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  1. Schöne Vorstellung und herzlich Willkommen! Dann ist auch klar, warum das Wasser aus dem Teapet nicht mehr rauszukriegen ist.. 😋
  2. Zur Zubereitungsempfehlung, die hat yunomi auf die Packung gedruckt. Bislang kam mir bei anderen Tees von yunomi keine von der Herstellerempfehlung abweichende Beschreibung unter (wenn man denn sonst noch Angaben fand). Ich habe (ebenfalls von Kurihara) auch noch 3 Senchas - Premium, Superior, Imperial - um genau dem auch nochmal genauer auf den Grund zu gehen. Die Preise bei yunomi sind grundsätzlich sportlich. Ich weiß nicht, was der Tee im lokalen Handel kosten würde, aber sicherlich weit weniger. Regulär würde ich bei yunomi nicht einkaufen, aber man hat eine große Auswahl mit auch kleinen Packungsgrößen und kann dadurch eine umfangreiche Bestellung abgeben, bei nur 1x Versand und Zoll. Aber das sprengt hier den Rahmen.
  3. aber genau so hab ich den Versuch verstanden: der Tee alleine ist zu stark geröstet und wird deswegen "verdünnt". Deswegen gab ich ein "like". Gemischt habe auch schon mit Teeresten, die für sich alleine zu klein waren, jedoch nicht bewusst, um einen Geschmack zu ändern. Analog zu meinem 1:1 Vergleich mit Yabukita und Okumidori hatte ich mir aber eben jenes fürs kommende Wochenende überlegt; den Okumidori in seiner Würzigkeit etwas abschwächen, dem gefälligen Yabukita ein bisschen Feuer unterm A... machen. Beide an sich sind ja auch "korrekt", aber die Melange hebt vielleicht beide auf ein homogeneres Level?
  4. Kurihara Shin ("Heart") Premium Gyokuro aus Yame Der Tee hat eine etwas merkwürdige Zubereitungsempfehlung. 5g @60ml, 50°C, 2 min (soweit ok), danach aber 90°C und jeweils auffüllen auf 200 ml (15s und 45s). Ist mir so noch nicht untergekommen, und auf meiner Recherche habe auch nichts vergleichbares gefunden. Na gut, ausprobiert, aber liegt mir gar nicht. Der erste Aufguss ist zwar sehr lecker, aber mir viel zu mächtig. Grenzt schon an Espresso. Die anderen beiden Aufgüsse hatten keinerlei Gyokuro-Feeling, ich weiß auch schon gar nicht mehr, wie ich die Aromatik beschreiben könnte, obwohl erst wenige Tage her. Ausdrucklos triffts dann wohl am besten. Meine Befürchtung war, so "Premium" wie beschrieben ist er dann wohl doch nicht, wenn die den dann mit 90°C auskochen müssen. Wobei mir bewusst ist, dass "Premium" bei japanschen Tees nun auch nicht gerade das hochwertigste Prädikat ist. Also im nächsten Anlauf mal die Standardrezeptur versucht: 5g auf 100 ml, 50°C, 90s-10s-60s. Aha, viel besser. Erster Aufguss der beste mit extrem viel umami und Buttrigkeit, Süße, Gemüse (Tomate, Spinat und grüner Spargel) und Walnuss. Im zweiten Aufguss dann viel "Fischigkeit" (offiziell ja "Seegras"...), wobei mir das nicht so liegt, auch wenn das ein Qualitätsmerkmal sein soll? (Bitte um Bestätigung der Japantee-Profis). Dritter Aufguss keine nennenswerte Änderung, außer dass alles langsam verblasst. (weitere Aufgüsse ok, aber eher zum Durstlöschen) Im dritten Versuch dann die Temperatur für den dritten Aufguss erhöht auf 60°C und damit wohl das Optimum erreicht. Habe auch nur mal 4g ausprobiert, da würde ich aber bei 5g bleiben, sonst ist er zu dünn. Dicker als mit 5g brauch ich ihn aber auch nicht. Die Fischigkeit kann ich mit der höheren Temperatur etwas zügeln, dafür bekomme ich nochmal viel Kakao und Nuss. 4. Aufguss und 5. Aufguss geben dann mit 70°C auch nochmal was her, dann ist Feierabend. Ein Tee, bei dem der Weg das Ziel war - so kriegt man die Zeit im Büro auch rum
  5. Schon mal Aus- und wieder Einschalten probiert? Spaß beiseite, grundsätzlich würde ich auch sagen, ab in eine warme Umgebung, um das Wasser rauszukriegen, wobei mich wundert, wieso nach 1 Jahr (!) immer noch Wasser drin ist. Aus welchem Material ist das Pet denn? ist das (unbeschichteter) Ton? Sind die Ohren irgendwie verstopft? Je nachdem, ob sich der Aufwand wirklich für dich lohnt: mal in eine 60-70°C warme Umgebung (wo Wasser das Verdampfen anfängt), und/oder in ein hygroskopisches Medium (Salz, Reis) einlegen, in der Hoffnung, dass das Wasser "rausgesaugt" wird. Du könntest auch auf der Unterseite ein kleines Loch zum Hohlraum, wo das Wasser ist, bohren und anschließend wieder verkleben. Die Peepee Pets funktionieren so, dass das Wasser, mit dem du übergießt, irgendwo direkt wieder rausläuft - durch eine kleinere Öffnung, wodurch sich durch Druckerhöhung ein Strahl ergibt. PS: schöne erste Beiträge könnt ihr übrigens im Vorstellungsthread schreiben
  6. Nochmal den Okumidori (Tomizawa Kabusecha), mit verbesserter Rezeptur. 4g auf 100ml, 60°C, 60s/30s/60s, dann noch zwei weitere Aufgüsse mit 70°C, 60s/90s Zartbitter, gehaltvoll, Spinat, leichte Süße und umami
  7. Wieso braucht's so ein Thema? Eigentlich gar nicht 🙃 - aber wenn Tee trinken alleine nicht mehr reicht und man sich in Ausgangssperre-Zeiten beschäftigen muss, werde ich erfinderisch. Life is a challenge. Die Aufgabe: zwei Tees vergleichen, die sich in so wenig Parametern wie möglich unterscheiden. Im Idealfall nur 1 Unterschied, wird nicht immer möglich sein, aber x-beliebige Tees zu vergleichen, macht auch nicht so viel Sinn. Das Ziel: den Unterschied genau untersuchen zu können, frei von weiteren Beeinflussungen. Es geht nicht darum, welcher Tee besser ist, sondern nur um den unterschiedlichen Parameter. Im 1. Quercheck habe ich zwei Cultivare - Yabukita vs. Okumidori - unter die Lupe genommen. Es handelt sich um Kabusechas des gleichen Teegartens (Tomizawa aus Mashiki, Kumamoto), Ernte früher Mai 2018. Der Testaufbau: 2 Shiboridashis gleicher Größe und Form (weitestgehend), Zubereitung nach Anleitung. 3g Tee auf 100ml, 60°C, 3x jeweils 60s. Ich hatte die Tees schon mal jeden für sich in der Tasse. Die Zubereitungsempfehlung fand ich gut zutreffend (ich würde lediglich etwas höher dosieren und dann den zweiten Aufguss zeitlich kürzer halten), weswegen ich mich auch diesmal daran hielt. Während ich mich mit ein paar Tagen Pause zwischen den Tees nur schwer auf Unterschiede festlegen konnte, könnten sie im direkten Vergleich kaum deutlicher sein. Den Yabukita würde ich als äußerst gefällig beschreiben: der Geruch der angewärmten Blätter vor dem ersten Aufguss ist geprägt von einer fruchtigen Süße und lässt schon viel umami erahnen. Der erste Aufguss bestätigt die Charakteristik: viel "Tomatigkeit" (süße Kirschtomaten), nur wenig Grasigkeit, schön cremig vom Gefühl her. In den weiteren zwei Aufgüsse bilden sich noch leckere Fruchtnoten (Richtung Pfirsich) aus, er wird aber auch deutlich herber und grasig. Im spätestens 4. Aufguss (trotz 75°C) ist alles rausgeholt. Wäre der Yabukita eine helle Vollmilchschokolade, hat der Okumidori als Schokolade bestimmt 80% Kakaoanteil. Schon die angewärmten Blätter zeigen eine tiefergehende Würzigkeit und Komplexität auf. Der erste Aufguss präsentiert sich gediegen mit nobler - noch nicht ganz so - dunkler Schokolade, begleitet von einem popcornartigen Geruch. Umami ist hier nicht ganz so dominant vorhanden, aber umspielt immer wieder den Gaumen. Die Kakaonote zeigt sich v.a. im zweiten Aufguss im Nachgeschmack. Durch eine tiefere Grünfärbung der Tasse erkennt man auch optisch, dass der Tee hier seinen Höhepunkt gefunden hat und alle einzelnen Komponenten (Grasigkeit, vegetal, Würze, Süße) sehr gut zusammenspielen. Insgesamt hält er auch etwas länger durch. Der 4. Aufguss ist hier nicht nur ein Hauch seiner selbst, sondern durchaus noch Grüntee mit Geschmack. Wie gesagt, das soll keine Wertung sein, den Okumidori empfinde ich als "erwachsener" und komplexer, den Yabukita nicht minder qualitativ, aber geschmacklich "einfacher", dafür weiß man aber auch sofort, was man bekommt. Habt ihr ähnliche - oder gar abweichende - Erkenntnisse? Haut auch raus mit euren 1:1-Tests! 🧐
  8. Fancy Taiping Houkui is fancy Gefällt mir als Grandpa am besten. Süßlich, Fruchtsäure, hat etwas von Rosenpaprika. Ich gieße mit 80°C auf, und fülle mit 90°C nach
  9. Natürlich gibt es solche und solche, und gerade Gyokuro kann divenhaft sein, aber ich wollte mal die Richtung aufzeigen. Gyokuro fang ich quasi immer bei 40°C an, das zählt gerade noch als Kaltaufguss, oder Konkrete Empfehlungen sind so eine Sache, ich habe was Bitterkeit angeht eine recht hohe Toleranz entwickelt und weiß nicht, was für cuzetea schon "zu bitter" ist. Ich würde aber den mal in die Runde schmeißen, ist Bio und auch einer von Morimoto und ganz gut im PLV. https://www.tee-kontor-kiel.de/tee/gruener-tee/bio/bio-tokujou-kabusecha-miyazaki-morimoto Am Anfang nicht über 60°C gehen und müsste auch schnell getrunken werden, die offene Packung tut ihm keinen Gefallen. Oder umfüllen in kleinere Doypacks und die ungenutzten in den Kühlschrank verfrachten. Wie wär's sonst auch mit einem grünen Oolong, vorzugsweise Formosa?
  10. Muss es Sencha sein? Ich würde mal eher in die Richtung beschatteter Tees gehen (Kabusecha, Gyokuro). Durch den Schatten bilden sich ja gerade nicht die Bitterstoffe aus. Morimoto ist "gut" (kenne jetzt den speziellen Tee nicht, aber andere). Keine Oberklasse, aber guter Alltagstee.
  11. wie groß ist denn das Kännchen? Die Volumendifferenz von 1 l Wasser ist zwischen 100°C und 70°C (angenommene Temperatur beim Aufgießen des Tees und nach 5 Minuten), immerhin auch schonmal 20 ml
  12. Übung macht den Meister. wichtig ist aber eh nur die Unterscheidung "schmeckt" oder "schmeckt nicht", der Rest kommt dann von alleine. les dir die Beschreibungen zu einem Tee durch, während du ihn trinkst und versuche, den Beschreibungen auf den Grund zu gehen. manche Aromen assoziiert man eben sofort, andere halt nicht. Jeder schmeckt auch was anderes, so eine Beschreibung ist ja auch nicht in Stein gemeißelt zu sehen. und auf Marketing-Beschreibungen solltest du mal gar nicht achten. Mit der Zeit verstehst du, was die Aromenbeschreibungen ausdrücken wollen. es sind aber auch nur Beschreibungen - wenn bei einem Tee "beerig" steht, sind da ja keine Beeren drin (außer bei deinen Früchtetees ;) ), sondern es bildet sich einfach die Assoziation danach. Vielleicht helfen dir auch die Aromaräder, siehe z.B. https://www.teetalk.de/forums/topic/5048-was-haltet-ihr-eigentlich-von-aromar%C3%A4dern/ oder https://www.teetalk.de/forums/topic/76-das-tee-aroma-rad/ Ansonsten hilft nur mit offenen Augen und Nase durch die Welt zu streifen und sich mal ein bisschen mehr mit seinen Sinnen beschäftigen - wer noch nie den feuchten Waldboden gerochen hat, wird ihn auch in keinem Tee (oder Wein, Whisky, Zigarren) finden.
  13. und was ist dein Urteil? Beschreib doch mal deine Zubereitung und was dir gefallen hat/nicht gefallen hat.