Anima_Templi

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Alle erstellten Inhalte von Anima_Templi

  1. Fukui Master Blend via @cml93 Ein Matcha, der erst als Koicha seine wahren Stärken präsentiert. Sehr dichtes Aromennetz, anfangs dominiert von Kakao. Der Nachhall ist lang und schön, dabei jedoch nie erschlagend. Vielleicht kennt es der ein oder andere Matcha Fan, das, wenn man Koicha bereitet, manchmal die Geschmacksknospen im Mund einfach vor lauter Wucht umgehauen werden, fast wie betäubt. Guter Matcha macht so etwas nicht und das ist guter Matcha. Jetzt, eine halbe Stunde nach der Zubereitung, habe ich schmeichelnde fruchtige Aromen mit sehr viel Süße im Rachenbereich. Es ist wunderbar, sich den wechselnden Aromen hinzugeben und die Kühle des morgens dabei zu genießen.
  2. Hab vielen Dank! Da sie glasiert sind, werde ich sie auch universell einsetzen. Ich weiß bereits, das älterer Pu ganz vorzüglich aus den Schalen schmeckt. Ich könnte mir vorstellen, dass auch Yancha und allgemein stärker geröstete Oolong sich sehr schön im Kännchen machen werden. Morgen soll es 10°C! kühler werden, da wird getestet.
  3. Da werden Erinnerungen wach! Ich hatte ein ähnliches Teil, welches an einen Druckluftanschluss angeschlossen wurde, mit ähnlichen Aufsätzen. War ein Segen bei der Bearbeitung von Aluminium.
  4. Bei @GoldenTurtle vermute ich ganz stark, dass er damit die Tülle der Kanne von Patina freigeräumt hat, da sie nicht mehr ausgießen konnte...
  5. Lange habe ich im Stillen gehofft, dass es einmal mehr als "nur" Schalen aus dieser Serie geben wird. Nun hat der Künstler mein Hoffen erhört und ich bin happy. Ein Hakeme-Set von Jiri Duchek. Um den positiven Effekt dieser Glasur, weiß ich schon eine ganze Weile, da ich bereits zwei kleine Schälchen mit dieser Glasur besitze. Der Tee wirkt dadurch voll, rund und weich. Vor allem älterer Pu schmeckt daraus ganz vorzüglich. Deswegen war mir klar, sollte Duchek irgendwann Kannen mit dieser Glasur machen - welche ich übrigens auch optisch mit am ansprechendsten von seinen Arbeiten finde - werde ich nicht lange zögern. Das Kännchen fast in etwa 120ml, so auch die neuen größeren Schalen. Der Pitcher hingegen, ist mit seinen ca. 200ml Fassungsvermögen bewusst größer gewählt, dass der Tee schnell auf Trinktemperatur abkühlen kann. Er hat außerdem eine sehr interessante konvexe Formgebung, die mir sehr gut gefällt. Dies ist außerdem das erste Duchek-Kännchen meiner Sammlung. Auch wenn die Verarbeitung nicht an Pavek heranreicht, bin ich doch sehr zufrieden. Duchek hat einfach einen anderen "Approach" als Pavek, mehr in Richtung Bero, was seinen Stücken viel Charme auf einer anderen Ebene verleiht. Leider muss die erste Session wegen der momentanen Temperaturen wohl bis morgen warten, aber ich freue mich schon sehr darauf.
  6. Danke für die Beschreibung, @doumer. Hierzu eine Frage: Cha Qing = "kill green" oder? Also das "Braten" in der Pfanne. Warum wirkt sich dies negativ auf die langfristige Lagerung aus? Weil dem Tee dadurch Reifepotenzial verloren geht? Iwie kann ich es schon nachvollziehen (kräftiges Durcherhitzen des Blattgutes, bis kaum noch etwas vom ursprünglichen Zustand nach der Pflückung vorhanden ist) aber vor allem @GoldenTurtle betont ja immer, wie wichtig ein gründliches Woken für den Tee sei. Ich bin verwirrt! 😅
  7. Danke für das posten Deiner Eindrücke, @goza. Der Duyun ist auch mein Favorit aus dem Set, ebenfalls hat mir der Changxing am wenigsten gefallen. Ich genieße gerade den letzten Rest des Nai Bai Cha, im Zwielicht der abgedunkelten Dachgeschosswohnung, bei 29,8°C (in der Wohnung, nicht im Gaiwan.. ). Er erfrischt sowohl Körper, als auch Geist. Selbst bei diesen Temperaturen.
  8. Hallo @Krabbenhueter, einen interessanten Faden hast Du hier eröffnet. Ich bin ziemlich aktiv in der "Teeszene" auf IG, was Gutes und Schlechtes mit sich bringt. Auf der einen Seite habe ich viele neue Teefreundschaften geschlossen, über die ganze Welt verteilt (wirklich!) und stehe mit diesen auch in mehr oder weniger regem Kontakt. Dabei kann ich viel lernen. Noch dazu öffnet es Türen in sehr interessante Kreise von Sammlern und Genießern. Auf der anderen Seite ist es selbstverständlich eine Plattform, die vor allem von Händlern stark für Werbezwecke genutzt wird (was natürlich auch vollkommen legitim ist). Was mir unangenehm auffällt, ist das beständige Streben Vieler nach immer mehr Likes und Followern. Die asiatischen Händler nutzen dies stark für Ihre eigenen Zwecke, um mehr Bekanntheit in westlichen Gefilden zu erringen und somit auch einen größeren Kundenkreis. Das ganze läuft dann so ab, das eine Art Kooperation zwischen einer Privatperson und einem Händler gebildet wird, meist in Form eines "Giveaways". Der Händler stellt der Privatperson etwas zur Verfügung, z.B. ein Kännchen, welches die Privatperson dann auf Ihrem Kanal verlost. Die Teilnahmebedingungen sehen meist so aus, dass man das Profil der Privatperson, + das des Händlers like muss und dieses Gewinnspiel in der eigenen Story teilt. Die "Lose", welche zur Teilnahme berechtigen, sind dann in Kommentaren verlinkte Freunde, welche man so auf das Gewinnspiel aufmerksam macht, ein Schneeballsystem also. So generiert man in kürzester Zeit viele Likes und Follower. Viele andere Beiträge enthalten wenig bis gar keine brauchbaren Hintergrundinfos über den Tee der vorgestellt wird. Oft nur ein paar hübsche Bildchen, das war's. Es fehlt also oft die Tiefe. Diese ergibt sich dann aber wiederum in Form von privaten Nachrichten, welche man mit anderen Teeliebhabern austauschen kann. Hierbei lernt man nicht nur die Personen kennen, sondern lernt auch viel und kann mitunter schöne Kontakte knüpfen. Zum Glück kann man es relativ gut steuern, in welchem Maße man von Shop-Werbung und Spam erschlagen wird.
  9. Rareness5 autumn after work session.
  10. Das stimmt, m.M.n, nicht. Denn ich schmecke auch etwas, wenn ich weiss, um welchen Tee es sich handelt. Viele Beschreibungen von YS überschlagen sich geradezu vor geschmacklichen Superlativen und trotz meinem Wissen um die Beschreibung, schmecke ich da oft nicht mal ansatzweise das Versprochene. Dies widerspricht ja nun auch Deiner These, dass man einen Tee anders schmeckt, wenn man dessen Beschreibung kennt, bzw. dass man das, was in der Beschreibung steht auch zwanghaft hinein interpretiert. Ich lasse dem Tee Raum, sich mit zu erschließen. Außerdem lege ich es nicht mehr darauf an ihm alles entlocken zu wollen, oder analytisch zu "zerhackstückeln"... Ich trinke den Tee, entspanne dabei, fühle nach, was er mir vermitteln möchte.
  11. Dies mag auf den Großteil der Tees zutreffen. Allerdings gibt es auch welche, bei denen ein Ergebnis bzgl. der Wirkung auf das eigene Befinden stetig, bei jedem erneuten Genuss, reproduzierbar ist. Natürlich nicht stets mit der gleichen Wirkintensität, was an den unterschiedlichsten Faktoren liegen kann (hat man davor gegessen, ist man gut/schlecht gelaunt etc.), aber dennoch mit mehreren wiederkehrenden Parallelen. Somit steht es für mich außer Frage, dass es nur an dem bestimmten Tee liegen kann. Mit dieser Einstellung/Aussage bist Du hier wahrlich nicht alleine. @Lateralus ist ja auch ein großer Verfechter von Blindverkostungen unter allen möglichen exakt einzuhaltenden Parametern, um einen "Beweis" für etwas, den Tee betreffendes, erbringen zu können. Versuche einen Tee solcher Güteklasse blind und Du wirst feststellen, dass das Ergebnis mit hoher Wahrscheinlichkeit der Erfahrung gleichkommt, wenn Du diesen Tee wissend konsumierst. Hier sei natürlich vorausgesetzt, dass man auch in der Lage ist, diese Wirkung spüren zu können.
  12. "Ungläubigen die Wahrheit preisen, heißt Blinden schöne Dirnen weisen."
  13. Unter Umständen, aber ich glaube nicht, dass der Tonkessel dadurch schaden nehmen kann. Ich habe mich ausführlich mit Petr Novak über das Thema unterhalten. Bei seinem Ton kann man bedenkenlos eine Gusseisenplatte verwenden, auch ohne den Hitze-Diffusor, welchen er mitliefert. Da sind offene Flammen, zum Beispiel bei einem Gasbrenner, oder eine Infrarot-Wärmequelle problematischer.
  14. Kommt das im Endeffekt nicht aufs gleiche raus? Ich meine, auch die Automatikplatten (das ist ja auch die neuere Technologie) heizen ja je nach Stufe auch nur auf eine bestimmte Temperatur und halten diese dann, oder täusche ich mich da?
  15. 7x7 Kräutertee von Jentschura Schmeckt ein wenig nach Gemüsebrühe. Trinke ich sehr gerne im HomeOffice. Seitdem ist auch mein gelegentliches Sodbrennen besser geworden.
  16. Competition Grade Tamaryokucha via @cml93 Meine bisherigen Erfahrungen mit dieser Art Tee waren nicht sehr positiv. Wie meist bei den Tees von yutaka, zeigen Sie mir ganz neue qualitative Dimensionen auf. So auch bei diesem. Das trockene Blatt duftet tieffruchtig und süß. Von der Röstung merkt man erstmal gar nichts. Dies ändert sich bei den ersten Aufgüssen. Primär zeigt sich eine feine nussige Note. Nach dem schlucken kommen leckere fruchtige Noten bei jedem Ausatmen zu Tage. Perfekte Balance! Außerdem schönes, nicht zu schweres Umami. @cml93's vorgeschlagene Aufgussparameter treffen auch hier wieder voll ins Schwarze und holen das gesamte Spektrum aus den Blättern. Danke für diesen tollen Tee, der mir gezeigt hat, wie lecker diese Teesorte sein kann.
  17. @miig, das wäre schön. Die Tees sind übrigens verkauft.
  18. Chinesischer Schwarztees haben mir zu oft eine malzige Note mit dabei. Beim Bier schon nicht gerne gesehen, mag ich diese beim Tee auch nicht. Allerdings gibt es hervorragende schwarze Tees aus Taiwan. So für zwischendurch trinke ich diese Art Tee gerne mal, auch wenn ich eher seltener darüber berichte.
  19. Hallo Zusammen, Die Tees sind wieder erhältlich. @miig, wäre es möglich, die Beiträge in diesem Thread zu löschen, so das wieder nur das Angebot steht? Hab vielen Dank.
  20. Auch bei mir klingelte heute der Hermes-Bote und brachte frischen Nachschub an Matcha und Gyokuro von @cml93. Hab vielen Dank, für den schnellen Versand! Übrigens finde ich es total klasse, dass Du jetzt den Matcha in diesen tollen Dosen verpackst. Super, wenn ein Händler sich Kundenwünsche zu Herzen nimmt, Top!
  21. Hier hast Du was zum austoben, dann hat Dein Getippel noch was Gutes!
  22. Kein Hundebesitzer, im Übrigen auch kein englischer Muttersprachler (außer es ist ein ordinäres .........) würde seine Hündin als Bitch bezeichnen. Wenn Du Dir den entsprechenden Wikipedia-Eintrag durchliest, wirst Du feststellen, dass dieser Begriff vollumfänglich despektierlich zu verstehen und einfach total daneben ist. Man muss beileibe kein Hundebesitzer sein, um das zu verstehen. Ganz dünnes Eis...!
  23. ...wie ordinär... Lucy ist Scotts Dobermann Hündin.
  24. 2019er Naka "Zyklopen-Qi" par excellence. Wahnsinn, wie sich bei diesem Tee das Qi an einer Stelle konzentriert. Selbstverständlich auch äußerst wohlschmeckend. 🤤
  25. Die Kyusu ist mittlerweile verkauft.