Quorton

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Über Quorton

  • Rang
    Tee-Trinker
  • Geburtstag 05.08.1994

Profil Informationen

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    Männlich
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    Oldenburg
  1. Wie viel Tee pro Tag?

    Ich bin ein Kleinkännchen-Trinker und sitze bei ungefähr 4g pro Tag. Kännchen: 60 bis 80ml, mehrere Aufgüsse je nach Tee.
  2. Temial-Teegerät

    Spaß bei Seite, ich bleibe sehr skeptisch. Wir sind nicht die Zielgruppe, die Zielgruppe sind Menschen die eine gewisse Raffinesse sich durch solche Geräte oder andere teuere Küchenausstattung kaufen. Veurteile ich nicht. Ich habe als Student mir ein vintage-Yixing Kännchen für 100 Euro gekauft, das ist finanziell jetzt nicht wirklich verantwortlicher. Allerdings ich befürchte trotzdem, dass Tee nicht genug Wertschätzung in Deutschland hat damit jemand, egal wie reich, sich eine Maschine für Tee kauft. Das ist jetzt halt nicht wirklich sexy wie ein Damaskus-Messer usw. Bleibt also die übliche Vorwerk-Fangemeinde. Und da werden wir sehen ob sich dafür Kundenschaft findet. Rein theoretisch kann es klappen mit genügend aggressiven Marketing. Ich glaube was die gemacht haben reicht nicht aus um den Produkt tatsächlich erfolgreich zu machen. Nicht wenn Teforia Pleite gegangen ist. Und Teforia hatte mindestens doppelt so viel Sexappeal. EDIT: Hey hey hey, ich habe diesen Temial-Thomas schon irgendwo gesehen! Nämlich hier im uns bekannten Nannuoshan in Berlin wo er auch Seminare machte: Aber jetzt bleiben wir mal kurz ehrlich, ich habe schon stark den Eindruck mit den Temial Youtube Kanal, dass Vorwerk mit Temial-Thomas tatsächlich UNS ansprechen will. Ich glaube da besteht wenig Zweifel, dass das "peine perdue" ist.
  3. Hallo @HePh ! Bevor ich zum Thema Schadstoffe komme, ein paar Worte über Tee und Gesundheit vorab. Tee zu trinken ausschließlich aus gesundheitlichen Gründen scheint mir hauptsächlich eine Zeit- und Geldverschwendung zu sein. Gesundheitliche Vorteile im Tee sind eventuell da, es handelt sich aber meistens um Sachen die man auch aus anderen Lebensmitteln bekommt und bei ausgewogener Ernährung sowieso hat. Die Reputation von Tee als irgendein Zaubertrank ist weit überschätzt. Generell Tee trinken ist vermutlich gesund, kein Tee zu trinken bei ausgewogener Ernährung ist aber auch gesund. Aber: Tee zu trinken bei ungesunden Lebensstil bringt auch nichts. Der größte Vorteil auf die Gesundheit passiert wenn Leute Soft Drinks in ihren Alltag durch Tee ersetzen. Der Gesundheitliche Vorteil kommt aber nicht aus den Tee sondern aus dem Verzicht auf Soft Drinks. Nun ist aber Tee trotzdem ein absolut tolles Genussprodukt und vermutlich auch besser für die Gesundheit als ein regelmäßiges Konsum von Whiskey oder Wein bei ähnlichen kulinarischen Erlebnis. Jetzt aber zu Schadstoffbelastungen. Andere haben es besser gesagt als ich mit meinen gebrochenen Deutsch, aber prinzipiell gilt schon: je höher die Qualität desto weniger Risiko auf Pestizidien und fragwürdigen Behandlung der Pflanze und Erde drum herum. Allerdings manche Sachen kannst du nie 100% vermeiden, zum Beispiel wenn es um Bodenverschmutzung geht. Da kann ja der Bauer der größte Öko sein, das bringt trotzdem nichts. Auch mit der Bio-Bezeichnung ist immer so ein Thema. Es scheint so, dass zumindest Japan Bio ernst nimmt. Bio in China ist eher ungewöhnlich da Tee von hoher Qualität braucht da kein Bio-Siegel um sich zu verkaufen. Ein schrottiger Tee kann aber vielleicht auf westliche Käufer zählen mit einen gekauften Bio-Siegel. Indien ist da ein ganz anderes Thema meiner Meinung nach. Ich persönlich habe kürzlich aufgehört jeglichen indischen Tee zu kaufen vor allem durch die nach alten Kolonialzeiten stinkenden Ausbeutung. Und wenn man sieht wie in diesen Bereich die Gütersiegel funktionieren will ich gar nicht wissen wie es sich mit den Bio-Siegel verhält. Es gab da vor einiger Zeit einen Fernsehbeitrag der indischen Tee von Teegschwender überprüfte mit erschreckenden Ergebnissen. Fazit: wenn es nur um Gesundheit geht, lass es. Iss Gemüse. Wenn du aber interesse an einen tollen Genussprodukt trotzdem hast, würde ich mich nicht zu große Sorgen machen, bei hochqualitativen tee scheint die Lage nicht schlimmer zu sein als bei allem anderen Lebensmitteln. Meiner Meinung nach: Bio aus China vermeiden, Indien ganz vermeiden, vertraute Verkäufer vertrauen, und nicht vergessen: zugelassene Pestiziden sind nicht Wasserlöslich. Also keinen Salat mit den Tee machen.
  4. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute habe ich einen Bai Rui Xiang. Es ist ein Tee von Jay (Hong Kong) allerdings mit einer Röstung die vor Ort im Wuyishan gemacht worden ist. Es ist ein einzigartiger Tee. Oder um es weniger dramatisch auszudrücken: ich habe noch nie einen ähnlichen Tee probiert. Naja, wie oft findet man diese Varietät auf den Markt. Es ist ein sehr komplexer Tee mit einer Schokoladennote die man bei hochwertiger 85% Schokolade findet, also nicht Lindt oder so. Die bittere Note ist also sehr mild und mischt sich mit der Süße. Auch Fruchtigkeit ist präsent und noch irgendwas anderes. Dafür brauche ich mehr Runden, es ist nur meine zweite. Auch die Balance ist toll, ich habe ja hier noch so einen Everyday TGY aus HK der, naja, ganz guter Tee ist aber die Balance ist ein bisschen durcheinander. Könnte ein Merkmal von tollen Tee sein. Allerdings es ein bisschen anders als was man mit Atong Chen hat. Ich finde bei den Tee von Cheng erlebt man oft eine "Phasentrennung" wenn man es Gongfu macht. Ich glaube der Grund liegt an der eng gerollten Blätter. Hier sind die Übergänge eher flüssig und harmonisch. Ich sage nicht eins ist besser als ein anderes, nur so eine Randbeobachtung. Ich finde es immer cool wenn ein Tee so spezifisch ist, dass man es kaum mit anderen Essen/Getränken beschreiben kann.
  5. Mir ist es noch nie in den Sinn gekommen Tee als Aufputschmittel zu betrachten. Ich trinke seltener Tee wenn ich weniger Zeit habe und mehr wenn ich mehr Zeit habe. So ungefähr ist es meistens. Auch Langeweile fordert meinen Teekonsum. Arbeit, Stress und Hektik hindert mein Teegenuss da ich dann wirklich Platz für den Tee machen muss. Koffein merke ich manchmal aber strebe nicht danach. Ohne ist auch gut. Eigentlich wenn ich mich fokussieren muss, finde ich Koffein hinderlich. Der Tee lässt es mir gar nicht zu, den als was anderes als ein Genussmittel zu betrachten.
  6. @frauke1 Ich weiss nicht ob es ihnen wichtig ist, aber mit ziemlich großer Sicherheit ist diese Tisane aromatisiert, d.h. mit Aroma gesprayt. Das bedeutet sie werden auch nicht wirklich die Zusammensetzung nur auf Basis des Aussehens ausmachen können. Das verwendete Aroma ist aber aufgelistet: Himbeer.Aprikosen. Fragen sie mich aber nicht wie man das genau herstellt, ich war Klassenletzter in Chemie. Da Aroma verwendet wird würde ich vermuten, dass ein paar der Trockenfrüchten sind da eher zu Dekoration da.
  7. Zoll und chinesischer Tee

    Kann bestätigen. Habe länger nach einen Vintage-Kännchen aus guten Ton gesucht. Nichts handgefertigt. Immer teuer. Aber es war es wert
  8. w2t Natural Redhead. Wirklich schwarzer Tee?

    Ich hatte genau solche Erfahrungen mit Dianhongs von YS auch. Es hat sich zum einen typischen Dianhong-Tee nach ein paar Monaten tatsächlich verändert. Scott von YS erwähnt es auch oft in Videos. WIe sah der vorbereitete Tee den aus? Ein bisschen trüb? Dianhong bezeichnet eigentlich nur den Tee aus Lincang, der Ursprungsort dieser Teeart. Allerdings es bezeichnet inzwischen fast alles was an Schwarztee aus Yunnan kommt. W2T ist auch genau in seiner Beschreibung in der es "Dianhong-Style" angegeben wird.
  9. w2t Natural Redhead. Wirklich schwarzer Tee?

    @ChaQi Wann wurde der Tee gepflückt und verarbeitet? Beim sehr frischen Dianhong passiert das oft, dass die Blätter grünlich aussehen und auch nicht sonderlich toll schmecken. Man sollte den Tee ruhig ein paar Monate ruhen lassen falls es sich um die 2018 Pflückung handelt.
  10. Eure neuste Tee-Anschaffung

    @Tobias82 Ich besitze sowieso jetzt nur 2 Kannen: eine Jinashui und diese. beide haben ungefähr 85ml Füllmenge. Für mich ist es eigentlich optimal für den Alltag. Sogar mein Gaiwan geht auch in der Richtung. Drunter wäre es schon wirklich wenig. Über 120ml wäre es schon zu viel. Es kostete ungefähr 100€ was eigentlich schon fast ein Schnäppchen für diese Kannen ist.
  11. Eure neuste Tee-Anschaffung

    Nach dem Sturm an der Küste von Guangzhou/HK, ist endlich mein Paket aus Kunming von Chawangshop angekommen. Wenn es nicht der Zoll ist, dann der Sturm aber kann man ja nichts machen. Ich bin froh, dass es reibungslos angekommen ist. Ich habe nur ein Kännchen bestellt: ein altes dunkles Zini Kännchen aus den 90er, Fabrik 2 oder 5, 85ml. Hier ist der Innenraum: Und hier die spezielle Eigenschaft des Kännchens: ein eingeritztes Symbol für "Mond" am Deckel. Daher die hauseigene Appelation: "Mondkännchen" was meine Freundin ziemlich niedlich findet. Das Kännchen wird für meinen hohen Konsum an mittel bis dunkel gerösteten Oolongs verwendet. Ich freue mich die mit einen HK gerösteten TGY einzuweihen.
  12. @Paul dieser Tumblr Post ist eigentlich genau das gleiche wie der Artikel von Marshaln den ich verlinkt habe. Der Post nutzt auch Marshaln als Quelle (Marshaln heißt eigentlich Lawrence Zhang). Aber danke, das macht es vielleicht ein bisschen einfacher zu verdauen als ein wissenschaftlicher Artikel
  13. Auf dieser Stelle ist es noch vielleicht interessant ein paar zusätzliche Informationen zu bringen. Ich habe große Probleme mit der Gegenüberstellung von "westlicher Methode" und "Gongfu Cha". Wie definiert man diese Methoden? Das hängt von den üblichen Gebrauch. Un dhier kommen wir zum ersten Problem: wenn man es nur aus einen technischen Aspekt sieht, ist die "westliche Methode" eigentlich nur viel Wasser auf weniger Tee und nur einmal (oder zwei mal) aufgegossen. Man kann nochmal die Idee mit den Zusatz von Milch und Heutzutage noch irgendwelche aromatischen Zusatz. Gongfu Cha hingegen wird als "traditionelle" Methode Chinas dargestellt. Eine Methode die auf sehr viele Aufgüsse mit kurzen Ziehzeiten und kleinen Gefäßen basiert. Es gibt aber sehr viele Probleme mit dieser Darstellung der Sachen. Man merkt schon an den Bildern von nachmachenden Europäern die du verlinkt hast, die Gefäße sind ja gar nicht so klein. Dafür gibt es auch einen Grund. Die Gefäße in der Ming-Dynastie waren eigentlich enorm. Und daraus ergab sich auch der dementsprechende Teekonsum. Man muss nicht vergessen, dass bis zu Qing-Dnastie und der Erfindung von Oolongs im Wuyi-Gebirge, die chinesische Schikeria würde hauptsächlich nur grünen Tee trinken. Ein paar Schriften aus der Zeit helfen uns da ein bisschen weiter. Meistens erfolgte die Teezubereitung so: Tee rein, Wasser rein, Wasser sofort raus in das Geschirr, alles wider rein, ziehen lassen für eine gewisse Zeit, servieren. Es wurde empfohlen einen zweiten Aufguss zu machen aber es wurde vor dem dritten gewarnt, er wäre schwach. Die Größe der Kannen verkleinerte sich auch zum Teil von den enormen Gefäßen aber wir sprechen in der Qing-Dynastie immer noch über 200ml Dinger die dann als klein gelten. Kann man gut an den Bildern sehen. Auch das trinken aus den neu erfundenen Gaiwan verbreitete sich in der Ming Dynastie um Hangzhou herum. Noch Heute ist das dort die "traditionelle" Methode für Longjing: Blätter ins Glas und nippen. Also der Mythos von der traditionellen Gongfu Cha Methode ist erstmal nicht wahr. Aber was ist denn mit den puren Teegenuss und der Einstellung? Damit tue ich mich auch schwer. Natürlich gab es in der Song-Dynastie und auch in der Ming-Dynastie absolut begeisterte Tee-Conaisseurs die die an die Sache wie Zigarren oder Wein in Europa angegangen worden sind. Das Problem damit ist, wir reden hier von einen kleinen Teil der Bevölkerung die sich so ein Hobby leisten konnte: Bürokraten, Künstler und die gebildete höhere Schicht die eh nichts anderes zu tun hatte als irgendwelche Entschuldigungen zu finden um ins Wuyi-Gebirge zu fahren um da sich mit Tee zu füllen und an irgendwelchen gelegentlichen Partys teilzunehmen. Die breite Bevölkerungsschicht hatte aber ein bisschen andere Angewohnheiten. Man weißt darüber gut bescheid da die Gebildeten immer sehr herablassend über diese Praktiken geschrieben haben. Sehr populär war Tee mit Früchten drin. Oder parfümiert mit getrockneten Früchten oder Blumen. Und das alles wenn man schweigt über die weite Gegenden wie Tibet oder sogar Sichuan wo man dann schon fermentierten (hei cha?) Tee mit Butter und anderen Zeug vermischt hat. Aber jetzt kommt die ultimative Barbarei: in der Qing-Dynastie war Tee mit Milch weit verbreitet. Sogar der Kaiser Kangxi trank Tee mit Milch! Keine Angst, er trank auch hochwertigen Grüntee aber man muss nicht vergessen es handelte sich um eine brandneue Manchu-Dynastie die großflächig ihre Kultur eingeführt hat. Auch den barbarischen Tee mit Milch. Natürlich bei den gebildeten Han-Chinesen blieb purer Tee das beste aber trotzdem! Was ist den Gongfu Cha? Eine nicht so alte Teochew Tradition die sich lokal verbreitet hat. Und dann in den 70er von Taiwan mit Senchado vermischt. Der Virus der traditionellen Rückbesinnung hat dann Irgendwie es geschafft, dass Gongfu Cha zu "traditioneller" chinesischer Methode geworden ist in den Augen von vielen. Quellen für meine Aussagen: Mair, Victor H. und Erling Hoh. 2012. The True History of Tea. London: Thames and Hudson Ltd. Benn, James A.. 2015. Tea in China: A Religious and Cultural History. Honolulu: University of Hawaii Press. und primäre zeitgenössische Quellen die dadrin zu finden sind. Hier die Quelle für Gongfu Cha: http://www.marshaln.com/2016/03/a-foreign-infusion/ in der der Artikel verlinkt wird. Zusätzlich empfehle ich ein paar Videos. Es gibt ein Kreis von Sinologen in Venedig die Tee sehr toll finden und jedes Jahr ein Kolloquium über Tee veranstalten. Dabei ist interessant, dass sie aus der Perspektive von Tee-Trinkern in die Thematik reingehen was für uns ja wirklich etwas bringt. Der gesamte Kanal sind hauptsächlich Videos aus den Kolloquien. Ich habe mich in meinen Text natürlich auf den losen Tee fokussiert, es gibt aber auch andere Methoden in der chinesischen Geschichte. Es ist nun so: Gongfu ist nicht unbedingt traditionell chinesisch, und "westlich" ist auch nicht unbedingt tatsächlich westlich.
  14. Chaxi in Europa

    Eigentlich interessant. So etwas habe ich auch eher unbewusst praktiziert, ohne darüber mir Gedanken zu machen. Hm, ich habe diesen Monat relativ viel darüber gelesen wie Tee in der Song-Dynastie genossen worden ist und da sind ein paar Inspirationsquellen dabei. Ich werde definitiv ein paar Fotos demnächst reinwerfen.
  15. Koreanischer Tee und Weiterbildung

    Ich verstehe. Na gut, Leute werfen ihren Senf dazu, es ist ein Forum, das ist so gedacht. Was wäre die Alternative, klatschen und weitergehen? Aber naja, es ist alles aus den Ruder gelaufen. Ich kann schon nachvollziehen, dass es wahrscheinlich hier auf den ersten Blick sehr negativ erschien nach der eher sehr unangenehmen Begrüßungsrunde. Aber sie sprechen ein interessantes Thema an: die angebliche Negativität des Forums und ob Tee kontrovers sei oder nicht. 1) Tee ist nicht kontrovers: ich muss hier aber die traurige Wahrheit offenbaren, Tee kann sehr kontrovers sein. Besonders China ist einfach nur massiv mit diversen Graden an Betrug vollgepackt. Sie können sich gar nicht vorstellen wie oft hier (aber auch generell) naive oder auch unehrliche Händler auftauchen die mal wider schlechte, überteuerte oder "falsche" Waren verkaufen. Alleine mit Pu'Erhs ist das so ein Hornissennest. Oder Yixing Teekannen, das ist auch spannend. Unehrlichkeit und diverse Graden an Betrug sind im Teehandel üblich. Insbesondere wenn irgendein Westler mal in China Tee ohne jeglicher Vorerfahrung kaufen will. Es ist aber auch nicht die komplette Katastrophe, ich will jetzt hier kein zu schlechtes Bild vermitteln, aber wenn man denkt Tee sei unkontrovers... Naja, ist es auch bis einer 300 euro für einen Lao Ban Zhang Pu'Erh verliert der dann sich als irgendein Laos Tee offenbart. Oder der Laos Tee kann auch besser als sein teurer Bruder sein, nur man hat darüber keine Ahnung. Gegensätze sind auch normal. Allerdings die Reaktion der Mitglieder hat nichts mit Tee zu tun, sondern ist eine Reaktion auf ihre Reaktion und so weiter und sofort. Da könnte es auch um Meerschweinchen gehen, das ist egal. 2) Zur Negativität: Ich empfinde es nicht so. Es kann sein, dass es hier nicht wie auf Reddit jeder sich toll über jeden Instagram-tauglichen Earl Gray beutel freut, dafür hat man hier bei weitem die beste deutschsprachige Quellensammlung über Tee die es gibt. Und auch international sind manche Posts oder Mitglieder hier einzigartig (alles über Atong Cheng zum Beispiel). Dafür ist der Tee-Subreddit eine sinnlose und inhaltsleere Wüste mit Instagram-Posts geworden während da zum Teil auch sehr interessante und wertvolle Mitglieder/Händler unterwegs waren. Ein paar Dauermitglieder verlagerten sich auf Discord oder auf Facebook (Yunnan Sourcing und andere Pu'Erh Anhänger). Insgesamt aber ist das Forum sehr gesittet. Sie haben ja vielleicht Pech gehabt, aber schauen sie sich an wie oft so etwas vorkommt? Auch in vergleich zu anderen Foren ist es hier ziemlich ruhig, da gibt es ganz andere. Als letzter Punkt vielleicht eine Anregung. Mein erster Diskussionsabend auf Discord endete mit einen heftigen Streit mit einen prominenten Händler/Mitglied. Es war eigentlich mit diesen Threads hier nicht zu vergleichen. Inzwischen bin ich auf der Webseite bei einer der Beschreibungen zu einer seiner Tees als "Friend in Germany" bezeichnet worden. Menschen vergessen solche Streitigkeiten schnell, wenn das Ganze (wie es hier scheint) eher eine Art von emotionaler Missverständnis und unnötiger Eskalation gewesen ist.