wabi-sabi

Neue-Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    19
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Über wabi-sabi

  • Rang
    Tee-Interessierter
  • Geburtstag 18.02.1966

Profil Informationen

  • Geschlecht
    Männlich
  • Wohnort
    Köln
  1. Schwarztee von alten Bäumen und ähnlichem

    @miig, herzlichen Dank. Nein, länger als ein Jahr hält bei mir ein Schwarztee, den ich gerne trinke, eh nicht, sofern ich ihn nicht in Tonnenmenge einkaufe. Der Mehrplatz, den ein loser Tee einnimmt, ist dann halt der Preis für den etwas komfortableren Umgang, bei dem man auf Tablett und "Pickel" verzichten kann. Besser oder schlechter scheint es also bei Schwarztee in der Kombination lose/gepresst nicht zu geben, nur, wie Du schreibst, "anders". Kannst Du mir einen geschmacklichen Hinweis geben, inwiefern sich ein loser von einem gepressten Tee (hier: Schwarztee) unterscheidet? Darf ich fragen, warum?
  2. Schwarztee von alten Bäumen und ähnlichem

    Mal eine Frage an die geschätzte Gemeinde: Der hier bereits angesprochene Beyond the Clouds wurde 2017 als Cake angeboten, und der neue China-Shop von EoT hat den 2018er im Programm, aber nicht als Cake. Was ist der Unterschied zwischen losem Tee und Cake, außer die platzsparende Pressung? Wie verhalten sich Lagerung, Reife und Geschmack? Herzlichen Dank!
  3. Woher komme ich, wer bin ich, wohin gehe ich

    Die ganz kleinen Gefäße - als unter 100ml - nutze ich meist für Pu Erh mit vielen Aufgüssen oder für die ganz, ganz raren Oolongs mit wenigen Teeblättern und nur 3-4 längeren Aufgüssen, die ich wie eine kleine Spezialität genieße. Bei meinen Shibos und Kannen um 150-200ml nehme ich durchaus eine gute Portion Teeblätter und gieße max 3x auf, damit bekomme ich, da ich selten bis zum Rand fülle, irgendwas zwischen 400ml und 500ml, und das ist die Menge, die ich zu einem Essen inkl. Vortesten und Nachklang trinke. Was ich aber festgestellt habe: die gleiche Menge Tee in einem 400ml Kännchen nur einmal aufgegossen und dann auf dem Stövchen eine Zeitlang heißgehalten, schmeckt mir (abhängig vom Tee) oftmals besser. Weniger aus Faulheit, als des etwas intensiveren Geschmacks wegen. Ich betone aber dazu: das gilt für etwas geröstete Oolongs oder meinen absoluten Favourite, den 2016 Da Xue Shan Ancient Wild Red Tea von EoT. Und ich trinke diese Tees zum Essen, also müssen sie auch auf die Essensaromen etwas abgestimmt sein.
  4. Woher komme ich, wer bin ich, wohin gehe ich

    Hallo @Krabbenhueter, lässt Du mit wenig Tee in einer größeren Kanne auch nur kurz ziehen oder lässt Du den Tee dann lange mit Wasserkontakt?
  5. @Joscht hat ja schon einiges geschrieben, was Bildauswahl und Hintergrund angeht. Ganz generell ist eine Kamera auf einem Stativ und dann ein Gesicht, das in die Kamera redet, eine Art filmischer Frontalunterricht, der länger als 15 Sekunden ermüdend wirkt - und noch viel mehr heute, wo das Aufmerksamkeitsverhalten einerseits durch ständige Klicks aufgelockert und andererseits durch immer radikalere Schnellschnitte im Kino und Fernsehen abgestumpft wird. Beides bedingt sich natürlich gegenseitig. Ich halte Frontaunterricht für ein Missverständnis, was bewegte Bilder angeht. Von Marshall MacLuhan ist die Aussage "the medium is the message", also es gibt keine Nachricht außer das Medium selbst. Und das Medium Bewegtbild braucht halt Bewegung, Schnitte, Interaktion, Einblendungen etc. Ich glaube, sich einfach vor die Kamera zu setzen und hineinzusprechen, dürfte wenig erklecklich sein, vor allem auch auf Dauer für dich, weil die Zuschauerzahlen ernüchtern. Nun wird sicher das filmische Rad bei "Verkosten von Flüssigkeiten" (egal ob Tee, Wein, Spirituosen) nicht neu erfunden werden, und es gibt Dutzende von professionellen Filmredaktionen, die über dem Problem "Verkosten von Flüssigkeiten" brüten. Denn vor allem im Wein-& Bierbereich (der Spirituosenbereich ist wegen Werbeverboten viel schwieriger) liegt viel Geld, das natürlich Sender abgreifen wollen. Außer in Great Britain, wo es mit Oz and James's Big Wine Adventure eine wirklich lustige Weinsendung gab, ist mir nichts anderes bekannt, das funktioniert hätte. Mach doch mal folgendes (Du hast dich damit mehr und länger beschäftigt als ich/wir): poste hier doch mal ein paar Beispiele von (internationalen) Tee-Freaks, die das, was Du vorhast, bereits so machen, wie Du es (deutschsprachig) gerne installieren willst. Das würde mich sehr interessieren...
  6. Woher komme ich, wer bin ich, wohin gehe ich

    Ich werde mal meinen "Vorstellungs-Thread" wiederbeleben, weil so richtig gut hineinpassen tun meine jetzigen Ausführungen nirgends. Als ich mich mit Tee zu beschäftigen anfing, lernte ich als erstes: niemals beim Aufbrühen der Teeblätter ein Teeei benutzen, die Blätter würden "eingeengt" und könnten sich nicht entfalten. Daher war ich nicht schlecht verwundert, als ich dann schließlich diese Winz-Teekannen kennenlernte, deren Größe die eines Teeeis nicht wirklich übertraf. Warum nicht einfach ein größeres Teekännchen nehmen und es nicht ganz bis zum Rand mit Teewasser füllen? Eigentlich hätten dort die Teeblätter doch am meisten Entfaltungsspielraum... Na, egal. Ein paar dieser Winz-Teekännchen habe ich inzwischen auch, weil, so viel musste ich feststellen, die klitzekleinen Dinger zwar sündhaft teuer, aber schlicht großartig gearbeitet sind und ebenso aussehen. Dennoch bleibt meine Lieblings-Teekanne - nicht von der Optik, aber von der Funktionalität her - ein unglasierter Shibo von Inge Nielsen, der ca. 120ml fasst. In ihm kommen die Blätter gut zur Geltung, man kann ihrem Aufgehen und Blühen förmlich zuschauen, ich kann die Menge an Tee gut variieren und der Shibo ist vom Ausschenkverhalten her auch sehr gut. Ob es an meiner Grobmotorik liegt oder an meinen dicken Fingern: etwas Größe und Volumen brauche ich schon, um Spaß beim Teekochen zu haben. Dieses Bonsai-Prinzip des Winzigen ist einfach meine Sache nicht. Genauso geht es mir bei der Menge an Tee in meinem Trinkgefäß: ich mag es größer und so, dass ich die Schale/den Becher noch mit einer Hand greifen kann. Die meisten Chawans fallen für mich deswegen aus. Zwei Arten des Teekochens habe ich mir angewöhnt: die europäische Art und den GongFu-Style, den ich jedoch europäisch variiere. Selbst beim GongFu-Style gieße ich nicht mehr als dreimal auf, wenn der Tee extra ergiebig ist auch ein viertes Mal, lasse aber den Tee von Beginn an ca. 1:30 Minuten bis 2 Minuten ziehen. So schmeckt er mir am besten. Das gilt eigentlich für alle nicht-grünen Tees, auch die jungen Shengs, nur bei gereiftem Pu Erh und bei Shus passt es nicht. Nur: die beiden Teesorten erinnern mich eh immer an die Geschichten aus dem großen Krieg, wo man vor lauter Armut Baumrinde und Ledersohlen aufkochen musste. Ungefähr an diesen imaginierten Geschmack erinnern mich diese alten Pu Erhs und solange noch kein Krieg ist, kann man mich damit jagen. Statt also 7 bis 10 schnelle Aufgüsse, begnüge ich mich mit drei etwas längeren. Kitzelt für mich alles aus einem Tee heraus, was ich mir wünsche. Und danach wird's für mich eh wässrig. Nach vielem Ausprobieren und Vergleichens bin ich bei den Oolongs, die mir am besten schmecken - das sind die etwas schwereren und gerösteten - sogar zu dem Schluss gekommen, dass mir Oolongs im GongFu-Style nicht so zusagen, wie wenn ich sie wie Schwarztee zubereite: ein Gusseisernes Kännchen mit ca. 400ml Volumen, nicht mehr kochendes Wasser auf die Teeblätter und dann auf dem Stövchen eine gute Zeit heiß halten. Frevel? Nun, ob ich den Tee im kleinen Gefäß dreimal aufgieße oder in einem größeren Gefäß einmal und dann heißstelle, führt bei den Oolongs zu folgendem Unterschied: die fast nicht vorhandene Bitterkeit in den Oolongs wird beim Heißstellen etwas herausgekitzelt. Und so gerne ich diese weichen fruchtig-floralen Aromen mit etwas Holzröstung in der Nase habe, im Mund brauche ich einen Tick Herbheit und Volumen. Das belebt meine Sinne. Was ich ganz und gar nicht mag: wenn ich beim Tee noch das Wasser durchschmecke. Das Foto zeigt meinen favorisierten Shibo und eine Becherschale mit ca. 350ml Volumen. Der Tee ist ein Gushu Bada aus 2011 von pu-erh.sk. Er hat eine feine Süße, etwas Mirabelle und auch einen hintergründigen Pipi-Ton, der bei einem Siebenjährigen dann auch herauskommen darf. Dabei ist er süß im Mund, durchaus mit Volumen und großer Lebendigkeit, die durch den leicht herben Abgang noch verstärkt wird. Einer meiner Lieblinge. Mich würde interessieren, welche Erfahrungen - am Ende sind es ja alles Selbstversuche am eignen Leib und Gaumen - andere mit den verschiedenen Aufgießformen gemacht haben und welche sie inzwischen favorisieren.
  7. Ernte 2018 in Yunnan

    Nun sind die Zustände beim Tee schon lange wie beim Rotwein. Denn auch hier gilt: Bordeaux, Burgund, Californien --- horrende Preissteigerungen. Jedoch: im mittleren hohen Preissegment (15 bis 30 Euro je Flasche) sind die Preise stabil und die Qualität hat zugenommen. Verzichtet man auf die Weine und Tees, die wirklich jeder haben will, findet man immer etwas Gutes. Auch das ist ein Gesetz von Angebot&Nachfrage: der Kapitalismus, dieser Hund, führt generell zu besseren Qualitäten.
  8. Eure neuste Tee-Anschaffung

    Also nicht dass ich mich in meinen sensorischen und olfaktorischen Fähigkeiten jetzt beleidigt fühlte, aber wer wird denn Tee mit Rodinal in Berührung bringen... Kurzum: ich nicht!
  9. Eure neuste Tee-Anschaffung

    Nein. Die Dosen sind neu, ungebraucht und natürlich völlig geruchsfrei. Da wurden ja nie Filme drin gelagert oder bereits mit Chemie behandelte Filme aufbewahrt. Die Dosen sind so frisch und (fast) wohlduftend wie ein Babypopo
  10. Eure neuste Tee-Anschaffung

    Ich habe meine bei www.gapados.de erworben, weil bei denen die Auswahl am größten ist. Leider ist die Höher der Filmdosen auf max. 4,2 cm beschränkt. Aber es gibt ja auch noch die einfachen Runddosen und vllt. sind da welche dabei, die von der Höhe her zwei oder vllt. sogar drei Bings fassen.
  11. Eure neuste Tee-Anschaffung

    Heute in der Kategorie "Tee-Anschaffungen, die nichts mit Tee zu tun haben": die Hollywood-Filmdose. Sie ist sehr günstig (zwischen EUR 3,00 und 5,00), es gibt sie in verschiedenen Größen, sie lässt sich perfekt stapeln, sie sieht ordentlich aus und sie erfüllt ihren Zweck, einzelne Bings für den baldigen Verzehr aufzubewahren. Nicht jeder ist töpfermäßig so begabt wie @doumer oder so reich wie die Familie Quandt, um sich diese sündhaft teuren Tontöpfe leisten zu können
  12. Tee und Fasten

    @Ann, bei mir ist es beim Fasten genau andersherum: ich freue mich in der Zeit immer riesig auf Tee, weil es das einzige ist, das mir in der Zeit eine sensorische Freude bereitet. Und da ich nach spätestens drei Tagen diese süsslichen Kräutertees satt habe, decke ich mich bereits im Vorfeld mit vielen kleinen Proben ein und bereite mir täglich zwei- bis dreimal einen guten Tee zu. Die Zeit und Ruhe habe ich beim Fasten ja. Ich muss aber auch dazusagen, dass ich meist eine Strecke von drei Wochen gehe. Denn die erste Woche ist wirklich immer sehr durchwachsen und in ihr hat sich bisher dieser völlige Körperstillstand nie eingestellt. Der kommt erst im Laufe der zweiten Woche.
  13. Du scheinst Neuling bei so eingeschworenen Foren zu sein? Das ist ein Merkmal aller "Gemeinschaften", bei denen kein kommerzielles Interesse hintersteht, dass sich eine Art sehr elitäre Wohnzimmeratmosphäre bildet, in der es ungeschriebene Gesetze und Codizes gibt. Und wer neu ins Zimmer tritt, gilt erstmal als Störer der liebgewonnen Ruhe (bei Teetrinkern offenbar ausgeprägt) und muss einige Erniedrigungsrituale durchlaufen, bevor er/sie willkommen ist. Lass dich nicht abschrecken von derartigen Unverschämtheiten, sondern poste, was dir auf dem Herzen liegt. Es dürften viele schweigend mitlesen, die deine unverkrampften Beiträge hilfreich finden.
  14. Hallo und guten Abend, ich würde mich erst mit dem Händler ins Benehmen setzen und zeitgleich mit dem Hersteller. Denn nach etwas mehr als zwei Jahren ist es durchaus nicht unüblich, auf Kulanz das Gerät zu reparieren. Immerhin sind EUR 100,00 ein stolzer Preis. Eine nette E-Mail dürfte Wunder wirken. Beste Grüße, Mark
  15. Restaurants mit Tee-Auswahl

    Danke für den Link zum Restaurant. Ja, genau so etwas suche ich. Meine Wohnorte sind Köln und Mannheim. Leider schaffe ich es nicht, das auch in meinem Profil zu hinterlegen (- noch nicht mal eine der beiden Städte -). Ich hab's versucht, isch schwöre...