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  1. Teapedia meint dazu: Die Bezeichnung bedeutet sowiel wie „riecht nach Entendreck". Die Legende besagt, dass ein Farmer seinen Teebusch mit dem superben Aroma vor Diebstahl schützen wollte und ihm deshalb diesen unappetitlichen Namen gab. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass der Tee seinen Namen von der gelb-braunen Erde in dem Gebiet erhielt, die maßgeblich am Aroma des Tees beteiligt ist.
  2. Die im Früchtetee enthaltene Säure greift die Oberfläche von Gusseisenkannen an. Auch in beschichteten Eisenkannen sollte kein Früchtetee zubereitet werden. Außerdem mögen diese Kannen kein Spülmittel und keine Topfschwämme. Empfehlenswert ist die Reinigung mit heißem Wasser und anschließendes Abtrocknen, um Rost zu vermeiden. Daher ist es meines Erachtens sinnvoll, Gusseisenkannen nur für eine Teesorte zu verwenden, da sich mit der Zeit eine Patina bilden wird. lch persönlich mag diese emaillebeschichteten Teekannen aus Gusseisen nicht. Unbeschichtete Eisenkessel zum Wasserkochen sind eine ganz andere Sache...
  3. @GoldenTurtle Dein Ausschankkännchen sieht plötzlich so sauber aus!
  4. Ich habe bisher immer gehört, dass die 2nd Flush bei den Assam-Tees die besseren und typischeren Qualitäten seien und dass deshalb als Gartentee so gut wie nur 2nd Flush angeboten wird. Alle anderen Assam-Qualitäten würden in Mischungen oder Teebeutel wandern. Bitte korrigiert mich, wenn ihr andere Informationen habt. Ich kenne mich mit Grüntee und Oolong besser aus als mit schwarzem Tee und habe noch nie einen Assam 1st Flush probiert...
  5. Über Sinn und Unsinn von Teemaschinen ist hier im Forum ja schon so manches geschrieben worden. Ich brauche zu Hause keine Teemaschine. Ich mag auch keine Heißgetränke, die mit Kapseln zubereitet werden. Und ich wäre nicht bereit, beispielsweise 33,25€ pro 100 Gramm für eine Pefferminz-Kräuter-Infusion auszugeben.
  6. Mein Favorit für die Teezubereitung mit Mineralwasser ist das Black Forest. Zu beachten ist beim Wasserkauf, dass zum Teil Wasser aus verschiedenen Brunnen unter einem Markennamen verkauft wird. Das genannte Wasser der Marke Mineau kommt laut Rewe aus zwei Brunnen und unterscheidet sich dann natürlich auch hinsichtlich der Inhaltsstoffe: 1) Huddaeus-Quelle in Lügde mg/l: Natrium 170,0; Calcium 142,0; Magnesium 51,6; Kalium 3,0; Sulfat 418,0; Hydrogencarbonat 408,0; Chlorid 116,0; Fluorid 0,27. 2) Gräfin-Katharina-Quelle in Wöpse mg/l: Natrium 29,9; Calcium 41,1; Magnesium 3,2; Kalium 3,0; Sulfat 4,0; Hydrogencarbonat 203,0; Chlorid 12,0; Fluorid 0,20.
  7. Ich kann mich den lobenden Besprechungen des Guzhu Zi Sun von Anima_Templi und von Charlie im anderen Diskussionsfaden nur anschließen. Das ist wirklich ein sehr schöner Tee! Besonders gut gefallen hat mir, dass (zumindest bei meiner Zubereitung) im Lauf der verschiedenen Aufgüsse jeweils ganz unterschiedliche Aromen herauskamen: der erste Aufguss zart- blumig mit leichter Süße, dann fruchtig, dann nach Sommerwiese, dann wieder Frucht... Genau solche Tees lassen ja immer wieder erkennen, wie lohnend es ist, Mehrfachaufgüsse zu machen. Alles andere wäre bei einer solchen Qualität Verschwendung. Ach so: Welcher Tee aus dem Set hat Dir denn nicht gefallen, Anima_Templi?
  8. Gemeint war wahrscheinlich Versand am 23.04.
  9. Danke, SoGen, für diese interessanten Informationen! Obwohl ich mich mit der Geschichte des Teetrinkens in Japan schon beschäftigt habe, war mir Bunjincha bisher nicht bekannt. Sind die von Dir genannten Schriften von Ueda Akinari veröffentlicht? Falls sie online oder gedruckt verfügbar sind, wäre ich für einen entsprechenden Hinweis dankbar. Am besten natürlich in deutscher oder englischer Übersetzung. Notfalls auch auf japanisch.
  10. Vielen Dank, Anima_Templi, für Deine Vorstellung des 2020er Grüntee-Sets von Nannuoshan! Ich habe es mir auch direkt bestellt... SoGen, danke für den Hinweis auf die Bedeutung der unterschiedlichen Aufgusstemperaturen und deren Einfluss auf den Geschmack! Natürlich wissen wir alle, dass die Wassertemperatur ein wesentlicher Parameter bei der Teezubereitung ist, und kein Teeliebhaber würde auf die Idee kommen, einen schönen Grüntee mit kochendem Wasser zu ruinieren. Was aber oft nicht bedacht wird, ist, dass es nicht eine einzige richtige Aufgusstemperatur für jeden Tee gibt, sondern dass man damit (wie Du ja auch schreibst) bestimmte Aroma-Nuancen abhängig vom individuellen Geschmack hervorheben oder abmildern kann. Ich muss gestehen, dass ich mich in Bezug auf die Teezubereitung eher als „Softie“ bezeichnen muss. Das heißt, ich tendiere grundsätzlich zu etwas „leichteren“ Aufgüssen bei niedrigeren Temperaturen und kürzeren Ziehzeiten. Dafür dosiere ich dann etwas großzügiger.
  11. Ich glaube, Golden Turtles Kritik bezog sich auf das offensichtlich fehlende E im Titel: Gebt dem Tee (e)in bisschen Zeit.
  12. Nach dem Abgießen wird sich der Tee weiter verändern. Der Faktor Temperatur, den Du angesprochen hast, spielt dabei sicherlich auch eine Rolle: Es ist allgemein bekannt, dass Aromen bei unterschiedlichen Temperaturen eben auch unterschiedlich wahrgenommen werden. Das bekannteste und extremste Beispiel dafür ist Speiseeis. Das wird besonders stark gezuckert, weil wir die Süße in Verbindung mit Kälte weniger stark schmecken. Die Temperatur ist aber nur ein Faktor. Auch nach dem Abgießen ist der Tee nicht fertig. Neben den wasserlöslichen Inhaltsstoffen hast Du in der Tasse zum Beispiel auch sehr kleine Schwebeteilchen, die weiterhin Stoffe an das Wasser abgeben. Diese sind auch der Hauptgrund für das mehr oder weniger starke Nachbittern verschiedener Tees unter verschiedenen „Umgebungsbedingungen“ (z. B. Stövchen oder Thermoskanne). Generell findet solange, bis der Tee ausgetrunken ist, eine „Interaktion“ des Getränks mit seiner Umgebung statt. Stichwort Luftsauerstoff: Genauso wie Wein „atmen“ soll, wird auch der Tee in der Tasse nach einer Weile andere Geschmacksnuancen entwickeln. Vielleicht können Chemiker die entsprechenden Prozesse bis ins Detail beschreiben. Ich habe mich mit dem Thema bisher noch nicht so eingehend beschäftigt. Ich kann Dir aber bestätigen, dass Dein Eindruck der Geschmacksveränderung nicht auf Einbildung beruht.
  13. Korrekt ist, dass ab einer Gesamtziehzeit von über zwei Minuten vermehrt Gerbstoffe in den Aufguss übergehen. Das spricht aber nicht gegen Mehrfachaufgüsse. Wer auf die Gerbstoffe empfindlich reagiert oder die bitteren oder herberen Aromen beim Tee nicht mag, kann einfach entsprechend kurze Ziehzeiten bei der Zubereitung wählen. Dann lässt sich beispielsweise ein Grüntee drei mal mit 40 Sekunden Ziehzeit oder ein Oolong sechs mal mit 20 Sekunden aufgießen. Dosierung und Wassertemperatur müssen dabei natürlich an die kurzen Ziehzeiten angepasst werden.
  14. Hallo Miig, definitiv weiß ich, dass es eine solche Maschine im Meßmer Momentum in der Hamburger Hafencity und in der Filiale von Tee-Gschwendner an der Bergstraße in Hamburg gibt. Vielleicht bist Du ja mal in der Gegend... Beide Läden nutzen das Gerät übrigens zur Zubereitung von Tea to Go. Interessanterweise kann man mit dem Bkon Craft Brewer auch Teebeutel aufgießen.