschlag (war sein letzter Kuchen im Lager).
  2. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Erstmal zum Thema: Heute bei der extremen Lichteinstrahlung auf ein kleines im Tal liegendes Wohngebiet steht einem kaum der Sinn nach heiß aufgebrühtem Tee. Daher heute eine Kugel aus gepresstem Weißtee von @Stiefelkante (vielen Dank!) in einer Glaskaraffe auf der Fensterbank. Das Wasser erreicht eine Temperatur von 57 °C und erzeugt ein wirklich extrem Viskoses Getränk für den ganzen Tag. Geschuldet der langen Ziehzeit kommt natürlich auch ein wenig Bitterkeit auf, welche aber von Aprikose und Datteln schön überlagert wird. @doumer Das dürfte wohl die Probe von mir sein, denke ich Ohne Verwirrungen ist das Leben doch auch nur halb so amüsant. Bei dem Tee handelt es sich um einen 2009er wild arbor sheng vom Daxueshan in Yongde. Du liegst also mit Bangwei wohl von der Distanz her nicht sehr weit daneben. Ich gehe davon aus, dass der Fladen sehr trocken gelagert wurde, weiß allerdings nicht mehr aus dem Kopf, wo der Händler seinen Sitz hat. Laut Händler soll das Blattgut von wilden Teesträuchern stammen und die Fladen in der Mengku Tea Factory gepresst worden sein, lässt sich aber schwer nachvollziehen. Ich finde es auf jeden Fall sehr interessant zu Lesen, wie du diesen Tee einschätzt und empfindest. Ich habe gestern vor genau einem Jahr (Zufälle gibts ) das erste mal von diesem Tee getrunken und auch hier im Faden davon berichtet. Das war damals mit der erste 'Aha'-Moment meiner frühen Experimente mit Tee.
  3. Da wäre ich mit Sicherheit auch sehr gerne dabei, super!
  4. Ich habe deine deine Anfrage mal als Anlass genommen um ein wenig in wissenschaftlichen Publikationen nach negativen Effekten von Produktionen aus Camellia Sinensis zu stöbern, auf welche ich mich ausschließlich beziehen möchte, da "Tees" aus anderen Pflanzenarten, Aromastoffen, sonstigen Inhaltsstoffen und anderen Herstellungsverfahren nicht einfach verallgemeinert werden können. Wie zu erwarten war, gehen die meisten Forschungen und Publikationen auf die positiven Wirkungen von Tees ein. Insbesondere Untersuchung zur Wirkung von Grüntee auf den Blutkreislauf und dessen Erkrankungen scheinen stark zu dominieren. Die untenstehende Zusammenfassung verschiedener Publikationen scheint jedoch besonders von Interesse. Da natürlich fröhlich hin und her Zitiert wird, dauert es eine Weile sich durch das ganze zu arbeiten und eine sinnvolle Zusammenfassung des Themas zu formulieren. Vorweg: In der Veröffentlichung wird davon gesprochen, dass Pu Erh beispielsweise das Risiko für Bluthochdruck und Knochenschwund/Kalziummangel , Oolong das Risiko für Diabetes und Weißer Tee das Risiko für Eisenmangel erhöhen. Ob das nun so stimmt kann ich nicht sagen ohne mir die Quellen und Methoden genauer anzusehen. [1] A. Jain, C. Manghani, S. Kohli, D. Nigam, V. Rani, Tea and human health: The dark shadows, Toxicology Letters, 2013, 220, 1, 82-87.
  5. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Ich musste gerade bei mir nachschauen, weil mir der Tee irgendwie bekannt vorkam. @Tobias82 hat mir vor etwas längerer Zeit mal eine Probe von dem Xiao Hu Sai 2014 von YS mitgegeben, also doch nicht der gleiche Tee - aber aus dem Nachbardorf nur wenige Kilometer entfernt. Heute allerdings mal einen Tie Guan Yin von @Teelix im größeren Gaiwan. Es stehen zwar so manche Informationen auf der Verpackung, aber die Übersetzung ist wie üblich nicht so einfach Der Tee selbst hat im ersten Aufguss eine extrem dominante Note von jungem Spargel und ein intensives schweres/blumiges Aroma. Ab dem zweiten Aufguss kommt kräftige Süße und Frucht hervor, die fast schon an Grapefruit erinnert - Das hatte ich nach dem ersten Aufguss eigentlich nicht erwartet!
  6. Besser spät als nie! Auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum
  7. Musste leider spontan zwei Überstunden machen und schaffe es mit Eile wohl erst gegen 14 Uhr
  8. Eure neuste Tee-Anschaffung

    Ach! Heute ist drei Weihnachten auf einen Streich! Schon einige Monate zu lange habe ich mit mir gerungen, ob ich eine solche Bestellung riskieren sollte - unversicherter Versand aus den Tiefen Asiens... Heute ist ein kaum fassbares (wortwörtlich zu verstehen, denn an Verpackungsmaterial wurde wahrlich nicht gespart) Geschenk angeliefert worden und nach mehr als dreißig Minuten waren dann die Einzelteile befreit Erstaunlicherweise ist absolut kein Bruch zu vermerken, was ich jetzt mal als absolutes Glück verstehe
  9. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute mal einen Tee, der dieses Jahr seinen 15. Geburtstag feiern dürfte: Der 2003 Jian Cheng Arbor Brick Tea. Mittlerweile eines der wenigen Überbleibsel der ehemalig breiten Probensammlung. Die hatte ich mir Anfang des vergangenen Jahres zugelegt, um mich in Sachen Tee ein wenig auszuprobieren. Der Tee ist schon sehr umgänglich ohne jegliche offensichtliche Kraft, wie ich es von dem in der Regel jüngeren Pu kenne. Auch wenn der Tee sich wohl gerade noch als 'in Ordnung' einstufen lässt, hat er doch auch seine Qualitäten und kommt bei späteren Aufgüssen immer mehr zu einer warmen Beerennote, welche ich normalerweise in der Form nur bei weißen Tees bemerken konnte. Da der Tee jedoch von Aufguss zu Aufguss besser wird, werde ich gleich mal mit sehr langend Endziehzeiten von 5-10 Minuten experimentieren
  10. Einfluss der Teekanne auf den Geschmack

    Sehr Interessant und auch sehr ansehnlich abgelichtet! Hast du das ganze einfach auf einem weißen Tisch spontan gemacht oder dir extra etwas dafür aufgebaut? Das motiviert mich jedenfalls auch mal wieder eine Blindprobe zu veranstalten
  11. Ich möchte dir insofern Recht geben, dass aufgereinigtes Wasser für den Menschen (oder irgendeinen anderen Organismus) in der Regel nicht schädlich ist. Da es sich wie üblich aber nicht um ein reines Schwarz-Weiß-Thema handelt möchte ich hier auch gerne mal meine Meinung kundtun. Im allgemeinen ist das Wasser, welches wir aus der Leitung oder dem Einzelhandel beziehen immer ein wenig verunreinigt. Mineralstoffe stellen meiner Meinung nach in den Konzentrationen kein Problem dar, auch wenn diese natürlich des Geschmack des Wassers stark beeinflussen. Problematisch sind beispielsweise Antibiotika und Hormone, welche es auf unerfindliche Weise immer mal wieder ins Wassersystem schaffen. Die Aufreinigung macht entsprechend für all jene Sinn, die sich eines natürlicheren, unverfälschten Geschmacks erfreuen wollen. Ob dies nun durch Osmose, Destillation oder einem guten Aktivkohle-/Ionen-Filter geschieht ist eigentlich nicht zu unterscheiden. Ob nun das gefilterte Wasser, welches im Forum ohnehin beliebt ist, oder das Osmosewasser für die Gesundheit schädlich oder gut ist? Ich behaupte jetzt mal, dass es absolut keinen Unterschied macht, wenn man nicht gerade Fastet oder aus anderen Gründen nur geringe Mengen an Mineralien aufnimmt. Überlege man sich mal wie viel Kochsalz und andere Zusatzmineralien in unserem Essen sind und wie wenig wir auf einem Liter Leitungs- / Flaschenwasser finden. Das Einzige was eine relevante Diskussionsgrundlage bietet ist der subjektive, vielleicht sogar objektive Einfluss von aufbereitetem Wasser auf den Geschmack und die Eigenschaften - Beispielsweise der pH-Wert.
  12. Mindesthaltbarkeitsdatum bei Tee

    Ich habe mich gerade gefragt, wonach sich das Mindesthaltbarkeitsdatum bei Tee richtet. Bekanntlich wird auch gerne Mal Tee aus dem letzten Jahrhundert getrunken und wertgeschätzt. Gilt bei dem aufgedruckten Mindesthaltbarkeitsdatum bei Tee schlicht das Datum des Anpackens plus drei Jahre oder tatsächlich das Herstellungsdatum?
  13. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Dieses Semester war bisher schon unglaublich anstrengend. Der Sonntag wird heute der Ruhe und dem Tee gewidmet. Ein Moment der Ruhe im hektischen Alltag. Im Kännchen gibt es heute den 2009er Sheng von wilden Bäumen am Da Xue Shan in Yong De. Es war dieser Pu, welcher den ersten 'Wow'-Effekt ausgelöst hatte. Leider war dieser im Anschluss offiziell ausverkauft, doch der gute Mann von FinePuer konnte auf persönliche Nachfrage noch einen auftreiben. Heute mal mit 10 g auf 110 mL im ersten Kännchen, dass ich mir vom Gerd in Frankfurt ergattern konnte. Das ganze in der neu bezogenen Wohnung an einem Sommergewitter-Tag. Es freut mich wirklich, dass die Tees und das Zubehör in der Vitrine allesamt eine Geschichte erzählen können und Erinnerungen wecken. Ein ganz eigenartiges Gefühl der Vertrautheit, welches ich bei keiner anderen Freizeitbeschäftigung empfinde.