nemo

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  1. Ein schönes, spannendes Thema hast Du hier aufgemacht und mit Inhalt gefüllt, @OstHesse. Danke dafür!
  2. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Bei mir gab´s heute 3x Bulang: 2012 von Essence of Tea, 2013 von pu-erh.sk und 2016 von @chenshi-chinatee. Immer spannend, Vergleiche anzustellen, finde ich. So war´s dann auch beim heutigen Teenachmittag. Wäre es ein Wettbewerb gewesen, so hätte es mit den beiden letztgenannten einen Doppelsieg gegeben. Essence of Tea konnte mich (leider wieder mal), trotz tollem Blattgut, persönlich (!) vom Geschmack her (!) nicht begeistern. Sicher ein sauberer Tee, aber auch wenn andere Teetrinkenden wahrscheinlich nur müde lächeln, war´s mir schon zu etwas viel trockene Bitterkeit für einen Tee. Zwar auch nicht mehr als eine gute Zartbitterschokolade, aber irgendwie passt es für mich zu einem Stück Schokolade, zum Tee nicht. Persönlicher Geschmack halt Der 2013er von pu-erh.sk punktete mit deutlich unterscheidbarer Vielschichtigkeit, der 2016er mit Rundheit und einem leicht ledrigen, tiefen Geschmack, den ich auch bei so einigen anderen Shengs von @chenshi-chinatee sehr schätze. Insgesamt ein schöner Tee-Nachmittag
  3. Absoluter Beginner

    Herzlich Willkommen im Forum!
  4. Moin aus Saarbrücken

    "Herzlich Willkommen", auch von mir. Und gleich noch zwei Nachfragen an Dich: - Magst Du vielleicht etwas über Deine traditionelle ostfriesische Teezeremonie schreiben oder Dein Ostfriesenteegeschirrset zeigen? Fänd ich mal sehr spannend zur Abwechslung - Batteltech "nur" TT oder auch online? Wenn´s auch die HBS/paradox-Onlineversion ist, würd ich mich freuen, wenn wir uns mal auf eine Partie treffen könnten. Hab bislang nur in Singleplayer gespielt und den Schritt zum PvP noch nicht gewagt
  5. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Anfang 2014 startete meine "ernsthafte" Puer-Phase mit einem Sheng Tuo Cha aus dem Cha Dao. Nach einer Handvoll Sessions mit ihm wuchs das Probenlager an und er tauchte im Teelager unter. Nicht weil er schlecht war, ganz im Gegenteil. Er war schließlich so beeindruckend, dass er mich in die Sheng-Puer-Richtung führte. Aber vielleicht auch gerade weil es nur ein 100g Tuo war, scheute ich mich davor, ihn zu schnell aufzubrauchen. In der Zwischenzeit kann ich nicht mehr nachvollziehen wie der Tuo damals angepriesen wurde, aber wenn ich es richtig entziffere, kann ich Bulang Shan und 2008 entziffern Auf englisch ist dann noch etwas von alten Bäumen und so zu lesen. (Falls zufällig jemand noch mehr über das Kleinod weiß, lasst es mich bitte wissen. Es gibt hier ja noch einige langjährige Cha Dao-KundInnen.) Wie auch immer: Dieser Meilenstein meines Teewegs landete nun gestern Nachmittag erneut im Kännchen und wird seitdem immer wieder aufgegossen. Ein tolles Erlebnis. Inwiefern sich der Tee im Laufe der letzten 4-5 Jahre entwickelt hat, kann ich nicht mehr sagen. Aber er begeistert mich gerade ungemein. Sowohl aromatisch als auch geschmacklich zeigt sich der Sheng äußerst intensiv mit extrem langen Nachgeschmack und einem phantastischen Facettenreichtum. Es sind fruchtige Noten in Richtung Pfirsich zu finden, eine leichte Bitterkeit und Herbe, aber auch Rohrzuckerassoziationen. Perfekt angenehme Adstringenz, gleichzeitig speichelflussanregend und das alles sehr schön ausbalanciert. Toll
  6. Was tun mit schimmligem Pu-Erh?

    Abgesehen von "nützlichen" Schimmelpilzen in Lebensmitteln, wie man sie beispielsweise in manchem Weichkäse, Tempeh oder manchen Wurstwaren schätzt, sollte man unbedingt vor dem Verzehr ungewollt verschimmelter Lebensmittel warnen. Zum einen ist i.d.R. nicht erkennbar, wie weit sich der eigentliche Pilz schon im Lebensmittel ausgebreitet hat. Ob ein Schimmelpilz Mykotoxine im Lebensmittel hinterlassen hat oder nicht, ist zum anderen ebenfalls nicht erkennbar. Auch wenn der Schimmelpilz irgendwann einmal abgestorben ist: Diese Gifte bleiben selbst dann noch in einem Lebensmittel enthalten, wenn man es ihm nicht mehr ansieht, dass es von einem Pilz befallen war. Auch wenn es zu keiner akuten Vergiftungserscheinung nach dem "Genuss" von schimmelpilzbefallenen Lebensmitteln, z.B. im Sinne von gastrointestinalen Beschwerden, kommt, besteht immer ein Risiko auf subakute oder chronische Vergiftungen, die sich u.a. in allergischen Reaktionen, Organschädigungen (v.a. der Leber oder Nieren, bzw. durch Absporung hervorgerufene Infizierung der Lunge) oder karzinogen zeigen können. Auch wenn mir Tee noch nicht verschimmelt ist und ich noch nicht das Pech eines bereits verschimmelt gekauften Bings hatte: Mir persönlich wäre es das Roulettespiel nicht wert. Lieber den/die HändlerIn kontaktieren und reklamieren oder einen guten, frischen Tee neu kaufen und den befallenen als Lehrgeld abschreiben. Ach ja: Durch haushaltstypische Behandlungen wie Abkochen oder Tiefgefrieren werden die meisten Mykotoxine nicht deaktiviert.
  7. Herzlich willkommen. Ich freue mich auf interessante Beiträge
  8. Temial-Teegerät

    Ich muss irgendwie immer häufiger an die Geschichte des Ziehbrunnens von Zhuangzi denken. So auch beim Lesen dieses Themas. Ich bevorzuge z.B. auch Selbstgekochtes, das ruhig jedes Mal ein wenig ander schmecken darf, und nicht wie Convenience Food oder Essen im McD*-Stil immer gleich (langweilig) schmeckt. Liegt vielleicht auch dran, dass ich nicht an die eine in jeder Situation "perfekte" Zubereitung glaube, die durch eine Handvoll Parameter ständig und jederzeit wiederholbar wird. Aber klar, jedeR wie er/sei mag...
  9. Ein liebes Hallo

    Herzlich Willkommen auch von mir
  10. Vorstellung

    Herzlich Willkommen
  11. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Da ich mich schon ein paar Tage lang darauf freue, meine Aufmerksamkeit ungeteilt zwei neuen Geduldsspielen zu widmen, hab ich heute noch keinen Tee im Schälchen. Stattdessen grünen/ungeräucherten brasilianischen Bio Yerba Mate von Delicatino, der mich stark an den Geschmack von Weizengrassaft erinnert. Generell gefällt mir Yerba Mate, nachdem ich ihn im Portugalurlaub mehrfach genossen habe, zum unkomplizierten Nebenbei-Trinken in letzter Zeit ziemlich gut. Einen "echten" Tee gibt´s dann nach gelösten Puzzles, hoffentlich noch heute im Laufe des Tages
  12. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Bei mir war´s gerde zur Abwechslung mal wieder etwas Grünes: Ein Alishan Jinxuan Wulong von Tea Masters aus der Frühlingspflückung 2017. Der Tee zeigt immer noch einen sehr hellen, leicht grünlich schimmernden Aufguss, der im Seladon-Schälchen fast unsichtbar wird und überrascht mit intensivem Aroma, das mich zunächst an eine Schale frischen Matchas erinnerte. Geschmacklich wenig überraschend von frischen, grünen Noten dominiert, wandelt er sich sich im Laufe der Aufgüsse von süßlich cremig bis hin zu frisch-zitrusfruchtig, bevor er irgendwann verblasst. Grandios der Nachgeschmack: Ein unglaublich langer Grapefruit-/Pomelo-Abgang, der im Mundraum kleben bleibt und auch nach inzwischen über einer halben Stunde noch deutlich präsent ist.
  13. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute landete bei mir ein Mu Zha Tie Guan Yin von Tea Urchin aus 2016 im Gaiwan. Ich habe ihn schon bestimmt über ein Jahr nicht angetastet und in einer Blechdose mit Doppeldeckel verstaut. Warum auch immer, aber heute früh stand mir der Sinn nach genau diesem Tee als Nachmittagsfreude. Heftige Röst-/Kakaonoten steigen bereits beim Ausgießen des ersten Aufgusses in die Nase und geben einen ganz klaren Hinweis, was geschmacklich folgen wird. Wer schon einmal rohe Kakaobohnen geknabbert hat, kann sich den Geschmack gut vorstellen. Dazu gesellen sich malzige Noten, teilweise in Richtung dunkler Brotkruste von einem frisch gebackenen Roggensauerteigbrot. Das ganze aber (zu meinem Glück) ohne jegliche Rauchspuren. Ein euphorisierender Gute-Laune-Tee für dunkle, nasskalte Tage, leider schon lange nicht mehr erhältlich. Bin mal wieder begeistert
  14. Yixing ein par Kännchen des Abends

    Ich kann auch nur mit persönlichem Geschmack anstatt mit Kennerschaft dienen und schließe mich dem 3er-Fanclub an Hätte die letzte nicht den Bambus-Knopf oben drauf und wüsste ich, was die Schriftzeichen bedeuten, bzw. würden sie fehlen, wäre von der Form und dem eingelassenen Deckel her allerdings die 4. mein Favorit. Bambus-Dekor bei Tee-Kännchen, insbesondere beim Ausguss, ist so gar nicht meins.