Quorton

Neue-Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    55
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Über Quorton

  • Rang
    Tee-Probierer
  • Geburtstag 05.08.1994

Profil Informationen

  • Geschlecht
    Männlich
  • Wohnort
    Oldenburg
  1. Zoll und chinesischer Tee

    Kann bestätigen. Habe länger nach einen Vintage-Kännchen aus guten Ton gesucht. Nichts handgefertigt. Immer teuer. Aber es war es wert
  2. w2t Natural Redhead. Wirklich schwarzer Tee?

    Ich hatte genau solche Erfahrungen mit Dianhongs von YS auch. Es hat sich zum einen typischen Dianhong-Tee nach ein paar Monaten tatsächlich verändert. Scott von YS erwähnt es auch oft in Videos. WIe sah der vorbereitete Tee den aus? Ein bisschen trüb? Dianhong bezeichnet eigentlich nur den Tee aus Lincang, der Ursprungsort dieser Teeart. Allerdings es bezeichnet inzwischen fast alles was an Schwarztee aus Yunnan kommt. W2T ist auch genau in seiner Beschreibung in der es "Dianhong-Style" angegeben wird.
  3. w2t Natural Redhead. Wirklich schwarzer Tee?

    @ChaQi Wann wurde der Tee gepflückt und verarbeitet? Beim sehr frischen Dianhong passiert das oft, dass die Blätter grünlich aussehen und auch nicht sonderlich toll schmecken. Man sollte den Tee ruhig ein paar Monate ruhen lassen falls es sich um die 2018 Pflückung handelt.
  4. Eure neuste Tee-Anschaffung

    @Tobias82 Ich besitze sowieso jetzt nur 2 Kannen: eine Jinashui und diese. beide haben ungefähr 85ml Füllmenge. Für mich ist es eigentlich optimal für den Alltag. Sogar mein Gaiwan geht auch in der Richtung. Drunter wäre es schon wirklich wenig. Über 120ml wäre es schon zu viel. Es kostete ungefähr 100€ was eigentlich schon fast ein Schnäppchen für diese Kannen ist.
  5. Eure neuste Tee-Anschaffung

    Nach dem Sturm an der Küste von Guangzhou/HK, ist endlich mein Paket aus Kunming von Chawangshop angekommen. Wenn es nicht der Zoll ist, dann der Sturm aber kann man ja nichts machen. Ich bin froh, dass es reibungslos angekommen ist. Ich habe nur ein Kännchen bestellt: ein altes dunkles Zini Kännchen aus den 90er, Fabrik 2 oder 5, 85ml. Hier ist der Innenraum: Und hier die spezielle Eigenschaft des Kännchens: ein eingeritztes Symbol für "Mond" am Deckel. Daher die hauseigene Appelation: "Mondkännchen" was meine Freundin ziemlich niedlich findet. Das Kännchen wird für meinen hohen Konsum an mittel bis dunkel gerösteten Oolongs verwendet. Ich freue mich die mit einen HK gerösteten TGY einzuweihen.
  6. @Paul dieser Tumblr Post ist eigentlich genau das gleiche wie der Artikel von Marshaln den ich verlinkt habe. Der Post nutzt auch Marshaln als Quelle (Marshaln heißt eigentlich Lawrence Zhang). Aber danke, das macht es vielleicht ein bisschen einfacher zu verdauen als ein wissenschaftlicher Artikel
  7. Auf dieser Stelle ist es noch vielleicht interessant ein paar zusätzliche Informationen zu bringen. Ich habe große Probleme mit der Gegenüberstellung von "westlicher Methode" und "Gongfu Cha". Wie definiert man diese Methoden? Das hängt von den üblichen Gebrauch. Un dhier kommen wir zum ersten Problem: wenn man es nur aus einen technischen Aspekt sieht, ist die "westliche Methode" eigentlich nur viel Wasser auf weniger Tee und nur einmal (oder zwei mal) aufgegossen. Man kann nochmal die Idee mit den Zusatz von Milch und Heutzutage noch irgendwelche aromatischen Zusatz. Gongfu Cha hingegen wird als "traditionelle" Methode Chinas dargestellt. Eine Methode die auf sehr viele Aufgüsse mit kurzen Ziehzeiten und kleinen Gefäßen basiert. Es gibt aber sehr viele Probleme mit dieser Darstellung der Sachen. Man merkt schon an den Bildern von nachmachenden Europäern die du verlinkt hast, die Gefäße sind ja gar nicht so klein. Dafür gibt es auch einen Grund. Die Gefäße in der Ming-Dynastie waren eigentlich enorm. Und daraus ergab sich auch der dementsprechende Teekonsum. Man muss nicht vergessen, dass bis zu Qing-Dnastie und der Erfindung von Oolongs im Wuyi-Gebirge, die chinesische Schikeria würde hauptsächlich nur grünen Tee trinken. Ein paar Schriften aus der Zeit helfen uns da ein bisschen weiter. Meistens erfolgte die Teezubereitung so: Tee rein, Wasser rein, Wasser sofort raus in das Geschirr, alles wider rein, ziehen lassen für eine gewisse Zeit, servieren. Es wurde empfohlen einen zweiten Aufguss zu machen aber es wurde vor dem dritten gewarnt, er wäre schwach. Die Größe der Kannen verkleinerte sich auch zum Teil von den enormen Gefäßen aber wir sprechen in der Qing-Dynastie immer noch über 200ml Dinger die dann als klein gelten. Kann man gut an den Bildern sehen. Auch das trinken aus den neu erfundenen Gaiwan verbreitete sich in der Ming Dynastie um Hangzhou herum. Noch Heute ist das dort die "traditionelle" Methode für Longjing: Blätter ins Glas und nippen. Also der Mythos von der traditionellen Gongfu Cha Methode ist erstmal nicht wahr. Aber was ist denn mit den puren Teegenuss und der Einstellung? Damit tue ich mich auch schwer. Natürlich gab es in der Song-Dynastie und auch in der Ming-Dynastie absolut begeisterte Tee-Conaisseurs die die an die Sache wie Zigarren oder Wein in Europa angegangen worden sind. Das Problem damit ist, wir reden hier von einen kleinen Teil der Bevölkerung die sich so ein Hobby leisten konnte: Bürokraten, Künstler und die gebildete höhere Schicht die eh nichts anderes zu tun hatte als irgendwelche Entschuldigungen zu finden um ins Wuyi-Gebirge zu fahren um da sich mit Tee zu füllen und an irgendwelchen gelegentlichen Partys teilzunehmen. Die breite Bevölkerungsschicht hatte aber ein bisschen andere Angewohnheiten. Man weißt darüber gut bescheid da die Gebildeten immer sehr herablassend über diese Praktiken geschrieben haben. Sehr populär war Tee mit Früchten drin. Oder parfümiert mit getrockneten Früchten oder Blumen. Und das alles wenn man schweigt über die weite Gegenden wie Tibet oder sogar Sichuan wo man dann schon fermentierten (hei cha?) Tee mit Butter und anderen Zeug vermischt hat. Aber jetzt kommt die ultimative Barbarei: in der Qing-Dynastie war Tee mit Milch weit verbreitet. Sogar der Kaiser Kangxi trank Tee mit Milch! Keine Angst, er trank auch hochwertigen Grüntee aber man muss nicht vergessen es handelte sich um eine brandneue Manchu-Dynastie die großflächig ihre Kultur eingeführt hat. Auch den barbarischen Tee mit Milch. Natürlich bei den gebildeten Han-Chinesen blieb purer Tee das beste aber trotzdem! Was ist den Gongfu Cha? Eine nicht so alte Teochew Tradition die sich lokal verbreitet hat. Und dann in den 70er von Taiwan mit Senchado vermischt. Der Virus der traditionellen Rückbesinnung hat dann Irgendwie es geschafft, dass Gongfu Cha zu "traditioneller" chinesischer Methode geworden ist in den Augen von vielen. Quellen für meine Aussagen: Mair, Victor H. und Erling Hoh. 2012. The True History of Tea. London: Thames and Hudson Ltd. Benn, James A.. 2015. Tea in China: A Religious and Cultural History. Honolulu: University of Hawaii Press. und primäre zeitgenössische Quellen die dadrin zu finden sind. Hier die Quelle für Gongfu Cha: http://www.marshaln.com/2016/03/a-foreign-infusion/ in der der Artikel verlinkt wird. Zusätzlich empfehle ich ein paar Videos. Es gibt ein Kreis von Sinologen in Venedig die Tee sehr toll finden und jedes Jahr ein Kolloquium über Tee veranstalten. Dabei ist interessant, dass sie aus der Perspektive von Tee-Trinkern in die Thematik reingehen was für uns ja wirklich etwas bringt. Der gesamte Kanal sind hauptsächlich Videos aus den Kolloquien. Ich habe mich in meinen Text natürlich auf den losen Tee fokussiert, es gibt aber auch andere Methoden in der chinesischen Geschichte. Es ist nun so: Gongfu ist nicht unbedingt traditionell chinesisch, und "westlich" ist auch nicht unbedingt tatsächlich westlich.
  8. Chaxi in Europa

    Eigentlich interessant. So etwas habe ich auch eher unbewusst praktiziert, ohne darüber mir Gedanken zu machen. Hm, ich habe diesen Monat relativ viel darüber gelesen wie Tee in der Song-Dynastie genossen worden ist und da sind ein paar Inspirationsquellen dabei. Ich werde definitiv ein paar Fotos demnächst reinwerfen.
  9. Koreanischer Tee und Weiterbildung

    Ich verstehe. Na gut, Leute werfen ihren Senf dazu, es ist ein Forum, das ist so gedacht. Was wäre die Alternative, klatschen und weitergehen? Aber naja, es ist alles aus den Ruder gelaufen. Ich kann schon nachvollziehen, dass es wahrscheinlich hier auf den ersten Blick sehr negativ erschien nach der eher sehr unangenehmen Begrüßungsrunde. Aber sie sprechen ein interessantes Thema an: die angebliche Negativität des Forums und ob Tee kontrovers sei oder nicht. 1) Tee ist nicht kontrovers: ich muss hier aber die traurige Wahrheit offenbaren, Tee kann sehr kontrovers sein. Besonders China ist einfach nur massiv mit diversen Graden an Betrug vollgepackt. Sie können sich gar nicht vorstellen wie oft hier (aber auch generell) naive oder auch unehrliche Händler auftauchen die mal wider schlechte, überteuerte oder "falsche" Waren verkaufen. Alleine mit Pu'Erhs ist das so ein Hornissennest. Oder Yixing Teekannen, das ist auch spannend. Unehrlichkeit und diverse Graden an Betrug sind im Teehandel üblich. Insbesondere wenn irgendein Westler mal in China Tee ohne jeglicher Vorerfahrung kaufen will. Es ist aber auch nicht die komplette Katastrophe, ich will jetzt hier kein zu schlechtes Bild vermitteln, aber wenn man denkt Tee sei unkontrovers... Naja, ist es auch bis einer 300 euro für einen Lao Ban Zhang Pu'Erh verliert der dann sich als irgendein Laos Tee offenbart. Oder der Laos Tee kann auch besser als sein teurer Bruder sein, nur man hat darüber keine Ahnung. Gegensätze sind auch normal. Allerdings die Reaktion der Mitglieder hat nichts mit Tee zu tun, sondern ist eine Reaktion auf ihre Reaktion und so weiter und sofort. Da könnte es auch um Meerschweinchen gehen, das ist egal. 2) Zur Negativität: Ich empfinde es nicht so. Es kann sein, dass es hier nicht wie auf Reddit jeder sich toll über jeden Instagram-tauglichen Earl Gray beutel freut, dafür hat man hier bei weitem die beste deutschsprachige Quellensammlung über Tee die es gibt. Und auch international sind manche Posts oder Mitglieder hier einzigartig (alles über Atong Cheng zum Beispiel). Dafür ist der Tee-Subreddit eine sinnlose und inhaltsleere Wüste mit Instagram-Posts geworden während da zum Teil auch sehr interessante und wertvolle Mitglieder/Händler unterwegs waren. Ein paar Dauermitglieder verlagerten sich auf Discord oder auf Facebook (Yunnan Sourcing und andere Pu'Erh Anhänger). Insgesamt aber ist das Forum sehr gesittet. Sie haben ja vielleicht Pech gehabt, aber schauen sie sich an wie oft so etwas vorkommt? Auch in vergleich zu anderen Foren ist es hier ziemlich ruhig, da gibt es ganz andere. Als letzter Punkt vielleicht eine Anregung. Mein erster Diskussionsabend auf Discord endete mit einen heftigen Streit mit einen prominenten Händler/Mitglied. Es war eigentlich mit diesen Threads hier nicht zu vergleichen. Inzwischen bin ich auf der Webseite bei einer der Beschreibungen zu einer seiner Tees als "Friend in Germany" bezeichnet worden. Menschen vergessen solche Streitigkeiten schnell, wenn das Ganze (wie es hier scheint) eher eine Art von emotionaler Missverständnis und unnötiger Eskalation gewesen ist.
  10. Koreanischer Tee und Weiterbildung

    Also mit den Geschlecht hat das (würde ich vermuten) wenig zu tun. @teekontorkiel hat glaube ich die erste Antwort gegeben die ihnen nicht passte und ich glaube, dass es sich hier um ein Paar handelt. Außerdem ähnliche Begrüßungen haben fast alle neue Händler hier bekommen. Ich erlaube mir zu sagen, als eigentlich Neuling auf diesen Forum, dass sie ein bisschen übertreiben. Vielleicht kam nicht die erhoffte extreme, oder soll ich sagen amerikanische, Begeisterung zustande, allerdings Freundlichkeit und gut gemeinte Ratschläge waren durchaus da. Es ist nur leider so, dass Tee, Teeimport und Teeverkauf ein sehr komplexes Thema ist und das haben sie von den Mund von wirklichen Veteranen des Teegeschäfts gehört. Wenn jemand gute Ratschläge hat, dann diese Personen. Und natürlich bin ich nur Kunde, dementsprechend kann ich zum Rechnungswesen nicht viel sagen. Ich kann nur sagen: das übliche eingekaufte sub-Standard was man in Teegeschäften an der Ecke bekommt ist für uns nicht interessant. Um das zu vermeiden und ein richtig tolles interessantes Geschäft mit Tee zu machen (vor allem so spezialisiert wie Korea), braucht man Erfahrung. Oder man kann auch eins von vielen werden aber dann ist der Fokus nur auf Korea für den durchschnittlichen Früchtetee Liebhaber, der auch gern exklusiven Kusmi Tee sich kauft, eher unattraktiv. Und nochmal, das kommt nicht aus meinen Bauch sondern aus erfahrenen Händlern. Leute hier haben versucht diese Tatsache höflich zu erläutern und sie wurden extremst defensiv. Lesen sie sich doch den Begrüßungsthread nochmal durch. Ich sehe Ratschläge und eine fast empörte Reaktion von ihnen. Ich fühle mich wirklich fehl am Platz um als Student das einer Berufstätigen Person mit deutlich mehr Lebenserfahrung zu schreiben. Andererseits, ein bisschen mehr Neulings-Freundlichkeit die es vielleicht nicht unbedingt peilen wie es hier läuft wäre auch nicht fehl am Platz, ich habe Monate hier nur regulär gelesen bevor ich mich traute einen Account zu erstellen
  11. Einstieg in den Teegenuss

    Diesbezüglich höre ich oft widersprüchliche Aussagen. Insgesamt ist es schwer den Koffeininhalt von Tees wirklich zu bestimmen da es stark variiert. Tendenziell scheint chinesischer grüner Tee mehr Koffein zu haben. Allerdings kenne ich viele Leute die Behaupten sie können besser nach Grüntee schlafen wegen der anderen Komponenten. Es hilft nur ausprobieren und schauen wie man es verträgt.
  12. Einstieg in den Teegenuss

    Hallo! Es freut mich, dass es immer Leute gibt die gerne Tee ein bissche ausprobieren wollen. Ersten möchte ich mich für komische Ausdrucksweisen sowie Fehler entschuldigen, ich bin Franzose. Die anderen haben sich vermutlich mittlerweile daran gewöhnt. Auf die meisten deiner Fragen würde eine Antwort mit "es hängt davon ab..." beginnen. Mir ist aber bewusst, dass es höchst unbefriedigend ist. Also versuche ich es ein bisschen verdaulicher zu machen. 1) Aufgüsse sind ein großes Thema für sich. Eigentlich alle gute Tees lassen sich mehrmals aufgießen. Wie lange und wie oft, ist sehr einfach: bis es nicht mehr schmeckt. Tendenziell aber grüne Tees werden je nach Vorbereitung 3 bis 5 mal wieder aufgegossen. Japanische vielleicht nur zwei, kann dazu aber kaum was sagen. Ob du jedes mal einen neuen Aufguss machen musst? Nein. Die meisten hier nutzen eine zusätzliche Glaskanne die so neben den Kyusu sitzt und aufgefüllt wird. Dann schenkt man sich wie viel man will ein und wenn die leer ist, macht man einen neuen Aufguss. 2) Ich muss sagen, das ist wahrscheinlich die schwiergste Frae von allem. Am Anfan hat man keine Ahnung über seine Teegewohnheiten und Vorlieben da man gar keine hat. Ich mache eigentlich gerne relativ kleine 60-70ml Shots von kurzen Ziehzeiten und großen Teemengen die ich dann in einen Zug so in einer halben Stunde (ungefähr 5-6 Aufüsse) trinke. Andere lassen den Tee länger ziehen, machen aber wenigere Aufgüsse und haben eine Vorliebe für 200ml Kyusus. Deswegen ist es auch wichtig eine eher günstige Kanne sich anzuschaffen. Da du auf Grüntee abgezielt hast, ist ein Kyusu schon richtig. In der Not kannst du den auch nicht komplett fühlen. Ich würde dir eher in die Richtung 180 ml raten. Scheint mir eigentlich für den beginn ganz ok. 3) Für einen Beginner-Kyusu gibt es mehrere Optionen. Entweder findest du etwas lokal für nicht zuviel Geld, oder schaust bei unseren beliebten Online-Händlern. Insgesamt ist aber Online-Handel für Tee eigentlich ein muss meiner Meinung nach. Wenn man sich tief eingräbt bleibt einen nicht viel übrig. Aber ein Beginner-Kyusu mit ein paar standard Japan-Tees kann man vermutlich auch bei Teegschwender finden. 4) Wie früher gesagt, eigentlich ja. 5) Meinst du einen Panoramasieb? Keine Ahnung. Also für mich gilt immer die Regel: je weniger Sieb, desto weniger Nervenverlust beim Spülen. Echt jetzt, diese ganzen Siebe, Teeeier, irgendwelche "Basket-Infuser" sind nur Täuschung. Je mehr sieb, desto mehr Möglichkeiten für feine Teeblätter irgendwo stecken zu bleiben und beim entfernen zu nerven. Eins der Gründe warum Tee mich so begeistert hat ist als ich mein erstes mal meinen Gaiwan gespült habe. ALLE Teeblätter waren weg innerhalb von einer Handbewegung. 6) Je nach Kanne sind andere Vorsichtsmaßnahmen. Unglasierte Tonkannen nur mit Wasser spülen und nach verlorenen Teeblättern durchsuchen. So ein Porzellanstück verträgt auch Spüli. Aber eigentlich sonst nichts.
  13. Pu-Erh Neuling

    Ich bin wie die andere hier der Meinung, dass ein ganz normales Porzellangaiwan für wenig Geld die mit Abstand beste Anschaffung für den Beginn, aber auch generell, ist. Ich bin aber immer noch ein bisschen skeptisch wie wichtig die Beschränkung einer Tonkanne auf eine Teesorte ist, @Getsome . Man muss doch Jahrelang seine Kanne oft nutzen um wirklich da ein Unterschied zu merken oder? Wenn man so viel Geld reinsteckt, sollte man doch Freude daran haben und erstmal ruhig damit experimentieren, da wird die Kanne dadurch nicht kaputt.
  14. Man findet viele Videos zu Teezeremonien und anderen Quatsch auf Youtube. Es gibt jede Menge Gongfu-Vorstellungen die uns erklären, dass das und nichts anderes DIE traditionelle Art der Teezubereitung ist. Daher meine Überraschung als ich dieses Video gefunden habe. Es gibt hier auf den Forum Leute mit deutlich mehr Erfahrung als ich, also alles was ich hier sage ist mit Vorsicht zu genießen. Dieses Video scheint alles richtig zu machen. Wenn man die zeitgenössische Quellen ließt, genau so stellt man sich die Song Dynastie hohe Teekultur vor. Der Wasserbehälter ist typisch mit einen spitzen Ende, die Schale ist auch stilistisch passend, der Tee wird tatsächlich so gut vorbereitet, dass der Schaum weiß ist... Ich finde auch das Video besser als das von Global Tea Hut. Dort wurden unpassende Schalen genutzt. Zusätzlich wurde die Vorbereitung und Servierung ein bisschen komisch gemacht. Hier ist das besagte Video: Um eine Ergänzung für interessierte zu verlinken, hier ein Video zu Song-Teekeramik: Bücher auf die ich meine Aussage zu Authentizität mache: Mair, Victor H. und Erling Hoh. 2012. The True History of Tea. London: Thames and Hudson Ltd. Benn, James A.. 2015. Tea in China: A Religious and Cultural History. Honolulu: University of Hawaii Press.
  15. Anfängerfreundliche Aufgussgefäße

    @OstHesse Das passt zwar jetzt nicht zum Teastaster aber ich habe bei der Suche in unterschiedlichen Online-Katalogen von Museen dieses Bild im Louvre gefunden: http://cartelfr.louvre.fr/cartelfr/visite?srv=obj_view_obj&objet=cartel_25895_46009_2778.001.jpg_obj.html&flag=true Ziemlich interessante Kanne und Haltungsart.