Hyeongseo

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Über Hyeongseo

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  1. 5 Liter Flüssigkeit

    @Paul Vergeben und vergessen .
  2. @Alexander Müller Ich will niemandem etwas Böses. Ich fand es wirklich seltsam, dass du dich bei einer Teevorstellung sofort auf die gesundheitliche Wirkung hinweist, wenn es klar eher um den Geschmack ging. Ich komme nicht drum herum, dass ich mich fühle als ob mir damit etwas verkauft werden soll, sry . Ich widerspreche nicht, dass grüner Tee "gesünder" ist als andere Getränke und dass er in anderen Kulturen eine tiefere Tradition hat, aber er ist ein Genussmittel. Grüner Tee enthält zwar viele einzelne gesunde Stoffe, die in Studien gerade genauer untersucht werden, kann aber auch die Wirkung wichtiger Medikamente (v.a. Herzkreislaufmedikamente, aber auch Immunsuppressiva und Gerinnungshemmer) abschwächen oder verstärken und somit auch Schaden anrichten. Man muss sich immer im Klaren sein, alles was eine Wirkung hat, hat auch eine Nebenwirkung. Deshalb hoffe ich, dass das ein wichtiger Teil des Teekunde-Studiums ist und nicht unbedingt die weit hergeholte Meridianlehre . Ich hoffe du bist nicht böse! Ich will dir nicht zu nahe treten, du weißt sicher weitaus mehr über grünen Tee als ich , v.a. über chinesischen, da bin ich noch blutiger Anfänger. Aber ich bin manchmal auch einfach unverbesserlich und muss meine Meinung sagen, wenn es um fragwürdige Gesundheitsversprechen geht. Lg, Hyeongseo
  3. Moonlight Green

    Lieber maik, Ich habe den Tee auch bestellt, weil er interessant klang und ich mich zur Zeit durch alles mögliche probiere. Ich war dennoch skeptisch bei den blumigen Beschreibungen. Du hast ihn echt gut beschrieben: es ist ein komischer Tee der nicht wirklich so will wie man das gerne möchte. Ich steht mit dem Tee etwas auf Kriegsfuß: die Blätter sind so sperrig, dass man sie kaum dosieren kann, das Aroma lässt wirklich auf sich warten (die Zubereitungsempfehlung ist viel zu wässrig) ABER ich mag den Geruch von überreifem Obst echt gerne. Und wenn man ihn lange genug stehen lässt, schmeckt er echt gut. Ich hab ihn mit auf Arbeit genommen. Er verzeiht wirklich jeden Zubereitungsfehler und entwickelt nach paar Stunden (ja, Stunden) nen guten würzigen, leicht bitteren Geschmack mit einem dezent süßem Obst-Nachgeschmack, der auch eine Zeit lang auf Zunge und Rachen bleibt. Ich hoffe niemand ruft die Teepolizei bei meinem Teemissbrauch, aber so bereite ich ihn inzwischen zu xD. Tipps sind gerne willkommen :). Ich glaube einfach, die jahrhunderte alten Teesträucher wollen mit mir nicht wirklich etwas zu tun haben . Lg, Hyeongseo
  4. Weiße Pfirsichblüte

    Die Meridianlehre der TCM hat keinerlei wissenschaftliche Basis (wie viele andere Bereiche der TCM), deshalb ist die mangelnde Aufklärung durchaus berechtigt xD. Insgesamt sollte man sich nicht von dem Image der TCM blenden lassen, die Akupunktur ist noch ihr Bestes Pferd im Stall und selbst hier ist die Studienlage kontrovers. Dennoch ist sie inzwischen von den Kassen für wenige Krankheiten zugelassen (chronische Rückenschmerzen, Kniegelenksarthrose), aber nur wenn sie von einem Arzt durchgeführt wird, der auch in Psychosomatik ausgebildet ist. Das impliziert schon die psychische Komponente der Erkrankung - und der Therapie. Ich befürworte Phytotherapie, solange sie evidenzbasiert ist und bin deshalb nicht per se gegen pflanzliche Arznei. Man muss aber doch zugeben, dass Pflanzen nunmal nicht zur Förderung unserer Gesundheit geschaffen sind und es deshalb meist bessere chemische Alternativen mit weniger Nebenwirkungen und besserer Pharmakokinetik gibt (siehe z.B. Digitalis). Dennoch fehlen zu diesem Thema viele Studien, da sie schlecht finanziert sind und auch schwer durchführbar sind. Ich bezweifle, dass sich dies in Zukunft ändern wird. Ich bezweifle aber auch nicht, dass der Glaube und der Placeboeffekt Berge versetzen kann . Ich verstehe nur nicht, warum man den Tee immer mit dem Attribut "gesundheitsfördernd" verkaufen muss? Ich hoffe doch niemand zwingt sich hier seinen Tee jeden Tag rein, nur um unterm Strich ein Mü gesünder zu sein . Hört lieber auf zu Rauchen, ernährt euch gesund und bewegt euch mehr - bringt erwiesenermaßen deutlich mehr. Aber vielleicht bin ich da auch etwas seltsam gepolt. Ich habe mich eine Zeit lang mit TCM beschäftigt, um herauszufinden, ob es sinnvoll ist die Zusatzbezeichnung zu erwerben und bin zu dem Schluss gekommen: nein. Aber das is meine persönliche Meinung. Ich schweife ab... Zurück zum Thema: der Tee klingt interessant, da ich Bai Mu Dan mag, aber aromatisierte Tees hasse. Es klingt aber nach einem feinen Hauch von Aroma, vielleicht ist das gerade reizvoll. Dennoch hadere ich noch mit mir, ob ich ihn probieren soll. Nichts ist schlimmer als eine Wohnung, die stundenlang nach künstlichem Aroma riecht Kommt aber mal auf meine Merkliste, da ich auch erst seit kurzem Yin Xiang für mich entdeckt habe. Auf jeden Fall vielen Dank für die Vorstellung! Ich liebe es, wenn man Dinge kennen lernt, auf die man sonst im Leben nie gestoßen wäre.
  5. 5 Liter Flüssigkeit

    Ich möchte hier kurz meine medizinische Meinung anbringen, da sich hier wohl alle Ärzte im Forum verstecken Wie gut der Körper mit einer Trinkmenge umgehen kann hängt maßgeblich von der Herz- und Nierenfunktion ab. Ist der Mensch gesund, kann der Körper alles ausgleichen, d.h. das Herz adaptiert sich an kurzfristig höhere Blutvolumina und reguliert die Elektrolyte, sodass unterm Strich keine Veränderung auftritt. Die Niere scheidet letztendlich alles Überflüssige wieder aus, sodass am Ende des Tages der Flüssigkeitsgehalt des Körpers ungefähr gleich bleibt. Das bedeutet auch, dass Patienten mit einer eingechränkten Herzleistung oder Nierenfunktion ihren Körper nicht mit zu viel Flüssigkeit belasten sollten und deshalb vor allem in höhergradigen Stadien häufig eine tägliche Trinkmengenbeschränkung von z.B. 1,5 l erhalten. Dies soll die Bildung von Ödemen und letztendlich eine Kreislaufdekompensation verhindern. Ein gesunder Mensch hat prinzipiell keine Trinkmengenbeschränkung, da hier die Flüssigkeitszufuhr maßgeblich über Nahrung und Durst erfolgt und meist auch adäquat ist. Dennoch sollte ein Arzt ab einer Trinkmenge von > 4l auch an pathologische Ursachen denken. Ein genaueres Maß für eine übermäßige Flüssigkeitszufuhr ist die Ausscheidung, denn sie gibt uns Auskunft, ob die zugeführte Flüssigkeit gebraucht wird oder nicht. Eine Grenze sind 1500 ml / m2 KOF, das bedeutet bei einem normal gebautem Menschen ca. 3 Liter Urin pro Tag. Noch genauere Diagnostik kann man mittels Blut- und Urinanalyse sowie Bilanzierung betreiben, um anhand der Elektrolyte herauszufinden ob ein Problem vorliegt und wo das Problem liegt. Sehr beliebt ist hier der 24h-Sammelurin. Prinzipiell ist die Urinausscheidung jedoch in der Regel geringer als die Flüssigkeitsaufnahme, da es zu Wasserverlusten über Stuhl und unbemerkt auch über Schleimhäute, Haut und Lunge (Perspiratio insensibilis) kommt. Um es zu vereinfachen wird in der Klinik einfach die Trinkmenge und die Urinausscheidung gemessen. Die nicht berechnete Flüssigkeitsmenge in Nahrung und die Produktion von Wasser bei Stoffwechselvorgängen gleichen die o.g. Verluste annäherungsweise aus. Übermäßiger Durst (Polydipsie) und Wasserlassen (Polyurie) kann z.B. ein Frühsymptom eines unentdeckten Diabetes mellitus, einer Nierenerkrankung oder einer Hormonstörung bei z.B. einer Hypophysenschädigung sein. Dennoch sollte man hier wiederum differenzieren: trinkt der Patient, weil er Durst hat oder ist es ein Genussmittel mit eher psychischer Anhängigkeit. Es gibt hier auch den Begriff der psychogenen Polydipsie, d.h. man trinkt aus einem psychischen Grunde zuviel. Viele tun dies, um sich durch den Trinkakt selbst zu beruhigen oder weil sie es für gesundheitlich fördernd halten und sich somit innerlich beruhigen. Dies ist die weitaus häufigste Ursache für eine übermäßige Flüssigkeitszufuhr und auch diese Form kann man mittels Untersuchungen wie einem Durstversuch von anderen Krankheitsbildern abgrenzen. Ob es therapiebedürftig ist, hängt hier vor allem vom Leidensdruck und Wunsch des Patienten ab. Ein weiteres interessantes Phänomen ist, dass die Niere bei längerem Trinken größerer Mengen ihre Fähigkeit verliert, den Urin zu konzentrieren. Dies geschieht, weil die Niere zur Konzentration des Harnes in ihrem Parenchym ebenfalls eine hohe Konzentration an harnpflichtigen Stoffen aufbringen muss (Diffusionsgleichgewicht etc.). Bei längerem Trinken großer Mengen Wasser wird dieser Konzentrationsgradient ausgewaschen (keine Sorge, nicht für immer ) und die Niere scheidet vermehrt unkonzentrierten Harn aus. Bei verringerter Flüssigkeitszufuhr kann der Harn nicht ausreichend konzentriert werden und es geht dem Körper mehr Wasser verloren. Diesen Mechanismus machen sich z.B. auch Bodybuilder zunutze, wenn sie vor Wettkämpfen mehrere Tage lang 10 l täglich trinken und anschließend ihre Flüssigkeitszufuhr reduzieren um ihren Körperwassergehalt für den Auftritt zu senken. Was ich damit sagen will: wenn man seinen Flüssigkeitskonsum senken möchte, sollte man dies langsam tun. Damit die Niere wieder lernt Harn zu konzentrieren und man nicht austrocknet. Denn nichts ist unangenehmer als Durstgefühl. Prinzipiell sollte man beim Genuss vom Tee auch auf den Koffeingehalt achten. Zu viel Koffein beeinflusst die Herzfunktion negativ, vor allem bei jahrelanger übermäßiger Exposition. Die Wissenschaft streitet sich ja, wieviel Koffein gesund und wieviel schädlich ist. Prinzipiell gilt aktuell glaube ich eine Grenze von 400 mg/Tag (Schwangere 200 mg/Tag), zu schweren (behandlungspflichtigen) Nebenwirkungen kommt es aber meist erst ab Dosen von 1.000 mg/Tag. Erschwert wird die Grenzsetzung ebenfalls durch den Gewöhnungseffekt, der bereits nach wenigen Tagen eintritt und die Anflutungsgeschwindigkeit im System, die bei Tee insgesamt ja geringer ist als bei Kaffee. Dennoch sollte man seinen Koffeinkonsum im Auge behalten, denn man möchte sein Herz ja nicht immer unnötigerweise auf Hochtouren laufen lassen. Ich möchte hier auch einmal anmerken, dass man Koffein auch als Arzneimittel einsetzt. Viele kennen es als Kombi-Präparat gegen Kopfschmerzen aber man kann mit Koffein auch den Hirndruck beeinflussen. Hier verwendet man Dosen von 50 mg, welche ca. einer Tasse Grüntee entspricht - also sind keine Riesendosen nötig, um einen Effekt zu erreichen. Insgesamt gilt: Koffeinentzug ist nicht wirklich schön, deshalb möglichst langsam reduzieren (sollte man wollen). Und immer bedenken: die Dosis macht das Gift. Kurz zusammengefasst: Warnsymptome für eine Erkrankung sind unerträgliches Durstgefühl, Austrocknung trotz regelmäßiger Zufuhr großer Mengen Wasser, Ödeme und Bewusstseinsstörungen => Hier lieber beim Arzt nachschauen lassen, ob alles in Ordnung ist. Wie immer gilt: alles im Maßen genießen, auch wenn es manchmal schwer ist. Dennoch sollte man sich nicht alles verbieten, was einem Freude bereitet. Disclaimer: Ich bin kein Internist oder Psychiater sondern Assistenzärztin in der Chirurgie, deshalb bin ich prinzipiell nicht der richtige Ansprechpartner (außer man kann die Ursache herausschneiden :D). Dennoch muss jeder Arzt den Flüssigkeitshaushalt eines Patienten regulieren und Störungen erkennen können, unabhängig vom Fachgebiet. Ich seh die Internisten jetzt schon cringen xD Ebenfalls habe ich die gesamte Medizin studiert und auch mein Staatsexamen im Bereich Innere Medizin erfolgreich abgelegt, weshalb ich mich befähigt sehe meinen Senf dazuzugeben :). Und ich habe von einem Allgemeinmediziner gelernt: es ist auch wichtig, dass man als Arzt Menschen beruhigt. Trotzdem ist das hier KEIN medizinischer Rat im Sinne eines Behandlungsvertrages, d.h. für eine individuelle Beratung geht bitte zum Arzt eueres Vertrauens. Lg, Hyeongseo
  6. Hallo oder 안녕!

    Jaja, meine Matchaschalen Sie haben sich so über die Jahre angesammelt, viele noch aus meiner Studentenzeit und die meisten sind sicher nichts, was hier jemanden beeindrucken würde, da sie weder antik noch Unikate sind. Dennoch liebe ich sie alle und benutze sie regelmäßig, denn dafür sind sie ja gedacht. Ich bin da mit dem Stil auch sehr eigen, für mich ist das Innere der Schale genauso wichtig wie das Äußere und ich liebe Glasurtropfen, Glasurseen, ... Glasuren sind was schönes . Und ich habe nur Winterschalen, da ich so langsam trinke, dass alles in Sommerschalen eiskalt werden würde^^. In letzter Zeit kaufe ich mir auch hin und wieder mal ein "Künstlerstück", aber eher von regionalen Künstlern. Das letzt mal, als ich in Japan war, konnte ich mir leider keine mitnehmen, da ich irgendwelche Mangafiguren von meinem Bruder im Koffer tolerieren musste . Das ärgert mich im Nachhinein schon sehr. Innerlich habe ich mir für meine Schalen eine Preisgrenze von 100 Euro/Schale gesetzt. Darüber denke ich hätte ich nicht so viel Freude am Gebrauch, da dann die Angst dazukommt, sie könnte kaputt gehen. Die meisten meiner Schalen sind eher im 50-Euro-Bereich. Ich würde niemals eine Schale kaufen, nur um sie anzusehen. Es ist spannend, wie sie sich im Laufe der Jahre verändern, wenn die Haarrisse in der Glasur dunkel werden und sie auch mal den ein oder anderen Kratzer bekommen. Wenn ich mal viel Zeit habe, schöne Bilder zu machen, dann werde ich auch mal einige davon zeigen. Aber erwartet nicht zu viel
  7. Hallo oder 안녕!

    Damit das hier nicht wie in einem Gesetzbuch aussieht: ich bin weiblich. "Bowl Tea" sagt mir gar nichts, auf dem Bild sieht es auch ziemlich nass unter der Bowl aus. Gehört das so? Ich mache meinen Tee sonst immer etwas trockener in der Schale Dem Blattwerk zufolge ist das aber eher chinesischer Tee, oder? Eine weitere große Wissenslücke meinerseits.^^
  8. Hallo oder 안녕!

    Hallo liebe Forumsmitglieder, nach einem etwas holprigem Start stelle ich mich nun auch hier vor. Ich habe mich erdreistet nach meiner Anmeldung meine Meinung zu einem Tee zu posten anstatt mich zuerst vorzustellen und wurde als KEIKO-Mitarbeiterin und Putzfrau beschimpft . Ich muss zugeben: das ist mir noch nie passiert und ich bin in vielen Communities aktiv. Deshalb habe ich auch erst einmal Abstand genommen und wage nun einen neuen Versuch, da ich gerne im Forum lese, was eure Meinung zu Tees ist. Ich wusste nicht, dass die Teetrinker-Community so misstrauisch ist und man aufpassen muss was man wann und wo schreibt. Ich wollte niemandem etwas Böses. Dennoch denke ich, dass es hier auch sehr viele nette Mitglieder gibt, von denen man etwas lernen kann und den ein oder anderen Geheimtipp erfahren kann. Ich bin mit Tee aufgewachsen, deshalb gehört er für mich zum Alltag. Meine Liebe zum Tee habe ich aber erst sehr viel später entdeckt. Um ehrlich zu sein meine erste wirklich positive Teeerfahrung war für mich, als wir von Südkorea nach Deutschland gezogen sind und ich das erste mal Pfefferminztee getrunken habe . Seitdem wollte ich jeden Morgen eine Flasche ungesüßten Pfefferminz- oder Fencheltee von meinen Eltern. Mit koreanischem Tee konnte ich bis dato nicht viel anfangen, da ich kein Früchteteeliebhaber bin und Koreaner alles fruchtähnliche zu Tee verarbeiten, auch Magnolienfrüchte, die ja nunmal auch nicht für ihren Geschmack bekannt sind . Generell tue ich mir bei süßen oder aromatisierten Getränken sehr schwer. Später habe ich dann meine Liebe zum Grüntee entdeckt - aber auch nicht zum koreanischen. Japanische Grüntees schmecken mir einfach besser, da sie sehr viel frischer und natürlicher sind. Und das ist nicht leicht zuzugeben^^. Seitdem trinke ich mich vor allem durch die Grünteewelt und freue mich über jede Neuentdeckung. Auch eine kleine Sammlung Matchaschalen steht bei mir zuhause, aktuell sind es 17 Stück. Die meisten davon sind japanisch, einige auch deutsch. Auch wenn ich mich damit jetzt unbeliebt machen kann: Ich trinke jeden Tee aus einer Matchaschale . Matchaschalen sind einfach von der Optik und Haptik eine Bereicherung für jeden Tee und auch wenn das jetzt nicht für jeden Tee das optimale Gefäß ist bereitet es mir Freude. Teekannen besitze ich nicht wirklich, das ist in Zukunft vielleicht auch mal eine Anschaffung wert, vor allem wenn ich unterschiedliche Teesorten probieren möchte. Aber momentan bin ich zufrieden. Im Moment trinke ich vor allem Matcha, Sencha, Genmaicha und an und zu auch mal einen Bai Mu Dan. Ich bin eine Koyamaen-Liebhaberin was Matcha angeht, bestelle aber auch gerne einmal andere Firmen. Bei den Senchas bestelle ich wild durcheinander und hoffe ich "komme irgendwann an". Unbedingt probieren möchte ich in der Zukunft Kabusechas, Gyokuros und auch ein paar chinesische Grüntees - dort hat mich die Auswahl bis jetzt wirklich erschlagen und ich fühle mich etwas verloren. Ich hoffe deshalb, dass ich hier ein paar Tipps finde was, wann und wo man etwas schmackhaftes probieren kann . Also bitte, seid nett zu mir und lasst mir auch mal meine Meinung. Ich bin kein Vertreter, der euch etwas verkaufen möchte, ich bin einfach nur ein netter Mensch, der sich für eine Tasse Tee so sehr begeistern kann, dass es sich in einem fremden Forum anmeldet und darüber schwärmt . Lg, Hyeongseo
  9. Alles über Matcha-Tee

    Man sollte vielleicht anmerken, dass die Studien, die sich mit der Auswirkung von L-Theanin auf Blutdruck sowie auf die EEG-Wellen beschäftigen, mittels Konzentraten von 200 - 250mg Theanin pro Tag durchgeführt wurden und nicht mit Matcha Tee. Selbst ein Japaner nimmt über den Grüntee, den er täglich trinkt, nur maximal 20 mg L-Theanin zu sich. In 1 g Matcha befinden sich - je nach Qualität - 10 - 20 mg L-Theanin pro Gramm. Man müsste also 10-20 Tassen Matcha trinken, um diese Dosis überhaupt zu erreichen. Und auch wenn diese Studien zu einem Ergebnis gekommen sind, einen medizinischen Nutzen hat man daraus bis jetzt noch nicht ziehen können. Und die Studien über Theanin sind von 2007 und 2012, das war lange vor dem Matcha-Hype. Die Auswirkungen von L-Theanin auf das Cholesterin sowie auf das Immunsystem wurde bis jetzt nur in einem Tierexperiment an Ratten untersucht, die varaible Dosen von 0, 50, 200 und 400 mg/kg Körpergewicht als tägliche Dosis erhalten haben - auf den Menschen umgerechnet wären das enorme Mengen. Und es sind Ratten. Die Sache mit dem Vitamin-C-Gehalt ist zwar kein Lüge, aber dumm 100g Matcha enthalten 60mg Vitamin C, 100g Orange enthalten 50mg Vitamin C. Rein rechnerisch ist 60 eindeutig mehr als 50. Dennoch werde ich eher 100g Orange als 100g Matcha verzehren, um meinen Tagesbedarf zu decken. Also bitte, genießt den Matcha einfach und glaubt nicht alles, was irgendwer von den hippen "Superfoods" behauptet Für alle, die sich für Studien interessieren hier die Links: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518171/ https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17328783 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5546063/ https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4772912/ Wer sucht, der findet sicher noch mehr Studien. Lg, Hyeongseo
  10. Hallo liebe TeeTalk Mitglieder, ich wollte mich bei euch mal umhören, was euer liebster Koyamaen-Matcha im Mittelfeld ist. Ich möchte es bewusst so beschränken, weil den Teuersten als Besten nennen kann ja jeder Ich denke jeder hat eine Dose teuren Matcha für die speziellen Momente, aber ich suche auch einen Matcha für den täglichen Genuss im mittleren Preissegment, der aber trotzdem etwas Besonderes hat. Ich probiere mich gerade durch die Koyamaen-Sorten und es fällt wirklich auf, dass jeder der Tees ein ganz anderes Aroma hat. Bis jetzt habe ich von 3 Sorten mindestens eine 40g Dose aufgebraucht. Meine Erfahrungen: Yugen - guter Matcha für jeden Tag, mir aber teilweise ein wenig zu herb-bitter, wenn ich mal zu viel erwische, schäumt schön Wako - gefällt mir besser, mehr Süße, ein wenig gemüsig, wird aber nicht zu bitter wenn man mal mehr nimmt, schäumt bei mir aber leider nicht so richtig Seijo no Shiro - interessanter Tee, für mich kaum Nachgeschmack (was irgendwie ungewöhnlich ist), aber frischer Charakter; von diesem Matcha habe ich eigentlich immer eine Dose zuhause, da ich ihn gerne zur Abwechslung zu all dem schweren Nachgeschmack der anderen Matchas trinke Probieren werde ich auf jeden Fall noch Kinrin, Kiun, Unkaku und Shoka no Mukashi. Wie ist eure Meinung? Welcher gefällt euch am Besten? Welche Sorte muss man auf jeden Fall noch probiert haben? Ich freue mich auf eure Meinungen. Lg, Hyeongseo
  11. KEIKO - Matcha "Supreme"

    Ich weiss dass du mich schon als KEIKO-Mitarbeiterin abgestempelt hast, Paul. Vielleicht liegst du ja irgendwann bei mir aufm OP-Tisch, dann trinken wir mal nen Tee zusammen
  12. KEIKO - Matcha "Supreme"

    Ich wünschte, es wäre so. Dann könnte ich den Matcha billiger beziehen. Ich liebe einfach nur guten Matcha, v.a. an meinem Feierabend. Ich verdiene mein Geld als Ärztin im Krankenhaus und nicht an der Teemühle oder im Marketing. Mea culpa wenn es nach Werbung klingt, aber kann ja nicht sein, dass nach 3 Jahren noch keiner ein Wort über den tollen Matcha verliert aber der greißlige DM-Matcha 2 Beiträge gewidmet bekommt. Lg, Hyeongseo
  13. KEIKO - Matcha "Supreme"

    Hallo lieber Charyu, Ich bin neu hier, möchte aber trotzdem gerne meine Meinung zu dem Matcha sagen. Ich bin hier zwar noch nicht lange registriert aber schon seit langem eine grosser Grüntee- und Matcha-Liebhaberin. Der Matcha Supreme von KEIKO ist einfach nur himmlisch. Allein schon der Duft, der einem beim Öffnen der Dose entgegen kommt. Es riecht nicht nach Heu, sondern saftig-grün-süß. Auch beim Aufgiessen darf man sich nochmals an den tollen Aromen erfreuen - so sehr habe ich noch bei keinem Matcha Freude allein nur am Geruch gehabt. Der Matcha selbst schmeckt unglaublich würzig-frisch mit feiner Süße, jedoch komplett ohne Bitterkeit (vor allem im Nachgeschmack). Es ist ein sehr weicher Matcha. Man kann deshalb sorgenfrei einen lecker Koicha zubereiten, der nie zu bitter wird. Ich persönlich mag aber Usucha lieber und bereite ihn deshalb auch meistens auf diese Weise zu. Er lohnt sich aber auf jeden Fall nicht nur als Koicha. Er löst sich zudem sehr gut auf und auch wenn man ein Langsamtrinker ist (wie ich) bleibt kein störender sandiger Matchasatz am Boden. Er schäumt auch schön (siehe Bild unten). Fazit: Es ist bis jetzt der Beste Matcha den ich probiert habe (das ist aber nur meine persönliche Meinung) und ich kann es jedem nur empfehlen. Der einzige Nachteil ist der Preis - und vielleicht, dass er so schnell leer ist. Ich leiste ihn mir nicht täglich, aber immer öfter. Auch wunderschön ist übrigens die Präsentation in der schwarz-goldenen Schmuckdose mit innenliegendem Aromaschutzbeutel inklusive Klemme. Macht auf mich insgesamt einen hochwertigen Eindruck. Auch die Nachfüllpackungen sind eine super Sache. Lg, Hyeongseo