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Über goza

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  1. heute habe ich nun endlich den letzten der Tees in der Tasse gehabt und meine Hitliste (absteigend) sieht abschließend wie folgt aus: Duyun Maojian Long Jing Superior Anji Bai Cha Bi Luo Chun Superior Nai Bai Cha Long Jing Guzhu Zi Sun Bi Luo Chun Changxing Lu Cha ich bin jeweils weitestgehend ohne was darüber zu lesen an die Tees gegangen, habe eine beliebige Tüte genommen und immer mit 2x 80°C/60s und dann final 120s ausgegossen, Teemenge rund 2g auf 100 ml. bis auf 1 oder 2 Ausnahmen, die vielleicht auch nur 70°C vertragen, war das immer gut getroffen. Hat mir gut gefallen, der Sampler!
  2. schlechte Nachrichten für die Volvic-Verwender: https://www.n-tv.de/ratgeber/Zwei-bekannte-Marken-scheitern-article21868627.html Mir schmeckt Tee übrigens mit "Celtic" am besten, gibts aber in meiner Gegend aber nur in einem einzigen Supermarkt.
  3. hey @miig hab gerade dieses atemberaubende Kännchen entdeckt, falls du noch nicht fündig wurdest
  4. goza

    Honyama-Tees

    weiter gehts Kabusecha Honyama Yabukita Viel umami ist von vornherein der dominierende Eindruck, begleitet von einem sahnig-buttrigen Mundgefühl und milder Fruchtsäure. Süße ist vorhanden, aber vor allem hinten am Gaumen bilden sich eher gemüsige Noten von Brokkoli und gekochtem Kohlrabi aus. Es entwickelt sich ein zunächst zartes Aroma nach gegrilltem Hähnchen und Cashew-Nüssen, welches dann den zweiten Aufguss dominiert. Adstrigenz gänzlich ohne Bitterkeit, lediglich holzige Töne kündigen dann das Finale mit dem dritten Aufguss an. Aracha Honyama Yabukita Schöner Alltagstee, durch die Stängel wird der Tee kaum bitter. Der erste Aufguss ist angenehm süß und nussig, mit Sellerie, vielleicht etwas Fenchel. Vegetabile Noten überwiegen im zweiten Aufguss, zusammen mit pikanter Rosenpaprika. Der dritte Aufguss ist noch süß, bietet aber wenig aromatische Entdeckungsmöglichkeiten. Sencha Honyama Sayama-kaori zunächst wird die Zunge von süßer Fruchtigkeit von Aprikose und Steinobst geliebkost, welche dann schnell durch nussige und zartherbe vegetabile Noten ergänzt wird. Umami ist nicht aufdringlich aber spürbar vorhanden. Der zweite Aufguss ist dann sogleich herber und adstrigierend, ein Charakter, der im dritten Aufguss durch die längere Ziehzeit dann nochmal verstärkt wird. Langanhaltender Nachgeschmack.
  5. goza

    Honyama-Tees

    ich bin mit den Honyama-Tees von @Diz ein bisschen weitergekommen und fassehier mal meine Eindrücke zusammen. Einen hatte ich ja hier schonmal angesprochen: Ich konnte bei dem Tee mittlerweile auch eine zu Beginn zarte, in späteren Aufgüssen stetig zunehmende Algennote erkennen. Ansonsten bietet er alles, was ein komplexer Sencha braucht: Walnüsse, Kakao, feuchte Wiesen im Frühlich, leichte Gemüsebrühe. Die Algen sind der markanteste Unterschied zur "normalen Yabukita Sencha", die mich eine Weile lang vor eine Herausforderung stellte. Bewusst weiblich geschrieben, ist nämlich eine richtige Diva. Sie wollte sich ziemlich lange nicht zeigen, hat mich an der Nase herumgeführt, genug geteasert, dass ich nicht lockerlasse, aber mich nie rangelassen. Denn zu kühl (~50-55°C) aufgegossen bietet sie auch mit höherer Dosierung kaum Geschmack, zu hoch (und dann auch niedrig dosiert) kippt sie in die erschlagenden Bitter-Noten. Jetzt habe ich sie aber in die Kiste gekriegt, 65°C, nicht zu kurz ziehen lassen, sie braucht ihre Zeit (und gutes Zureden...). Dann gefällt sie mir (aufgrund der fehlenden Algen, die mag ich nicht so sehr) einen Hauch besser als der Temomicha, da sie auch herzhaftes umami von Rinderbrühe hat - an den abgegossenen Blättern gerochen dachte ich, da fehlen nur noch die Klößchen, die in der Wirtshaussuppe schwimmen. Der Okuhikari ist dann eher wieder von grundauf ehrlich: er offenbart sich als geröstet-nussig mit viel grüner Paprika, Minze und Traubenzucker-Süße am Gaumen. Die ganzen Tees haben ein cremiges Mundgefühl, schön vielfältig. Es werden bestimmt noch mehr Tees aus Honyama in meinen (und hoffentlich Euren) Kännchen und Schälchen landen, daher mach ich mal einen eigenen Thread für Besprechungen auf und für andere Regionen später dann auch mal.
  6. Der Archetypus der Dancong-Kultivare ist Shuixian. Der Name des Tees xyz-xiang ist eigentlich nur die Klassifizierung anhand des Aromatyps (mi lan für honey orchid usw.) und gar nicht der Name des Kultivars. mehr dazu findest du hier und hier. Edit: er will den ersten link nicht übernehmen, hier gehts lang: https://www.teasenz.com/chinese-tea/dan-cong-tea-types-classification.html
  7. Dancong-Day? heute vormittag hatte ich an diesem wettermäßig durchwachsenen Tag einen sunny spot auf dem Balkon erwischt und @chenshi-chinatees Yelaixiang genossen. dem kann ich dir im konkreten Fall zumindest teilweise zustimmen. das xiang ist recht filigran, obiger Tee wird aber bei Überschreiten des sweet spot nicht "unangenehm trocken", verliert aber seine Leichtigkeit und grenzt dann schon an einen schwereren Schwarztee. Der Yelaixiang besticht gut getroffen jedenfalls durch ein herrliches Mangoaroma oder auch eingelegte Pfirsiche - jedenfalls sehr süße Früchte und nur später am Gaumen blumig. das Wort zum Freitag
  8. Langeweile im Homeoffice + ein Blatt Papier = Origami teaware ...nur echt mit Sencha
  9. 😲 indeed... was aber nicht grammatikalisch sondern orthografisch wäre. wo wir bei der Goldwaage sind 😛
  10. nur für Schweizer das hätte mir natürlich beim Verfassen auffallen müssen, dass das wieder zu genau für das Forum hier war, wo alle Quantifizierungen auf die Goldwaage gelegt werden 🙃 selbstverständlich d'accord: es braucht natürlich einfach nur seine Zeit. mit 1-2 Minuten war einfach die gefühlte Zeit gemeint, nach der ich nach dem Ein-gießen das Ge-nießen beginne. der Genuss einer Schale Tee dauert ja auch nochmal seine Zeit, wird ja nicht geext.
  11. ich bin mittlerweile überzeugt und es ist doch nicht nur Einbildung: Tee braucht 1, 2 Minuten in der Tasse, bevor er sich entfaltet hat. Ist mir bei Weißtee über Sencha bis Yancha untergekommen. Direkt nach dem Abgießen probiert (auch geschlürft, um Sauerstoff reinzubringen) sind sie nicht so lecker wie eben jene 1-2 Minuten später. ich kann ausschließen, dass es mit der sinkenden Temperatur des Tees zu tun hat; auch nur eine kleine Portion in eine kalte Tasse, um den Tee sofort auf die gleiche "Zieltemperatur" zu bekommen, wie er sonst nach der Wartezeit hätte, hat nicht diesen Push gebracht. Erst wirklich das Abwarten rundet die Tee ab, bringt sanftere Töne hervor, verbessert die Textur. Im Forum habe ich es bislang noch nicht thematisiert gefunden, aber ihr habt sicher ähnliche Erkenntnisse?
  12. @Lateralus geht das so in die Richtung wie der Reis bei Genmaicha oder wie kann man sich das vorstellen?
  13. Die grüneren taiwanesischen Oolongs mit ihrer Mischung aus Gewürzen und Gebäcknoten, Blumigkeit und Süße sind für mich zur Zeit genau das richtige zum Frühsommer. Nicht zu schwer, aber auch nicht langweilig, und herrlich unkompliziert. Hier nochmal der Mingjian Rougui.
  14. ich habe mir das nun so zusammengereimt, dass sich Dong Pians aufgrund der Witterungsverhältnisse (tagsüber wärmere Temperaturen, nachts kalt) trotz niedrigerer Anbaugebiete in etwa wie ein Hochland-Oolong darstellen, aber aufgrund... und man das mit höheren Oxidierungen/Röstungen nicht kaputt machen will.
  15. ist der Besuch denn häufig da und tee-affin? wenn nicht, könntest du überlegen - Achtung Frevel - zwei, drei Aufgüsse aus einer kleineren 1-Personen-Kanne zusammenzuschütten. Damit hast du zwar die Vorteile der Einzelaufgüsse verspielt, oder zumindest verschimmen sie ineinander, hast aber genug Tee und Show mit dem Kyusu-Handling, um alle gleichzeitig zu bedienen. Ist halt dann letztlich das gleiche wie western Style. Ob das dir und den Gästen genügt, kannst nur du entscheiden. Schade wäre, wenn du für deinen eigenen Genuss Abstriche machst, indem du halbherzige Tees aus einer größeren Kanne machst, die du eigentlich nur für die gelegentlich Gästebewirtung vorhältst. Wenn die Teegäste häufiger da sind, lohnt sich eine zweite, größere Kyusu ja dann eh schon wieder. Bzgl. Sieb: die Edelstahlpanoramasiebe sind Allrounder und insbesondere gut für fukamushicha. Dieser Sencha ist sehr kleinteilig und kann Siebe, die sich nur vor der Tülle befinden, schnell verstopfen. Mit etwas Technik geht das aber auch mit Sasamefiltern (das ist das Sieb aus deinem ersten Link). Je größer die Teeblätter, desto mehr unterliegt die Ausgestaltung des Siebs dem persönlichem Geschmack.