Gyokuro

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  1. Dento Hon Gyokuro

    Vielen Dank, für die Antworten. @cml93 Tatsächlich habe ich schon Gyokuro, von nativen Cultivaren probiert. @seika Es geht mir wirklich um die Form, da die Form beim Aufguss ja sehr viel ausmachen kann. Je mehr oder weniger Druck, je schneller oder je leichter das Blatt sich öffnet, desto unterschiedlicher die Ausgabe der Stoffe. @Cel Wenn ich richtig verstanden habe, kennst Du Gyokuro noch nicht so? Falls du neugierig bist, empfehle ich dir Gyokuro von Toshikazu Yamashita. Als Vorwarnung, trifft man auf hohe Preise und Tee von Yamashita ist keineswegs etwas für Anfänger. Für günstigeren Gyokuro, empfiehlt sich eine Farm in Wazuka, dessen Namen ich leider vergessen habe. Ich weiß nur, dass die Farm schon seit über 300 Jahren existiert, also noch vor der Erfindung von Gyokuro Tee angebaut hat. Gyokuro von Yamashita ist allerdings sehr einfach im Umgang. Jeder Aufguss kann bei 50°C geschehen und nur der erste, braucht seine ein, bis zwei Minuten, sofern man 5g pro 100ml nimmt. Alle folgenden Aufgüsse brauchen nur fünf, bis zehn Sekunden. Mein Rekord lag bei 16 Aufgüssen. @Paul Interessanter Link, danke. @Diz Daniel Mack sagte mir persönlich, dass all diese Bezeichnungen nur für den Kunden sind und in Deutschland keine Richtlinien existieren. Händler und Hersteller neigen zu falschen Angaben, was man ihnen aber nicht verübeln darf. Wissen um Tee ist gewaltiger, als ein Mensch in einem Leben erfassen könnte.
  2. Dento Hon Gyokuro

    Dento Hon Gyokuro bedeutet in der Übersetzung simpel, traditioneller Gyokuro. Tatsächlich steht das Wort Hon, im Zusammenhang mit Reisstroh, bildet aber im Gesamtbild ein neues Wort, in der Übersetzung. Deutsch ist eine recht unkompatible Sprache, was sowas betrifft. Dies ist ein Begriff, aus Hoshino, der für in ganz Japan produzierten Gyokuro gilt, sofern gewisse Anforderungen erfüllt werden. Dazu dürfen die Teebüsche nicht in Form geschnitten werden, sondern müssen natürlich wachsen. Das Blatt muss per Hand gepflückt werden. Die Beschattung muss mit Tana-Technik erfolgen, aus Reisstrohmatten. Darüber hinaus, muss das Blatt mindestens 16 Tage Vollbeschattung erfahren. Quellen habe ich leider nicht, sondern lediglich Erfahrung aus Gesprächen. Ich bin mir jedenfalls sicher, dass die Ursprungsform recht kugelig war und so der Name entstand. Mir geht es nun darum, ob es noch irgendjemanden gibt, der ihn in solcher Form produziert und verkauft.
  3. Dento Hon Gyokuro

    Ich suche schon seit langer Zeit einen Gyokuro, in seiner ursprünglichen Form. Bevor man ihn wie beim Sencha zu Nadeln formte, war Gyokuro zu Anfang seiner Zeit eher kugelig, wodurch er auch seinen Namen (Tau"Tropfen") erhalten hat. Ich frage mich nun, ob es solchen Gyokuro irgendwo gibt. Bevorzugt einer aus Uji.
  4. Chasen

    Verzeihung, dass ich so verspätet auf den Beitrag reagiere, doch ich habe mich angemeldet, um hier antworten zu können. Entgegen dem allgemeinen Glauben, gibt es keine klare Richtlinie, sondern nur grobe Empfehlungen, bezüglich der Utensilien. Der richtige Chasen, hängt in erster Linie von der Person ab, die ihn nutzt. Sicher halten weniger Pondate länger und sicher sind mehr Pondate für so manchen einfacher im Umgang. Mit einem Kusenaoshi, hält jeder Chasen länger und hochwertige sogar bis zu 6 Monate, bei täglicher Nutzung. Wichtig ist dabei, dass man einen Chasen mit mehr Pondaten kürzer, so wie einen Chasen mit weniger Pondaten länger einweicht. Das Einweichen sollte zwischen mindestens 70°C und nie unter 60°C, vor und nach der Nutzung geschehen. Welcher Chasen nun der richtige ist, entscheidet man dabei selbst. Mönche verwenden oftmals einen Chasen, mit unter 80 breiten Pondaten, da sie sich manchmal nicht mehr leisten können oder nicht mehr Zeit zur Arbeit am Chasen haben. Es gibt aber auch Chasen für, mit unter 80 Pondaten, welche sehr fein sind, wie auch Chasen mit über 100 Pondaten, die sehr grob sind. Die Frage ist, wie viel Gefühl man hat. Mancher spürt die Biegung der Pondate, mancher nur den Chawan und einige lediglich den Aufguss. Je mehr Feingefühl man sich zumutet, desto dünner können die Pondate sein, ob dünne oder dicke Konsistenz. Dann ist es auch eine Frage, wie oft man einen neuen Chasen organisieren möchte. Wie bereits gesagt, sind breitere Pondate logischer Weise langlebiger, doch gibt es so manchen, der sogar solch einen Chasen schnell abnutzt. In der Urasenke, wird die Zeremonie manchmal auch gar nicht wie im Bilderbuch ausgeführt. Die Zeremonie bindet sich nicht, an den Koicha. Zudem gibt es auch viele unterschiedliche Angaben, zu den Mengen und dessen Konsistenz. So hatte ich einst einen Tee, welcher nicht aus Tencha, sondern aus Gyokuro gewonnen wurde. Dieser konnte quasi ein Koicha sein, doch nur im wörtlichen Sinne, des starken Tee's. Die Konsistenz blieb sehr flüssig. Unabhängig davon, muss jeder seinen eigenen Weg finden und in der Zeremonie, geht es um den Moment, nicht um die Konsistenz. Hat man seinen gemahlenen Tencha gefunden oder zumindest einen engeren Kreis gebildet, kann man an den passenden Chasen denken.