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  1. Und wisst ihr, was der Kaltaufguss für einen Stellenwert in Japan hat?
  2. Hallo liebe TeeTalk-Community, nachdem ich in letzter Zeit viel mit Aufgüssen experimentiert habe und über den Kaltaufguss erstaunlich wenige Infos finde, erlaube ich mir mal wieder euer reiches Wissen anzuzapfen. Als ich das erste Mal einen Sencha-Kaltaufguss probiert habe, war ich total überwältigt (4,5 Gramm auf 150 ml / Minuten Ziehzeit). Das war genau der Geschmack, den ich immer wieder versucht hab, in warm hinzubekommen. Leider ist mir das nur sehr selten gelungen. Eigentlich kannte ich diese Intensität nur von einem Gyokuru: süß-suppig-sahnig würde ich das Ganze mal beschreiben (Unami??). Gleichzeitig habe ich mich gefragt, warum diese Zubereitungsart - zumindest in meiner Wahrnehmung - eher eine Randerscheinung ist und auch hier wenig diskutiert wird. Den einzigen Nachteil den ich erkenne, ist, dass der Tee halt kalt ist und man vielleicht etwas warmes trinken möchte 😬. Was ist eure Meinung dazu? Ist der Kaltaufguss ein fester Bestandteil in eurem Teealltag? Vermisst ihr aufgrund des starken Geschmacks vielleicht bestimmte Nuancen beim Kaltaufguss? Weiterhin würde es mich interessieren, ob diese Art der Zubereitung in Japan eine längere Tradition hat bzw. auch dort eher eine Randerscheinung ist? Ein großer Vorteil für mich ist auch, dass offensichtlich weniger Teein gelöst wird. Zumindest macht der Tee mich lange nicht so nervös, wie bei der traditionellen Zubereitung. In diesem Zusammenhang wäre es auch interessant zu wissen, ob ein Kaltaufguss auch gesundheitliche Vorzüge hat (auch wenn das nicht der Grund ist, warum ich Tee trinke). Das tollste wäre natürlich, wenn man den Tee in dieser Form auch warm hinbekommen würde. Aber man kann ihn ja schlecht danach in die Mikrowelle stellen ... 😄.
  3. Gerade habe ich mal einen Kaltaufguss versucht. Das war eine absolute Geschmacksexplosion. So etwas kannte ich bislang nur von einem Gyokuru. Ist das normal, dass das so viel intensiver ist? Falls ja, mal etwas provokant gefragt... Was für einen Grund gibt es dann eigentlich noch den Tee warm zu trinken? Zur Zubereitung. Ich habe meine normale Menge (4,5 Gramm auf 150 ml) in die Kanne gegeben und das ganze im Kühlschrank 15 min ziehen lassen.
  4. Danke für eure zahlreichen Beiträge, aus denen ich einiges mitnehmen kann. Was die total daneben gegangenen Aufgüsse angeht, freue ich mich, mitteilen zu können, dass ich die Lösung gefunden habe. Es scheint tatsächlich an der Kartusche des Wasserfilters zu liegen, die ich frisch ausgetauscht hatte. Heute morgen habe ich das Wasser mit normalem Leitungswasser gestreckt und plötzlich hat es wieder super geschmeckt. Eben nochmal probiert: Das selbe Ergebnis. Dann wollte ich es noch mal genauer wissen und habe Wasser komplett ohne Filterung (Berliner Leitungswasser) benutzt. Das ist wieder total danebengegangen. Die Beschreibung von @GoldenTurtle kam dem schon sehr nah - deutliche Fischnote 😊. Zu stark gefiltert schmeckt der Tee einfach dünn bzw. nach nichts. Vor einem Jahr, war ich mal in einem Ort im Bayerischen Wald, wo der Härtegrad des Wassers bei 0 lag. Auch hier hatte der Tee plötzlich nach nichts mehr geschmeckt und ich habe dann immer Gerolsteiner zum strecken gekauft. Daran habe ich mich nun wieder erinnert. Wasser scheint also bei mir der entscheidende Faktor zu sein. Aber keine Sorge, ich mache keinen neuen Wasserthread im Forum auf 😀. Das ist vielleicht auch eine Erklärung dafür, warum so viele Menschen nichts mit Grünem Tee anfangen können. Denn wo gibt es hier schon das richtige Wasser? Und dann versucht man es halt mit einem Filter und es passt wieder nicht. Schon tragisch, was einem entgeht, wenn man nicht die goldene Mitte trifft...
  5. @nemo Finde das auf jeden Fall eine charmante Ansicht. Eigentlich versuche ich das auch so zu halten und mein Text oben ist natürlich bewusst etwas überzogen geschrieben. Ich hätte auch gar nichts dagegen, wenn sich der Tee immer unterschiedlich (gut 😅) präsentiert. Es sollten aber auch nicht zu viele Totalausfälle darunter sein. Das Problem ist halt, dass die Erwartungen steigen, wenn man mehr investiert. Bei einer Packung von 20 Euro aufwärts, wäre es dann schon mein Ziel, dass nicht nur ein paar Glückstreffer dabei sind. Und wenn doch, würde ich es zumindest gerne verstehen. Trotzdem sollte das Ganze natürlich nicht in neurotisches Verhalten und einen Optimierungswahn münden. Beruhigt mich aber schon mal, das andere diese Erfahrung offensichtlich auch machen.
  6. Kennt ihr das? Ihr habt euch mal wieder einen etwas teueren Sencha beim Händler eures Vertrauens gegönnt. Schon im Geschäft wart ihr überwältigt vom Duft des selbigen und zu Hause schließlich bereitet ihr ihn nach bestem Wissen zu. Das Ergebnis ist überwältigend. Er schmeckt wie er duftet, hat genau die richtige Balance zwischen Bitterkeit und Süße. Zudem ist er herrlich vollmundig. Fast sahnig…Ihr möchtet sofort all eure Freunde einladen, die vielleicht bislang dem Teegenuss eher ablehnend gegenüber standen, und ausrufen: „Seht ihr, deswegen liebe ich dieses Zeug so. Endlich habe ich die perfekte Zubereitung gemeistert - es hat auch lang genug gedauert.“ Am nächsten Tag greift ihr voller Vorfreude zu der neuerworbenen Teepackung, die ihr natürlich gewissenhaft verstaut hattet. Wie immer achtet ihr penibel auf die Temperatur des Wassers. Natürlich. Selbstverständlich benutzt ihr auch eine Waage zur Abmessung des Tees. NICHTS KANN NUN JEMALS WIEDER SCHIEF GEHEN. Ihr habt gefunden, wonach ihr so lange gesucht habt. Es ist das schönste Hobby der Welt und für das gestrige Erlebnis seid ihr auch bereit in Zukunft tiefer in die Tasche zu greifen! Ihr riecht an dem trockenen Tee … Ein Genuss - die Vorfreude steigt ins Unermessliche. Dann der erste Schluck. Ernüchterung, grenzenlose Enttäuschung. Der Tee schmeckt nach nichts oder einfach nur bitter. Eventuell habt ihr auch einen der oben genannten Freunde dabei: „Na ja, schmeckt halt wie grüner Tee, du weißt ja, dass ich damit nichts anfangen kann.“ „NEIN! Gestern hat der noch total nach Kirsche geschmeckt …. WIRKLICH!“ Die nächsten Tage versucht ihr das ursprüngliche Erlebnis zu wiederholen. Schraubt an den Parametern. Mit mehr oder weniger Erfolg. Nicht schlecht… aber auch nicht überwältigend. Damals wart ihr wohl zu enthusiastisch, vielleicht habt ihr euch das alles auch nur eingebildet.Wahnsinn, wie schnell dieser Tee seinen Geschmack verliert. Eine Woche später dann die Überraschung … da ist er wieder der perfekte Geschmack! Wie habe ich das bloß hinbekommen? Ich frage mich, ob man das einfach akzeptieren muss oder ob ich hierzu doch noch die Ursache finde. Wie einfach war da noch die Zeit, als man einfach einen günstigen Gunpowder in der Tasse hatte und nichts erwartete bzw. erwarten durfte. Ganz ähnliche Erfahrung habe ich übrigens mit dem Brot backen … Da weiß man auch nie, wie die Hefe reagiert, ob der Teig richtig aufgeht, ob man zu lange oder zu kurz geknetet hat. Geht euch das eigentlich auch so? Ist japanischer Tee wirklich so empfindlich? Mein neuster Verdacht ist, dass es an der Kartusche des Wasserfilters liegt. Tatsächlich habe ich den Eindruck, dass mir der Tee immer am besten schmeckt, wenn die so in der Mitte ihrer Haltbarkeit angelangt ist. Am Anfang schmeckt der Tee immer etwas dünn und metallisch. Am Ende… na ja, das kennt ihr ja. Was haltet ihr denn, außer den bekannten Faktoren (Wasserhitze, Ziehzeit etc.), für unerlässlich bei der Zubereitung eines wirklich guten Senchas?
  7. Ausgangspunkt meiner Frage, waren übrigens Beschreibungen von Teekannen auf der Seite von Teekontor Kiel. Hier gibt es immer wieder solche und ähnliche Sätze zu Kyusus oder Shiboridashis: „Gefäßgesamtvolumen ca. 130 ml randvoll bis zur Deckelkante (= für deutlich weniger Tee geeignet, je nach Blattgut und -dosierung ca. 70-90ml)“
  8. Hallo, ich hätte mal eine Frage, die ich seltsamerweise bislang nirgendwo thematisiert gefunden habe: Wie hoch befüllt man eigentlich idealerweise eine Kyusu-Kanne mit Wasser? Bis zum Rand? Oder nur 3/4? Ebenfalls würde es mich interessieren, wie voll ihr eure Schalen macht? Viele Grüße Nicolas
  9. Ganz herzlichen Dank! @GoldenTurtle: Nein, sie meinte, sie habe dort eine Führung gemacht 😉
  10. Hallo, eine Freundin hat mir heute den im Anhang abgebildeten Tee mitgebracht, den die in Japan offensichtlich auf einer Farm gekauft hat. Kann jemand von euch , der vielleicht des Japanischen mächtig ist, mehr darüber sagen? Taugt der was, abgesehen davon, dass er wohl nicht mehr ganz frisch ist? Viele Grüße Nicolas
  11. Hallo, zunächst einmal wünsche ich euch allen einen schönen Sonntag! Ich hatte in letzter Zeit immer wieder gelesen, wie wichtig es ist, dass Grüner Tee frisch gekauft wird. Dass momentan offensichtlich „Saison“ für Shincha ist, habe ich beim Blick in verschiedenen Online-Shops schon festgestellt. Kann man denn grob sagen, wann man am besten andere Sorten von japanischem und chinesischem Grüntee kauft? Für Gemüse gibt es ja diese Saisonkalender, allerdings habe ich das für Tee bislang noch nicht gefunden. Viele Grüße nick
  12. Wow, vielen Dank! Da habe ich ja was zum studieren :). Eine Flasche Black Forest habe ich auch mal besorgt.
  13. Ich habe eine Kyusu Tonkanne aus Tokoname benutzt. Die Tees sind von einem Händler, der hier auch im Forum aktiv ist und immer wieder empfohlen wird. Mit regulärem und gefiltertem Wasser schmecken sie auch. Das mit dem Oolong werde ich probieren.
  14. Danke für die nette Begrüßung! @ Goza: Zu spät, Kaufrausch ist schon ausgebrochen . Versuche ihn aber wieder einzuschränken!