Fisheyes

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Über Fisheyes

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    Tee-Interessierter

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    Spreewald
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    gongfu cha / chinesische Teezeremonie
    wulong cha / Oolong
    yixing chahu / Teekannen aus Yixing
    Literatur zu Yixing-Kannen, Künstlern, Siegeln, Inschriften etc.

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128 Profilaufrufe
  1. Weiß denn jemand, ob das Teefestival in Berlin diese Jahr wiederholt word? Vielleicht kennt jemand die Veranstalter?
  2. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Habe gerade einen frischen Dong fang mei ren /Oriental beauty aus einer hohen Lage, mittel geröstet mit Gong fu cha zubereitet. Zwei Aufgüsse lang tolle Dufttasse mit warmen Keksaromen und vollreifen Früchten, ein sehr schöner, voller und nuancierter zweiter Aufguß, der kaum bitter war, und ich glaube 5 Aufgüsse lang (wäre sonst zu viel Tee geworden) volles Oolong-Vergnügen mit einem runden, sich stetig leicht verändernden Tee. Dazu eine off-topic Frage: Was meint ihr mit Tee-Qi? Das Gefühl, dass die Türchen im Kopf aufgehen während des Trinkens, oder die Energetisierung, das klarere Denken? Oder ist es ein Geschmack, ähnlich wie das Wok-Hai ? Hatte nach dem Begriff gesucht, aber keinen passenden Faden gefunden ...
  3. Hallo, auch dieses Jahr gibt es wieder das ČAJOMÍR FEST in Prag. Ich würde zu gerne hinfahren, leider kriege ich ausgerechnet dann Besuch. Wer sich informieren möchte, schaut mal da.
  4. A cup of tea in a teapot - Yixing, Tokoname-teapot Tour (INAX Museum book) Kennt bzw. hat das schon irgend jemand? Habe ich bei Ebay entdeckt siehe diesen Link. Scheint zu einer Ausstellung im INAX Museum in Tokoname zu sein, siehe dort. Das ist ja auch generell ein spannendes Museum, vielleicht kennt es ja jemand?
  5. Danke an Euch! Dass es nichts super Seltenes ist, ist mir klar, das ist schon eher Fabrikware. Schmeckt und riecht auch wie Pu (kleiner Kurztest), interessante Zitrusnote, da man die Schale ja zerbricht und mit aufbrüht. Aber mich würde halt doch genauer interessieren, wo und wer das produziert wurde. Wie gesagt, ich würde auch tauschen, da eher Oolong-fixiert.
  6. Danke für den Hinweis! Ich komme darauf hauptsächlich darüber, dass ich davon (Tangerine oder kleine Mandarine mit Pu-Erh gefüllt) mal gehört habe und über einen Bildervergleich, z. B. hier oder da . Außerdem ist die Tasse eher Pu-Erh artig, kommt mir nicht wie Oolong vor. Ich werde ihn demnächst nochmal testen... Wer mag, kann ja mittesten - ich würde auch was tauschen, wenn Interesse besteht.
  7. Geschätzte Freunde des Pu-Erh, in einer Ecke meiner Vorräte lagert eine Weile dieser Chenpi Pu-Erh. Jetzt bin ich nicht so tief im Pu-Erh Geschehen bewandert, dass ich ihn einschätzen kann, bzw. die Herkunft allein bestimmen kann. Vielleicht weiß jemand etwas mehr, als das, was ich entschlüsseln kann? Rote Schrift: Xin Hu Chen Pi Gan , darunter: Xiao Guo Wang. Als Teemarke steht wohl noch unter den beiden schwarzen Schriftzeichen unter dem roten Blatt: ZHOUFANTEA, das sagt mir nichts. Die kleine schwarze Umschrift habe ich noch nicht entziffert, caoshu dauert etwas länger. Ist das blaue Zeichen unten in der Mitte ein Qualitätszeichen? Korrektur: statt Xin Hu lies: Xin Hui
  8. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Heute trinke ich zwei Thailand Oolongs aus Chiang Rai im Vergleich als Bürotee ( das entspricht dem Grandpa-Style). Sie stammen von einem Privatverkäufer, dessen Familie dort in der Nähe wohnt. Es sind beides taiwanesische Cultivare, einmal Ruan zhi (das ist die Nr. 17), einmal ein Jin xuan (Nr. 12) und der Verkäufer hat berichtet, dass der Teeanbau dort auf der Plantage Choui Fong von taiwanesischen Experten begleitet worden sei. Angeblich sind sie auf 1200-1700 m angebaut. Preis ca. 10 € / 100 g. Sieht man sich das trockene Blatt an, sind beide wie Taiwan Oolongs gerollt, wobei der Ruan zhi (links) etwas dunkler ist und auch mehr Spannung zeigt. Beide sind eher stumpf statt glänzend und beide sind in der Farbe uneinheitlich (hellere Blattpartien). Im Aufguß sind sie relativ dünn, der Jin xuan (links) etwas mehr hellgrün, was er ja auch sein soll. Der Ruan zhi schmeckt mir besser, hat er mehr Röstnoten und einen deutlicheren Nachgeschmack. Dei Jin xuan ist ein leichter grüner Oolong, hier vermisse ich aber das floral-fruchtige Feuerwerk an Aromen eines guten grünen Oolongs. Für mich ist er deutlich zu flach und eindimensional, er hat auch nicht den schönen Nachgeschmack, stattdessen einen ganz leichten Hauch von Fischöl. Das aufgebrühte Blatt besteht bei beiden vor allem aus der Knospe mit zwei Blättern, dabei sind auch einzelne Blätter (davon mehr beim Jin xuan in der bunten Schale), zum Teil mit rötlichem Blattrand. Der Jin xuan fasst sich nicht gut an, hat teilweise harte Stellen im Blatt, wie schlecht verarbeiteter Tee. Beim Ruan zhi (in der schwarz-weissen Schale) sind die Blätter angenehmer, elastischer und weicher, aber nicht schleimig und insgesamt etwas größer. Fazit: Würde ich beide nicht nochmal kaufen, den Ruan zhi kann man als einfachen Bürotee laufen lassen, aber der Jin xuan ist defenitiv zu schwach. Lieber etwas mehr ausgeben und sich an mehr Aromen und Ebenen erfreuen.
  9. Tipps für Rou gui-Kauf gesucht

    Ja, dann bleibt mir wohl nichts anderes übrig...
  10. Tipps für Rou gui-Kauf gesucht

    Vielen Dank, das ist sehr interessant, aber nicht billig. (Muss ja nicht billig sein, aber wenn man an die Preise vom Teebauern gewöhnt ist... Und taiwan-typisch gerollt, das hatte ich bei Rou gui noch nicht. Spannend! Hattest Du den schon mal getrunken? Die Tasse sieht ziemlich hell aus?
  11. Tipps für Rou gui-Kauf gesucht

    Bisher kenne ich verschiedene Rou gui von Cha Dao (FFM), dem Konfuziusteegarten (LE), und einen ziemlich schwachen vom Dragon Teahouse (VRC), und ich glaube, ich hatte auch mal einen von ST (ZÜ)... Am besten war der aus FFM. Und da inzwischen alles weggetrunken ist, suche ich nach qualitativ gutem Nachschub. Wer hat denn einen Tipp, wo ich was Vernünftiges nachkaufen kann? Oder einen Tipp generell für Wuyi yanchas?
  12. Ich hatte letztens wirklich ein Paket, was der Zoll als abgefertigt an DHL gegeben hat und die es dann tatsächlich wieder zurück nach Taiwan geschickt haben.... Und dank des extrem unkooperativen DHL-Services habe ich mich wirklich aufregen können, kurz gesagt, es war ein einziger Alptraum voller Fehlaussagen seitens der DHL. Ich hatte ja vom Zoll Nachweise für die erfolgte Abfertigung. Und die DHL-Mitarbeiter haben anscheinend keine Möglichkeit, fehlgeleitete Pakete rauszufischen, das kann man sich also fast sparen, da intervenieren zu wollen. Zudem stand dann auch ewig "in customs" und niemand wusste, was los ist. Glücklicherweise wurde das Paket sofort wieder losgeschickt und kam dann normal an, also mit Benachrichtigung im nächsten Zollamt. Seit etwa 1,5 Jahren geht bei mir fast alles zum Zoll, früher war das wirklich die Ausnahme. Wenn ich Glück habe, akzeptieren sie sogar die Verzollung per Email (Rechnung als Anhang), manchmal muss ich aber auch hinfahren. Dann zeige ich die Rechnung oder erkläre die private Lieferung, der Beamte schaut ca. 30 Sek. ins Paket und in der Regel kann ich dann, ohne was zu zahlen, gehen. Glücklicherweise setzen sie wohl Tee mit dem "aromatisierten Zusammengekehrten unter der Sortiermaschine", was man hier normalerweise kriegt, gleich, sonst wäre es teurer. (Heiligenschein bitte dazudenken) Ich habe auch schon die Verzollung per Post gemacht, das lässt sich grade bei den Ebay-Sendungen aus den USA nicht vermeiden, aber wenn es geht, vermeide ich diese Extra-Gebühr.
  13. Aktuelles Projekt: mal aufräumen!

    Dann müssen wir beide wohl aufräumen ... Im Ernst, das kann so nicht bleiben, ich muss ja mal die Fehlkäufe von den besseren Kannen entfernen, das ist ja sonst unästhetisch oder eine Herabsetzung der guten Kännchen. Und dann muss ich ja auch noch ein paar Sachen auspacken, anderes wegpacken oder verkaufen, oder wie auch immer.
  14. Aktuelles Projekt: mal aufräumen!

    Kaum sind die Kinder etwas größer, habe ich mir eine neue Teevitrine besorgt, um nicht mehr aus "Kisten zu leben"... Zumindest was gewisse empflindlichere Keramik-und Porzellanteile angeht Tja, neue (alte) Vitrine besorgt, aber bisher keine Zeit zum Einräumen... siehe Fotos. Jetzt habe ich mal ausnahmsweise etwas Zeit und will hier und dort und da endlich Ordnung reinbringen, die guten Kannen zu den guten, die Fakes zu den Fakes, die oft gebrauchten zu den oft gebrauchten, und dann mal die zugehörigen Teesorten aufschreiben. Schließlich hat man viel um die Ohren und trinkt nicht jede Kanne und jede Sorte regelmäßig. Dito, Literaturliste erstellen und Desiderata aufführen. Vielleicht gibt es hier Synergie-Effekte? Ich hoffe, ich kann in zwei Wochen etwas Ordentliches vorzeigen...
  15. Finde ich ein sehr schönes Buch mit vielen ästhetisch interessanten Kannen (nicht so pseudo-archaisch klobig wie manche Kannen seit den 90ern aus der VR) und muss meinem Vorredner zustimmen, dass es hier der "wissenschaftlichen" Methode an verifizierbaren Methoden fehlt. Allerdings habe ich auch schön öfters festgestellt, dass manche Kannen bzw. ihr Ton bestimmte Tees mag oder nicht mag und je nach dem eben an Glanz und Farbe gewinnt oder verliert. Ansonsten muss man sich wirklich wohl auf den eigenen Geschmack verlassen bzw. eben für Teeblätter, die viel Platz brauchen (wie Taiwan-Oolong) , Kannen mit höherem Volumen bzw. einer höheren Form wählen als z.B. bei Pu-Erh. Witzigerweise trinken die Teekannenkünstler ja selbst vor allem ihren Yixing Hong Cha aus Yixing Kannen... Wer kennt weitere gute Nachschlagewerke für Yixing-Kannen, Marken, etc.?