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TeeClub
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  1. Earl Grey

    Irgendwie hast du denn Sinn eines Forums nicht verstanden?
  2. Außergewöhnliche Geschmäcker

    gerade hab ich auch den Nachtisch dazu gefunden, eine Probe des Bio Snow Dragon von TKK ist ganz klar Schoko-Croissant.
  3. Außergewöhnliche Geschmäcker

    na klar, Röstaromen kommen in mannigfaltigen Möglichkeiten vor, Tabak, Brot, Karamell - aber gerade als Giggerl? das war recht befremdlich, als ich das erste Mal die Nase in die Tasse hielt. könnt mein "Diät-Tee" werden, schmeckt genauso wie der Gummiadler, hat aber weniger Kalorien
  4. Außergewöhnliche Geschmäcker

    Auch in Richtung deiner Chicken Nuggets: Geröstete Hühnchenhaut...letztens bei einem Longjing. Wie am Brathendlstand... Und da soll Tee vegan sein? Ach ja, und das "tomatige", was ich bei deinem Gyokuro beschrieben hab ist für mich wirklich wie ne frisch geöffnete Dose passierte Tomaten. Sind wohl die Verwirrungen des ominösen umami
  5. Blattgut - japanische Grüntees

    das oben mit den Zahlungsarten ist mir natürlich aufgefallen, als ich spontan eine Bestellung getätigt hatte - mit Kundennr. 5 war ich ganz vorne dabei darf ich hier im Thread auch das erste Feedback hinterlassen? ich hatte mich für "Jadetau" (Gyokuro Goko) und "Windspiel" (Saemidori Shincha) entschieden, Oliver gab noch eine Probe des "Waldgrün" (Karigane) dazu - vielen Dank! Erwartungsgemäß kam die Sendung sehr schnell an (Samstag) (hier als ersten Hinweis @olem: vielleicht noch den Karton mit einem Streifen Klebeband gegen unbeabsichtigtes Öffnen sichern und mal über versicherten Versand nachdenken - dem Kunden kann ein verschollener Maxibrief egal sein, aber du musst halt den Verlust ausgleichen.) Shincha und Gyokuro durften dann heute auch schon herhalten. Ich habe mich strikt an die Zubereitungsempfehlungen auf der Homepage gehalten. Windspiel: 3g/90ml mit 80s@55°C/20s@60°C/25s@65°C, danach bin ich auf 70°C und jeweils +30s gegangen. So erhielt ich 6 Aufgüsse die dann am Ende die übliche süße Grünteearomatisierung im Wasser hinterlassen. Die in der Shibo angewärmten Blätter verströmen eine sehr süßen, fruchtigen Duft. Etwas wie Multivitaminsaft mit einem Hauch Nadelwald. Die Aufgüsse sind zunächst sehr cremig mit einer kräuterigen Würze und erfrischender Zitronenschale. Die Zitronennote (nicht sauer, sondern nur von der Aromatik her) kommt vor allem in zweiten Aufguss ganz stark rüber und ich habe mich an Bitter Lemon erinnert gefühlt. In den weiteren Aufgüssen kommt wie beschrieben die Grasigkeit zum Vorschein, während die Zitrone einer milden Süße Platz macht. Insgesamt bin ich bin der Zubereitung sehr gut zurechtgekommen, für mich darf die tea soup aber deutlich dicker sein. Ich probier die nächsten Male in die Richtung weiter, mit höherer Dosierung zu spielen. Mit den Temperaturempfehlungen bin ich sehr zufrieden. Jadetau: 4,5g auf 90 ml, 50s@45°C/20s@50°C/25s@55°C und weil ich gerade kurz abgelenkt war, habe ich den 4. Aufguss in der Shibo vergessen und erst bei 2min@60°C abgegossen Also doch nicht strikt dran gehalten - aber gleich vorweg: die 2 min machen dem Tee gar nix . Zwar natürlich etwas mehr Bitterkeit als davor, aber die ist dezent gehalten. Der Tee ist sehr dick, sämig, tomatig, fleischig, mit feiner fruchtiger Süße. Beim zweiten Aufguss dachte ich, ich muss kauen, so körperreich war der Tee. Schonmal auf einem Stück Butter gelutscht? Weitere Aufgüsse mit 65°C bleiben konstant, es entwickeln sich stetig vegetalere Aromen, das umami hält sich hartnäckig. Beide Tees haben jeweils einen kurzen, herb-würzigen Nachgeschmack und das Koffein belebt ganz sanft ohne Herzrasen. Bin jetzt topfit
  6. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Longjing Vergleich mit unterschiedlichem Pflückdatum (20. März vs. 23. März) aus der lazycat-Order Sehr interessant für mich, v.a. im direkten Vergleich. Die Unterschiede wären aber sogar im Nacheinander-Trinken erkennbar. Der 20.03. ist viel intensiver, körperreicher, regelrecht "fleischig"/saftig, dazu eine beerige Süße (gerade im ersten Aufguss sehr intensiv nach Erdbeere im Geruch) und karamelliges Popcorn. Der 23.03. ist viel reduzierter, eher vegetal denn fruchtig, obwohl er zu Beginn schöne Mango- und Pfirsich-Noten (im Gegensatz zu Erdbeere) hatte. Jetzt im 4. wird er grasig und "leer", wo der 20.03. immer noch ein volles und süßes, süffiges Aroma hat. Der ist auch von der Farbe viel intensiver. Technik: 3g auf 90ml mit 80°C, 30s/10s/30s/60s usw.
  7. Blattgut - japanische Grüntees

    Hi, schöner Shop! Bei den Zahlungsarten steht unten noch "Testbestellung"
  8. Ein neuer Ernte-Trend in Yunnan?!

    nur mal braingestormt: nachts finden unbestritten andere Vorgänge in einem Blatt statt als tagsüber, Stichwort Photosynthese. Das könnte sich doch auch durchaus auf den Tee auswirken, wenn der Status quo einen Blatts je nach "Betriebszustand" durch Pflückung und Trocknung fixiert wird? Vollmond sei mal dahingestellt, aber im asiatischen Raum hat sowas sicherlich auch nochmal eine andere energetische Bedeutung. Andere Frage: in der Jahrtausende alten Kultur des Teeanbaus soll das aber bisher noch nicht aufgefallen sein?
  9. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Hallo @seika ja, oder er überhaupt seine feinen Nuancen ausspielen kann. ich finde, er ist äußerst Temperatur- und Zeitsensibel. ein paar Grad oder Sekunden zuviel, und er kippt für mich, zu wenig und er ist fad. ich habe recht viele Anläufe gebraucht, bis ich mit den Aufgüssen zufrieden war und habe penibelst notieren müssen, wie die Zubereitung war. Bei anderen jap. Tees, auch Kabuse, kam mir das nicht so vor. Wie ist da deine Erfahrung? Jetzt wo ich aber weiß, wie er es will, ist er in der letzten Zeit mein Guten-Morgen-Tee geworden. Die Mischung aus süß, feiner aromatischer Würze und Grasigkeit (und gerade noch nicht bitter) macht mich (neben der Koffeinbombe) fit für den Tag und erfrischt regelrecht.
  10. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    noch nicht mal 9 Uhr und der Kreislauf läuft auf 180... ich hab den Bio Tokujou Kabusecha von Marimoto von TKK in der Tasse. er ist zwar etwas umständlich zuzubereiten, recht zickig möchte ich sagen, aber wenn man den Dreh raus hat, pusht er morgens so richtig.Buttrige Würzigkeit, untermauert von etwas Grasigkeit in den späteren Aufgüssen runden die süße Fruchtigkeit hab. Bei 50°C wirds auch nicht bitter.
  11. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Aged Charcoal TGY 1993 von Chris @chenshi-chinatee beim Aroma der trockenen Blättern dachte ich noch, huch, Vanille-Pfeifentabak? Aufgegossen kommt die milde Rauchigkeit sehr schön zum Tragen und harmoniert äußerst fein mit der Blumigkeit und der karamellartigen Süße. sehr unterhaltsam, mal geht es mehr in Richtung Gebäck (Osterbrot aus Hefeteig mit Mandeln und Rosinen), dann mal wieder mehr zu Tabak und Würzigkeit.
  12. Lazy Cat Tea

    hallo, von lazycattea habe ich im Forum noch nichts konkretes gefunden und eröffne daher mal den Thread hier. Ein User hatte schonmal in 2017 was bestellt, aber leider nie ein Feedback gegeben; ich bin über social media und das englischsprachige Forum darauf gestoßen, da mir Animas Felsenteeprobe damals so gut geschmeckt hat und ich konkret auf der Suche nach Yancha war. Die gut verpackte Bestellung etwa 13 Tage nach Bestellung per China Post ePacket bei mir gelandet. Laut Tracking lag das Paket davon 5 Tage in Frankfurt zu Zollinspektion, wurde aber nicht geöffnet und durchgewunken. Die Versandkosten sind moderate 9,50 €, für EMS Fast Shipping kämen 19 € drauf. Mit dabei waren Qilan 2018, Jinmudan 2018, Huangguanyin 2018, Rougui 2018, Spacecat Rougui und ein paar Grünteesamples (Bilouchun 2019 und 2x Longjing 2019 mit nur 3 Tagen unterschiedlichem Pflückdatum für eine Vergleichsprobe). Neben einem handgeschriebenen Brief wurde mir noch 2 weitere Proben reingelegt, ein Shuixian und ein Schwarztee. Nun zum wichtigen Teil, denn Tees ohne lang drumzumzureden, im ausführlichen Rezensionsschreiben bin ich nicht geübt: Die Yanchas find ich durchweg sehr lecker. Sehr schöne, große Blätter, die sich sehr unkompliziert aufgießen lassen. MIt 4g auf 90 ml bei ~95°C (gerade nicht mehr sprudelndes Wasser) komme ich auf rund 5-6 Aufgüsse, dann wirds dünn, auch wenn der Auszug noch nach was schmeckt. Zum Qilan hab ich mir bspw. notiert: nussig, beerig (fruchtige Süße mit leichter Säure), Vanille und Gebäcknoten (Rosinenbrötchen), cremiger Milchkaffee, deutliche Blumigkeit und mineralisch Bei den anderen Tees sind auch Obstsalat oder Dörrobst dabei. Ich hoffe, @Tobias82 geht da noch besser drauf ein, der hat ein paar Proben bekommen. Entwas enttäuscht bin ich vom "Bilouchun", der war leider recht grasig und bitter, eher wie Sencha. sieht auch nicht aus wie Bilouchun? Die anderen Grüntees stehen noch aus. Fazit für mich: da probiere ich mich gern noch weiter durchs Sortiment, belasse den Fokus aber bei den Yanchas.
  13. Cold dripped Tee?

    muss nicht mal so kompliziert sein, Kaltauszüge gehen auch ganz einfach, wenn du die Teeblätter in kaltem Wasser ziehen lässt, ganz ohne Apparatur. Einfach mal nach "Cold Brew" oder eben "Kaltauszug" suchen, da findest du auch hier so einiges, z.B. sonst: einfach mal probieren und von deinen Erfahrungen berichten
  14. Mega Pitch! Gewundert hätts mich nämlich nicht - bis auf die Proteste, so eine wichtige Rolle spielt Tee seit Boston 1773 glaube ich nicht mehr.
  15. Yunomi

    sowohl als auch, weil erstmal wird jeder Tee für sich getrunken. wenn die Unterschiede nur marginal sind, oder mich wirklich ein direkter Vergleich von zwei Tees interessiert, würde ich dann noch parallel verkosten. wobei es mir gar nicht um das letzte Quäntchen geht, da bin ich natürlich auch noch nicht genug geübt. Momentan wird eine Eingliederung in schmeckt mir/schmeckt mir nicht (...so gut; "gar nicht schmecken" hatte ich noch nicht) vorgenommen und ein paar Geschmackseindrücke dazu notiert (blumig, fruchtig, grasig, erdig, usw.) z.Z. komme ich auf 2-3 Sessions am Tag, daher auch die 6-10g. ich kann das wunderbar in meinen Büroalltag integrieren, mein Job, sofern keine Meetings o.ä. anstehen, lässt mir Spielraum für solche Spirenzchen. ist natürlich kein echtes zeremonielles gongfu/chado, aber Temperatur, Zeit, Tee/Wasser-Verhältnis mit Feinwaage hab ich im Blick. So kann ich schonmal vergleichen; heute vormittag z.B. einen frischen chin. 2019er Bi Lou Chun mit 3g auf 90 ml mit 80°C (30s/10s/ca. +15s für die weiteren Aufgüsse), jetzt gerade nochmal selbes Setting mit 70°C. Da gibts schon deutliche Unterschiede (70°C schmecken mir hier deutlich besser, weil alles in sich harmonischer, wobei ich jetzt nach dem 3. Aufguss vielleicht auf 80°C hoch gehe). der Atong Chen 2019er BLC, den ich vor 4 Wochen oder so getrunken habe, war aber wiederum ganz anders. Bei so deutlichen Unterschieden entfällt die Parallelverkostung.