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SoGen

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  1. Das kann einem auch bei taiwanesischen passieren ... Ist schon 'ne Weile her, aber ich erinnere mich, dass da wildesten Stories erzählt wurden, als der auf den Markt kam. Z.B. der würde über kochender Milch gedämpft oder mit (offensichtlich unsichtbarem) Milchpulver versetzt und solchen bullshit ... So lange es nur ein ist, der sich da bemerkbar macht, dürfte er nicht gepimped sein. Nur ist das für einen großen Teil der Kundschaft zu subtil. Deswegen gibt es ja auch die beliebten parfümierten Tees (nicht immer nur mit Blütenblättern) ... Bei der Gelegenheit - ich hatte gester
  2. Okay - chinesische Dutch Ovenware kenne ich nicht. Bei der Preisklasse von gutem emaillierten Gußeisengeschirr dachte ich eher in Richtung Le Creuset. Was diese Kannen angeht - ich habe keine persönlichen Erfahrungen mit den Dingern, aber die Warnung, die nicht als Kessel zu benutzen, wird auch von einigen Händlern gegeben (sicher nicht zuletzt, um Reklamationen vorzubeugen). Wenn Du sonst keine Verwendung für die Kanne(n) hast, probier's halt aus. Wertvolles Kulturgut wirst Du damit sicher nicht beschädigen und Dein eigenes Risiko halte ich für vernachlässigbar ... Zum Punkt "Ruß" - es
  3. Das technische Problem ist der unterschiedliche Wärmeausdehnungskoeffizient des Eisens und der Beschichtung, was die Beschichtung so stark stresst, dass sie beginnt zu reißen. Dieses Problem ist mit ensprechender Optimierung des Materials sicher nicht unlösbar; das von Dir genannte emaillierte Kochgeschirr aus Gusseisen ist ein Beispiel dafür. Das bewegt sich dann allerdings auch in einer etwas anderen Preisklasse. Bei den japanischen Gusseisenkannen (die mittlerweile wohl zunehmend in China produziert werden) besteht gar kein Bedarf für solchen technischen Aufwand, da sie eben als Kannen
  4. Auch eine Kopie, die Originalsorte kommt aus Fujian. Könnte sogar derselbe Kultivar (Da Bai) sein, schaut aber eher aus wie ein Bai Mudan (der ebenfalls aus Fujian kommt). Bestell Dir mal den aus Pinglin, der ist (bei aller kleinlichen Kritik) seinen Preis wirklich wert.
  5. Habe ich fast vermutet. Der bei TKK stammt aus Pinglin, das ist im Norden Taiwans. Der hat nichtsdestotrotz ein prima PLV.
  6. Ich vermute mal, gemeint ist Bai Mao Hou (白毛猴). Wobei sich mir die Frage stellt, ob das Original aus Fujian gemeint ist oder die 'Nachempfindung' aus Taiwan. Für ersteren suche ich schon länger nach einer guten Quelle - auf den westlichen Markt gelangen meist nur minderwertige, mit Jasmin 'aufgehübschte' Qualitäten. Wenn jemand da einen Tip für mich hat ...
  7. Wenn Du wie ich wartest, bis zu 64 bist, dann bist Du womöglich geistig zu verknöchertunflexibel, um so was gut zu finden. In dem Alter überredet man sich selbst nicht mehr so leicht. Nee im Ernst - auch wenn ich kein Freund fermentierter Tees bin, so sollte man doch so etwas gelegentlich probieren. Und Sheng war da bislang das Einzige, das mir ein leicht gequältes 'Na ja - kann man trinken ...' abrang. Also, @FireStream: nur Mut! Ontopic - die Sonntagstafel ist gedeckt und nachdem ich mir hier noch etwas Appetit geholt habe, ist jetzt ein Lü Yang Chun aus Yangzhou angesagt, einer de
  8. Bei Grüntee empfiehlt es sich generell, ein wenig zu experimentieren. Selbst bei einer auf der Packung angegebenen empfohlenen Aufgusstemperatur habe ich öfters die Erfahrung gemacht, dass da gelegentlich allzu pauschal empfohlen wird. In diesem Sinn sind auch generalisierte Aussagen zur Aufgusstemperatur hier in diesem Thread mit Vorsicht zu genießen. Mit diesem Vorbehalt ein paar Aussagen. Zunächst: schätzungsweise 80% des Grüntees kommt mit Temperaturen zwischen 70°C und 80°C gut zurecht. 'Ausreisser' nach oben oder unten finden sich vor allem bei qualitativ hochwertigen Tees. Sodann:
  9. Das ist der eigentliche Punkt bei der Sache. Sich die Zeit nehmen, um sie dann angenehm mit einem guten Tee zu verbringen. Man entwickelt dabei Geschick und Geschmack - Geschick sowohl bei der Handhabung des Werkzeugs wie auch bei der Auswahl und angemessenen Behandlung des Tees; Geschmack nicht nur an den gustatorischen und optischen Qualitäten des Tees sondern auch an der funktionalen Ästhetik des ihm angemessenen Werkzeugs.
  10. Leider nicht - als wir es endlich auf die Reihe gekriegt hatten, mal für ein Demoband in ein Studio zu gehen, kriegte der Aufnahmeleiter einen psychotischen Schub. Kein Witz ... Fünf Stunden Geschrammel und nur white noise auf dem Band. Zwei Tage später kam der arme Kerl in die Geschlossene ... Auf irgendeinem Sampler (Vinyl natürlich) vom Eurofolk-Festival in Ingelheim sind wir mal mit zwei Stücken gelandet. Das Jahr zuvor hatten wir auf der Harlekinade in Ludwigshafen den ersten Preis als Gruppe gekriegt, war damals der wichtigste Nachwuchswettbewerb für Folk in Deutschland.
  11. Ja, die war fast so beeindruckend wie Walter de Marias 'vertikaler Erdkilometer' ... Und natürlich nahm sich der Meister heraus, die Pumpe im Treppenhaus zu installieren (damit sie auch ordentlich was zu pumpen hatte). Den für ihn vorgesehenen Ausstellungsraum stellte er kurzerhand Otto Muehls AO (Aktionsanalytische Organisation) zur Verfügung - die ich leider verpasst hatte. Nam June Paik (den ich bis dato noch nicht kannte) zeigte eine ziemlich abgefahrene Videoinstallation, Jochen Gerz zeigte mit seinem 'Transsib. Prospekt', dass ihm in Sachen heiße Luft nicht mal Beuys was vormachen konnte
  12. Klingt verlockend. Die 6er war eh was Unwiederholbares; ich hatte Gelegenheit, dem Maestro mit Hut persönlich zu begegnen, als er am Sonntagmorgen im Kreise seiner Getreuen beim Frühstück im Garten des Friedericianum Hof hielt wie weiland Louis Quatorze beim Lever. Wir hatten am Vorabend einen Gig (Celtic Folk), einer seiner Studenten hatte uns gehört und eingeschleust ...
  13. Großes Interesse - ja. Ob ich kommen kann, hängt von meinem Gesundheitszustand ab - schwierig, da mehr als zwei, drei Wochen vorauszuplanen ... Aber mal schauen, mit 9 € - Ticket wäre ja 'ne Sache. Und in Kassel war ich seit der Dokumenta 6 nicht mehr. Die 15. wäre ja ein echt attraktives bildungsbürgerliches Begleitprogramm ...
  14. "Ausnahme" ??? 🙄Wir reden hier von knapp einem Viertel der Weltproduktion ... Das ist in etwa so, als würde man Weißwein als "Ausnahme" unter den Weinen bezeichnen.
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