Illoran

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  1. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Moin, heute ist bei mir der Formosa Dark Pearl Oolong in der Tasse. Ein schöner fruchtig süßer Oolong der ganz ordentlich geröstet ist und durch den ganz eindeutig ein bisschen von dem Aroma des Snow Dancong Ba Wu Ye durchschimmert den ich vor zwei Tagen in meinem Tokoname Kännchen hatte. Ein sehr interessantes Geschmackserlebnis, ich bin ein bisschen begeistert =) mfg Illo
  2. Vorwerk Temial

    Moin, danke für die Info ... den Thread werde ich mir mal in einer ruhigen Stunde zu Gemüte führen =) mfg Illo
  3. Vorwerk Temial

    War mir tatsächlich nicht klar, viele der leicht zugänglichen Quellen sprechen von Natriumionen, Brita selbst hält sich verständlicherweise relativ bedeckt welches Material sie genau verwenden (eines der Nachfüllgranulate ohne die Aktivkohle hört ja auf den schmissigen Namen "Pure Resin 200 FDH" ... wer weiss). Mit Hinweis auf die Babynahrung ergibt das natürlich Sinn. Heisst das, dass ein Brita Filter tatsächlich nur eine Teilentsalzung macht? Das könnte regional, abhängig vom Anteil der Carbonathärte, erklären warum so ein Filter mal mehr und mal weniger bringt. Zur Tauglichkeit von Britafiltern für Babynahrung und dem verwendeten Polymer finde ich tatsächlich abgesehen von Allgemeinposten gar nichts. Selbst mit der Info, dass das DVB-vernetzte Styrol-Kopolymere sind, lässt sich eher wenig anfangen, da dass a) auf quasi alle Ionentauscherharze zutrifft und b ) nichts über die Funktionalisierung aussagt. Oder wird da sogar noch nach verschiedenen Wasseraufbereitern unterschieden? Hast du da genauere Einblicke? Würde mich interessieren. mfg Illo
  4. Vorwerk Temial

    Hmm, interessant. Wenn ich das richtig sehe, dann hat Marl eine Wasserhärte von 12, was dann schon einer ganz ordentlichen Calcium bzw. Magnesiumkonzentration entspricht. Da hätte ich damit gerechnet, dass man da schon einiges merkt. Das Prinzip der Britafilter ist ja, dass da ein Harz mit drin ist das als Ionetauscher fungiert. Das ausgetauschte Natrium neigt deutlich weniger dazu mit den Verbindungen im Tee zu clustern und dann als weissliches feines Präzipitat auszufallen oder den Tee deutlich zu trüben. Zumindest optisch müsste der Unterschied deutlich erkennbar sein, vor allem wenn der Tee ein bisschen abkühlt. Geschmacklich ist so eine Sache, zwar sind die Inhaltsstoffe die sich vornehmlich an die Ionen binden und dann aus der Lösung ausfallen für Bittere und Süßliche Noten verantwortlich aber die Konzentrationsdifferenzen sind eher gering. Was dann wieder einen größeren Einfluss haben dürfte ist das Präzipitat selbst, das sorgt für sandiges Mundgefühl und ist bitter, vor allem wenn die Tasse leerer und kühler wird. So ... genug den Chemiker raushängen lassen, long stories short: Überrascht mich, dass da kein Unterschied spürbar ist. mfg Illo
  5. Zoll und chinesischer Tee

    Jo, sorry ... ich vergesse gerne mal, dass man das Augenzwinkern bei einem schnippischen Kommentar in Schriftform nicht sieht =) War nicht bös gemeint. Findet man die Bestimmungen für die Tees irgendwo? Habe mich in den letzten Tagen mehrfach auf der Seite des Zolls verlaufen und dabei nicht wirklich irgendwas gefunden was der Einfuhr von Tee entgegensteht. Die meisten Regeln scheinen sich da auf Handel oder "In Umlauf bringen" zu beziehen. Zumindest YS hat ja seine Tees relativ ausführlich im Sinne der Europäischen MRL-Bestimmungen getestet, sind da noch umfangreichere Angaben nötig zumal als Endkunde? mfg Illo
  6. Zoll und chinesischer Tee

    Moin, geht mir ähnlich, war mal ein Testballon um zu sehen was passiert. Ich bin gespannt. Wäre eigentlich schade wenn ein so großer Teil des Marktes wegen obskurer Zollbestimmungen einfach nicht zugänglich wäre. mfg Illo PS: Ob die Zollbeamten wohl auf Klugscheisserei stehen? Vielleicht ließe sich argumentieren, das Pu Erh ja ein Hei Cha also schwarzer Tee ist und das nur die doofen Europäer wieder nicht verstanden haben wie der Hase läuft.
  7. Besondere Teegäste

    Aber bitte diese Tea-pets nicht mit dem "Rinse" übergießen
  8. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Moin, nach einem etwas nervigen Arbeitstag gönne ich mir Zerstreuung in Form des Morimoto Kabuse Shincha 2019. Der Tee schmeichelt dem Gaumen mit einem frischen Hauch von Frühling und dem Auge mit einer leuchtend grünen Tasse Aber ich werde den Rest wohl schnell verbrauchen müssen, der Tee verliert inzwischen merklich von seinem anfänglichen Charme direkt nach dem Öffnen der Packung. mfg Illo
  9. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Moin, Ich hatte den Naka heute auch in der Tasse und fand ihn, auf die Gefahr hin mich als Banause zu outen, etwas enttäuschend. Ich konnte fast kein Aroma wahrnehmen und auf der Zunge nur eine Idee von Süße und Würzigkeit. Andererseits ist meine Erfahrung grade mit sehr jungen Shengs extrem begrenzt, deshalb besteht eine gute Wahrscheinlichkeit, dass ich den einfach nicht optimal zubereitet habe. Magst du mir daher was zu denen Zubereitungsparametern sagen? Speziell Blatt zu Wasserverhältnis, Wassertemperatur und Ziehzeit? mfg Illo
  10. Teezui 7 - Augenzeugensammelthema

    Hmm, der Kocher und das schwarze Steinbrett kommen mir doch irgendwie bekannt vor. Haben wohl einen weiten Weg hinter sich mfg Illo
  11. Cha Qi, Wirkungen etc.

    Moin, ich würde vermuten, dass da viel Konditionierung reinspielt. Bin ich davon überzeugt, dass ein Tee eine gewisse Wirkung auf mich haben wird und kultiviere ich diese Erwartung noch durch ein meditatives Ritual wie eine Teezeremonie werde ich in den meisten Fällen den erwarteten Effekt spüren. Wie bei einem Placebo ist dieser Effekt bestimmt nachweisbar, aber nicht "messbar" oder quantifizierbar. Das Ganze geht dann in Richtung Autosuggestion wie autogenes Training und das ist extrem wirkmächtig. Wie das Ganze so wirklich genau funktioniert ist aber alles Andere als klar. Ich würde also unterstellen wollen, das ein Großteil des Cha Qi eher das Chi/Qi des Trinkenden ist. Der Tee wirkt dabei (abgesehen von der offensichtlichen und Nachweisbaren Psychoaktivität durch GABA, Theanin und Koffein) als meditativer Katalysator. Soweit meine Interpretation mfg Illo
  12. Außergewöhnliche Geschmäcker

    Schinken kenn ich definitiv auch. Das war ein eher preisgünstigerer Lapsang Souchong der schmeckte als ob man den Tee zusammen mit etwas Schinkenspeck aufgegossen hätte. Der hat ein Schattendasein gefristet bis er alle war und wurde immer nur als Kuriosum rausgeholt um zu sehen wie die Leute das Gesicht verziehen mfg Illo
  13. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Moin, Ich dachte ich versuche mich zur Feier meines jüngst aquirierten Teespielzeuges auch mal in Fotografie. Zumindest dem was mein kluges Telefon so hergibt. Bei dem Tee handelt es sich um den Yiwu Wang Bing Shen Tai 2017, einem jungen Sheng Pu Erh. Zubereitet für 20-30 Sekunden je Aufguss mit 5g Tee auf 100mL kochendes Wasser in meiner neuen kleinen Tonkanne Ab dem zweiten Aufguss zeigt der Tee sich angenehm würzig mit etwas herber Bitterkeit und einer süßlichen Note am Gaumen. Definitiv angenehm mild und nicht aufdringlich. Ich bin nun beim 6. Aufguss und ein paar kann der denke ich noch mfg Illo PS: Ja mein Teebrett ist tatsächlich ein Ikea-Sammla Deckel mit einem Küchentuch Ich arbeite dran.
  14. Moin Moin

    Ja stimmt, von der Teezui hatte ich schon gehört. Dieses Jahr wäre leider etwas spontan für mich, bin grade auf der Arbeit etwas zu eingebunden. Ich hoffe dann einfach auf nächstes Jahr Aber ich wünsche viel Spaß und viel interessanten Tee. mfg Illo
  15. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Oh ja, den Lishan 2004 Quingxin Tanbei durften wir bei der Oolong Session am Donnerstag im Teekontor auch verkosten. Der war der Hammer. Da hab ich doch direkt Lust auf einen Oolong bekommen und mir den Formosa Mingjian Fancy Oolong Old Style 2016 aufgegossen mfg Illo