MichaelKS

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  1. @MeisterVasqus: Nee, tut mir leid, wenn sich jetzt zwei verschiedene Sachverhalte gemischt hatten. Das Eine ist Artikel 48 Satz e) aus (EU) 2017/625. Demnach sind Kleinsendungen an Dich, die Du auch nicht in Verkehr bringen wirst, nicht zu kontrollieren. Soweit so gut. Das ist auch der springende Punkt, um den es in meinem Fall ging; ein Zollbeamter vor Ort war anderer Meinung, das Hauptzollamt klärte auf, dass Sendungen an mich persönlich, die ich nicht in Verkehr bringe, auch nicht zu kontrollieren sind. Ein anderer Sachverhalt ist (EU) 2019/1793 Satz (11). Darin werden nur nicht-kommerzielle Sendungen (von privat an privat erwähnt). Um diese Verordnung ging es in meinem Fall aber gar nicht. Wenn ich es richtig verstehe spielt die auch für Dich und mich keine Rolle. Zum Veterinäramt: Genau, die Sendung wurde nicht kontrolliert. Man konnte mir dort aber auch nicht weiterhelfen, weil die ja gar nicht wussten, was ich von denen wollte - ich konnte denen nur sagen, das Zollamt habe mich aufgefordert, mich an die wegen eines "Gesundheitszeugnisses" zu wenden. Warum wusste ich auch nicht. Also wandte ich mich wieder an den Zollmitarbeiter, mit derr Bitte um Aufklärung, um welche Verordnung es denn genau ginge; der meinte dann unwirsch "Die (beim Veterinäramt) müssen selber wissen, welche Verordnung das ist." Eine andere Zollmitarbeiterin teilte mir dann mit, um welche Verordnung es gehe; die besagte 2017/625 und empfahl mir die Zollhotline anzurufen. Dort verwies man mich an die Hessische Pflanzenschutzstelle. Die wiederum meinte, das könne nur ein Irrtum sein und riet mir, mich an das Hauptzollamt zu wenden. Dort wurde es dann aufgeklärt. Nächstes Mal rufe ich gleich dort an Das würde ich auch jedem empfehlen, da die Beamten vor Ort offenbar schlicht überfordert sind. Kann man ja auch verstehen.
  2. @miig : Du hast Recht, ich hätte besser schreiben sollen "von privat an privat". @MeisterVasqus: Danke! Zum Nachtrag Nachtrag: Das hatte ich auch gedacht, bis @SoGenmich auf der vorherigen Seite darauf hingewiesen hatte:
  3. @MeisterVasqus: Hallo, kannst Du Deine Frage auch noch posten, und ob sie an ein lokales Zollamt oder ein Hauptzollamt ging? Vielleicht gab es ja ein Missverständnis. Denn in Artikel 48 Satz e) steht ja eindeutig: "nicht amtlich zu kontrollieren sind (...) e) für natürliche Personen bestimmte Kleinsendungen von Waren, die nicht in Verkehr gebracht werden sollen;" Von privat oder nicht-kommerziell steht da nichts.
  4. Hui, die sehen aber auch hübsch aus. Wieviel fassen die Tässchen jeweils, 60 ml? Auf jeden Fall viel Spaß mit Deinen Neuzugängen! Ich hatte vor einigen Wochen ja endlich eine Ausrede gefunden, auch mal ein neues Teespielzeug anzuschaffen - jetzt hatte ich ihn ja einige Wochen in Betrieb und kann dazu auch was sagen, zu meinem ersten Shiboridashi: Er umfasst knapp 230 ml, also sogar etwas mehr als meine alte Teetasse. Für meine normalgroßen Hände ist die Größe noch sehr praktisch, die raue Oberfläche finde ich hübsch und bietet gute Haftung. Das Argument aber war für mich, dass laut Verkäufer Yutaka Tee auch Fukamushi damit zubereitet werden könne. Zur Probe hatte ich gleich einen Fukamushi von Kazuo Watanabe mitbestellt. Und siehe da, es klappt tatsächlich erstaunlich gut - sofern man beim Abgießen Ruhe bewahren kann und sachte die Neigung erhöht. Ruckartiges Ausgießen führt im wahrsten Sinne zu Nix. Ich musste mich auch tatsächlich erst einmal einige Tage lang an das sachte Ausgießen gewöhnen. Dann ging es aber in Fleisch und Blut über. Die Ausgießzeit bereitet aber keine Probleme, auch ein schneller zweiter Aufguss von 20 bis 30 Sekunden klappt hervorragend. Fukamushi-Sencha, Tamaryokucha und Kamairicha: Alle klappen wunderbar in diesem Shiboridashi. Warum auch nicht Neulich hatte ich notgedrungen versucht, Tie Guan Yin-Oolong-Tee darin zuzubereiten, weil ich zuviel in meinen kleinen Gaiwan gegeben hatte und die Blätter sich immer mehr entfalteten und aus dem Gaiwan wuchsen; daher schnell die Blätter umgefrachtet - aber dafür ist der Shiboridashi nicht gemacht; die Handhabung ist für mich ungleich schwieriger, weil es mit kochend heißem Wasser plötzlich gilt, den Shiboridashi nicht nur irgendwie gut zu halten, sondern ohne sich die Pfoten zu verbrennen. Aber das nur am Rande, falls jemand mit dem Gedanken spielt, sich einen solchen Shiboridashi als Allzweck-Werkzeug zuzulegen; dafür ist er meines Erachtens nicht gemacht. Soviel zum Shiboridashi - weitere neue Spielzeuge folgen; denn auch die erste Bestellung bei Nan Yi Tee war fix angekommen und ist bereits in Erprobung. Euch allen ein schönes Wochenende, viel Gesundheit und guten Tee!
  5. @nemo Ja genau, Danke Dir! Elegant gelöst
  6. Hallo teewelt. Das ist es ja; der Newsletter ist ja nicht auf deren Homepage veröffentlicht und für jedermann zugänglich, sondern nur den registrierten Kunden zugestellt. Und als Kunde steht es mir ja nicht zu, den Inhalt zu veröffentlichen. Deshalb bin ich mir da unsicher und lieber vorsichtig. Kann natürlich Blödsinn sein, und rein vom Empfinden her, denke ich auch nicht, dass der Händler etwas dagegen hätte. Aber ich finde rechtlich auch keinen Hinweis dafür, dass man aus Newslettern zitieren dürfte, denn spontan hatte ich beim Suchen gefunden: "Grundsätzlich gilt, dass auch bei der E-Mail-Korrespondenz der Schutz des allgemeinen Persönlichkeitsrechts nach Art. 2 Abs. 1, Art. 1 Abs. 1 GG, Art. 8 Abs. 1 EMRK zu beachten ist. Ein vertraulich gesprochenes Wort ist ohne Erlaubnis nicht zu veröffentlichen. Der § 51 UrhG kommt zur Anwendung, wenn es ein veröffentlichtes Werk ist. Bei einer E-Mail wird dies nicht der Fall sein." https://www.tub.tuhh.de/blog/2017/11/06/zitieren-aus-einer-e-mail-nicht-ohne-erlaubnis/ Sowie aus einem Urteilstext: "(...) Insofern gilt das gleiche wie für das Recht am gesprochenen Wort, das die Befugnis des Menschen schützt, selbst zu bestimmen, ob seine Worte einzig dem Gesprächspartner, einem bestimmten Kreis oder der Öffentlichkeit zugänglich sein sollen (BGHZ 27, 284 (286)) (...)" https://www.online-und-recht.de/urteile/Zitate-aus-privatem-E-Mail-Verkehr-koennen-rechtswidrig-sein-Landgericht-Hamburg-20170310/ Ich bin aber Laie und weiß nicht, ob ich den Sachverhalt überhaupt richtig verstehe. Deshab behandle ich die e-Mail lieber als nicht-öffentlich. Vielleicht hat ja jemand einen Hinweis hat, wo die Rechtssprechung vorsieht, Newsletter anders zu behandeln.
  7. OK, Regierung ist was anderes, da ticke ich ähnlich
  8. @seika Stimmt, ich hätt ja auch mal schreiben können, woher der Tee genau stammt - Danke für den Hinweis! Als Produzenten sind die Fujihara Tea Growers angegeben; aus Unnan, wie seika richtig erkannt hat. In diesem youtube-Video kann man die Plantage sehen (Untertitel sind zumindest in Englisch vorhanden - im Wesentlichen erläutert er, dass sie Bio-Anbeu betreiben und Tamaryokucha sowie Houjicha produzieren): https://youtu.be/fRSrE7qvYrc P.S.: Schöne Grüße nach Japan, seika-san!
  9. @Lateralus Hui, die Tasse hast Du aber sehr schön in Szene gesetzt, finde ich; auf das Wesentliche konzentriert und dazu die Tiefenschärfe genutzt, Kompliment, sieht klasse aus!
  10. Hallo @Paul. Kann sein Aber ich lese da nicht heraus, dass YS der Allerwerteste auf Grundeis ginge, sondern bloß eine Klarstellung, wie ich sie als Händler vermutlich auch meinen Kunden schreiben würde, und die ich als Kunde auch gut finde; nämlich dass sie weiterhin besten Service bieten, weiterhin strikte Hygienemaßnamen einhalten, und dass wie gehabt frische Tees aus der Frühjahrsernte 2020 eingekauft würden, und es keinen Grund zur Sorge gibt - ich hätt's gern wörtlich zitiert, weiß aber nicht, ob ich das darf, weil der Newsletter ja nicht öffentlich sondern auf den Kundenkreis begrenzt ist. Aber vielleicht verstehe ich Deinen Eintrag auch falsch; denn andersrum betrachtet: Welcher Händler aus China wird sich gerade keine Sorgen machen? So wird natürlich ein Schuh draus, da hast Du sicher Recht. Farmer Leaf, der ja auch von Frankreich aus Tee vertreibt, hat zu dem Thema übrigens seine persönliche Einschätzung in seinem youtube-Kanal gegeben - für Interessierte hier der Link; ist leider nur in Englisch, aber als Quintessenz höre ich heraus, dass er meint, es könne passieren, dass evtl. die Bewegungsfreiheit der Saisonarbeiter eingeschränkt würde, sodass er sich bei der Ernte auf die höchsten Qualitäten konzentrieren werden müsse, wenn es denn überhaupt zu Einschränkungen kommen sollte - was ich natürlich für die beteiligten Menschen nicht hoffe: https://youtu.be/siDGa27N7sc P.S.: Die wichtigste Aussage von Farmer Leaf hatte ich beinahe vergessen: Er hält es sogar für möglich, dass gerade jetzt Menschen mehr Geld für guten Tee ausgeben könnten, weil andere, größere Luxusartikel wie ein teures Auto jetzt vielleicht gar nicht drin sind. Fand ich jedenfalls bemerkenswert, dass er diese optimistische Betrachtung teilt, statt nur auf potenzielle Nachteile zu sprechen kommt.
  11. Wobei ich die Bilder der Elefanten aus dem vorletzten Newsletter, die in einer Teeplantage rumtollen, richtig schön fand; sowohl fotografisch als auch menschlich, weil's mal keine Horror-Bilder sind, und die fröhlich wirkenden Elefanten entsprechend Fröhlichkeit auf mich abfärbten. Fand ich 'ne dufte Idee und auch sehr nett von dem Fotografen, die Bilder zu teilen. Was die Aktionen anbelangt, die gibt's doch regelmäßig. Neu ist für mich bloß die Aktion dass es bestimmte Artikel gratis dazu geben kann. Ist mir aber zu kompliziert. Ich brauche meine 100% geistigen Reserven allein dazu um entscheiden zu können, welchen der vielen Tees ich mir leisten kann und möchte Aber zu Deiner Frage: sunday.de verschickt offenbar ganz normal und zuverlässig; Bei nan-yi-tee.de habe ich jetzt zum ersten Mal etwas bestellt, die Bestellung ist aber seit einigen Tagen bloß als versandfertig angegeben. Allerdings wurde auch angegeben, dass es bis zu 5 Tagen dauern kann, bis eine Bestellung rausgeht.
  12. Ich war auch mal in Leer zu Gast und habe dann wohl aller Wahrscheinlichkeit nach auch Bünting Tee getrunken - fand ich sehr lecker, kann da nix Schlechtes drüber sagen. Und als Außenstehender halte ich mich auch lieber raus aus einheimischen Clan-Fehden Kleines Update zum Tamaryokucha von SONO Organic: Der war heute wieder in meiner Tasse. Oben hatte ich gar nicht erwähnt, dass auch der dritte Aufguss ganz nach meinem Geschmack ist. Danach ist allerdings (fast) alles an Aroma aus den Blättern extrahiert. Aber immerhin drei mir schmeckende Aufgüsse mit 5 g auf ca. 220 ml. Den kann ich getrost empfehlen.
  13. Ach schade. Ich drück Dir die Daumen, dass bei den Teeproben einer dabei ist, der ganz nach Deinem Geschmack ist. Und wenn nicht, dann mach Dir nix draus; gibt ja auch leckere Kräutertees - oder Bergtee (Mursalski Bio Bergtee), den trinke ich in letzter Zeit gerne Viel Erfolg beim Durchprobieren!
  14. Hallo Adriana, das hatte ich auch bei jedem "Huang Pian" (Gelbe Blätter) -Tee, sowie auch bei japanischem Yanagicha. Die waren auch durchweg allesamt nicht freundlich zu meinem Magen. Ich hoffe, Dir ist er nicht auf den Magen geschlagen. Wie lief denn Dein 2. Versuch?
  15. Bei mir ist seit gestern ein neuer Tamaryokuchavon SONO Organic in der Tasse. Der macht einen sehr guten ersten Eindruck auf mich; ganz mein Geschmack. Auch hübsch anzusehen; der zweite Aufguss nimmt ein schön tiefes Jade-Grün an, wie ich finde (was ich aber nicht so gut in einem Foto einfangen kann, daher zeige ich lieber ein Bild vom trockenen Blattgut).