SoGen

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    SoGen reagierte auf GoldenTurtle in Teedokumentationen   
    Hallo liebe Teefreunde
    Das Thema Weisstee und sein Geburtsort, der Taimu Berg in Fuding hat mich kürzlich etwas interessiert ... dabei bin ich auf folgendes, meiner Meinung nach sehenswertes Video gestossen:
    Hier noch der Vollständigkeit halber die gesamte Teatrip-Playlist von dem Händler, habe bisher aber noch in wenige andere Videos von ihm ausführlich reingeschaut.
    PS: Ich kenne bisher keine Tees von dem Händler, aber er scheint um Authentizität geradezu vorbildlich bemüht zu sein.
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    SoGen hat eine Reaktion von Diz erhalten in Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3   
    Einer kürzlich eingetroffenen Bestellung von Oolongs war eine Probe beigefügt, die mich zu einem kleinen Vergleichstest inspirierte. Zunächst die Probe:

     

     
    Wie dem Label 福鼎 白茶 (Fuding Bai Cha) zu entnehmen ist, ist die Herkunft Fuding in Fujian, also (zusammen mit dem benachbarten Zhenghe) das 'klassische' Terroir für weißen Tee (no offense intended, ihr Yunnan-Fans ...). Auf der Rückseite des Wrappers stand noch (hier nicht abgebildet) 松压老白茶 - song ya lao bai cha, 'leicht gepresster gealterter weißer Tee'. Wie der Umverpackung des Händlers zu entnehmen 7 Jahre alt, also wohl Jahrgang 2013. Die als Portionsgröße angegebenen 6 gr sind etwas hochstaplerisch; meine (geeichte) Feinwaage zeigte ohne Wrapper 4,4 gr an. Wobei es natürlich auch sein kann, dass als Giveaway / Werbeproben eigens untergewichtige Portionen aussortiert wurden. Bei 6 gr / Portion käme ein Preis von € 33,33 / 100 gr heraus.
    Hier nun die 'Konkurrenz':

    - ebenfalls ein Lao Shou Mei (dem Blattgut nach zu urteilen handelte es sich auch bei der Probe um einen Shou Mei), deutlich flacher und - wie sich beim Aufgießen zeigte - auch stärker gepresst. Laut Packungsaufschrift am 28.04.2012 gelesen und am 08.05.2019 verpackt. Also ebenfalls 7 Jahre alt. Das Tütchen ist innen aluminiumbeschichtet und luftdicht verschweisst. Zwar nicht vakuumiert, aber ein weiterer Reife- / Alterungsprozess dürfte damit zuverlässig unterbunden sein. Was mich zu der Überlegung führte, ob 7 Jahre Lagerung eine Art Optimum für Shou Mei ist; Lagerung bringt ja neben positiven Effekten unweigerlich auch einen zunehmenden Verlust leichter flüchtiger Aromen mit sich. Produzent ist der in Fuding ansässige Weißteespezialist Jubaitang Tea Company, Vertrieb in den Westen durch DTH. Die Tütchen werden als Gebinde von 10 Stück verkauft und enthalten exakt 4 gr pro Tütchen, was einen Preis von $ 50 bzw. knapp € 46 pro 100 gr ergibt - ohne Transportkosten. Wenn man dies und die aufwändigere (und teurere) Verpackung in Betracht zieht, sind also beide Tees in der gleichen Preisstufe.
    Um möglichst gleiche Bedingungen zu haben, habe ich beide Tees nicht parallel verkostet, sondern nacheinander im gleichen Aufgussgefäß - einem innen glasierten 90 ml - Gaiwan. Also deutlich kräftiger dosiert, als vom Händler Nan Yi vorgeschlagen. Die vorgeschlagenen Zeiten (90 / 60 / 60 / 120 / 150 / 180 Sekunden) habe ich übernommen und als Ausdauertest noch einen 7. Aufguss von 300 Sekunden hinzugefügt. Um es gleich vorwegzunehmen - man kann sich diesen Aufguss sparen, man verpasst da nichts. Die vorgeschlagene Aufgusstemperatur von 90° C ist nach meinem Geschmack deutlich zu niedrig; ich habe meinen Wasserkocher stattdessen auf 98° C eingestellt, also knapp unter dem Siedepunkt.


    Hier der vierte Aufguss des Nan Yi - Tees (oben) und der dritte des Jubaitang. Die Aufgussfarbe unterschied sich zwischen beiden Tees nur minimal; zu wenig, als dass dies auf einem Foto hier erkennbar wäre. Sie war über die ganzen Sitzungen auch bemerkenswert konstant. Lediglich der vierte (der ja auch doppelt so lange zog) war in der Farbe bei beiden noch einen Tick kräftiger als der dritte. Farbe wie auch Geschmack verblassten dann bis zum 6. Aufguss kaum merklich.
    Der Tee von Nan Yi kam sehr voll und rund daher, mit bemerkenswerter Süße - auch wenn ich da beim besten Willen keinen Honig assoziieren konnte. Weiches Mundgefühl, null Adstringenz geschweige denn Bitterkeit. Shou Mei war bei mir lange off list, wegen der eigenartigen, (mich) an altes Laub erinnernden Aromen und dem ausgesprochen trockenen Mundgefühl - eine Charakteristik, die bei Mudan und erst recht Yin Zhen nur angedeutet bzw. zu erahnen ist, die ich hingegen beim jungen Shou Mei als penetrant empfinde. Davon (bei beiden Tees) keine Spur mehr. Der von Nan Yi - so angenehm er sich trinken lässt - ist freilich recht eindimensional. Auch von einer Entwicklung ist nichts zu schmecken, wenn man von der sehr allmählich nachlassenden Intensität absieht, die nach dem 6. Aufguss (ich hatte es schon angedeutet) dann allerdings deutlich abfällt. Beide sind nach 6 Aufgüssen für meinen Geschmack definitiv ausgereizt.
    Der von Jubaitang war im Vergleich deutlich leichter, wenn auch kaum weniger weich. Dezentere Süße, dafür deutlich komplexere Aromenstruktur, wobei speziell in den Aufgüssen 3 und 4 überraschend würzige Nuancen auftauchten. Die Grundnote erinnerte mich ein wenig an das 'muscatel flavor' besserer 2nd flushs aus Darjeeling. Im 5. und 6. Aufguss näherten sich beide Tees einander zunehmend geschmacklich an - der von Nan Yi verlor seine Kraft, der Jubaitang dafür seine Komplexität. Generell gefiel mir der Jubaitang besser - wobei der Nan Yi zweifellos ein toller Tee ist. Aber im direkten Vergleich wirkte er ein wenig plump.
    Das Blattmaterial zeigte beim Nan Yi (unten links) einen etwas höheren Stengelanteil, was vermutlich für den kräftigeren Geschmack und die tiefere Süße verantwortlich ist; dass dies an der nur unerheblich größeren Menge (okay, immerhin 10% ...) des aufgegossenen Blattguts lag (0,4 gr) glaube ich nicht so recht. Wobei der unterschiedliche Jahrgang 2012 / 2013 natürlich auch eine Rolle spielen könnte. Ansonsten zeigte das Blattgut einen hohen Anteil kaum beschädigter Blätter (vermutlich Handpflückung) sowie auch einige Knospen. Der Jubaitang sah da deutlich mitgenommener aus, was aber vielleicht auch an der stärkeren Pressung lag. Die - da sich die Blätter des Chips (片 pian - mir fällt keine bessere Übersetzung ein) hier langsamer voneinander lösten - wohl auch für den insgesamt etwas zurückhaltenderen Charakter mit verantwortlich war. Mitverantwortlich wohl auch ein etwas höherer Anteil an Knospen bzw. 'two leaves and a bud'.

    Zusammenfassend: beide Tees sind mE ihren nicht gerade bescheidenen Preis wert. Ob man nun dem wuchtigen, intensiven von Nan Yi oder dem vergleichsweise fragilen von Jubaitang mit seinen subtilen Aromanuancen den Vorzug gibt, ist mE eher eine Sache persönlicher Präferenzen als objektiver Kriterien.
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    SoGen hat eine Reaktion von hats erhalten in Aufgüsse und Gesundheit   
    Hallo Peter,
    aus den ersten Reaktionen hier wurde wohl schon deutlich, dass hier im Forum einige Vorbehalte zu dieser Webseite existieren. Meine persönliche Einschätzung: man kann dort ein paar gute und brauchbare Informationen finden - aber insbesondere für einen Neuling ist es schwierig, diese von reinem bullshit zu trennen, der sich dort reichlich findet. Grundsätzlich wäre zu der Seite aus meiner Sicht anzumerken, dass der Betreiber zwar zu Recht einen Doktortitel hat - aber kein Mediziner oder Naturwissenschaftler ist. Seine Fachkompetenz ist eher das Marketing und seine Verlinkungen speziell auf den Händler Sunday.de sind kein Zufall. Dass die Geschäftsbeziehung zwischen Dr. Schweikart und Sunday.de nicht offengelegt wird, finde nicht nur ich zumindest grenzwertig hinsichtlich Seriosität. Die Webseite, auf die Du Dich beziehst, ist eben keine reine Informationsseite, sie ist vor allem eine verdeckte Werbeplattform für das Unternehmen des Doktors. Wobei das hauptsächliche Werbeargument der Aspekt 'Gesundheit' ist - der bei Grüntee zweifellos gegeben ist, aber für die meisten Foristen hier (vermute ich mal) nur eine nachrangige Rolle spielt. Und die 'Claims', die in Hinsicht Grüntee gemacht werden, sind nicht immer so hieb- und stichfest, wie da der Anschein erweckt wird.
    Nach dieser umständlichen Einleitung: Tee - insbesondere Grüntee - sollte man so oft aufgießen, wie er einem schmeckt. Da entwickelt jeder, der das längere Zeit macht, unweigerlich seine eigene Methode und Präferenzen. So hat z.B. die Anzahl der Aufgüsse, die man macht, nicht nur etwas mit der speziellen Teesorte zu tun, sondern (in Grenzen) auch mit den Parametern Menge (Tee/Wasser), Aufgusstemperatur und Ziehzeit(en). Mein Standard bei 'Japanern' sind beispielsweise vier Aufgüsse, wobei ich allerdings auch recht großzügig dosiere und dem ersten Aufguss meist nur 60 Sekunden gebe und den 3. und 4. mit etwas höherer Temperatur aufgieße. Der Herr Doktor würde nun meine Aufgüsse wahrscheinlich als "unharmonisch" abtun, weil sie schwerpunktmäßig unterschiedliche Aspekte des Tees betonen, aber das ist mir ziemlich schnurz. Für mein Harmoniebedüfnis reicht's.
    Was nun den gesundheitlichen Aspekt angeht, so ist keiner von diesen Aufgüssen in irgendeiner Weise bedenklich, wenn man nicht mit dem Magen empfindlich auf die sog. 'Gerbsäure' des Tees reagiert. Eine solche Überempfindlichkeit ist dann entweder genetisch bedingt oder durch eine anderweitig verursachte Schädigung. Gesundheitsschädigend ist Tee (vorausgesetzt, er ist nicht pestizidbelastet) nicht, egal wie oft man ihn aufgießt. Gesundheitlich schädigende Auswirkungen sind mW lediglich von schwarzem Tee bekannt, wenn er als Dekokt zubereitet (also ausgekocht) wird, wie das z.B. in Tunesien üblich ist. Da gibt es auch entsprechende, wissenschaftlich fundierte Untersuchungen. Die 'Hinweise' Dr. Schweikarts sind mE auf Leute gezielt, die weder die Zeit noch die Sorgfalt aufbringen wollen oder können, einen Tee angemessen zu behandeln. Das "Fazit" am Schluss des Elaborats, das Du verlinkt hast - "einmalige Zubereitung mit 50-60 Grad Celsius (je nach Teequalität) und einer exakten Ziehzeit von 2 Minuten" zu empfehlen - ist mE blühender Unsinn. Sowohl in gesundheitlicher als auch in gustatorischer Hinsicht.
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    SoGen reagierte auf Anima_Templi in Sakura-No Shincha 2020   
    Hallo Zusammen,
    gestern hat mich mein erster Shincha der diesjährigen Ernte erreicht, der Sakura-No Shincha von Familie Matsumoto aus der Präfektur Kumamoto.
    Der erste Eindruck war sehr positiv. Aus der frisch geöffneten Tüte kommt ein herrlich fruchtiges Aroma, was typisch für den verwendeten Yabukita-Kultivar ist. Sehr intensive Ananas.
    Das Blattgut ist recht kleinteilig, was mich etwas verwundert hat, da auf der Seite des Shops erwähnt wird dass die Blätter nur kurz gedämpft wurden. Das mag aber auch daran liegen, dass bei dieser Ernte nur die ersten sehr feinen Triebe geerntet werden und diese einfach noch sehr klein sind. Die eigentliche erste Ernte erfolgt erst etwas später.
    Die Aufgüsse sind intensiv grün und recht nebulös, da viele kleine Partikel mitkommen. Ich bin tendenziell gegen ein Filtern des Aufgusses während des Abgießens und praktiziere dies überhaupt nicht mehr. Dies ist wohl mit ein Grund, warum ich stark gedämpfte Grüntees nicht sonderlich mag.
    Trotz des relativ trüben Aufgusses überzeugt er mich doch geschmacklich. Typisch für Yabukita ist der Tee sehr ausgewogen. Kräftiges Umami sucht man vergeblich, was ich schätze. Lässt dies doch tiefer auf den eigentlichen Geschmack dieser Varietät blicken. 
    Im Mund ist der Tee klar und weich, sehr fein und filigran. Die für diesen Kultivar typische Fruchtigkeit kommt deutlich nach dem Schlucken zur Geltung. Intensiv süß-fruchtig, kein Hauch von Bitternis oder einer grasigen Note. Er ist mit Bedacht und sauber produziert. Kein Sencha der in eine bestimmte Richtung polarisieren will, sondern einfach nur gefallen möchte. Ich empfehle unbedingt die Schlucke lange auszukosten!
    Für mich bringt er die Geschmacksstruktur eines klassischen Shinchas, wie ihn viele Verbraucher wohl erwarten und schätzen, sehr gut auf den Punkt. Ich finde ihn in jedem Fall gelungen und denke, dass er insbesondere für Neulinge auf diesem Gebiet sehr interessant ist, da er enorm zugänglich ist.
    Ich würde mich über Eure Eindrücke freuen, solltet Ihr Euch auch für diesen Tee entscheiden.


  5. Thanks
    SoGen hat eine Reaktion von Paul erhalten in Aufgüsse und Gesundheit   
    Hallo Peter,
    aus den ersten Reaktionen hier wurde wohl schon deutlich, dass hier im Forum einige Vorbehalte zu dieser Webseite existieren. Meine persönliche Einschätzung: man kann dort ein paar gute und brauchbare Informationen finden - aber insbesondere für einen Neuling ist es schwierig, diese von reinem bullshit zu trennen, der sich dort reichlich findet. Grundsätzlich wäre zu der Seite aus meiner Sicht anzumerken, dass der Betreiber zwar zu Recht einen Doktortitel hat - aber kein Mediziner oder Naturwissenschaftler ist. Seine Fachkompetenz ist eher das Marketing und seine Verlinkungen speziell auf den Händler Sunday.de sind kein Zufall. Dass die Geschäftsbeziehung zwischen Dr. Schweikart und Sunday.de nicht offengelegt wird, finde nicht nur ich zumindest grenzwertig hinsichtlich Seriosität. Die Webseite, auf die Du Dich beziehst, ist eben keine reine Informationsseite, sie ist vor allem eine verdeckte Werbeplattform für das Unternehmen des Doktors. Wobei das hauptsächliche Werbeargument der Aspekt 'Gesundheit' ist - der bei Grüntee zweifellos gegeben ist, aber für die meisten Foristen hier (vermute ich mal) nur eine nachrangige Rolle spielt. Und die 'Claims', die in Hinsicht Grüntee gemacht werden, sind nicht immer so hieb- und stichfest, wie da der Anschein erweckt wird.
    Nach dieser umständlichen Einleitung: Tee - insbesondere Grüntee - sollte man so oft aufgießen, wie er einem schmeckt. Da entwickelt jeder, der das längere Zeit macht, unweigerlich seine eigene Methode und Präferenzen. So hat z.B. die Anzahl der Aufgüsse, die man macht, nicht nur etwas mit der speziellen Teesorte zu tun, sondern (in Grenzen) auch mit den Parametern Menge (Tee/Wasser), Aufgusstemperatur und Ziehzeit(en). Mein Standard bei 'Japanern' sind beispielsweise vier Aufgüsse, wobei ich allerdings auch recht großzügig dosiere und dem ersten Aufguss meist nur 60 Sekunden gebe und den 3. und 4. mit etwas höherer Temperatur aufgieße. Der Herr Doktor würde nun meine Aufgüsse wahrscheinlich als "unharmonisch" abtun, weil sie schwerpunktmäßig unterschiedliche Aspekte des Tees betonen, aber das ist mir ziemlich schnurz. Für mein Harmoniebedüfnis reicht's.
    Was nun den gesundheitlichen Aspekt angeht, so ist keiner von diesen Aufgüssen in irgendeiner Weise bedenklich, wenn man nicht mit dem Magen empfindlich auf die sog. 'Gerbsäure' des Tees reagiert. Eine solche Überempfindlichkeit ist dann entweder genetisch bedingt oder durch eine anderweitig verursachte Schädigung. Gesundheitsschädigend ist Tee (vorausgesetzt, er ist nicht pestizidbelastet) nicht, egal wie oft man ihn aufgießt. Gesundheitlich schädigende Auswirkungen sind mW lediglich von schwarzem Tee bekannt, wenn er als Dekokt zubereitet (also ausgekocht) wird, wie das z.B. in Tunesien üblich ist. Da gibt es auch entsprechende, wissenschaftlich fundierte Untersuchungen. Die 'Hinweise' Dr. Schweikarts sind mE auf Leute gezielt, die weder die Zeit noch die Sorgfalt aufbringen wollen oder können, einen Tee angemessen zu behandeln. Das "Fazit" am Schluss des Elaborats, das Du verlinkt hast - "einmalige Zubereitung mit 50-60 Grad Celsius (je nach Teequalität) und einer exakten Ziehzeit von 2 Minuten" zu empfehlen - ist mE blühender Unsinn. Sowohl in gesundheitlicher als auch in gustatorischer Hinsicht.
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    SoGen hat eine Reaktion von KlausO erhalten in Aufgüsse und Gesundheit   
    Hallo Peter,
    aus den ersten Reaktionen hier wurde wohl schon deutlich, dass hier im Forum einige Vorbehalte zu dieser Webseite existieren. Meine persönliche Einschätzung: man kann dort ein paar gute und brauchbare Informationen finden - aber insbesondere für einen Neuling ist es schwierig, diese von reinem bullshit zu trennen, der sich dort reichlich findet. Grundsätzlich wäre zu der Seite aus meiner Sicht anzumerken, dass der Betreiber zwar zu Recht einen Doktortitel hat - aber kein Mediziner oder Naturwissenschaftler ist. Seine Fachkompetenz ist eher das Marketing und seine Verlinkungen speziell auf den Händler Sunday.de sind kein Zufall. Dass die Geschäftsbeziehung zwischen Dr. Schweikart und Sunday.de nicht offengelegt wird, finde nicht nur ich zumindest grenzwertig hinsichtlich Seriosität. Die Webseite, auf die Du Dich beziehst, ist eben keine reine Informationsseite, sie ist vor allem eine verdeckte Werbeplattform für das Unternehmen des Doktors. Wobei das hauptsächliche Werbeargument der Aspekt 'Gesundheit' ist - der bei Grüntee zweifellos gegeben ist, aber für die meisten Foristen hier (vermute ich mal) nur eine nachrangige Rolle spielt. Und die 'Claims', die in Hinsicht Grüntee gemacht werden, sind nicht immer so hieb- und stichfest, wie da der Anschein erweckt wird.
    Nach dieser umständlichen Einleitung: Tee - insbesondere Grüntee - sollte man so oft aufgießen, wie er einem schmeckt. Da entwickelt jeder, der das längere Zeit macht, unweigerlich seine eigene Methode und Präferenzen. So hat z.B. die Anzahl der Aufgüsse, die man macht, nicht nur etwas mit der speziellen Teesorte zu tun, sondern (in Grenzen) auch mit den Parametern Menge (Tee/Wasser), Aufgusstemperatur und Ziehzeit(en). Mein Standard bei 'Japanern' sind beispielsweise vier Aufgüsse, wobei ich allerdings auch recht großzügig dosiere und dem ersten Aufguss meist nur 60 Sekunden gebe und den 3. und 4. mit etwas höherer Temperatur aufgieße. Der Herr Doktor würde nun meine Aufgüsse wahrscheinlich als "unharmonisch" abtun, weil sie schwerpunktmäßig unterschiedliche Aspekte des Tees betonen, aber das ist mir ziemlich schnurz. Für mein Harmoniebedüfnis reicht's.
    Was nun den gesundheitlichen Aspekt angeht, so ist keiner von diesen Aufgüssen in irgendeiner Weise bedenklich, wenn man nicht mit dem Magen empfindlich auf die sog. 'Gerbsäure' des Tees reagiert. Eine solche Überempfindlichkeit ist dann entweder genetisch bedingt oder durch eine anderweitig verursachte Schädigung. Gesundheitsschädigend ist Tee (vorausgesetzt, er ist nicht pestizidbelastet) nicht, egal wie oft man ihn aufgießt. Gesundheitlich schädigende Auswirkungen sind mW lediglich von schwarzem Tee bekannt, wenn er als Dekokt zubereitet (also ausgekocht) wird, wie das z.B. in Tunesien üblich ist. Da gibt es auch entsprechende, wissenschaftlich fundierte Untersuchungen. Die 'Hinweise' Dr. Schweikarts sind mE auf Leute gezielt, die weder die Zeit noch die Sorgfalt aufbringen wollen oder können, einen Tee angemessen zu behandeln. Das "Fazit" am Schluss des Elaborats, das Du verlinkt hast - "einmalige Zubereitung mit 50-60 Grad Celsius (je nach Teequalität) und einer exakten Ziehzeit von 2 Minuten" zu empfehlen - ist mE blühender Unsinn. Sowohl in gesundheitlicher als auch in gustatorischer Hinsicht.
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    SoGen hat eine Reaktion von TeeStövchen erhalten in Aufgüsse und Gesundheit   
    Hallo Peter,
    aus den ersten Reaktionen hier wurde wohl schon deutlich, dass hier im Forum einige Vorbehalte zu dieser Webseite existieren. Meine persönliche Einschätzung: man kann dort ein paar gute und brauchbare Informationen finden - aber insbesondere für einen Neuling ist es schwierig, diese von reinem bullshit zu trennen, der sich dort reichlich findet. Grundsätzlich wäre zu der Seite aus meiner Sicht anzumerken, dass der Betreiber zwar zu Recht einen Doktortitel hat - aber kein Mediziner oder Naturwissenschaftler ist. Seine Fachkompetenz ist eher das Marketing und seine Verlinkungen speziell auf den Händler Sunday.de sind kein Zufall. Dass die Geschäftsbeziehung zwischen Dr. Schweikart und Sunday.de nicht offengelegt wird, finde nicht nur ich zumindest grenzwertig hinsichtlich Seriosität. Die Webseite, auf die Du Dich beziehst, ist eben keine reine Informationsseite, sie ist vor allem eine verdeckte Werbeplattform für das Unternehmen des Doktors. Wobei das hauptsächliche Werbeargument der Aspekt 'Gesundheit' ist - der bei Grüntee zweifellos gegeben ist, aber für die meisten Foristen hier (vermute ich mal) nur eine nachrangige Rolle spielt. Und die 'Claims', die in Hinsicht Grüntee gemacht werden, sind nicht immer so hieb- und stichfest, wie da der Anschein erweckt wird.
    Nach dieser umständlichen Einleitung: Tee - insbesondere Grüntee - sollte man so oft aufgießen, wie er einem schmeckt. Da entwickelt jeder, der das längere Zeit macht, unweigerlich seine eigene Methode und Präferenzen. So hat z.B. die Anzahl der Aufgüsse, die man macht, nicht nur etwas mit der speziellen Teesorte zu tun, sondern (in Grenzen) auch mit den Parametern Menge (Tee/Wasser), Aufgusstemperatur und Ziehzeit(en). Mein Standard bei 'Japanern' sind beispielsweise vier Aufgüsse, wobei ich allerdings auch recht großzügig dosiere und dem ersten Aufguss meist nur 60 Sekunden gebe und den 3. und 4. mit etwas höherer Temperatur aufgieße. Der Herr Doktor würde nun meine Aufgüsse wahrscheinlich als "unharmonisch" abtun, weil sie schwerpunktmäßig unterschiedliche Aspekte des Tees betonen, aber das ist mir ziemlich schnurz. Für mein Harmoniebedüfnis reicht's.
    Was nun den gesundheitlichen Aspekt angeht, so ist keiner von diesen Aufgüssen in irgendeiner Weise bedenklich, wenn man nicht mit dem Magen empfindlich auf die sog. 'Gerbsäure' des Tees reagiert. Eine solche Überempfindlichkeit ist dann entweder genetisch bedingt oder durch eine anderweitig verursachte Schädigung. Gesundheitsschädigend ist Tee (vorausgesetzt, er ist nicht pestizidbelastet) nicht, egal wie oft man ihn aufgießt. Gesundheitlich schädigende Auswirkungen sind mW lediglich von schwarzem Tee bekannt, wenn er als Dekokt zubereitet (also ausgekocht) wird, wie das z.B. in Tunesien üblich ist. Da gibt es auch entsprechende, wissenschaftlich fundierte Untersuchungen. Die 'Hinweise' Dr. Schweikarts sind mE auf Leute gezielt, die weder die Zeit noch die Sorgfalt aufbringen wollen oder können, einen Tee angemessen zu behandeln. Das "Fazit" am Schluss des Elaborats, das Du verlinkt hast - "einmalige Zubereitung mit 50-60 Grad Celsius (je nach Teequalität) und einer exakten Ziehzeit von 2 Minuten" zu empfehlen - ist mE blühender Unsinn. Sowohl in gesundheitlicher als auch in gustatorischer Hinsicht.
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    SoGen hat eine Reaktion von seika erhalten in Aufgüsse und Gesundheit   
    Hallo Peter,
    aus den ersten Reaktionen hier wurde wohl schon deutlich, dass hier im Forum einige Vorbehalte zu dieser Webseite existieren. Meine persönliche Einschätzung: man kann dort ein paar gute und brauchbare Informationen finden - aber insbesondere für einen Neuling ist es schwierig, diese von reinem bullshit zu trennen, der sich dort reichlich findet. Grundsätzlich wäre zu der Seite aus meiner Sicht anzumerken, dass der Betreiber zwar zu Recht einen Doktortitel hat - aber kein Mediziner oder Naturwissenschaftler ist. Seine Fachkompetenz ist eher das Marketing und seine Verlinkungen speziell auf den Händler Sunday.de sind kein Zufall. Dass die Geschäftsbeziehung zwischen Dr. Schweikart und Sunday.de nicht offengelegt wird, finde nicht nur ich zumindest grenzwertig hinsichtlich Seriosität. Die Webseite, auf die Du Dich beziehst, ist eben keine reine Informationsseite, sie ist vor allem eine verdeckte Werbeplattform für das Unternehmen des Doktors. Wobei das hauptsächliche Werbeargument der Aspekt 'Gesundheit' ist - der bei Grüntee zweifellos gegeben ist, aber für die meisten Foristen hier (vermute ich mal) nur eine nachrangige Rolle spielt. Und die 'Claims', die in Hinsicht Grüntee gemacht werden, sind nicht immer so hieb- und stichfest, wie da der Anschein erweckt wird.
    Nach dieser umständlichen Einleitung: Tee - insbesondere Grüntee - sollte man so oft aufgießen, wie er einem schmeckt. Da entwickelt jeder, der das längere Zeit macht, unweigerlich seine eigene Methode und Präferenzen. So hat z.B. die Anzahl der Aufgüsse, die man macht, nicht nur etwas mit der speziellen Teesorte zu tun, sondern (in Grenzen) auch mit den Parametern Menge (Tee/Wasser), Aufgusstemperatur und Ziehzeit(en). Mein Standard bei 'Japanern' sind beispielsweise vier Aufgüsse, wobei ich allerdings auch recht großzügig dosiere und dem ersten Aufguss meist nur 60 Sekunden gebe und den 3. und 4. mit etwas höherer Temperatur aufgieße. Der Herr Doktor würde nun meine Aufgüsse wahrscheinlich als "unharmonisch" abtun, weil sie schwerpunktmäßig unterschiedliche Aspekte des Tees betonen, aber das ist mir ziemlich schnurz. Für mein Harmoniebedüfnis reicht's.
    Was nun den gesundheitlichen Aspekt angeht, so ist keiner von diesen Aufgüssen in irgendeiner Weise bedenklich, wenn man nicht mit dem Magen empfindlich auf die sog. 'Gerbsäure' des Tees reagiert. Eine solche Überempfindlichkeit ist dann entweder genetisch bedingt oder durch eine anderweitig verursachte Schädigung. Gesundheitsschädigend ist Tee (vorausgesetzt, er ist nicht pestizidbelastet) nicht, egal wie oft man ihn aufgießt. Gesundheitlich schädigende Auswirkungen sind mW lediglich von schwarzem Tee bekannt, wenn er als Dekokt zubereitet (also ausgekocht) wird, wie das z.B. in Tunesien üblich ist. Da gibt es auch entsprechende, wissenschaftlich fundierte Untersuchungen. Die 'Hinweise' Dr. Schweikarts sind mE auf Leute gezielt, die weder die Zeit noch die Sorgfalt aufbringen wollen oder können, einen Tee angemessen zu behandeln. Das "Fazit" am Schluss des Elaborats, das Du verlinkt hast - "einmalige Zubereitung mit 50-60 Grad Celsius (je nach Teequalität) und einer exakten Ziehzeit von 2 Minuten" zu empfehlen - ist mE blühender Unsinn. Sowohl in gesundheitlicher als auch in gustatorischer Hinsicht.
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    SoGen hat eine Reaktion von miig erhalten in Aufgüsse und Gesundheit   
    Hallo Peter,
    aus den ersten Reaktionen hier wurde wohl schon deutlich, dass hier im Forum einige Vorbehalte zu dieser Webseite existieren. Meine persönliche Einschätzung: man kann dort ein paar gute und brauchbare Informationen finden - aber insbesondere für einen Neuling ist es schwierig, diese von reinem bullshit zu trennen, der sich dort reichlich findet. Grundsätzlich wäre zu der Seite aus meiner Sicht anzumerken, dass der Betreiber zwar zu Recht einen Doktortitel hat - aber kein Mediziner oder Naturwissenschaftler ist. Seine Fachkompetenz ist eher das Marketing und seine Verlinkungen speziell auf den Händler Sunday.de sind kein Zufall. Dass die Geschäftsbeziehung zwischen Dr. Schweikart und Sunday.de nicht offengelegt wird, finde nicht nur ich zumindest grenzwertig hinsichtlich Seriosität. Die Webseite, auf die Du Dich beziehst, ist eben keine reine Informationsseite, sie ist vor allem eine verdeckte Werbeplattform für das Unternehmen des Doktors. Wobei das hauptsächliche Werbeargument der Aspekt 'Gesundheit' ist - der bei Grüntee zweifellos gegeben ist, aber für die meisten Foristen hier (vermute ich mal) nur eine nachrangige Rolle spielt. Und die 'Claims', die in Hinsicht Grüntee gemacht werden, sind nicht immer so hieb- und stichfest, wie da der Anschein erweckt wird.
    Nach dieser umständlichen Einleitung: Tee - insbesondere Grüntee - sollte man so oft aufgießen, wie er einem schmeckt. Da entwickelt jeder, der das längere Zeit macht, unweigerlich seine eigene Methode und Präferenzen. So hat z.B. die Anzahl der Aufgüsse, die man macht, nicht nur etwas mit der speziellen Teesorte zu tun, sondern (in Grenzen) auch mit den Parametern Menge (Tee/Wasser), Aufgusstemperatur und Ziehzeit(en). Mein Standard bei 'Japanern' sind beispielsweise vier Aufgüsse, wobei ich allerdings auch recht großzügig dosiere und dem ersten Aufguss meist nur 60 Sekunden gebe und den 3. und 4. mit etwas höherer Temperatur aufgieße. Der Herr Doktor würde nun meine Aufgüsse wahrscheinlich als "unharmonisch" abtun, weil sie schwerpunktmäßig unterschiedliche Aspekte des Tees betonen, aber das ist mir ziemlich schnurz. Für mein Harmoniebedüfnis reicht's.
    Was nun den gesundheitlichen Aspekt angeht, so ist keiner von diesen Aufgüssen in irgendeiner Weise bedenklich, wenn man nicht mit dem Magen empfindlich auf die sog. 'Gerbsäure' des Tees reagiert. Eine solche Überempfindlichkeit ist dann entweder genetisch bedingt oder durch eine anderweitig verursachte Schädigung. Gesundheitsschädigend ist Tee (vorausgesetzt, er ist nicht pestizidbelastet) nicht, egal wie oft man ihn aufgießt. Gesundheitlich schädigende Auswirkungen sind mW lediglich von schwarzem Tee bekannt, wenn er als Dekokt zubereitet (also ausgekocht) wird, wie das z.B. in Tunesien üblich ist. Da gibt es auch entsprechende, wissenschaftlich fundierte Untersuchungen. Die 'Hinweise' Dr. Schweikarts sind mE auf Leute gezielt, die weder die Zeit noch die Sorgfalt aufbringen wollen oder können, einen Tee angemessen zu behandeln. Das "Fazit" am Schluss des Elaborats, das Du verlinkt hast - "einmalige Zubereitung mit 50-60 Grad Celsius (je nach Teequalität) und einer exakten Ziehzeit von 2 Minuten" zu empfehlen - ist mE blühender Unsinn. Sowohl in gesundheitlicher als auch in gustatorischer Hinsicht.
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    SoGen hat eine Reaktion von Mr. Tee erhalten in Aufgüsse und Gesundheit   
    Hallo Peter,
    aus den ersten Reaktionen hier wurde wohl schon deutlich, dass hier im Forum einige Vorbehalte zu dieser Webseite existieren. Meine persönliche Einschätzung: man kann dort ein paar gute und brauchbare Informationen finden - aber insbesondere für einen Neuling ist es schwierig, diese von reinem bullshit zu trennen, der sich dort reichlich findet. Grundsätzlich wäre zu der Seite aus meiner Sicht anzumerken, dass der Betreiber zwar zu Recht einen Doktortitel hat - aber kein Mediziner oder Naturwissenschaftler ist. Seine Fachkompetenz ist eher das Marketing und seine Verlinkungen speziell auf den Händler Sunday.de sind kein Zufall. Dass die Geschäftsbeziehung zwischen Dr. Schweikart und Sunday.de nicht offengelegt wird, finde nicht nur ich zumindest grenzwertig hinsichtlich Seriosität. Die Webseite, auf die Du Dich beziehst, ist eben keine reine Informationsseite, sie ist vor allem eine verdeckte Werbeplattform für das Unternehmen des Doktors. Wobei das hauptsächliche Werbeargument der Aspekt 'Gesundheit' ist - der bei Grüntee zweifellos gegeben ist, aber für die meisten Foristen hier (vermute ich mal) nur eine nachrangige Rolle spielt. Und die 'Claims', die in Hinsicht Grüntee gemacht werden, sind nicht immer so hieb- und stichfest, wie da der Anschein erweckt wird.
    Nach dieser umständlichen Einleitung: Tee - insbesondere Grüntee - sollte man so oft aufgießen, wie er einem schmeckt. Da entwickelt jeder, der das längere Zeit macht, unweigerlich seine eigene Methode und Präferenzen. So hat z.B. die Anzahl der Aufgüsse, die man macht, nicht nur etwas mit der speziellen Teesorte zu tun, sondern (in Grenzen) auch mit den Parametern Menge (Tee/Wasser), Aufgusstemperatur und Ziehzeit(en). Mein Standard bei 'Japanern' sind beispielsweise vier Aufgüsse, wobei ich allerdings auch recht großzügig dosiere und dem ersten Aufguss meist nur 60 Sekunden gebe und den 3. und 4. mit etwas höherer Temperatur aufgieße. Der Herr Doktor würde nun meine Aufgüsse wahrscheinlich als "unharmonisch" abtun, weil sie schwerpunktmäßig unterschiedliche Aspekte des Tees betonen, aber das ist mir ziemlich schnurz. Für mein Harmoniebedüfnis reicht's.
    Was nun den gesundheitlichen Aspekt angeht, so ist keiner von diesen Aufgüssen in irgendeiner Weise bedenklich, wenn man nicht mit dem Magen empfindlich auf die sog. 'Gerbsäure' des Tees reagiert. Eine solche Überempfindlichkeit ist dann entweder genetisch bedingt oder durch eine anderweitig verursachte Schädigung. Gesundheitsschädigend ist Tee (vorausgesetzt, er ist nicht pestizidbelastet) nicht, egal wie oft man ihn aufgießt. Gesundheitlich schädigende Auswirkungen sind mW lediglich von schwarzem Tee bekannt, wenn er als Dekokt zubereitet (also ausgekocht) wird, wie das z.B. in Tunesien üblich ist. Da gibt es auch entsprechende, wissenschaftlich fundierte Untersuchungen. Die 'Hinweise' Dr. Schweikarts sind mE auf Leute gezielt, die weder die Zeit noch die Sorgfalt aufbringen wollen oder können, einen Tee angemessen zu behandeln. Das "Fazit" am Schluss des Elaborats, das Du verlinkt hast - "einmalige Zubereitung mit 50-60 Grad Celsius (je nach Teequalität) und einer exakten Ziehzeit von 2 Minuten" zu empfehlen - ist mE blühender Unsinn. Sowohl in gesundheitlicher als auch in gustatorischer Hinsicht.
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    SoGen reagierte auf Roberts Teehaus in Gyokuro Asahi – kleine Geschichte einer Kostbarkeit   
    Gyokuro Asahi – kleine Geschichte einer Kostbarkeit

    Das erste, was dem Betrachter ins Auge fällt, ist seine intensive grüne Farbe. Im gleichen Moment findet ein edles wie süßes, kräftig-frisches Aroma den Weg in die Nase - mildfruchtig mit einer dezenten Note von Gras.

    Gyokuro Asahi – der edle Tautropfen

    Übersetzt ins Deutsche, bedeutet sein Name „edler Tautropfen“, was wie beinahe alle Wörter aus dem Japanischen wunderschön und poetisch klingt. Hört man Japanern zu, so sprechen sie sehr ehrfürchtig über dieses vollendete Getränk. „Schattentee“,“ Perlentau“ – er ist kein alltägliches Getränk für Zwischendurch, sondern etwas ganz Besonderes!  Gyokuro Asahi wächst im Schatten - Laubbäume schützen ihn vor allzu hellen Sonnenstrahlen; zwei Wochen vor seiner Ernte wird er vorsorglich mit Bambusmatten abgeschirmt.

    Geschichten um die Entstehung des Gyokuro Asahi

    Es war einmal… in einem fernen Land der aufgehenden Sonne - in einem wunderschönen Inselreich mit Namen Nihon, welches wir heute als Japan kennen. Man schrieb das Jahr 1835. Der Teehändler Herr Yamamoto Kahei VI. unternahm eine Reise. Er reiste von Edo (heute Tokyo) nach Uji – in der Nähe des heutigen Kyoto. Dort machte er die Beobachtung, dass die Teesträucher einige Wochen vor ihrer Ernte abgedeckt wurden. Wohl galt dies, um die Pflanzen vor Frost zu schützen – und eigentlich nicht vor der Sonne – doch war das der allererste Schritt zum heutigen Schattentee. Das Interesse von Herrn Yamamoto Kahei war geweckt! Er begann zu experimentieren und stellte Versuche an. Bald schon entdeckte er, dass die Beschattung der Teepflanzen einen völlig neuen, überraschenden und einzigartigen Geschmack hervorbrachte. Das war die Geburt des Gyokuro Asahi.

    Nun, ob sich das so zugetragen hat, lässt sich heute nicht mehr genau sagen, denn die Geschichte zur Entstehung des edlen Tautropfen ist sehr lange her… Dennoch ist sie eine sehr schöne Geschichte. 😊

    Der Anbau des Gyokuro Asahi

    Angebaut wird der edle Tee auf der Insel Kyushu. Dank ihrer geologischen Lage im Südwesten von Japan verfügt sie über ein mildes subtropisches Klima – was für den Anbau von Tee ideal ist! Bäume spenden Schatten und die Bambusmatten schirmen vor Sonne ab. Dadurch verzögert sich das Wachstum der Pflanzen, ihr Gehalt an Chlorophyll in den Blättern steigt, ihr Gehalt an Gerbstoff hingegen sinkt. Es sind gerade die Gerbstoffe, auch als Tannin bezeichnet, die Tee oft bitter schmecken lassen – besonders, wenn man ihn zu lange ziehen lässt. Schattentee entwickelt viel Koffein – und obwohl er so mild schmeckt, ist er ein ausgesprochener Muntermacher und weckt die Lebensgeister!

    Die beste Zubereitung für Gyokuro Asahi

    Nun, als Maßstab kann man sagen: Je hochwertiger ein grüner Tee ist, umso niedriger sollte die Wassertemperatur beim Aufbrühen sein!

    Für den edlen Tautropfen reicht eine Wassertemperatur von 50 bis höchstens 60 Grad. Seine Ziehzeit ist – wie bei jedem grünen Tee – kurz, zirka 2-3 Minuten – nicht länger. Auf diese Weise bleibt sein zarter milder Geschmack erhalten. Selbstverständlich kann man ihn mehrfach aufgießen.

    Gyokuro Asahi zur Teezeremonie

    Es empfiehlt sich, diesen exklusiven Tee zu zelebrieren und ihn aus einem ebenso exklusiven Gefäß zu trinken. Japanisches Teegeschirr, Kannen und besonders wunderschöne Tee-Schalen sind für diesen edlen Tautropfen angemessen! Und im Vertrauen: Wer mag schon gerne Champagner aus einem ehemaligen Senfglas schlürfen? Kleiner Tipp: Wer Japan besucht, sollte unbedingt den alle zwei Wochen stattfindenden großen Flohmarkt in Kyoto-City besuchen. Hier findet man für einen „schmalen Taler“ wunderbare gebrauchte Porzellanwaren. Da in Japan im Allgemeinen Gegenstände mit viel Bedacht behandelt werden,  findet man in der Regel keine verschlissenen Gegenstände. Es lohnt sich, einen leeren Extrakoffer mitzunehmen! 😄🍵🗾

  12. Thanks
    SoGen reagierte auf seika in Teespielzeug - oder, worin bereite ich meinen Tee zu?   
    @SoGen Ich packe das mal hier rein. Heute bin ich dazu gekommen Bilder von der Hagi Hōhin zu machen. War gar nicht so einfach zu fotografieren. Besonders im Inneren spiegelt sich das Licht. Ich hoffe, man kann trotzdem erkennen, was sich getan hat. Aussen haben sich aufgrund der Dicke der Glasur nur wenig Risse (kannyū) gebildet. Im Inneren, am Fuss und auf dem Deckel dafür umso mehr. Auch hat sich der Scherben an mehreren Stellen verfärbt, Deckel Unterseite, Fuss und an der Tülle. Genug der Worte, hier die versprochenen Bilder. 😀 

  13. Like
    SoGen hat eine Reaktion von St.Millay erhalten in Plädoyer für die Abschaffung der Like-Funktion   
    Diese Knöpfchen sind für mich eine Art unvollkommenes Äquivalent zu dem, was im Gespräch von Angesicht zu Angesicht oder auch in vertrauter Runde die nonverbale Kommunikation ausmacht. Da braucht es oft keine Worte - ein Lächeln, ein Kopfnicken genügt völlig. Dann noch etwas gesagt, ist manchmal schon zu viel, ein geschwätziges Zer-reden. Insbesondere, wenn man 'nur' miteinander ein paar Tassen Tee teilt und keine tief- oder flachschürfenden Diskussionen über kontroverse Themen führt. Da freue ich mich über die Möglichkeit, mein Gefallen an einem Beitrag zur Runde, meine Sympathie, einfach mit einem Klick ausdrücken zu können. Ganz spontan und ohne den Beitrag und / oder meine emotionale Reaktion darauf nun groß zu analysieren und zu rationalisieren, was genau mir eigentlich daran gefällt und warum. Und natürlich freue ich mich, wenn ich auf einen Beitrag von mir solch ein feedback bekomme - wenn ich sehe, dass das, was ich sagen wollte, angekommen ist und jemanden berührt oder erheitert hat. Seinen Tag ein ganz klein bißchen angenehmer gemacht hat.
    Natürlich sehe auch ich das Problem, dass man versucht sein könnte, daraus einen Wettbewerb zu machen und diese kleinen Winke, die eigentlich nur für den Augenblick gedacht sind, akkumuliert und hortet und sich weißgottwas darauf einbildet. Prestige - so etwas hat in einer Teerunde nix verloren, da sind alle auf Augenhöhe. Aber so sind wir Menschen halt gestrickt ...
    Von daher finde ich @doumers Idee recht ansprechend. Die Möglichkeit, Beiträge auf diese Weise "auszuzeichnen" und dem, der sich und uns eine Freude damit gemacht hat, unkompliziert ein feedback zu geben, bestehen lassen. Aber halt keine Kontoführung mehr, wo dann das mehr oder weniger beeindruckende Guthaben und der zugehörige Rang bei jedem Pups, den man hier von sich gibt, angezeigt wird. Ich denke, das braucht niemand wirklich ...
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  14. Like
    SoGen hat eine Reaktion von Shibo erhalten in Plädoyer für die Abschaffung der Like-Funktion   
    Diese Knöpfchen sind für mich eine Art unvollkommenes Äquivalent zu dem, was im Gespräch von Angesicht zu Angesicht oder auch in vertrauter Runde die nonverbale Kommunikation ausmacht. Da braucht es oft keine Worte - ein Lächeln, ein Kopfnicken genügt völlig. Dann noch etwas gesagt, ist manchmal schon zu viel, ein geschwätziges Zer-reden. Insbesondere, wenn man 'nur' miteinander ein paar Tassen Tee teilt und keine tief- oder flachschürfenden Diskussionen über kontroverse Themen führt. Da freue ich mich über die Möglichkeit, mein Gefallen an einem Beitrag zur Runde, meine Sympathie, einfach mit einem Klick ausdrücken zu können. Ganz spontan und ohne den Beitrag und / oder meine emotionale Reaktion darauf nun groß zu analysieren und zu rationalisieren, was genau mir eigentlich daran gefällt und warum. Und natürlich freue ich mich, wenn ich auf einen Beitrag von mir solch ein feedback bekomme - wenn ich sehe, dass das, was ich sagen wollte, angekommen ist und jemanden berührt oder erheitert hat. Seinen Tag ein ganz klein bißchen angenehmer gemacht hat.
    Natürlich sehe auch ich das Problem, dass man versucht sein könnte, daraus einen Wettbewerb zu machen und diese kleinen Winke, die eigentlich nur für den Augenblick gedacht sind, akkumuliert und hortet und sich weißgottwas darauf einbildet. Prestige - so etwas hat in einer Teerunde nix verloren, da sind alle auf Augenhöhe. Aber so sind wir Menschen halt gestrickt ...
    Von daher finde ich @doumers Idee recht ansprechend. Die Möglichkeit, Beiträge auf diese Weise "auszuzeichnen" und dem, der sich und uns eine Freude damit gemacht hat, unkompliziert ein feedback zu geben, bestehen lassen. Aber halt keine Kontoführung mehr, wo dann das mehr oder weniger beeindruckende Guthaben und der zugehörige Rang bei jedem Pups, den man hier von sich gibt, angezeigt wird. Ich denke, das braucht niemand wirklich ...
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  15. Like
    SoGen hat eine Reaktion von miig erhalten in Plädoyer für die Abschaffung der Like-Funktion   
    Diese Knöpfchen sind für mich eine Art unvollkommenes Äquivalent zu dem, was im Gespräch von Angesicht zu Angesicht oder auch in vertrauter Runde die nonverbale Kommunikation ausmacht. Da braucht es oft keine Worte - ein Lächeln, ein Kopfnicken genügt völlig. Dann noch etwas gesagt, ist manchmal schon zu viel, ein geschwätziges Zer-reden. Insbesondere, wenn man 'nur' miteinander ein paar Tassen Tee teilt und keine tief- oder flachschürfenden Diskussionen über kontroverse Themen führt. Da freue ich mich über die Möglichkeit, mein Gefallen an einem Beitrag zur Runde, meine Sympathie, einfach mit einem Klick ausdrücken zu können. Ganz spontan und ohne den Beitrag und / oder meine emotionale Reaktion darauf nun groß zu analysieren und zu rationalisieren, was genau mir eigentlich daran gefällt und warum. Und natürlich freue ich mich, wenn ich auf einen Beitrag von mir solch ein feedback bekomme - wenn ich sehe, dass das, was ich sagen wollte, angekommen ist und jemanden berührt oder erheitert hat. Seinen Tag ein ganz klein bißchen angenehmer gemacht hat.
    Natürlich sehe auch ich das Problem, dass man versucht sein könnte, daraus einen Wettbewerb zu machen und diese kleinen Winke, die eigentlich nur für den Augenblick gedacht sind, akkumuliert und hortet und sich weißgottwas darauf einbildet. Prestige - so etwas hat in einer Teerunde nix verloren, da sind alle auf Augenhöhe. Aber so sind wir Menschen halt gestrickt ...
    Von daher finde ich @doumers Idee recht ansprechend. Die Möglichkeit, Beiträge auf diese Weise "auszuzeichnen" und dem, der sich und uns eine Freude damit gemacht hat, unkompliziert ein feedback zu geben, bestehen lassen. Aber halt keine Kontoführung mehr, wo dann das mehr oder weniger beeindruckende Guthaben und der zugehörige Rang bei jedem Pups, den man hier von sich gibt, angezeigt wird. Ich denke, das braucht niemand wirklich ...
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  16. Like
    SoGen hat eine Reaktion von miig erhalten in Kyusu und Füllmenge   
    Wie @goza schon schrub, ist so ein Panoramasieb halt Modell Sorgenfrei - mit Sasame braucht man bei kleinteiligen Tees etwas Gefühl im Handgelenk und Übung beim Abgießen. Wenn man kein schlimmer Grobmotoriker ist, kriegt man das mit ein wenig Übung schon hin, ist kein Hexenwerk ... Schlimmstenfalls muss man mal das Sasame freiklopfen und der Tee hat dann halt ein paar Sekunden länger gezogen als gewollt. Fällt dann unter 'Lehrgeld'.
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  17. Like
    SoGen reagierte auf Frau Mahlzahn in Plädoyer für die Abschaffung der Like-Funktion   
    Vielen Dank für die Blumen  @Anima_Templi  , und ich kann Dir da nur zustimmen, sehe ich genauso. Ich glaube, ein Like sagt mehr als ein ganzer Salmon, wie klasse ich zum Beispiel @doumer s Beiträge finde, so inhaltlich sorgfältig, ausfühlich, gut ausgerdrückt, eine gesunde Portion Humor, so wunderbare Teekeramik , ...  und ich glaube, er weiß genau, was und wie ich das meine, wenn er das Like oder den Pokal sieht. Ich glaube nicht, dass seine Beiträge anders wären, würde ich es nicht klicken, ich habe ihn als sehr gefestigten Menschen kennen und schätzen gelernt. Es soll nur sagen : Ich sehe den Beitrag sehr gerne und auch gerne mehr davon. Und narürlich soll ihn das freuen. und motivieren. Und natürlich ersetzt es keine ausführlichen Antworten im Thread oder Teetauschaktionen oder Teetreffen oder persönliche PN ( die manche eben abschalten)...Öfter habe ich einen Beitrag auch Tage später erst gelesen oder melde mich auch nicht so oft an und dann ist besagter Beitrag schnell auch schon ´was älter, der Thread ist bereits viel weiter fortgeschritten und daher kommt ein Like statt ein in Worten ausgedrückter Beifall.  Ich benutze zusätzlich auch die Likefunktion, wenn ich weiß, wieviel Überwindung es jemand Schüchternen gekostet haben mag, einen Beitrag zu posten. Ich weiß nicht, ob ich das in Worten so unter dessen Posting schreiben würde ?!  Auch was   @Teelix  und    @Joaquin  geschrieben haben sehe ich genauso . Die Begründung des einzelnen Users für ein Like sind vielfältiger Natur (wen die Begründung eines Likes interessiert, könnte ja persönlich Kontakt aufnehmen...?!) und ich verstehe ebenso die Intension, deren Gebrauch/ Empfang  und Suchtpotential zu Diskussion zu stellen. Theoretisch könnte man jeden Beitrag (ob hier oder auf Facebook oder Youtube oder bei Maybrit Illner)  in Bezug auf Antrieb des Schreibenden hinterfragen: Ist letztendlich nicht alles, das wir tun ( oder lassen) dazu gewollt, Reaktionen zu erzeugen, möglichst für den Schreibenden positive Feedbacks zu erhalten( worin auch immer dessen Wertung als "positiv" besteht)? Und kann nicht jedes Verhalten suchtig entarten? Und liegt das nun am Menschen, der suchtig danach giert und deswegen seine Beiträge frisiert (und traut man dem Publikum zu, dass es merkt,  gar toleriert, dass es manipuliert/ unterhalten wird!?) und muss man diesen Menschen schützen, indem man die Funktion abschafft? Wo fängt das an, wo hört das auf?  Kann man selber durch Selbstreflexion seine Mitte finden? Unabhängig vom (Nicht-)Gebrauch von Likebuttoms , bzw. persönliche Bewertung ob oder von wem ich welche bekommen habe?
     
     
  18. Like
    SoGen reagierte auf doumer in Plädoyer für die Abschaffung der Like-Funktion   
    @GoldenTurtle deine Bedenken sind absolut valide und genau der Grund, warum ich keinerlei Social Media nutze (mal davon abgesehen dass man vor den Tech-Konzernen damit die Hosen runterlässt und dann auch nie wieder anbekommt): Die Systeme sind auf den schnellen Kick durch Likes ausgelegt und fördern - verlangen gerade zu - falsches Verhalten, um die Ausbeute zu maximieren und sich durch belanglose Bestätigungen das Ego zu nähren. Das ganze immer mit dem Ziel, die erschöpfliche Ressource Aufmerksamkeit der Leute zu binden und diese zu verkaufen - aber das ist ja nichts neues  
    Aber wie schon von @Anima_Templi und @Frau Mahlzahn gesagt sehe ich das hier etwas anders: Ein Herz oder ein Pokal ist einfach eine schnelle Form der Anerkennung eines Beitrags die wie @Joaquin schon sagte viele "belanglosen" Posts wie Smilies vermeiden, die genau die selbe Funktion erfüllen. Natürlich freue ich mich, wenn ein Post von mir Likes bekommt, weil das nach meinem Verständnis Feedback dafür ist, dass jemand den Post interessant findet - noch mehr freue ich mich, wenn jemand (ausführlicher) dazu antwortet - aber letztlich ist beides nicht der Grund dafür, dass der nächste Post bestimmt kommt (egal ob der vorherige einen Like bekommen hat oder nicht), sondern dass das Forum ein schönes Substitut dafür ist, nicht immer mit anderen zusammen Tee trinken zu können, sei es auf Grund von Zeitmangel durch immer weiter steigende Arbeitsbelastung oder der Tatsache geschuldet, dass Teetrinker mit "entsprechender Begeisterung" nicht an jeder Ecke zu finden sind (von der aktuellen Situation mal abgesehen). Zumal ich nicht glaube, dass irgend einer hier jemals durch die vielen Posts und gesammelten Likes zu begehrten und wohlverdienenden Influencern wird, haha! Letztlich muss aber jeder selbst danach schauen, in wie weit man sich von solchen Dingen beeinflussen lässt: Manche verteufeln das Smartphone, weil manche ständig an dem Ding hängen, um Likes und Co zu ernten - richtig eingesetzt ist es aber ein tolles Tool, um viele Aufgaben zu automatisieren oder zu erleichtern, für die man sonst Aufmerksamkeit (erschöpfliche Ressource, siehe oben) aufbringen müsste, die man so für etwas anderes einsetzen kann. Eine Sache ist nicht schlecht oder gut - erst dadurch wie wir sie einsetzen wird sie dazu.
    Aber was natürlich ein großer Anreiz ist, in solches Denken zu verfallen sind Ranglisten etc. - das Feature gab es zwischenzeitlich mal und da finde ich es gut, dass es entfernt wurde - ein guter Kompromiss wäre demnach für mich, die Zahl der Likes pro Profil zu verbergen/entfernen - so behält man die Funktion bei, hat aber keinen visuellen Indikator für einen Vergleich. Nach der selben Logik würde es sich aber auch anbieten, die Anzahl der Posts zu streichen, da das genau die selbe Funktion erfüllen kann, nur eben eine andere Metrik ist. Was würdest du davon halten?  
  19. Like
    SoGen reagierte auf Krabbenhueter in Krabbenhueter schreibt blog 2   
    Mal wieder ein Teebeitrag:
    https://krabbenhueter.blogspot.com/2020/05/alter-paochong-und-neuer-gaiwan.html
    Die Kombination aus Tee und Gaiwan war für mich sehr interessant.
    Und das ich zu dem Tee sogar hier schon was geschrieben hatte, vor so langer Zeit ...
  20. Like
    SoGen hat eine Reaktion von seika erhalten in Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3   
    Am Vormittag gab es den Pinglin Bai Mao Hou von @teekontorkiel - bemerkenswerter Tee, der mir noch ein Stück besser gefällt als der Sanxia Bi Luo Chun. Übrigens - der 'echte' (Dongshan) Bi Luo Chun, ein Mingqian Teji von EFUTON,  am 29.03. geordert, ist tatsächlich am Freitag in Frankfurt eingetroffen. Es geschehen noch Zeichen und Wunder ... Bin mal gespannt, wie lange mich der Zoll jetzt noch warten lässt.
    Jedenfalls - beim ersten Tee des Tages lasse ich mich ja grundsätzlich nicht durch Fotografieren oder ähnlich profane Tätigkeiten ablenken, aber am Nachmittag gab es heute den 1993er Anxi Tie Guan Yin von @chenshi-chinatee. Was nicht heisst, dass der keine volle Aufmerksamkeit verdienen würde.

    Ein äußerst leckerer, vielschichtiger Tee. Leicht karamelartige Grundnote, darüber nicht näher identifizierbare gewürzartige Töne. Eine wunderschöne Alterungsnote; die leichte Holzkohlenröstung ist perfekt integriert.

    Wie es sich gehört, in Yixing aufgegossen. Gut 7 gr / ca. 110 ml / 95°C. Nach der langen Lagerung geht er nicht mehr so stark auf wie junge TGYs, so dass man ihn noch etwas stärker dosieren könnte, ohne dass es den Deckel lupft - braucht er aber mE nicht. Leider nicht übermäßig ausdauernd; ab 5. Aufguss werden die Konturen undeutlich und die Intensität beginnt stark nachzulassen. Mit 8 Aufgüssen ist er nach meinem Geschmack ausgereizt (was ja auch durchaus ganz ordentlich ist). Seine (bemerkenswerten) Stärken entfaltet er allerdings in den ersten vier Aufgüssen - da überrascht jeder mit neuen Nuancen, sowohl in der Nase wie auf der Zunge.
    Leider seit ein paar Minuten vergriffen , sorry. Habe vorsichtshalber Nachschub bestellt, bevor ich ihn hier öffentlich über den grünen Klee lobe, womöglich bin ich ja ein Influenza oder wie das auf Neudeutsch heisst. Selbst gerade mal noch die letzten 30 gr erwischt. Wer zu spät kommt ...
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  21. Like
    SoGen hat eine Reaktion von TeeStövchen erhalten in Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3   
    Am Vormittag gab es den Pinglin Bai Mao Hou von @teekontorkiel - bemerkenswerter Tee, der mir noch ein Stück besser gefällt als der Sanxia Bi Luo Chun. Übrigens - der 'echte' (Dongshan) Bi Luo Chun, ein Mingqian Teji von EFUTON,  am 29.03. geordert, ist tatsächlich am Freitag in Frankfurt eingetroffen. Es geschehen noch Zeichen und Wunder ... Bin mal gespannt, wie lange mich der Zoll jetzt noch warten lässt.
    Jedenfalls - beim ersten Tee des Tages lasse ich mich ja grundsätzlich nicht durch Fotografieren oder ähnlich profane Tätigkeiten ablenken, aber am Nachmittag gab es heute den 1993er Anxi Tie Guan Yin von @chenshi-chinatee. Was nicht heisst, dass der keine volle Aufmerksamkeit verdienen würde.

    Ein äußerst leckerer, vielschichtiger Tee. Leicht karamelartige Grundnote, darüber nicht näher identifizierbare gewürzartige Töne. Eine wunderschöne Alterungsnote; die leichte Holzkohlenröstung ist perfekt integriert.

    Wie es sich gehört, in Yixing aufgegossen. Gut 7 gr / ca. 110 ml / 95°C. Nach der langen Lagerung geht er nicht mehr so stark auf wie junge TGYs, so dass man ihn noch etwas stärker dosieren könnte, ohne dass es den Deckel lupft - braucht er aber mE nicht. Leider nicht übermäßig ausdauernd; ab 5. Aufguss werden die Konturen undeutlich und die Intensität beginnt stark nachzulassen. Mit 8 Aufgüssen ist er nach meinem Geschmack ausgereizt (was ja auch durchaus ganz ordentlich ist). Seine (bemerkenswerten) Stärken entfaltet er allerdings in den ersten vier Aufgüssen - da überrascht jeder mit neuen Nuancen, sowohl in der Nase wie auf der Zunge.
    Leider seit ein paar Minuten vergriffen , sorry. Habe vorsichtshalber Nachschub bestellt, bevor ich ihn hier öffentlich über den grünen Klee lobe, womöglich bin ich ja ein Influenza oder wie das auf Neudeutsch heisst. Selbst gerade mal noch die letzten 30 gr erwischt. Wer zu spät kommt ...
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  22. Like
    SoGen hat eine Reaktion von Lateralus erhalten in Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3   
    Am Vormittag gab es den Pinglin Bai Mao Hou von @teekontorkiel - bemerkenswerter Tee, der mir noch ein Stück besser gefällt als der Sanxia Bi Luo Chun. Übrigens - der 'echte' (Dongshan) Bi Luo Chun, ein Mingqian Teji von EFUTON,  am 29.03. geordert, ist tatsächlich am Freitag in Frankfurt eingetroffen. Es geschehen noch Zeichen und Wunder ... Bin mal gespannt, wie lange mich der Zoll jetzt noch warten lässt.
    Jedenfalls - beim ersten Tee des Tages lasse ich mich ja grundsätzlich nicht durch Fotografieren oder ähnlich profane Tätigkeiten ablenken, aber am Nachmittag gab es heute den 1993er Anxi Tie Guan Yin von @chenshi-chinatee. Was nicht heisst, dass der keine volle Aufmerksamkeit verdienen würde.

    Ein äußerst leckerer, vielschichtiger Tee. Leicht karamelartige Grundnote, darüber nicht näher identifizierbare gewürzartige Töne. Eine wunderschöne Alterungsnote; die leichte Holzkohlenröstung ist perfekt integriert.

    Wie es sich gehört, in Yixing aufgegossen. Gut 7 gr / ca. 110 ml / 95°C. Nach der langen Lagerung geht er nicht mehr so stark auf wie junge TGYs, so dass man ihn noch etwas stärker dosieren könnte, ohne dass es den Deckel lupft - braucht er aber mE nicht. Leider nicht übermäßig ausdauernd; ab 5. Aufguss werden die Konturen undeutlich und die Intensität beginnt stark nachzulassen. Mit 8 Aufgüssen ist er nach meinem Geschmack ausgereizt (was ja auch durchaus ganz ordentlich ist). Seine (bemerkenswerten) Stärken entfaltet er allerdings in den ersten vier Aufgüssen - da überrascht jeder mit neuen Nuancen, sowohl in der Nase wie auf der Zunge.
    Leider seit ein paar Minuten vergriffen , sorry. Habe vorsichtshalber Nachschub bestellt, bevor ich ihn hier öffentlich über den grünen Klee lobe, womöglich bin ich ja ein Influenza oder wie das auf Neudeutsch heisst. Selbst gerade mal noch die letzten 30 gr erwischt. Wer zu spät kommt ...
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  23. Like
    SoGen hat eine Reaktion von Anima_Templi erhalten in Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3   
    Am Vormittag gab es den Pinglin Bai Mao Hou von @teekontorkiel - bemerkenswerter Tee, der mir noch ein Stück besser gefällt als der Sanxia Bi Luo Chun. Übrigens - der 'echte' (Dongshan) Bi Luo Chun, ein Mingqian Teji von EFUTON,  am 29.03. geordert, ist tatsächlich am Freitag in Frankfurt eingetroffen. Es geschehen noch Zeichen und Wunder ... Bin mal gespannt, wie lange mich der Zoll jetzt noch warten lässt.
    Jedenfalls - beim ersten Tee des Tages lasse ich mich ja grundsätzlich nicht durch Fotografieren oder ähnlich profane Tätigkeiten ablenken, aber am Nachmittag gab es heute den 1993er Anxi Tie Guan Yin von @chenshi-chinatee. Was nicht heisst, dass der keine volle Aufmerksamkeit verdienen würde.

    Ein äußerst leckerer, vielschichtiger Tee. Leicht karamelartige Grundnote, darüber nicht näher identifizierbare gewürzartige Töne. Eine wunderschöne Alterungsnote; die leichte Holzkohlenröstung ist perfekt integriert.

    Wie es sich gehört, in Yixing aufgegossen. Gut 7 gr / ca. 110 ml / 95°C. Nach der langen Lagerung geht er nicht mehr so stark auf wie junge TGYs, so dass man ihn noch etwas stärker dosieren könnte, ohne dass es den Deckel lupft - braucht er aber mE nicht. Leider nicht übermäßig ausdauernd; ab 5. Aufguss werden die Konturen undeutlich und die Intensität beginnt stark nachzulassen. Mit 8 Aufgüssen ist er nach meinem Geschmack ausgereizt (was ja auch durchaus ganz ordentlich ist). Seine (bemerkenswerten) Stärken entfaltet er allerdings in den ersten vier Aufgüssen - da überrascht jeder mit neuen Nuancen, sowohl in der Nase wie auf der Zunge.
    Leider seit ein paar Minuten vergriffen , sorry. Habe vorsichtshalber Nachschub bestellt, bevor ich ihn hier öffentlich über den grünen Klee lobe, womöglich bin ich ja ein Influenza oder wie das auf Neudeutsch heisst. Selbst gerade mal noch die letzten 30 gr erwischt. Wer zu spät kommt ...
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  24. Like
    SoGen hat eine Reaktion von goza erhalten in Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3   
    Am Vormittag gab es den Pinglin Bai Mao Hou von @teekontorkiel - bemerkenswerter Tee, der mir noch ein Stück besser gefällt als der Sanxia Bi Luo Chun. Übrigens - der 'echte' (Dongshan) Bi Luo Chun, ein Mingqian Teji von EFUTON,  am 29.03. geordert, ist tatsächlich am Freitag in Frankfurt eingetroffen. Es geschehen noch Zeichen und Wunder ... Bin mal gespannt, wie lange mich der Zoll jetzt noch warten lässt.
    Jedenfalls - beim ersten Tee des Tages lasse ich mich ja grundsätzlich nicht durch Fotografieren oder ähnlich profane Tätigkeiten ablenken, aber am Nachmittag gab es heute den 1993er Anxi Tie Guan Yin von @chenshi-chinatee. Was nicht heisst, dass der keine volle Aufmerksamkeit verdienen würde.

    Ein äußerst leckerer, vielschichtiger Tee. Leicht karamelartige Grundnote, darüber nicht näher identifizierbare gewürzartige Töne. Eine wunderschöne Alterungsnote; die leichte Holzkohlenröstung ist perfekt integriert.

    Wie es sich gehört, in Yixing aufgegossen. Gut 7 gr / ca. 110 ml / 95°C. Nach der langen Lagerung geht er nicht mehr so stark auf wie junge TGYs, so dass man ihn noch etwas stärker dosieren könnte, ohne dass es den Deckel lupft - braucht er aber mE nicht. Leider nicht übermäßig ausdauernd; ab 5. Aufguss werden die Konturen undeutlich und die Intensität beginnt stark nachzulassen. Mit 8 Aufgüssen ist er nach meinem Geschmack ausgereizt (was ja auch durchaus ganz ordentlich ist). Seine (bemerkenswerten) Stärken entfaltet er allerdings in den ersten vier Aufgüssen - da überrascht jeder mit neuen Nuancen, sowohl in der Nase wie auf der Zunge.
    Leider seit ein paar Minuten vergriffen , sorry. Habe vorsichtshalber Nachschub bestellt, bevor ich ihn hier öffentlich über den grünen Klee lobe, womöglich bin ich ja ein Influenza oder wie das auf Neudeutsch heisst. Selbst gerade mal noch die letzten 30 gr erwischt. Wer zu spät kommt ...
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  25. Like
    SoGen reagierte auf chenshi-chinatee in Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3   
    etwas OT, aber zum Regen muss ich mich melden: leider nicht so viel Regen wie erhofft, die Waldboden ist teilweise immer noch pupstrocken (Soonwald bei Stromberg), immerhin hab es schon ein paar Rotfüsse bei der ersten erfolgreichen Pilzjagd heute nachmittag und eine kleiner Freund der mir den richtigen Weg gezeigt hat:




     
    Ontopic: Jasmintee von Nanuoshan und TGY aus eigenem Lager