David

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    David hat eine Reaktion von Ringelmaus erhalten in Weißer Tee...   
    Obwohl ich hauptsächlich japanischen Grüntee trinke, bin ich ein riesiger Fan von weissem Tee.
    Allerdings kommt es sehr auf die Sorte an. Ich bin nicht so der Fan der einfacheren weissen Tees wie Pai Mu Tan. Sie schmecken zwar ganz nett, aber sie haben einfach nicht das was ich an höherwertigen Sorten wie der Silbernadel schätze.



    Das sehe ich anders, es gibt mE kaum einen Tee der so sehr vom Teewasser lebt wie der Weisse.

    Für mich sind Grüne und Weisse Tees recht unterschiedlich, sowohl geschmacklich als auch von der Wirkung.

    Von einem grünen Tee erwarte ich geschmacklich Fülle, Freude und Klarheit: Volles Aroma, fasziniernde Süsse, elegante Bitterkeit,leichte Fruchtnoten, interessante Gemüsenoten einfach ein Feuerwerk an Lebendigkeit.

    Und genauso wirkt der grüne Tee auch auf mich, sehr anregend und euphorisierend.

    Von einem Weissen Tee erwarte ich geschmacklich etwas völlig anderes, nämlich Leere, Ruhe, Harmonie, Transzendenz und Perfektion: Null Bitterkeit, ein intensiver leichter blumiger Duft und Geschmacksnuance die so sanft sind, dass man sie schmeckt und sich im gleichen Moment fragt ob man sie schmeckt und was man da eigentlich schmeckt. Und doch kann man diese Frage nicht wirklich beantworten . Eine gute Silbernadel vermittelt mir das Gefühl von leichtem flüssigen Samt auf der Zunge und im Mund.

    Und genauso wirkt der Weisse Tee auch auf mich harmonisierend und beruhigend. Der perfekte Tee wenn man in eine reflektierende Stimmung kommen will. Er ist ein herrvorragendes Getränk:

    -Für einen ruhigen Abend
    -Zu einem guten Buch
    -Um im Führling das aufkeimende Leben zu beobachten
    -Oder der Sonne an einem milden Herbsttag beim Untergehen zu zu schauen.

    P.S: Um nochmal die Kurve zur Problemstellung zu finden. Auf jeden Fall weiches Wasser verwenden und schauen, dass der verwendete Tee frisch ist und genügend weisse Härchen aufweisst. Also als Faustregel ein hochwertiger weisser Tee sollte auch wirklich weiss aussehen. Apropos Marken und Sorte nennen ist auf jeden Fall hilfreich und wünschenswert.
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    David hat eine Reaktion von digitalray erhalten in Muss Wasser kochen?   
    Seh ich genauso, ich denke das hat eher was mit Tradition und Ritual zu tun, als mit geschmacklichen Gründen.
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    David hat eine Reaktion von Wotan erhalten in Ab welcher Wasserhärte schmeckt Tee "schlechter"   
    Die Uni Hamburg sollte eine Wasserhärte von 12 haben, zumindest ergibt das die PLZ-Suche hier:

    http://www.bwt.de/DE/Service/Wasserhaerte-in-Deutschland/

    Sowohl in Mainz als auch in Alzey haben wir hartes Wasser zwischen 18 und 20. Bei dieser Härte verliert der Tee nach meinem empfinden  zwischen 60 und 70% seines Geschmacks. Einige Nuancen verschwinden komplett bei anderen wird der Geschmack nur schwächer.

    Neben der reinen Wasserhärte wirken sich aber auch andere wasserbezogene Faktoren auf den Geschmack des Aufgusses aus. Wir sind vor kurzem von Brita Maxtra Kartuschen zu BWT Longlife umgestiegen. Diese fügen dem Wasser Magnesium zu und der Unterschied im Geschmack ist deutlich schmeckbar. Vorallem die elegante Teebitterkeit tritt dominanter hervor.

    Auch ein paar Tropfen Zitronensäure in das Teewasser vor dem Aufguss können intensivere Geschmäcker hervorbringen. Das ideale Teewasser sollte ja vom ph wert her leicht auf der sauren seite sein so weit ich weiss.

    Die Frage ab welcher Wasserhärte Tee deutlich schlechter ist so pauschal nicht zu beantworten, denn es hängt davon ab um welche Art Tee es sich handelt, wie fein der Geschmackssinn des Teetrinkers ist und zu guter letzt wieviel % Geschmacksverlust man als starke Verschlechterung ansehen würde.

    Eine gute günstige Alternative zum hin und herschleppen von gefiltertem Wasser kann auch das Lidlwasser Saskia Quelle Kirkel sein, da es eine sehr geringe Härte und Gesamtmineralisierung aufweisst.
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    David hat eine Reaktion von Iris erhalten in erstes Mal Gelber Tee   
    Den einzigen Gelben Tee den ich bislang hatte, war dieser:


    http://www.ebay.de/itm/Premium-Jun-Shan-Yin-Zhen-Yellow-Tea-100g-3-5-oz-/220604117950?pt=LH_DefaultDomain_0&hash=item335d07b3be


    Ich kann nicht sagen, dass er schlecht war, hatte sogar ein sehr intensives Aroma, aber insgesamt finde ich die weissen Silbernadeln einfach noch ne Spur leckerer. An Aroma ist mir ein blumiger Duft, sowie ein melonenartiger Geschmack mit einer Spur Biss in Erinnerung geblieben.

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    David hat eine Reaktion von Cel erhalten in Welche Kanne für welchen Tee und die richtige Zubereitung   
    Also die Art wie ich den Spruch interpretiere ist wie folgt. Je besser die geschmackliche Balance eines Tees ist umso höher kann man ihn dosieren, bzw umso mehr Tee verträgt das Wasser. In kleineren Teegefäßen wird das Volumenverhältnis von Tee zu Wasser in Richtung Tee verschoben. Aromen die während des Ziehens ins Wasser übergehen fallen in Richtung Boden weshalb das Wasser oberhalb der Blätter wesentlich weniger Aroma hat. Optimalerweise sollten deshalb die obersten Blätter nur ganz knapp bedeckt sein, wenn die Balance der Aromen dies zulässt. Deshalb glaube ich auch, das bei ansonsten gleichen Bedingungen (Temperatur, Ziehzeit, Material, Wassermenge, Teemenge) sehr flache Shiboridashi artige Teegefäße den intensivsten Geschmack hervorbringen werden.

    http://www.artisticnippon.com/product/tokoname/hokujogyokuroset.html
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    David hat eine Reaktion von miig erhalten in O-cha   
    Kleine Korrektur das Lager liegt nicht in Fukushima City sondern in Iwaki im Distrikt Fukushima etwa 40 km enfernt von dem Reaktor.


    Hier nochmal der Link zum entsprechenden Statement:


    http://www.o-cha.com/Japanese-Green-Tea-Radiation-Information.html


    Dass es keinen Tee gäbe, den nur er anbietet, stimmt meines Wissens auch nicht. Diesen spezielen Sencha Miyabi habe ich bislang noch bei keinem anderen Shop gesehen und auch die Tees von Tsuen Tea dem ältesten Teeshop Japans werden dem Anschein nach international nur von ihm vertrieben.


    Der Grund warum Kevin zurückgekehrt ist, war wohl eine simple Risiko/Nutzen Abwägung gewesen. Auf der einen Seite standen die Fakten, dass in Iwaki, sein Haus, sein Shop und seine Freunde sind, es also seine Heimat ist und keine stärkere Strahlenbelastung aufweist, als andere Orte wo man bedenkelos lebt oder Urlaub macht beispielweise Rom, auf der anderen Seite stand mit Sicherheit vor allem die Angst der Kunden vor Strahlenbelastung und der damit zu erwartende Umsatzrückgang.


    Er hat sich also letztlich für sein soziales Umfeld und gegen seine finanziellen Interessen entschieden. 


    Ein Link bezüglich Hintergrundstrahlung in GB


    http://nextbigfuture.com/2012/07/background-radiation-levels.html


    Hier eine aktuelle Strahlenmap von Japan die die Strahlung in nano Sievert pro Stunde angibt also eine tausender Einheit unter micro Sievert. Dort findet man auch eine Vielzahl an Messung an verschiedenen Orten in Iwaki.


    http://jciv.iidj.net/map/list

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    David hat eine Reaktion von levelone erhalten in (Suche) Tee-Shop Experiment für meine Master-Arbeit   
    Hi,


    hab an deinem Experiment mal teilgenommen. Lustige Sache vor ca. 10 Jahren war ich auch mal ganz kurz an der HSG. Leider konnte ich die Workload nicht handeln, daher war nach dem Assesment Jahr für mich Sense. Meine Hautanmerkung wäre, dass es im Teemixer zu wenig Varianten vom echten Tee gibt (nur allgemein grün, schwarz, weiss). Mir persönlich fehlen Informationen z.b. Bio/Konventionell, Herkunft, Pflückung und Sortierung um sinnvoll entscheiden zu können welche Zutaten für meine Mischung in Frage kommen und was ein angemessen Preis dafür wäre.


    Sehr spannend fände ich auch eine Option sich die persönliche Auswahl pulverfein mahlen zu lassen.

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    David hat eine Reaktion von chenshi-chinatee erhalten in Was haben Teegenießer und Zigarrenraucher gemeinsam? Analogien von Lebensmitteln und Genussmittel.   
    Da fällt mir noch ein Berührungpunkt ein: Seit Fukushima haben Teetrinker Angst vor radioaktiver Strahlung in ihren Teeblättern, obwohl es relativ wenig belastbare Daten dazu gibt. Manche meiden japanische Tees als ganzes, manche bestimmte Anbauregionen, manche bestimmte Shops. Von den Tabakblättern weiss man sehr sicher, dass sie erhebliche Mengen Radioaktivität speichern, trotzdem lässt man sich davon seinen Genuss nich nehmen. In dieser Hinsicht kann der gemeine Teetrinker noch einiges vom Tabakkonsumenten lernen   

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    David hat eine Reaktion von KlausO erhalten in Was haben Teegenießer und Zigarrenraucher gemeinsam? Analogien von Lebensmitteln und Genussmittel.   
    Ich hab auch mal geraucht vor einigen Jahren, allerdings nie Zigarren, meistens Zigaretten und hin und wieder Zigarillos. Schön fand ich vorallem das ganze drum herum. Ich hatte ein kleines silbernes Zigarettenetui mit zwei Metallbügeln und einer schönen Gravur, passend dazu ein silbernes Sturmfeuerzeug mit dieser Lötkolben-ähnlichen Flamme. Die meiste Zeit habe ich auch eine schwarz-silberne Zigarettenspitze benutzt. Ich fand den Geschmack cleaner und war immer wieder erstaunt wie ekelhaft der verbrauchte Filter am Ende roch. Ich war nie ein starker Raucher in meiner schlimmst Zeit war ich vielleicht so bei 5-10 St. pro Tag. Ich hatte nie vor in meinem Leben mal zu rauchen, denn meine Mutter ist seit ich denken kann eine mittelstarke Raucherin und daher verbinde ich es seit jeher mit schlechtem Geruch, Dreck und verbildlichter Selbstzerstörung. Bis zu dem Zeitpunkt wo ich selber geraucht habe, konnte ich daher den Reiz daran nie wirklich entdecken. Als dann ein guter Freund aus dem Internat, zu seinem Abschied, den dringenden Wunsch hatte mit mir zusammen eine letzte Zigarette zu rauchen, da wollte ich ihm diesen nicht verwehren und so wurde ich dann für 5 Jahre zum Raucher. Von dem Marken her war ich nie fix hin und wieder Parisienne, öfter mal John Player (als es noch keine Massenmarke war), aber am liebsten doch Davidoff, schon alleine wegen des Namens, aber auch die Optik der Verpackung und der Zigarette so wie der Geschmack kamen mir sehr entgegen, eine echtes Erlebnis waren die Davidoff Magnum gut aber verdammt stark und teuer. Be den Zigarillos hatte ich meiste Dannemann Sweets und ganz selten mal für einen anderen Geschmack Nelkenzigaretten. Ein spezielles Getränk hatte ich nicht dazu, öfters zu Bier oder anderm Alk auf Parties.


    Das Aufhören empfand ich als extrem einfach. Jedes Mal wenn die Lust kam hab ich einfach eine größe Tasse starken schwarzen Kaffee getrunken das war dann ähnlich gut und nach 3 Tagen wurd es dann deutlich weniger und nach 2 Wochen hatte ich so gut wie keinen Drang mehr danach.

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    David hat eine Reaktion von Joaquin erhalten in Was haben Teegenießer und Zigarrenraucher gemeinsam? Analogien von Lebensmitteln und Genussmittel.   
    Da fällt mir noch ein Berührungpunkt ein: Seit Fukushima haben Teetrinker Angst vor radioaktiver Strahlung in ihren Teeblättern, obwohl es relativ wenig belastbare Daten dazu gibt. Manche meiden japanische Tees als ganzes, manche bestimmte Anbauregionen, manche bestimmte Shops. Von den Tabakblättern weiss man sehr sicher, dass sie erhebliche Mengen Radioaktivität speichern, trotzdem lässt man sich davon seinen Genuss nich nehmen. In dieser Hinsicht kann der gemeine Teetrinker noch einiges vom Tabakkonsumenten lernen   

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    David hat eine Reaktion von Key erhalten in Welchen Grünen Tee für alltäglich?   
    ich hab eine von kyocera und eine von porlex.
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    David reagierte auf GoldenTurtle in MaikoTee Japan   
    TeeStövchen, ich hatte mich schon so sehr gefreut auf eine Pointe mit dem Zürcher Geschnetzelten (lokale Spezialität).


    Dass der Witz aber für euch, werte Dortmunder, in der oben wiedergegebenen Form irgend einen Sinn ergeben kann, kann ich mir folglich nur damit erklären,

    dass Steinbrück's neueste Strategie, potente Deutsche vom Abzug ins benachbarte Steuerparadies abzuhalten, darin bestehen muss,

    dass die Schweiz und insbesondere Zürich hauptsächlich aus Schweinezüchtern bestehe.

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    David hat eine Reaktion von geroha erhalten in Einen schönen Abend euch allen!   
    Richtig die Frage ist nur in welchem Zustand. Sind wir ne 20 Jahre alte Rostlaube oder gut gepflegter glänzender 80 jähriger Oldtimer. Der Unterschied zwischen den beiden ist einzig Wartung, Ersatzteile und etwas Glück keinen Unfall zu bauen :-)
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    David hat eine Reaktion von KlausO erhalten in Große Mengen Tee, was tun?   
    Es ist schon eher sowas wie ne Glaubensfrage. Ich persönlich öffne halt nur einen Sencha aufs mal verbrauch den recht flott dann der nächste, der Rest geht in den Tiefkühler. Das angeängte Bild hat mich aber inspiriert, die Teeverpackungen sorgsamer auf zu bewahren, vielleicht bekommt man mit etwas geduld mal genügend zusammen um ein komplettes Zimmer damit zu "tapezieren".

  15. Like
    David reagierte auf luke in Teespielzeug - oder, worin bereite ich meinen Tee zu?   
    Das Problem bei dieser Diskussion liegt eigentlich bei dem Wort Kultur. Es gibt so viele verschiedene Kulturbegriffe wie Sand am Meer. VanFersen geht, so hört es sich zumindest an, von einem elitären Kulturbegriff aus, der bis Ende des letzten Jahrhunderts noch häufig Verwendung fand. Gemeint ist der Begriff Hochkultur, der impliziert, dass gewisse Kulturformen, häufige Beispiele sind Kunst und klassische Musik, über jeden Zweifel erhaben sind.

    Auf der anderen Seite haben wir den ethnografischen Kulturbegriff, der grundsätzlich alles als Kultur bezeichnet, was letztlich nicht Natur ist. Dazu kann selbst die Natur in Form von Steinen zählen, wenn die Steine beispielsweise als dekorative Elemente benutzt werden. Dieser Deutung wird häufig vorgeworfen, dass die Bedeutung des Begriffs trivialisiert wird.


    Der Unterschied zwischen beiden Begriffen ist der, dass der erste Begriff alle anderen Kulturformen, die nicht zu Hochkultur gehören, ausschließt. Das Problem dahinter ist, und das hat Pierre Bourdieu erkannt, dass Kultur hierarchisiert ist. Diese Hierarchie korrespondiert mit der gesellschaftlichen Hierarchie seiner Konsumenten. Die Konsumenten und Verfechter der Hochkultur sind aus der Oberschicht der Gesellschaft. Die Oberschicht drückt ihre materielle und soziale Überlegenheit nicht nur, aber auch mittels Kultur aus und definiert die von ihnen rezipierte Kultur als Hochkultur. Das ist nichts anderes als Distinktion. Kennzeichen dieser Kultur ist unter anderem, dass der Form mehr Aufmerksamkeit gegeben wird als dem eigentlichen Inhalt (feines Geschirr, Etikette, Sprache).

    Die irische Tee-Kultur ist sicherlich keine Hochkultur, es ist ja eine Massenkultur, also getragen durch die breite Masse. Natürlich interessieren sich die Iren nicht für die kostbaren Tee-Exoten aus aller Welt. Aus materiellen Zwängen heraus waren sie ohnehin dazu verdammt auf günstige Tees zurückzugreifen. Das haben sie mit den Ostfriesen übrigens gemeinsam. Trotzdem ist es Kultur.

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    David hat eine Reaktion von GoldenTurtle erhalten in Gyokuro Zubereitung   
    Es wunder mich nicht wirklich, dass du mit dem Geschmack so erst mal nicht viel anfangen kannst. Mit 1g pro 200ml, also 5g pro Liter bist du ,selbst für deutsche Verhältnisse an extrem leichten Tee gewöhnt. Eine plötzliche Steigerung um das 7-10fache scheint mir da etwas zuviel des guten. Ich würde es erstmal mit 10,15 bzw. 20g pro Liter versuchen damit deine Geschacksknospen sich langsam an etwas stärkere Aromen gewöhnen.
    Ich hab das bei Schokolade erlebt. Früher konnte ich nur Milchschokolade geniessen, alles andere war mir schlicht zu bitter. Aber selbst nachdem ich schon lange Geschmack an 70 und 80%igen gefunden hatte, war der Sprung zu 99% zu groß. Die ersten Paar Male war es für mich nichts anderes als teure bittere Pampe die mir zwischen den Zähnen klebt. Erst nach und nach konnte ich neben der Bitterkeit auch die anderen Aromen schmecken. Auch die Art sie zu essen habe ich verändert, anstatt sie wie normale Schokolade zu kauen schmelze ich sie im Mund und vermische sie solange mit Speichel bis ich sie trinken kann. So genossen ist es für mich inzwischen die ultimate Schokolade schlechthin, trotzdem brauch ich Muße dafür, denn 400g Vollmilch sind schneller gegessen als 50g 99%.
    Ich habe inzwischen häufiger das gegenteilige Problem nämlich, dass ich einen Grüntee zu Milchschokolade brauche um die Süße wieder aus zu balancieren.
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    David reagierte auf chenshi-chinatee in Jahresbericht 2012   
    wenn ich fragen darf, was findest du denn interessant bzw. bedenklich?


    die zahlen finde ich aber recht ungenau, das mag aber auch meiner pendantischen art geschuldet sein, nur zwischen schwarz und grüntee zu differenzieren, bzw in welche kuchen fallen die online-fachgeschäfte? das ist ja was ganz anderes als franchise oder independant-fachgeschäfte.

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    David hat eine Reaktion von Teafan erhalten in Wie viel Tee am Tag?   
    Natürlich ist es so, dass für unterschiedliche Teesorten unterschiedliche Empfehlungen gegeben werden. Als Tee zähle . ich grob alles was aus der Teepflanze gewonnen wird. Warum ich fie Teemenge entscheidender finde ist ganz einfach. Ich finde es relevanter ob jemand 10 oder 15 g Tee aufgiesst unabhänig davon mit wieviel Wasser und wie oft er dies tut,denn die Menge verwedeten Tees bestimmt die Menge der Inhaltstoffe. Verwendet jemand z.b. 8 g und schüttet 3x 1Liter Wasser drauf so trinkt er in neinen Augen halb so viel Tee wie jemand, der auf 16g 3x 0,5 liter Wasser schüttet. Dafür trinkt er aber doppelt soviel Wasser.
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    David hat eine Reaktion von VanFersen erhalten in Eure neuste Grün Tee - Anschaffung   
    Nunja mir persönlich würde es zu viel Freiheit rauben, wenn ich mein Handeln von Risiken dieser Größenordnung beinflussen liesse. Im Vergleich halte ich den zunehmenden Wahn Lebensmittel in Plastikfolien zu stecken für bedrohlicher, denn wer weiss schon was für Weichmacher oder andere toxische Inhaltstoffe da drin stecken, die übergehen teilweise, ganz oder auch nicht. Ganz zu Schweigen von den hunderten E-Nummern in Covenience Produkten, den Hormonen und Antibiotika in unserem Fleisch, den Anti-Baby-Pille-Rückständen im Trinkwasser, den Schimmelschutzmitteln auf unseren Zitrusfrüchten, den nach der Ernte behandelten Kartoffeln oder den Wechselwirkungen all dieser und anderer Einflussfaktoren. Schon allein die Rücksichtnahme auf alle real existierenden Gefahrenquellen unklaren Ausmaßes wäre mir zu einschränkend, entsprechend fallen da bei mir solche doch sehr theoretischen existsierenden Gefahren schon recht deutlich unter die grenze des Relevanten.


    Nicht dass es für mich von Bedeutung wäre, aber ich halte die Wahrscheinlichkeit für recht hoch, dass Zollbeamten bei einem Paket mit Absender Fukushima schon fürs eigene gute Gewissen viel eher mal mit dem Geigerzähler drüber gehen als bei anderen. In diesem Sinne wäre es sogar "sicherer" aus dem Distrikt Fukushima zu importieren, als von einer anderen Region Japans wegen der bessern Kontrolle. 

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    David hat eine Reaktion von Kumulus erhalten in Welcher Grüntee könnte das sein?   
    Also ich würde mal auf den Pi Luo Chun tippen, denn die sind oft derartig gerollt und könnte auch von der Tassenfarbe her passen.
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    David hat eine Reaktion von sheryl erhalten in Einschlaf Probleme - starker Tee gesucht [Schlaftee / Beruhigungstee /Nerventee]   
    Was tust du in den zwei wachen Stunden im Bett?

    Sind es Gedanken die dich wach halten oder bist du eher körperlich unruhig?

    Hast du relativ regelmäßige Schlafenszeiten?

    Sind das durchgängig 2 Stunden Einschlafzeit oder hast du zwischendrin auch Tage wo du nur 5-10 Minuten brauchst?

    Auf wieviel Schlaf kommst du denn so im Durchschnitt?

    Wären Yoga oder Meditation etwas was du dir für dich vorstellen könntest?


    Bezüglich des Aufwachens geht es mir auch hin und wieder so, selbst wenn die eigentliche Schlafdauer ausreichend ist. Bei mir liegt das oft daran, dass ich in der falschen Schlafphase aufwache. Eventuell könnte dir da eine Schlafphasenwecker-App helfen. Die gibt es sowohl für Android Phones als auch für Apple Geräte.

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    David hat eine Reaktion von sheryl erhalten in Einschlaf Probleme - starker Tee gesucht [Schlaftee / Beruhigungstee /Nerventee]   
    Ja kluger Wecker scheint ne ähnlich App fürs Iphone zu sein. Ansonsten ist natürlich auch zu Bett geh Routine etwas recht wichtiges. Also möglichst wenig Reize 1 Stunde vorm schlafen gehen, also speziell Fernseher, Computer anregende Musik und zu helles Licht meiden. Auch das alte Hausmittel Milch mit Honig kann helfen. Einen Versuch wert wären auch Edamer und/oder Cashewkerne, beides sind Lebensmittel mit hohem Trytophangehalt. Trytophan wiederrum ist ein wichtiger Vorläufer unter anderem für das Schlafhormon Melatonin.
    Gut ist es auch nicht zu lange wachliegend im Bett zu verbringen, damit das Bett als Ort auch unterbewusst mit Schlaf in Verbindung gebracht wird. Wenn man nicht einschlafen kann ist es oft besser wieder auf zu stehen und etwas anderes ruhiges zu tun. Der Kampf mit dem Schlaf bzw. die Auffassung jetzt unbedingt schlafen zu müssen ist oft ein grosser Teil des Problems. Besser ist es ein zu sehen, dass man den Schlaf nicht erzwingen kann und dass es auch vollkommen ok ist wenn der Körper oder Geist jetzt in diesem Moment nicht schlafen möchte. Man solltebdarauf vertrauen, dass der Körper sich in der Regel schon den Schlaf holt den er braucht wenn man aufhört dazwischen zu funken. Früher bin ich recht konsequent aufgestanden wenn ich mehr als 15-20 Min nicht einschlafen konnte, wenn man aber nicht alleine schläft ist das nicht ganz so einfach weil man ja auch mit dem Aufstehen den Schlaf des Partners stört.
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    David hat eine Reaktion von silentdan erhalten in Matcha von oekotopia   
    Ich finde es preislich nicht überteuert, aber auch nicht wirklich günstig zumal der Shop vom Angebot her nicht grade viele höherwertige Japaner anbietet, wäre ich skeptisch. Alternativ würde ich mir mal den Matcha Hoshino anschauen. Ebenfalls Bio und mir hat er auch geschmacklich ganz gut gefallen. Preislich liegt er mit ca. 13,- /20g auch ganz günstig. Etwas günstiger ist da sogar der Matcha Kirishima für 20,-/40g. Eine sehr lohnende Alternative kann auch der Einkauf direkt in Japan sein z.b. bei Yuuki-Cha.
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    David hat eine Reaktion von Jokum erhalten in Weißer Tee...   
    Obwohl ich hauptsächlich japanischen Grüntee trinke, bin ich ein riesiger Fan von weissem Tee.
    Allerdings kommt es sehr auf die Sorte an. Ich bin nicht so der Fan der einfacheren weissen Tees wie Pai Mu Tan. Sie schmecken zwar ganz nett, aber sie haben einfach nicht das was ich an höherwertigen Sorten wie der Silbernadel schätze.



    Das sehe ich anders, es gibt mE kaum einen Tee der so sehr vom Teewasser lebt wie der Weisse.

    Für mich sind Grüne und Weisse Tees recht unterschiedlich, sowohl geschmacklich als auch von der Wirkung.

    Von einem grünen Tee erwarte ich geschmacklich Fülle, Freude und Klarheit: Volles Aroma, fasziniernde Süsse, elegante Bitterkeit,leichte Fruchtnoten, interessante Gemüsenoten einfach ein Feuerwerk an Lebendigkeit.

    Und genauso wirkt der grüne Tee auch auf mich, sehr anregend und euphorisierend.

    Von einem Weissen Tee erwarte ich geschmacklich etwas völlig anderes, nämlich Leere, Ruhe, Harmonie, Transzendenz und Perfektion: Null Bitterkeit, ein intensiver leichter blumiger Duft und Geschmacksnuance die so sanft sind, dass man sie schmeckt und sich im gleichen Moment fragt ob man sie schmeckt und was man da eigentlich schmeckt. Und doch kann man diese Frage nicht wirklich beantworten . Eine gute Silbernadel vermittelt mir das Gefühl von leichtem flüssigen Samt auf der Zunge und im Mund.

    Und genauso wirkt der Weisse Tee auch auf mich harmonisierend und beruhigend. Der perfekte Tee wenn man in eine reflektierende Stimmung kommen will. Er ist ein herrvorragendes Getränk:

    -Für einen ruhigen Abend
    -Zu einem guten Buch
    -Um im Führling das aufkeimende Leben zu beobachten
    -Oder der Sonne an einem milden Herbsttag beim Untergehen zu zu schauen.

    P.S: Um nochmal die Kurve zur Problemstellung zu finden. Auf jeden Fall weiches Wasser verwenden und schauen, dass der verwendete Tee frisch ist und genügend weisse Härchen aufweisst. Also als Faustregel ein hochwertiger weisser Tee sollte auch wirklich weiss aussehen. Apropos Marken und Sorte nennen ist auf jeden Fall hilfreich und wünschenswert.
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    David hat eine Reaktion von Anima_Templi erhalten in Weißer Tee...   
    Obwohl ich hauptsächlich japanischen Grüntee trinke, bin ich ein riesiger Fan von weissem Tee.
    Allerdings kommt es sehr auf die Sorte an. Ich bin nicht so der Fan der einfacheren weissen Tees wie Pai Mu Tan. Sie schmecken zwar ganz nett, aber sie haben einfach nicht das was ich an höherwertigen Sorten wie der Silbernadel schätze.



    Das sehe ich anders, es gibt mE kaum einen Tee der so sehr vom Teewasser lebt wie der Weisse.

    Für mich sind Grüne und Weisse Tees recht unterschiedlich, sowohl geschmacklich als auch von der Wirkung.

    Von einem grünen Tee erwarte ich geschmacklich Fülle, Freude und Klarheit: Volles Aroma, fasziniernde Süsse, elegante Bitterkeit,leichte Fruchtnoten, interessante Gemüsenoten einfach ein Feuerwerk an Lebendigkeit.

    Und genauso wirkt der grüne Tee auch auf mich, sehr anregend und euphorisierend.

    Von einem Weissen Tee erwarte ich geschmacklich etwas völlig anderes, nämlich Leere, Ruhe, Harmonie, Transzendenz und Perfektion: Null Bitterkeit, ein intensiver leichter blumiger Duft und Geschmacksnuance die so sanft sind, dass man sie schmeckt und sich im gleichen Moment fragt ob man sie schmeckt und was man da eigentlich schmeckt. Und doch kann man diese Frage nicht wirklich beantworten . Eine gute Silbernadel vermittelt mir das Gefühl von leichtem flüssigen Samt auf der Zunge und im Mund.

    Und genauso wirkt der Weisse Tee auch auf mich harmonisierend und beruhigend. Der perfekte Tee wenn man in eine reflektierende Stimmung kommen will. Er ist ein herrvorragendes Getränk:

    -Für einen ruhigen Abend
    -Zu einem guten Buch
    -Um im Führling das aufkeimende Leben zu beobachten
    -Oder der Sonne an einem milden Herbsttag beim Untergehen zu zu schauen.

    P.S: Um nochmal die Kurve zur Problemstellung zu finden. Auf jeden Fall weiches Wasser verwenden und schauen, dass der verwendete Tee frisch ist und genügend weisse Härchen aufweisst. Also als Faustregel ein hochwertiger weisser Tee sollte auch wirklich weiss aussehen. Apropos Marken und Sorte nennen ist auf jeden Fall hilfreich und wünschenswert.