SoGen

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    307
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

3 Benutzer folgen diesem Benutzer

Über SoGen

  • Rang
    Tee-Liebhaber

Letzte Besucher des Profils

1.024 Profilaufrufe
  1. Was ist das für ein Grüner-Tee?

    Das ist ein Jingshan Cha aus Yuhang / Zhejiang (nordwestlich von Hangzhou). Ein im Westen zwar wenig bekannter Tee, aber mit einer langen Tradition und Geschichte, vgl. https://www.jiangtea.com/green-tea/jing-shan-tea/ _()_
  2. Meinen Glückwunsch! Das sind ästhetisch (zumindest mich) sehr ansprechende Stücke. Kannst Du noch etwas zu Fassungsvermögen des Kännchens sagen? _()_
  3. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Erste Sitzung heute morgen mit 18er Hundehirn-Tee (Gougu Na Cha - trotz des Namens auch für Veganer unbedenklich ). Er ist geschmacklich in die Breite gegangen, zwar immer noch eine fruchtige Kopfnote, aber die an Ananas erinnernde Spitze ist unwiderruflich gekappt. Den letzten Rest (mit etwas Grus vermischt) habe ich kalt aufgegossen und für heute nachmittag in den Kühlschrank gestellt. Der wäre schon mal bewältigt ... War eine interessante Erfahrung, aber in meine Favoriten-Liste hat er es nicht geschafft. Zweite Sitzung dann mit Liu An Gua Pian. Zwar sind die senfartigen Noten (nicht scharf, aber würzig) nur noch zu erahnen, aber er ist jetzt schön weich, rund und voll. Warum zum Teufel habe ich da eigentlich keinen 19er geordert? Nun ja, was nicht ist ... Da mich der Gougu Na etwas aufgeputscht hatte, war mir nach musikalischem Background und die Wahl fiel da auf einen Klassiker, John McLoughlins Debutalbum 'Extrapolation' (siehe Musikecke). Jetzt im Anschluss das im gleichen Jahr (1969) aufgenommene 'Bitches Brew' ... Keep swinging! _()_
  4. Bin auf cholesterinreduzierender Diät. So etwas zu posten ist da eigentlich versuchte Körperverletzung. Strafbar gem. § 223 Abs. 2 StGB ... _()_
  5. Ich denke nicht, dass das von der Verpackung abhängt, zumal das auch bei Japantee nicht immer die gleiche Technologie ist. Und diese Verpackungstechniken finden auch bei höherwertigen Chinatees Verwendung und sind natürlich für die Lagerfähigkeit von Vorteil. Trotzdem sollte der Tee so frisch wie möglich sein. Selbst, wenn er verschweisst und ggf. noch unter Schutzgas verpackt ist, verliert er durch Lagerung an Qualität. Wenn man solch eine Packung mit länger gelagertem Tee frisch öffnet, ist nach meiner Beobachtung oft der erste Tee, den man damit aufgießt, noch so, wie er sein soll - zwei Tage später aber hat man den Eindruck, dass die leichter flüchtigen Aromen (trotz Aufbewahrung in gut schließender Dose) schlicht verpufft sind. Dass also die lagerungsbedingte Qualitätseinbuße nach Öffnen im Schnellgang nachgeholt wird. Daumenregel: spätestens anderthalb Jahre nach Pflückung sollte der Tee aufgebraucht sein, sonst taugt er allenfalls noch dazu, in Grandpa-Style nebenher weggesüffelt zu werden. Wobei die Haltbarkeit nach meiner Beobachtung auch etwas von der Verarbeitung abhängt - gebackene Tees halten mE besser als gebratene und die wiederum besser als gedämpfte. Ich ärgere mich da jedes Jahr über mich selbst, weil ich zu viel Grüntee kaufe und den dann nicht rechtzeitig (d.h. bis April / Anfang Mai) weggetrunken kriege - obwohl ich die letzten drei, vier Monate schon auf Oolongs verzichte, um meine Grünteevorräte abzuarbeiten ... Da haben's die Gammeltee-Trinker besser, denen ihr Stöffche kann ja nicht alt genug sein ... _()_
  6. Das Leben ist schön

    Hmmm ... das Material ist natürlich geschmacksneutral und absorbiert keine Flüssigkeit, was eine etwas objektivere Beurteilung des Tees zulässt. Andererseits dürfte die im Vergleich zu guter Teekeramik doch recht hohe thermische Leitfähigkeit (wenn auch nicht ganz so hoch wie bei Kupfer oder gar Silber) eher nachteilig sein - wenn das Kännchen nicht wirklich sehr dickwandig ist. Das Material ist mE eher etwas für Wasserkessel - wenn man Wert auf schnelles Erhitzen und keinen auf Warmhalten legt (reines Gold knapp 300 W/m*K, Gusseisen hingegen um die 50). Und es sich leisten kann ... Hata Zōroku (1823 - 1890), Wasserkessel aus Gold mit zwei verschlungenen Jaderingen als Deckelgriff (1876). Höhe 14,5 cm. Japan, Privatsammlung. Ein bissel protzig ist das schon ... aber immer nur wabisabi ist doch auch irgendwie fad auf die Dauer ... @teekontorkiel: toller, inspirierender Bericht . Danke! _()_
  7. "Frisch" - ja. "Hell" - nun ja, so Richtung goldgrün, durchaus kräftige Farbe. Auch den Geschmack kann man (für Grüntee-Verhältnisse) als kräftig bezeichnen. Dafür ist er im Geschmacksprofil nicht sonderlich filigran, recht körperbetont. Aber manchmal passt genau das ... Ist übrigens auch das (Alters-)Problem mit dem Gougu Nao. Immer noch sehr schöner Körper (Typ Wasserkastanie), wenn auch der vierte Aufguss mittlerweile schon recht dünn schmeckt. Aber das eigentlich interessante und typische an diesem Tee, die fruchtige Kopfnote (Richtung Ananas), lässt sich leider nur noch erahnen ... Ohne das gustatorische Gedächtnis zu Hilfe zu nehmen eigentlich nicht mehr wahrnehmbar. Selber schuld - ich trinke zu wenig Tee , sonst wäre der auch rechtzeitig aufgebraucht gewesen. _()_
  8. Heute morgen ein Mitbringsel vom Teehaus Weber. Die junge Dame, die ihn mir andrehte, konnte mir nichts genaueres über die Herkunft sagen. Den Namen "Jade Smaragd" hat sich offensichtlich irgendein Marketing-Fuzzi aus den Fingern gesaugt. Ist aber ein ordentlich produzierter Tee mit annehmbarem Preis/Leistungsverhältnis. Im Anschluss an meine Surfzeit hier arbeite ich mit der Restevernichtung (noch ca. 30g) meines Gougu Nao Cha weiter. Ist noch 2018er und beginnt merklich zu schwächeln. _()_
  9. Das geht sicher. Und wenn man das Zimmer gut lüftet, bis die Holzkohle durchgeglüht ist, dürfte auch der Geruch kein Problem mehr sein, wenn der Tee fertig ist.
  10. Bin da selbst auch am überlegen wegen Anschaffung eines Ryoro - Holzkohle ist ja schon recht umständlich, weswegen selbst Chanoyu-Leute zunehmend ihre Furos elektrisch ausrüsten. Wobei ein Kabel am Ryoro ... da kann ich auch gleich beim Elektrowasserkocher bleiben . Worauf ich hinauswill: bei alternativen Brennstoffen habe ich Esbit aussortiert, das Zeug riecht ziemlich fischig und ich würde das allenfalls im Freien verwenden. Spiritus ist übrigens ähnlich problematisch wg. Geruch. Hat hier jemand Erfahrung mit Reinbenzin? Die Brenner sind ja nicht gerade billig (Coleman z.B.) so dass ich mir da keinen rein auf Verdacht zulegen will. _()_
  11. Jetzt hättest Du mir fast den Tag versaut ... Wegen Zollgrenzen ist mein Einkauf in China immer gestückelt - und für dieses Jahr noch nicht abgeschlossen. Puuh ... *Angstschweissvonderstirnwisch*
  12. Da hier auch Kinder und andere Leute mit unzureichender Lebenserfahrung mitlesen ergänzend dazu der Hinweis, dass man die verschweissten Päckchen dann auch erst öffnen sollte, wenn sie sich ein paar Stunden an die normale Umgebungstemperatur angepasst haben. Führt sonst zu Kondensierung der Luftfeuchtigkeit an den Teeblättern und entsprechend unerwünschten Folgen. _()_
  13. Tee-Maschinen

    Mit Verlaub - um ein anderes Beispiel von Dir aus diesem Thread aufzugreifen: der Unterschied ist eben nicht vergleichbar mit dem zwischen dem Spielen eines Synthesizers und dem einer akustischen Gitarre, sondern mit dem Unterschied zwischen dem Spielen eines Instruments und dem Bedienen eines CD-Players. Das ist ein Unterschied - auch, wenn man das Instrument nicht selbst zusammengeleimt oder -gelötet hat. Mais à chacun son propre veau d'or ... _()_
  14. Hallo von Elena von TEZEN

    Ergänzend: 'Bi Luo Chun', Yünnan / Simao [Dongting] Bi Luo Chun, Jiangsui / Suzhou