Macarona

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    Macarona erhielt eine Reaktion von Diz für ein Blogeintrag, 6. Erkundung – Kurzer Umweg nach Südkorea   
    Ich habe mein Geschmackssinn an die Teesorten erst mal gewöhnt und deshalb kam keine neue Erkundung.
     
    Diese mal habe ich mir einen Joongjak Tee (6,50 €/100g) vorgenommen, dieser ist aus demselben Teeladen wie der Nebeltee von der letzten Erkundung.
    Dieser Joongjak Tee stammt vom Seogwang Teegarten auf der Insel Jeju, die zu Südkorea gehört und wurde ökologisch angebaut.
    Der Tee stammt aus der 3. Ernte im Sommer und wurde erst gedämpft und dann geröstet.
    Dieser Tee ist laut der Beschreibung auf dem Etikett mild und duftig-frisch. Duftig-frisch kann ich mir nicht so wirklich vorstellen, mal gucken wie der Tee ist.
     
    Dieser Tee hat wenige gebrochene Blätter mit einer intensiven dunkelgrüne Farbe, die etwas ins Grasgrüne geht.
    Der Tee riecht trocken nach gerösteten Haselnüssen/Nougat, Tonkabohnen und ein bisschen Schokolade, nach ein paar Minuten kommt auch ein leichter Geruch von grünem Tee durch, nach dem sich der Geruch verteilt hat. Echt abenteuerlich nach was Tee riechen kann .
     
    Erster Aufguss mit 1,5g, 40Sekunden und 70Grad und ungefiltertes Wasser im Gaiwan.
    Diesen Tee lasse ich kürzer ziehen, weil dieser Tee auch gedämpft ist und diese kürzere Zieh Zeiten benötigen als nur geröstete Sorten.
    Feucht riecht der Tee sehr mild, kaum nach grünen Tee und Haselnüssen. Ich kann diesen Geruch nicht richtig zuordnen.
    Sehr mild, keine herbe und schwach nach grünen Tee. Dieser Tee ist etwas schwach und hat feine Aromen die ich nicht wirklich zuordnen kann minimal in Richtung Kombu. Etwas kleine Schwebeteilchen sind in der Schale
    nächstes Mal sollte ich mit 60 Sekunden anfangen, der Tee ist etwas schwach so.
     
    Zweiter Aufguss 20 Sekunden 65 Grad
    Intensiver als zuvor, milder grüner Tee Geschmack, geht etwas in Richtung Sencha nur ohne diese süßlichen Noten. So in Richtung als hätte ich Nebeltee mit etwas Sencha gemischt und sehr mild aufgebrüht.
    Es kommen mehr feine Aromen zum Vorschein als zuvor, die ich nicht zuordnen kann.
    Hat geschmacklich auch was Eigenes und schmeckt nicht nur nach eine Kombination aus gedämpften und gerösteten Grüntee. Interessante Kombination fein und leicht.
    Etwas Adstrigent, kurzer Abgang und kaum herb.
    Weniger Partikel in der Teeschale als zuvor.
     
    Dritter 40 Sekunden 70Grad milder als zuvor, sonst nichts Neues.
    Vierter 1min 20 Sekunden etwas gröberer Geschmack, etwas mehr in Richtung Nebeltee aber noch sehr mild.
    Fünfter 2min gröberer Geschmack hat etwas zugenommen und eine sehr leichte herbe hat sich dazu gesellt, minimal grasig.
     
    Es ist ein Tee der etwas mehr Aufmerksamkeit braucht, sonst können viele der feinen Aromen nicht bemerkt werden, also wirklich für entspanntes Tee trinken.
    Also eher kein Altagstee für nebenher. 



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    Macarona erhielt eine Reaktion von weng für ein Blogeintrag, 4. Erkundung   
    Vierte Tee Erkundung
    Dieses Mal habe ich mir einen Nebeltee 4,90€/100g von einem lokalen Feinkostladen vorgenommen.
    Ist eher ein Feinkostladen mit intrigierten Teeladen.
     Die Tees werden dort schon verpackt verkauft und die großen Teeboxen sind im Lager. 
    Ich habe als ich den Tee gekauft habe, das Personal Tee abpacken gesehen. 
    Die Teeboxen sind aus Metall und zylindrisch und der Tee befindet sich in einer dickeren Plastiktüte, diese wird nach dem Abfüllen nahe am Tee zugedreht, um weniger Luft an den Tee zu lassen.
     
    Zu dem Tee habe ich nur die Information das der Tee aus China stammt, aromatisch süßlich sein soll und für Grüntee Einsteiger geeignet ist.
    Auf der Verpackung steht, dass der Tee mit 70Grad aufgegossen wird.
    Ich mal rumgeguckt und bei anderen Teeläden wird Nebeltee auch als lieblich zart blumig beschrieben, selten als fruchtig.
    Riecht trocken nach grünen Tee, ohne eine spezielle Note zu haben.
    Der Tee hat wenige gebrochene Blätter.
    Ich versuche den Tee erstmal ohne gefiltertes Wasser.
    Die Fotos sind: der Tee trocken, feucht im Gaiwan und der erste Aufguss.
     
    Gaiwan mit 80Grat Wasser einige Minuten vorgewärmt.
    Habe den Tee mit 1,5g bei  70grat Celsius für 1 min aufgegossen
    Feucht riecht es nach feuchten grünen Tee ohne spezielle Noten.
    Der Tee hat etwas Schwebeteilchen drin welche beim Abgießen in der Schale landen.
    Schmeckt angenehm nach aromatischen etwas kräftigen grünen Tee mit minimal herbe im Hintergrund. Ein bisschen in Richtung frisch. 
    Etwas interessant, kurzer Abgang. Andere Richtung als Sencha den ich als subtiler, feiner und süßlicher empfinde. 
    30 Sekunden
    jetzt ist der Tee etwas Adstringent geworden und keine Herbe mehr im Hintergrund. Etwas Kräftig.
    Minimal grasig und etwas das ich nicht einordnen kann, so fein nebenher, in Richtung Kamille. 
    Etwas mehr Schwebeteilchen.
    50 Sekunden
    kurz am Anfang etwas grasig was nach einem Augenblick weg ist. Sonst wie zuvor
    70Sekunden
    grasiger als zuvor, kräftiger, ist auch nach einem Augenblick weg.
    1min viel weniger Aroma als zuvor.
    3min  etwas grasig, wenig herb, irgendwie würzig kräftig.

    Allgemein finde ich den Tee geschmacklich ganz brauchbar als Alltagstee.  Schmeckt mir gut.
    Ich werte die Tees nicht so stark, weil ich noch kaum Erfahrung habe und mir Vergleichswerte fehlen. 
     



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    Macarona erhielt eine Reaktion von teekontorkiel für ein Blogeintrag, Erste kleine Entdeckungstour   
    Ich habe meine Reiseutensilien zusammen geordnet und nun kann es losgehen in die Welt des Tees. 
    Meine Begleitung für die Reise ist ein schlichter Porzellan Gaiwan und ein paar kleine weiße Porzellan Teetassen, die später noch Gesellschaft bekommen werden 
     
    Als Startpunkt habe ich einen Bio Japan Sencha von TG gewählt 7,50€ /100g , damit ich erstmal ein Einsteiger freundliches Gebiet habe ,welches nicht nach Haselnuss/Aprikose/Beeren oder so schmeckt.
    Gaiwan 70ml einige Minuten vorgewärmt mit ca. 80Grad warmen Wasser.
    Ich habe ca. 65Grad warmes Wasser und 1,25g Tee verwendet und 50/20/30/40/60 Sekunden aufgegossen.
    Der Tee war ziemlich kleinteilig broken und deshalb habe ich nur so wenig verwendet, weil broken intensiver Geschmack abgibt.
    Das war eine kleine Packung für eine Kanne Tee und wenn der Tee lose gekauft wird, denke ich ist der Tee nicht so kleinteilig. 
    Meiner Erfahrung nach ist etwas weniger als die Hälfte der empfohlenen Menge ein guter Startpunkt für mich, mir sind Tees sonst schnell zu intensiv.
     
    Der erste Aufguss war schon sehr lecker,  schöner Grüntee Geschmack sehr leichte Süße die mich auch ein bisschen an weiße Schokolade erinnert.
    Bei den nächsten Aufgüssen gesellte sich ein Hauch von Herbe hin zu der bei den späteren Aufgüssen in kleinen Schritten intensiver wurde und ein Kontrast zu der leichten Süße bildete.
    Die letzten beiden Aufgüsse waren schon weniger intensiv als die davor, nächstes Mal lasse ich die 10-20 Sekunden länger ziehen. 
     
    Schöner Einstieg und ich sollte auf jeden Fall mehr mit einem Gaiwan üben, weil ich ein paar mal Blattteile in meinem Tee hatte und die entfernen musste .  
    Fotos werde ich später hinzufügen, heute Abend habe ich leider nicht die Zeit dafür.
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    Macarona erhielt eine Reaktion von teekontorkiel für ein Blogeintrag, Zweite Tee Erkundung   
    Heute geht es mal weiter mit der Erkundungstour
    Dieses Mal habe ich mir einen Bio Green Manjolai von TG ca 4,23€/100g genommen.
    Dieser Tee wird im Kalakad-Mundunthurai Tigerreservat im äußersten Süden Indiens angebaut.
     
    Ich habe beim ersten Eintrag vergessen zu schreiben was ich für ein Wasser verwende.
    Ich verwende Leitungswasser mit einer Härte von 6 und Hydrogencarbonat Wert von ca 86,5mg/l laut der Analyse von den beiden Wasserwerken von denen eins für mein Wasser zuständig ist.
    Sonst habe ich einen Wasserkocher mit Temperatureinstellung, der relativ gut die Temperatur zwischen den Aufgüssen halten kann. Ich möchte mir später noch ein Thermometer für unterwegs zulegen.
     
    Gaiwan wieder vorgewärmt und den Tee abgewogen, dieser Tee ist weniger kleinteilig als der vorherige, mehr größere Stücke von den Blättern und auch ganze Blätter.
    Ich habe erstmal 1,5g verwendet, weil der Tee intensiver riecht als der Japan Sencha von TG. Der Tee ist laut Packung duftig und frisch. 
    Was bei dem Geruch, den der Tee trocken hat, passt das nicht so ganz. Vielleicht hat dem Tee die Lagerung im Schrank nicht gefallen .  
    Der Tee riecht trocken anders als die paar grüne Tees, die ich schon gerochen habe, irgendwie herb und etwas nach Mate, der grüne Tee lässt sich erahnen. 
    Etwas mehr Gramm als der Sencha, weil dieser hier weniger kleinteilig ist und indische Tees intensiver sein können als japanische, deshalb nicht ganz so viel.  
     
    Ich habe diesen Tee mit 70Grad aufgegossen und 60/20/50/80 Sekunden aufgebrüht.
    Eigentlich wollte ich beim 3. mal 30 Sekunden habe aber nicht aufgepasst und es sind 50 geworden.
    Dieser Tee ist relativ herb für einen Grüntee und hat minimal eine zitronige Note im Abgang und schmeckt etwas nach Gras . 
    Die feuchten Blätter riechen nach grünen Tee und der Mate ähnliche Geruch ist auch weg.
    Erinnert mich an Teebeutel Grün Tee, wenn ich es mal getrunken habe.
    Gut das ich nur eine Packung für eine Kanne Tee mir davon gekauft habe.
     
    Meins ist es nicht so, würde den als geht gerade so beschreiben.
    Ich vermute der Tee hätte auch noch ein zwei Aufgüsse mehr mitgemacht, aber ich hatte keine Lust mehr auf den Tee.
    Mir kommt die Beschreibung der Tees vertauscht vor beim Japan Sencha steht frisch, feinherb und bei diesem hier duftig, frisch.
    Vielleicht wird der Sencha auch feinherb, wenn der nach Anleitung bei 90Grad und 1min aufgebrüht wird.