Macarona

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Über Macarona

  • Rang
    Tee-Probierer
  • Geburtstag 12.11.1994

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    In Niedersachsen
  • Interessen
    Tee natürlich, Zeichnen, Malen, Kochen, Backen, Adventures,

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  1. Ich habe mir vor ein paar Tagen ein einfaches Teeset bestellt, weil es für mich schwierig ist einen Aufguss in meiner Kyusu (300ml) mit ca. 150ml Wasser zu machen und es auch etwas zu viel Tee am Ende für mich ist. Ich weiß auch gar nicht wie diese Sorte Gefäß zum Aufgießen heißt, hat jemand eine Idee? Das Set besteht aus einem 100ml Gefäß/Kännchen? mit Sieb und 4 kleinen 30ml Teeschalen, ein kleines Tablet und eine Aufbewahrungstasche. Die Teeschalen haben eine gute Größe um mit anderen zusammen mehrere Teesorten zu probieren. Das Set hat mich so 19 € gekostet. Habe es gekippt fotografiert, weil ich das Licht von schräg oben links habe und eine Aufnahme von oben die Seite nicht zeigt. Für den dreckigen Tisch entschuldige ich mich schon mal, ich habe in den letzten tagen wieder rum gemalt und davon liegt noch die Zeitung als Unterlage.
  2. Stimmt, es ist sehr unterschiedlich. Ich habe mal in einen Teeladen einen mir vom Namen her noch unbekannten Tee gekauft. Ich habe nach einem Guricha Notsu Tee gefragt und mir wurde die Teedose gebracht und aufgemacht. Die Teedose war fast leer und der Tee roch noch frisch. Das Verkaufspersonal hat beim hervorholen der Dose gleich gesagt, dass dieser Tee zu den sehr beliebten gehört und sie vielleicht welchen aus dem Lager holen müssen, wenn die Menge nicht reicht. Das Teesortiment bestand auch zum großen Teil aus Schwarztee, Oolongs und Grüntee. Aromatees gab es gefühlt weniger als in anderen Teeläden.
  3. Macarona

    7. Erkundung

    Neue Erkundung Dieses Mal wieder in Japan mit einem gerösteten Bio Houjicha Miyazaki(5,90€/100g) von TKK. Der Tee stammt aus der Miyazaki Präfektur auf der Insel Kyushu. Dieser Grüntee ist für einen Houjicha leicht geröstet worden, soll demnach zarter als andere Sorten sein, an Karamell erinnern und nach der Tabelle mittel kräftig, nussig und würzig sein. Es wird als Alltagstee in Japan getrunken und soll kaum Säure und Koffein enthalten. Optisch sieht der Tee ziemlich grob aus und enthält auch kleine Ästchen, was laut Beschreiben auch so ist. Die Ästchen tragen vermutlich zum Geschmack bei. Die Blattstücke sind ziemlich groß und haben eine grünbraune Färbung. Dieser Tee riecht wie ein besonderes Gewürz, wenig nach gerösteten Nüssen, ein Hauch Zimt und Felsenkirschkerne (Machlepi). Ich verwende meine Kyusu, weil dieser Tee zu große Blattstücke für ein Gaiwan hat und eine Kyusu für japanischen Tee geeigneter ist. 2,5g Tee auf 150ml Wasser wird verwendet. Ich habe leider kein Messbehälter der hohe Temperaturen aushält, deshalb werde ich das Wasser auswiegen mit meiner Wage. Ich werde den Tee auf beide Schalen abwechselnd aufgießen damit der Tee besser durch gemischt ist und ich nicht in der zweiten Schale einen Tee habe, der etwas länger gezogen hat. Houjicha benötigt für einen Grüntee eine ungewöhnlich hohe Temperatur die durch die für einen Grüntee starke Röstung bedingt ist und damit sich die Inhaltsstoffe besser lösen. 85 Grad Celsius 1min es hat eine orange goldene Farbe und viele kleine Partikel von den Blättern drin. Der aufgebrühte Tee riecht fast genau so wie die trockenen blätter riechen nur etwas schwächer. Die Feuchten Teeblätter riechen nach dem heißen Bad ziemlich anders irgendwie würzig eher streng und nach einem Moment, wenn dieser eher strenge Geruch verflogen ist, kommt der vorherige Geruch wieder durch. Der Tee schmeckt ziemlich geröstet und erinnert mich entfernt nach Holz. Grobe Aromen dominieren und es ist ein bisschen astringent. Mich erinnert es an so eine Kräutertaufgussmischung gegen Kopfschmerzen, in der Weidenrinde, Gänsefingerkraut, Mädesüß und einige andere Kräuter drin sind. 85 Grad Celsius 30 Sekunden (die Kyusu ist mir in der zwischen Zeit abgekühlt deshalb 30 statt 15 Sekunden) der Tee ist heller geworden und auch wieder viele kleine Partikel drin. Dieses Mal ist es etwas interessanter geworden, weil die Röstaromen etwas schwächer geworden sind und andere Aromen besser zum Vorschein kommen die eine Mischung aus groben und etwas feineren Aromen sind, die ich noch nicht zuordnen kann. Die Astrigentz ist gleich geblieben. Minimal herb wenn ich sehr darauf achte. 85 Grad 50 Sekunden ist wieder von der Farbe etwas intensiver geworden, weniger Partikel drin als vorher, weniger Röstaromen als zu vor und die Aromen sind schwächer. 85 mit 1 ½ min etwas schwächere Farbe und ein bisschen Aromen nach groben Grüntee kommen etwas durch, die anderen Aromen sind schwächer 85 Grad und 2min eigentlich so wie vorher, Aromen nach groben Grüntee kommen etwas mehr durch und geht in ein bisschen in die Richtung wie ein Grüntee, der etwas feucht gelagert worden ist. Aufweitete Aufgüsse verzichte ich, mehr kann ich nicht trinken und so gut ist der Tee auch nicht, dass ich über mein Limit gehe. Sehr gewöhnungsbedürftiger interessanter Grüntee, leider kamen die Geschmacksnoten, die der Tee laut der Beschreibung haben sollte bei meiner Zubereitung nicht durch. Für mich ist dieser Tee als Alltagstee eher weniger geeignet wegen dieses sehr speziellen Geschmack.
  4. Ich habe mein Geschmackssinn an die Teesorten erst mal gewöhnt und deshalb kam keine neue Erkundung. Diese mal habe ich mir einen Joongjak Tee (6,50 €/100g) vorgenommen, dieser ist aus demselben Teeladen wie der Nebeltee von der letzten Erkundung. Dieser Joongjak Tee stammt vom Seogwang Teegarten auf der Insel Jeju, die zu Südkorea gehört und wurde ökologisch angebaut. Der Tee stammt aus der 3. Ernte im Sommer und wurde erst gedämpft und dann geröstet. Dieser Tee ist laut der Beschreibung auf dem Etikett mild und duftig-frisch. Duftig-frisch kann ich mir nicht so wirklich vorstellen, mal gucken wie der Tee ist. Dieser Tee hat wenige gebrochene Blätter mit einer intensiven dunkelgrüne Farbe, die etwas ins Grasgrüne geht. Der Tee riecht trocken nach gerösteten Haselnüssen/Nougat, Tonkabohnen und ein bisschen Schokolade, nach ein paar Minuten kommt auch ein leichter Geruch von grünem Tee durch, nach dem sich der Geruch verteilt hat. Echt abenteuerlich nach was Tee riechen kann . Erster Aufguss mit 1,5g, 40Sekunden und 70Grad und ungefiltertes Wasser im Gaiwan. Diesen Tee lasse ich kürzer ziehen, weil dieser Tee auch gedämpft ist und diese kürzere Zieh Zeiten benötigen als nur geröstete Sorten. Feucht riecht der Tee sehr mild, kaum nach grünen Tee und Haselnüssen. Ich kann diesen Geruch nicht richtig zuordnen. Sehr mild, keine herbe und schwach nach grünen Tee. Dieser Tee ist etwas schwach und hat feine Aromen die ich nicht wirklich zuordnen kann minimal in Richtung Kombu. Etwas kleine Schwebeteilchen sind in der Schale nächstes Mal sollte ich mit 60 Sekunden anfangen, der Tee ist etwas schwach so. Zweiter Aufguss 20 Sekunden 65 Grad Intensiver als zuvor, milder grüner Tee Geschmack, geht etwas in Richtung Sencha nur ohne diese süßlichen Noten. So in Richtung als hätte ich Nebeltee mit etwas Sencha gemischt und sehr mild aufgebrüht. Es kommen mehr feine Aromen zum Vorschein als zuvor, die ich nicht zuordnen kann. Hat geschmacklich auch was Eigenes und schmeckt nicht nur nach eine Kombination aus gedämpften und gerösteten Grüntee. Interessante Kombination fein und leicht. Etwas Adstrigent, kurzer Abgang und kaum herb. Weniger Partikel in der Teeschale als zuvor. Dritter 40 Sekunden 70Grad milder als zuvor, sonst nichts Neues. Vierter 1min 20 Sekunden etwas gröberer Geschmack, etwas mehr in Richtung Nebeltee aber noch sehr mild. Fünfter 2min gröberer Geschmack hat etwas zugenommen und eine sehr leichte herbe hat sich dazu gesellt, minimal grasig. Es ist ein Tee der etwas mehr Aufmerksamkeit braucht, sonst können viele der feinen Aromen nicht bemerkt werden, also wirklich für entspanntes Tee trinken. Also eher kein Altagstee für nebenher.
  5. Ich hätte auch oft statt meistens schreiben können, würde ich verallgemeinern hätte ich "Weißer Tee hat mehr Koffein als Grüner Tee" geschrieben. Der zweite Post des Erstellers finde ich auch seltsam 🤔
  6. Weißer Tee hat meistens mehr Koffein drin als die meisten Grünen Teesorten, müsstest dann ausprobieren, ob du den verträgst. Kräuter die Konzentrationsfördernd sind meines Wissens nach z.B Ginko, Kalmus, Rosmarin, Thymian, Melisse, Zitronengras, Brennnessel und natürlich Camellia Sinensis. Diese Kräuter haben auch selten Nebenwirkungen, kannst ruhig was davon ausprobieren. Mal gucken, ob davon was hilft .
  7. Natürlich kannst du die ganze Pflanze verwerten, mache ich auch immer. Ob Blätter und Stängel unterschiedlich schmecken weiß ich gerade nicht.
  8. Macarona

    3. Erkundung

    Mich hat das auch etwas gewundert. ich habe versucht die Fotos so anzupassen das es so aussieht wie ich die Sachen gesehen habe.
  9. Macarona

    5. Erkundung

    Fünfte Erkundung Frühling steht kurz bevor und deshalb habe ich mir den Emei Spring von TKK 3,40/100g genommen. Dieser Tee ist laut Beschreibung mild, fruchtig, blumig, erfrischend und laut der Tabelle auch noch spritzig. Die meisten Tees, die ich habe, sind grüne Tees und deshalb erwähne ich es nicht extra, wenn ich eine andere Art Tee probiere, werde ich es dazu schreiben. Der Tee hat etwas Bruch, viele Blätter sind bläulich dunkelgrün. Riecht etwas nussig mit einer leichten Kaffeenote im Hintergrund, minimal nach diesem typischen Grüntee Geruch . Hatte ich bis jetzt auch noch nicht. Ich habe ein paar kleine Stängel Teile gefunden und mal so eins probiert, schmeckt nach etwas nach Kaffee und Kakao im Hintergrund wie ein Kaffeepraline. Interessant, hätte ich nicht gedacht. Memo an mich: Sollte mal öfter Tee pur probieren. Also bis jetzt habe ich von dem Tee einen anderen guten Eindruck bekommen, als die Beschreibung des Tees vermuten lässt. 1,5g 70g und ca. 80 Sekunden Feucht riechen die Teeblätter etwas nach grünen Tee, nussig und etwas nach Kaffee im Hintergrund. Viele Schwebeteilchen in der Schale und goldgelbe etwas orange Trassenfarbe. Ein bisschen kräftiger Grüntee Geschmack im Hintergrund und etwas nach Kaffee, minimal nach Haselnüssen und Kakao. Unter einem Frühlingstee habe ich mir was anderes vorgestellt . Keine Herbe, ein bisschen Adstringens im Abgang. Die Kaffeenote bleibt noch etwas länger im Abgang. Ich würde den Tee als ein bisschen subtil und komplex beschreiben. 20 Sekunden Wieder relativ viele Schwebeteilchen, etwas kräftiger Grüntee Geschmack als zuvor nach einem Augenblick ist es weg. Sonst wie zuvor 40 Sekunden weniger Schwebeteilchen und ein bisschen kräftiger Grüntee Geschmack sonst wie zuvor. 1min weniger Aroma insgesamt als zu vor. Mehr Grüntee als zuvor die anderen Aromas sind weniger geworden. 2min bei 60Grad mal gucken, ob was anderes rauskommt. Ein bisschen grasig, etwas weniger Aroma als zuvor. Es ist ein interessanter Altgastee, der anders ist, als ich Grüntees bis jetzt kennengelernt habe. Langsam Zweifel ich an meine Geschmacksnerven oder ich habe wieder einen seltsamen Tee bekommen. Ich hatte ursprünglich vorgehabt diesen Tee, für die Verwendung mit Beeren als Eistee freizugeben. Bei dem Geschmacksprofil des Tees, passt, dass für mich nicht so zusammen, dann muss halt ein anderer Tee dafür dann herhalten.
  10. Ich trinke Malotira alle paar Tage mal und kaufe den immer in einen Kräuterladen in Rethymnon. Das sind immer Wildsammlungen, weil es auf der Insel sehr viel wächst. Ich weiß nicht, ob das dasselbe ist, sieht aber ähnlich aus.
  11. @Cuzetea Wie viel Tee mit wie viel Wasser und wie lange lässt du es ziehen? Vielleicht liegt da der Hase im Pfeffer. Ich habe selber noch nicht viel probiert und deshalb kann ich noch nichts empfehlen.
  12. Macarona

    4. Erkundung

    Vierte Tee Erkundung Dieses Mal habe ich mir einen Nebeltee 4,90€/100g von einem lokalen Feinkostladen vorgenommen. Ist eher ein Feinkostladen mit intrigierten Teeladen. Die Tees werden dort schon verpackt verkauft und die großen Teeboxen sind im Lager. Ich habe als ich den Tee gekauft habe, das Personal Tee abpacken gesehen. Die Teeboxen sind aus Metall und zylindrisch und der Tee befindet sich in einer dickeren Plastiktüte, diese wird nach dem Abfüllen nahe am Tee zugedreht, um weniger Luft an den Tee zu lassen. Zu dem Tee habe ich nur die Information das der Tee aus China stammt, aromatisch süßlich sein soll und für Grüntee Einsteiger geeignet ist. Auf der Verpackung steht, dass der Tee mit 70Grad aufgegossen wird. Ich mal rumgeguckt und bei anderen Teeläden wird Nebeltee auch als lieblich zart blumig beschrieben, selten als fruchtig. Riecht trocken nach grünen Tee, ohne eine spezielle Note zu haben. Der Tee hat wenige gebrochene Blätter. Ich versuche den Tee erstmal ohne gefiltertes Wasser. Die Fotos sind: der Tee trocken, feucht im Gaiwan und der erste Aufguss. Gaiwan mit 80Grat Wasser einige Minuten vorgewärmt. Habe den Tee mit 1,5g bei 70grat Celsius für 1 min aufgegossen Feucht riecht es nach feuchten grünen Tee ohne spezielle Noten. Der Tee hat etwas Schwebeteilchen drin welche beim Abgießen in der Schale landen. Schmeckt angenehm nach aromatischen etwas kräftigen grünen Tee mit minimal herbe im Hintergrund. Ein bisschen in Richtung frisch. Etwas interessant, kurzer Abgang. Andere Richtung als Sencha den ich als subtiler, feiner und süßlicher empfinde. 30 Sekunden jetzt ist der Tee etwas Adstringent geworden und keine Herbe mehr im Hintergrund. Etwas Kräftig. Minimal grasig und etwas das ich nicht einordnen kann, so fein nebenher, in Richtung Kamille. Etwas mehr Schwebeteilchen. 50 Sekunden kurz am Anfang etwas grasig was nach einem Augenblick weg ist. Sonst wie zuvor 70Sekunden grasiger als zuvor, kräftiger, ist auch nach einem Augenblick weg. 1min viel weniger Aroma als zuvor. 3min etwas grasig, wenig herb, irgendwie würzig kräftig. Allgemein finde ich den Tee geschmacklich ganz brauchbar als Alltagstee. Schmeckt mir gut. Ich werte die Tees nicht so stark, weil ich noch kaum Erfahrung habe und mir Vergleichswerte fehlen.
  13. Macarona

    3. Erkundung

    Habe es jetzt erst geschafft die Fotos zu bearbeiten.
  14. Hier noch Fotos von diesem Tee. Ich hätte gerne noch andere Tees in kleinen Packungen gekauft, aber das waren die einzigen die es von den grünen Tees beim TG Ladengeschäft gab . Habe nur die Erwartung das es in die Richtung schmeckt wie auf der Packung beschrieben ist, sonst gehe ich mit einer offenen Einstellung an alle Tees ran . Ich habe diesen Tee auch noch mal mit 0,5g im Gaiwan mit 2min gehabt und es war ok, nichts war herb. Danke für diese Recherche, interessant zu lesen.
  15. Ich habe die Teeblätter noch mal mit anderer Beleuchtung auf einem weißen Untergrund fotografiert. Mir fiel erst ein die Tasse zu fotografieren als es schon fast leer war. Das Bild mit der Tasse musste ich bearbeiten, weil ich Schatten in der Tasse hatte. Bei diesem Tee habe ich vergessen die Blätter feucht zu fotografieren.