hats

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  1. Du könntest das Wasser auch durch Umgießen abkühlen, dann musst Du nicht warten. Mir wurde das so erklärt: Man rechnet pro Umgießen in ein neues (kühles) Gefäß mit einem Temperaturverlust von 10Grad. Wenn Du also mit 100C beginnst, und 80C haben möchtest, musst Du 2 x Umgießen. Bei jedem Umgießen kurz ( ich denke ca 20 Sekunden) warten, bis sich das Gefäß erwärmt, beziehungsweise das Wasser abgekühlt hat. Du kannst auch nach "Yuzamashi" suchen, das sind spezielle Abkühlgefäße. Aber prinzipiell geht das natürlich auch mit einer Teetasse, wenn sie gross genug ist.
  2. Für mich war der Besuch beim Ippodo Tea House in Kyoto ein Highlight meines Japan-Besuchs. Ich fand es dort wirklich beeindruckend. Allerdings bin ich erst in Japan so richtig auf den Geschmack von japanischen Tee gekommen ("So kann gründer Tee auch schmecken?"). Ich nehem an, dass Du aber auch in Tokio einen (oder mehrere) vergleichbaren Laden finden kannst. Sonst fand ich auch immer die vielen Sorten Grüntee in den Getränkeautomaten lustig (und als Erfrischungsgetränk auch gar nicht schlecht). Und einmal war im Supermarkt ein lokaler Teebauer, der Kostproben verteilte und Tee verkauft hat - das hat mich an zu Hause erinnert, wo Weinbauern öfter zu Gast im Supermarkt sind. Viel Spaß in Japan!
  3. Es soll sogar Leute geben, die Gin und Zuckersirup und Zitronensaft in den Matcha schütten. Ich selbst trinke Tee (noch?) pur.
  4. Kaffee? Komplex im Sinne von unterschiedlichen Sorten (Arabica, Robusta, Liberica ...), Anbaugebieten und Zubereitungsmethoden (Frenchpress, Chemex, Filter, Espresso ...) Aber das ist Dir vermutlich bereits bekannt Mate ist sonst noch ein Getränk, mit dem man sich ein wenig beschäftigen kann.
  5. Wie @seikarichtig schreibt, ist es schwer über Geschmack zu sprechen. Ich empfinde Umami als etwas anderes als den "maritimen" Geschmack. Umami erinnert mich stark an Rindssuppe. Ich finde den Umami Geschmack eher bei Gyokuro und bei teureren Sencha-Sorten. Bei Bancha (den ich bisher getrunken habe) merkte ich kaum etwas davon. Beim ersten Aufguß finde ich den Umami Geschmack am stärksten. Den "maritimen" Geschmack, der mich an Algen erinnert, tritt für mich bei späteren Aufgüssen deutlicher zutage. Und beim Bancha merke ich ihn auch.
  6. Das ist natürlich sehr schwer zu sagen. Osaka selbst ist ziemlich groß, da könnte man sicher in jedem Bezirk viele Tage zubringen, und kulinarisch gesehen gibt es dort auch viel zu erleben. Aber ich denke Kyoto hat mir schon sehr sehr gut gefallen, das Straßenbild mit vielen kleinen, aber sehr langen, geraden Straßen fand ich sehr beeindruckend.
  7. Ich habe in Osaka gewohnt. Außerdem habe ich Ausflüge nach Kyoto, Nara und Kobe gemacht. Insgesamt war ich 10 Tage in Japan und zwar in der ersten Juni Hälfte. Das kann zwar auch in die Regenzeit fallen, aber heuer war die Regenzeit in der Kansai Region etwas später. Ich glaube dass Japan auch in der Regenzeit sehr spannend ist (es regnet da ja auch nicht die ganze Zeit).
  8. Ich fand es sehr super. Man kann sich aussuchen, ob man die Erläuterung auf Japanisch oder Englisch hören möchte. Da ich keine Japanisch kann, habe ich Englisch gewählt. Mein Sohn war schon vorher einmal dort, und hat sich das auf Japanisch angehört, er meinte dass das ein extrem schönes Japanisch war (viele altertümliche Höflichkeitsfloskeln). Je nachdem, wie heiß der Tee aufgegossen werden soll, erhält man eine unterschiedliche Anzahl an Trinktassen, die man dann verwendet, um das Wasser entsprechend abzukühlen. Hier gilt die Formel, dass pro Tasse das Wasser 10 Grad Temperatur verliert. Also bei einer gewünschten Aufgußtemperatur von 60 Grad verwendet man 4 Tassen - man geht von 100 Grad heißem Wasser in der Thermoskanne aus. Ich war von der verwendeten Teemenge überrascht (es waren 10g für ca 80ml Wasser - Gyokuro). Und der starke Umami-Geschmack war für mich völlig ungewohnt. Zuerst wusste ich nicht genau, ob ich wirklich Tee trinken möchte, der mich an Rindssuppe erinnert. Jetzt weiß ich es. Die dazu servierten Süßigkeiten sind recht unterschiedlich, ich bekam etwas süßes, glibberiges. Meine Frau hat etwas bekommen, das wie eine Beerenschnitte aussah. Zum Zeitmessen gibt es eigene Uhren, die mich entfernt an Schachuhren erinnert haben. Aber auf alle Fälle finde ich einen Besuch in Japan sehr empfehlenswert. Im Nachhinein betrachtet hätte ich mir länger Zeit nehmen sollen ...
  9. Danke für die netten Willkommensgrüße! Ich fühle mich gar nicht als "alter Hase", eher wie ein kleines Häschen, das staunend vor einer vielfältigen Tee-Welt sitzt;) Ein Bild aus Kyoto:
  10. Ich verwende Fukamushi gerne für Cold-Brew. Ich nehme dazu so eine Hario Cold-Brew Flasche mit integriertem engen Sieb, aber Du kannst das sicher auch mit einem beliebigen Krug machen. Wenn man dann vor dem Abgießen etwas wartet, bis sich der Tee am Boden des Krugs gesammelt hat, dann sollte das Ausgießen in ein Sieb ohne größere Probleme möglich sein.
  11. Hallo zusammen. Ich wohne in Österreich und trinke schon ziemlich lange Tee. Bisher typischerweise Darjeeling - meist 2nd Flush, gelegentlich einen Flugtee aus dem lokalen Teeladen. Aber heuer im Frühjahr war ich in Japan, und habe unter anderem in Kyoto das Ippodo-Teehaus besucht. Das war ein sehr beeindruckendes Erlebnis, die Tees dort haben schon dramatisch anders geschmeckt, als ich Grüntee in Erinnerung hatte. Und jetzt hat mich ein bisserl das Tee-Fieber gepackt. Inzwischen kenne ich ein große Anzahl von Websites, die japanischen Grüntee und Utensilien zur Zubereitung anbieten. Und eine Lieferung aus Japan hängt auch schon beim österreichischen Zoll fest. Ich versuche jetzt auch, meinen Horizont zu erweitern: bei der letzten Bestellung waren auch Probiersets von Oolong und Pu-Erh dabei, Das ganze ist schon eine sehr spannende Sache. Viele liebe Grüße aus Graz, Thomas