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Drache des Westens

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Über Drache des Westens

  • Rang
    Tee-Interessierter
  • Geburtstag 21.02.1997

Profil Informationen

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    Männlich
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    Rostock

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  1. Ich glaube das "Rösten" bezieht sich im Besonderen auf die entstehenden "Röstaromen". Ja, definitiv. In Sachen Tee lernt man wahrscheinlich nie aus und hat viel Raum selbst rumzuprobieren. In Hinblick auf die Literatur, die ich jetzt so gelesen habe, würde ich mit zu hohen Temperaturen aber wirklich vorsichtig sein. Wenn die Tees sonst aber eh weggeschmissen werden würden, kann man da wohl nicht viel falsch machen und lernt auch aus missglückten Versuchen. Was ich z.B. bei Shiuwen von FloatingLeaves gesehen habe, ist dass man Oolongs direkt vor dem Zubereiten in einer Yixingkanne
  2. Bei der genauen Nomenklatur bin ich ehrlich gesagt auch überfragt. In Bezug auf Oolong habe ich bis jetzt aber immer die Bezeichnung "Röstung" gelesen und gehört. Traditionell wird über Kohle geröstet. Meist wird heutzutage aber elektrische Röstung genutzt. Bei Pu Erh wird das Erhitzen nach dem Welken als Sha Qing bezeichnet. Da habe ich bis jetzt immer die Übersetzung "Kill-Green" gelesen. In "First Step to Chinese Puerh Tea" von Chan Kam Pong wird der Prozess einfach als "Stir-fry" bezeichnet. Letztendlich ist hier wie auch beim Grüntee das Stoppen der enzymatischen Oxidation an Luftsa
  3. Das ist schon richtig. Wir sprechen im Kontext von Tee aber natürlich von ganz anderen Erhitzungszeiträumen als z.B. beim Fleisch. Bei Yang et al. wurde eine Röstzeiten von 5 Stunden untersucht. In folgendem Paper von Juan (https://repository.up.ac.za/bitstream/handle/2263/8352/Jaun_2001.pdf?sequence=1#:~:text=That is in accordance with,around 70-80°C.) wurde Oolongs aus Taiwan für 4 Stunden bei 80, 100, 120, 140 und 160 °C geröstet und schon ab 100 °C eine signifikante Abnahme der freien Aminosäuren festgestellt. Läuft die Maillard-Reaktion zu schnell aber (T > 140 °C) kommt es zu Überröst
  4. Sehr spannend das Thema. Gerade das Paper von Yang et al. ist wirklich interessant. Sie haben Rougui mit unterschiedlicher Rösttemperatur (120 °C (LF), 130 °C (MF) und 140 °C (HF)) und deren flüchtigen Aromastoffe mittels GC-O-MS und GC × GC-O-MS untersucht. Ist auf jeden Fall mal wieder beeindruckend zu sehen, was für komplexe Mischungen durch derartigen 2D-Analytik studiert werden können. Interessanterweise konnten sie beim LF-Rougui vorallem aliphatische Aldehyde (blumig) und Ketone (fruchtig, blumig) feststellen, aber kaum Maillardprodukte. Für MF und HF konnten sie aber einen deutlic
  5. Hallo zusammen. Heute habe ich endlich mal wieder die Muße gefunden, ein paar Worte zu meinem gerade getrunkenem Tee auf Papier zu bringen. Genossen habe ich den 2021 Spring Concubine SLX von TeaMasters. Der Tee war stärker oxidiert, als ich erwartet hatte. Vielleicht war er auch deshalb geschmacklich nicht ganz so elegant, dafür aber auf andere Weise spannend. Normalerweise tue ich mich schwer mit konkreten Assoziationen. Beim Schnuppern am Gaiwandeckel kamen mir aber gleich Süßkartoffeln in den Sinn. Der Duft der leeren Tasse hingegen hat mich an Früchte mit einem kleinen Kick (Ku
  6. Heute gab es bei mir auch mal unter der Woche mal einen Spitzentee: 2005 Dong Ding Qingxin Gui Fei. Hat mich einfach so angelächelt. (Ich trinke im Moment alle meine tollen Tees weg... 😬) Geschmacklich bin ich vor allem an Trockenfrüchte, in späteren Aufgüssen dann auch an frischeres Obst und mehr Süße erinnert. Der Tee hat ein weiches Mundgefühl. Besonders begeistert er mich mit seinem wandelbaren Nachgeschmack. Da lohnt es sich wirklich einfach mal ne längere Pause zu machen, sich zurückzulehnen und einfach forschend herumzuschmecken. In einigen Momenten wirkt es fast so, als würde er v
  7. @Anima_Templi Das stimmt. Als richtig süß habe ich den Tee auch nicht empfunden. Die späteren Aufgüsse haben mich geschmacklich an das zu dunkel gewordenem Karamell ohne zu viel der Süße erinnert. Das hab ich gerade in den "mittleren" Aufgüssen auch so empfunden. Die Beschreibung "my favourite tea experiences of 2019" hat mich neugierig gemacht und dann musste der Tee neben dem von dir empfohlenen Oriental Beauty in den Warenkorb wandern. War ne gute Entscheidung. 😅
  8. Gestern Abend hatte ich den 1990s Guang Yun Sheng Pu-Erh und den 1995 Aged Hand Made Dong Ding (beide von thetea.pl) in der Tasse. Über den Guang Yun habe ich leider kaum Informationen. Ich hatte nach dem Kauf versäumt mir ein paar Notizen zu machen. Die Händlerseite zu dem Tee existiert leider nicht mehr. Auf mich wirkte der Tee aber relativ sauber und feucht gelagert. Kaum Bitterkeit oder Adstringenz. Geschmacklich hat er mich an Waldboden, feuchtes Holz und alte Bücher erinnert. Im anhaltenden Nachgeschmack kam dann etwas Süße durch. Ein wunderbar geschmeidiges Mundgefühl. Ich we
  9. Ich habe gestern "Pu-Erh-Inventur" gemacht und da sind mir diese beiden mal wieder in die Hände gekommen. Ich habe beide Tees im März 2018 erworben. Seitdem liegen sie bei mir in der Originalverpackung von pu-erh.sk an einem geruchsneutralen Ort. Ich würde sie als sehr rauchig, den XiaoShu sogar als sehr sehr rauchig beschreiben und das ist auch mein Problem mit den Tees. Bei Rauch in dieser Stärke (Ich bin da relativ empfindlich.) und dieser Art (richtig Richtung Lagerfeuer + BBQ) kann ich den Tee einfach nicht genießen. Dementsprechend würde ich sie gerne an jemanden weitervermitt
  10. Bei mir gibt es heute Abend den YQH Tejipin. Zunächst wartet er geschmacklich mit Holz und Leder auf. In den ersten Aufgüssen merke ich auch etwas Herzhaftigkeit und eine Spur von Rauch. Der schwere Körper füllt den Mund voll aus. Schnell wird Speichelfluss angeregt. Der leere Cha Hei schnuppert nach wildem Honig. Menthol im Rachen. Ein- und Ausatmen kühlt die Atemwege. Ehe man sich versieht, werden die Glieder schwer, die Gedanken werden langsamer, jede Bewegung der Gesichtsmuskulatur ist mit Anstrengung verbunden. Die Süße nimmt zu. Besonders im Nachgeschmack schwingt n
  11. Sehr interessante Studie. Ich habe da mal ein wenig quer gelesen und gerechnet. Ich finde interessant, dass der Tee nicht mit reinem Wasser extrahiert wurde, sondern mit folgender Zusammensetzung: "acetonitrile/water/acetic acid 79:20:1". Wenn 80% Acetonitril eingesetzt wird, würde ich vermuten, dass viel mehr vorwiegend apolare Myotoxine gelöst werden als bei reiner Extraktion mit Wasser, immerhin ist Acetonitril selbst deutlich apolarer als Propan-2-ol oder Pyridin. Außerdem wurde 90 Minuten in einem Shaker extrahiert. Das Verhältnis von 1g Tee auf 10ml Lösungsmittel ist auch schon rela
  12. Nach meinem Vorstellungsbeitrag vor 1,5 Jahren kam nichts mehr von mir. 😬 Letzten Sonntag habe ich durch Teelixs Stream aber einen kleinen Motivationsschub bekommen doch noch einmal mit nem kleinen Beitrag anzufangen: Am Montag Abend war ich endlich mal zum Teetrinken am Stand in Warnemünde. Natürlich musste da ein wirklich toller Tee ran: Formosa Lishan 2014 Qingxin Xue Pian von TKK Wunderbar süß, cremig, gekochte Birne mit Sahne drauf, vielleicht etwas Vanillezucker in der Sahne. Wundervoller Nachgeschmack und seidiges, cremiges Mundgefühl. Es war wirklich gut, dass ich mir für die
  13. Danke! @Teelix So bald ich nach Ba Sing Se komme, wird der Plan umgesetzt. Rostock könnte aber auch ein gutes Vertragen Tolle Videos übrigens
  14. Moin. Ich war so frech und habe mich die letzten Monate hier erst einmal etwas eingelesen, ohne mich vorzustellen. Das will ich jetzt aber nachholen: Mein Name ist Karsten und ich bin Chemiestudent aus Rostock, komme aber ursprünglich aus Neumünster (bei Kiel). Aktiv Tee trinke ich seit gut 1,5 Jahren. Die ersten Berührungen mit richtig gutem Tee war ein zweiwöchiger Schulaustausch in China. Unter anderem war nämlich eine Teeplantage bei Hangzhou ein Stop auf unserer Reise. Dort konnten wir das Pflücken und Verarbeiten von Long Jing miterleben und im Nachhinein Tee probieren. Zu der
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