nemo

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  1. Temial-Teegerät

    Ich muss irgendwie immer häufiger an die Geschichte des Ziehbrunnens von Zhuangzi denken. So auch beim Lesen dieses Themas. Ich bevorzuge z.B. auch Selbstgekochtes, das ruhig jedes Mal ein wenig ander schmecken darf, und nicht wie Convenience Food oder Essen im McD*-Stil immer gleich (langweilig) schmeckt. Liegt vielleicht auch dran, dass ich nicht an die eine in jeder Situation "perfekte" Zubereitung glaube, die durch eine Handvoll Parameter ständig und jederzeit wiederholbar wird. Aber klar, jedeR wie er/sei mag...
  2. Ein liebes Hallo

    Herzlich Willkommen auch von mir
  3. Vorstellung

    Herzlich Willkommen
  4. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Da ich mich schon ein paar Tage lang darauf freue, meine Aufmerksamkeit ungeteilt zwei neuen Geduldsspielen zu widmen, hab ich heute noch keinen Tee im Schälchen. Stattdessen grünen/ungeräucherten brasilianischen Bio Yerba Mate von Delicatino, der mich stark an den Geschmack von Weizengrassaft erinnert. Generell gefällt mir Yerba Mate, nachdem ich ihn im Portugalurlaub mehrfach genossen habe, zum unkomplizierten Nebenbei-Trinken in letzter Zeit ziemlich gut. Einen "echten" Tee gibt´s dann nach gelösten Puzzles, hoffentlich noch heute im Laufe des Tages
  5. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Bei mir war´s gerde zur Abwechslung mal wieder etwas Grünes: Ein Alishan Jinxuan Wulong von Tea Masters aus der Frühlingspflückung 2017. Der Tee zeigt immer noch einen sehr hellen, leicht grünlich schimmernden Aufguss, der im Seladon-Schälchen fast unsichtbar wird und überrascht mit intensivem Aroma, das mich zunächst an eine Schale frischen Matchas erinnerte. Geschmacklich wenig überraschend von frischen, grünen Noten dominiert, wandelt er sich sich im Laufe der Aufgüsse von süßlich cremig bis hin zu frisch-zitrusfruchtig, bevor er irgendwann verblasst. Grandios der Nachgeschmack: Ein unglaublich langer Grapefruit-/Pomelo-Abgang, der im Mundraum kleben bleibt und auch nach inzwischen über einer halben Stunde noch deutlich präsent ist.
  6. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute landete bei mir ein Mu Zha Tie Guan Yin von Tea Urchin aus 2016 im Gaiwan. Ich habe ihn schon bestimmt über ein Jahr nicht angetastet und in einer Blechdose mit Doppeldeckel verstaut. Warum auch immer, aber heute früh stand mir der Sinn nach genau diesem Tee als Nachmittagsfreude. Heftige Röst-/Kakaonoten steigen bereits beim Ausgießen des ersten Aufgusses in die Nase und geben einen ganz klaren Hinweis, was geschmacklich folgen wird. Wer schon einmal rohe Kakaobohnen geknabbert hat, kann sich den Geschmack gut vorstellen. Dazu gesellen sich malzige Noten, teilweise in Richtung dunkler Brotkruste von einem frisch gebackenen Roggensauerteigbrot. Das ganze aber (zu meinem Glück) ohne jegliche Rauchspuren. Ein euphorisierender Gute-Laune-Tee für dunkle, nasskalte Tage, leider schon lange nicht mehr erhältlich. Bin mal wieder begeistert
  7. Yixing ein par Kännchen des Abends

    Ich kann auch nur mit persönlichem Geschmack anstatt mit Kennerschaft dienen und schließe mich dem 3er-Fanclub an Hätte die letzte nicht den Bambus-Knopf oben drauf und wüsste ich, was die Schriftzeichen bedeuten, bzw. würden sie fehlen, wäre von der Form und dem eingelassenen Deckel her allerdings die 4. mein Favorit. Bambus-Dekor bei Tee-Kännchen, insbesondere beim Ausguss, ist so gar nicht meins.
  8. Hallo ganz neu hier

    Herzlich willkommen auch von mir Magst Du vielleicht etwas weiter ausführen, inwiefern Gong Fu Cha mehr als nur eine Zubereitungsform für Dich ist? Vielleicht ist dieses Thema hier, vor nicht allzu langer Zeit von @miig gestartet, ein guter Ort dafür.
  9. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Als letzten Tee für heute gab´s erneut einen Lao Ban Zhang Sheng aus den fast vergessenen Tiefen der Probenschublade. Diesmal eine Herbstpflückung des Jahres 2006 und von Yunnan Sourcing. Ein ganzes Stück gereifter als der gestrige vom Cha Dao, bot der Tee natürlich deutlich weniger grüne Noten und auch etwas weniger "oomph", wie Scott es nennt. Leider auch nicht ganz so facettenreich im Geschmack, gefiel er mir mit seiner Süße dennoch ganz gut. "You might want to have a sit down after drinking a round of this "cha qi" rich tea!", so die Beschreibung. Aber ich muss gestehen, der Tee selbst hat mich schon genug heruntergefahren. Ein Aspekt der Herbstpflückung womöglich oder nur der inzwischen fortgeschrittenen Reifung? Wie dem auch sei, schade, dass das der letzte Rest meiner Probe war. Beim inzwischen aufgerufenen Preis wird er wohl auch eher nicht mehr nachgeordert.
  10. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Das überrascht mich jetzt tatsächlich ein wenig, @Lateralus. Allein schon das im Tee enthaltene Koffein, als Wach- und "Fit"macher ja nicht unbekannt, würde ich hier ganz profan als Energiespender ansehen, der mir wieder etwas Schwung geben kann, wenn ich mich gerade schlapp und antriebslos fühle. Darüber hinaus gehend hast Du in gewissem Sinne Recht, @Paul, wenn Du schreibst, Qi sei ein passenderer Begriff. Qi impliziert halt wesentlich mehr als das Wort Energie. Zum Thema Energie/Qi hatte @Joscht ja hier schon einen entsprechenden Faden gestartet, der aus meiner Sicht einige gute Aussagen enthält. Hier liegt aber auch genau der Hund begraben. Wenn die in unserer alltäglichen Sprache verwendeten Worte Energie und Energieschub im Zusammenhang mit Tee nicht nachvollzogen werden können, weil die eigenen Erfahrungen dazu fehlen, dann verwende ich lieber nicht den für die Meisten exotischen Begriff des Qi, weil er natürlich noch viel weniger verstanden wird. Ich vermeide den Begriff hier aber auch eher deshalb weiterhin und spreche lieber von der Energie eines Tees oder der Wirkung, die er in mir hervorruft, weil der Begriff Qi sonst nur allzu leicht in einer vagen, geheimnisvoll-überhöhten Weise verstanden und weiterverwendet wird, was ich ebenfalls für kontraproduktiv halte.
  11. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Der Raritäten-Tag gestern wurde heute kurzentschlossen zu einem Raritäten-Wochenende ausgedehnt und mit einem losen Pa Sha Sheng von 2014 fortgeführt. Trotz wirklich toller Blattqualität leider eine kleine Enttäuschung. Positiv fällt insbesondere der lange, am Gaumen wie klebende Nachgeschmack auf. Ansonsten bietet er eine irgendwie raue Würzigkeit und die Süße von assoziiertem braunen Zucker, ist mir hierbei aber zu eindimensional und fast schon langweilig. Mal schauen, ob er sich in weiteren 3 Jahren, so lange dürfte der Kauf her sein, wieder attraktiver zeigt.
  12. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Klar. Hast Du noch nie das Gefühl gehabt, dass Dir ein Tee einen ordentlichen Energieschub gibt?
  13. Was ist dieses Pellet in meinen Grüntee?

    Vielleicht ist es ja "das Aroma"
  14. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Zweiter Kandidat des Tages: Ein Lao Ban Zhang Sheng ebenfalls aus 2013, auch über das Cha Dao bezogen und seit ein paar Jährchen hier am Schlummern. EinTee, der mich absolut überzeugt. Klar, süß, würzig, facettenreich, großartig. Unzählige Aufgüsse und eine ordentliche Portion Energie später, brauch ich jetzt erstmal eine Pause zum Runterkommen
  15. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute habe ich mich für einen Raritäten-Tag entschieden. Gestartet wurde mit einem losen Bang Pen Sheng von 2013 aus dem Cha Dao, der seit vermutlich 4 Jahren in meiner Probenschublade wohnt. Im Schälchen präsentiert er sich mit relativ heller Aufgussfarbe und fruchtig, leicht säuerlichem Aroma, das den harmonischen Geschmack gut vorwegnimmt. Ein feiner Tee, dessen zartbittere Noten richtig gut mit den fruchtigen und süßen Komponenten spielen. Energetisch ist er auch nicht gerade ohne und lässt gerade Tatendrang in mir erwachen