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    Tee-Liebhaber

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  1. Mit etwas Verzögerung auch von mir ein herzliches Willkommen und mein Beileid zur Obstipation Deines Teapets. Ich trinke Tee seit meiner Teenagerzeit, aber auch bei mir hat erst der Zugang zum Dharma vor etwa 30 jahren und das Zazen da ein Tor zu einer ganz anderen Erfahrungsdimension geöffnet. Ich praktiziere keinen traditionellen Stil beim Teetrinken, lasse mich aber durchaus von Chado, Gongfu Cha und insbesondere Senchado inspirieren. Dado ist für mich noch unentdecktes Neuland - kennst Du dazu Literatur (Deutsch, Englisch, notfalls Französisch)? _()_
  2. Willkommen hier im Forum. Von der Ausbildung her sind wir entfernte Verwandte - ich komme von der Geodäsie her. Schönen Dank für die Entstehungslegende des Ding Gu Da Fang - die kannte ich noch nicht (und ich liebe solche Geschichten). Ein kleiner Hinweis - von Händlern wird hier erwartet, dass sie sich 'offiziell' als solche anmelden, das dient der Transparenz. Und bei der Gelegenheit gleich ein Vorschlag für Deinen Shop, auch im Sinn von Transparenz: ich persönlich lege vor allem bei Grüntee Wert darauf, dass zumindest das Jahr der Ernte angegeben wird; ist für mich ein wichtiges Kriterium bei einer Kaufentscheidung. _()_
  3. SoGen

    Teekanne

    Aberaber ... 😲 da steht doch ausdrücklich "feinste Auslese" drauf! Okay - bei 2,80€ / 100gr heisst "Auslese" automatisches Rüttelsieb - was da durchrieselt, kommt in Teebeutel. Ober noch besser in Kapseln, da kann man dann 19,38€ / 100gr verlangen. Und findet sogar Gimpel, die bereit sind, das zu bezahlen 🤦‍♂️, plus eine schicke Tealounge-Maschine für die Küche. Von wegen 😉 Merke: Qualität hat zwar ihren Preis, aber nicht immer hat der Preis etwas mit Qualität zu tun ... _()_
  4. ... wobei ich ja schwer am rätseln bin, welcher Inhaltsstoff da "beruhigt, entspannt und trotzdem nicht einschläfert und einen konzentriert sein lässt". Oder zumindest "am nächsten dran kommt". Ist das der Zuckerflash? Was ich mich auch frage - ist es in Ordnung, wenn ich bei @Adrianas nächstem Posting schreibe: "Früchte- und Kräutertees finde ich megaeklig, geht gar nicht"? Oder kriege ich da Ärger mit der Moderation? Fragen über Fragen ...
  5. Ich behaupte mal, solche und andere Vorschläge sind für jemanden, dessen gustatorische Ideale abgestandene Cola und Zitronenbrause (mit "besserer Kohlensäure") sind, verlorene Liebesmüh. _()_
  6. Das Blattgut schaut jetzt nicht so aus, wie ich es von einem Gyokuro in dieser Preisklasse erwarten würde. Maschinenernte, klar (bei Japantee jedenfalls) - aber dass das Gehäcksel auch noch farblich so uneinheitlich ist ... Auf der (englischsprachigen) Webseite des Produzenten schaut das Blatt jedenfalls so aus: Was sich dort nicht findet, ist diese in der Tat eigenartige Zubereitungsempfehlung. Auch nicht bei yunomi, die den Vertrieb für den nichtjapanischen Markt machen. Der 'shin' ist nach dem 'takumi' und dem 'den' der drittklassige Gyokuro von Kurihara. Auf Bezeichnungen wie 'premium', 'supreme', 'nonpareil' usw. gebe ich schon eine ganze Weile nichts mehr. Das ist bloß Marketinglyrik. _()_
  7. Schöner Gaiwan - bei der Gelegenheit mal die Frage in die Runde, ob jemand weiss, wie das Dekor heisst. Ich hatte vor ca. 40 Jahren mal vier Schalen mit dem Dekor gekauft - hier die letzte Überlebende: Wurde mir damals als Replika einer mingzeitlichen Schale verkauft (das Dekor ist also ein 'klassisches'). Porzellanmarke 景德古窰 (Jingde Guyao), vermutlich frühe Republik (< 1949). _()_
  8. Diese grobschlächtige Ästhetik (oder besser Nicht-Ästhetik) ist auch nicht mein Fall. 'Form follows function' ist halt bestenfalls nur die halbe Miete. Unter der agrarökonomisch tätigen Bevölkerung meiner ländlichen Heimat bezeichnet man so etwas als "Puhlbumbegscherr" (auf Hochdeutsch: Gerätschaften zur Wartung und Justierung von Güllepumpen). Erfüllt seinen (nicht allzu hohe technische Ansprüche fordernden) Zweck, aber damit hat sich's auch schon. _()_
  9. Um es mal politisch inkorrekt auszudrücken: da sind Grüntees wie Mädchen. Die Anständigen sind zickig und die nicht zickig sind, sind auch nicht anständig ... Dann schon lieber heißes Wasser in die Thermoskanne und aus dem Gaiwan vom Blatt trinken. Alternativ so etwas. _()_
  10. Eine Probe des Wuliang Jade Needles, den @miig vor etwa zwei Wochen vorgestellt hatte. https://www.teetalk.de/forums/topic/4544-welcher-tee-ist-heute-in-eurer-tasse-teil-3/?page=463&tab=comments#comment-111950 Seiner Einschätzung kann ich folgen, wobei ich freilich gerade das frisch-duftige bei Grüntees besonders schätze, das man bei einem fünf jahre alten Tee natürlich nicht erwarten kann. Hier dann nachgeliefert ein Bild vom aufgegossenen Blatt: Bin mir nicht ganz sicher, ob die für einen grünen Knospentee doch recht ungewöhnliche Farbe (beim trockenen Blatt noch auffälliger) dem Nachoxidieren, einer längeren Welkperiode vor dem shaqing oder schlicht dem Kultivar geschuldet ist. Ein Vergleich mit einem frischem wäre interessant, aber die EU-Anbieter, die ich gefunden habe (Pure Tea, BioTea und La Route du Thé) geben alle kein Verarbeitungsjahr an - für mich ein Ausschlussgrund. _()_
  11. Mal abgesehen davon, dass auf der ganzen Seite als einziger chinesischer Schwarztee der chinesische Keemun (Qimen) lediglich in einem Halbsatz eher beiläufig erwähnt wird, ist das eine mit Affiliate-Links zu Amazon gespickte Seite. So etwas wird hier aus gutem Grund nicht gern gesehen. Ansonsten ist trotz viel Text der Informationswert der Seite mehr als bescheiden. Davon abgesehen würde ich mich der Empfehlung für einen Keemun (ein Chuen Cha sollte es schon sein) anschließen. https://lmgtfy.com/?q=keemun+chuen+cha Und empfehlen, den dann auch mal ohne Zutaten zu probieren. Er ist gerbsäurearm, braucht also keine Milch oder Sahne zum Abpuffern und er hat eine natürliche, leichte Süße. _()_
  12. Wie schon geschrieben, hängt das davon ab, was Du ausgeben möchtest. Aber trotzdem mal ein Beispiel für einen Tee, der zwar ähnlich wie ein Gunpowder gefertigt wird und auch so ähnlich aussieht, aber doch deutlich hochwertigeres Ausgangsmaterial (Blattgut) hat: https://www.tee-kontor-kiel.de/tee/gruener-tee/china-taiwan/drachenperle?c=21 Das gleiche gilt für diesen, etwas preiswerteren Tee: http://www.gruentee-direkt.de/tee/gruentee/cui-ming.html Da wir jetzt halt doch bei Schleichwerbung sind - beide Shops kann ich empfehlen. Nicht nur zuverlässig schnelle Bearbeitung der Bestellung und Lieferung; da wird das Sortiment auch mit 'Teeverstand' zusammengestellt, was heisst, dass die Tees ein gutes Preis / Leistungsverhältnis haben. _()_
  13. Hallo und willkommen hier, @Steffi85 'Temple of Heaven' gilt als beste Gunpowder-Qualität - weswegen es allerdings auch Nachahmungen dieses Namens auf dem Markt gibt (das Original kommt aus der Provinz Zhejiang). Grundsätzlich ist das jedoch selbst dann ein ziemlich einfacher, in Massen produzierter Standardtee, den man eher nebenher als Durstlöscher trinkt. D.h. als 'Genussmittel' würde ich das Zeug nicht bezeichnen. Mehr als für den von @KlausO verlinkten Tee sollte man mE auch nicht dafür ausgeben. Der originale Zhejiang Gunpowder ('Temple of Heaven' oder Ping Sui Zhu Cha) wird für den Großhandel in 12 verschiedenen Qualitätsleveln klassifiziert, wobei 3505AAA die höchste Qualitätsstufe ist (gefolgt von 3505AA, 3505A, 3505B, 3505C, 9175, 9275, 9375, 9475, 9575, 9675). Für 3505AAA wird im Großhandel (d.h. Mindestabnahmemenge im Tonnenbereich) je nach Abnahmemenge zwischen 6 $ und 8 $ gefordert. Pro Kilogramm, versteht sich, nicht für 100g .... Leider erfährt der Endverbraucher in aller Regel nicht, welchen Qualitätsgrad er vom Einzelhändler angeboten bekommt. Hauptabnehmer dieser Tees ist übrigens Nordafrika, wo man ihn mit Minze und viel Zucker trinkt. ME noch das beste, was man damit anfangen kann ... Tee ist in China ein beliebtes Geschenk; auf die Idee, einen Gunpowder zu verschenken, käme man dort aber wohl eher nicht - da kann man keine Ehre mit einlegen ... 😉 Anders (und kürzer) gesagt: "qualitativ sehr hochwertig" und "Gunpowder" ist ein Widerspruch in sich. Grundsätzliche Überlegungen: wenn man Tee verschenkt, dann eher etwas, das der Beschenkte noch nicht kennt. Die neue Erfahrung, die er so machen kann, ist wesentlicher Teil des Geschenks, das dann auch eher in Erinnerung bleibt. Sodann: Qualität hat Vorrang vor Quantität. Wenn man weiss, was man ausgeben möchte, dann dafür eher 100g (oder sogar nur 50g) kaufen und verschenken statt 200g. Dann schenkt man wirklich etwas Besonderes, was sich der oder die Beschenkte selbst nicht so ohne weiteres leisten würde. Aber das sind jetzt nur meine persönlichen Kriterien, die sind nicht notwendig allgemein gültig. Ich verlinke hier ungern öffentlich Shops, aber wenn Du mir eine PN schickst und mir schreibst, was Du ausgeben möchtest (und für wie viel Tee) kann ich Dir gerne eine Kaufempfehlung geben. _()_
  14. Aufgegossener Ingwer ist insbesondere in der kalten Jahreszeit auch einer meiner Favoriten. Die von Dir verlinkte Webseite hat allerdings einen deutlichen Mangel: es wird da nicht unterschieden zwischen frischem und getrocknetem (und evt. noch pulverisiertem) Ingwer. Also richtig Ahnung von der Sache hat der Autor nicht ... Der Unterschied ist in geschmacklicher Hinsicht erheblich, da beim Trocknen (Dehydratisierung) des Ingwers das 6-Gingerol durch Abspaltung einer Hydroxygruppe in das deutlich schärfere 6-Shogaol umgewandelt wird. Wenn man frischen Ingwer aufkocht, wird das 6-Gingerol hingegen zu Zingeron abgebaut und der Ingwer verliert dadurch deutlich an Schärfe, dafür entwickelt sich ein süßlich-würziges Aroma (was perfekt z.B. zu einer Kürbis- oder Karottensuppe passt). Die positive pharmakologische Wirkung des Ingwers (die wesentlich auf dem Gingerol beruht) wird allerdings sowohl durch Trocknen wie auch durch Aufkochen stark beeinträchtigt. Ich persönlich nehme frischen Ingwer und hobele ein paar dünne Scheiben ab (am besten geht das mit einem Trüffelhobel, aber das ist schon etwas snobistisch ...), die dann mit heißem Wasser (ca. 90°) aufgegossen werden. Warmhalten und ca. 10 Minuten ziehen lassen. Ich nehme dazu gerne eine dieser koreanischen Tassen mit herausnehmbarem Porzellan-Sieb; die sind recht dickwandig und halten die Wärme gut. Das Aufgießen kann man wiederholen. Wer es süß mag, kann etwas Honig dazutun - ich brauch's nicht ... _()_
  15. Ich will Dir Deine Neuerwerbung nicht vermiesen, aber die Wirkung dieser Ionenaustauscher ("Filter") ist nicht konstant; das heisst, sie lässt während des Gebrauchs kontinuierlich nach. Ein weiteres Problem ist die Verkeimungsgefahr der Filterpatronen. Eine Zusammenfassung der Problematik hier. Viele wären froh, sie hätten solch ein weiches Leitungswasser. Die technischen Angaben der Wasserwerke sind grundsätzlich vertrauenswürdig und sie gelten auch für den "Weg vom Wasserwerk" bis zu Deinem Hausanschluss. Wenn das Wasser, das bei Dir aus dem Wasserhahn kommt, härter ist als vom Wasserwerk angegeben, liegt das mit ziemlicher Sicherheit an Deinen Hausleitungen. Und für die bist Du selbst zuständig, nicht das Wasserwerk. Wäre evt. Anlass, über eine Rohrinnensanierung nachzudenken und sinnvoller, als jahrelang Filterpatronen zu kaufen. So ist es. Sie enthalten darüber hinaus Aktivkohle, die Fremdgeschmack bzw. -gerüche zumindest reduzieren (jedenfalls bei frischen Patronen). Vor allem Chlor. _()_