nemo

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  1. Ärgernis des Tages

    @Anima_Templi Auf der Homepage des Cha Dao kann man auch etwas von einem dort angebotenen Reparaturservice lesen. Weitere Infos hab ich leider keine, aber vielleicht lohnt sich eine kurze Anfrage
  2. Weil sich ein vermeintliches Schnäppchen nicht als solches herausstellt? Wenn man im Nicht-EU-Ausland bestellt, muss einem doch klar sein, dass man als Privatkäufer noch die Kosten übernehmen muss, die sonst von (Zwischen-)Händlern getragen werden müssen und auf den Endverbraucher umgelegt werden.
  3. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    An genau das Bild hatte ich bei meiner Anfrage an @seika gedacht Es stammt ursprünglich von der Kaikado-HP, weshalb ich das von Dir, @SoGen, benutzte "soll" als durchaus angemessen betrachte und gern mal authentische Aufnahmen von Dosenbesitzenden hier sehen würde Meine Kupferdose ist in drei Jahren noch nicht so dunkel, wie die auf dem Bild of Change nach einem sein soll. Aber das macht auch rein gar nix
  4. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Wenn Du magst, zeig sie doch trotzdem mal, @seika. Ich würde sie gern mal sehen Ist ja was anderes, ein Bild zu sehen, das von einem/einer Benutzer/in stammt und nicht von einem Händler Was die Veränderung angeht, so hab ich keinerlei Vergleichsmöglichkeiten. Bei der aus Kupfer muss eher drauf aufgepasst werden, dass sie, neben der natürlichen Farbtonveränderung nicht zu schnell eine unansehnliche Patina entwickelt. Natürlich ist (un-)ansehnlich hier Ansichtssache. Wortwörtlich jeder Fingerabdruck bleibt in das Kupfer "eingebrannt", wenn man nicht aufpasst. Wann und wie auch immer es genau passiert ist, weiß ich gar nicht, aber auf meiner sind mal unbemerkt fünf winzig kleine Wassertröpfchen geladent und ich habe sie nicht gleich abgewischt. Alle weniger als 1mm im Durchmesser und nun auf dem Deckel der Dose für immer verewigt. Anfangs habe ich mich darüber geärgert, so unachtsam gewesen zu sein. Inzwischen bieten sie beim Betrachten jedesmal ein schöner Anstoß zum Philosophieren. Z. B. über das Wesen der Schönheit, den Umgang mit Vergänglichkeit, den natürliche Lauf der Dinge, über Sorgfalt und Konzentration, ...
  5. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Die ist noch recht jung, @seika, drei Jahre vielleicht und damit der jüngste Gegenstand auf dem Bild. Hab sie damals frisch aus London importiert und mag vor allem das gefühlte Zusammenspiel mit dem Präsentierteller und dem Untersetzer, die, jeweils nach Aussage von Stephane und Herrn Thamm, aus der späten Qingdynastie stammen. Sie dient mir als Kurzzeitlager für den Tee, den ich für eine gewisse Zeit als Feierabend-Sheng auserkoren habe und es macht wirklich Spaß, ihre Alterung zu beobachten
  6. Tofu-Party? Bin sofort dabei, @Tobias82 Pauschal würd ich das nicht sagen, @Katori. Aber ich mag mein Ergebnis geschmacklich tatsächlich lieber als hier gekauften Tofu. Dauert, bei aller Einfachheit der Zubereitung, aber halt schon eine Weile und wenn ich größere Mengen brauch, werde ich auch immer noch gerne die "Fertigversionen" einiger Hersteller kaufen. Je nachdem, was benötigt wird. Prinzipiell gibt es bei der eigenen Herstellung, analog zum Tee, auch einige Stellschrauben und hier bin ich noch nicht ins Experimentieren gegangen, da mir die erste gelungene Version gleich richtig zugesagt hat. Bisher gilt daher bei mir (noch): Never change a winning Tofurezept Deine Idee mit der Tofu-Melonen-Kombination klingt wirklich gut. Das teste ich demnächst auch mal aus
  7. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    So unterschiedlich können Geschmäcker sein, @doumer Hab ihn auch grade im Schälchen und schätze ihn schon lange sehr. Eine ganze Zeit lang war er mein täglicher Feierabend-Sheng und ist es auch seit kurzem wieder mal. Daher darf er auch in meinem Kaikado-Döschen wohnen und steht des öfteren auf dem Teetisch. Ich glaube zu wissen, was Du mit "parfümig-floral" meinst, hätte es wohl als blumig-fruchtig umschreiben und mag es inzwischen tatsächlich echt gern. In letzter Zeit ist bei diesem Tee noch eine deutliche Schwarztee-Orangensüße dazugekommen, die auch, soweit ich mich noch an dessen Geschmack erinnere, auch in Richtung Waldhonig geht. Immer wieder schön, wie sehr die Wahrnehmung und Beschreibung eines Tees differieren kann Mit so manchem von Dir geschätzen ("zart-")bitteren Tropfen könntest Du mich jagen Wo ich Dir, mit Hinblick auf meinen ersten Bing des Tees, uneingeschränkt Recht gebe, ist das Blattgut. Hab ich dazu nicht auch hier schonmal etwas geschrieben? Egal. Unter wirklich schönen Blättern versteckte sich eine ordentliche Portion Brösel, Krümel und Staub, die nun wirklich nicht aufzugießen war. In meinem zweiten Kuchen habe ich so ein Versteck bislang noch nicht ausgemacht und hoffe, dabei bleibt´s. Hab mich ordentlich darüber geärgert beim ersten Mal
  8. Ist es tatsächlich nicht. Hab auch gerade ein paar Sojabohnen eingeweicht, um morgen daraus Tofu zu machen Prinzipiell muss nur eine (am besten selbstgemachte) Soja"milch" mit einem Gerinnungsmittel (ich nehm Nigari-Flocken) vermischt werden. Dann wird die gestockte Masse in eine Presse gefüllt und über 2-4h das Wasser herausgepresst. Das war´s schon. Geeignete Pressen gibts schon für wenig Geld, wobei ich inzwischen in eine solide aus Edelstahl investiert habe, die mir hoffentlich noch lange Zeit Freude bereiten wird. Wer mag, kann vor dem Pressen noch allerlei Gewürze, Kräuter, Algen,.. dazu tun und/oder den Tofu anschließend noch räuchern. Aber ein Muss für ein leckeres Essen ist das nicht
  9. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Ein schönes Kännchen, @Anima_Templi
  10. Schön, dass Du den Kessel nun wieder verwenden kannst Mich würde der Rost auch nicht stören und er hat in der Tat auch etwas Schmuckhaftes. Hat den Grüntee-Trick mit der antioxidativen Wirkung, die sich auf Rost auswirken soll, von Euch mal jemand in der Praxis ausprobiert? Man liest es ja immer wieder als Tip, wenn es um die Pflegen von Gusseisenkessel geht, aber ich vermute, dass hierbei, wie sooft, selten wirklich eigene Erfahrungen im Hintergrund stehen. Ich habe es bei meinem ersten Kessel, der wirklich schnell Rost ansetzte, versucht: Richtiges Auskochen von Grüntee über 30min oder so im Kessel selbst und das Abwischen mit einem grünteegetränkten Lappen auf der noch heißen Oberfläche. Das Ganze auch mehrfach. Zu beobachten war tatsächlich eine Schwarz- oder zumindest Dunkelfärbung. So weit so gut. Problem nur: Das hat den Rost nicht entfernt, wie die schlauen Tips es postulieren. Nach zwei-, dreimal Wasserkochen war die dunkle Färbung verschwunden und das roströtliche wieder da. Ob der alte Rost nur abgedunkelt wurde und dann wieder zum Vorschein kam oder sich direkt neuer gebildet hatte, kann ich nicht sagen. Daher auch meine Frage nach Euren tatsächlichen Erfahrungen. Diesen ersten Kessel nutze ich übrigens inzwischen nicht mehr und an meinem zweiten habe ich nur relativ geringe Roststellen im Inneren, die keiner Behandlung bedürfen. Und zweite Frage an die Runde, die mir gerade noch einfällt: Man liest ja oft "Tetsubin" als Bezeichnung für die gusseisernen Kessel. Und auch wenn sie wohl wirklich oft aus Japan stammen, würde mich doch mal die chinesische Bezeichnung dafür interessieren. Hat die zufällig gerade jemand parat?
  11. Philosophie am Teetisch

    Viel Zustimmung meinerseits, @SoGen, vor allem auch für die Frage nach Sinn. Ich habe ihn vor allem neutral, im Weberschen Sinne im Zusammenhang mit dem Handlungsbegriff verwendet. Und wollte noch gar nicht einmal auf den Sinn des Lebens oder die Suche nach einem solchen hinaus. Ich persönlich habe mit dem Begriff des Glaubens erst einmal gar kein Problem, einfach weil ich ihn neutral und bewusst ohne Absolutheitsanspruch verwende. Hier spreche ich nicht nur, aber auch, von religiösem Glauben. Vielleicht ist ein Kernproblem der Diskussion "Wissen vs. Glauben", dass beide Begriffe häufig eben nicht wertneutral verwendet werden. Mit "wissenschaftlich belegt" oder ähnlichen Formulierungen fängt man heute einfach mehr Menschen als mit postulierten Glaubensgrundsätzen. Und genau deshalb finden sie inflationär Verwendung und so mancheR WissenschaftlerIn wundert sich dann darüber, wie die eigenen Ergebnisse von anderen Menschen (miss)interpretiert oder zweckentfremdet werden. Wissenschaftliche Datenerhebung ist ja auch das eine, die Interpretation das andere. Und die Anwendung dessen wieder etwas Drittes. Auch wenn der Buddhismus ein kleiner Baustein meines Philosophienebenfachstudiums war, bin ich hier zugegebenermaßen hier nicht ganz so fit, aber Deiner Beschreibung kann ich ebenfalls gut zustimmen. Die, wie Du sie genannt hast, heilsame Wirkung einer Handlung, die sich in der eigenen Lebenswelt entfalten sollte, finde ich auch in anderen religiösen Systemen wieder. Ich persönlich sehe beispielsweise das Christentum (inzwischen) gar nicht als so sehr jenseitsorientiert, sondern als lebensbejahend an. Am deutlichsten formuliert in dem Ziel der Verwirklichung des Reiches Gottes hier auf Erden. Auch im Daoismus, der zwar natürlich Aspekte beinhaltet, die zeit- und räumlich über das Hier und Jetzt hinausgehen, ist eine deutliche Lebensbejahung erfahrbar. Klar, man hat die Wahl gemäß oder wider das Dao zuhandeln, aber die Zuwiderhandlungen hinterlassen halt doch auch ihre Spuren im Diesseits, wie es auch das daogemäße Handeln tut. Vielleicht haben wir hier doch einen Funken von absoluter Wirklichkeit, der sich in den einzelnen Systemen als Facette zeigt
  12. Philosophie am Teetisch

    Mein Nachmittagsschälchen Tee lässt mich gerade der Meinung sein, dass es gar nicht um die Frage geht, was ist Wissenschaft und was ist Glauben. Relevanter scheint mir die Frage, was wird mit wissenschaftlichen Erkenntnissen oder Glaubensüberzeugungen letztlich angefangen. Und das vor dem Hintergrund, dass, wie z. B. auch in der o. g. Sendung schön gesagt wurde, die Ergebnisse der Naturwissenschaften, der Hilfswissenschaft der Mathematik, etc. nur dann sinnvoll angewand werden können, wenn sie im Kontext mit Sozialwissenschaften und Philosophie betrachtet werden. Im Alltag kommt es auch nicht darauf an, ob ich mein Handeln auf den Glauben an wissenschaftliche Ergebnisse stütze oder z. B. religiösen Glauben. Dem subjektive Sinn hinter dem Handeln ist sein Ursprung egal. Und häufig ist es halt doch nur ein Glauben an wissenschaftliche Sachverhalte, der Handeln prägt. Wer liest schon Studien, etc. im Original oder nimmt eigene Falsifikationsversuche vor? So schön die Dichotomie von Wissen und Glauben in einem philosophischen Teeschalengespräch ausgewälzt werden kann, im Alltag ist die Trennlinie mindestens löchrig.
  13. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Ah, ok. Danke. Ich habe Dein " fast alle wirklich guten Yixing Kannen" dahingehend (miss-)verstanden, dass sie "besseren" Tee liefern sollen, als es kleinere Kännchen tun. An den Aspekt des gemeinschaftlichen Teekonsums aus edleren, größeren Kannen hatte ich dabei nicht gedacht. So etwas also wie das berühmt-berüchtigte gute Silberbesteck, das nur dann auf die Tafel kommt, wenn Gäste da sind oder es einen feierlichen Anlass gibt
  14. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Hast Du eine Theorie dazu, @GoldenTurtle? Dein "teilweise" lässt den Schluss zu, dass Du zumindest etwas vermutest Ich trinke ja gern aus einer sehr kleinen Kanne. Diese dann aber nicht vollgestopft, sondern auch hier nur mit einer relativ harmlosen Dosierung. Im Vergleich mit meiner größeren Kanne oder dem größeren Gaiwan verfolge ich gerade nebenbei u. a. ein wenig die These, dass es nicht nur (!) an der (Herstellungs-)Qualität des Aufbrühgefäßes liegt, sondern auch schon allein an dessen Volumen. Meine Beobachtung geht in die Richtung, dass in einer kleinen Kanne die Aufbrühergebnisse von Session zu Session häufiger und deutlicher variieren als bei einer größeren Kanne oder einem größeren Gaiwan. Mag aber auch gern alles nur Einbildung sein Meine Überlegung dazu: In einem kleineren Aufbrühgefäß sind weniger Teeblätter drin als in einem großen. Einzelne Teeblätter unterscheiden sich geschmacklich auch bei Nicht-Blends, z. B. auch der Rand des Teekuchens vom stärker gepressten Mittelteil, etc. oder es variiert der Stängelanteil von Session zu Session. Je mehr Ausgangsmaterial ich verwende, umso mehr geschmackliche Einzelkomponenten vermischt sich in der Kanne und bildet einen gewissen facettenreichen Durchschnitt. Je weniger Ausgangsmaterial ich verwende, desto größer können die geschmacklichen Differenzen sein, weil die geschmacklichen Einzelkomponenten an sich stärker zu Tage treten. Macht das Sinn?
  15. Philosophie am Teetisch

    Gestern Abend gab´s bei Scobel eine (zumindest für mich) ganz interessante Sendung zum Thema Wissenschaft und Wahrheit, die noch in der Mediathek verfügbar ist, falls es jemanden von Euch interessiert.