goza

TeeClub
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Über goza

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    Tee-Trinker
  • Geburtstag 28.02.1982

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    Ober- und Niederbayern
  1. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    eine Probe von @miig trotz zögerlicher Dosierung schon sehr interessant und aufschlussreich. schmeckt mir sehr gut, honigartig, ein paar würzige Komponenten, sogar ein - wenn auch nur flüchtig - etwas rauchiges Aroma. und ich habe wohl meine erste Qi-Erfahrung. seit dem 5. Tässchen fühle ich mich etwas "stoned". Verspricht, ein ziemlich relaxter Arbeitstag vor dem langen Wochenende zu sein
  2. Experiment: Antiker Sencha

    nach der Action sag ich so was nie wieder. gibts denn eigentlich schon erste Erkenntnisse?
  3. Japan Fuji-San Souchong Smoked Whisky

    Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Was für ein Aroma! ...wäre es halt Räucherschinken, und nicht Tee. Der Umschlag von @KlausOs Brief roch schon sehr nach Räucherei. Vom ein oder anderen Paketdienst bzw. Subsubsubsubsubunternehmer bekommt man ja schonmal "aromatisierte" Päckchen und Briefe, wenn die in ihrer runtergeranzten Möhre von Auslieferungsfahrzeug wohnen und dementsprechend darin auch was für Kräuter auch immer quarzen, aber hier war's wohl wirklich der Tee, dessen Räucherung sich durch die Papierlagen fraß. Die Blätter sind sehr räucherforellig (was süßes, fischiges), der aufgegossene Tee dann aber wirklich Original Schwarzwälder Schinken (fleischig). Wenn man immer wieder etwas nippt - ich hab mich gleich an die westliche Methode gehalten, 1g/100ml/90°C/2min - und sich die Zunge langsam an den Rauch gewöhnt, fängt man auch an, vom Schwarztee dahinter etwas zu erkennen: Weich, cremig, süßlich-aromatisch. Keine Adstrigenz, aber wohl auch von sich aus keine Geschmacksexplosion. Ganz kurz, dann kommt der Räucherschinken wieder hervor und sagt nicht nur leise "hallo", sondern brüllt "BIN WIEDER DA, WAR NIE RICHTIG WEG". Wenn man mal auf Islay eine Führung durch eine Destillerie gemacht hat und sich am besten noch im Masterclass-Tasting in den Lagerhäusern durch Experimente des Brennmeisters trinken durfte, hat man schon so einen Eindruck, welche geschmacklichen Verbindungen es mit Rauch und Holz und Whisky so gibt. Ja, ne, nichts dergleichen ist hier zu finden. Gab's nicht mal auch Versuche mit Whisky aus dem Heringsfaß ("Fishky")? Kenne ich nur vom Hörensagen. Vielleicht war das die Intention; pack verschiedene tolle Aromenträger zusammen - Whisky, Räucherschinken und Tee sind jeweils was Feines - kombiniert ist es aber halt nicht zwingend was Feines³. Insgesamt sicher 'ne witzige Erfahrung und ich habs mir auch krasser vorgestellt, letztlich ist er dann doch trinkbarer als gedacht, auf Dauer trenne ich Schinken und Tee lieber. Kann man gerne zusammen genießen, aber nicht in einem Aufguss (im wahrsten Sinne des Wortes). Leichte Raucharomen wie bei einem gerösteten Oolong sind was anderes, weniger ist eben manchmal mehr. Übrigens nochmal kurz zurück zu der "kann Rauch aus Whiskyfaßholz nach Whisky schmecken"-Diskussion. Ich verarbeite billige geschenkte Whiskys gerne im BBQ, indem ich Räucherholzschnipsel damit tränke. Der Rauch ist in der Tat recht whiskylastig, aber vermutlich nur weil die Schnipsel noch feucht sind und ja, einen Whiskygeschmack hab ich so dann doch nie auf dem Grillgut geschmeckt. Bin wohl immer schon vom alkoholgeschwängerten Rauch ganz betört. Mea culpa.
  4. Tee und Zigarren - passt das?

    Brauchen wir einen WRIG (was rauche ich gerade) Thread?
  5. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Habe ich nun heute auch in der Tasse und stimme den Vorrednern zu; Bilder schenke ich mir, da Lateralus' Bilder in seinem Beitrag eh unübertrefflich sind. Der Maeno ist leichter als der Ôtani - ich habe mich heute morgen nochmal mit jenem auseinandergesetzt und meinen Sweet Spot bei 4g gefunden. Diese Rezeptur nehme ich jetzt auch beim Maeno. Ich beginne mit 40°C und arbeite mich hoch auf gut 60°C. Zeiten 90s/30s/45s/60s. Ab meinem zweiten Aufguss habe ich nach einem süß-gemüsigen Antritt eine limettenartige Säure an den Seiten der Zunge und den Grundcharakter finde ich herber (zartbitterer) als den Ôtani, aber insgesamt auch etwas filigraner. Ich kann nicht sagen, ob einer grundsätzlich besser wäre, der Ôtani ist höchstens etwas gefälliger.
  6. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    I'm feeling like 9g auf 90 ml sind (mir) echt zuviel. Meine Kollegen müssen jetzt die nächsten 1-2h mit einem sehr dünnhäutigen und nervösen goza klarkommen, der aber jedenfalls geschmacklich voll abgeholt wurde. Ist ggü. der vorherigen Dosierung um einiges intensiver, obwohl ich wieder vorsichtig war und den 1. Aufguss nur 60s hab ziehen lassen, und der Tee gibt auch geschmacklich nochmal etwas mehr Nuancen her (die Fruchtigkeit ist definierter, später statt schnöder Grasigkeit kommt Walnuss zum Vorschein), aber vom Koffein her too much.
  7. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    @cml93s Shincha 2019 Ôtani "Tokujô Sencha" ich bin wegen der Morgenstunden etwas zögerlicher als empfohlen an die Dosierung (5g auf 90ml statt auf die empfohlenen 50ml). Temperatur und Ziehzeit gleichbleibend nach "Anleitung". Sehr lecker, viel umami, sehr süß, leichte Nussigkeit, ab dem dritten Aufguss wird er herber, mit einer kräuterigen Note. Nachher nochmal mit hoher Dosierung, freue mich schon drauf.
  8. Japan Fuji-San Souchong Smoked Whisky

    Bei Whisky gibt es die additive und subtraktive Reifung, Whisky entnimmt etwas vom Holz und gibt auch etwas ab. Das genutzte Holz ist also nicht "leer" oder geschmacks/geruchsneutral, sondern der ausgelaugte Teil eignet sich nur nicht mehr für die Whiskyreifung. Bspw. in der Craftbeer Szene gibt es Bier aus dem Whiskyfass, das schmeckt auch entsprechend Whisky-aromatisiert. Dass der Tee nicht eine Whiskybombe ist, ist klar, aber ein erkennbares Aroma wäre nicht unwahrscheinlich. Ich erfahre es ja bald
  9. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute ist Taiwan Dong Ding Day Zunächst der Old Master Dong Ding von Mountain Stream Teas, der mit nussiger, fruchtiger Würzigkeit und Karamell aufwartet, danach der Dong Ding Lot 635 von Taiwan Tea Crafts, danke an @miigdafür, von dem ich interessanterweise stark an einen Genmaicha erinnert werde. Starkes Aroma nach Popcorn, etwas Sauerampfer, ist ein arger Kontrast zwischen den Tees.
  10. Grüße vom Grünteetrinker aus Stuttgart

    Der Verkauf geht so ab Mai los, vornehmlich noch in Japan ansässigen Shops, etwas später dann auch bei uns, wenn die ersten Lieferungen eingetroffen sind. Und so lange halt, wie es was gibt Man findet auch noch problemlos Shinchas aus vergangenen Jahren, die müssen auch nicht schlechter sein, da der Tee meistens eh vakuumverpackt wird und sehr lange hält. Ist halt nur nicht die aktuelle Ernte, dafür aber auch teilweise günstiger.
  11. Experiment: Antiker Sencha

    Erst Teaballs, jetzt abgelaufener Sencha... Alles OK bei dir? Spaß beiseite, bin gespannt!
  12. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Jep
  13. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Mindestens zwei Aufgüsse möglich
  14. Grüße vom Grünteetrinker aus Stuttgart

    Herzlich Willkommen im Forum! Ich wünsche dir schon jetzt viel Freude auf deiner Entdeckungsreise! Probier auf jeden Fall mal mehrere Aufgüsse. Dazu nimmt man generell mehr Teeblätter und lässt diese kürzer ziehen. Schau mal bspw. in diesen Thread Häufig geben ja auch die Hersteller/Händler Aufgussempfehlungen, an denen Du Dich gut orientieren kannst und später entsprechend Deinen Vorstellungen optimieren kannst. vertrauenwürdige Shops sind alle, die sich nachhaltig um das Thema Tee kümmern. Neben @teekontorkiel sind das hier im Forum insbesondere für japanische Tees auch @cml93 mit yutaka-tee und @olem. Ist natürlich keine abschließende Liste. Jetzt aktuell hast du das Glück, mal Richtung Shinchas probieren zu können, die "neuen" Tees aus der Frühjahrsernte. Equipment kannst du nach Gusto einkaufen und einsetzen. Ich würde mich am Anfang auf die Tees und nicht das drumherum kümmern, wenn du eh schon die Grundausstattung hast. Objektiv schmeckt Tee aus der normalen Tasse wie aus einer Teeschale. Erst subjektiv mit schönen Keramiken hast du einen Mehrwert. Nur wenn dir für eine gute Zubereitung etwas fehlt, würde ich jetzt da ansetzen, der Rest kommt später von alleine. Zu Radioaktivität und Gesundheitsaspekten hab ich die Meinung, dass beides deutlich weniger enthalten ist als man denken möchte. Sprengt jetzt aber hier den Rahmen und du findest im Forum da auch einiges drüber!