Fisheyes

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Über Fisheyes

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    Tee-Trinker

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    Spreewald
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    gongfu cha / chinesische Teezeremonie
    wulong cha / Oolong
    yixing chahu / Teekannen aus Yixing
    Literatur zu Yixing-Kannen, Künstlern, Siegeln, Inschriften etc.

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  1. @SoGen Vielen Dank, das war ist für mich sehr informativ. Kein Wunder, dass ich dann in meinem Buch von Soshitsu Sen nichts zu Sado (außer sadoguchi: Gästeeingang) gefunden habe... Und zu der eingelassenen Teestelle: Wenn ich mal wieder Zeit und etwas Geld habe, hätte ich schon gern eine eingelassene Feuerstelle oder ähnlches als Sino-japanischen Teesitz im Garten, um damit meine Oolongs aufzugießen. Totaler Stilbruch, aber man kann das ja als Tangzeitliches Interieur ausgeben.
  2. @SoGen Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort, die sofort neue Fragen aufwirft - ich bin taiwanesisch/chinesisch - also recht pragmatisch - Gongfucha-infiziert, und bin über einige Ausflüge in der japanische Teewelt, wahrscheinlich zwar besser informiert als Otto Nomalverbraucher, aber insgesamt im Vgl. zu meinem Wissen zu Gongfucha ganz am Anfang dieses japanischen Wegs... Das ist ja klar, ich finde auch die Form der Tülle und die Deckelpassform wichtig, um gut eingießen zu können, aber bei gleicher Form ist etwas leichter ja erstmal besser. Da ich zum Teil erstaunlich gute Teesets schon unter "Puppengeschirr" erworben habe, möchte ich dem mal wiedersprechen... Zu meinen Fragen: 1. Worin besteht der Unterschied Sado und Chanoyu? 2. Ich dachte, im Sommer nimmt man einen Furo, im Winter eine eingelassene Feuerstelle, Irori? Ich überlege schon länger, mir eine japanische Feuerstelle mit Tetsubin anzuschaffen, daher versuche ich mich schlau zu machen. Für eine japanische Ausbildung fehlen mir momentan Gelegenheit (zu weit von einer Großstadt), Zeit und Muße. Mal sehen, vielleicht später. Übrigens gibt es grade einen japanischen Elektro-Furo bei ebay...
  3. @doumer Ich vermute mal: Wenn die ginbins dünner sind, sind sie dann auch leichter und dadurch besser zu führen als eine Tetsubin...? Und was bzw. wieviel nimmt man als Kohle? Gibt es hier irgendwo eine Grundanleitung für das Beheizen einer Tetsubin/ginbin über Kohle?
  4. Wenn es schnell sein soll: ca. 4-6 cm ungeschälten Bio-Ingwer abwaschen, dann mit der Seite des Küchenbeil auf einem Holzbrett kräftig "verhauen", dann noch ein paar mal in Scheiben schneiden, aufgießen bzw. aufkochen.
  5. Aha, danke. Ich hatte etwas bedenken, da sie so dünn sind...
  6. Mit japanischen Teeutensilien und Tees kenne ich mich nicht wirklich aus, daher mal die Frage in die Runde an alle Kenner: Wie benutzt man eigentlich eine ginbin? Die sind doch deutlich kleiner als eine Tetsubin... Nimmt man die daher nur für bestimmte Teesorten? a, Erhitzt man darin das Wasser auf einer Flamme (klassischerweise über einem Kohlenfeuer) wie beim Tetsubin? b, Erhitzt man das Wasser irgendwie anders und gießt es dann in eine ginbin um? Und wird die ginbin dann irgendwie warm gehalten oder verbraucht man das Wasser dann gleich? Und gibt es dafür dann auch Dreifüsse oder andere stövchenartige Abstellmöglichkeiten?
  7. Herzlich willkommen! Da sitzst Du beruflich ja an der Quelle ;-)
  8. Nach meinem Besuch auf dem Berliner Tea Festival vorgestern, habe ich wieder ganz schön zu tun mit den neuen Tees und neuen Quellen. Besonders die östlichen Nachbarn (Polen und Tschechien) haben einen qualitativ hochwertigen Tee und schöne Keramik angeboten. Gestern hatte ich gleich mal angefangen mit zwei für mich neuen Sorten, die fast zwei Extreme auf meinem Spektrum markieren. 1. Japanischer Oolong Kaoribi Shibamoto, Sommerpflückung 2018, von HerbatyCzas Zunereitung in celadonfarbenem Porzellankännchen aus Taiwan (Stephane Erler), innen offen, ca. 95 Grad. 2. Sun Yi Shun Liu An Hei Cha von 2002, von TheTea Zubereitet in celadonfarbenem Kännchen aus Taiwan, beidseitig glasiert (HCW, Krakelee), ca. 100 Grad. Der Japanische Oolong war sehr kräftig grün, kaum nussig oder fruchtig, hatte viel "Kick", ich muss ihn aber weiter mit kühlerem Wasser probieren. (vielleicht 85 Grad?) Auf einen Liu An war ich schon lange gespannt, daher musste ich den auch gleich mit probieren. Liu An (nicht zu verwechseln mit Liu An Gua Pian, auch wenn beide aus Anhui kommen) muss erstmal gewaschen und dann mit kochendem Wasser zubereitet werden. Er hatte einen starken, medizinartigen Nachgeschmack und ein Aroma, der mich an das Innere eines Antiquitätenhandels erinnerte. Von Vanille habe ich nichts geschmeckt, allerdings war der Geschmack für mich so neu und fremd, dass ich eher Parallelen zum Pu Erh geschmeckt habe (aber ohne das Erdige eines Pus) und ein bisschen was wie schwarzer chinesischer Tee, so daß ich mich auch da nochmal rantasten werde. Auf jeden Fall etwas ganz Anderes, ich denke, ich könnte mich dran gewöhnen.
  9. Hi teafox, lass dich mal nicht abschrecken ;-) Du bist hier bei Hardcore-Teetrinkern gelandet, da hat Honig und Zucker absolut gar nichts in der Nähe von Tee verloren. Das erklärt für Dich vielleicht die Reaktionen einiger... Aber um auf Deine eigentliche Frage zu antworten: Wenn Dich interessiert, wie guter Matcha schmeckt, geh' doch mal zu einer (gekürzten) japanischen Teezeremonie. Da erlebst Du nicht nur, wie man ihn korrekt zubereitet (nur mit dem Teebesen (Cha-sen) schlagen), wie man ihn trinkt sondern auch ein hoffentlich schönes, entspannendes Ambiente. Ich habe auch meine Probleme, Teegeschmack oder -duft genau zu beschreiben, aber das mindert meinen Genuss überhaupt nicht. Am besten lässt man sich eben von Profis einführen durch learning-by-doing, das ist durch alle Theorie nicht korrekt zu erklären bzw. braucht ein Vielfaches an Zeit. Schau doch mal da: beim japanischen Kulturinstitut in Köln, beim Kulturklüngel oder beim Teehaus Cöln oder beim Ostasiatischen Museum in Köln. Das ist sehr spannend und danach verstehst Du sicher auch, wie schön das Matcha-Trinken ist. Gesund ist er ja zudem auch :-) Viel Spaß und berichte mal, wie es Dir gefallen hat!
  10. Hallo, ja, wie groß ist denn das Volumen der alten Teetasse bzw. der Teekanne? Es gibt ja verschiedene Arten der Zubereitung, auch abhängig von den präferierten Teesorten... Du kannst hier im Forum aber Teeshops nach PLZ geordnet finden.
  11. Eigentlich sollte man - also wir alle - mal ein Lexikon speziell für die Siegel anlegen... Mir liegt da eine Liste á la "Billy Mood" mit Abbildungen dazu vor. Gotheborg ist doch eher auf Porzellan zentriert und was so online ist, ist eher dürftig. Jedenfalls für uns Westler. Aber die sehr zeitraubende Entzifferung bremst das bei mir immer wieder aus. Ich muss dann aus Zeitmangel immer meine Taiwan-Kontakte anfragen, und das ist einfach ärgerlich, wenn man keinen Muttersprachler/-in zu Hause hat. Aber auch für Muttersprachler dauert das Entschlüsseln von archaischer Siegel- oder recht abstrakter Grasschrift ganz schön lange. Oder man müsste mal die Yixing-Literatur gezielt scannen und auswerten. Vielleicht mache ich das mal auf meine alten Tage, wenn ich mehr Zeit haben sollte... Aber wenn es hier mehr Interessenten und Mitmachende hätte, wäre es ein tolles Projekt!
  12. Herzlich willkommen und viel Spaß! Erzähl' doch mal mehr, welche Oolongs du trinkst?
  13. Fisheyes

    etwas ordentlicher

    Den Großteil (das sind momentan 4 kg/Jahr) sind Gaoshan-Oolongs, ohne Zwischenhandel vom Teeproduzenten aus Taiwan. Bei Yanchas probiere ich noch rum, da ich sie noch nicht so lange trinke und bin bei Hr. Thamm sehr zufrieden. Dazu kommt noch ein bisschen links und rechts, was mich anspricht oder um neue Läden zu testen. Z.B. mag ich die Foushou-Ollongs aus Zürich von unserer Teekennerin gerne ;-)
  14. Fisheyes

    etwas ordentlicher

    Naja, wie du vielleicht gemerkt hast, bin ich ziemlich auf Hochland-Oolongs aus Taiwan abboniert. Ich habe aber selten Lust beim Teetrinken Fotos zu machen und dann meine Notizen zu veröffentlichen.
  15. Herzlich willkommen! Bei Fragen einfach melden ;-)