wabi-sabi

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Über wabi-sabi

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    Tee-Interessierter
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    Köln
  1. Wegen Umzug in gute Hände zu verkaufen

    Langsam lichten sich die Reihen. Hier nochmals die Stücke, die noch zum Verkauf stehen, Beschreibungen oben:
  2. Wegen Umzug in gute Hände zu verkaufen

    Inzwischen auch in gute Hände abgegeben und nicht mehr verfügbar:
  3. Wegen Umzug in gute Hände zu verkaufen

    Kurzes Update: Inzwischen verkauft sind: der 70ml Shibo von Bero, der Chahai von Emilio und der japanischen Winter-/Sommerschalen. Zur Sicherheit habe ich die Fotos verkleinert unten angefügt. DHL dürfte sie morgen oder übermorgen ausliefern.
  4. Wegen Umzug in gute Hände zu verkaufen

    Wegen eines bevorstehenden Umzugs ins Ausland, bei dem ich nur einen sehr kleinen Teil des Hausstandes mitnehmen kann, habe ich mich schweren Herzens dazu entschlossen, einige der neueren Teekeramiken zu verkaufen. Und da ich als Selbständiger den Hausstand UND das Büro jetzt zusammenführen muss, sind einige Stücke zusammengekommen. Meine Teekeramik hat noch nie Spülmittel gesehen, und weil die älteren Arbeitstiere nicht mehr so ansehnlich sind, biete ich hier nur Stücke feil, die maximal ein Jahr alt sind. Jedes Stück ist in perfektem Zustand, noch wenig gebraucht und sofort einsatzfähig. Die Inhaltsangaben sind gemessen bis zum Rand. Ich versende mit DHL und die Wahl, ob als versichertes Paket oder als Päckchen, überlasse ich dem jeweiligen Käufer (Porto geht zu seinen/ihren Lasten). Der von mir angegebene Neupreis berechnet sich aus dem tatsächlichen Preis sowie u.U. angefallenen Zollgebühren. Porto habe ich aus dem Neupreis herausgerechnet. Preisgebote und Fragen bitte per privater Nachricht. Da ich die nächsten beiden Wochen nur sporadisch Internetzugang habe, kann sich meine Antwort etwas verzögern. Das bitte ich zu entschuldigen und nicht als Faulheit oder Unhöflichkeit auszulegen. Beste Grüße, Mark Teekanne 1001 von einem Künstlerkollektiv aus dem chinesischen Jingdezhen, Inhalt 140ml, Höhe: 6cm (gemessen ohne Deckel), innen unglasiert, mit Ballsieb, außen Holzbrand, Neupreis EUR 80,00 Kleiner Shiboridashi, 70ml, Höhe: 3,9cm (gemessen ohne Deckel), rotbraun, vom polnischen Keramikkünstler Andrzej Bero, innen unglasiert, Neupreis EUR 55,00 Mittlerer Teebecher, Inhalt 330ml, Hohe: 9cm, Holzbrand, bräunlich changierend mit interessanten "indianischen" Details, von der tschechischen Keramikkünstlerin Marie Marušková, Neupreis EUR 33,00 Gaiwan 1001 von einem Künstlerkollektiv aus dem chinesischen Jingdezhen, Inhalt 200ml, Höhe: 7cm (gemessen ohne Deckel und Untersatz), sehr schöne Struktur und Farbgebung, etwas Craquele, mit Deckel und Untersatz, Neupreis EUR 50,00 Dunkler Yuzamashi, Inhalt 250ml, Höhe: 6,5cm, Handarbeit in Tokoname, vom japanischen Keramikkünstler Maekawa Junzo, Neupreis EUR 45,00 Zwei japanische Teeschalen (nur zusammen), Winter und Sommerschale mit Jadegrüner Innenlasur und interessanter Aussenstruktur, Inhalt Winterschale: 180ml, Höhe: 7cm, Inhalt Sommerschale: 130ml, Höhe: 5,5cm, Neupreis EUR 36,00 Kleiner Cha hai, 140ml, Höhe: 7cm, Holzbrand, reich an Farben und Schattierungen, innen rau und unglasiert, Künstler: Emilio del Pozo, Neupreis EUR 80,00 Mittlerer Shiboridashi, 140ml, Höhe: 6,5cm (gemessen ohne Deckel), rotbraun, vom polnischen Keramikkünstler Andrzej Bero, innen hellgrau glänzend glasiert, Neupreis EUR 75,00 Großer Teebecher, Inhalt 480ml, Höhe: 10cm, dreckiges Porzellan mit Shino Glasur, von der dänisch-belgischen Keramikkünstlerin Inge Nielsen, Neupreis: EUR 71,50 Kleines Teekännchen, 55ml, Höhe: 3,8cm (gemessen ohne Deckel), grün/schwarz, von der slowakischen Keramikkünstlerin Lucia Hrbková, innen weiß glasiert, Neupreis EUR 45,00 Teebecher Raku Keramik, Inhalt 350ml, Höhe: 10cm, heller Ton mit Craquele, von der deutschen Keramikkünstlerin Hildegard Schemehl, Neupreis EUR 22,00 Mittlerer Teebecher, Inhalt 240ml, Höhe 10,5cm, Sandstein, vom amerikanischen Keramikkünstler Mitch Iburg, Minnesota, Neupreis EUR 75,00
  5. Wenn ich es richtig sehe, ist die EoT-Seite, die die Tees aus Malaysia anbietet, inzwischen geschlossen, so dass das Angebot erheblich kleiner, einfältiger und - zumindest meinem Eindruck nach - kostspieliger geworden ist. What a pity!
  6. Koreanischer Tee und Weiterbildung

    Wow! Gehässige alte Männer eröffnen hier Threads, um unter dem Deckmantel einer "interessierten Frage" ihre Häme auszukübeln. Kennt jemand noch Titus Destructivus?
  7. Cha Wang Shop

    Hallo @VanFersen, jetzt hast Du dir viel Mühe gegeben und Zeit investiert. Dann gebe ich auch meinen kurzen Senf dazu: zum Vielschreiben motiviert dieses Tee-Forum wirklich nicht. Die Menge an Unverschämtheiten und Überheblichkeiten, bei denen - wie auf deinen Ärger hin - mit Sonntagsgebeten, Besserwissereien und Zurechtweisungen reagiert wird, hat etwas Lächerliches und gleichzeitig Abschreckendes. Ändern dürfte sich das wegen der geringen Anzahl an Vielschreibern nicht, weswegen es für mich ein reines Mitleseforum bleibt.
  8. Schwarztee von alten Bäumen und ähnlichem

    @miig, herzlichen Dank. Nein, länger als ein Jahr hält bei mir ein Schwarztee, den ich gerne trinke, eh nicht, sofern ich ihn nicht in Tonnenmenge einkaufe. Der Mehrplatz, den ein loser Tee einnimmt, ist dann halt der Preis für den etwas komfortableren Umgang, bei dem man auf Tablett und "Pickel" verzichten kann. Besser oder schlechter scheint es also bei Schwarztee in der Kombination lose/gepresst nicht zu geben, nur, wie Du schreibst, "anders". Kannst Du mir einen geschmacklichen Hinweis geben, inwiefern sich ein loser von einem gepressten Tee (hier: Schwarztee) unterscheidet? Darf ich fragen, warum?
  9. Schwarztee von alten Bäumen und ähnlichem

    Mal eine Frage an die geschätzte Gemeinde: Der hier bereits angesprochene Beyond the Clouds wurde 2017 als Cake angeboten, und der neue China-Shop von EoT hat den 2018er im Programm, aber nicht als Cake. Was ist der Unterschied zwischen losem Tee und Cake, außer die platzsparende Pressung? Wie verhalten sich Lagerung, Reife und Geschmack? Herzlichen Dank!
  10. Woher komme ich, wer bin ich, wohin gehe ich

    Die ganz kleinen Gefäße - als unter 100ml - nutze ich meist für Pu Erh mit vielen Aufgüssen oder für die ganz, ganz raren Oolongs mit wenigen Teeblättern und nur 3-4 längeren Aufgüssen, die ich wie eine kleine Spezialität genieße. Bei meinen Shibos und Kannen um 150-200ml nehme ich durchaus eine gute Portion Teeblätter und gieße max 3x auf, damit bekomme ich, da ich selten bis zum Rand fülle, irgendwas zwischen 400ml und 500ml, und das ist die Menge, die ich zu einem Essen inkl. Vortesten und Nachklang trinke. Was ich aber festgestellt habe: die gleiche Menge Tee in einem 400ml Kännchen nur einmal aufgegossen und dann auf dem Stövchen eine Zeitlang heißgehalten, schmeckt mir (abhängig vom Tee) oftmals besser. Weniger aus Faulheit, als des etwas intensiveren Geschmacks wegen. Ich betone aber dazu: das gilt für etwas geröstete Oolongs oder meinen absoluten Favourite, den 2016 Da Xue Shan Ancient Wild Red Tea von EoT. Und ich trinke diese Tees zum Essen, also müssen sie auch auf die Essensaromen etwas abgestimmt sein.
  11. Woher komme ich, wer bin ich, wohin gehe ich

    Hallo @Krabbenhueter, lässt Du mit wenig Tee in einer größeren Kanne auch nur kurz ziehen oder lässt Du den Tee dann lange mit Wasserkontakt?
  12. @Joscht hat ja schon einiges geschrieben, was Bildauswahl und Hintergrund angeht. Ganz generell ist eine Kamera auf einem Stativ und dann ein Gesicht, das in die Kamera redet, eine Art filmischer Frontalunterricht, der länger als 15 Sekunden ermüdend wirkt - und noch viel mehr heute, wo das Aufmerksamkeitsverhalten einerseits durch ständige Klicks aufgelockert und andererseits durch immer radikalere Schnellschnitte im Kino und Fernsehen abgestumpft wird. Beides bedingt sich natürlich gegenseitig. Ich halte Frontaunterricht für ein Missverständnis, was bewegte Bilder angeht. Von Marshall MacLuhan ist die Aussage "the medium is the message", also es gibt keine Nachricht außer das Medium selbst. Und das Medium Bewegtbild braucht halt Bewegung, Schnitte, Interaktion, Einblendungen etc. Ich glaube, sich einfach vor die Kamera zu setzen und hineinzusprechen, dürfte wenig erklecklich sein, vor allem auch auf Dauer für dich, weil die Zuschauerzahlen ernüchtern. Nun wird sicher das filmische Rad bei "Verkosten von Flüssigkeiten" (egal ob Tee, Wein, Spirituosen) nicht neu erfunden werden, und es gibt Dutzende von professionellen Filmredaktionen, die über dem Problem "Verkosten von Flüssigkeiten" brüten. Denn vor allem im Wein-& Bierbereich (der Spirituosenbereich ist wegen Werbeverboten viel schwieriger) liegt viel Geld, das natürlich Sender abgreifen wollen. Außer in Great Britain, wo es mit Oz and James's Big Wine Adventure eine wirklich lustige Weinsendung gab, ist mir nichts anderes bekannt, das funktioniert hätte. Mach doch mal folgendes (Du hast dich damit mehr und länger beschäftigt als ich/wir): poste hier doch mal ein paar Beispiele von (internationalen) Tee-Freaks, die das, was Du vorhast, bereits so machen, wie Du es (deutschsprachig) gerne installieren willst. Das würde mich sehr interessieren...
  13. Woher komme ich, wer bin ich, wohin gehe ich

    Ich werde mal meinen "Vorstellungs-Thread" wiederbeleben, weil so richtig gut hineinpassen tun meine jetzigen Ausführungen nirgends. Als ich mich mit Tee zu beschäftigen anfing, lernte ich als erstes: niemals beim Aufbrühen der Teeblätter ein Teeei benutzen, die Blätter würden "eingeengt" und könnten sich nicht entfalten. Daher war ich nicht schlecht verwundert, als ich dann schließlich diese Winz-Teekannen kennenlernte, deren Größe die eines Teeeis nicht wirklich übertraf. Warum nicht einfach ein größeres Teekännchen nehmen und es nicht ganz bis zum Rand mit Teewasser füllen? Eigentlich hätten dort die Teeblätter doch am meisten Entfaltungsspielraum... Na, egal. Ein paar dieser Winz-Teekännchen habe ich inzwischen auch, weil, so viel musste ich feststellen, die klitzekleinen Dinger zwar sündhaft teuer, aber schlicht großartig gearbeitet sind und ebenso aussehen. Dennoch bleibt meine Lieblings-Teekanne - nicht von der Optik, aber von der Funktionalität her - ein unglasierter Shibo von Inge Nielsen, der ca. 120ml fasst. In ihm kommen die Blätter gut zur Geltung, man kann ihrem Aufgehen und Blühen förmlich zuschauen, ich kann die Menge an Tee gut variieren und der Shibo ist vom Ausschenkverhalten her auch sehr gut. Ob es an meiner Grobmotorik liegt oder an meinen dicken Fingern: etwas Größe und Volumen brauche ich schon, um Spaß beim Teekochen zu haben. Dieses Bonsai-Prinzip des Winzigen ist einfach meine Sache nicht. Genauso geht es mir bei der Menge an Tee in meinem Trinkgefäß: ich mag es größer und so, dass ich die Schale/den Becher noch mit einer Hand greifen kann. Die meisten Chawans fallen für mich deswegen aus. Zwei Arten des Teekochens habe ich mir angewöhnt: die europäische Art und den GongFu-Style, den ich jedoch europäisch variiere. Selbst beim GongFu-Style gieße ich nicht mehr als dreimal auf, wenn der Tee extra ergiebig ist auch ein viertes Mal, lasse aber den Tee von Beginn an ca. 1:30 Minuten bis 2 Minuten ziehen. So schmeckt er mir am besten. Das gilt eigentlich für alle nicht-grünen Tees, auch die jungen Shengs, nur bei gereiftem Pu Erh und bei Shus passt es nicht. Nur: die beiden Teesorten erinnern mich eh immer an die Geschichten aus dem großen Krieg, wo man vor lauter Armut Baumrinde und Ledersohlen aufkochen musste. Ungefähr an diesen imaginierten Geschmack erinnern mich diese alten Pu Erhs und solange noch kein Krieg ist, kann man mich damit jagen. Statt also 7 bis 10 schnelle Aufgüsse, begnüge ich mich mit drei etwas längeren. Kitzelt für mich alles aus einem Tee heraus, was ich mir wünsche. Und danach wird's für mich eh wässrig. Nach vielem Ausprobieren und Vergleichens bin ich bei den Oolongs, die mir am besten schmecken - das sind die etwas schwereren und gerösteten - sogar zu dem Schluss gekommen, dass mir Oolongs im GongFu-Style nicht so zusagen, wie wenn ich sie wie Schwarztee zubereite: ein Gusseisernes Kännchen mit ca. 400ml Volumen, nicht mehr kochendes Wasser auf die Teeblätter und dann auf dem Stövchen eine gute Zeit heiß halten. Frevel? Nun, ob ich den Tee im kleinen Gefäß dreimal aufgieße oder in einem größeren Gefäß einmal und dann heißstelle, führt bei den Oolongs zu folgendem Unterschied: die fast nicht vorhandene Bitterkeit in den Oolongs wird beim Heißstellen etwas herausgekitzelt. Und so gerne ich diese weichen fruchtig-floralen Aromen mit etwas Holzröstung in der Nase habe, im Mund brauche ich einen Tick Herbheit und Volumen. Das belebt meine Sinne. Was ich ganz und gar nicht mag: wenn ich beim Tee noch das Wasser durchschmecke. Das Foto zeigt meinen favorisierten Shibo und eine Becherschale mit ca. 350ml Volumen. Der Tee ist ein Gushu Bada aus 2011 von pu-erh.sk. Er hat eine feine Süße, etwas Mirabelle und auch einen hintergründigen Pipi-Ton, der bei einem Siebenjährigen dann auch herauskommen darf. Dabei ist er süß im Mund, durchaus mit Volumen und großer Lebendigkeit, die durch den leicht herben Abgang noch verstärkt wird. Einer meiner Lieblinge. Mich würde interessieren, welche Erfahrungen - am Ende sind es ja alles Selbstversuche am eignen Leib und Gaumen - andere mit den verschiedenen Aufgießformen gemacht haben und welche sie inzwischen favorisieren.
  14. Ernte 2018 in Yunnan

    Nun sind die Zustände beim Tee schon lange wie beim Rotwein. Denn auch hier gilt: Bordeaux, Burgund, Californien --- horrende Preissteigerungen. Jedoch: im mittleren hohen Preissegment (15 bis 30 Euro je Flasche) sind die Preise stabil und die Qualität hat zugenommen. Verzichtet man auf die Weine und Tees, die wirklich jeder haben will, findet man immer etwas Gutes. Auch das ist ein Gesetz von Angebot&Nachfrage: der Kapitalismus, dieser Hund, führt generell zu besseren Qualitäten.
  15. Eure neuste Tee-Anschaffung

    Also nicht dass ich mich in meinen sensorischen und olfaktorischen Fähigkeiten jetzt beleidigt fühlte, aber wer wird denn Tee mit Rodinal in Berührung bringen... Kurzum: ich nicht!