Thorben

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Über Thorben

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  1. Naja, es gibt chinesische Senchas schon auch ausserhalb des Discounters, ich hab bei einem lokalen Teehändler hier auch schon einen chinesischen Gyokuro gesehen (allerdings nicht selbst gekauft). Eine kurze Suche im Netz ergab, dass es diverse chinesische Gyokuros gibt, meist so im 10 Euro / 100g Bereich angesiedelt. Für einen Gyokuro ist das günstig, aber den Discount Bereich haben wir da definitiv schon lange verlassen.
  2. Die einzige Sache, um die ich mir eventuell sorgen machen würde, ist der Koffeingehalt des Tees. Zum einen braucht der Körper zum Abbau des Koffeins Wasser, zum anderen kann Koffein den Blutdruck beeinflussen. Wenn ich den ganzen Tag lang nur Tee trinke fühle ich mich irgendwann tatsächlich dehydriert. Ich versuche darum, mindestens soviel Wasser wie Tee zu trinken und komme deshalb auf nicht mehr als 2l Tee pro Tag. Solange du hinreichend viel Wasser trinkst und dein Blutdruck stimmt sehe ich aber allgemein kein Problem.
  3. Also ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, das Porzellan einfach zeitnah abzuwaschen, ich hab auf meinem glasierten Porzellen eigentlich kaum Teeflecken. Ansonsten hilft meiner Erfahrung nach auch Backpulver sehr gut. Einfach ein wenig davon in das gute Stück Porzellan geben, ein Finger breit kochendes Wasser drauf und umherschwenken. So hab ich bis jetzt auch hartnäckige Flecken wieder wegbekommen.
  4. Man darf halt auch nicht vergessen, das man auch das "Rezept" bezahlt. Bei einem 40€/100g Earl Grey bekommt man sicher nicht einen Tee, dessen Rohmaterialien 40€ Wert sind (auch nicht wenn man die üblichen Kosten für Vertrieb und co draufrechnet). Ich hab bei aromatisiertem Tee immer etwas das Bild eines "Designertees", und wie bei normalen Designern zahlt man halt unter Umständen unverschämt viel für erwas, was man auch hätte billiger bekommen können - trotzdem gibt es zufriedene Kunden.
  5. Ich sehe das wie die anderen hier: Höchstwahrscheinlich ein False-Positive. Ich hab mir jedenfalls die problematische .js-Datei aus deinem Screenshot runtergeladen und die sieht soweit absolut unverdächtig aus. Nur weil ein einziger Virenscanner dir da irgendwas moniert rechtfertigt das nicht gleich das entfernen des Links. Directupload mag Werbeüberladen sein, aber ich im Vergleich zu anderen Image-Hostern machen die noch einen vergleichsweise seriösen Eindruck. Letztlich bleibt nur jedem zu raten, sich selbst zu schützen. Viel viel wichtiger als ein Virenscanner ist diesbezüglich, seine Software aktuell zu halten. Teilweise findet die Malware ja auch erst über den Virenscanner den Weg ins System ... Oh, und was mir wirklich am Herzen liegt: Ein Trojaner, der deinen Rechner lahmlegt, hat sich nicht entfaltet. Ein Trojaner der deinen Rechner lahmlegt funktioniert nicht. Ziel der Biester ist es ja eben, unentdeckt zu bleiben. Fällt der Trojaner irgendwie auf dann ist das tatsächlich ein Bug im Trojaner.
  6. Gero wird das sicher gleich aufklären, aber soweit ich weiß hieß TeeGeschwendner Ursprünglich "der Teeladen" (auch das Symbol habe ich schon in Verbindung mit Geschwendner gesehen) und wurde dann als die eine Hand voll Fialen hatten umbenannt. Vermutlich sind das einfach sehr sehr alte Fialen aus Gründungszeiten, die aus Tradition den alten Namen beibehalten.
  7. Das ist spannend! Als ich mir neulich meinen ersten Pu gekauft habe und mal die Details der Herstellung nachgelesen habe, habe ich mich gefragt, was eigentlich dagegen spricht, hierzulande einfach aus beliebigem Grüntee selbst Pu zu pressen. Zunächst aber zur Pfanne: Ich hätte da ja etwas Angst, dass Aromen der zuvor vorbereiteten Speisen in den Tee ziehen. Würde bedampfen mit Wasserdampf nicht ausreichen um die Blätter Formbar zu machen? Meine Idee wäre eher gewesen, den losen trockenen Tee direkt in einen passenden Stoffbeutel zu füllen, diesen Beutel kräftig über einem Wassertopf bedampfen und dann halt auch direkt in diesem Beutel pressen. Ich wüsste allerdings auch nicht, wie ich denn Tee dann lagern sollte ... wenn ich das richtig verstehe braucht man schon irgendwie die Möglichkeit, Luftfeuchtigkeit und Temperatur im Raum zu regeln ...
  8. Mitternachts-Pu? Bei mir ist es heute ein chinesischer Grüntee, der sich Yunnan Man Xiang nennt. Dieser Tee gefällt mir sehr gut, ich werde wohl den Grünen aus China doch nochmal eine Chance geben müssen.
  9. Aus Shizuoka hatte ich auch schon einen traumhaften Fukamushi Sencha. Würde ich wohl am ehesten als "süße Gemüsebrühe" beschreiben. Das klingt sicher für den ein oder anderen vielleicht abstoßend, aber ich steh halt drauf.
  10. Danke, Chris! Die Identifikation ist ziemlich sicher korrekt, 2010 stimmt auch (ich hab das nochmal mit dem Wrapper abgeglichen). Ob das ein Preis-/Leisungssieger ist kann ich nur schwer beurteilen. Der Tee schmeckt gut, ist süffig, allerdings weiß ich nicht wieviel Tiefe andere Shus zu bieten haben, in diesem Bereich steht der Tee hier möglicherweise etwas schlecht da. Der Tee war ungefähr im 10 Euro / 100g Bereich angesiedelt. Auf dein Angebot komme ich eventuell später nochmal zurück, ich hab noch etwas mehr Tee gekauft und muss nun erstmal wieder verbauchen. Einen Scanner habe ich leider nicht, aber ich habe den Tee nun bei einem tschechischen Händler entdeckt, bei dem es auch gut erkennbare Bilder gibt: Klick mich. Der Preis dort entspricht umgerechnet nur etwa 7,70 Euro, aber ich schätze mal dass das Preisniveau hier in Deutschland halt einfach höher ist. Geroha: Ich hab halt um ehrlich zu sein einfach keine Sahne im Haus gehabt Trotzdem Danke für die fundierten Hintergrundinformationen.
  11. Ich hatte eigentlich gar nicht vor Pu-Erh zu kaufen. Wirklich nicht. Aber wie das so ist, manchmal wird man im Teeladen seines vertrauens überrascht. Eigentlich hatte ich nach chinesischem Grüntee gefragt. Es wurden dann irgendwie "Teeziegel" vorgeschlagen und ich wurde hellhörig. Auf einmal lag da also ein kleiner Bing (80g) Pu-Erh auf dem Tisch. Den hab ich dann auch gekauft. Man wusste im Geschäft auch nicht so endlos viel dazu, darum habe ich mir die Expertenfragen lieber gespart, in der Hoffnung, den Tee zuhause genauer identifizieren zu können. Das einzige, was ich durch den Wrapper mittels Chris' Guide rausgefunden habe, war, das es sich um einen Jing Mai (景邁山) handelt. Ich weiß also nichtmal, ob ich da einen Shu oder Sheng gekauft habe, die Symbole habe ich auf dem Wrapper nicht gefunden. Ich vermute wegen der dunklen Farbe (schwarze und kastanienfarbene Blätter) dass es sich um einen Shu handelt. Ich war also auf das schlimmste gefasst. Ich habe alle Aufgüße mit fast kochendem Wasser durchgeführt (jeweils gewartet, bis im Wasser keine Blasen mehr aufsteigen). Ich habe etwa 5g vom Kuchen abgebrochen und mit etwa 100ml aufgegossen. Mutig wie ich bin habe ich sämtliche gut gemeinten Ratschläge dieses Forums ignoriert und den Tee nicht vorher gewaschen um zumindest beim ersten mal alles zu erleben. Den ersten Aufguß habe ich wirklich nur 5 Sekunden lang ziehen lassen, die Farbe war wie die Blätter Kastanienbraun. Der Gerucht erinnerte mich entfernt an ... Biomüll, der bereits vor einer halben Woche hätte rausgebracht werden wollen. Sollte das der legendäre Komportgeruch sein? Eigentlich finde ich den Geruch von altem Biomüll wirklich abscheulich, manchmal löst er sogar einen Brechreiz aus. Der Geruch war zwar stärker als ich es von meinem geliebten Grüntee überlicherweise kenne, aber trotzdem nicht schlimm genug um wirklich unangenehm zu sein. Trotzdem hatte ich wirklich Angst vor dieser Tasse Tee, als ich wartete, bis er auf Trinktemperatur abgekühlt ist. Der erste Schluck zeigte jedoch schnell, das meine Angst unbegründet war: Der Tee hat sich als sehr lecker erwiesen! Kompostgeschmack war nicht auszumachen, auch keine Erde. Vielmehr schmecke diese Tasse so, wie ich mir wirklich guten Assam vorstelle. Allerdings - ihr wisst vielleicht, das ich keine malzigen Tees mag - ohne eine ausgeprägte Malznote. Auch das Mundgefühl war sehr gut. Der Tee war weder Bitter noch Herb, eine sehr runde und angenehme Tasse. Auch den zweiten Aufguß habe ich nur wenige Sekunden lang ziehen lassen. Trotzdem war die Tasse tief Schwarz, fast wie Kaffee. Der Geruch war diesmal eher fischig. Tatsächlich ein Shu? Ich musste nochmal meinen Mut zusammen nehmen, um einen Schluck zu nehmen. Erde. Ja, die Erde war definitiv da. Aber überhaupt nicht aufdringlich oder schlimm. Die Tasse lag geschmacklich irgendwo zwischen Ostfriesentee und Kaffee, aber besser als beide (zumindest pur getrunken). Ich habe kurz mit dem Gedanken gespielt, Sahne in den Tee zu geben. Den dritten und vierten Aufguß habe ich etwas länger ziehen lassen, insgesamt hat sich dabei nicht soviel verändert. Der Tee beweist zumindest deutlich mehr Standfestigkeit als ich es von anderen Tees gewöhnt bin! Die Aufgüße sind nur geringfügig schwächer als die zweite. Und dann brauchte ich erstmal eine Pause. Vielmehr als 5 Tassen Tee am Stück zu trinken bin ich dann doch nicht gewöhnt. Ich werde es etwas später nochmal mit den gleichen Blätter probieren. Alles in allem muss ich aber an dieser Stelle schonmal sagen, dass dies ein wunderbarer Tee für mich ist, obwohl ich davon ausgehe, dass dieser Tee ein Shu ist. Ich werde in Zukunft also definitiv mehr Pu-Erh kaufen. Kleine Frage an die Experten an dieser Stelle: gibt es eine Methode, den Tee eindeutig als Shu zu identifizieren? Ich habe mal ein Bild vom Wrapper angehängt, leider kriege ich es mit meiner alten Kompaktkamera nicht scharf genug hin, als das man wirklich die Schriftzeichen erkennen könnte ... Vielleicht kann ja der eine oder andere noch irgendwas über diesen Tee sagen.
  12. Wer von euch im Besitz einer Spiegelreflexkamera ist könnte in einen Polarisationsfilter investieren wollen. Die sind eigentlich gar nicht mal so teuer (im Vergleich zu anderem Fotographiezubehör). Der Effekt lässt sich nicht nachträglich durch Software realisieren, da der Sensor der Kamera die Polarisation vom Licht nicht speichern kann. Wikipedia erklärt das Prinzip und hat ein paar Beispiele: Klick mich.
  13. Die Dosen sind tatsächlich schön, entfalten ihr volles Potential allerdings nur wenn man sie auch mit TG-Tee befüllt - denn dann kann man das Etikett passend auf die Dose kleben. Ich hab auch mehrere der Dosen in silber. Das wurde hier im Forum ja schon öfter diskutiert: Für einfache Tees sind diese Dosen gut, gehobenen Ansprüchen genügen tun sie aber nicht. In anbetracht der Tatsache dass die Dosen auch bei TG nicht besonders teuer sind und hier noch Versandkosten dazukommen bin ich aber leider nicht im Angebot interessiert.
  14. Noch eine weitere Frage: Wenn man das Maximum aus gefiltertem Wasser rausholen will, darf man dann im Wasserkocher trotzdem ab und an ungefiltertes Wasser verwenden? Oder reichen die sich im Wasserkocher ansammelnden Kalkrückstände, um den Effekt der Wasserfilters zu negieren? Hintergrund: Ich Wohne in einer WG. Wenn ich einen Wasserfilter verwenden möchte, muss ich dann meinen Mitbewohnern beibringen, dies ebenfalls zu tun?
  15. Thorben

    ChariTea

    Ich sagte ja auch an anderer Stelle bereits, dass dieser Tee für mich der beste kommerzielle Eistee ist, speziell natürlich die Grünteevariante. Er ist lecker und schmeckt wirklich wie Tee und nicht wie Zuckerwasser. Zum Preis: Im Supermarkt ist er auch nicht wirklich billig. Mehr als 1,50 Euro wenn ich mich recht entsinne (ich kaufe ihn wegen des hohen Preises und der geringen Verfügbarkeit nur selten).