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Fisheyes

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Über Fisheyes

  • Rang
    Tee-Trinker

Profil Informationen

  • Wohnort
    Spreewald
  • Interessen
    gongfu cha / chinesische Teezeremonie
    wulong cha / Oolong
    yixing chahu / Teekannen aus Yixing
    Literatur zu Yixing-Kannen, Künstlern, Siegeln, Inschriften etc.

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  1. "altmodisch" habe ich nie verwendet 🙃 Das ist ganz klar ein Klassiker ( ich glaube sogar von Hui Mengchen) und für Oolong super geeignet. Bei der "Dame vom Westsee" ist mir die Nase etwas zu kurz, aber das ist natürlich auch ein Klassiker. Was mir nicht so gefällt sind die naturalistischen Kannen oder generell die etwas dickwandig-monumentalen Exemplare, die seit den 90ern auf dem Festland grassieren. Erinnert mich durch die historisierenden Elemente aus dem chinesischen Geschichtskanon irgendwie an manch europäische 30er/40er Jahre-Architektur. Das ist sicher Geschmackssache - lustigerweise t
  2. Ich schließe mich der shuiping-Fraktion an, auch wenn die Kanne etwas aus der Mode ist. Passt für meinen Tee und meine Hand aber am besten. Meine Wunschform 印包壺 ist leider bezahlbar nicht erhältlich.... davon kann man nur träumen ;-)
  3. @SoGen Vielen Dank, das war ist für mich sehr informativ. Kein Wunder, dass ich dann in meinem Buch von Soshitsu Sen nichts zu Sado (außer sadoguchi: Gästeeingang) gefunden habe... Und zu der eingelassenen Teestelle: Wenn ich mal wieder Zeit und etwas Geld habe, hätte ich schon gern eine eingelassene Feuerstelle oder ähnlches als Sino-japanischen Teesitz im Garten, um damit meine Oolongs aufzugießen. Totaler Stilbruch, aber man kann das ja als Tangzeitliches Interieur ausgeben.
  4. @SoGen Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort, die sofort neue Fragen aufwirft - ich bin taiwanesisch/chinesisch - also recht pragmatisch - Gongfucha-infiziert, und bin über einige Ausflüge in der japanische Teewelt, wahrscheinlich zwar besser informiert als Otto Nomalverbraucher, aber insgesamt im Vgl. zu meinem Wissen zu Gongfucha ganz am Anfang dieses japanischen Wegs... Das ist ja klar, ich finde auch die Form der Tülle und die Deckelpassform wichtig, um gut eingießen zu können, aber bei gleicher Form ist etwas leichter ja erstmal besser. Da ich zum Teil erstau
  5. @doumer Ich vermute mal: Wenn die ginbins dünner sind, sind sie dann auch leichter und dadurch besser zu führen als eine Tetsubin...? Und was bzw. wieviel nimmt man als Kohle? Gibt es hier irgendwo eine Grundanleitung für das Beheizen einer Tetsubin/ginbin über Kohle?
  6. Wenn es schnell sein soll: ca. 4-6 cm ungeschälten Bio-Ingwer abwaschen, dann mit der Seite des Küchenbeil auf einem Holzbrett kräftig "verhauen", dann noch ein paar mal in Scheiben schneiden, aufgießen bzw. aufkochen.
  7. Aha, danke. Ich hatte etwas bedenken, da sie so dünn sind...
  8. Mit japanischen Teeutensilien und Tees kenne ich mich nicht wirklich aus, daher mal die Frage in die Runde an alle Kenner: Wie benutzt man eigentlich eine ginbin? Die sind doch deutlich kleiner als eine Tetsubin... Nimmt man die daher nur für bestimmte Teesorten? a, Erhitzt man darin das Wasser auf einer Flamme (klassischerweise über einem Kohlenfeuer) wie beim Tetsubin? b, Erhitzt man das Wasser irgendwie anders und gießt es dann in eine ginbin um? Und wird die ginbin dann irgendwie warm gehalten oder verbraucht man das Wasser dann gleich? Und gibt es dafür dann auch
  9. Herzlich willkommen! Da sitzst Du beruflich ja an der Quelle ;-)
  10. Nach meinem Besuch auf dem Berliner Tea Festival vorgestern, habe ich wieder ganz schön zu tun mit den neuen Tees und neuen Quellen. Besonders die östlichen Nachbarn (Polen und Tschechien) haben einen qualitativ hochwertigen Tee und schöne Keramik angeboten. Gestern hatte ich gleich mal angefangen mit zwei für mich neuen Sorten, die fast zwei Extreme auf meinem Spektrum markieren. 1. Japanischer Oolong Kaoribi Shibamoto, Sommerpflückung 2018, von HerbatyCzas Zunereitung in celadonfarbenem Porzellankännchen aus Taiwan (Stephane Erler), innen offen, ca. 95 Grad. 2. Sun Yi Shu
  11. Hi teafox, lass dich mal nicht abschrecken ;-) Du bist hier bei Hardcore-Teetrinkern gelandet, da hat Honig und Zucker absolut gar nichts in der Nähe von Tee verloren. Das erklärt für Dich vielleicht die Reaktionen einiger... Aber um auf Deine eigentliche Frage zu antworten: Wenn Dich interessiert, wie guter Matcha schmeckt, geh' doch mal zu einer (gekürzten) japanischen Teezeremonie. Da erlebst Du nicht nur, wie man ihn korrekt zubereitet (nur mit dem Teebesen (Cha-sen) schlagen), wie man ihn trinkt sondern auch ein hoffentlich schönes, entspannendes Ambiente. Ich habe auch mei
  12. Hallo, ja, wie groß ist denn das Volumen der alten Teetasse bzw. der Teekanne? Es gibt ja verschiedene Arten der Zubereitung, auch abhängig von den präferierten Teesorten... Du kannst hier im Forum aber Teeshops nach PLZ geordnet finden.
  13. Eigentlich sollte man - also wir alle - mal ein Lexikon speziell für die Siegel anlegen... Mir liegt da eine Liste á la "Billy Mood" mit Abbildungen dazu vor. Gotheborg ist doch eher auf Porzellan zentriert und was so online ist, ist eher dürftig. Jedenfalls für uns Westler. Aber die sehr zeitraubende Entzifferung bremst das bei mir immer wieder aus. Ich muss dann aus Zeitmangel immer meine Taiwan-Kontakte anfragen, und das ist einfach ärgerlich, wenn man keinen Muttersprachler/-in zu Hause hat. Aber auch für Muttersprachler dauert das Entschlüsseln von archaischer Siegel- oder recht abs
  14. Herzlich willkommen und viel Spaß! Erzähl' doch mal mehr, welche Oolongs du trinkst?
  15. Fisheyes

    etwas ordentlicher

    Den Großteil (das sind momentan 4 kg/Jahr) sind Gaoshan-Oolongs, ohne Zwischenhandel vom Teeproduzenten aus Taiwan. Bei Yanchas probiere ich noch rum, da ich sie noch nicht so lange trinke und bin bei Hr. Thamm sehr zufrieden. Dazu kommt noch ein bisschen links und rechts, was mich anspricht oder um neue Läden zu testen. Z.B. mag ich die Foushou-Ollongs aus Zürich von unserer Teekennerin gerne ;-)
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