Stiefelkante

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  1. Teeverkostung/Vorstellung eines Shincha Gyokuro 2018

    Welche Temperatur nutzt du? 52°C sind so weit unten angesetzt, dass das noch im Rahmen liegen könnte. Es ist ja immer ein Verhältnis aus Blattmenge : Wassermenge : Temperatur : Zeit
  2. Unser Blog und Tee-Ratgeber

    Ja, ich gebe zu: Feindseilig ist das ganze hier nicht, nur so richtig konstruktiv fühlt es sich auch nicht Zugegebenermaßen wirkt es jetzt auch auf mich etwas überempfindlich. Okay, jetzt doch nochmal eine detailliertere, inhaltliche Kritik am Blog zur Lagerung von Tee: Insgesamt finde ich den Teeratgeber für die Allgemeinheit in Ordnung, über die Temperatur könnte man sich jetzt noch streiten, da ich den besagten OB immer mit 90-100°C aufgieße und das auch Gong Fu-artig mit 8 g auf 180 ml und da nichts großartig bitter wird. Natürlich lass ich dann auch nicht 9 Minuten lang ziehen, aber das sind halt von Tee zu Tee doch recht unterschiedliche Wertebereiche, die sich da ergeben. Beim Gyokuro sind 60° C richtig, dafür aber die Minutenanzahl wieder deutlich zu lang. Da würde ich wirklich eher Anleitungen und Verkostungsberichte zu den einzelnen Tees im Blog verfassen. Dann noch etwas zur Aufbewahrung: "Bewahren Sie Tee luftdicht verpackt, trocken und lichtgeschützt auf. So können Sie ihn auch nach Jahren noch genießen. Das Aroma hält sich besonders gut, wenn Sie den Tee in den Kühlschrank legen. Hierbei muss er allerdings gut geschützt werden, damit er keine Gerüche von anderen Lebensmitteln annimmt. Auch Keime im Kühlschrank sind eine Gefahr für den Tee. Auf dem Markt gibt es spezielle Aromaschutzbeutel. Notfalls können Sie auch ein anderes Behältnis mit abgedichtetem Verschluss verwenden. Schütten Sie den Tee nicht direkt auf, wenn Sie ihn aus dem Kühlschrank genommen haben. Lassen Sie ihn erst ein paar Minuten bei Raumtemperatur liegen, bevor Sie den Beutel oder die Box öffnen. Besonders grünen und weißen Tee sollten sie nur selten klimatischen Schwankungen aussetzen. Bestenfalls kommt es auch gar nicht dazu, weil der Tee mit diesen Tipps so aromatisch wird, dass Sie ihn schnell aufbrauchen [werden]." Ich kannte dieses "in den Kühlschrank legen" bislang nur von höchstqualitativen, frischen Grüntees und Oolongs. Ich finde den Tipp dahingehend eher etwas irreführend, zumal er sich mit der zweiten Markierung, dass klimatische Schwankungen für grüne und weiße Tees schädlich seien, widerspricht. Besonders bei den angebotenen Mengen ab 250g.
  3. Unser Blog und Tee-Ratgeber

    Viel Häme hier... Also persönlich möchte ich jetzt aber doch nochmal sagen: Die Seite ist nicht perfekt, aber funktional. Am ehesten stört mich noch die Formatierung des Textes. Für welchen Browser ist eure Seite optimiert? Ich benutze eine aktuelle Version von Firefox für den PC. PS: Kommt der Oriental Beauty nochmal wieder? 500g halten lang, aber so dosiere ich den gerne auch höher. Ist einer meiner liebsten Alltagstees geworden und ich find den nicht mehr auf der Seite. PPS: Sowas wie "große Aromenvielfalt" liest sich leider recht generisch. Wenn du schon einen angeschlossenen Blog hast, verkoste doch deine eigenen Tees und gehe da detaillierter auf sie ein. Wie bereitest du dir den jeweiligen Tee zu? Bei der schmalen Auswahl an verschiedenen Tees ist das leistbar und mit guten Beschreibungen würdest du deine Tees aus der Masse heben.
  4. Grüntee Neuling

    Auch wenn ich mich recht spät mit einklinke: Ich hatte genau das gleiche Problem! Habe dann aber den Tipp bekommen, kochendes Wasser in die Thermos zu gießen, 1 Minute zu warten, dieses Wasser wieder in den Wasserkocher zu geben und erneut aufzukochen und wieder abzufüllen. So geht nichts verloren, um die Thermos auf Temperatur zu bringen. Seit dem kann ich in der Uni auch leichteren Schwarztee (Darjeeling, Ceylon) ganz gut gießen. Von gerolltem Oolong oder faustdickem Assam würde ich dann immernoch Abstand nehmen, da man dann eher so zwischen 90-95°C landet. Zum robusten Grüntee: Chinesische Grüntees find ich da besser als Sencha, da sie (m.E.) weniger nachbittern. Mein Morgentee ist häufig Yin Xiang oder Pi Lo Chun im Grandpa-Style, also wo man die Teeblätter direkt in der Tasse aufgießt und dort lässt. Demnach eignen die sich gut für den westlichen Stil und sind vielleicht einen Versuch wert! Den einen thailändischen Grüntee vorher in der Diskussion find ich eher mäh Die selbe Marke stellt auch bessere Qualitäten her, aber die chinesischen Tees sind da m.E. einfach besser.
  5. Musik-Ecke

    Die sind Live ein richtiger Knaller! Für mich die Bloodhound Gang Deutschlands Es wird kälter und ich bekomme wieder sehr viel Lust, jazzige Klänge zu hören. Verändern sich eure Musikangewohnheiten über die Jahreszeiten? Ein Klassiker: Ein Track mit sehr viel Herzblut für Rhythmusenthusiasten:
  6. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Pu-Erh zu lagern kann so toll sein! Mein erster Sheng Bing (Milk, Cream, & Alcohol 2015) verändert sich merklich. Ich mochte den Tee anfangs überhaupt nicht und verstand nicht, wie man zu der Namengebung kam. Zwar wenig Adstringenz, aber auch nicht sonderlich spannend hinter all seiner Bitterkeit. Heute gab es den gegen die kalte Jahreszeit mit Miles Davis. Mittlerweile schmeckt er etwas wie Brioche im Nachklang. Anfangs zeigt er immernoch recht viel Eisen und Bitterkeit, es scheint also noch Potenzial drin zu sein. Da ich schon im letzten Drittel des Cakes bin (habe noch nicht wirkliche viele Sheng Alternativen), bin ich hin und hergerissen, ob irgendwann ein neuer Bing davon den Weg zu mir finden wird.
  7. w2t Natural Redhead. Wirklich schwarzer Tee?

    @Tobias82: Ich hab mir gerade nochmal die verschiedenen Jahre angeschaut. Der Drang, unbedingt innovativ und auffällig sein zu müssen ist da glaub ich der Punkt. Ich zumindest verbinde mit Hipstern Modesünden, die man halt trägt, weil es sonst keiner trägt und auffällt. Man denke an Gummistiefel, extreme Brillenrahmen (teils mit Fensterglas...) und unpassende Kleidung. Und wenn ich dann sowas hier sehe... Den Apple Scruffs kannte ich noch garnicht, lohnt der sich zum jetztigen Kurs? @ChaQi: Repave hat mich komischerweise als Probe nicht vom Hocker gehauen. Nicht schlecht und damit sicherlich auch preislich in Ordnung, aber halt auch nichts überraschendes. Persönlich fand ich den Trap Bird super, wenn man florale, knospenlastige Shus mag. Von den Weißtees der 2011er Shoumei, sowie als Neuzugang der Nightlife 2018. Der ist nicht super ausdauernd, dafür echt spannend. Für mich war da etwas Melone statt des üblichen Pfirsiches drin. Der ältere Shoumei ist viel holziger und voller Kräuter, aber auch nicht mehr verfügbar. Die Shengs von dort haben mich nicht nachhaltig beeindruckt, obwohl der Often ein Einstieg für mich war, den ich bis heute ganz gerne mal trinke. Nur halt viel Adstringenz neben dem Tabak und dem Rauch. Positiv überrascht hat mich der Berry Malt Black, der für mich eine Holzbombe mit viel Süße war. Gibt also einige empfehlenswerte und bezahlbare Produkte von dort. Den Schwarztee muss ich mir auch nachbestellen, die 50g waren sofort futsch.
  8. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Hurra! Thai-Tees Ich habe meiner Mutter mal dein Bild geschickt und sie meinte, dass der Tee aus Lampang komme, eine Stadt bei Chiang Mai. So wie ich das mitbekomme ist Thailand ja momentan erst eine aufstrebender Teeproduzent. Da gibt es meist zwei Probleme: Junge Pflanzen (nicht älter als 50 Jahre) und fehlende Expertise bei der Produktion. Ich hatte ja in Kassel einen Jin Xuan aus Thailand mit und der hat leider nur superfrisch den wahnsinnigen Geruch, konnte ihn nicht lange bei sich halten. War aber auch recht ausdauernd mit einem angenehmen, wenn auch sehr zarten Oolonggeschmack. Mittlerweile habe ich noch 2 weitere Oolongs aus Thailand durch meinen Gaiwan gejagt und da bestätigt sich das Bild. Meine Eltern waren ja erst diesen März in Thailand und Tee scheint dort nach wie vor eine Nische zu sein. Doch da viele Flächen staatlich subventioniert werden, um vom Rauschmittelanbau auf Tee umzuschwenken, wird sicherlich die nächsten Jahre das Angebot wachsen und die Expertise nachziehen. Ich meine, dass diese staatlich subventionierten Geschichten auch alle HACCP geprüft und auf eine Art "organic" zu seien. Ontopic: Momentan gibts wieder mehr Sheng, gestern einen Haiwan, bei dem ich mir fast meine Pu-Erh Nadel verbogen hätte... Der hatte schöne Rauch- und Tabaknoten. Irgendwie bin ich momentan jedoch nicht in der Stimmung mich tiefergehend mit Tees auseinanderzusetzen, da fehlt mir derzeit die Ruhe. Jetzt gerade trink ich etwas Kräuter Chai von TKK, der so mein koffeinfreier Favorit ist und bald nachbestellt werden muss. Jaaaa, ist Tisane und kein Cha
  9. w2t Natural Redhead. Wirklich schwarzer Tee?

    Ich find W2T hatte 2016 so den Punkt, an welchem es echt böse Hipster wurde. Nicht, dass ich den Händler kategorisch ablehne, dafür habe ich bereits zu viel Tee von dort gekauft. Aber der Service ist echt schlecht (schon drei Mal angeschrieben und nie eine Antwort erhalten), das Design versucht es sehr hart, gelinde gesagt und die Tees haben eine schwankende Qualität. Dennoch gibt es dort experimentierfreudige Blends und Verarbeitungen, die mir zuweilen Spaß gemacht haben. Seit Kassel habe ich bemerkt, dass viele "Mystery" Shengs von dort ziemlich adstringent sind, weshalb ältere Geschütze günstig zu haben sind. Ontopic: Ich kann Quorton bestätigen, der verändert sich über die Zeit noch ein wenig. War am Anfang der Probe recht unrund und hatte diesen Geschmack von "nassem Handtuch", wie ich es bei Assam und eben auch Yunnanschwarztee immer wieder erlebt hatte. Bei fast allen meiner stärker oxidierten Tees aus Pu-Erh Material brauchte es ein paar Monate, bis dieser zu einem runden, malzigen Geschmack wurde. Persönlich werd ich mir den aber nicht mehr zulegen, der war mir nicht ausdauernd genug und hatte auch nichts weitergehend Spannendes an sich.
  10. Unangenehmer Geschmack bei Pu Erh Tee

    YunnanSourcing ist ein hier bekannter Händler, welchen man gut nutzen kann, um an Pu-Erh zu gelangen. Ich meine ich hatte von dem auch mal so kleine Tuos und fand, dass die nicht ganz meinen Geschmack trafen (mir zu erdig), aber ansonsten qualitativ gut waren. Auf jeden Fall eine deutliche Schippe über den hier zumeist erhältlichen Pu-Erhs. Diese ganz billigen Pu-Erhs haben viele aus dem Asialaden, Freunde brachten mir das ebenfalls mal als Geschenk mit. Sobald der Tee schon im trockenen Zustand fischig riecht, deutet das auf minderwertige Qualität hin. Da kann man halt versuchen so lange den Tee zu waschen, bis er trinkbar ist. Und mit waschen meine ich Aufgüsse mit kochendem Wasser machen, welche man wegkippt. Gerade diese dunklen Shou Pu-Erhs brauchen häufig 1-2 Waschgänge mit je 15-20 Sekunden bis sie nicht mehr den Fermentierungsgeschmack haben. Von mir ein herzliches Willkommen im Forum, @Landstreicher. Schön, dass du dich sogar in die Welt des Pu-Erhs traust.
  11. Hallo aus Taiwan

    Willkommen! Wenn du sagst, dass du da günstig an taiwanesischen Tee kommst, trifft das dann auch auf Oolongs zu? Die scheinen hier ja deutlich teurer zu sein, als die meisten chinesischen.
  12. weiß + gelb

    Schönes Experiment! Ich habe neulich getrocknete Mandarinenschalen mit weißem gemischt (kennt man vom Shou Pu-Erh) und er hat auch dazu gewonnen. Weißer Tee fasziniert mich am meisten, aber ich stimme dir zu: Meistens gibt es immer irgendeinen Punkt, der mich dezent stört. Das macht ihn gerade so interessant. Wenn er "hart" erscheint könnte es am Wasser liegen. Wenn man Filter kurz vor dem Wechsel steht, dann schmeckt mir viel Shoumei zu hart und mineralisch, er verliert seine Brillianz.
  13. Eure neuste Tee-Anschaffung

    Ich mag auch meinen Ye Sheng Nur die harten kommen in den Shenggarten oder so.
  14. Chaxi in Europa

    Doch nochmal offtopic: Ihr bringt mich ja immer wieder zum Schmunzeln. Näher an Feuilletonismus kommt man in einem Forum kaum heran. Früher habe ich nie verstanden, warum man sich Anekdoten erzählt, wo ist da der Punkt? Mittlerweile kann ichs selbst kaum lassen und muss mich zügeln, wenn ich vor einer Klasse stehe. Wie viel Liter Tee wohl noch ins Land zieht, bis mir diese süffisant-geistreichen Gedanken kommen. Vielleicht ja unter einer Linde einer verflossenen Liebe hinterhertrauernd... Upps! Übrigens: Erinnert ein wenig an ein Stillleben, dein Bild. Demnach bin ich für Nr. 2! Vanitas unso.
  15. Koreanischer Tee und Weiterbildung

    Was ich so herausgelesen habe, möchten hier einige darauf hinweisen, dass es wohl öfter schon Leute mit ähnlichen Fragen gab und die Art ihrer Fragen auf eine Naivität schließen ließen, bei der sich eine Unternehmensgründung als fatal erweisen könnte. Meiner Meinung nach ist so ein Hinweis schon wichtig, aber wenn die jeweilige Person dann einwilligt, sich der Gefahren bewusst zu sein, dann braucht es auch keiner weiteren bissigen Kommentare. Ich persönlich ertappe mich da auch, belehrend zu werden (beim Thema Beuteltee bspw.), freundlich ist es nicht. Ich glaub der "trigger" steckt in der Herangehensweise erst die Geschäftsidee zu haben und dann die Teeleidenschaft / das Teewissen darauf folgen zu lassen. Naja, ich bin auch sehr interessiert an deinen Erfahrungen mit dem koreanischen Teegeschäft und würde mich freuen, wenn es eine neue und gute Quelle für koreanischen Tee in Deutschland gibt. Und selbst in meiner kurzen Zeit dachte ich mir schon bei einem anderen Teehändler, der erst anfing zu handeln, dass das Konzept nicht funktionieren könne und siehe da: Nun sind sogar neue Tees im Sortiment und ich habe selbst einen davon im Regal stehen So, ich mach mir erstmal nen Oriental Beauty