Shibo

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Über Shibo

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    Tee-Interessierter

Profil Informationen

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    Männlich
  • Wohnort
    Münster, Nordrhein-Westfalen
  1. Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

    Jau, dem Lob schließe ich mich an. Und eine schöne Kännchen-Schale-Kombination hast du da, @Lateralus.
  2. Hallo aus Münster

    Ich danke euch für die nette Begrüßung und freue mich auf unterhaltsame und lehrreiche Diskussionen!
  3. Einen persönlichen heiligen Gral könnte ich jetzt (noch) nicht benennen, aber mir ist da gerade eine Seite eingefallen, bei der ich sehr ins Schwärmen geraten bin: http://flyeschool.com/content/japanese-tea-bowl-shapes Das ist glaube ich die Homepage von einem Highschool-Lehrer aus Washington State. Gelandet bin ich dort, als ich mal nach den verschiedenen Formen von Teeschalen und deren Bezeichnungen gesucht hatte. Dahingehend auch ganz interessant und eine schöne Ressource. Viele herrliche Teeschalen, die meisten wohl unverkäuflich und einige antik. Alleine in der Rubrik "Tenmoku-gata" sind echte Schätzchen dabei, zum Beispiel die Schale aus der Song-Dynastie und die Satsuma-Schale auf dem Foto darüber
  4. Beratung für die erste Tonkanne

    Nachvollziehbar. Wenn der Tee darin keinen Spaß macht, sorgt so eine Kanne doch nur für Ärger und nimmt Platz weg. Der Mammutschredder klingt da nach einer befreienden Option. Du und @Frau Mahlzahn habt da einen wichtigen Punkt angesprochen. Zumindest für mich ist der wichtigste Faktor bei meiner ersten Tonkanne die Befriedigung eines ästhetischen Bedürfnisses. Einige Teesorten stelle ich mir einfach besonders passend in einem schönen Tonkännchen vor. Damit meine ich gar nicht zuvorderst die geschmackliche Beeinflussung durch den Ton, sondern das Zusammenspiel von Form, Größe, Farbe und Struktur der Kanne mit den Teeblättern und der Farbe des Aufgusses. Da besteht einfach großes Potential, meine Teestunden zu bereichern (zur Erinnerung: Ich bin einen Teataster-Cup gewöhnt: funktional und minimalistisch aber das ästhetische Äquivalent zu einem Ikea-Glas). Jetzt könnte man sagen: "Nimm doch einfach eine Tonkanne, die innen glasiert ist", aber nein, irgendwie ist auch das ein wichtiger ästhetischer Faktor, selbst wenn die Beeinflussung durch den Ton für mich nicht im Vordergrund steht. Deshalb soll es eine unglasierte sein, in Ergänzung zur innen glasierten Shiboridashi. Natürlich wird es dadurch komplizierter, da ich ja recht viele verschiedene Teesorten in einer Kanne aufgießen möchte. Aber man will es sich ja nicht immer leicht machen, der komplizierte Weg kann so schön sein. Auf jeden Fall kann ich mir gut vorstellen, wie Frau Mahlzahn vor der Tee-Session in Glückseligkeit das passende Kännchen auszuwählen und mich dabei auf den Tee zu freuen, das wäre was für mich aber bis es vielleicht soweit kommt wird es vermutlich noch Jahre dauern, allein schon aus finanziellen Gründen. Zunächst werde ich mit einem Kännchen loslegen und da ist natürlich einiges an Willkür dabei. Ich habe aus euren Antworten aber das Gefühl bekommen, mit meiner Auswahl schon auf einem ganz guten Weg zu sein, sodass ich jetzt guten Gewissens zuschlagen kann. Ich werde mir die Jianshui Shi Piao bestellen, da ich sie mir gut mit vielen Tees aus meinem Sammelsurium vorstellen kann. Wenn ich mir letzteres so anschaue, werde ich die nächsten Monate vermutlich viel Oolong und einige Schwarztees trinken, damit kann ich mich glaube ich ganz gut herantasten und schauen, wie sich das Kännchen verhält. Ich muss es ja nicht direkt in Shu o.Ä. auskochen. @doumer Ich habe mich nochmal in das Thema Yixing eingelesen aber irgendwie hat es nirgendwo Klick gemacht. Letzten Endes muss man ja irgendwo mit dem Ausprobieren anfangen und mir wird sowieso zugute kommen, dass ich ja tonmäßig keine Vergleichswerte habe und daher nicht weiß, was ich verpasse Wer weiß, wie lange es dauern wird, bis dann auch ein Duchek-Kännchen bei mir einzieht... Besonders das helle im Drachenei-Stil hat es mir wirklich angetan. Mal sehen, wann es mich überkommt. Aber zunächst werde ich hoffentlich viel Spaß mit dem Jianshui haben. Ich freu mich drauf!
  5. Hallo aus Münster

    @Frau Mahlzahn Tatsächlich wohnt ein guter Freund von mir mittlerweile in Kassel, da würden sich Teezui und ein Besuch natürlich prima verbinden lassen, wenn es nächstes Jahr bei dem Ort bleiben sollte. Aber bis dahin ist ja noch Zeit und erst einmal darf ich noch viel hier im Forum (kennen)lernen. Oh ja, von Glednronach hatte ich bisher nur den Standard 12er im Glas, aber der hat verdammt viel zu bieten, gerade in dem Preisbereich, wie ich finde. Für Ex-Sherry-Liebhaber ist das Spaß im Glas!
  6. Beratung für die erste Tonkanne

    @Anima_Templi. Ich dachte da gerade an leicht gerollte nepalesische Oolongs, die von der Verarbeitung her durchaus Ähnlichkeit mit 1st Flush Schwarztees aus Darjeeling haben. Oder japanische Oolongs (ich probiere viel aus, deshalb würden auch untypischere Sachen in der Kanne landen). Außerdem High Mountain Oolongs in taiwanesischen Stil. Das wäre so ungefähr das "delikateste", was ich dem Kännchen antun würde, je nach Tagesform würde ich die auch in der Shiboridashi aufgießen. Schön zu hören, dass du da kein großes Problem mit zu starkerHitze siehst. Ich muss dazu sagen, dass sich meine Bedenken auch eher auf Recherchen begründen, als dass ich selber bisher allzu viele Probleme mit zu heißen Aufgüssen hatte. Aber ich habe bisher halt auch noch nicht mit einer Tonkanne hantiert Bei dem schwarzen Duchek Kännchen bezog ich mich auf folgenden Satz aus der Produktbeschreibung: "The taste of water or teas out of these vessel is mellow, soft, a bit suppressing bitterness in teas, a similar effect that is achieved by yixing duanni clay type teapots. " Bei der Erwähnung von Duanni habe ich da aufgehorcht. Aber dazu hat Doumer ja unten schon genaueres geschrieben. Das scheint ein besonderer Fall zu sein. @doumer Aufgrund des ganzen Boheis um Yixing habe ich den Bereich ehrlich gesagt bei meinen Recherchen direkt außen vorgelassen, da mich die Spekulationen um Authentizität etc. etwas abgetörnt haben. Aus derselben Motivation heraus finde ich die Duchek-Kännchen wiederum besonders spannend. Aber dass du nicht ganz so zufrieden mit Jianshui bist, hatte ich auch schonmal registriert auf meinen Lesestreifzügen durchs Forum. Vielleicht sollte ich mich doch wenigstens mal umschauen im Yixing Bereich Danke euch Beiden für eure Tipps und Einschätzungen. Das sind wertvolle Infos und es sieht so aus, als könnte die Jianshui durch ihre Allround-Qualitäten eine sehr vernünftige Wahl sein, während die Duchek-Kännchen eine etwas "mutigere" Wahl wären. Nicht gänzlich undenkbar wäre auch z.B. die Jianshui UND das hellere Duchek-Kännchen. Das wäre natürlich gänzlich unvernünftig... aber schön Und eventuell eine variable Kombi, mit der man vielen verschiedenen Teesorten entgegen kommen könnte.
  7. Beratung für die erste Tonkanne

    Ich klinke mich einmal in dieses Thema ein, denn auch bei mir soll eine erste unglasierte Tonkanne einziehen. Nach einem Jahr mit einem Teataster-Set habe ich jetzt doch das Bedürfnis, meine Gong Fu Sessions ästhetisch aufzuwerten. Dazu steht schon eine neue Shiboridashi bereit. Und für Tees, die viel Hitze brauchen und vertragen (Oolong ab mittlerer Röstung, Hongcha, Assam, Sheng, andere Heicha) möchte ich mir eben ein schönes Teekännchen zulegen (oder sogar zwei ). Ich habe schon ein wenig kreuz und quer gelesen und in Shops gestöbert und drei heiße Kandidaten haben sich herauskristallisiert: 1) https://crimsonlotustea.com/collections/tea-wares/products/black-jianshui-zitao-teapot-tall-shi-piao-style-110ml-free-shipping Diese Jianshui, weil sie den guten Ruf einer ehrlichen, sauber verarbeiteten, handgemachten Kanne aus einem ordentlichen Ton besitzt. Jianshui-Ton soll ja eher weniger porös/ beeinflussend sein und damit auch gut für etwas leichtere aromatische Oolongs geeignet sein, was mir entgegenkommen würde. Allerdings scheinen diese Kannen recht dick zu sein und damit eventuell zu heiß für leichtere Tees: http://oolongowl.com/teaware-tea-owl-tuesday-crimson-lotus-teas-budget-jianshui-bian-xishi-teapot/ Wie ist da eure Einschätzung? Welches Spektrum an Tees würde sich darin gut zubereiten lassen? Ich finde sie nicht zuletzt auch sehr schön. Auch der Drachenei-Stil würde mir gut gefallen. 2) https://www.darjeeling.cz/en/creative-work/artisan-tea-pottery-by-jiri-duchek/teapot-noble-jd-1645 Diese Kanne von Jiri Duchek, auch wenn sie eigentlich die derzeitige Schmerzgrenze von 100€ für eine einzelne Kanne übersteigt. Ich finde sie wunderschön, die Größe passt, die Herkunft der Kanne ist nachvollziehbar und faszinierend (https://www.youtube.com/watch?v=xzuuiPSljSc) Nur über den Ton habe ich noch zu wenig Infos, lediglich "wood-fired at 1300° Celsius". Kann jemand von euch, diese Kanne hinsichtlich des Tons und der Passung für verschiedene Teesorten einschätzen? Möglicherweise @doumer? Von dem ich schon einiges über osteuropäisches Töpferhandwerk gelesen habe. 3) https://www.pu-erh.sk/product/ducheks-black-pot-48_3d18-140-ml/ Dieses Duchek-Kännchen wäre mit Sicherheit kein Allrounder, da der Ton durch den speziellen Brennvorgang wohl recht stark beeinflussend auf den Tee wirkt. Gerade das könnte aber interessant sein, sollte ich mir wirklich zwei Kännchen zulegen. Hat jemand Erfahrungen mit dieser Art Ton bzw. den "Black Pots" von Duchek? Ich bin gespannt auf eure Meinungen. Und zuletzt: Ich möchte gerne mit unglasiertem Ton hantieren. Haltet ihr es da überhaupt für realistisch, in einer weniger porösen Kanne wie z.B. der Jianshui viele Teesorten von jungem Sheng über Oolong mit mittlerer Röstung bis zu Dark Roast Oolong und Shou Pu zubereiten zu können, oder müssten dafür dann sowieso zwei verschiedene Kannen her?
  8. Hallo aus Münster

    Liebes Forum, schon seit einem guten Jahr bin ich hier stiller, eifriger Mitleser und konnte unschätzbar viel lernen über mein neues Hobby Tee, welches mich seit dem letzten Jahr gepackt und fortwährend in die Arme genommen hat. Internetforen waren mir schon immer wertvolle Wissensquellen, aber selten stößt man mal auf ein so freundliches wie eures hier, weshalb ich schon länger mit dem Gedanken gespielt habe, mich anzumelden. Nun ist es so weit, ein logischer Schritt, nachdem ich mittlerweile soviel Zeit hier verbracht habe, dass ich weiß, wer mit zur Teezui gefahren ist, wer bei der Teetauschbox dabei war, wer an welcher Quelle sein Wasser holt, wer welche Autoren schätzt und wer sich auf das neue Tool Album gefreut hat Etwas creepy, ich weiß, deshalb nun raus aus dem Deckmantel der vollständigen Anonymität und rein in die rote Robe eines zugegebenermaßen etwas generischen Aliases für die Tee-Online-Welt. Zum Tee bin ich aus reiner Neugierde gekommen, da ich das Thema so faszinierend und vielfältig fand, nachdem ich hier und da etwas darüber gelesen hatte. Die mir bis dato bekannten Teebeutel und Supermarkt Chun Mees unserer Breitengrade hatten mich scheinbar nicht nachhaltig genug abschrecken können. Damals war ich auch auf der Suche nach einem gesünderen Alternativhobby zu Scotch Whisky, welchen ich (auch nach wie vor) mit Genuss trinke und entdecke. Whiskykonsum sollte man ja allerdings in recht strengen Grenzen halten und da kam mir die Teewelt mit ihren vielen spannenden Verzweigungen sehr entgegen. In dieser Welt tobe ich mich nun seit einiger Zeit aus, gehe dabei aber wenig systematisch vor (anders als bei Whisky, bei dem ich z.B. Tastingnotes führe), sondern habe vor allem die wunderbaren, ruhigen Momente während einer Gong Fu Session schätzen gelernt, in denen man sich in eine Geschmacksfacette, ein Aroma oder eine andere Empfindung verlieren kann. Trinken tue ich echten Tee mittlerweile fast ausschließlich im Gong Fu Stil, nur circa drei Mal die Woche, dafür mit viel Ruhe. Am Schreibtisch habe ich dann lieber einen Mugicha, Sobacha oder ähnliches in der Literkanne. Echte Lieblingsteesorten habe ich (noch) nicht, ich probiere noch viel aus und habe andauernd etwas Neues in der Schale. Im Frühjahr und Sommer habe ich besonders gerne Tees aus Darjeeling und Nepal getrunken, nicht nur 1st Flush Schwarztees, sondern auch Oolong, Grüntees und Weißtees. Im Winter habe ich Kamairicha lieben gelernt. Dies als kleiner Ausschnit. Nun, das ist jetzt schon viel zu lang geworden. Ich freue mich auf einen freundlichen Austausch mit euch und bin gespannt auf alles was da komme. Schöne Grüße aus Münster Shibo P.S.: strg + enter ist kein einfacher Zeilenumbruch sondern sendet den Beitrag ab. Erste Lektion gelernt Das alte Thema konnte ich leider nicht mehr bearbeiten, da scheinbar zu viel Zeit vergangen war, bis ich meinen Erguss fertig getippt hatte. Das kann also gelöscht werden.