caulfield

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  1. Danke für die Tips. Ich werde mich mal schlaumachen. Ja, was Tee angeht, ist es etwas schade, dass Kyoto raus ist. Aber dort waren wir das letzte Mal schon ein paar Tage. Und es gibt so viel anderes zu sehen...
  2. Hallo, für September/Oktober ist eine Japan-Reise geplant. Vielleicht klappt das ja sogar... Die Stops stehen noch nicht. Aber es wird mit dem Shinkansen einmal von Norden nach Süden (oder andersrum) gehen. Sodass ich hier und da noch was zum Shoppen für Tee in die Reise einbauen könnte. Tokio ist nicht gesetzt, da wir da schon waren. Allerdings habe ich artistic nippon im Auge, auch wenn Choshi etwas abseits liegt. Mir geht es nicht um Tee selbst (natürlich würde ich nicht mit geschlossenen Augen dran vorbeilaufen), sondern vielmehr um das Zubehör. Als Mitbringsel fest eingeplant sind zwei Matcha-Schalen, gewünscht sind weiterhin (diverse) Kannen und das i-Tüpfelchen wäre ein Satetsu Tetsubin. Schalen und Abkühlbehälter etc. sind nicht per se raus😉 Bei den Matcha-Schalen ist mir eigentlich "nur" die Optik wichtig. Hersteller, Material und Fertigung sind eher zweitrangig. Alles was in den vierstelligen Berich (Euro) geht, müsste mich schon schwer umhauen. Ich habe in Japan viele Schalen gesehen, die im mittleren vierstelligen Bereich liegen. Da bin ich definitiv raus. Kannen habe ich bisher fast ausschließlich aus Banko Ton. Hat sich so ergeben, war nicht geplant. Iroku (III und IV) sind bei mir stark vertreten (Becher, Abkühlbehälter, drei Kannen mit typischem Schliff). Dazu drei von Yayoi, zwei von Yuzan. Was Schönes von Tachi Masaki soll noch dazu kommen, gern auch weiteres. Bin natürlich auch offen für andere Regionen/Tonarten, da Banko wie gesagt eher zufällig war. Die meisten Kannen hatte ich gekauft, bevor ich wusste, dass es verschiedene Tonarten gibt... Preislich gilt das Gleiche wie bei den Matcha-Schalen. Ein Tetsubin auch Eisensand wäre schon toll. Allerdings wäre der wohl rein für die Vitrine, da ich irgendwie das Gefühl habe, dass ich keinen finden werde, den ich mit Induktion nutzen kann. Das führt mich zur Frage, ob einer der Japan-Kenner hier mir Läden/Gegenden nennen könnte, wo ich auf die Suche gehen könnte. Kyoto ist allerdings keine Option, da wir da nicht stoppen werden.
  3. Für mich ist der Schaum durchaus wichtig. Es gibt nix Schöneres als den Matcha mit dem Schaum wegzuschlürfen. Ich finde eher, dass sobald der Schaum weg ist, der Spaß an dem Matcha etwas nachlässt. Es sei denn, es ist ein wirklich guter Matcha.
  4. Leitungswasser. Aber wir haben sehr weiches Wasser. Den normalen Wasserkocher habe ich noch nie entkalken müssen. Echt, Säure im Tetsubin? Bisher hat die Innenseite meiner Tetsubin nur Wasser und grüner Tee berührt. Ich habe auch so einen leichten gleichmäßigen Grauschleier (eher weiß) auf dem ehemals tiefschwarzen Boden. Da ging ich davon aus, dass das die "positiven" Mineralblagerungen sind. Was ich mich immer gefragt habe, wenn ich jetzt mit grünem Tee "entroste", mache ich auch diese Schicht kaputt?
  5. Hallo, einer meiner Testsubin, den ich eigentlich vorbildlich verwende, hat einiges an Rost angesetzt. Mit Grüntee (Matcha) auskochen habe ich schon probiert. Hilft kurzfristig (Rost schwärzt sich) aber Rost kommt immer wieder zurück. Der Rost macht mir allerdings auch gar nicht viel aus. Meine eigentliche Frage: Auf dem Boden des Tetsubin haben sich an vielen Stellen kleine weiße Punkte angesammelt (Foto). Kann jemand sagen, was das ist? Und ob es Aktivitäten meinerseits notwendig macht?
  6. Hallo, ich dachte, ich stelle mich mal anhand meiner bisher drei wichtigsten Lieferanten vor, wohlwissend, dass diese hier nicht ganz unumstritten sind. TeeGschwendner Da haben bestimmt viele angefangen. Jeder hat mal einen der Läden gesehen und es liegt nah, da mal hinzugehen, wenn man die Beutel als Holzspanabfall erkannt hat. Lange habe ich hauptsächlich aromatisierten Tee getrunken und grün hauptsächlich, weil er gesund sein soll. Schwarz war mir anfangs lieber. Irgendwann ging es aber an die reinen grünen und schwarze Tees wurden eher nebensächlich. Da hab ich dann zum ersten Mal Senchas als solche kennengelernt und und da waren schöne dabei. Banchas waren nett aber nie so der Hammer für mich. Mit Kabusechas komme ich bis heute nur ganz selten klar. Gyokuro habe ich damals noch nicht verstanden, Shincha Shimoyama fand ich toll, Shincha Kirisakura eher weniger. Kamairicha und Genmaicha waren einmalige Versuche. Ich hole heute noch gerne Tee dort und genieße es nach dem Einkaufen dort halt zu machen und ein Kännchen zu nehmen, wobei man dort nicht immer auch vor Ort trinken kann. Und ich breche mal eine Lanze für meine lokalen Damen in Bonn Bad Godesberg. Sehr nett und sie haben Osmose-Wasser, was mir wirklich gut gefällt. Hat leider den Nachteil, dass ich die Gschwender-Tees zuhause nicht so gut hinbekomme. Sunday Ich weiß gar nicht mehr, wie ich dahingekommen bin. Aber alles sah im Netz eine Spur schicker aus als bei TeeGschwendner. Und ich gebe offen zu, dass ich viele tolle Tees gefunden habe. Aber für immer in Erinnerung bleiben wird mit sunday für meine ersten Kyusus . Nur vielleicht nicht aus einem Grund, den sunday auch gut findet. Ich habe dort immer wieder mal Kyusus angeschaut, die noch heute als "vintage banko" dort stehen und aus Tonvorkommen sein sollen, "die heute nicht mehr existieren". Ich fand sie einfach nur schön. Allerdings wurden 400 - 500€ aufgerufen, für eine sogar 800. Aber irgendwann standen sie dort mit - grad nochmal in meinen Bestellungen geschaut - 20 - 30€. Was soll ich sagen, ich habe sechs genommen. Heute ist der "Preis auf Anfrage". Bei sunday habe ich dann aber auch Tees probiert, die ich noch nicht kannte. Sannenbancha fand ich sehr lecker und bilde mir ein, dass er nach einer stark alkoholischen Nacht etwas hilft. Gaba finde ich geradezu eklig, als ob ich ranzige Butter aufkoche. Sunrouge wird mein Leben auch nicht weiter begleiten. Aber es gibt schöne Karigane/Kukicha und einige Shincha, die ich liebgewonnen habe. Auch Matcha wurde durch sunday wieder ein Freund. Während mir früher Tee aber als das Hauptstandbein von sunday erschien, scheint mir mit dem "neuen" Geschäftsführer doch ein starker Fokus auf Zeugs zu liegen, dass ich bei meiner esoterisch angehauchten Nachbarin eher belächle Japan, vor Ort Bei nunmehr zwei Trips habe ich eigentlich alles mitgenommen, was ich finden konnte. Viel gutes Zeug dabei. Bei einem Shincha hatte ich aber Pech. Eine Zeit lang war mir immer wieder mal richtig schlecht, eigentlich schon leichte Vergiftunserscheinungen. Hab es dann zeitlich mit dem Shincha in Zusammenhang bringen können. Ich vermute mal, dass es ein Pestizid war, das mir auf den Magen schlug. Aber gut, kleine Opfer muss man bringen. Der Rest war toll. Die Liebe zu Gyokuro war geboren. Auch wenn mich die Japaner, die mal locker 10g Tee für eine kleine Kyusu nehmen, als koffeeinsensiblen Menschen echt in Schwierigkeiten bringen. Das hat mich dann dazu bewogen, auch nachdem alles weggetrunken war, direkt in Japan zu bestellen. Vor Kurzem ist dann also die erste Lieferung von Te du Japon bei mir eingelaufen. Da werde ich jetzt erstmal durchprobieren. Das war's dann erstmal. Aber dann haue ich nochmal meine fünf Lieblingstees auf meiner lange Tee-Reise raus. Wohlwissend, dass diese preislich in ganz unterschiedlichen Sphären unterwegs sind: Hon Gyokuro Yamashita Yashiki. Sencha Seogwang (TeeGschwendner). Sencha Karigane (sunday, Chiran, Kagoshima). Gyokuro Tenka Ichi Hashiri Shincha Tanegashima Shoju