goza

TeeClub
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Über goza

  • Rang
    Tee-Genießer
  • Geburtstag 28.02.1982

Profil Informationen

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    Männlich
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    Ober- und Niederbayern
  1. Und das ist auch gut so, wo wären wir denn, wenn jeder die gleiche Meinung hätte. Das kommt sicherlich auf den Tee an. Auf welche konkreten Tees beziehen sich deine Erfahrungen? Im Gegenzug wirst du hier im Forum aber auch zahllose Beispiele finden, in denen es andersherum ist. sogar die Form einer Kanne - auch wenn in beiden die Teeblätter genug Platz fänden - kann unterschiedliche Ergebnisse erzielen. Das und auch obiges ist eben eine Frage des Stils, auf die GoldenTurtle einging. Warum Pfeife mit all seinen Einschränkungen rauchen, wenn's die einfache Kippe auch täte? Warum Schallplatte statt CD? Warum Automatikuhrwerk statt Quarz? Mercedes statt Dacia? Geschmack und Stil - nichts, worüber es etwas zu streiten gäbe.
  2. Lipase ist nicht "fettproduzierend". Allerhöchstens "fettumwandelnd", was aber ein essentieller physiologischer Vorgang ist. Weil ich die Blätter nicht einsperren will, oder die Menge Teeblätter, die ich verwenden will, nicht in die Zange/Ei reinpasst. In Verbindung mit den verwendeten Zubereitungsgefäßen hat eine Zange/Ei keine Vorteile für mich. Andere Zielgruppen mögen das anders sehen.
  3. Teezubehör

    Nein.
  4. Die da wären? Kommt auf den Tee an, westlich, grandpa oder gongfu. Nie in einer Teezange, sondern immer den Blättern ihren Freiraum gebend.
  5. Sehr schön, was ist das denn für ein Teebrettchen, bzw. woher?
  6. Das Tee - Aroma - Rad

    Hallo, schau mal hier: https://teamasters.org/2-cols-inverted/ oder https://www.australianteamasters.com.au/tea-flavour-wheel/
  7. Philosophie am Teetisch

    dieser Einwand geht meiner Meinung nach viel zu weit. Denn der hat nichts mit Tee zu tun, sondern beinhaltet alle Aspekte unseres Seins. Täglich werden Klamotten, Schuhe usw. gekauft, die niemand "eigentlich" braucht, ganze Ökonomien leben genau davon. Der Mensch ist Jäger und Sammler und hat sich beim Anblick von Neuem, Begehrenswertem einfach nicht im Griff. Die Frage dürfte viel mehr sein, welchen Genuss erwarten man? Strebt man immer nach dem Nonplusultra (hochreines Wasser, aufgekocht in Materilaien, die dem Wasser noch den letzten Rest Ionen mitgeben, um das feinste Teeblatt des ältestens Baums aus höchster Lage, längstmöglich gereift, noch den letzten Rest Aromatik herauszukitzeln, dargereicht in edelsten Tonkannen und Tässchen auf Tischchen hochwertigster Hölzer) oder gibt man sich mit der guten Zubereitung des Hier-und-jetzt zufrieden? ich verfolge - soweit meinen Mitteln und Kenntnissen möglich - beides. An manchen Tagen nehme ich möglichst reines Wasser aus Wasserflaschen, messe genau Temperatur und Ziehzeiten, überlege, welcher Ton besser sein könnte, probere eben auch mal verschiedene Materialien nebeneinander aus, um genau zu wissen, welche Zubereitung "besser" ist. Und dann gibt es Tage, da nehme ich den gleiche Tee, greife in die Packung, nehme nach gut Glück ein gewisse Menge heraus, koche Leitungswasser nach Gefühl auf und nehme das billigste, glasierte Gefäß, weil ich das danach auch einfach in die Spülmaschine schmeißen kann. Und ich erfreue mich ganz genauso daran. Die Detailverliebtheit gleicht bei mir einer Art Meditation, in der ich mich bis zu mehreren Stunden einem Thema widme, da läuft nebenbei auch keine Musik, oder Fernseher usw., sondern da konzentriere mich nur auf den Tee - oder eben was anderes (ähnliches hab ich bei Zigarren mit hochwertigen Feuerzeugen, handgedrechselten Aschenbechern usw., oder alten Whiskies). Und automatisch driften meine Gedanken, ich denke nach über das - und mein - Leben, Wünsche, Bedürfnisse, Sehnsüchte, Erfolge. Ich war denn mal weg - nicht körperlich, aber mental. Und dann gibt es die Tage, da denke ich mir, woah hab ich Bock auf Tee xy. Genau die Blumigkeit/Nussigkeit/Beerigkeit - das will ich jetzt. Und dann wird ein guter Tee zubereitet. Meine Frau trinkt ab und zu mal mit - will aber vom Schischi eh nichts wissen, sondern guten Tee. Der kann bei ihr auch ausm Beutel kommen.
  8. Ne, ich war's nicht Meine Pläne bzgl eines Wasserkessels wurden erstmal aufgeschoben, nachdem ich nix adäquates gefunden habe. Eine Shinkodo-Kanne wäre mein Objekt der Begierde, aber auch die sind beschichtet, ebenso wie von traditionellen englischen Herstellern (Simplex Kessel). Bei den chinesischen Händlern bin ich besonders skeptisch, weil ich einfach nicht sicher bin, was ich da wirklich bekäme. Ich habe nicht die Möglichkeiten, die Authentizität einer Kupferkanne zu überprüfen. Mag auch nur ein Vorurteil sein, aber jeder Zweifel trübt meine Freude bei der Benutzung. Ein Bonavita hat stattdessen kurz vor Weihnachten noch den Weg zu mir gefunden, und ich gehe erstmal weiter den einfachen Weg des Wassererhitzens, ohne Beeinflußung. Darauf bin ich auch gestoßen, und vielleicht wäre der Umweg mit einer ayurvedischen Kupferwasserkanne denkbar, in der das Wasser vor dem Erhitzen angereichert wird.
  9. Mich würde interessieren, ob auch innen reines Kupfer ist, bei meiner Recherche hab ich keinen unbeschichteten Kessel gefunden. Auch die, die erst als "100% copper", "pure", "massive" oder "solid" beschrieben wären, hatten dann plötzlich laut Bewertung usw. doch ein Zinn o.ä. Lining
  10. frohe Weihnachten!

    Die schönsten Geschenke kann man nicht in Geschenkpapier einwickeln. Liebe, eine tolle Familie, gute Freunde, Gesundheit und Glück - all das wünsche ich Euch zu Weihnachten von ganzem Herzen!
  11. Neue Teetrinkerin mit Fragen

    Hallo Tiberiah, hallo im Forum! Viele Informationen und Antworten findest du, wenn Du hier im Forum etwas herumschmökerst. Tatsächlich wäre aber bei der "Grundausbildung" der Gang zum lokalen Händler fast unersetzlich. Wenn dir ein Tee nicht zusagt, sag das dort einfach. Es gibt genug, was dir stattdessen gefallen könnte; über Geschmäcker kann man letztlich nicht streiten. Grüntee gibt es nicht nur als Pferdefutter, sondern auch blumig, duftig, geröstet,..... Dort wird man dir auch sagen können, wie man welchen Tee auch am besten zubereitet - Temperatur, Ziehzeiten usw. Und in welchen Tee man Milch dazugeben darf und in welchen nicht Eine weitere tolle Anlaufstelle für die Erstlings-Fragen findest du auch unter http://teapedia.org/de/Hauptseite happy reading and tea sipping
  12. hat denn jemand eine Quelle für eine reine Kupferkanne? was ich so finde ist innen verzinnt, die oben gezeigte Kanne oder auch die Hario-Kupferkanne sind innen vernickelt (finde ich nun gerade allergietechnisch nicht gerade unbedenklich). Pures Kupfer ist mir noch nicht ungekommen.
  13. Das Wunder von Jianshui! Und meine Kanne~

    Sorry, ich meinte natürlich stets einen glasierten Gaiwan
  14. Das Wunder von Jianshui! Und meine Kanne~

    Ich erwecke diesen Thread von den Toten, um hiermit weiterzumachen: wie @Shibo möchte ich grundsätzlich noch länger experimentieren, für einen nur leicht oxidierten und ungerösteten Oolong bestätige ich aber @GoldenTurtles Einstellung zu Jianshui schonmal. Ich habe nun eine Weile mit dem neuen Kännchen herumgespielt und heute mit einem unkomplizierten, von mir immer wieder gern getrunkenen Nantou Oolong vom diesjährigen Frühling mit max. 20% Oxidation mit der Zubereitung in einem unglasierten Gaiwan querverglichen. 2g mit 95°C, Aufgusszeiten sind bei diesem Tee kaum zu beachten. Ich habe nur darauf geachtet, dass sie gleich lang ziehen. Das Kännchen wurde nicht ganz voll gemacht, da der Gaiwan etwas kleiner ist, die Wassermenge ist also gleich. Die aus dem unglasierten Gaiwan den ganzen Mundraum einnehmende Blumigkeit ist aus dem Jianshuikännchen extrem gedämpft. Es könnten zwei Tees sein, einer ganz frisch, der andere unbeachtet, für lange Zeit offen in einer Ecke liegengelassen. Statt der Gewürzkomponente, die sich dem zweiten Aufguss dazugesellt, wird der Tee vordergründig mehr säuerlich. Es fehlt an Körper - eigentlich ist der Tee so nur langweilig. Als Teeprobe hätte ich die Reste sogar wohl entsorgt, weil es sich nicht lohnt, ihn weiter zu trinken. Da ist kein Einklang, keine Unterstützung durch den Ton, sondern Fesselung des Tees. Musik mit Ohrstöpseln, um beim Vergleich von GT mit den Frequenzen zu bleiben. Einen Qilan und ein Fuding Weißtee werde ich nichtsdestotrotz auch nochmal genauer unter die Lupe nehmen. Die Pu-Widmung scheint aber gebucht, da hat das Kännchen bereits jetzt, ohne Testumgebung, schon andere Qualitäten gezeigt. Als Feedback noch zur Kanne von Crimson Lotus Tea selbst, kurz und schmerzlos: Prädikat empfehlenswert. Dicht, schöne Verarbeitung, gießt super ab.